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24:54 FOSSGIS e.V. German 2015

WPS, GeoServer und SHOGun

Der Vortrag stellt die Erweiterung des SHOgun Frameworks als WPS-CLient dar. Als WPS Server kommt der GeoServer-WPS zum Einsatz. Der Vortrag wird zum einen kurz die Mechanismen des WPS erläutern, die Einbindung in das SHOGun Framework an praktischen Beispielen zeigen und am Ende die Möglichkeiten, die sich daraus für ein WebGIS ergeben, vorstellen. Das Prinzip eines WPS wird vorgestellt und die Umsetzung innerhalb von SHOGun gezeigt, Stärken, Potentiale, aber auch Schwächen oder mögliche Begrenzungen werden gezeigt. SHOGun ist ein OpenSource WebGIS Framework, das bereits auf den letzten FOSSGIS Konferenzen vorgestellt wurde. In der derzeitigen Version bietet SHOGun die Möglichkeit aus einer Installation Layer aus verschiedenen Kartendiensten, WebGIS-Oberflächen und Benutzer zu verwalten, WMS und WFS-Dienste abzusichern sowie darüber hinaus viele Webschnittstellen über Mittel des Frameworks Java Spring zur Verfügung zu stellen. SHOGun ist somit eine mächtige, datenbankunabhängige Middleware, die in großen Verwaltungen ein komplettes GIS ersetzt. Der WebGIS-Client zeichnet sich durch eine Fülle an Funktionen aus, die weit über den normalen Funktionsumfang eines WebGIS hinaus gehen. Dennoch erfordert jede funktionale Erweiterung bisher eine entsprechende Programmierung in SHOGun. Aus diesem Grunde wurde für die Wasserwirtschafts-Verwaltung Rheinland-Pfalz SHOGun um eine Web Processing Service (WPS) Client-Schnittstelle erweitert. Da SHOGun ohnehin in der Lage ist, GeoServer über seine REST-API anzusprechen, wurde auch der GeoServer WPS verwendet. Über die Verwaltungsoberfläche von SHOGun lassen sich einzelne oder verkettete WPS-Prozesse in einen WebGIS-Clienten einbinden. Damit ist eine funktionale Erweiterung mittels Konfiguration über die Oberfläche möglich. Zur Ergebnisverarbeitung stellt SHOGun wiederum verschiedene Methoden und Funktionen bereit. Selbstverständlich hat die Implementierung Einschränkungen, dies alleine aufgrund der de facto unbegrenzten Möglichkeiten, die die WPS-Spezifikaiton bietet.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:30 FOSSGIS e.V. German 2015

Offene Geodaten-Lage von Orten im Vergleich

Offene Geodaten bezüglich der Lage von Orten (GeoNames Geographical Database, OSM, Wikipedia) werden vergleichend miteinander und in Bezug zu offenen amtlichen Geodaten untersucht. Die Lage von Orten (wie Städte, Gemeinden und Siedlungen) ist eine wichtige Grundlage für die Erstellung von Karten und für diverse Geoanwendungen. Solche Daten stehen im zunehmenden Maße zur Verfügung. Neben der "GeoNames Geographical Database" mit rund 2,8 Millionen Orten stellen u.a. OpenStreetMap und Wikipedia weltweite Ortskoordinaten zur Verfügung. Folgende Aspekte haben insbesondere Bedeutung: * die Nutzbarkeit der Daten: Einfachheit des Zugriffs, bereitgestellte Attribute und Zuordnungsmöglichkeiten zu einem gegebenen Ort; letztgenanntes ist Voraussetzung für Mashups, * die Vollständigkeit der Daten und * die Qualität der Koordinaten. Für den erstgenannten Aspekt wurden die genannten Datenquellen zunächst hinsichtlich eines Anforderungskataloges bewertet und verglichen. Für alle drei Aspekte wurden experimentelle Vergleiche für vier Ortsgruppen durchgeführt: (a) Gemeinden in Deutschland, (b) Populated Places in Neuseeland, (c) Localidades in Argentinien und (d) Townships in China. Für die drei ersten Gruppen wurden zudem offene amtliche Geodaten herangezogen. Im Rahmen studentischer Aufgaben sind (für Teilaufgaben) Vergleichs- und Visualisierungswerkzeuge auf Basis der Open-Source-Bibliothek GeoTools in Java entwickelt worden.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
1:08:02 FOSSGIS e.V. German 2015

FOSSGIS KonferxPlanBox Anwendertreffen

Mit der xPlanBox können Planwerke der kommunalen Bauleitplanung einfach bereitgestellt werden.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
23:00 FOSSGIS e.V. German 2015

Softwarewartung für OpenSource. Ein Widerspruch?

In meinem Vortrag möchte ich ein Thema diskutieren, das sowohl die Open Source Welt, als auch die kleine, heile FOSSGIS-Welt und damit natürlich auch uns bei terrestris seit einiger Zeit umtreibt: Softwarewartung für Open Source! Der Inhalt des Vortrags Talks widmet sich der Software-Wartung bzw. Betriebssicherheit. Wenn es darum geht, Open Source Software einzusetzen, wird dem oft das Argument entgegengesetzt, das ja keiner verantwortlich sei, das es keine Betriebsgarantie gibt und die Entwickler ja "morgen schon was anderes machen könnten". Ich sehe dies als letzte Bastion der proprietären Hersteller im kürzlich als zu Ende erklärtem Glaubenskrieg zwischen Proprietärer und Open Source Software-Verfechtern. Ich möchte in meinem Vortrag nicht diskutieren, inwieweit Architekturwechsel proprietärer Hersteller in der Vergangenheit dazu geführt haben, das Unsummen an investiertem Geld trotz sogenannter Betriebssicherheit unwiderbringlich den Rhein herabgeflossen sind (Stichwort ArcView GIS, Windows XP u.v.m.). Trotzdem wird solchen Anbietern eher zugetraut, das eine angebotene Softwarewartung zu Betriebs- und damit Investitionssicherheit beiträgt. Im Vortrag steht vielmehr die Frage im Raum, ob es eine Verletzung des Open Source Grundsatzes ist, wenn eine Firma, die maßgeblich hinter der Entwicklung einer oder mehrerer Open Source (GIS-)Projekten steht, eine solche Wartung nach proprietärem Geschäftsmodell zu einem jährlichen Fixpreis anbietet? Kann das Angebot von Betriebssicherheit und auch Support dazu führen, das Open Source eher eingesetzt wird? Würde ein solches Angebot überhaupt Chancen beim Kunden haben - da sie ja anders als beim proprietären Geschäftsmodell nicht obligatorisch wäre (sein kann!)? De Fakto bieten Firmen solche Modelle bereits an, es stellt sich die Frage, ob der Markt reif ist für diese nächste "Professionalisierungsstufe"?
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
23:50 FOSSGIS e.V. German 2015

