Chromatographie - 4. Packen einer flüssigkeitschromatographischen Trennsäule

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Formal Metadata

Title
Chromatographie - 4. Packen einer flüssigkeitschromatographischen Trennsäule
Alternative Title
Chromatography - 4. Packing of a Liquid Chromatograph (LC) Separation Column
Author
Schwedt, Georg
License
CC Attribution - NonCommercial - NoDerivatives 3.0 Germany:
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Identifiers
IWF Signature
C 1589
Publisher
IWF (Göttingen)
Release Date
1985
Language
German
Producer
IWF
Production Year
1985

Technical Metadata

IWF Technical Data
Film, 16 mm, LT, 52 ; F, 5 min

Content Metadata

Subject Area
Abstract
In der Niederdruck-Flüssigkeitschromatographie werden handelsübliche oder selbstgepackte Trennsäulen benutzt. Deren Trennleistung hängt von der Qualität der Säulenpackung ab. Demonstration einzelner Fertigungsschritte: Einfüllen von Kieselgel und Lösungsmittel; Verdichtung der Packung; Test mit Farbstoffmischung; Zonenbildung als Qualitätstest.
Keywords
Chromatographie
Trennsäule
Testgemisch
Säulenherstellung
Qualitätstest
Niederdruck
Lösungsmittelzugabe
Kieselgel
Homogenisierung
Flüssigkeitschromatographie
Füllmaterial
Farbstofflösung
Chromatography Trennkolonne Chemical experiment Trennkolonne Chromatographiesäule
Chemical experiment Solvent Kieselgele Trockenheit
Stationäre Phase Chemical experiment Solvent Funnel
Chemical experiment Trennkolonne
Separation process Chemical experiment Chromatographiesäule
Mobile Phase Dye Chemical experiment Kieselgele
Mobile Phase Separation process Chemical experiment
Mobile Phase Chemical experiment Solvent
Institut für den Wissenschaftlichen Film
Die Trennleistung einer chromatographischen Säule hängt ab von der Qualität der Säulenpackung. Zwischen zwei handelsüblichen Fertigsäulen ein leeres Glasrohr zur Herstellung einer Trennsäule für die Niederdruck-Flüssigkeits-Chromatographie. Ein kleiner Wattebausch wird
mit einem Glasstab über dem Abflusshahn festgedrückt. Nach Anfeuchten mit
etwas Lösungsmittel wird die Luft Trennmaterial, hier Kieselgel, wird im aus der Watte entfernt. Trockenes Lösungsmittel aufgeschlämmt und bildet später
die stationäre Phase. Ein Trichter erleichtert das Einfüllen in das Trennrohr. Die stationäre Phase bildet allmählich eine homogene Packung aus
Kieselgelteilchen. Das über der Schicht stehende Lösungsmittel wird bis auf wenige Millimeter Höhe abgelassen. Der Wattebausch vor dem Hahn hält die Trennteilchen zurück. Schließlich ist die gewünschte Trennsäulen-Länge erreicht. Klopfen mit Korkringen verdichtet die Säulenpackung und verbessert ihre Homogenität. Eine
dünne Scheibe aus Glasfaservlies schützt
später die oberste Schicht der Trennsäule vor einer Aufwirbelung. Vorsichtig wird mit einem Glasstab die
eingeschlossene Luft entfernt. Die Trennleistung der gepackten Säule wird mit einer Farbstoffmischung getestet. Optimale Trennungen erhält man nur, wenn am Startpunkt der chromatographischen Säule das
Farbstoffgemisch in einer gleichmäßig konzentrierten Schicht auf die Glasfaserabdeckung aufgetragen wird. Am einfachsten lässt man die Probe ringsum an der Wandung des Rohres zulaufen. Kurz darauf dringen die Farbstoffe in das Kieselgel ein. Die aufgegebene
Probe wird sorgfältig mit der mobilen Phase überschichtet. Nur so lässt sich verhindern, dass die Farbstoffzone schon zu Beginn der
Trennung deformiert wird. Die mobile Phase muss rasch aufgefüllt werden, um ein Trockenlaufen der obersten Schicht zu verhindern. Schließlich wird ein größeres Vorratsgefäß mit mobiler
Phase aufgesetzt. So läuft das
Lösungsmittel während des darauffolgenden Trennprozesses kontinuierlich nach, hier etwa 70-fach
zeitlich gerafft. Die Trennleistungen der einzelnen Säulen hängen von der Packungshomogenität und der Fließgeschwindigkeit der mobilen Phase ab.
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