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Lernen durch Lehren: Physiologische Grundlagen des Lernens

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Metadaten

Formale Metadaten

Titel Lernen durch Lehren: Physiologische Grundlagen des Lernens
Alternativer Titel Learning by Teaching: Physiological Mechanisms of Learning
Autor Bagorda, Francesco
Busche, Andrea
Grund, Thorsten
Horstmann, Sven
Lehmann, Konrad
Lesting, Jörg
Neddens, Jörg
Polascheck, Dierk
Schroeder, Ulrike
Teuchert-Noodt, Gertraud
Mitwirkende Gertraud Teuchert-Noodt (Regie)
F. Bagorda (Graphik und Trick)
J. Schroeder (Graphik und Trick)
Dierk Polascheck (Kamera und Schnitt)
T. Grund (Schnitt)
Lizenz Keine Open-Access-Lizenz:
Es gilt deutsches Urheberrecht. Der Film darf zum eigenen Gebrauch kostenfrei genutzt, aber nicht im Internet bereitgestellt oder an Außenstehende weitergegeben werden.
DOI 10.3203/IWF/C-12425
IWF-Signatur C 12425
Herausgeber IWF (Göttingen)
Erscheinungsjahr 2003
Sprache Deutsch
Produzent Universität Bielefeld, Audiovisuelles Zentrum
Produktionsjahr 2002

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Psychologie
Abstract Lernen ist eine organische Leistung des Gehirns und beruht auf dem koordinierten Zusammenspiel von molekularen, zellulären und systemischen neuronalen Prozessen in den kooperierenden Subsystemen von Motorik, Sensorik und Assoziation. Zeitbefristet entfalten sich individuelle Dispositionen für selektive Fähigkeiten, welche die Motorik, stirnhirnrelevantes Denken in Raum- und Zeitkategorien, den lateralisierten Erwerb von Sprach- und Kunstfertigkeiten und limbisch induziertes motivations- und emotionsbedingtes Verhalten ganzheitlich einbeziehen. Dargestellt wird, daß (1) Lernen in kleinen und großen Regelkreisen stattfindet, die sich selektiv durch Struktur-Funktionskopplung stabilisieren; (2) Lernen den Regeln von aktivitätsbedingter Reorganisation folgt und immer nur aus individueller motivationaler und emotionaler Dynamik getragen ist und weder IQ noch EQ allein, sondern beide zusammen die Voraussetzung für einen Lernerfolg bilden; (3) vom Individuum sensomotorische und assoziative Regelkreise ganzheitlich und selbstverstärkend in den Lernprozess einbezogen werden, d. h. zwingend "Lernen durch Lehren".
Learning as an organic performance of the brain is achieved by the coordinated interplay of molecular, cellular and systemic neuronal processes in cooperating motor, sensory and associative subsystems. The postnatal brain opens transient dispositions for certain abilities, namely motor skills, planning of events in space and time (frontal cortex), lateralized acquisition of language and art skills, and limbically based motivational and emotional behaviour. We present how (1) learning takes place in small and large circuits which are selectively stabilised; (2) learning happens by the rules of activity-dependent reorganisation and occurs from individual motivational and emotional dynamics, so neither IQ nor EQ alone, but only both together form the basis of successful learning; (3) each individuum employs sensorimotor and associative circuits holistically and naturally into the process of learning, i.e. learning requires teaching.
Schlagwörter Emotionale Intelligenz
Intelligenz
Plastizitätsforschung / Gehirn
Regelkreise
Lernen
Gehirn
brain
learning
control loop
brain plasticity research
intelligence
emotional intelligence

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