MapFish Print V3: Printing maps like a boss

Dieser Vortrag stellt die neue Version von MapFish Print vor und spricht Themen an wie die neuen Features und deren Nutzung, die Erstellung von Templates mit dem Report-Designer von JasperReports, Upgrade von der vorherigen Version, Skalierbarkeit und Erweiterung durch eigene Module. Das Projekt MapFish Print besteht aus einer Bibliothek und einer Web-Anwendung zum Druck von Reports mit Karten, wobei eine Vielfalt von Quellen unterstützt wird, zum Beispiel WMS, WMTS, OpenStreetMap-Kacheln, WFS oder GeoJSON. Mittlerweile besteht das Projekt seit fast einem Jahrzehnt und wird in einer Vielzahl von Websites erfolgreich eingesetzt. Allerdings ist es etwas in die Jahre gekommen, so dass die ursprüngliche Architektur zum Hindernis wurde. Beispielsweise ist die Formatierung der Reports über eine Konfigurationsdatei nicht sehr flexibel, das Ausgabeformat ist prinzipiell auf PDF beschränkt, es ist nicht möglich mehr als eine Karte auf einer Seite anzuzeigen und andere Limitationen. MapFish Print V3 ist das Ergebnis eines kompletten Rewrites der Implementierung. Dank der Integration mit der weit verbreiteten Reporting-Engine JasperReports und der neuen, erweiterbaren Architektur ist MapFish Print flexibler, mächtiger und einfacher zu Skalieren als je zuvor. Diese Präsentation richtet sich an Web-Entwickler und Projektleiter, und spricht folgende Themen an: * Die neuen Features der neuen Version * Wie können diese Features genutzt werden? * Die Verwendung des Report-Designers * Beispiele für komplexe Reports * Upgrade von der vorherigen Version * Die Architektur, wie sie die Skalierbarkeit erleichtert und wie sie es ermöglicht MapFish Print durch eigene Module zu erweitern
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:32 FOSSGIS e.V. German 2015

Straßenrennen in der Innenstadt

Der Gründer des Open-Source-Projekts OSM2World erzählt von einer weiteren spannenden Anwendungsmöglichkeit des 3D-Renderers: Die Erstellung von Rennstrecken für das Computerspiel SuperTuxKart. Seit es die Möglichkeit gibt, 3D-Daten in OpenStreetMap zu erfassen, wird gerne auch die Verwendung in Computerspielen als Anwendungsfall genannt. Einige kommerzielle Beispiele dazu gibt es schon länger; dass dies aber auch mit Open-Source-Tools möglich ist, wird hier mit der Erstellung von Rennstrecken für das freie Spiel SuperTuxKart unter Beweis gestellt. Der Vortrag beschreibt die Vorgehensweise, um die OSM-Daten einer Stadt in eine Rennstrecke zu verwandeln. Voraussetzung ist eine ausreichend gute Abdeckung der jeweiligen Region mit 3D-Attributen in OpenStreetMap. Solche Daten, insbesondere zu Gebäuden und Straßen, werden von der Community zunehmend erfasst. Aus diesen Daten wird mit dem 3D-Renderer OSM2World ein realitätsnahes 3D-Modell erstellt, das optional auch mit einem Geländemodell ergänzt werden kann. In diesem 3D-Modell werden mit dem 3D-Modelling-Tool Blender noch einige Verbesserungen vorgenommen und der gewünschte Streckenverlauf eingezeichnet. Ein Blender-Plugin erlaubt schließlich den Export einer fertigen Strecke für SuperTuxKart. Stolperfallen sind dabei unter anderem subtile Unterschiede bei der Interpretation der Daten zwischen den beteiligten Anwendungen. Auf solche technischen Hürden wird dabei ebenso eingegangen wie auf neue Features in OSM2World, die diesen Anwendungsfall möglich gemacht haben.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
23:45 FOSSGIS e.V. German 2015

Öffentliche Projekte und Open Source

Anhand der GDI-DE Testsuite wird dargestellt, wie die GDI-DE die Strukturen von Open Source Projekten, wie sie u.a. durch die OSGeo beschrieben werden, in Ihren Komponenten verwendet. Betriebsstelle GDI-DE im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) wurde als Schnittstelle zwischen der fachlichen und der technischen Umsetzung geschaffen. Der Vortrag bietet einen Einblick in die tägliche Arbeit der Betriebsstelle. Die Ziele sowie die Hürden im täglichen Betrieb werden vorgestellt. Im Rahmen der europäischen Richtlinie INSPIRE betreibt die Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) vier zentrale Komponenten, die verschiedene Servicefunktionen, wie die Geodatenrecherche, die Überprüfung der Konformität von Geodaten und Geodatendiensten anbieten. Bei der Entwicklung dieser Komponenten wurden explizit auf den Einsatz von Open Source Software sowie die Lizensierung der entstehenden Produkte als Open Source Software gesetzt. Doch was bedeutet das genau? Welche Ziele werden damit verfolgt? Sollen nur Kosten eingespart werden oder steckt noch mehr dahinter? Und welche Auswirkungen hat diese Entscheidung auf den täglichen Betrieb? Anhand der Komponente GDI-DE Testsuite soll verdeutlicht werden, wie die GDI-DE die Strukturen von Open Source Projekten, wie sie z.B. durch die Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) beschrieben werden, nutzt, um die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Entwicklungen zu informieren, dem Fachpublikum einen Plattform zum Wissensaustausch zu bieten und gleichzeitig international Maßstäbe zu setzen. Mit der Einrichtung der Betriebsstelle GDI-DE im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) wurde eine Schnittstelle zwischen der fachlichen und der technischen Umsetzung geschaffen, die neben dem technischen Betrieb der Komponenten auch die Einrichtung und Wartung zusätzlicher Produkte zur Kommunikation, wie Mailing-Listen, Bugtracker etc. gewährleistet. Der Vortrag bietet einen Einblick in die tägliche Arbeit der Betriebsstelle.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:31 FOSSGIS e.V. German 2015

Prokitektura: prozedurale realistische 3D Gebäude und Städte

Prokitektura is ein prozedurales und iteratives Verfahren für Schaffung architektonischer 3D Modelle. Ein Satz kleiner Funktionen auf Python wird verwendet um 3D Gebäude zu generieren. Der Vortrag zeigt wie man ein einfaches Gebäude mit Prokitektura schafft und wie man bestimmte Bebauungstypen in einer Stadt simuliert. Man nutzt 3D Elemente oft in heutigen GIS-Anwendugen. Aber manuelle Schaffung der 3D Gebäude ist anstrengend. Prokitektura bietet eine Alternative dafür. Prokitektura is ein prozedurales und iteratives Verfahren für Schaffung architektonischer 3D Modelle. Ein Satz kleiner Funktionen auf Python wird verwendet um 3D Gebäude zu generieren. Eine solche Funktion nennt man Regel. Jede nachfolgende Regel verfeinert das Modell und ergänzt es mit zusätzlichen Details. Zur Zeit ist Prokitektura als ein Add-on für Open Source 3D Plattform Blender realisiert. Hier ist eine kurze Beschreibung wie man ein einfaches 3D Gebäude mit Prokitektura schafft. Man startet mit einem Gebäudeumriss den man aus einem üblichen GIS-Format wie OSM, GeoJSON importieren kann. Eine Extrusion mit passender Höhe wird erzeugt. Das extrudierte 3D Objekt wird in eine Anzahl der senkrechten Rechtecke und das obere Vieleck dekomposiert. Jedes senkrechte Rechteck entspricht einer Gebäudefassade die in Stockwerke aufgeteilt wird. Aus dem oberen Vieleck wird ein Dach erstellt. Jede Etage wird in Sektionen mit Fenstern aufgeteilt. Jede Sektion kann weiter verfeinert werden. Am Ende wird das 3D Modell ins gewünschte Format exportiert. Um einen bestimmten Bebauungstyp in einer Stadt zu simulieren, ändert man gewisse Größen in jedem Gebäude zufällig und verwendet stochastische Verfahren um eine Variante aus mehreren Gebäudeteilen auszuwählen.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
21:55 FOSSGIS e.V. German 2015

