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09:42 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

Transformationsindex - Ein Index zur Einordnung Institutioneller Aktivitäten im Rahmen der Openen-Accesstransformation

Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen strebt eine Transformation bestehender Zeitschriften in den Open Access an. Während das von der Allianz geförderte Projekt DEAL konkret mit den Verlagen Elsevier, Springer Nature und Wiley verhandelt, hat das ebenfalls von der Allianz geförderte Projekt Nationaler Open-Access-Kontaktpunkt einen breiteren Auftrag, nämlich die Schaffung von Voraussetzungen für eine möglichst flächendeckende Open-Access-Transformation. Wissenschaftliche Einrichtungen und vor allem die dort verankerten Bibliotheken können und sollen diese Transformation durch politische Erklärungen, aktive Handlungen und die Umwidmung von Subskriptions- und Lizenzgeldern unterstützen. Mit der Etablierung eines Transformationsindex soll daher ein Instrument geschaffen werden, um Fortschritte der Open-Access-Transformation auf Ebene der wissenschaftlichen Einrichtungen und Bibliotheken zu messen und gleichzeitig zu bestimmen, wie viele Ressourcen in den Open Access von diesen investiert werden. Ebenso zeigt der Index interessierten Einrichtungen Möglichkeiten des institutionellen Open-Access-Engagements auf und dient über ein Ranking der informellen Einordnung in ein Raster möglicher Open-Access-Aktivitäten. Der Index wird inhaltlich in vier Dimensionen mit jeweils eigenen Indikatoren unterteilt und soll so die folgenden grundlegenden Fragen beantworten: 1. Wie stark ist das politische Engagement einer wissenschaftlichen Einrichtung in Bezug auf Open Access? 2. Hat sie aus dem Engagement bestimmte Handlungsoptionen abgeleitet und umgesetzt? 3. Ist sie in der Lage fundierte Aussagen über die Höhe der Ausgaben für Open Access zu treffen? Der Beitrag stellt den Transformationsindex anhand seiner Dimensionen und den zugeordneten Indikatoren sowie seine methodischen Grenzen vor. Der Input soll als Grundlage dienen, um mit der anwesenden Open-Access-Community die Anwendbarkeit des Indexes und die Strategien zur Integration organisationaler und fachlicher Besonderheiten in das Methodendesign zu diskutieren.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
41:08 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

Keynote 2 - Projekt DEAL: Open-Access-Transformation im Publish & Read-Modell

Das Projekt DEAL verfolgt das Ziel, deutschlandweite Abschlüsse für das Zeitschriftenportfolio von Wissenschaftsverlagen nach dem Publish&Read-Modell zu erzielen. Initiator und Auftraggeber des Vorhabens ist die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, vertreten durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Zielgruppe der Lizenzen sind alle überwiegend öffentlich geförderten wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland. In der ersten Phase laufen Verhandlungen mit den Großverlagen Elsevier, Springer Nature und Wiley. Eine zentrale Zielsetzung des PAR-Modells (Publish&Read), das goldenes und hybrides Open-Access-Publizieren umfasst, besteht darin, alle Publikationen von Erstautorinnen und -autoren aus deutschen wissenschaftlichen Einrichtungen automatisch Open Access zu schalten. Damit verknüpft ist der dauerhafte Volltextzugriff auf das gesamte Titel-Portfolio des jeweiligen Verlags. Die Bepreisung soll dabei einem einfachen und zukunftsorientierten Berechnungsmodell folgen, das sich am Publikationsaufkommen orientiert. Der Vertrag skizziert Zielsetzung, Struktur und Status quo des Projekts und stellt DEAL in den größeren Kontext möglicher OA-Transformationsstrategien.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
15:59 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

Open Access in the Engineering Sciences: the CESAER Task Force for Open Science (TFOS)

The Conference of European Schools for Advanced Engineering, Education and Research (CESAER) is an association of over fifty European Technical Universities from 26 countries, mainly in Europe. Among a number of task forces, CESAER runs the Task Force for Open Science (TFOS). The Open Access Working Group within the CESAER TFOS includes representatives from TUs in ten European countries: the Netherlands, Germany, Sweden, the UK, Poland, the Czech Republic, Italy, Finland, Spain and Austria. Jointly coordinated by TIB Hannover and the University of Strathclyde, the group aims to apply a subject-based approach towards Open Access implementation that bridges the gaps across national- or institutional-level Open Access implementation policies. The presentation will describe the current work being carried out within this group and examine the specifics of Open Access in the Engineering Sciences.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
22:05 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

