Die Briggs-Rauscher-Reaktion als Modell einer chemischen Uhr

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Formal Metadata

Title
Die Briggs-Rauscher-Reaktion als Modell einer chemischen Uhr
Alternative Title
The Briggs-Rauscher Reaction as a Model of a Chemical Clock
Author
Contributors
License
CC Attribution - NonCommercial - NoDerivatives 3.0 Germany:
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Identifiers
IWF Signature
C 1495
Publisher
Release Date
1983
Language
German
Producer
IWF (Göttingen)
Production Year
1980

Technical Metadata

IWF Technical Data
Film, 16 mm, LT, 45 m ; F, 4 min

Content Metadata

Subject Area
Abstract
Chemische Oszillationsreaktionen werden am periodischen Auftreten und Verschwinden eines Jod-Stärke-Komplexes sichtbar gemacht. Das Oszillieren beruht auf autokatalytischen Reaktionen, bei denen in rhythmischer Folge Zwischenverbindungen oxydiert und reduziert werden. Die Gesamtreaktion wird durch die Dekarboxylierung von Malonsäure getrieben. Mit Zeitraffung.
Keywords Zellbiologie Synergetik Oszillationsreaktion Modell-Reaktion chemische Uhr Briggs-Rauscher-Reaktion
Kaliumiodid Starch Perchloric acid Chemical experiment Solution Malonic acid Hydrogen peroxide Mixture Chemical reaction Briggs–Rauscher reaction
Finalstadium Reaction rate constant Solution Briggs–Rauscher reaction
Expulsion Oxidationszahl Iodine Chemical reaction
Für die Briggs-Rauscher-Reaktion setzt man zunächst drei Lösungen an. Lösung A enthält Wasserstoffperoxid. Hinzu kommt eine Lösung von Kaliumiodid und Perchlorsäure. Die Lösung C enthält Malonsäure, Mangansulfat und
lösliche Stärke. Mit der Durchmischung der Lösungspartner setzt die chemische Reaktion ein. Die farblose Lösung wird goldbraun; anschließend färbt sie sich tiefblau - als Anzeichen für die Bildung eines Iod-Stärke-Komplexes. Im Verlauf der Reaktion verschwindet die blaue Farbe, die Lösung entfärbt sich, der Zyklus beginnt von neuem. Während der Reaktion werden einzelne Reaktionspartner verbraucht; es entstehen Gasblasen: CO2 wird frei. Die Konzentration der Reaktionspartner verändern sich periodisch.
Bei Wiederholen des Versuchs mit 8facher Zeitraffung werden die Oszillationen deutlicher. Im Endstadium nimmt die Reaktionsgeschwindigkeit ab. Schließlich bleibt die Lösung blau. Die Briggs-Rauscher-Reaktion in 8-facher Zeitraffung; Deutliche Oszillationen.
Ein dritter Versuch in 2facher Zeitraffung. Die Oszillationen beruhen auf autokatalytischen Reaktionen. Dabei ändern Zwischenverbindungen periodisch ihren Oxidationszustand. Jod wird abwechselnd gebildet und verbraucht. Das periodische Auftreten einer Substanz - z. B. die Ausscheidung von Jod - bestimmt den Zeittakt für die Oszillation. Damit ist das Zeitmaß für eine chemische Uhr gegeben.
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