Projekt Umweltzone

In diesem Vortrag wird das Projekt "Umweltzone" vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine kostenlose Open-Source-Anwendung für Android-Geräte, mit der sich Benutzer über die Lage der Umweltzonen verschiedener deutscher Städte informieren können. Die Herausforderung bestand in der Recherche, Beschaffung, Digitalisierung bzw. Umwandlung und Integration der Geoinformation zu den Umweltzonen. Das Projekt "Umweltzone" startete im Oktober 2013 als direkte Reaktion auf das Fehlen eines zeitgemäßen Informationsangebots für mobile Geräte. Zu diesem Zeitpunkt boten deutsche Städte Informationen zu ihren Umweltzonen lediglich in Form schlecht auflösender Bilder, als PDFs mit eingescannten Stadtplänen oder in Geoportalen an. Eine Anwendung für Android-Geräte, die den mobilen Nutzer ansprach, war nicht vorhanden. Diese Lücke sollte die "Umweltzone"-Anwendung schliessen. Der Vortrag dokumentiert, dass schnell klar wurde, dass die eigentliche Programmierung der Anwendung nicht die größte Hürde darstellte. Die Herausforderung bestand in der Recherche, Beschaffung, Digitalisierung bzw. Umwandlung und Integration der Geoinformation zu den Umweltzonen. Die ersten Tage des Projekts waren von Euphorie geprägt: einige Umweltzonen wurden manuell abgezeichnet, um die Geokoordinaten von einem Bild in digitale Verlaufspunkte zu übertragen. Bald darauf versuchte das Projekt mit Open-Data-Anfragen, Daten in den Behörden deutscher Städte zu befreien. Über die Resultate dieser Bemühungen wird in diesem Vortrag berichtet. Nach der Veröffentlichung der ersten Version der Anwendung kam eine neue Datenquelle hinzu: OpenStreetMap. Das Verzeichnis freier Geodaten offenbarte sich als vielversprechende Alternative zu den offiziellen Publikationen deutscher Städte. Der Vortrag berichtet über die Herausforderungen bei der Datenextraktion, Umwandlung und Prüfung. Zudem soll der Zwiespalt zwischen per Crowdsourcing gesammelten Daten und Veröffentlichungen von Behörden diskutiert werden. Weiterhin berichtet der Vortrag über den Verlauf und Erfolg der "Umweltzonen"-Wochenaufgabe im August 2014 in der deutschen OpenStreetMap-Nutzergemeinde. Es werden die Ergebnisse des Hack Weekends zur Umweltzone vorgestellt. Nicht zuletzt sollen die zukünftigen Schritte des Projekts dargestellt werden.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
20:02 FOSSGIS e.V. German 2015

con4gis - spontanes vom GIS Baukasten

  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:18 FOSSGIS e.V. German 2015

GeoCouch

GeoCouch ist ein multidimensionaler Index für Couchbase, einer verteilten dokumentenorientierten Datenbank. Diese sind nicht auf zwei Dimensionen begrenzt, sondern können durch weitere Attribute erweitert werden. So ist es möglich Faktoren, wie Zeit, Ausmaß oder Kategorien einzubeziehen. Dieser Vortrag wird eine kurze Einführung in Couchbase, die räumliche Abfragen ermöglicht, und die Datenmodellierung geben und dann in eine Live-Demonstration übergehen. Couchbase ist eine verteilte dokumentenorientierten Datenbank und gehört damit zur Kategorie der NoSQL Datenbanken. Das bedeutet, dass das Datenmodell nicht relational ist, also ein gewisses Umdenken bei der Strukturierung der Daten nötig ist. GeoCouch ist in Couchbase integriert und ermöglicht räumliche Abfragen. Diese sind nicht auf zwei Dimensionen begrenzt, sondern können durch weitere Attribute erweitert werden. So ist es möglich Faktoren, wie Zeit, Ausmaß oder Kategorien einzubeziehen. Eine beispielhafte multidimensionale Datenbankabfrage wären alle Einwohner eines bestimmten Gebiets, die unter 30 Jahre alt sind und in einer Mietwohnung mit weniger als 50m² wohnen.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
1:25:04 FOSSGIS e.V. German 2015

Was ist Open Source, wie funktioniert das?

Open Source hat viele Facetten - und es ranken sich inzwischen ebenso viele Mythen darum. Was davon richtig ist und was nicht stellen wir in einer kurzen Einführung zusammen. Der Vortrag richtet sich an alle, die mit Open Source bisher noch wenig Kontakt hatten und die Grundlagen verstehen möchten. Open Source ist auf der einen Seite ein Entwicklungsmodell und auf der anderen ein Lizenzmodell. Zusammen bilden sie eine Kultur offener Entwicklungsgmemeinschaften, die höchst effektiv arbeiten. Diese Kultur ist um ein Vielfaches effektiver, als proprietäre Modelle es je sein können. Unter anderem sieht man das an einfachen Beispielen: Das Betriebssystem des Herstellers Apple basiert vollständig auf dem Open Source Unix FreeBSD. Es gibt halt einfach nichts besseres, und es selbst herzustellen wäre unendlich teuer. Sogar der hyper-proprietäre Hersteller Apple hat das eingesehen. Der Vortrag stellt die Geschichte der Entwicklung von Open Source vor und geht auf wichtige Grundlagen ein. Ziel des FOSSGIS e.V. und der OSGeo ist die Förderung und Verbreitung freier Geographischer Informationssysteme (GIS) im Sinne Freier Software und Freier Geodaten. Dazu zählen auch Erstinformation und Klarstellung von typischen Fehlinformationen über Open Source und Freie Software, die sich über die Jahre festgesetzt haben.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
25:01 FOSSGIS e.V. German 2015

Cesium - der 3D-Globus im Web

Cesium ist ein performantes und interoperables Tool für die Visualisierung von Daten im dreidimensionalen Kontext. Stichworte zum Vortrag: 3D - JavaScript - Open Source - WebGL - Zeitabhängige Darstellung - OGC Standards - Openlayers 3 API - Demos und Beispiele. Mit der JavaScript Programmbibliothek Cesium kann ein 3D-Globus für das Web erstellt werden, ohne dass für die Visualisierung Plugins gebraucht werden. Cesium benutzt WebGL und unterstützt ausserdem OGC-Standards wie WMS oder WMTS. Dies macht es zu einem performanten und interoperablen Tool für die Visualisierung von Daten im dreidimensionalen Kontext. Die Präsentation stellt das Cesium.js Projekt vor und möchte folgende Fragen beantworten: - Ein Opensource 3D Globus - was kann Cesium? - Performante mehrdimensionale Visualisierung im Web - was steckt dahinter? - 3D ist überall - wo wird Cesium eingesetzt? Ausserdem wird die Kombination von Openlayers3 mit Cesium vorgestellt und ein Ausblick über die nächsten Entwicklungen gegeben.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:39 FOSSGIS e.V. German 2015

Nicht zuschauen - Mitmachen!

OpenStreetMap lebt vom Mitmachen. Dieser Vortrag zeigt einige naheliegende und einiger weniger naheliegende Wege auf, wie auch Sie OpenStreetMap weiter voranbringen können - als Privatperson, als Unternehmen, oder als Teil der öffentlichen Hand. Dass jeder bei OpenStreetMap einen Account anmelden kann, ist bekannt - trotzdem schadet es nichts, das ab und zu zu wiederholen, und vor allem auf neue, einfachere Möglichkeiten der Datenerhebung hinzuweisen. Viele mögen vielleicht denken, "es ist doch schon alles da", aber weit gefehlt - jeder hat noch irgendwas im Kopf, was bei OSM nützlich sein kann. Das direkte Beisteuern von Daten ist aber nur einer von vielen Wegen, OSM nützlich zu sein. Auch "indirekte" Datenbereitstellungen - Luftbilder, Vergleichsdaten, Straßenlisten und so weiter - können dem Projekt nützen. Hacker lassen sich von den OSM-Daten zu neuer Software inspirieren und demonstrieren damit, was mit den freien Daten alles möglich ist. Sogar einige Unternehmen entwickeln mittlerweile Open Source Software, die in OpenStreetMap eingesetzt werden kann, sei es zur Erfassung oder Nutzung der Daten - auch das bringt das OpenStreetMap-Universum voran. Privatleute und Organisationen werden Mitglied im FOSSGIS e.V. oder der OSM Foundation und stärken so die Position dieser institutionellen Stützen des OpenStreetMap-Projekts. Interessierte bringen sich in die Arbeit in verschiedenen Gremien der Vereine ein - zum Beispiel bei den "Working Groups" der OSM Foundation, die immer Leute suchen. Nicht zuletzt helfen natürlich auch Geldspenden an den FOSSGIS e.V. oder die OSM Foundation, wichtige Investitionen für das Projekt zu decken. Dieser Vortrag stellt die verschiedenen Möglichkeiten vor, OSM zu helfen - in der Hoffnung, dass für jede(n) im Publikum etwas dabei ist.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:01 FOSSGIS e.V. German 2015