Der Weg zu Open Access in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Umsetzung von Open Access scheint im Sinne eines 'inescapable imperative' unabdingbar geworden zu sein. In diesem Zusammenhang galt lange Zeit die Annahme, dass es lediglich eine Frage der Zeit sei, bis alle wissenschaftlichen Disziplinen mit den Vorreitern der Open-Access-Bewegung gleichziehen und in ihren Publikationspraktiken konvergieren. Kürzlich durchgeführte Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass sich einzelne Disziplinen hinsichtlich ihrer Open Access Publikationspraktiken stark unterscheiden - sowohl im Hinblick auf den Anteil öffentlich zugänglicher Publikationen als auch bezüglich der gewählten Publikationswege. In einer Übersichtsstudie wurden die Open-Access-Publikationspraktiken wissenschaftlicher Disziplinen verglichen und disziplin-spezifische Hindernisse und Potentiale zur Umsetzung von Open Access identifiziert. In dem vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse dieser Studie für die Geistes- und Sozialwissenschaften präsentiert. Zunächst werden die Open-Access-Publikationspraktiken der Geistes- und Sozialwissenschaften dargestellt, um in einem zweiten Schritt die zentralen Hindernisse und Potentiale zur Umsetzung von Open Access in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu erläutern.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
13:43 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

Open Access Monitoring Östereich- Erfolge meßbar machen

Welchen Einfluß haben Open Access Abkommen auf die Entwicklung von Open Access in Österreich? Wie stark nutzen Österreichische Wissenschaftler die Zweitpublikationen in Repositories? Diese und ähnliche Fragen lassen sich mit Hilfe eines nationalen Open Access Monitorings beantworten. Im Projekt "Austrian Transition to Open Access (AT2OA"" beschäftigt sich daher eine Arbeitsgruppe mit dem Them, in der sowohl Bibliotheken als auch Forschungsservices vertreten sind. In einem Workshop im April 2018 wurde mit internationalen Experten die Themen Prozesse, Metadaten sowie Open Access Definitionen diskutiert. In dem Projekt wurde die Classification of Open Access Tupples(COAT) entwickelt um das Problem der unterschiedlichen Definitionen der Open Access Farben angehen zu können. Die Möglichkeit entsprechende Daten zu liefern wurde mittels einer Umfrage unter Betreibern universitärer CRISS Systeme erhoben, wie sowohl technische als auch Inhalte Aspekte abdeckte. Mit Hilfe dieser Informationen wurde ein Konzept für ein österreichisches Monitoring zu Open Access entwickelt werden, das sowohl transparent nachvollziehbar und vergleichbare Daten liefert.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
18:01 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

Wie Grün ist Berlin?

Der Grüne Weg des Open Access ist wichtig in Berlin: viele Berliner Einrichtungen betreiben Repositorien und beraten ihre Angehörigen intensiv zur Nutzung des Grünen Wegs. Dabei geht es vor allem um Verlagsverträge, die Anwendbarkeit des gesetzlichen Zweitveröffentlichungsrechts sowie um freie Lizenzen. Eine Studie zeigt, dass ca. 10% der Zeitschriftenartikel von den publikationsstärksten Berliner Hochschulen 2016 über den Grünen Weg verfügbar waren. Das Open-Access-Büro Berlin stellt eine Auswahl der institutionellen Beratungs- und Unterstützungsangebote für den Grünen Weg an Universitäten und Fachhochschulen in Berlin vor. Außerdem geht es um Fördermaßnahmen, die durch das Open-Access-Büro selbst angeboten werden, u.a. die Ergebnisse eines Workshops zur Qualitätssteigerung der Berliner OPUS-Repositorien.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
21:12 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

