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18:01 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Wie Grün ist Berlin?

Der Grüne Weg des Open Access ist wichtig in Berlin: viele Berliner Einrichtungen betreiben Repositorien und beraten ihre Angehörigen intensiv zur Nutzung des Grünen Wegs. Dabei geht es vor allem um Verlagsverträge, die Anwendbarkeit des gesetzlichen Zweitveröffentlichungsrechts sowie um freie Lizenzen. Eine Studie zeigt, dass ca. 10% der Zeitschriftenartikel von den publikationsstärksten Berliner Hochschulen 2016 über den Grünen Weg verfügbar waren. Das Open-Access-Büro Berlin stellt eine Auswahl der institutionellen Beratungs- und Unterstützungsangebote für den Grünen Weg an Universitäten und Fachhochschulen in Berlin vor. Außerdem geht es um Fördermaßnahmen, die durch das Open-Access-Büro selbst angeboten werden, u.a. die Ergebnisse eines Workshops zur Qualitätssteigerung der Berliner OPUS-Repositorien.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
16:54 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Von arXiv zu bioRxiv – Preprint-Dynamik in den Biowissenschaften

Scientific progress depends on efficient mechanisms to select, quality control and efficiently share rigorous and reproducible research. The editorial and peer review process at scientific journals continues to play an important role in quality assurance by selection for the reliability, reproducibility and integrity of the experimental data, as well as the interest of the claims made. However, this process often takes months or even years due to extensive revision cycle and serial submission to different journals. Furthermore, many valuable research findings, including confirmatory, descriptive, negative or refuting data, are never published in journals and therefore not shared. In a rapidly developing research field such as the biosciences, the delay and selectivity are major impediments to the overall efficacy of research progress. Sharing research findings through preprint platforms such as bioRxiv offers a mechanism that is complementary and synergistic with journal publishing. While preprint posting has been fully established in the physical sciences for a quarter of a century, it remains terra nova for the biosciences, the medical sciences and chemical sciences. I will discuss cultural and institutional obstacles in implementing for this delayed adoption, impediments to a broad adoption and how these can be overcome. Open Science is about efficient access to all meaningful research outputs; it encompasses “big data” just as much as bench science. I will touch on mechanisms of open science communication beyond preprints and mention cultural and institutional obstacles in implementing an Open Science future that renders scientific research more efficient and effective.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
09:42 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Transformationsindex - Ein Index zur Einordnung Institutioneller Aktivitäten im Rahmen der Openen-Accesstransformation

Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen strebt eine Transformation bestehender Zeitschriften in den Open Access an. Während das von der Allianz geförderte Projekt DEAL konkret mit den Verlagen Elsevier, Springer Nature und Wiley verhandelt, hat das ebenfalls von der Allianz geförderte Projekt Nationaler Open-Access-Kontaktpunkt einen breiteren Auftrag, nämlich die Schaffung von Voraussetzungen für eine möglichst flächendeckende Open-Access-Transformation. Wissenschaftliche Einrichtungen und vor allem die dort verankerten Bibliotheken können und sollen diese Transformation durch politische Erklärungen, aktive Handlungen und die Umwidmung von Subskriptions- und Lizenzgeldern unterstützen. Mit der Etablierung eines Transformationsindex soll daher ein Instrument geschaffen werden, um Fortschritte der Open-Access-Transformation auf Ebene der wissenschaftlichen Einrichtungen und Bibliotheken zu messen und gleichzeitig zu bestimmen, wie viele Ressourcen in den Open Access von diesen investiert werden. Ebenso zeigt der Index interessierten Einrichtungen Möglichkeiten des institutionellen Open-Access-Engagements auf und dient über ein Ranking der informellen Einordnung in ein Raster möglicher Open-Access-Aktivitäten. Der Index wird inhaltlich in vier Dimensionen mit jeweils eigenen Indikatoren unterteilt und soll so die folgenden grundlegenden Fragen beantworten: 1. Wie stark ist das politische Engagement einer wissenschaftlichen Einrichtung in Bezug auf Open Access? 2. Hat sie aus dem Engagement bestimmte Handlungsoptionen abgeleitet und umgesetzt? 3. Ist sie in der Lage fundierte Aussagen über die Höhe der Ausgaben für Open Access zu treffen? Der Beitrag stellt den Transformationsindex anhand seiner Dimensionen und den zugeordneten Indikatoren sowie seine methodischen Grenzen vor. Der Input soll als Grundlage dienen, um mit der anwesenden Open-Access-Community die Anwendbarkeit des Indexes und die Strategien zur Integration organisationaler und fachlicher Besonderheiten in das Methodendesign zu diskutieren.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
22:22 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Sind konsortiale Modelle der Weg zu mehr Open Access in den Geisteswissenschaften? – Erste Ergebnisse des Projekts OLH-DE