3D GIS Stack aus OpenSource Komponenten

In den letzten Jahren hat die dritte Dimension auch Einzug in den gängigen FOSSGIS Lösungen (PostGIS, QGIS, OpenLayers etc.) gehalten, so dass mittlerweile ein kompletter 3D-GIS-Stack aus OpenSource Lösungen realisiert werden kann. Das wichtigste Ziel der hier vorgestellten Projekte ist die Interaktion mit 3D-Webkarten. Der Anwender soll in der Lage sein, mit den 3D-Modellen über das Web arbeiten zu können und sie nicht nur zu betrachten. Derzeit gibt es einen kleinen Hype um 3D Web-Viewer mit WebGL-Unterstützung. Immer mehr Softwarefimen bieten eigene Lösungen an, die häufig auf offen verfügbaren Engines wie etwa Cesium [1] oder OpenWebGlobe [2] basieren. WebGL-Viewer benötigen keine clientseitigen Plugins und funktionieren auf vielen Endgeräten. Sie laufen auch ohne High-End-Ausstattung sehr schnell und erlauben ein flüssiges interaktives Bewegen durch eine 3D Szene. Plattformen mit vielen detaillierten volltexturierten Objekten, wie etwa 3D-Stadtmodelle (damit sind keine texturierten Oberflächenmodelle von Städten gemeint), müssen zwar derzeit noch mit stärkeren Performanceeinschränkungen leben, durch die rasant steigende Anzahl an Entwicklern und Anwendern von WebGL sollte dieser Engpass aber bald der Vergangenheit angehören. Aus demselben Grund dürften zunehmend auch freie Viewer in den derzeit von prorietären Angeboten dominierten Markt drängen. Einen Anfang macht Cuardo [3] – eine OpenSource JavaScript-Bibliothek basierend auf THREE.js und WebGL. Cuardo wird von der französischen Firma Oslandia entwickelt, die sich auch verantwortlich zeigt für den 3D-Support in PostGIS und ein 3D-Plugin für QGIS namens Horao [4]. Oslandia hat das Ziel einen kompletten 3D-GIS-Stack von der Datenbank bis zur Webvisualisierung zu realisieren. Datenbank-seitig wird u.a. die 3D City Database [5] eingesetzt, eine OpenSource-Lösung zum Speichern von CityGML-basierten 3D Stadt- und Landschaftsmodellen in PostGIS. Das wichtigste Ziel der hier vorgestellten Projekte ist die Interaktion mit 3D-Webkarten. Der Anwender soll in der Lage sein, mit den 3D-Modellen über das Web arbeiten zu können und sie nicht nur zu betrachten.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
28:47 FOSSGIS e.V. German 2015

Mapbender3 für den einfachen Aufbau von WebGIS Anwendungen

Mapbender3 ist eine Software zur einfachen Erstellung von WebGIS Anwendungen. Über ein paar Klicks können mit dem webbasierten Administrations-Backend individuelle Anwendungen erstellt werden, eine Benutzer- und Gruppenverwaltung mit der Möglichkeit Rechte zuzuweisen. Der Vortrag geht vor allem auf die neuen Komponenten in Mapbender3 ein und stellt diese vor. Anpassung an das eigne Layout durch den webbasierten CSS-Editor, suchen in eignen Daten und Rechteverwaltung werden thematisiert. Mapbender3 ist eine Software zur einfachen Erstellung von WebGIS Anwendungen. Über ein paar Klicks können mit dem webbasierten Administrations-Backend individuelle Anwendungen erstellt werden. Das Administrations-Backend beinhaltet außerdem die Möglichkeit, ein Dienste-Repository aufzubauen. Mapbender3 bietet zudem eine Benutzer- und Gruppenverwaltung mit der Möglichkeit Rechte zuzuweisen. Basierend auf dem Symfony2 Framework wurde eine moderne Webanwendung geschaffen, die durch das Baukastensystem der Bundles von Symfony2 einzeln als auch in andere Anwendungen integriert Verwendung finden kann. OpenLayer 2 dient als Kartenanwendung und wird über MapQuery angesprochen. Der Vortrag geht vor allem auf die neuen Komponenten in Mapbender3 ein und stellt diese vor. Im letzten Jahr ist viel passiert, so dass es Einiges zu präsentieren gibt. Das Anpassen von Mapbender3 Anwendungen an das eigene Layout ist durch den webbasierten CSS-Editor und auch durch die Möglichkeit direkt HTML zu definieren noch viel einfacher geworden. Suchen können einfach auf die eigenen Daten aufgesetzt werden. Und noch viel mehr...
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:37 FOSSGIS e.V. German 2015

Automatisiertes Geodatenmanagement mit GeoKettle

Dieser Vortrag stellt verschiedene Einsatzmöglichkeiten der freien ETL-Software GeoKettle vor. GeoKettle ist die Open Source-Alternative zur verbreiteten Software "FME" und kann nicht nur Geodatenformate konvertieren, sondern beispielsweise auch Objekte verteilen und zusammenfassen, redundante Daten finden oder Prozesse in einer grafischen Oberfläche modellieren. GeoKettle ist ein ETL-Programm für räumliche Daten. ETL steht für Extract, Load und Transform. GeoKettle basiert auf der OpenSource Software Pentaho Data Integration (Kettle) und ist mit der LPGL lizensiert. GeoKettle unterstützt dabei u.a. die OpenSource Bibliotheken GeoTools, Degree und gdal/ogr und sextante. Es kann als OpenSource-Alternative für die FME eingesetzt werden und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Während des Vortrags werden einige Einsatzmöglichkeiten und Funktionen von GeoKettle vorgestellt, um dem Auditorium einen Einblick in die Leistungsfähigkeit von Geokettle zu geben. Zu den Funktionalitäten gehören: Import verschiedener (Geo-)Datenformate Verteilen von Objekten in einem Shapefile auf mehrere Tabellen Zusammenfassen von Objekte aus mehreren Shapefiles mit unterschiedlichen Attributfeldern in einer Tabelle Veränderung von Attributen Entfernen von redundanten Daten Benutzten des graphischen Benutzeroberfläche zur Modellierung von Prozessen. Benutzen der Shellskripte zur automatisierten Verwendung von GeoKettle über cronjobs ...
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
24:39 FOSSGIS e.V. German 2015

