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22:47 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

Neues zu BRouter

Dieser Vortrag stellt einige der Neuerungen aus dem letzten Jahr beim Projekt BRouter vor, mit einem besonderen Augenmerk auf den neuen Möglichkeiten im Hinblick auf Spezialanwendungen durch das neue, flexiblere Datenmodell. Das Open-Source Projekt BRouter hat fast 3 Jahre Entwicklung hinter sich und sich im Bereich der Outdoor-Navigation auf Android Smartphones einen festen Platz erobert. Aber die Entwicklung geht weiter, und so will dieser Vortrag denn auch nur eine ganz kurze Einführung in das Projekt geben um dann einige der Neuerungen des letzten Jahres vorzustellen, die selbst die regelmässigen Nutzer noch kaum kennen. Beispiele sind steigungsabhängige Weg-Präferenzen, schnellere Neuberechnungen und die Integration der 30m-SRTM Höhendaten. Die wichtigste Neuerung aber ist ein neues, flexibleres internes Datenmodell, mit dem ein viel grösserer Teil der Primär-Information aus der OSM Datenbank in den vorverarbeiteten Datenfiles dargestellt werden kann. Dadurch werden sowohl Spezialanwendungen im Wegenetz möglich, etwa im Hinblick auf Barrierefreiheit, Einsatzfahrzeuge oder Schwerlastverkehr, aber auch Anwendungen in ganz anderen Netzen wie dem Schienen, Fluss- oder Stromnetz.
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
28:16 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

Jsonix: OGC Web Services in JSON

Wie kann man mit den OGC Web Services in reinem JSON (statt XML) sprechen? Mit Jsonix, einem mächtigen JavaScript-Tool für XML-JSON Konvertierung. Es gibt Live-Demos von WMS, WFS, CSW sowie OL3 WPS Client. JSON hat wahrscheinlich XML schon längst als "lingua franca" ersetzt. Es ist viel leichtgewichtiger und einfacher zu verwenden als XML, vor allem in den JavaScript-basierten Web Apps. Das Web GIS Umfeld wird von JavaScript-Bibliotheken wie OpenLayers und Leaflet dominiert. Für die gehört JSON sowieso zur Muttersprache. Aber die OGC-Standards sind fast alle XML-basiert und durch XML Schemata spezifiziert. Also, muss man auch in JS-Apps XML sprechen können. Und das ist lästig. Der OL3 KML-Parser ist über 2.5KLoc, davon ist ca. 90% reines XML-Parsing und nur 10% die Payload-Verarbeitung. Wäre es nicht schön, wenn man mit den OGC Web Services in JSON sprechen könnte? Und 90% des Aufwands sparen? Jsonix ist eine Open-Source Bibliothek für die XML-JS Konvertierung, die genau das möglich macht. Mit Jsonix kann man ein XML Schema nehmen und daraus eine Mapping-Datei erzeugen. Damit kann man zwischen XML und JSON in beiden Richtungen konventieren. Dabei ist Jsonix Typ- und Struktur-sicher. Z.B. wird es aus `xs:decimal` ein `Number`, und da wo in XSD ein wiederholbares Element war, bekommt man in JSON einen Array. Die Mappings kann man entweder selber generieren - oder eines der vorgenerierten holen. Das `OGC Schemas` Projekt liefert vorgenerierte und durchgetestete Mappings für viele OGC Schemas (WMS, WFS, CSW, ...). Dieser Vortrag gibt eine Überblick von Jsonix und zeigt es Live in WMS, WFS, CSW sowie OL3 WPS Client Demos vor.
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
29:24 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

