Es wird die bei elastischer Verformung eines Metalldrahtes auftretende Proportionalität von einwirkender Kraft und Längenänderung (Hooke'sches Gesetz) gezeigt. Ein 4,4 m langer Kupferdraht von 0,4 mm Durchmesser ist am oberen Ende an der Hörsaaldecke befestigt. Zur Messung von Längenänderungen ist an seinem unteren Ende eine Millimeterskala angebracht, die zusammen mit einem feststehenden Zeiger vergrößert auf einem Wandschirm abgebildet wird. Die Zugbelastung erfolgt in zwei Schritten, indem nacheinander zwei 300-g-Gewichte angehängt werden. Die entsprechende Längenänderung ?l beträgt jeweils 1 mm und geht nach Abnahme der Gewichte wieder auf Null zurück. Es handelt sich also um eine elastische Verformung. Die Längenänderung ist proportional zur angreifenden Kraft, d. h. es gilt das Hooke'sche Gesetz. |