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Einstufige Schubzentrifuge - Trennung von Feststoff und Flüssigkeit unter verschiedenen Betriebsbedingungen

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Diese einstufige Schubzentrifuge trennt eine Suspension in Flüssigkeit und Feststoff. Die Suspension wird durch ein Rohr von oben zugeführt und gelangt über das gekrümmte Einlaufrohr in den im Zentrum der Trommel rotierenden Einlaufkonus.
Von dort wird sie auf den rotierenden Trommelmantel geschleudert und zentrifugiert, wobei die Flüssigkeit durch ein Spaltsieb und die Öffnungen in der Trommel in das Filtratfanggehäuse gelangt und aus diesem Gehäuse auf der linken Seite abfließt.
Um die Abflußmenge zu zeigen, wurden die Leitungen zum Abführen des Filtrats abgeschraubt. Der auf dem Sieb zurückbleibende Feststoffkuchen wird schubweise aus dem Feststoffanggehäuse ausgestoßen, indem der oszillierende Schubboden bei jeder Vorwärtsbewegung
einen Teil des Kuchens aus der Trommel herausschiebt. Zu sämtlichen Versuchen wird die gleiche Suspension verwendet.
Durch den Stroboskopeffekt steht die rotierende Trommel scheinbar still.
Im hinteren Teil sammelt sich Feststoffkuchen auf dem Spaltsieb an. Durch die Bewegung des Schubbodens wird der Kuchen vorgeschoben. Die Schichthöhe am Schubboden steigt dabei an.
Bei einer längeren Trommel bildet sich der Kuchen zunächst in gleicher Weise. Vor dem Schubboden entsteht jetzt ein Kuchen mit höherer Aufschichtung.
Eine kurze Trommel läßt nur einen Feststoffkuchen von geringer Höhe entstehen. Die schwankende Höhe des Suspensionssumpfes in der Einlaufzone wird an der Skala auf dem Schubboden besonders deutlich.
Bei einer längeren Trommel bildet sich eine höhere Kuchenschicht. Nach jeweils vier bis fünf Hüben wird der Kuchen aufgeschichtet, wodurch die schuppenartige Oberfläche entsteht. Wenn die Trommel sehr lang ist, entstehen ein entsprechend hoher Kuchen und Schubringe.
Die Kuchenschicht ist so hoch, daß sich der Einlaufkonus im Suspensionssumpf bewegt.
Bei niedriger Drehzahl bildet sich ein lockerer, feuchter Feststoffkuchen. Beim Austrag aus der Trommel bricht er klumpenweise ab und fällt in die Räumschale. Eine hohe Drehzahl ergibt einen festen, trockenen Kuchen.
Beim Austrag des Kuchens bildet sich ein Böschungswinkel.
Ist die Schubfrequenz niedrig, bildet sich ein relativ hoher Kuchen. Sein Oberflächenrelief ist sehr ausgeprägt.
Mit höherer Schubfrequenz nimmt die Kuchenhöhe ab. Das Oberflächenrelief ist ausgeglichen. Bei jedem Schub bildet sich ein Kuchenring. Die Schwankungen der Suspensionssumpfhöhe im Rhythmus der Schubbewegungen sind besonders stark.
Bei der hohen Schubfrequenz ist die Kuchenhöhe noch kleiner. Mit jeweils vier bis fünf Hüben entsteht ein Kuchenring mit höherer Aufschichtung.
Wegen der großen Einlaufkanalbreite ist jetzt der Suspensionsdurchsatz erheblich größer. Bei kleiner Vorschublänge wird deshalb der Kuchen so hoch, daß der Suspensionssumpf nicht mehr zu sehen ist und der Einlaufkonus die Spitzen des Kuchenreliefs kalibriert.
Bei einer größeren Vorschublänge und der großen Einlaufkanalbreite wie zuvor wird der Suspensionssumpf jetzt noch größer.
Während des Rückwärtshubs ist ein Kuchenriff in der Einlaufzone sichtbar. Beim Wenden des Schubbodens im hinteren Umkehrpunkt strömt die neu hinzukommende Suspension zum Teil in den noch nicht ganz abgeflossenen Suspensionssumpf.
Wenn die Vorschublänge besonders groß ist, wird beim Rückwärtslauf des Schubbodens eine große Fläche des Spaltsiebes freigelegt. Die Höhe des Suspensionsspiegels sinkt dabei auf Null ab. Beim Vorwärtshub stauen sich dann fast schlagartig die nicht abfiltrierte Flüssigkeit und die noch zulaufende Suspension zu einem großen Suspensionssumpf auf.
Schubzentrifuge
Computer animation
Schubzentrifuge
Suspension (chemistry)
Microscopy
Power cable
Filtrat
Sieve
Suspension (chemistry)
Microscopy
Grain size
Computer animation
Suspension (chemistry)
Anfahren
Computer animation
Microscopy
Microscopy
Computer animation
Skala
Microscopy
Computer animation
Spoke-hub distribution paradigm
Microscopy
Böschungswinkel
Locke <Familie, Schweden>
Raumschalung
Austragen <Holzbau>
Microscopy
Volumetric flow rate
Computer animation
Microscopy
Thrust
Microscopy
Volumetric flow rate
Spoke-hub distribution paradigm
Microscopy
Lace
Microscopy
Suspension (chemistry)
Microscopy
Verfahrenstechnik
Computer animation
Bearbeitung

Metadata

Formal Metadata

Title Einstufige Schubzentrifuge - Trennung von Feststoff und Flüssigkeit unter verschiedenen Betriebsbedingungen
Alternative Title Single Stage Pusher Centrifuge - Separation of Solids and Liquids under Different Operating Conditions
Author Alt, Christian
Imhof, Otwin
License No Open Access License:
German copyright law applies. This film may be used for your own use but it may not be distributed via the internet or passed on to external parties.
DOI 10.3203/IWF/E-2450
IWF Signature E 2450
Publisher IWF (Göttingen)
Release Date 1978
Language German
Producer Imhof, Otwin
Production Year 1975

Technical Metadata

IWF Technical Data Film, 16 mm, LT, 94 m ; SW, 8 1/2 min

Content Metadata

Subject Area Engineering
Abstract Beim Zentrifugieren einer Suspension werden Kuchenbildung und Transport unter Variation der Trommellänge, Drehzahl, Schubfrequenz und Vorschublänge mit stroboskopischen Filmaufnahmen gezeigt.
Keywords Schubzentrifuge
Zentrifugen
Filterzentrifuge

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