GeoPortal.rlp

Dieser Vortrag illustriert anhand der Entstehungsgeschichte des rheinland-pfälzischen Geoportals, das mittlerweile auch im Saarland und in Hessen eingesetzt wird, welches immense Potential im Einsatz von FOSS-Software in der öffentlichen Verwaltung steckt. Der Vortrag diskutiert neben unerwarteten positiven Nebenwirkungen wie der verstärkten Zusammenarbeit der Verwaltungen auch Risiken und Probleme, die in der 9-jährigen Geschichte des Projekts zu bewältigen waren. Das vollständig auf FOSS basierende GeoPortal.rlp wurde im Jahr 2006 konzipiert, um die GDI-RP aufzubauen. Rheinland-Pfalz hat sich damals für den Einsatz lizenzkostenfreier Software entschieden, um auch anderen Ländern bzw. Organisationen die Möglichkeit zu geben an dem Projekt mitzuwirken. Zum Zeitpunkt der Freischaltung des Portals im Jahr 2007 war die rheinland-pfälzische Lösung europaweit das einzige System seiner Art. Es basiert auf einem eigenständig entwickeltem Architekturkonzept (OWS-Service-Registry) und setzte zum damaligen Zeitpunkt auch weltweit Maßstäbe. Im Jahr 2009 wurde das System vom Saarland übernommen und es kam zu einer engen Kooperation der beiden Bundesländer, in deren Rahmen man sich die Weiterentwicklungskosten aufteilen konnte. Zur Umsetzung der EU-INSPIRE-Richtlinie wurden in der zugrundeliegenden Software Mapbender viele Funktionen implementiert, die den dezentralen Datenanbietern in Rheinland-Pfalz und im Saarland die Erfüllung der europäischen Anforderungen stark erleichtern. In Folge dessen haben diese beiden Bundesländer bezüglich der Datenbereitstellung derzeit europaweit eine Spitzenposition inne. Der Erfolg des Systems hat dazu geführt, dass auch Hessen sich im Jahr 2013 dazu entschieden hat sein aktuell noch auf proprietärer Software basierendes Geoportal durch die FOSS-Lösung aus Rheinland-Pfalz zu ersetzen. Im Januar 2015 wird der Prototyp des neuen Geoportals Hessen freigeschaltet. Anhand der Entwicklung Projektes in den letzten 9 Jahren kann gezeigt werden welches immense Potential im Einsatz von FOSS steckt. Es wird neben Darstellung der Vorteile aber auch auf die Risiken und die Probleme eingegangen, die während dieser Zeit auftauchten und zu bewältigen waren.
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
1:25:04 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

Was ist Open Source, wie funktioniert das?

Open Source hat viele Facetten - und es ranken sich inzwischen ebenso viele Mythen darum. Was davon richtig ist und was nicht stellen wir in einer kurzen Einführung zusammen. Der Vortrag richtet sich an alle, die mit Open Source bisher noch wenig Kontakt hatten und die Grundlagen verstehen möchten. Open Source ist auf der einen Seite ein Entwicklungsmodell und auf der anderen ein Lizenzmodell. Zusammen bilden sie eine Kultur offener Entwicklungsgmemeinschaften, die höchst effektiv arbeiten. Diese Kultur ist um ein Vielfaches effektiver, als proprietäre Modelle es je sein können. Unter anderem sieht man das an einfachen Beispielen: Das Betriebssystem des Herstellers Apple basiert vollständig auf dem Open Source Unix FreeBSD. Es gibt halt einfach nichts besseres, und es selbst herzustellen wäre unendlich teuer. Sogar der hyper-proprietäre Hersteller Apple hat das eingesehen. Der Vortrag stellt die Geschichte der Entwicklung von Open Source vor und geht auf wichtige Grundlagen ein. Ziel des FOSSGIS e.V. und der OSGeo ist die Förderung und Verbreitung freier Geographischer Informationssysteme (GIS) im Sinne Freier Software und Freier Geodaten. Dazu zählen auch Erstinformation und Klarstellung von typischen Fehlinformationen über Open Source und Freie Software, die sich über die Jahre festgesetzt haben.
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
29:03 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

GRASS Funktionalität in QGIS nutzen

Seit 2005 ist GRASS GIS in QGIS über das GRASS Plugin integriert und stellt hunderte Analysemethoden über QGIS bereit - ergänzend mittlerweile auch über das Processing und WPS Plugin. Wir vergleichen die drei Varianten und schauen in die Zukunft. Seit 2005 ist GRASS GIS Funktionalität in QGIS über das GRASS Plugin integriert und bietet die Möglichkeit, hunderte, bewährte GRASS Module zur Datenanalyse und -modellierung über die benutzerfreundliche QGIS GUI anwenden zu können. Durch das Processing und das WPS Plugin ist diese Interaktion in den letzten Jahren durch zwei neue, völlig unterschiedliche Ansätze ergänzt und erweitert worden. Wir starten in diesem Vortrag einen Vergleich der drei Möglichkeiten zur Interaktion von GRASS und QGIS. Anhand von Beispielen stellen wir die Vor- und Nachteile dar und versuchen aufzuzeigen, welche Variante in welcher Situation die beste Lösung darstellt. Wann ist es sinnvoll das Processing Plugin zu verwenden, wann sollte man auf das bewährte GRASS Plugin setzen und welche Stärken und Schwachstellen bietet die Integration von GRASS Funktionalität über das WPS Plugin. Als Abschluss stellen wir die Aktuelle Entwicklung der Interaktion zwischen GRASS und QGIS vor und versuchen einen Blick in die zukünftige Entwicklung zu werfen.
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
24:44 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

