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Die Briggs-Rauscher-Reaktion als Modell einer chemischen Uhr

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Für die Briggs-Rauscher-Reaktion setzt man zunächst drei Lösungen an. Lösung A enthält Wasserstoffperoxid. Hinzu kommt eine Lösung von Kaliumiodid und Perchlorsäure. Die Lösung C enthält Malonsäure, Mangansulfat und
lösliche Stärke. Mit der Durchmischung der Lösungspartner setzt die chemische Reaktion ein. Die farblose Lösung wird goldbraun; anschließend färbt sie sich tiefblau - als Anzeichen für die Bildung eines Iod-Stärke-Komplexes. Im Verlauf der Reaktion verschwindet die blaue Farbe, die Lösung entfärbt sich, der Zyklus beginnt von neuem. Während der Reaktion werden einzelne Reaktionspartner verbraucht; es entstehen Gasblasen: CO2 wird frei. Die Konzentration der Reaktionspartner verändern sich periodisch.
Bei Wiederholen des Versuchs mit 8facher Zeitraffung werden die Oszillationen deutlicher. Im Endstadium nimmt die Reaktionsgeschwindigkeit ab. Schließlich bleibt die Lösung blau. Die Briggs-Rauscher-Reaktion in 8-facher Zeitraffung; Deutliche Oszillationen.
Ein dritter Versuch in 2facher Zeitraffung. Die Oszillationen beruhen auf autokatalytischen Reaktionen. Dabei ändern Zwischenverbindungen periodisch ihren Oxidationszustand. Jod wird abwechselnd gebildet und verbraucht. Das periodische Auftreten einer Substanz - z. B. die Ausscheidung von Jod - bestimmt den Zeittakt für die Oszillation. Damit ist das Zeitmaß für eine chemische Uhr gegeben.
Vorlesung/Konferenz
Briggs-Rauscher-Reaktion
Chemische Reaktion
Perchlorsäure
Mischen
Wasserstoffperoxid
Kaliumiodid
Konzentration
Lösung
Computeranimation
Stärke
Briggs-Rauscher-Reaktion
Vorlesung/Konferenz
Finalstadium
Reaktionsgeschwindigkeit
Lösung
Oxidationszahl
Ausscheidung
Iod
Reaktionsführung
Vorlesung/Konferenz
Computeranimation
Vorlesung/Konferenz
Computeranimation

Metadaten

Formale Metadaten

Titel Die Briggs-Rauscher-Reaktion als Modell einer chemischen Uhr
Alternativer Titel The Briggs-Rauscher Reaction as a Model of a Chemical Clock
Autor Hock, Bertold
Bolze, Alfred
Mitwirkende Trude Hard (Redaktion)
Horst Wittmann (Kamera und Schnitt)
Lizenz CC-Namensnennung - keine kommerzielle Nutzung - keine Bearbeitung 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt in unveränderter Form zu jedem legalen und nicht-kommerziellen Zweck nutzen, vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen.
DOI 10.3203/IWF/C-1495
IWF-Signatur C 1495
Herausgeber IWF (Göttingen)
Erscheinungsjahr 1983
Sprache Deutsch
Produzent IWF (Göttingen)
Produktionsjahr 1980

Technische Metadaten

IWF-Filmdaten Film, 16 mm, LT, 45 m ; F, 4 min

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Chemie
Abstract Chemische Oszillationsreaktionen werden am periodischen Auftreten und Verschwinden eines Jod-Stärke-Komplexes sichtbar gemacht. Das Oszillieren beruht auf autokatalytischen Reaktionen, bei denen in rhythmischer Folge Zwischenverbindungen oxydiert und reduziert werden. Die Gesamtreaktion wird durch die Dekarboxylierung von Malonsäure getrieben. Mit Zeitraffung.
Schlagwörter Zellbiologie
Synergetik
Oszillationsreaktion
Modell-Reaktion
chemische Uhr
Briggs-Rauscher-Reaktion

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