Add to Watchlist

Traubesche Zelle

441 views

Citation of segment
Purchasing a DVD Granting licences Cite video

Formal Metadata

Title Traubesche Zelle
Alternative Title Traube Cell
Author Nultsch, Wilhelm
Schuchart, Hartwig
Contributors Trude Hard (Redaktion)
Horst Wittmann (Kamera und Schnitt)
License No Open Access License:
German copyright law applies. This film may be used for your own use but it may not be distributed via the internet or passed on to external parties.
DOI 10.3203/IWF/C-1454
IWF Signature C 1454
Publisher IWF (Göttingen)
Release Date 1982
Language German
Producer IWF
Production Year 1980

Technical Metadata

IWF Technical Data Film, 16 mm, LT, 51 m ; F, 5 min

Content Metadata

Subject Area Chemistry
Abstract Entstehung einer Traubeschen Zelle vom Einbringen eines Kaliumhexacyanoferrat-2-Kristalls in 4%iges Kupfersulfat bis zum Platzen der semipermeablen Niederschlagsmembran und zum Umkippen der Zelle in leichter Zeitraffung.
Formation of a Traube Cell is followed in time-lapse photography starting from a crystal of potassium hexacyanoferrate II in a 4% copper sulphate solution through its development until the destruction of the semipermeable deposit membrane and reversal of the cell.
Keywords Hydrodynamik
Traubesche Zelle
Membranen / semipermeable
semipermeable Membran
Osmose
osmosis
semipermeable membran
membrane / semipermeable
Traube cell
hydrodynamics
Annotations
Transcript
Zur Demonstration der Traubeschen Zelle wird in eine 4%ige Kupfersulfatlösung ein Kristall von Kaliumhexacyanoferrat-II eingebracht. Der Kristall beginnt sich zu
lösen. Augenblicklich entsteht, in leichter Zeitraffung dargestellt, eine Niederschlagsmembran von Kupferhexacyanoferrat. Durch Platzen und Neubildung der Membran entsteht ein unregelmäßig wachsendes Gebilde. Nachdem Chemiker und Weingroßhändler Moritz Traube aus Radibor, der diesen Versuch im Jahre 1867 erstmals durchführte, wird dieses Gebilde als Traubesche Zelle bezeichnet. Die Niederschlagsmembran ist semipermeabel. Sie hält die gelösten Salze zurück und läßt nur Wasser hindurch. Vom Kristall geht ständig Kaliumhexacyanoferrat in Lösung. Die Konzentration im Inneren der Traubeschen Zelle erhöht sich. Aufgrund des Konzentrationsgefälles strömt Wasser in den Innenraum ein. Der Druck steigt an bis die Membran platzt. An der Berührungsfläche mit Kupfersulfat, bildet sich eine neue Niederschlagsmembran. Dieser Vorgang wiederholt sich fortgesetzt, die Traubesche
Zelle wächst .Bei stärkerer Vergrößerung ist das Platzen und die Neubildung der Membran deutlich zu verfolgen. Die Niederschlagsmembran ist braun gefärbt und begrenzt elastisch. Die Form der Traubeschen Zelle wird bestimmt durch die Höhe des Innendrucks und die zufällige Verteilung der dünnen Stellen in der Membran. Der Innendruck stabilisiert die
Traubesche Zelle. Ihr Gewicht kann jedoch so groß werden, daß sie einknickt und umfällt. Der letzte Versuch zeigt die Traubesche
Zelle in Dunkelfeldbeleuchtung. In der Kupfersulfatlösung werden Schwebeteilchen sichtbar. Bei
genauem Hinsehen, erkennt man auch innerhalb der Traubeschen Zelle Teilchen. Sie bewegen sich von der Basis zur Spitze. Bisweilen steigen Luftblasen auf, die längere Zeit an der Membran haften. Sie ziehen die Membran nach oben. Die Traubesche Zelle kann als
Modell einer pflanzlichen Zelle angesehen werden. Die Pflanzenzelle platzt jedoch nicht, da sie von einer festen Zellwand umgeben ist.
Cell (biology)
Niederschlagsmembran
Lipopolysaccharide
Traube, Moritz
Solution
Blutlaugensalze
Kupfersulfate
Acoustic membrane
Kupferhexacyanoferrat
Cell (biology)
International Nonproprietary Name
Konzentration
Salt (chemistry)
Chemist
Acoustic membrane
Cell (biology)
Starch
Cell (biology)
Cell wall
Acoustic membrane
Computer animation
Cell (biology)
Loading...
Feedback

Timings

  251 ms - page object

Version

AV-Portal 3.8.0 (dec2fe8b0ce2e718d55d6f23ab68f0b2424a1f3f)