Herausforderungen bei der Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie

Von Datenspezifikationen, komplexen Feature-Modellen, Open Source Softwareprodukten für INSPIRE und Darstellungs- und Dounloaddiensten. Seit 2012 stehen die ersten INSPIRE-Downloaddienste bereit. Konforme, aber nicht interoperable Dienste stellen hierbei INSPIRE-relevante Daten in einem vom Datenanbieter definierten Datenmodell bereit. Meist werden hierfür einfach strukturierte Feature-Modelle eingesetzt. Das GML-Schema eines einfachen Feature-Modells (GML SF-0) kann automatisiert aus der Struktur der verwendeten Datenquelle (z. B. Datenbanktabelle) abgeleitet werden. Für jede durch den WFS-Server unterstützte GML-Version (2.1, 3.1, 3.2) kann ein korrespondierendes GML-Schema erzeugt werden. Bei den INSPIRE-Datenmodellen handelt es sich komplexe Feature-Modelle (GML-Anwendungsschemata). Gelegentlich wird das Problem bei der Bereitstellung von Daten gemäß INSPIRE-Datenspezifikationen auf das Thema Datenmodelltransformation reduziert. Eine weitere große Herausforderung ergibt sich jedoch bei der anschließenden Bereitstellung der transformierten Daten über Darstellungs- und Downloaddienste. Daher werden im Vortrag folgende Fragestellungen erläutert und diskutiert: • Wie unterscheiden sich einfache und komplexe Feature-Modelle? • Welche Lösungsansätze gibt es bei der Bereitstellung von komplexen Feature-Modellen? • Mit welchen OpenSource-Softwareprodukten ist die Bereitstellung von INSPIRE-konformen Daten möglich? Weiterhin wird am Beispiel QGIS auf vorhandene Einschränkungen bei der Verwendung von Geodaten auf Grundlage von GML-Anwendungsschemata eingegangen.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
23:23 FOSSGIS e.V. German 2015

MapServer Pro-Tipps

Über das Basiswissen hinaus gehende Funktionen des MapServers, wie PHP-Fassaden, JOINs mit Datei basierten Datenquellen, ColorRanges, Buildt-In Openlayers-Client, Cluster von Punktobjekten, Geomtransform, IP-Zugriffsbeschränkung sind Themen des Vortrages. MapServer ist bekannt für seine Zuverlässigkeit, Performance und Stabilität. Gerne wird aber auch über die Konfiguration mit den Mapfiles gestöhnt. Dabei bietet gerade diese Art der Konfiguration Möglichkeiten, die tief in der Dokumentation versteckt sind und die bei kniffligen Augaben wirklich hilfreich sein können. Die meisten Anwender kennen nur die Basis-Konfigurationen, aber wer weiß schon dass es einen eingebauten OpenLayers-Client gibt, der es ermögicht nur mit einem Mapfile eine interakive Karte zu veröffentlichen, wie man Linien mit Pfeilspitzen versieht, Geometrien glättet oder den Zugriff auf MapServer-WMS direkt im Mapfile auf bestimmte IP-Adressen beschränken kann? Mit einfachen PHP (oder anderen) Scripten eröffnen sich darüber hinaus vielfältige Möglichkeiten, den MapServer um weitere Funktionen zu erweiteren oder sogar auszutricksen. Themen: * zwischen cgi und MapScript: PHP-Fassaden * JOINs mit Datei basierten Datenquellen * Schnelle Klassifizierung mit Color Ranges * Cluster von Punktobjekten bilden * Schönere Karten Dank Geomtransform (Richtungssymbole, shapesmothing,..) * Buildt-In Openlayers-Client * Zugriffsbeschränkung über Client-IPs
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
27:02 FOSSGIS e.V. German 2015

taginfo und wie es die Welt sah

Das OpenStreetMap-Projekt organisiert seine Daten über ein offenes Tagging-Schema. Jeder kann neue Objekte und Tags erfinden und in der OSM-Datenbank speichern. Damit man dabei nicht die Übersicht verliert, gibt es taginfo, ein Webdienst, der Informationen zu Tags aus verschiedenen Quellen sammelt und darstellt. Taginfo ist für viele Mapper inzwischen zu einem unverzichtbaren Tool geworden. Dieser Vortrag stöbert in einige Ecken des Dienstes, die nicht jeder kennt und zeigt, wie taginfo bei der täglichen Arbeit helfen kann. Daneben wollen wir mit taginfo einen Blick darauf werfen, was in OpenStreetMap so alles zu finden ist.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
23:41 FOSSGIS e.V. German 2015

Ein GeoWiki auf OSM-Basis

Wikis bieten editierbare Informationen in Text und Bild, OSM geographische Objekte u.a. in Kartenform. Unser GeoWiki leistet eine enge Integration beider Konzepte, indem Textstellen direkt und interaktiv auf Geoobjekte verweisen und umgekehrt. Die referenzierten und dargestellten Geoobjekte müssen dabei nicht zwingend in der OSM-Datenbank vorliegen, sondern können auch vom Nutzer im Wiki direkt angelegt werden. Zum einen senkt dies die Hemmschwelle etwas falsch zu machen, zum anderen erlaubt es die Nutzung des GeoWikis für private Daten. Die OpenStreetMap-Datenbank basiert auf kollaborativ erfassten Geoobjekten (Nodes, Ways, Relations), die mit zusätzlichen Metadaten in Form von Key-Value-Paaren angereichert werden können. Die meisten Nutzer kennen OSM in Form der aus diesen Daten gerendereten Kartendarstellungen. Ein klassisches Wiki bietet einfach editierbare Texte, in die Bilder und vielleicht auch Karten eingebunden werden können. Unser GeoWiki verbindet diese beiden Konzepte. Beschreibungen im Text, die sich auf beliebige Geoobjekte (Städte, Plätze, Häuser, …) beziehen, verweisen direkt und interaktiv auf eine eingebundene OSM-Karte. Durch Anklicken der entsprechenden Verweise im Text wird das zugehörige Geoobjekt auf der Karte hervorgehoben und bei Bedarf der passende Kartenausschnitt gescrollt und gezoomt. Umgekehrt verweisen auf der Karte dargestellte Geoobjekte auf die Wikiseiten, auf denen sie referenziert werden. Die referenzierten und dargestellten Geoobjekte müssen dabei nicht zwingend in der OSM-Datenbank vorliegen, sondern können auch vom Nutzer im Wiki direkt angelegt werden.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:04 FOSSGIS e.V. German 2015

Vector Tiles - Performante Übertragung von umfangreichen Vektordaten

Der Vortrag beleuchtet die Vor- und Nachteile von Vectortiling und der Vektordaten-Prozessierung im Client allgemein. Als praktischer Anwendungsfall wird das Prinzip der Vectortiles anhand des Software-Stacks TileStache, OpenLayers3 und PostGIS auf Basis von OSM-Daten vorgestellt. Die Nutzung von Kacheln bzw. „Tiles“ für Rasterdaten in GIS-Anwendungen ist ein alter Hut. Mit der allgemein steigenden Bandbreite von Internetanbindungen, verbesserten Performance der Clients und auch moderneren Webbrowsern rückt jedoch wieder eine Idee in den Fokus der WebGIS-Welt, die in der Vergangenheit zwar bereits diskutiert wurde, jedoch mangels technischer Voraussetzungen zum Scheitern verurteilt war: Das Laden und Rendern von umfangreichen Vektordaten im Client. Um eine möglichst performante Übertragung an den Client zu erreichen, bietet sich die Nutzung von so genannten Vectortiles an. Die Vorzüge von Vektoren im Client liegen auf der Hand: Liegen sowohl Geometrien als auch Attribute im Browser vor, so erlaubt dies ein dynamisches Styling im Client, während der Nutzer bei Rasterdaten keinen Einfluss auf die serverseitig gerenderten Kartenansichten hat. Durch den direkten Zugriff auf Geometrien und Attribute ergeben sich ausserdem Funktionen wie Highlighting, Selektion, Attributabfrage oder Filterung, ohne das jedesmal eine Client-Server-Kommunikation vonnöten wäre. Ein Großteil der Prozessierung wird somit vom Server auf den Client ausgelagert. Der Vortrag beleuchtet die Vor- und Nachteile von Vectortiling und der Vektordaten-Prozessierung im Client allgemein. Als praktischer Anwendungsfall wird das Prinzip der Vectortiles anhand des Software-Stacks TileStache, OpenLayers3 und PostGIS auf Basis von OSM-Daten vorgestellt.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
22:14 FOSSGIS e.V. German 2015