Das BMBF-geförderte Projekt OLH-DE hat zum Ziel, konsortiale Modelle für die Förderung von Open Access insbesondere in den Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum bekannter zu machen und die Anzahl der Unterstützer/innen solcher Modelle deutlich zu erhöhen. Darüber hinaus beinhaltet die Projektförderung finanzielle Mittel zur Transformation (deutschsprachiger) geisteswissenschaftlicher Zeitschriften auf das Open Library of Humanities Modell. Um Einsichten in die Situation, Organisation und Finanzierung von geisteswissenschaftlichen Zeitschriften, die Rolle der Herausgeber/innen, ihre Beziehungen zu den Verlagen und ihre Einstellung zu Open Access zu erlangen, wurden im Rahmen des Projekts Interviews und Befragungen durchgeführt. Dies umfasst zum einen intensive Interviews und eine elektronische Befragung von Herausgeber/innen geisteswissenschaftlicher Zeitschriften sowie Gespräche mit Entscheidungsträger/innen in Bibliotheken zur Bereitschaft der Förderung alternativer Open-Access-Modelle, insbesondere in den Geisteswissenschaften. Im Rahmen des Vortrags werden erste Ergebnisse dieser Interviews und Befragungen vorgestellt und diskutiert, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen Modelle wie die Open Library of Humanities signifikant und nachhaltig zu mehr Open Access in den Geisteswissenschaften beitragen können.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
25:35 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Transformation des Open Access PUB-LibreCat Repositories zu einem Open Science Werkzeug

In der Regel verbindet man mit einem institutionellen Repository eine Open-Access-Publikationsinfrastruktur für die Verzeichnung von Forschungsliteratur der Hochschulangehörigen. Das Potential von Repositories reicht jedoch weit darüber hinaus. Sie sind Bausteine einer globalen und verteilten Infrastruktur für die wissenschaftliche Kommunikation und daher kommt der Integration von Repositories in forschungszentrierte Dienste eine besondere Bedeutung zu (vergleiche "Next Generation Repositories: Behaviours and Technical Recommendations of the COAR Next Generation Repositories Working Group", https://dx.doi.org/10.5281/zenodo.1215014 ). Das im Jahr 2010 eingeführte Bielefelder Repository "PUB - Publikationen an der Universität Bielefeld" zeichnet sich unter anderem durch folgende Merkmale aus: Erzeugung und Einbettung von persönlichen Publikationslisten Integration in die Informationsarchitektur der Universität Vernetzung mit Zitationsdatenbanken und disziplinären Repositorien Nachweis von Forschungsergebnissen aus EU-geförderten Drittmittelprojekten Erhebung von Nutzungsstatistiken Veröffentlichung von Forschungsdaten Insbesondere im Bereich computergestützter Forschung hängt die Nachnutzung von Forschungsdaten sehr stark davon ab, inwieweit auch Algorithmen, Tools und Workflows mit den Daten verlinkt, dokumentiert und bereitgestellt werden. Die Herstellung von Interoperabilität zwischen Repository und Versionskontrollsystemen wie GitLab ist daher ein Desiderat des DFG geförderten Projekts Conquaire (http://conquaire.uni-bielefeld.de/ ). Der Vortrag stellt die Pilot-Implementierung von Gitlab in das PUB-System vor. Insbesondere werden die Aspekte Workflows, Referenzierbarkeit von Versionen und Archivierung beleuchtet. Als besondere Herausforderung im Sinne von Open Science sind hierbei die Reproduzierbarkeit von Forschungsdaten und die Ausführbarkeit (“Executability”) von Forschungssoftware zu sehen.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
22:05 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Der Weg zu Open Access in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Umsetzung von Open Access scheint im Sinne eines 'inescapable imperative' unabdingbar geworden zu sein. In diesem Zusammenhang galt lange Zeit die Annahme, dass es lediglich eine Frage der Zeit sei, bis alle wissenschaftlichen Disziplinen mit den Vorreitern der Open-Access-Bewegung gleichziehen und in ihren Publikationspraktiken konvergieren. Kürzlich durchgeführte Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass sich einzelne Disziplinen hinsichtlich ihrer Open Access Publikationspraktiken stark unterscheiden - sowohl im Hinblick auf den Anteil öffentlich zugänglicher Publikationen als auch bezüglich der gewählten Publikationswege. In einer Übersichtsstudie wurden die Open-Access-Publikationspraktiken wissenschaftlicher Disziplinen verglichen und disziplin-spezifische Hindernisse und Potentiale zur Umsetzung von Open Access identifiziert. In dem vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse dieser Studie für die Geistes- und Sozialwissenschaften präsentiert. Zunächst werden die Open-Access-Publikationspraktiken der Geistes- und Sozialwissenschaften dargestellt, um in einem zweiten Schritt die zentralen Hindernisse und Potentiale zur Umsetzung von Open Access in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu erläutern.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
15:59 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Besser als DEAL

