Finanzierung von Open-Access-Monographien

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Video in TIB AV-Portal: Finanzierung von Open-Access-Monographien

Formal Metadata

Title
Finanzierung von Open-Access-Monographien
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License
CC Attribution 3.0 Germany:
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Identifiers
Publisher
Release Date
2020
Language
German

Content Metadata

Subject Area
Abstract
Monographien sind neben Zeitschriftenartikel ein wichtiger wissenschaftlicher Output. Doch die Finanzierung von Open-Access-Büchern kann herausfordernd sein. Helene Brinken (TIB) beschreibt in diesem Video welche Möglichkeiten Autor*innen haben, mit anfallenden Kosten für Open-Access-Monographien umzugehen. Dieses Video wurde im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network aufgenommen.
E-book Computer file
Open set Musical ensemble Perimeter
Plane (geometry) Mittelungsverfahren
Information
Was sind eigentlich Open-Access-Bücher? Wie können sie finanziert werden und was müssen sie bei der Publikation beachten?
Intro-Musik
In einigen Fachdisziplinen nimmt das Buch als Publikationsform eine wichtige Rolle ein. Auch Bücher können Open Access publiziert werden. Denn wissenschaftliche Bücher ob Monographien oder Sammelwerke erscheinen heutzutage meist in einer doppelten Ausführung als digitale Publikation beziehungsweise E-Book, sowie zusätzlich als
gedruckter Band. Open Access heißt hier, dass das E Book nicht verkauft wird, sondern unmittelbar mit dem Erscheinen für die Leser*innen dauerhaft und weltweit kostenfrei zugänglich gemacht wird. Die Printversion kann natürlich parallel dazu verbreitet beziehungsweise verkauft werden. Wissenschaftliche Bücher können bezüglich Umfang und Ausstattung sehr unterschiedlich sein. Buch ist nicht gleich Buch. Somit ist auch die Arbeit die ein Buchverlag leistet sehr verschieden. Dazu zählen das fachliche Lektorat, der Aufwand für Design und den Druck sowie die Sicherstellung von Verbreitung und Sichtbarkeit des Buches. Bei der Veröffentlichung eines Buches sollten Autor*innen darauf achten, dass der gewählte Verlag gängigen Open-Access-Qualitätsansprüchen genügt. Wichtig ist insbesondere die Veröffentlichung unter einer offenen Creative Commons Lizenz, bevorzugt CC BY oder CC BY Sharealike. Sind diese formellen Kriterien erfüllt, stellt sich für Autor*innen noch die wichtige Frage nach den Kosten für ihre Publikation. Die meisten Buchautor*innen kennen den sogenannten
Druckkostenzuschuss. Bei traditionellen Büchern wird dieser an den Verlag gezahlt um die Herstellungskosten zu decken. Für Open-Access-Bücher erheben viele Verlage stattdessen Book Prpcessing Charges sogenannte BPCs. In der BPC sind nicht nur die kalkulierten Herstellungskosten aufgehoben, sondern auch der erwartete Verkaufserlös, der bei einer Open-Access-Publikationen wegfällt. BPCs können mehrere tausend Euro umfassen und sollten in jedem Fall auf einer transparenten und nachvollziehbaren Kalkulation basieren. UmAutor*innen finanziell zu entlasten,
stellen viele Institutionen inzwischen Mittel speziell für Open-Access-Bücher bereit. Auch auf Ebene der Länder und der Forschungsförderer existieren Fördermöglichkeiten oder sind im Aufbau. Schlussendlich können bei Drittmittelprojekten bereits in der Antragstellung Kosten für Publikationen spezifiziert werden. Auch diese Möglichkeit kann für BPCs genutzt werden.
Wenn Sie ein Open-Access-Buch veröffentlichen möchten, sollten sie folgende Dinge klären: Erstens, welche Verlage kommen in Frage und welche Kosten fallen für die Publikation an? Zweitens, welche Geldgeber kommen in Frage und wir sehen deren Förderkriterien aus? Und drittens, erfüllt der ausgewählte Verlag die Förderkriterien der Geldgeber. Für weitere Information besuchen Sie uns gerne auf open-access.net. Wenn Sie spezifische Fragen haben wenden Sie sich gerne an unseren Helpdesk oder tauschen sich um Open-Access-Forum aus.
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