Das audiovisuelle Erbe der OSGeo-Projekte

Dieser Vortrag diskutiert die Problematik der Archivierung aller Aspekte von Open Source-Projekten und stellt das AV-Portal der Technischen Informationsbibliothek (TIB) vor. Das Portal ist eine zukunftssichere Alternative zum häufig praktizierten eher flüchtigen Datenaustausch über Plattformen wie Youtube oder Slideshare und kann nicht nur Metadaten eines Videos indexieren, sondern auch die gesprochene Sprache, Texteinblendungen oder Bildinformationen. Die Menge der audiovisuellen Inhalte hat in den letzten Jahren stark zugenommen und wächst weiterhin stark. Dies betrifft auch die Free and Open Source GIS Softwareprojekte der OSGeo Foundation: Die thematische Palette erstreckt sich dabei von Anleitungsvideos für Softwarekomponenten, über Ergebnis- und Datenvisualisierungen bis hin zur abstrahierten Darstellung der Evolution einzelner Softwareprojekte. Die Fülle dieser Fachinformationen wird noch hauptsächlich in Web2.0 Portalen wie Youtube oder Slideshare ausgetauscht. Daraus ergeben sich Probleme sowohl bezüglich der langfristigen Verfügbarkeit, der Zitierfähigkeit und der Auffindbarkeit anhand geeigneter Metadaten für die Nutzer.. Eine zukunftssichere Alternative bietet die Nutzung von innovativen Bibliotheksdiensten, wie dem AV-Portal der Technischen Informationsbibliothek (TIB). Hier werden nicht nur die Metadaten eines Videos indexiert sondern ebenso die gesprochene Sprache, Texteinblendungen und Bildinformationen. Dies führt zu einer erheblich verbesserten Suche nach und in audiovisuellen Ressourcen. Durch die Verbindung eines DOI mit einem Media Fragment Identifier wird die sekundengenaue Zitierfähigkeit der Materialien gewährleistet. Der Nutzen wird am Beispiel der erfolgreichen digitalen Erschließung des GRASS GIS Videos des U.S. Army Corps of Engineers Research Laboratory (CERL) aus dem Jahr 1987 demonstriert. Der Inhalt dieses historischen Videos bietet einen Einblick in die Frühphase der GIS Entwicklung. Die Erschließungsgeschichte des Videos seit 2004 ist ein Referenzfall für den aktuellen Stand und das sich abzeichnende Potential audiovisueller Information für die Geoinformatik und speziell den wissenschaftlichen Anwendern und Entwicklern in den OSGeo Projekten.
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
1:08:02 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

FOSSGIS KonferxPlanBox Anwendertreffen

Mit der xPlanBox können Planwerke der kommunalen Bauleitplanung einfach bereitgestellt werden.
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
26:18 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

GeoCouch

GeoCouch ist ein multidimensionaler Index für Couchbase, einer verteilten dokumentenorientierten Datenbank. Diese sind nicht auf zwei Dimensionen begrenzt, sondern können durch weitere Attribute erweitert werden. So ist es möglich Faktoren, wie Zeit, Ausmaß oder Kategorien einzubeziehen. Dieser Vortrag wird eine kurze Einführung in Couchbase, die räumliche Abfragen ermöglicht, und die Datenmodellierung geben und dann in eine Live-Demonstration übergehen. Couchbase ist eine verteilte dokumentenorientierten Datenbank und gehört damit zur Kategorie der NoSQL Datenbanken. Das bedeutet, dass das Datenmodell nicht relational ist, also ein gewisses Umdenken bei der Strukturierung der Daten nötig ist. GeoCouch ist in Couchbase integriert und ermöglicht räumliche Abfragen. Diese sind nicht auf zwei Dimensionen begrenzt, sondern können durch weitere Attribute erweitert werden. So ist es möglich Faktoren, wie Zeit, Ausmaß oder Kategorien einzubeziehen. Eine beispielhafte multidimensionale Datenbankabfrage wären alle Einwohner eines bestimmten Gebiets, die unter 30 Jahre alt sind und in einer Mietwohnung mit weniger als 50m² wohnen.
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
28:23 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