Bibliotheken, die den Titel auf dem Überweisungträger von „Abonnement“ zu „APC“ ändern? Die Open Access Transformation sollte mehr leisten als das bestehende Gefüge unter anderem Namen zu festigen. Im Bereich Open Access Buch sind die Wege noch nicht ausgetreten. Jetzt gilt es Strukturen zu schaffen, die Wettbewerb und Vielfalt zulassen. In dem Vortrag berichtet der Verlag Peter Lang von erfolgreichen institutionellen Finanzierungsbeispiele für Open Access Bücher: Go for Gold: Erste Ergebnisse aus dem BMBF geförderten Projekt OGeSoMo der Universitätsallianz Ruhr. Hier werden Gold Open Access Publikationen von drei Verlagen institutionell finanziert, verglichen und analysiert. Print goes OA: Eine Zusammenarbeit mit der ZBW zeigt, wie Titel, die bisher im Regal standen, durch eine angemessene Finanzierung den Sprung ins Netz schaffen. OA framework: Welche Kriterien müssen Open Access Bücher erfüllen, damit sie ihre Finanzierung wert sind? Einblicke aus Gesprächen mit der DFG, dem Kompetenzzentrum Lizensierung Göttingen und dem nationalen Open Access Kontaktpunkt. Besonders in den Geisteswissenschaften sind wissenschaftliche Monographien eine viel genutzte Publikationsform, die sich zurzeit noch auf einen diversen Verlagsmarkt stützt. Diese Diversität kommt Autoren zu Gute und fördert Preiswettbewerb. Der Vortrag bietet eine Perspektive, wie Diversität in einer Open Access Welt erhalten werden kann.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
14:49 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Die Meta-Suchmaschine die über das e-Infrastrutcture Austria Projekt zur Verfügung gestellt wird zur Suche nach OER

Im Zuge des HRSM Projektes 'Open Education Austria' wird ein Fachportal (Discovery Tool) entwickelt, welches Metadaten von freien Lern- und Lehrmaterialien (Open Educational Resources, OER) aus unterschiedlichen Repositorien sammelt und aufbereitet. Die Metadaten werden zur Volltextsuche verarbeitet und über Facettenklassifikation fachspezifisch zur Suche angeboten. Ziel ist es, digitale OER zu finden, aufzurufen, zu benutzen, sowie potentiell zu bearbeiten und in Folge in den Systemkreislauf zurückzuspielen. Die dem Fachportal zugrundeliegende Technologie benutzt die 'Apache Lucene' Programmbibliothek zur Volltextsuche. Der erstellte Index wird über 'Elasticsearch' zugänglich gemacht. Eine Webapplikation bildet die der Öffentlichkeit zugängliche Suchoberfläche. Ebenso sind Programmierschnittstellen vorhanden, die eine automatisierte Anbindung Dritter ermöglichen. Um eine möglichst große Anzahl auch technisch unterschiedlich realisierter Repositorien einbinden zu können, werden individuelle Schnittstellen entwickelt, bzw. bereits vorhandene adaptiert. Grundsätzlich soll der Aufwand zur Übertragung der Metadaten an das OEA Discovery Tool für die BetreiberInnen eines Repositoriums gering sein. Das Rahmenwerk des OEA Discovery Tools wurde nach Prinzipien der horizontalen Skalierung und Hochverfügbarkeit entwickelt, wodurch ein reibungsloser und dauerhafter Betrieb ermöglicht wird.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
14:34 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Towards a shared vision for open scholarly communication: the Vienna Principles and the Jussieu Call

There are considerable deficits in how scholarly knowledge is produced and disseminated. Open Science has the potential to change the workings of the scholarly communication system for the better. Openness, however, is a means to an end and within the scientific community, there is no commonly agreed set of principles that describe the system of scholarly communication that we want to create. Open Science is still a fuzzy concept for many; grounding it in a set of widely shared principles would make it much more understandable. The Vienna Principles and the Jussieu Call are two efforts into this direction. In my talk, I will point out commonalities and differences between the two charta and sketch how they can further a shared vision for open scholarly communication in collaboration with other initiatives.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
09:32 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Zweitveröffentlichungsrechte auf einen Blick: Schaffung einer zentralen Datenquelle für OA-Rechte in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB)

Open-Access-Policies der Verlage und spezielle Open-Access-Regelungen in Allianz- und Nationallizenzen sind in Deutschland, zusammen mit dem Zweitveröffentlichungsrecht gemäß dem Urheberrechtsgesetz, entscheidend dafür, dass Forschungsergebnisse parallel zu Verlagspublikationen frei herausgegeben werden können. Doch gerade die in Allianz- und Nationallizenzverträgen ausgehandelten Zweitveröffentlichungsrechte (OA-Rechte) werden von Forschenden fast nie und von Bibliotheken nur selten angewendet. Ein Grund dafür ist, dass die verhandelten OA-Rechte den Autoren i.d.R. nicht bekannt sind. Diese weitreichende Unkenntnis über die rechtlich eingeräumten Möglichkeiten ist ein entscheidender Grund für die geringe Nutzung des grünen Weges. Vor diesem Hintergrund fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Projekt OA-EZB: Open-Access-Services der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB)“ an der Universitätsbibliothek Regensburg. Ein Ziel des Projektes ist es, Informationen über Verwertungsrechte, die bei der Zweitveröffentlichung von Zeitschriftenartikeln gelten, für eine erleichterte und möglichst breite Nachnutzung zentral bereitzustellen. Damit sollen Autoren sowie Institutionen unterstützt werden, ihre Forschungsergebnisse in Open Access verfügbar zu machen. Hierzu wurde die EZB für OA-Rechte aus Allianz- und Nationallizenzen erweitert. Verhandlungsführende Einrichtungen können diese nun strukturiert und unkompliziert eintragen. Da in der EZB die Teilnehmerinstitutionen von Allianz- und Nationallizenzen samt zugehöriger Zeitschriftentitel bereits gepflegt werden, werden die erfassten OA-Rechte nun unmittelbar und ohne Zutun der Lizenzteilnehmer zeitschriften- und institutionsspezifisch über Schnittstellen zur freien Nachnutzung, z.B. in Repositorien, bereitgestellt. Dies ist eine erhebliche Erleichterung, da die jeweiligen Informationen zu OA-Rechten den Endnutzer unverzüglich, d.h. ohne Verwaltungs- und Rechercheaufwand, erreichen. Darüber hinaus werden die in der EZB erfassten OA-Rechte für die Nachnutzung mit den Informationen über verlagsseitige Open-Access-Policies in SHERPA/RoMEO und einem Hinweis auf das deutsche Zweitveröffentlichungsrecht gemäß dem Urheberrechtsgesetz zusammengeführt. Eine mögliche Verwendung der nun zentral hinterlegten OA-Rechte wird anhand des Publikationsservers der Universität Regensburg gezeigt. Die Integration erfolgt dabei über ein Eprints-Plug-in, das unter der GPL-Lizenz auf GitHub bereitgestellt wird. Neben Repositorien-Betreibern sind ebenfalls Projekte wie DeepGreen und LAS:eR zukünftige Nutzer dieser Datenquelle.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
18:00 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