FOSSGIS Konferenz 2015 - Lightning Talks

1. Vortrag: Intermodales ÖPNV/Fuss-Routing (Brenschede) 2. Vortrag: Unterschied zwischen Taschenmesser und Zahnstocher - COORDS: Chunk-Organized OSM Render-Data Storage (Buchholz) 3. Vorstellung: Big Data (Christl) 4. Vortrag: Offene Daten nutzen und positive Beispiele schaffen (Frerichs)
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
24:16 FOSSGIS e.V. German 2015

Docker für den GIS-Einsatz

Mit der leichtgewichtige Virtualisierungs-Software Docker schnell und einfach Anwendungs-Container für Ihre GIS-Fachanwendung erstellen. Haben die GIS-Admins demnächst wieder mehr Zeit für ungleich spannendere Aufgaben als die Installation von Fachanwendungen? Diese Fragen werden im Vortrag beleuchtet und mit der Erstellung eines Anwendungs-Container für die Breitstellung eines WMS-Dienstes abgerundet. Die leichtgewichtige Virtualisierungs-Software Docker [1] ist zur Zeit in aller Munde. Mit Docker lassen sich Anwendungen samt ihrer Abhängigkeiten in Container verpacken, in denen sie sich später leicht weitergeben und ausführen lassen. ImVergleich zu virtuellen Maschinen sollen Docker-Container sparsamer im Umgang mit Ressourcen sein und schneller starten können. Doch was bedeutet Docker für den GIS-Einsatz oder die GIS-Entwicklung? Fallen bald die 100seitigen Installationshandbücher für die Installation von Fachanwendungen weg? Haben die GIS-Admins demnächst wieder mehr Zeit für ungleich spannendere Aufgaben als die Installation von Fachanwendungen? Welche Vorteile ergeben sich durch die Anwendungs-Container? Wann lohnt sich der Einsatz von Anwendungs-Container und wann sollte man lieber zur Virtualisierungs-Software wie VirtualBox und Co. greifen? All diese Fragen werden im Vortrag auf der FOSSGIS 2015 in Münster beleuchtet und mit der Erstellung eines Anwendungs-Container für die Breitstellung eines WMS-Dienstes abgerundet.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
27:52 FOSSGIS e.V. German 2015

GeoExt

Der Vortrag stellt die neueste Version von GeoExt vor und zeigt auf, welches Handwerkszeug dem Entwickler hier bereitsgestellt wird. Unterschiede zwischen ExtJS und anderen Bibliotheken werden benannt, dies kann als Diskussionsgrundlage für die Wahl einer Bibliothek dienen. Schwerpunkt ist die Betrachtung der zukünftigen Entwicklung von GeoExt. GeoExt [1] ist eine auf den JavaScript-Bibliotheken OpenLayers (für interaktive Karten im Web und Verarbeitung einer Fülle von OGC-konformen Formaten, [2]) und ExtJS (Framework zur Erstellung von Desktop-ähnlichen Webanwendungen mit nativem Look and Feel, [3]) aufbauende OpenSource JavaScript-Bibliothek, die es vereinfacht, Kartenmaterial in ansprechenden und komplexen Oberflächen zu präsentieren, so genannte "Rich Webmapping Applications". Neben ExtJS bietet der Markt eine Vielzahl weiterer JavaScript-Frameworks und Bibliotheken an, die sich ebenfalls der Herausforderung angenommen haben, die Entwicklung von webbasierten JavaScript Clients zu vereinfachen und zu harmonisiseren. Hier sind -- und das ist nur eine willkürliche Auswahl -- etwa AngularJS ([4]) und EmberJS ([5]) zu nennen. Eben jene Frameworks sind derzeit in der Entwicklergemeinschaft sehr beliebt, es werden viele klare Vorzüge dieser modernen Frameworks gelobt und die Art und Weise der Problemlösung spricht viele Developer an. Der Vortrag wird die neueste Version von GeoExt vorstellen und aufzeigen, welches Handwerkszeug dem Entwickler hier bereitsgestellt wird. Wir werden Unterschiede zwischen ExtJS und den vorgenannten Bibliotheken benennen und Diskussionsgrundlage für die Wahl einer Bibliothek geben. Hierbei können wir als Kernentwickler von GeoExt nie vollständig neutral vorgehen, wir wollen jedoch versuchen jeweilige Vor- und Nachteile der jeweiligen Bibliotheken herauszustellen. Zum Zeitpunkt der Abstract-Einreichung wird an GeoExt massiv weiterentwickelt: Es stehen die Unterstützung von ExtJS 5 und (später) OpenLayers 3 an. Ein weiterer Schwerpunkt wird dementsprechend auf der Betrachtung dieser und der zukünftigen Entwicklung von GeoExt liegen.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
25:22 FOSSGIS e.V. German 2015

Schatzsuche in OpenStreetMap

Mit der Overpass API lassen sich auch ungewöhnliche Daten in OpenStreetMap finden - und bewundern, ihnen nachspüren oder sie korrigieren. Neben einer Präsentation der Ergebnisse des Vergleiches von Bonn und Münster werden dabei auch ausführlich die verwendeten Overpass-API-Abfragen vorgestellt, so dass jeder die Abfragen leicht für seine Stadt wiederholen oder inhaltlich auf seine Bedürfnisse anpassen kann. Mit der Overpass API lassen sich auch ungewöhnliche Daten in OpenStreetMap finden - und bewundern, ihnen nachspüren oder sie korrigieren. Wir untersuchen zwei Großstädte, Bonn und Münster, mit verschiedenen Ansätzen auf ungewöhnliche Daten, z.B.: Was bleibt, wenn man alle Objekte weglässt, die sich anhand ihrer Tags einer klaren Kategorie zuordnen lassen? Wo fehlen wahrscheinlich noch Briefkästen? Welche Brücken haben keine Höhenangabe? Wo steht in den Tags eines Elements vermutlich Spam? Welche Restaurants (und sonstige Points-of-Interest) sind verdächtig alt? Neben einer Präsentation der Ergebnisse für die beiden benannten Städte werden dabei auch ausführlich die verwendeten Overpass-API-Abfragen vorgestellt, so dass jeder die Abfragen leicht für seine Stadt wiederholen oder inhaltlich auf seine Bedürfnisse anpassen kann.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
17:32 FOSSGIS e.V. German 2015

