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Torsionsbeanspruchung - Inhomogenitäten bei der Verformung von Stahl, Kupfer und Aluminiumlegierungen

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Formal Metadata

Title
Torsionsbeanspruchung - Inhomogenitäten bei der Verformung von Stahl, Kupfer und Aluminiumlegierungen
Alternative Title
Torsional Stress - Inhomogeneous Deformation (Steel, Copper and Aluminium Alloys)
Author
License
CC Attribution - NonCommercial - NoDerivatives 3.0 Germany:
You are free to use, copy, distribute and transmit the work or content in unchanged form for any legal and non-commercial purpose as long as the work is attributed to the author in the manner specified by the author or licensor.
Identifiers
IWF SignatureE 2440
Publisher
Release Date
Language
Other Version
Producer
Production Year1975

Technical Metadata

IWF Technical DataFilm, 16 mm, LT, 119 m ; SW, 11 min

Content Metadata

Subject Area
Genre
Abstract
Demonstration verschiedener Arten inhomogener Torsionsverformung infolge von: lokaler Erwärmung, Orientierungsänderungen der Kristallite, dynamischer Reckalterung. Zusätzlich: homogene Verformung, Aufwickeln, ruckweise Verformung, Torsionsbruch.
Keywords
German
German
English
English
IWF Classification
WerkstoffDeformationTorsion (mechanics)BruchAlcohol proof
DeformationRotor <Maschine>
DeformationBruch
WerkstoffDeformationNachbehandlung
DeformationNachbehandlung
LegierungWerkstoffDeformation
Institut für WerkstoffkundeDeformationBruch
Transcript: German(auto-generated)
Die Torsion der zylinderischen Stahlprobe beginnt jetzt. Die Länge des sichtbaren Teils der Messstrecke beträgt 40 Millimeter.
Die Probe wird an ihrem rechten Ende mit konstanter Umdrehungsgeschwindigkeit verdreht. Die linke Probeneinspannung ist gegen Verdrehen gesichert, aber axial verschiebbar, um Längenänderungen der Proben zu ermöglichen.
Alle Versuche wurden mit 24 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Die augenblickliche Verformungsgeschwindigkeit beträgt 1,1 Prozent pro Sekunde. Aus den vier um 90 Grad versetzten Linien auf der Probenoberfläche wurden während der Torsion Wendeln.
Je geringer der Abstand der Wendellinien, desto größer ist der Verformungsgrad. Bei homogener Verformung ist der Abstand zweier Linien an jeder Probenstelle gleich groß.
Links neben der Bildmitte rücken die Linien jetzt schneller als in anderen Bereichen zusammen. Der Verformungsvorgang wird inhomogen. Hier, im Bereich maximaler Verformung, kommt es auch zum Bruch der Probe.
Die Verformungsgeschwindigkeit wird um den Faktor 9 auf 10 Prozent pro Sekunde gesteigert. Homogene Verformung. Beginn der inhomogenen Verformung.
Der stärker verformte Bereich wächst nach links und rechts über den sichtbaren Probenteil hinaus.
Jede Probe kann nur einen bestimmten Verformungsgrad ertragen. Die Versuchsdauer nimmt also mit steigender Verformungsgeschwindigkeit ab. Verformungsgeschwindigkeit 30 Prozent pro Sekunde.
Bei diesem Werkstoff kommt es nach der ersten Verformungsinhomogenität zu weiteren Verformungsschüben im gleichen Probenbereich. Verformungsgeschwindigkeit 30 Prozent pro Sekunde.
Links maximal 900 Prozent verformt. Rechts nur etwa 60 Prozent.
Diese Kupferprobe soll mit 10 Prozent pro Sekunde verformt werden. Die Verformung wird schon nach einer Sekunde am linken Bildfeldrand inhomogen werden.
Die Unterschiede im Verformungsgrad gleichen sich hier im Laufe des Versuches aus.
Der mittlere Verformungsgrad beträgt jetzt 700 Prozent. Im Bereich der Bruchstelle ist die Verformung geringfügig stärker als am rechten Bildfeldrand.
Anfangs stärkere Verformung am rechten Bildfeldrand. Die Verformungsgeschwindigkeit ist 30 Prozent pro Sekunde.
Nach einer Versuchsdauer von 24 Sekunden bis zum Bruch beträgt der mittlere Verformungsgrad etwa 720 Prozent.
Diesmal ist der Verformungsgrad im Bereich der Bruchstelle merklich höher. Bei einer Verformungsgeschwindigkeit von 90 Prozent pro Sekunde wird die Versuchszeit stark verkürzt.
Bei dieser sehr hohen Verformungsgeschwindigkeit konzentrierte sich die Verformung noch stärker auf den Bereich der Bruchzone.
Verformungsgeschwindigkeit 30 Prozent pro Sekunde. Nach einer Sekunde Homogenverformung wird es zu einem Aufwickeln kommen.
Auch hier etwa stärkere Verformung in der Bruchzone.
Der gleiche Werkstoff bei 90 Prozent pro Sekunde. Verformungsgrad an der Bruchstelle 400 Prozent. Links 50 Prozent.
Durch eine thermische Nachbehandlung wird das vorher gezeigte Aufwickeln unterdrückt. Es kommt zu scheinbar homogener Verformung. Bei genauerer Beobachtung erkennt man eine andere Art von Inhomogenität.
Ruckweises Verformen.
Verformungsgeschwindigkeit 10 Prozent pro Sekunde. Diese Aluminium Magnesium Legierung zeigt von Beginn an ruckweises Verformen. Vorübergehend findet man zusätzlich noch Aufwickeleffekte.
Der Werkstoff ist überall ungefähr gleich stark verformt. Auf 30 Prozent pro Sekunde gesteigerte Verformungsgeschwindigkeit.
Ruckweises Verformen. Aufwickeln. Ruckweises Verformen.
Verformungsgeschwindigkeit 10 Prozent pro Sekunde. Auch bei der Aluminium-Kupfer-Legierung tritt zunächst ruckweises Verformen auf. Anschließend Aufwickeln von links.
Jetzt wieder vorwiegend ruckweises Verformen.
Die Probe ist überall annähernd gleich stark verformt.
Verformungsgeschwindigkeit 30 Prozent pro Sekunde. Ruckweises Verformen. Zusätzlich Aufwickeln von links.
Nur noch ruckweises Verformen bis zum Bruch. Etwas stärkere Verformung im Bereich der Bruchzone.