"Von der OER Erstellung zur OER Nutzung“ Implementierung von OER Beispiel der Universität Wien

Das in der Session-Beschreibung vorgestellte HRSM-Projekt „Open Education Austria“ hat sich zum Ziel gesetzt bis Dezember 2018, ein OER-Fachportal zu implementieren, auf dem Offene Bildungsressourcen (in Form von Videos, Bildern, Texten und Lernpfaden etc.) aller beteiligten Partner gefunden werden können. Das Konzept sieht vor, dass vorerst alle Projektpartner ihre OER in einem lokalen Repositorium ablegen und verwalten. Das Portal holt sich die Informationen über die OERs (Metadaten) und stellt diese über einer gemeinsamen Suchoberfläche zur Verfügung. Der Prototyp ist zum Zeitpunkt des Vortrags bereits in Betrieb und mit den Repositorien der Partner verbunden. Die Universität Wien betreibt dieses Fachportal für alle Partneruniversität über den Zeitraum des Projekts hinaus und die Projektpartner sowie das CTL sind bestrebt, den Anteil an OERs durch Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote vor allem für Lehrende zu erhöhen (siehe Session 2 und 3). Das Fachportal kann auf Wunsch mit einer Vielzahl universitärer Repositorien verknüpft werden. Die Gründe für ein Fachportal sind vielfältig: Bündelung von qualitätsvollen OERs: Beliebigkeit vermeiden, Fokus und Differenzierung auf Disziplinen Akzeptanz unter den AnwenderInnen und ErstellerInnen: Vertrauenswürdigkeit innerhalb der Fachgemeinschaft Gute Sichtbarkeit des Gesamtangebots, bessere Auffindbarkeit im Internet Informationssicherheit: Erschließung und Langzeitarchivierung Vernetzung und Einbettung: Funktion eines „Schaufensters“ der Institution bzw. Fachgemeinschaft Der im Vortrag vorgestellte Workflow (siehe Grafik 1) von der OER Erstellung bis hin zur OER-Nutzung soll an zwei konkreten Fallbeispielen dargestellt. Dabei werden auch die Herausforderungen im Bereich der Erstellung, Metdadaten-Anreicherung und Nutzung aufgezeigt.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
13:43 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Open Access Monitoring Östereich- Erfolge meßbar machen

Welchen Einfluß haben Open Access Abkommen auf die Entwicklung von Open Access in Österreich? Wie stark nutzen Österreichische Wissenschaftler die Zweitpublikationen in Repositories? Diese und ähnliche Fragen lassen sich mit Hilfe eines nationalen Open Access Monitorings beantworten. Im Projekt "Austrian Transition to Open Access (AT2OA"" beschäftigt sich daher eine Arbeitsgruppe mit dem Them, in der sowohl Bibliotheken als auch Forschungsservices vertreten sind. In einem Workshop im April 2018 wurde mit internationalen Experten die Themen Prozesse, Metadaten sowie Open Access Definitionen diskutiert. In dem Projekt wurde die Classification of Open Access Tupples(COAT) entwickelt um das Problem der unterschiedlichen Definitionen der Open Access Farben angehen zu können. Die Möglichkeit entsprechende Daten zu liefern wurde mittels einer Umfrage unter Betreibern universitärer CRISS Systeme erhoben, wie sowohl technische als auch Inhalte Aspekte abdeckte. Mit Hilfe dieser Informationen wurde ein Konzept für ein österreichisches Monitoring zu Open Access entwickelt werden, das sowohl transparent nachvollziehbar und vergleichbare Daten liefert.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
14:52 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Open Educational Resources in Bibliotheken

