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Flüssige Kristalle - Elektrisch induzierte Texturänderungen bei nematischen Phasen

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Die homogene Schicht wird unter dem Einfluß eines steigenden Wechselfeldes in ein Streifenmuster umgeformt. Diese
sogenannten "Williamsdomänen" werden zuerst links unten instabil. Bei maximaler Feldstärke geht fast die ganze Schicht in die dynamische Streuung über.
Aus dem homogenen Zustand bilden sich wieder Williamsdomänen. Zwei Versetzungen links unten laufen diagonal nach oben. An diesen Versetzungen bilden sich zuerst strickmusterartige Strukturen aus. Eine weitere Erhöhung der Feldstärke führt dann zur dynamischen Streuung.
Auch diese Übersichtsaufnahme zeigt die Bildung zahlreicher, zunächst stabiler Williamsdomänen.
Die Zahl der Versetzungen nimmt mit steigender Feldstärke zu. Bildung der strickmusterartigen Struktur. Beginn der dynamischen Streuung. Bei höherer Vergrößerung sind die Details besser zu erkennen. Williamsdomänen mit Versetzungen. Strickmusterartige
Struktur. Beginn der dynamischen Streuung. Hier bilden sich weniger stabile Domänen aus, die ständig gegeneinander verschoben werden. Bei Felderhöhung wird dieser Vorgang verstärkt, und es kommt zur dynamischen Streuung. Eine Felderhöhung führt zu den schon
bekannten Williamsdomänen. Dynamische Streuung bei maximaler Feldstärke. Bei abnehmendem Feld bildet sich wieder der gleiche Streifenabstand aus. Auch bei einem steigenden Gleichfeld entstehen Williamsdomänen. Sie zerfallen in das strickmusterartige System, das über einen großen Spannungsbereich stabil bleibt. Schließlich beginnt bei maximaler Feldstärke die dynamische Streuung an spezifischen Stellen - andere Teile bleiben ruhig. Dynamische Streuung.
Durch Verminderung des Feldes entsteht ein System von Disklinationen, die durch dunkle Streifen verbunden sind und sich zum Teil schnell auslöschen. Es bleiben drei Paare übrig. Die Disklinationen des Paares
rechts unten ziehen sich an. Sie laufen immer schneller aufeinander zu und löschen sich gegenseitig aus. Dynamische Streuung. Ausbildung zahlreicher
Disklinationen. Am linken Bildrand laufen
vier miteinander verbundene Disklinationen aufeinander zu - und löschen sich aus. Man spricht von einer "Ausheilung". Die anderen beiden Paare bleiben stabil. Bei diesem letzten
Versuch wird das Wechselfeld zunächst kontinuierlich - später stufenweise vermindert. Die Spannungssprünge haben eine plötzliche Farbänderung zur Folge.
Versetzung <Kristallographie>
Versetzung <Kristallographie>
Vorlesung/Konferenz
Molekulardynamik
Domäne <Biochemie>
Computeranimation
Mikroskopie
Computeranimation
Biophysikalische Chemie
Ausheilung
Mikroskopie

Metadaten

Formale Metadaten

Titel Flüssige Kristalle - Elektrisch induzierte Texturänderungen bei nematischen Phasen
Alternativer Titel Liquid Crystals - Electrically Induced Alterations in Texture during Nematic Phases
Autor Sackmann, Erich
Lizenz CC-Namensnennung - keine kommerzielle Nutzung - keine Bearbeitung 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt in unveränderter Form zu jedem legalen und nicht-kommerziellen Zweck nutzen, vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen.
DOI 10.3203/IWF/E-2422
IWF-Signatur E 2422
Herausgeber IWF (Göttingen)
Erscheinungsjahr 1977
Sprache Deutsch
Produzent IWF
Produktionsjahr 1974

Technische Metadaten

IWF-Filmdaten Film, 16 mm, LT, 76 m ; F, 7 min

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Chemie
Abstract Übergang bei drei Schwellenspannungen (Umwandlungsfeldstärken) a) zu streifenartiger Domänenstruktur hoher Symmetrie (Williamsdomänen), b) in eine noch regelmäßige Domänenstruktur niedriger Symmetrie (Zerfall der Streifen) und c) in die völlig turbulente Phase (dynamische Streuung). Wechselwirkung zwischen Disklinationslinien (Defekte der Molekülorientierung) nach Abschalten des elektrischen Feldes.
Schlagwörter Williamsdomänen
Weißsche Bezirke
Textur, nematische
nematische Phase
Kristalle / Flüssigkristalle
flüssige Kristalle
Domänen, ferroelektrische
Disklinationslinie

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