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"Fliegender Hörsaal" Cessna Caravan auf der ILA 2008

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"Fliegender Hörsaal" Cessna Caravan auf der ILA 2008
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"So wie hier, kommt die Cessna normalerweise nicht vom Band", sagt Volker Dreiling, wissenschaftlicher Leiter der Flugabteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen und beschreibt die Cessna 208B Grand Caravan, die auf dem Außengelände auf der ILA zu sehen ist. Im DLR-Webcast beschreibt Dreiling mit seinem Kollegen Steffen Gemsa das kleinste Forschungsflugzeug des DLR.
Keywords
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SensorAirplaneMusical ensembleElectronic visual displayFlightAutomobile platformAerospace engineeringAircraft engineering
Lecture hallComputer animationMeeting/Interview
AirplaneAircraft flight mechanicsAerospace engineeringFlight testMeeting/Interview
Computer animationMeeting/Interview
AirplaneFlight
Meeting/Interview
SpaceflightRückflussAirplaneAirlinerAutomobilePaper bagLecture hallShip classCessnaAirlinerAerospace engineeringAircraft engineering
Transcript: German(auto-generated)
Herzlich willkommen bei DLR Podcast. Immer noch auf der ILA 2008 befinden wir uns jetzt an einem wirklich ruhigen Ort an Bord eines Flugzeugs, dem kleinsten Flugzeug, das das DLR zu bieten hat, einer Cessna 208B Caravan.
Einem, so heißt das Ding hier, fliegenden Hörsaal. Und ich bin hier glücklicherweise nicht alleine, sonst wäre ich ziemlich verloren. Und bei mir ist der wissenschaftliche Betreuer des fliegenden Hörsaals, Dr. Volker Dreiling. Hallo Herr Dreiling. Hallo. Und natürlich der Pilot dieses Testflugzeugs, Steffen Gemser.
Hallo Herr Gemser. Hallo. Herr Dreiling, ich gehe mal davon aus, dass das hier keine ganz herkömmliche Cessna-Maschine ist, kein herkömmliches Flugzeug, sondern dass Sie da einige Veränderungen vorgenommen haben. Oder das kommt so nicht vom Band? Ganz so kommt es sicher nicht vom Band. Wir müssen da schon noch ein bisschen nachhelfen. Wir brauchen mehr Informationen über die Performance des Flugzeugs,
über die Bewegung, die das Flugzeug macht. Wir hätten auch gerne noch ein paar Informationen über das, was draußen so vorgeht in der Atmosphäre. Und entsprechend mussten wir Sensoren und Plattformen, Messplattformen einrichten hier,
um über eine größere Basis zu verfügen. Zusätzlich haben wir natürlich Bildschirme eingerichtet, damit hier hinten die Leute, die mitfliegen, mitbekommen, was mit dem Flugzeug während des Fluges passiert. Das haben Sie schon mal sehr schön gesagt und Sie haben auch die Leute erwähnt, die mitfliegen. Und das Ding heißt ja fliegender Hörsaal. Also gehe ich jetzt mal davon aus, das sind Studenten und Leute, die was lernen wollen.
Was lernen die denn hier an Bord? Wo kommen die her? Genau genommen ist das, was wir hier machen, ein Teil eines flugmechanischen Praktikums, das an manchen Universitäten so angeboten wird, dass eben auch ein praktischer Teil mit Flugzeug dabei ist. Und die Studenten studieren Luft- und Raumfahrtechnik in der Tat
und sind interessiert daran, Testflugsituationen hier mal live mitzuerleben. Wie viele Lernwillige können hier an Bord gehen? Gleichzeitig etwa sieben. Kommt darauf an, ob noch ein Betreuer von uns hier hinten mit drin sitzt oder nicht. Aber wir sind hier hinten auf sieben Fluggäste eingerichtet. Herr Gämser, wie ist das so mit jungen Studenten, die wahrscheinlich vielleicht sogar
das erste Mal in so einem Flugzeug sitzen, durch die Wolken zu fliegen? In aller Regel hat man uns mit sehr hoch motivierten Leuten zu tun. Und insofern macht uns das sehr viel Spaß. Und man sieht auch doch an dem Produkt, das hinterher herauskommt, an Berichten und an Rücklauf, dass die Leute alle sehr viel lernen bei der ganzen Geschichte
und dass grundsätzlich eine sehr, sehr hohe Motivation vorliegt. Warum ist es denn wichtig für die Studenten, das mal live miterlebt zu haben? Machen Sie hier irgendwelche heilsbrecherischen Manöver mit dem Flugzeug oder fliegen Sie einfach immer nur geradeaus währendgemessen wird? Nein. Wir machen natürlich keine heilsbrecherischen Manöver. Wir fliegen alles im Rahmen von uns selbst gesetzten sehr, sehr, sehr engen Grenzen.
Nur als Beispiel, das Flugzeug ist ausgelegt für eine Belastung, für ein Lastvielfaches von 3,8 g, also 3,8 fache der Erdbeschleunigung. Und wir beschränken uns selbst auf 2 g, um natürlich erstens das Flugzeug nicht zu gefährden und zweitens die Studenten natürlich nicht zu gefährden.
Trotzdem fliegen wir natürlich Manöver, die man im Verkehrsflugzeug auf dem Weg nach Mallorca sicherlich nie erleben wird. Wir fliegen an die dynamischen Eigenschaften der Flugzeuge heran, was auch natürlich der Lerninhalt der Veranstaltung sein muss.
Und insofern hat schon der eine oder andere Mal die Tüte gebraucht. Der eigentliche Vorteil der beiden Herren ist natürlich, dass die hier keine Probleme haben, bei der ILA 2008 einen Parkplatz zu finden. Die kommen nicht mit dem Auto. Nee, die landen einfach hier mit ihrer Cessna 208B, dem fliegenden Hörsaal. Aber diesen Komfort gönne ich ihnen von Herzen. Ich möchte mich herzlich bedanken bei Dr. Volker Dreiling, dem wissenschaftlichen Mitarbeiter hier an Bord.
Herr Dreiling, vielen Dank. Und Ihnen auch. Und Herr Steffen Gemser, der Pilot dieses Flugzeugs. Vielen Dank und weiter so. Bitte schön. Sie sahen den DLR Podcast. Vielen Dank.