Lehr- und Lernmaterial frei im Netz herunterladen und unkompliziert wiederverwenden - Open Educational Resources (OER) machen das möglich. Mit der vom BMBF gestarteten Förderrichtlinie im Jahr 2016 erlangte das Thema Bekanntheit und Gehör in der deutschen Bildungslandschaft. Bibliothekare können auf vielfältige Weise zur Nutzung und Verbreitung von OER beitragen. International gehören sie zu den wichtigsten Stakeholdern. In Deutschland steht dieses Potenzial allerdings noch am Anfang seiner Entfaltung. Warum lohnt sich die Beschäftigung mit OER für Bibliotheken? Einerseits könnte mit der Verfügbarkeit offener Lehr-/Lernmaterialien ein neues Service-Feld entstehen, da die Nutzer*innen bei der Suche nach Literatur und anderen Informationen schon immer von Bibliotheken unterstützt wurden. Andererseits können OER aber auch für eigene Zwecke eine zentrale Stellung einnehmen: Als Bildungseinrichtungen benötigen Bibliotheken selbst Material für Schulungen und Kurse. In den meisten Fällen erstellen Bibliotheken jeweils für sich ihre Unterlagen, obwohl sich die Inhalte unabhängig vom Bibliothekstyp ähneln. Folgen Bibliothekar*innen dem Openness-Gedanken, stellen sie Ihre Ressourcen einer Community zur Verfügung und profitieren letztendlich selbst von der Möglichkeit zur Nachnutzung und Weiterentwicklung. Im Vortrag werden mögliche Service-Felder und Mehrwerte für die eigene Institution aufgezeigt. Best-Practice-Beispiele aus der deutschen Projektlandschaft sollen zum Nachmachen anregen. Außerdem stellt die Referentin das „OER Librarian Network: Chapter Germany“ vor, in dem sich interessierte Bibliothekare vernetzt haben und untereinander austauschen.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
20:18 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Green OA und Publikationsdatenmanagement an der ZHAW: Welcome to the jungle!?

Die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist eine Hochschule mit 12'000 Studierenden und 2’000 wissenschaftlichen Mitarbeitenden. Seit 2015 betreibt die Hochschulbibliothek das institutionelle Repositorium «ZHAW digitalcollection». Ende 2016 beschloss die Hochschulleitung die Ablösung der veralteten Publikationsdatenbank. Das Projekt beinhaltete den Aufbau einer Hochschulbibliografie und die Migration von ca. 15’000 Einträgen von über 1’000 Forschenden in die ZHAW digitalcollection. Da die Einträge keinen bibliographischen Standards entsprachen, war eine automatisierte Migration nicht möglich. Alle Einträge mussten teilautomatisch neu erfasst werden. Zusätzlich wurde ein Importworkflow für Daten aus einem fachspezifischen Forschungsinformationssystem implementiert. Darüber hinaus musste gewährleistet werden, dass der Forschungsoutput auf Institutswebseiten sowie den persönlichen Webseiten der Forschenden automatisiert ausgegeben wird. Das neu gegründete Team Publikationsdienste stand ab Mitte 2017 vor der Herausforderung, für das neu zu etablierende Repositorium einen Regelbetrieb aufzubauen, Workflows für die Migration zu erarbeiten sowie eine Kommunikationsstrategie und Unterstützungsangebote für die Autorinnen und Autoren zu schaffen. Unter Maßgabe der nationalen Open-Access-Strategie sowie der Open-Access-Policy der Hochschule wurde der Fokus auf die Ergänzung der Einträge mit Volltexten gelegt, unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Zweitveröffentlichungsrechte sowie der durch Nationallizenzen erworbenen Rechte. Da von der Migration alle Autorinnen und Autoren der ZHAW betroffen waren, bot sich die einmalige Chance, diese durch konzertierte Aktionen, gezielte Informationen und umfassende Hilfestellungen für Open Access zu sensibilisieren und für die Zukunft mit dem nötigen Rüstzeug auszustatten. Inwieweit diese Chance wahrgenommen werden konnte, welche inhaltlichen und organisatorischen Herausforderungen zu bewältigen waren und welche Bedeutung die Forschenden im Umfeld der «Angewandten Wissenschaften» dem Thema Green Open Access beimessen, soll dieser Vortrag zeigen.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
15:26 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