FlatMatch: Online-Wohnungssuche mit OSM-Daten

Interaktive 3D-Wohnungsbesichtigung im Browser auf Basis von OSM-Daten ermöglicht ein besseres Bewerten freier Wohnungen und deren Umfeld. Und sie macht Vermieter zu OSM-Stakeholdern. Die Mitarbeit kommerzieller Nutzer an OSM hängt jedoch allein davon ab, ob sie dadurch einen wirtschaftlichen Mehrwert erhalten. Diese Vortrag stellt ein Projekt vor, dass potentiell zehntausende kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland diesen Mehrwert bietet. Kontinuierliche Beiträge zu OSM erfolgen vor allem durch die Community und kommerzielle Nutzer. Letztere leisten durch ihr strukturiertes Vorgehen und umfangreiches Zeitbudget einen wichtigen Beitrag zu Datenqualität, und -umfang von OSM. Die Mitarbeit kommerzieller Nutzer an OSM hängt jedoch allein davon ab, ob sie dadurch einen wirtschaftlichen Mehrwert erhalten. Diese Vortrag stellt ein Projekt vor, dass potentiell zehntausende kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland diesen Mehrwert bietet: FlatMatch ist eine Web-Anwendung, um Mietwohnungen direkt im Webbrowser virtuell zu besichtigen und so eine geeignete neue Wohnung zu finden. Hierzu wird nicht nur die Wohnung interaktiv dreidimensional dargestellt. Auch die Aussicht aus der Wohnung wird - auf Basis von OSM-3D-Gebäuden und TileMaps - dargestellt, um einen besseren Einblick in das Wohnumfeld zu geben. Dies erlaubt Mietern, sicherer und auch ohne langwierige Vor-Ort-Besichtigungen eine für sie passende Wohnung zu finden. Und es erlaubt Vermietern, den Personalaufwand für Besichtigungen zu reduzieren, und ihre Wohnungen auch auf Basis deren Umfelds zu vermarkten. Damit haben erstmals zehntausende Vermieter einen Mehrwert davon, OSM-Daten in der Umgebung ihrer Wohnungen mit möglichst großen Detailgrad beizutragen, zu aktualisieren und Fehler zu korrigieren. Dies kann einen wichtigen Beitrag zu OSM leisten, und – gerade bei größeren Vemietern – OSM-Community-Mappern eine Verdienstmöglichkeit für das Mappen dieser Regionen eröffnen.
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
24:57 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

MTSatellite

Der Vortrag stellt die Freie Software MTSatellite vor, ein Live-Webmapping System für das Open World/Sandbox-Spiel Minetest. Der Vortrag führt das System vor und gibt eine teils vertiefende Übersicht über die eingesetzen Technologien sowohl aus GIS- als auch aus Sicht eines passionierten Minetest-Spielers. Der Vortrag stellt die Freie Software MTSatellite [1] vor, ein Live-Webmapping System für das Open World/Sandbox-Spiel Minetest [2]. Minetest ist eine Freie Software Alternative zum bekannten Spiel Minecraft. Es simuliert große interaktive 3D-Welten aus Klötzchen, in denen man seiner Kreativität auch kooperativ mit vielen Spielern gleichzeitig freien Lauf lassen kann. Um einen zeitnahen Überblick über die Veränderung in diesen Welten zu bekommen, wurde die Kartenanwendung MTSatellite geschaffen: Man kann über das Spiel in der simulierten Welt etwas verändern und hat quasi zeitgleich eine Karte im Web, die diese Änderung dokumentiert. Basierend auf einer eigens implementierten fraktal räumlich indizierten Redis/LevelDB [5] 3D-Datenbank, die als Backend an den Spiel-Server angeschlossen wird, wurde mit Hilfe einer in serverseitigen Rendering-Komponente und einem browser-seitigen Leaflet-Client [6] eine Lösung erstellt, die diese Anforderung erfüllt. Zur effizienten Verarbeitung der zu analysierenden Datenmengen wurde das System in der Programmiersprache Go [7] geschrieben. Diese erleichtert die Entwicklung von skalierenden, verteilten und performanten Anwendungen sehr. Einen Einblick in die Funktionsweise aus Anwendungssicht verschafft das Video [3]. Eine Live-Welt lässt sich unter anderen unter [4] betrachten.
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
28:47 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

