Die Hünenburg bei Watenstedt, das war bis 1998 ein Bodendenkmal im Landkreis Helmstedt, über deren Datierung nur vage Anhaltspunkte vorlagen. Ein früheisenzeitliches Urnengräberfeld in 800 m Entfernung war eine weitere Fundstelle, ebenso wie zwei jungbronzezeitliche gegossene Bronzebecken, die irgendwo am Fluß Soltau weit südlich der Befestigung ausgepflügt worden waren. 25 Jahre und unzählige Grabungskampagnen später ist die Hünenburg ein bronzezeitliches Herrschaftszentrum, besitzt eine über 25 ha große Aussensiedlung, ist ein Zentrum der Metallverarbeitung, zeigt vielfältige Bestattungssitten und kann auch ein ausgedehntes Kultareal vorweisen. Einige Highlights und herausragende Funde werden vorgestellt und in einen größeren Zusammenhang eingeordnet. Fast mit jeder Grabungskampagne waren neue, völlig überraschende Funde zu bestaunen. |