EOSC - Austria takes initiative

Im Zuge der österreichischen Ratspräsidentschaft wird es im Wesentlichen zwei themenbezogene Veranstaltungen geben: Eine europäische Fachkonferenz mit dem Titel “The EOSC-Austria takes initiative“, und in Folge eine hochrangige Veranstaltung bei der gemeinsam mit europäischen Ministern und der Europäischen Kommission die Steuerungsstruktur der EOSC präsentiert werden soll und durch einer „Vienna Declaration on EOSC“ dieser europäische Prozess gemeinschaftlich erarbeitet werden. Diese Präsentation zeigt die wesentlichen Aspekte der EOSC, ihre Governance, sowie die österreichischen Initiativen auf, und stellt in weiterer Folge den Launch der EOSC vor. Die „European Open Science Cloud”, in kürze EOSC genannt, soll dazu dienen den österreichischen / europäischen Forschenden unter Wahrung der Rechtssicherheit den Zugang zu erstklassigen europäischen Services/Dienstleistungen, Rechen-, Speicher- und Analysekapazitäten zu ermöglichen. Dadurch soll auch der offene und rechtssichere Austausch von Daten und Services erleichtert werden. Demnach soll die EOSC eine zuverlässige und offene Umgebung sein in der die wissenschaftliche Gemeinschaft und ihre Netzwerke wissenschaftliche Daten und Ergebnisse speichern, austauschen und nachnutzen kann. EOSC bedingt damit den Aufbau von digitalen Archiv-Infrastrukturen/Landschaften und die Weiterentwicklung von forschungsunterstützenden Services für diverse Forschungsdisziplinen in Naturwissenschaft, Technik, Medizin, Sozial- sowie Geistes- und Kulturwissenschaften. Mit der European Open Science Cloud soll eine offene und sichere virtuelle Umgebung geschaffen werden, in der wissenschaftliche Daten gespeichert, verwaltet und ausgewertet werden können. EOSC wird daher auch als „Internet der wissenschaftlichen Datenservices“ genannt. Zu diesem Zweck sollen bestehende e-Infrastrukturen über Länder- und Disziplinengrenzen hinweg zusammengeführt und auf einen erstklassigen Standard gebracht werden. Politisches Ziel dieser Initiative ist die weltweite Führung der EU im Bereich der wissenschaftlichen Dateninfrastrukturen damit europäischer Forschender das Potential der datengesteuerten Wissenschaft voll nutzen können und dabei möglichst unabhängig von internationalen (kommerziellen) Anbietern zu bleiben. Das Ziel ist eine virtuelle Umgebung, in der Europas 1,7 Millionen Forscher und 70 Millionen Fachkräfte in Wissenschaft und Technologie ihre Daten über Fachgebiete und Grenzen hinweg speichern, austauschen nachnutzen und wiederverwenden können. Beim Aufbau einer solchen digitalen Europäischen Wissensinfrastruktur sollen bestehende Initiativen im Rahmen eines dezentralen Ansatzes berücksichtigt und integriert werden. Wichtige und kritische Themen bei der Umsetzung der EOSC sind beispielsweise klare Regelungen zum Zugang zur European Open Science Cloud und die für die Umsetzung notwendige Expertise. Eine klare Steuerungsstruktur der EOSC soll dabei sicherstellen, dass Forschungsdaten die aus öffentlich finanzierter Forschung hervorgehen, nach den sog. FAIR-Grundsätzen, in einer sicheren und vertrauenswürdigen Umgebung auffindbar, zugänglich interoperabel und weiterverwendbar sind und bleiben, es sei denn, dies ist nicht möglich oder mit der weiteren Nutzung der Forschungsergebnisse nicht vereinbar („so offen wie möglich so eingeschränkt wie nötig“). Die Umsetzung des FAIR Data Action Plan wird dabei unterstützend wirken.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
32:14 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Keynote 3 - Open Science: Where do we go from here?

When looking at the calendar of events under the 2018 Austrian presidency of the European Union, we get the impression Open Science is dominating the STI agenda and research policy discussions. However, when we look around us here in Austria (and in many other European countries), we see a lot of wonderful initiatives and bottom-up activities, there is commitment of policy makers and research funding and performing organisations, but the topic of Open Science is still highly distributed across institutions without a national strategy let alone a coherent legislation. Whereas there is a strong push from the EU to foster a multi-dimensional transition to Open Science, there is no common baseline for how to implement Open Science nationally. In my talk I will report on the outcomes of mutual learning exercise (MLE) that was set up by the Commission and 13 countries to address this. In this Open Science MLE we embraced a hands-on, ‘learning by doing’ approach supported by external expertise. Concrete examples, models, best practices and knowledge exchanges fostered broader understanding of the implications and benefits of Open Science strategies, covering key elements of the European Open Science Agenda and thus the needs for Assessing the potential of non-traditional metrics or ‘altmetrics’ while considering matters of transparency and responsibility Creating the right incentives and rewards for a range of actors to engage in Open Science activities Developing guidelines for designing and implementing national policies and cross-national cooperation for Open Science. Based on the outcomes of the MLE, I will then address several pressing issues and challenges of campaigning for Open Science and take up some of the topics that were discussed over the last days at this very conference, most importantly the questions, how we can ensure to measure what matters, and what is needed in terms of best practices and role models to foster a transition to Open Science that rests on close cooperation of all relevant actors in the STI ecosystem.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
20:03 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

OpenIng – Open Access und Open Educational Resources in den Ingenieurwissenschaften

Wie nutzen IngenieurwissenschaftlerInnen Open Access und Open Educational Resources und warum tun Sie es unter Umständen noch nicht? Diese Frage steht im Fokus des vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „OpenIng“. Die TU Darmstadt, TU Braunschweig und Universität Stuttgart untersuchen rechtliche, organisatorische, reputationsbezogene und finanzielle Barrieren und werfen hierbei einen besonderen Blick auf die möglichen Synergien von OA und OER. Hierfür werden zwei bundesweite Befragungen durchgeführt. In einem ersten Schritt werden zentrale AnsprechpartnerInnen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit ingenieurwissenschaftlichen Bereichen gebeten den aktuellen Stand von OA und OER an ihrer Institution einzuschätzen und die (Nicht-)Nutzung durch IngenieurwissenschaftlerInnen zu erläutern. Hierauf folgt in einem zweiten Schritt eine Befragung der IngenieurwissenschaftlerInnen an sich. Die durch die beiden Einschätzungen gewonnenen Erkenntnisse werden genutzt, um neue technische und organisatorische Services, Unterstützungs- und Workshopangebote, Infomaterialien und Kommunikationskonzepte für die Ingenieurwissenschaften zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren – und wo sinnvoll unter der Perspektive von gemeinsamen Schnittmengen von OA und OER. Die Bereitschaft zur Veröffentlichung von Publikationen und Lehrmaterialien als OA bzw. OER soll bei den Lehrenden in den Ingenieurwissenschaften deutlich intensiviert werden. Im Rahmen des Vortrags werden neben einer Vorstellung des Projekts erste Befragungsergebnisse zur (Nicht-)Nutzung und Verknüpfung von Open Access und Open Educational Resources sowie erste Ansätze zu entsprechenden Workshopkonzepten für die Zielgruppe der IngenieurInnen präsentiert. Die Ergebnisse der Umfrage werden zur Nachnutzung auf der Projektwebseite veröffentlicht. Die auf Basis der Befragung entwickelten Infomaterialien, Workshopkonzepte sowie Kommunikations- und Servicekonzepte werden ebenfalls unter einer CC BY Lizenz bereitgestellt.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
30:43 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