Mapbender3 für den einfachen Aufbau von WebGIS Anwendungen

Mapbender3 ist eine Software zur einfachen Erstellung von WebGIS Anwendungen. Über ein paar Klicks können mit dem webbasierten Administrations-Backend individuelle Anwendungen erstellt werden, eine Benutzer- und Gruppenverwaltung mit der Möglichkeit Rechte zuzuweisen. Der Vortrag geht vor allem auf die neuen Komponenten in Mapbender3 ein und stellt diese vor. Anpassung an das eigne Layout durch den webbasierten CSS-Editor, suchen in eignen Daten und Rechteverwaltung werden thematisiert. Mapbender3 ist eine Software zur einfachen Erstellung von WebGIS Anwendungen. Über ein paar Klicks können mit dem webbasierten Administrations-Backend individuelle Anwendungen erstellt werden. Das Administrations-Backend beinhaltet außerdem die Möglichkeit, ein Dienste-Repository aufzubauen. Mapbender3 bietet zudem eine Benutzer- und Gruppenverwaltung mit der Möglichkeit Rechte zuzuweisen. Basierend auf dem Symfony2 Framework wurde eine moderne Webanwendung geschaffen, die durch das Baukastensystem der Bundles von Symfony2 einzeln als auch in andere Anwendungen integriert Verwendung finden kann. OpenLayer 2 dient als Kartenanwendung und wird über MapQuery angesprochen. Der Vortrag geht vor allem auf die neuen Komponenten in Mapbender3 ein und stellt diese vor. Im letzten Jahr ist viel passiert, so dass es Einiges zu präsentieren gibt. Das Anpassen von Mapbender3 Anwendungen an das eigene Layout ist durch den webbasierten CSS-Editor und auch durch die Möglichkeit direkt HTML zu definieren noch viel einfacher geworden. Suchen können einfach auf die eigenen Daten aufgesetzt werden. Und noch viel mehr...
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
24:58 FOSSGIS e.V. Deutsch 2015

Spatial Index von Solr

Seit der Version 4 bietet Solr Funktionen eines umfangreichen Spatial Indexes an. Am Beispiel des Geoportal.de sollen Erfahrungen und Einblicke in die Verwendung des Spatial Index mit Solr gegeben werden. Die GDI-DE stellt Beschreibungen und Zugangsdaten zu Geodaten von Bund, Ländern und Kommunen bereit, welche über das Geoportal.de recherchiert werden können. Über eine Volltextsuche können derzeit ca. 130000 Datensätze gefunden werden. Für einen performanten Zugriff auf die Datensätze wird die Open Source Software Solr eingesetzt. Derzeit erfolgt die Suche ausschließlich über die themenbezogenen Inhalte der Metadaten. Die GDI-DE stellt Beschreibungen und Zugangsdaten zu Geodaten von Bund, Ländern und Kommunen bereit, welche über das Geoportal.de recherchiert werden können. Über eine Volltextsuche können derzeit ca. 130000 Datensätze gefunden werden. Für einen performanten Zugriff auf die Datensätze wird die Open Source Software Solr eingesetzt. Derzeit erfolgt die Suche ausschließlich über die themenbezogenen Inhalte der Metadaten. Hierfür finden u.a. die Attribute UUID, Titel, Abstract, Keywords und Kontaktdaten aus den Metadaten Berücksichtigung. Auf Basis einer individuellen Konfiguration erstellt Solr für jede Suchanfrage ein sogenanntes Scoring. Dieses ergibt sich aus der Anzahl gefundener Suchbegriffe und deren Position im Datensatz und bestimmt die Platzierung in der Ergebnisausgabe. Seit der Version 4 bietet Solr die Möglichkeit einer erweiterten geobasierte Suche an. Diese beinhaltet GIS-Funktionalitäten wie Distance, Contains, Intersects und Within zum Verarbeiten von Punkt-, Linien- und Flächengeometrien. Neben der Verwendung für das Scoring bietet es sich an die Suchergebnisse über diese Operationen gezielt vom Nutzer filtern und sortieren zu lassen. Um die GIS-Funktionen nutzen zu können werden die in den Metadaten angegebenen Bounding Boxen indexiert. Aktuell befinden sich diese Funktionen in der Testphase. Der Vortrag soll Einblicke und Erfahrungen im Umgang mit einem räumlichen Index auf Basis von Solr vermitteln.
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
von 6 Seiten
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