Klimawandel, Verstädterung und extensive Landwirtschaft beschleunigen den Verlust einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Ein einmal erfolgter Kipppunkt unseres Ökosystems ist im Nachhinein kaum zu korrigieren und zudem für die Forscherinnen und Forscher nur schwer vorhersehbar. Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein erläutert im exkurs-Gespräch mit Johannes Büchs, wie jede und jeder von uns schon mit kleinen Verhaltensänderungen im Alltag einen Beitrag zum Schutz von Biodiversität leisten kann. Die Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie zeigt Insektenhotels aus einem bürgerwissenschaftlichen Projekt und erklärt, warum Bienen als Bestäuber für den Erhalt biologischer Vielfalt so wichtig sind. Dabei wird auch deutlich, dass Biodiversität, Klimaschutz und unsere Nahrungsmittelproduktion unmittelbar zusammenhängen. Alexandra-Maria Klein ist Professorin an der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie befasst sich mit Pflanzen-Insekten-Interaktionen und der Stabilität von Ökosystemen. Als Mitglied zahlreicher Fachgremien setzt sie sich auch im politischen Kontext für den Erhalt biologischer Vielfalt ein. Und wusstet ihr das? Lichtverschmutzung ist ein großes Problem für Insekten. Sie werden in der Dunkelheit vom Licht angezogen und verbrennen in den heißen Straßenleuchten, Gartenlampen und Windlichtern. Damit sie nicht mehr wie die Motten zum Licht fliegen und wir zudem noch Strom sparen: abends einfach mal auf die Gartenbeleuchtung verzichten. Die exkurs-Gespräche sind eine Videoreihe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Videoaufzeichnung und -bearbeitung: abc eventservices, München |