iMooX – eine MOOC-Plattform mit OER?

Die TU Graz betreibt zusammen mit der Universität Graz seit 2014 die nachwievor einzige MOOC-Plattform in Österreich mit dem Namen iMooX. Hier werden freie Online-Kurse vorwiegend in deutscher Sprache frei zur Verfügung gestellt und damit dem öffentlichen Bildungsauftrag der Universität nachgekommen („Third Mission“). Darüber hinaus haben sich die beiden Universitäten dazu verpflichtet, dass sämtliche Lehr- und Lerninhalte unter einer Creative-Commons-Lizenz anzubieten sind, um eine möglichste weite Verbreitung und auch Anwendung dieser in andern Bildungskontexten zu ermöglichen. Dies unterscheidet die Plattform deutlich von ihren internationalen Konkurrenten (Udacitx, edX, ...). In dem Vortrag sollen mehrere Fragen angesprochen werden: Warum ist es notwendig, die Bildungsinhalte offen zu lizenzieren bzw. als OER anzubieten? Welche Effekte der Verbreitung und Anwendung der offenen Online-Kurse konnten bisher beobachtet werden? Welche Änderungen im Geschäftsmodell ergeben sich dadurch, da z. B. ein direkter Verkauf der Inhalte nicht möglich ist? Es sollen die bisherigen Erfahrungen und die positiven Effekte die durch OER erzielt werden übersichtlich dargestellt werden. Insbesondere zeigt sich, dass durch die offene Lizenzierung anderen Bildungsträger möglich ist, die Inhalte nicht nur zu verwenden, sondern auch mit neuen didaktischen Konzepten (z. B. Inverse Blended Learning) einzusetzen. Neben der Rechtssicherheit bilden also neue Geschäftsmodelle, neue didaktische Konzepte und neue Möglichkeiten der Verbreitung von Bildungsangeboten den Schwerpunkt des Vortrages.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
41:08 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Keynote 2 - Projekt DEAL: Open-Access-Transformation im Publish & Read-Modell

Das Projekt DEAL verfolgt das Ziel, deutschlandweite Abschlüsse für das Zeitschriftenportfolio von Wissenschaftsverlagen nach dem Publish&Read-Modell zu erzielen. Initiator und Auftraggeber des Vorhabens ist die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, vertreten durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Zielgruppe der Lizenzen sind alle überwiegend öffentlich geförderten wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland. In der ersten Phase laufen Verhandlungen mit den Großverlagen Elsevier, Springer Nature und Wiley. Eine zentrale Zielsetzung des PAR-Modells (Publish&Read), das goldenes und hybrides Open-Access-Publizieren umfasst, besteht darin, alle Publikationen von Erstautorinnen und -autoren aus deutschen wissenschaftlichen Einrichtungen automatisch Open Access zu schalten. Damit verknüpft ist der dauerhafte Volltextzugriff auf das gesamte Titel-Portfolio des jeweiligen Verlags. Die Bepreisung soll dabei einem einfachen und zukunftsorientierten Berechnungsmodell folgen, das sich am Publikationsaufkommen orientiert. Der Vertrag skizziert Zielsetzung, Struktur und Status quo des Projekts und stellt DEAL in den größeren Kontext möglicher OA-Transformationsstrategien.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
15:59 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Open Access in the Engineering Sciences: the CESAER Task Force for Open Science (TFOS)

The Conference of European Schools for Advanced Engineering, Education and Research (CESAER) is an association of over fifty European Technical Universities from 26 countries, mainly in Europe. Among a number of task forces, CESAER runs the Task Force for Open Science (TFOS). The Open Access Working Group within the CESAER TFOS includes representatives from TUs in ten European countries: the Netherlands, Germany, Sweden, the UK, Poland, the Czech Republic, Italy, Finland, Spain and Austria. Jointly coordinated by TIB Hannover and the University of Strathclyde, the group aims to apply a subject-based approach towards Open Access implementation that bridges the gaps across national- or institutional-level Open Access implementation policies. The presentation will describe the current work being carried out within this group and examine the specifics of Open Access in the Engineering Sciences.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
14:11 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Das Open-Access-Potenzial