Kreisbogen in QGIS

Neben den gängigen Vektorelementen (Punkt, Linie, Polygon) unterstützt QGIS neu Kreisbogengeometrien. Es ist jetzt möglich solche Geometrietypen (ST CircularString, ST CompoundCurve, ST CurvePolygon etc.) aus einer Postgis-Datenbank zu lesen, anzuzeigen, zu editieren und wieder zu speichern. Gängige Vektorelemente eines Geografischen Informationssystems sind Punkt, Linie und Polygon. In der amtlichen Vermessung (amtlicher Liegenschaftskataster) und anderen Themenkreisen ist zusätzlich der Kreisbogen zum Definieren und Verwalten von Objekten erlaubt. Proprietäre geografische Informationssysteme zur Erfassung und Verwaltung der amtlichen Vermessung erlauben, im Gegensatz zu den gängigen FOSSGIS Desktop Lösungen, den Umgang mit Kreisbogen. FOSSGIS Lösungen segmentieren die Kreisbogen beim Import in das Zielsystem. Dieser pragmatische Ansatz hat neben einigen Vorteilen aber leider den Nachteil, dass man das Wissen über die Lage und die Definition eines Kreisbogenelementes verliert. Für die Verifikation verschiedener Datensätze wurden Entwicklungen im Kern von QGIS hinsichtlich der Verwaltung und Bearbeitung von Kreisbogen gemacht. Neu können Kreisbogengeometrien (ST CircularString, ST CompoundCurve, ST CurvePolygon etc.) aus einer Postgis-Datenbank gelesen, in QGIS angezeigt und editiert werden und anschliessend wieder gespeichert werden. Dafür wurde die Geometrieklasse von QGIS neu entwickelt. Zusätzlich zu den Kreisbögen kann durch das Redesign korrekt mit M- und Z-Werten von Koordinaten umgegangen werden. Ebenfalls denkbar sind zukünftig weitere Geometrietypen wie Splines etc. Neben den technischen Erweiterungen und den daraus resultierenden Herausforderungen wird gezeigt aus welchem Grund nicht alle Arbeitsschritte den Umgang mit Kreisbogen beherrschen. So können zum Beispiel die meisten Geometrieoperatieon (Verschnitte, Differenzen etc.) noch nicht mit Kreisbogengeometrien umgehen. Für diese Arbeitsschritte wird die Geometrie on-the-fly segmentiert. Neben dem eigentlichen Auslöser - der Verifikation von Geodaten - darf auch der Vorteil bei der Erfassung nicht unterschätzt werden. So sind in verschiedenen Themenkreisen Daten viel schneller erfasst, wenn sie mittels Kreisbogen (drei Punkte) definiert werden können. Aktuelle Entwicklungen in anderen Projekten (ogr2ogr, GeoServer) zeigen, dass die Thematik “Kreisbogen” endgültig in der Open Source GIS Welt angekommen ist.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
24:44 FOSSGIS e.V. German 2015

Das audiovisuelle Erbe der OSGeo-Projekte

Dieser Vortrag diskutiert die Problematik der Archivierung aller Aspekte von Open Source-Projekten und stellt das AV-Portal der Technischen Informationsbibliothek (TIB) vor. Das Portal ist eine zukunftssichere Alternative zum häufig praktizierten eher flüchtigen Datenaustausch über Plattformen wie Youtube oder Slideshare und kann nicht nur Metadaten eines Videos indexieren, sondern auch die gesprochene Sprache, Texteinblendungen oder Bildinformationen. Die Menge der audiovisuellen Inhalte hat in den letzten Jahren stark zugenommen und wächst weiterhin stark. Dies betrifft auch die Free and Open Source GIS Softwareprojekte der OSGeo Foundation: Die thematische Palette erstreckt sich dabei von Anleitungsvideos für Softwarekomponenten, über Ergebnis- und Datenvisualisierungen bis hin zur abstrahierten Darstellung der Evolution einzelner Softwareprojekte. Die Fülle dieser Fachinformationen wird noch hauptsächlich in Web2.0 Portalen wie Youtube oder Slideshare ausgetauscht. Daraus ergeben sich Probleme sowohl bezüglich der langfristigen Verfügbarkeit, der Zitierfähigkeit und der Auffindbarkeit anhand geeigneter Metadaten für die Nutzer.. Eine zukunftssichere Alternative bietet die Nutzung von innovativen Bibliotheksdiensten, wie dem AV-Portal der Technischen Informationsbibliothek (TIB). Hier werden nicht nur die Metadaten eines Videos indexiert sondern ebenso die gesprochene Sprache, Texteinblendungen und Bildinformationen. Dies führt zu einer erheblich verbesserten Suche nach und in audiovisuellen Ressourcen. Durch die Verbindung eines DOI mit einem Media Fragment Identifier wird die sekundengenaue Zitierfähigkeit der Materialien gewährleistet. Der Nutzen wird am Beispiel der erfolgreichen digitalen Erschließung des GRASS GIS Videos des U.S. Army Corps of Engineers Research Laboratory (CERL) aus dem Jahr 1987 demonstriert. Der Inhalt dieses historischen Videos bietet einen Einblick in die Frühphase der GIS Entwicklung. Die Erschließungsgeschichte des Videos seit 2004 ist ein Referenzfall für den aktuellen Stand und das sich abzeichnende Potential audiovisueller Information für die Geoinformatik und speziell den wissenschaftlichen Anwendern und Entwicklern in den OSGeo Projekten.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:03 FOSSGIS e.V. German 2015

GRASS Funktionalität in QGIS nutzen

Seit 2005 ist GRASS GIS in QGIS über das GRASS Plugin integriert und stellt hunderte Analysemethoden über QGIS bereit - ergänzend mittlerweile auch über das Processing und WPS Plugin. Wir vergleichen die drei Varianten und schauen in die Zukunft. Seit 2005 ist GRASS GIS Funktionalität in QGIS über das GRASS Plugin integriert und bietet die Möglichkeit, hunderte, bewährte GRASS Module zur Datenanalyse und -modellierung über die benutzerfreundliche QGIS GUI anwenden zu können. Durch das Processing und das WPS Plugin ist diese Interaktion in den letzten Jahren durch zwei neue, völlig unterschiedliche Ansätze ergänzt und erweitert worden. Wir starten in diesem Vortrag einen Vergleich der drei Möglichkeiten zur Interaktion von GRASS und QGIS. Anhand von Beispielen stellen wir die Vor- und Nachteile dar und versuchen aufzuzeigen, welche Variante in welcher Situation die beste Lösung darstellt. Wann ist es sinnvoll das Processing Plugin zu verwenden, wann sollte man auf das bewährte GRASS Plugin setzen und welche Stärken und Schwachstellen bietet die Integration von GRASS Funktionalität über das WPS Plugin. Als Abschluss stellen wir die Aktuelle Entwicklung der Interaktion zwischen GRASS und QGIS vor und versuchen einen Blick in die zukünftige Entwicklung zu werfen.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
28:23 FOSSGIS e.V. German 2015

FlatMatch: Online-Wohnungssuche mit OSM-Daten

Interaktive 3D-Wohnungsbesichtigung im Browser auf Basis von OSM-Daten ermöglicht ein besseres Bewerten freier Wohnungen und deren Umfeld. Und sie macht Vermieter zu OSM-Stakeholdern. Die Mitarbeit kommerzieller Nutzer an OSM hängt jedoch allein davon ab, ob sie dadurch einen wirtschaftlichen Mehrwert erhalten. Diese Vortrag stellt ein Projekt vor, dass potentiell zehntausende kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland diesen Mehrwert bietet. Kontinuierliche Beiträge zu OSM erfolgen vor allem durch die Community und kommerzielle Nutzer. Letztere leisten durch ihr strukturiertes Vorgehen und umfangreiches Zeitbudget einen wichtigen Beitrag zu Datenqualität, und -umfang von OSM. Die Mitarbeit kommerzieller Nutzer an OSM hängt jedoch allein davon ab, ob sie dadurch einen wirtschaftlichen Mehrwert erhalten. Diese Vortrag stellt ein Projekt vor, dass potentiell zehntausende kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland diesen Mehrwert bietet: FlatMatch ist eine Web-Anwendung, um Mietwohnungen direkt im Webbrowser virtuell zu besichtigen und so eine geeignete neue Wohnung zu finden. Hierzu wird nicht nur die Wohnung interaktiv dreidimensional dargestellt. Auch die Aussicht aus der Wohnung wird - auf Basis von OSM-3D-Gebäuden und TileMaps - dargestellt, um einen besseren Einblick in das Wohnumfeld zu geben. Dies erlaubt Mietern, sicherer und auch ohne langwierige Vor-Ort-Besichtigungen eine für sie passende Wohnung zu finden. Und es erlaubt Vermietern, den Personalaufwand für Besichtigungen zu reduzieren, und ihre Wohnungen auch auf Basis deren Umfelds zu vermarkten. Damit haben erstmals zehntausende Vermieter einen Mehrwert davon, OSM-Daten in der Umgebung ihrer Wohnungen mit möglichst großen Detailgrad beizutragen, zu aktualisieren und Fehler zu korrigieren. Dies kann einen wichtigen Beitrag zu OSM leisten, und – gerade bei größeren Vemietern – OSM-Community-Mappern eine Verdienstmöglichkeit für das Mappen dieser Regionen eröffnen.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
25:05 FOSSGIS e.V. German 2015

