Flüssige Kristalle - Elektrisch induzierte Texturänderungen bei nematischen Phasen

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Formal Metadata

Title
Flüssige Kristalle - Elektrisch induzierte Texturänderungen bei nematischen Phasen
Alternative Title
Liquid Crystals - Electrically Induced Alterations in Texture during Nematic Phases
Author
License
CC Attribution - NonCommercial - NoDerivatives 3.0 Germany:
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Identifiers
IWF Signature
E 2422
Publisher
Release Date
1977
Language
German
Producer
IWF
Production Year
1974

Technical Metadata

IWF Technical Data
Film, 16 mm, LT, 76 m ; F, 7 min

Content Metadata

Subject Area
Abstract
Übergang bei drei Schwellenspannungen (Umwandlungsfeldstärken) a) zu streifenartiger Domänenstruktur hoher Symmetrie (Williamsdomänen), b) in eine noch regelmäßige Domänenstruktur niedriger Symmetrie (Zerfall der Streifen) und c) in die völlig turbulente Phase (dynamische Streuung). Wechselwirkung zwischen Disklinationslinien (Defekte der Molekülorientierung) nach Abschalten des elektrischen Feldes.
Keywords Williamsdomänen Weißsche Bezirke Textur, nematische nematische Phase Kristalle / Flüssigkristalle flüssige Kristalle Domänen, ferroelektrische Disklinationslinie

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Grade retention
Untypische Alterungsnote Grade retention
Molekulardynamik Protein domain
Ausheilung Biophysical chemistry
Die homogene Schicht wird unter dem Einfluß eines steigenden Wechselfeldes in ein Streifenmuster umgeformt. Diese
sogenannten "Williamsdomänen" werden zuerst links unten instabil. Bei maximaler Feldstärke geht fast die ganze Schicht in die dynamische Streuung über.
Aus dem homogenen Zustand bilden sich wieder Williamsdomänen. Zwei Versetzungen links unten laufen diagonal nach oben. An diesen Versetzungen bilden sich zuerst strickmusterartige Strukturen aus. Eine weitere Erhöhung der Feldstärke führt dann zur dynamischen Streuung.
Auch diese Übersichtsaufnahme zeigt die Bildung zahlreicher, zunächst stabiler Williamsdomänen.
Die Zahl der Versetzungen nimmt mit steigender Feldstärke zu. Bildung der strickmusterartigen Struktur. Beginn der dynamischen Streuung. Bei höherer Vergrößerung sind die Details besser zu erkennen. Williamsdomänen mit Versetzungen. Strickmusterartige
Struktur. Beginn der dynamischen Streuung. Hier bilden sich weniger stabile Domänen aus, die ständig gegeneinander verschoben werden. Bei Felderhöhung wird dieser Vorgang verstärkt, und es kommt zur dynamischen Streuung. Eine Felderhöhung führt zu den schon
bekannten Williamsdomänen. Dynamische Streuung bei maximaler Feldstärke. Bei abnehmendem Feld bildet sich wieder der gleiche Streifenabstand aus. Auch bei einem steigenden Gleichfeld entstehen Williamsdomänen. Sie zerfallen in das strickmusterartige System, das über einen großen Spannungsbereich stabil bleibt. Schließlich beginnt bei maximaler Feldstärke die dynamische Streuung an spezifischen Stellen - andere Teile bleiben ruhig. Dynamische Streuung.
Durch Verminderung des Feldes entsteht ein System von Disklinationen, die durch dunkle Streifen verbunden sind und sich zum Teil schnell auslöschen. Es bleiben drei Paare übrig. Die Disklinationen des Paares
rechts unten ziehen sich an. Sie laufen immer schneller aufeinander zu und löschen sich gegenseitig aus. Dynamische Streuung. Ausbildung zahlreicher
Disklinationen. Am linken Bildrand laufen
vier miteinander verbundene Disklinationen aufeinander zu - und löschen sich aus. Man spricht von einer "Ausheilung". Die anderen beiden Paare bleiben stabil. Bei diesem letzten
Versuch wird das Wechselfeld zunächst kontinuierlich - später stufenweise vermindert. Die Spannungssprünge haben eine plötzliche Farbänderung zur Folge.
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