Wie viel Open Access ist in einer Welt möglich, in der weder die klassischen Verlage noch die Autorinnen ihr Verhalten ändern? Wie viel Prozent der Publikationen einer wissenschaftlichen Einrichtung könnten so maximal Open Access sein? Dieser Wert wird Open-Access-Potenzial genannt. Das Open-Access-Potenzial kann durch Kombination einer Publikationsanalyse mit Informationen zum Open-Access-Status von Zeitschriften (goldener Weg) und den Embargo-Fristen für Subskriptionszeitschriften (grüner Weg) ermittelt werden. Das Open-Access-Potenzial für die eigene wissenschaftliche Einrichtung zu kennen, ermöglicht neue Ansätze zur transparenten Kommunikation mit Autorinnen und anderen Stakeholdern. Die Präsentation der Ergebnisse, insbesondere für grünen Open Access auf Zeitschriftenebene, führt Autorinnen ihr eigenes Publikationsverhalten und ihr eigenes Open-Access-Potenzial vor Augen. Zudem werden sie dadurch in die Lage versetzt, Problemstellen und Änderungspotenzial selbst zu erkennen, eine eigene Open-Access-Strategie zu entwickeln und anzugehen. Der Vortrag stellt zum einen die Erhebung des Open-Access-Potenzials vor und präsentiert zum anderen dessen Integration in die Kommunikation mit Autorinnen und anderen Stakeholdern.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
21:12 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Gemeinsame Kriterien für Publikationsfonds

Förderkriterien und Betrieb der Open-Access-Publikationsfonds stehen in diesem Jahr in mehreren Einrichtungen der TU9 auf dem Prüfstand. Aus Anlass dieser Revision und in Anlehnung an die DFG-Förderrichtlinien haben die TU9-OA-Koordinator/-innen ein Diskussionspapier erarbeitet, das eine Reihe von Kriterien für Publikationsfonds umfasst. Mit dem Papier sollte in erster Linie auf die Notwendigkeit einer einheitlich verbindlichen Kostenobergrenze aufmerksam gemacht und eine Verständigung unter den TU9-Partnern erreicht werden. Darüber hinaus soll diese Vorlage eine möglichst breite Auseinandersetzung zur Zukunft der Publikationsfonds und ihrer strategischen Grundlagen anregen und auf die Bedeutung gemeinsamer, verbindlich akzeptierter Kriterien hinweisen.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
20:14 Technische Universität Graz (TU Graz) German 2018

Unterstützung Lehrender bei der OER-Produktion

Die erfolgreiche Verankerung offener Bildungsressourcen (OER) in der akademischen Lehrpraxis erfordert die Unterstützung der Lehrenden auf unterschiedlichen Ebenen. Dieser Vortrag identifiziert die wesentlichen Ansatzpunkte für solche Unterstützung und zeigt beispielhaft auf, wie sie implementiert werden kann. Im Rahmen des Hochschulraumstrukturmittel-Projekts Open Education Austria (OEA) der Universität Wien, der Technischen Universität Graz, der Universität Graz und der Universität Innsbruck wurden Unterstützungsmaßnahmen für Lehrende im Arbeitspaket 1 definiert und seit Sommer 2016 an den Universitäten Wien und Innsbruck systematisch implementiert. Die Fragestellungen, mit denen die beratenden Dienstleistungseinrichtungen sich konfrontiert sehen, lassen sich in die drei Kategorien Urheberrecht/Lizenzierung, Medienproduktion und Mediendidaktik gruppieren. An der Universität Wien wird das zentrale Unterstützungsprogramm für OER durch das Team „Digitale Lehre“ am Center for Teaching and Learning (CTL) angeboten. An der Universität Innsbruck werden finanzielle Zuschüsse LehrveranstaltungsleiterInnen für die Anstellung von MitarbeiterInnen für die Materialproduktion zur Verfügung gestellt. Das Team „Digitale Medien und Lerntechnologien“ (DMLT) coacht die Beteiligten. Urheberrechtliche und lizenztechnische Fragen stellen ein zentrales Anliegen vieler Lehrender dar, die sich zwar mit dem klassischen Zitatrecht auskennen, Lizenzmodelle wie Creative Commons aber dazu nur schwer ins Verhältnis setzen können. Maßnahmen sind hier neben Weiterbildungsangeboten eine Online-Liste mit häufig gestellten Fragen (FAQ) und Einzelfallberatungen, wobei auch auf juristische Expertise zurückgegriffen werden kann. Mediendidaktische Beratung findet vorwiegend fallbasiert statt, wenn Lehrende digitale Medien gezielt einsetzen möchten, um beispielsweise Studierende besser auf Studieninhalte und –abläufe vorzubereiten. Der handwerkliche Aspekt der Produktion unterschiedlichster Medienformate (Videos, Grafiken, Audio) bildet mit Abstand das am häufigsten nachgefragte Unterstützungsangebot. Es bindet die meisten Ressourcen, und häufig werden im Vor- und Nachgang auch urheberrechtliche und mediendidaktische Beratung nachgefragt. Es zeigte sich, dass die Vermittlung von „Hilfe zur Selbsthilfe“, die Qualifizierung und Motivation Lehrender zur selbstständigen Medienproduktion, sich schwierig gestaltet, was im Umkehrschluss ein qualitativ hochwertiges und effizienzoptimiertes Dienstleistungsangebot dauerhaft rechtfertigen kann.
  • Published: 2018
  • Publisher: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Language: German
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