Crowd-Sourced Elevation

Dieser Vortrag zeigt einen neuen Ansatz auf, wie mit handelsüblichen Smartphones ein hochgenaues digitales Höhenmodell mit Hilfe von Crowd-Sourcing erzeugt werden kann, das sowohl hinsichtlich Auflösung als auch Genauigkeit SRTM weit überlegen ist. Ebenso gibt es einen Überblick zum Thema Höhenmodelle sowie Umfang, Auflösung und Genauigkeit verschiedener Datenquellen. Digitale Höhenmodelle können für eine Vielzahl von Anwendungen im OpenStreetMap-Umfeld verwendet werden. In Renderstilen werden sie z.B. für Schummerungen oder Höhenlinien verwendet. Aber auch bei Routinganwendungen gibt es verschiedenste Gründe, das Geländemodell mit zu beachten: Fahrradfahrer, Rollstuhlfahrer aber z.B. auch Energiesparen bei Elektromobilität. Mit SRTM steht ein genaues Höhenmodell mit nahezu globaler Abdeckung gemeinfrei zur Verfügung und erst kürzlich wurde auch die Version mit einer Auflösung von einer Bogensekunde freigegeben. Aber reicht das? Dieser Vortrag beginnt mit einem Überblick zum Thema Höhenmodelle und beschreibt den Umfang, Auflösung und Genauigkeit verschiedener Datenquellen. Er zeigt anhand von Experimenten und deren Auswertung, wie man mit einem handelsüblichen Smartphone selbst ein Höhenmodell erstellen kann. Kann man mit diesen Methoden mit Hilfe von Crowd-Sourcing ein umfangreiches digitales Höhenmodell erzeugen? Ist die zu erwartende Auflösung als auch Genauigkeit SRTM wirklich weit überlegen? Dieser Vortrag wird es euch anhand von Experimenten und Auswertungen beantworten.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
19:52 FOSSGIS e.V. German 2015

Automatisierte OSM Aufbereitung & Analyse von LKW-Mautstrecken in Deutschland

Das beschriebene Tool und die damit erzeugten Mautdaten erleichtern den OSM-Mappern die Arbeit. Für ihn validiert das Tool durch Routinganalyse die OSM-Daten, basierend auf dem Tagging-Schema mit mautbezogenen Routingparametern, wie Fahrzeug-, Achs-, Gewichtsklasse und Betreiber. Es lässt sich beispielsweise die schnellste und günstigste Strecke, bezogen auf die zu entrichtende Straßenmaut, ermitteln und grafisch anzeigen. Die vorliegende Arbeit beschreibt eine Methode zur Erzeugung von mautpflichtigen Strecken anhand von Mautpunkten der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Die Daten der BASt bezüglich der Strecken werden so umgewandelt, dass sie in OpenStreetMap (OSM) abgelegt werden können. Dazu wird eine einheitliche Kartierungsvorschrift vorgeschlagen und das OSM-Tagging-Schema des Datenmodells bezüglich Routing und Mauterfassung angepasst. Das in dieser Arbeit beschriebene Tool und die damit erzeugten Mautdaten erleichtern dem Nutzer die Arbeit, der häufig den OSM-Datenbestand prüfen und erweitern möchte - dem OSM-Mapper. Für ihn validiert das Tool durch Routinganalyse die OSM-Daten basierend auf dem Tagging-Schema mit mautbezogenen Routingparametern, wie Fahrzeug-, Achs-, Gewichtsklasse und Betreiber. Die erzeugten Mautdaten helfen aber auch Nutzern, die mit Hilfe von OSM die mautbezogenen Routingparametern nur lesen wollen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise die schnellste und günstigste Strecke, bezogen auf die zu entrichtende Straßenmaut, ermitteln und grafisch anzeigen.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
24:57 FOSSGIS e.V. German 2015

MTSatellite

Der Vortrag stellt die Freie Software MTSatellite vor, ein Live-Webmapping System für das Open World/Sandbox-Spiel Minetest. Der Vortrag führt das System vor und gibt eine teils vertiefende Übersicht über die eingesetzen Technologien sowohl aus GIS- als auch aus Sicht eines passionierten Minetest-Spielers. Der Vortrag stellt die Freie Software MTSatellite [1] vor, ein Live-Webmapping System für das Open World/Sandbox-Spiel Minetest [2]. Minetest ist eine Freie Software Alternative zum bekannten Spiel Minecraft. Es simuliert große interaktive 3D-Welten aus Klötzchen, in denen man seiner Kreativität auch kooperativ mit vielen Spielern gleichzeitig freien Lauf lassen kann. Um einen zeitnahen Überblick über die Veränderung in diesen Welten zu bekommen, wurde die Kartenanwendung MTSatellite geschaffen: Man kann über das Spiel in der simulierten Welt etwas verändern und hat quasi zeitgleich eine Karte im Web, die diese Änderung dokumentiert. Basierend auf einer eigens implementierten fraktal räumlich indizierten Redis/LevelDB [5] 3D-Datenbank, die als Backend an den Spiel-Server angeschlossen wird, wurde mit Hilfe einer in serverseitigen Rendering-Komponente und einem browser-seitigen Leaflet-Client [6] eine Lösung erstellt, die diese Anforderung erfüllt. Zur effizienten Verarbeitung der zu analysierenden Datenmengen wurde das System in der Programmiersprache Go [7] geschrieben. Diese erleichtert die Entwicklung von skalierenden, verteilten und performanten Anwendungen sehr. Einen Einblick in die Funktionsweise aus Anwendungssicht verschafft das Video [3]. Eine Live-Welt lässt sich unter anderen unter [4] betrachten.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
25:02 FOSSGIS e.V. German 2015

QGIS Plugins

Eine grosse Stärke von QGIS ist die einfache, aber umfassende Erweiterbarkeit mittels Python Plugins. In kompakter Form wird eine Selektion aus der grossen Menge an öffentlich verfügbaren Plugins aus verschiedensten Bereichen vorgestellt. Eine grosse Stärke von QGIS ist die einfache, aber umfassende Erweiterbarkeit mittels Python Plugins. In kompakter Form wird eine Selektion aus der grossen Menge an öffentlich verfügbaren Plugins aus verschiedensten Bereichen vorgestellt. Die Auswahl geht vom bestens bekannten Open Layers Plugin und weiteren "Must-Haves" über wenig bekannte Core-Plugins wie dem Offline Editing Plugin bis zu Insidertipps wie dem Remote Debugging Plugin. Neben nützlichen Helfern werden auch umfangreiche Fachlösungen kurz vorgestellt. Es werden Anwendungsbereiche von der Datenerfassung bis zur Plugin-Entwicklung abgedeckt, aber auch Tipps gegeben, wie man selbst ein passendes Plugin findet und evaluiert.
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
27:33 FOSSGIS e.V. German 2015

FOSSGIS Konferenz 2015 - OSM Lightning Talks II

1. Vortrag: Mit der Silbentrennung zu schöneren Beschriftungen auf gedruckten Karten... (Wendorff) 2. Vortrag: Verkehrsflussschätzungen aus statischen Modellen (Brenschede) 3. Vorstellung: Geo Blog - Ein Blog über Geodaten, Open Source Maps & Projekte (Baumgart) 4. Vortrag: Googleformat und Code OSM (Bardt) 5. Mapping auf Spitzbergen (Müller)
  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
55:17 FOSSGIS e.V. German 2015

FOSSGIS Konferenz 2015 - deegree Anwendertreffen

  • Published: 2015
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
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