Am Beispiel der Goitsche, einem ehemaligen Tagebaugebiet im Bitterfelder Revier, werden die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten einer Primärsukzession, d. h. einer natürlichen Wiederbesiedelung des sterilen Bodensubstrats durch Pflanzen, aufgezeigt. Sie sind Ausdruck des Selbstregulierungsvermögens einer solchen Tagebaulandschaft. Luftaufnahmen zeigen die unterschiedlichen Sukzessionsstadien, die einmalige Studienobjekte für die Grundlagenforschung bilden. Es wird in die ökologische Methodik eingeführt, deren Ergebnisse eine wissenschaftlich fundierte Konzeption der Renaturierung von Bergbaufolgelandschaften erlauben. |