Gemeinsame Kriterien für Publikationsfonds

Förderkriterien und Betrieb der Open-Access-Publikationsfonds stehen in diesem Jahr in mehreren Einrichtungen der TU9 auf dem Prüfstand. Aus Anlass dieser Revision und in Anlehnung an die DFG-Förderrichtlinien haben die TU9-OA-Koordinator/-innen ein Diskussionspapier erarbeitet, das eine Reihe von Kriterien für Publikationsfonds umfasst. Mit dem Papier sollte in erster Linie auf die Notwendigkeit einer einheitlich verbindlichen Kostenobergrenze aufmerksam gemacht und eine Verständigung unter den TU9-Partnern erreicht werden. Darüber hinaus soll diese Vorlage eine möglichst breite Auseinandersetzung zur Zukunft der Publikationsfonds und ihrer strategischen Grundlagen anregen und auf die Bedeutung gemeinsamer, verbindlich akzeptierter Kriterien hinweisen.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
15:26 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

EOSC - Austria takes initiative

Im Zuge der österreichischen Ratspräsidentschaft wird es im Wesentlichen zwei themenbezogene Veranstaltungen geben: Eine europäische Fachkonferenz mit dem Titel “The EOSC-Austria takes initiative“, und in Folge eine hochrangige Veranstaltung bei der gemeinsam mit europäischen Ministern und der Europäischen Kommission die Steuerungsstruktur der EOSC präsentiert werden soll und durch einer „Vienna Declaration on EOSC“ dieser europäische Prozess gemeinschaftlich erarbeitet werden. Diese Präsentation zeigt die wesentlichen Aspekte der EOSC, ihre Governance, sowie die österreichischen Initiativen auf, und stellt in weiterer Folge den Launch der EOSC vor. Die „European Open Science Cloud”, in kürze EOSC genannt, soll dazu dienen den österreichischen / europäischen Forschenden unter Wahrung der Rechtssicherheit den Zugang zu erstklassigen europäischen Services/Dienstleistungen, Rechen-, Speicher- und Analysekapazitäten zu ermöglichen. Dadurch soll auch der offene und rechtssichere Austausch von Daten und Services erleichtert werden. Demnach soll die EOSC eine zuverlässige und offene Umgebung sein in der die wissenschaftliche Gemeinschaft und ihre Netzwerke wissenschaftliche Daten und Ergebnisse speichern, austauschen und nachnutzen kann. EOSC bedingt damit den Aufbau von digitalen Archiv-Infrastrukturen/Landschaften und die Weiterentwicklung von forschungsunterstützenden Services für diverse Forschungsdisziplinen in Naturwissenschaft, Technik, Medizin, Sozial- sowie Geistes- und Kulturwissenschaften. Mit der European Open Science Cloud soll eine offene und sichere virtuelle Umgebung geschaffen werden, in der wissenschaftliche Daten gespeichert, verwaltet und ausgewertet werden können. EOSC wird daher auch als „Internet der wissenschaftlichen Datenservices“ genannt. Zu diesem Zweck sollen bestehende e-Infrastrukturen über Länder- und Disziplinengrenzen hinweg zusammengeführt und auf einen erstklassigen Standard gebracht werden. Politisches Ziel dieser Initiative ist die weltweite Führung der EU im Bereich der wissenschaftlichen Dateninfrastrukturen damit europäischer Forschender das Potential der datengesteuerten Wissenschaft voll nutzen können und dabei möglichst unabhängig von internationalen (kommerziellen) Anbietern zu bleiben. Das Ziel ist eine virtuelle Umgebung, in der Europas 1,7 Millionen Forscher und 70 Millionen Fachkräfte in Wissenschaft und Technologie ihre Daten über Fachgebiete und Grenzen hinweg speichern, austauschen nachnutzen und wiederverwenden können. Beim Aufbau einer solchen digitalen Europäischen Wissensinfrastruktur sollen bestehende Initiativen im Rahmen eines dezentralen Ansatzes berücksichtigt und integriert werden. Wichtige und kritische Themen bei der Umsetzung der EOSC sind beispielsweise klare Regelungen zum Zugang zur European Open Science Cloud und die für die Umsetzung notwendige Expertise. Eine klare Steuerungsstruktur der EOSC soll dabei sicherstellen, dass Forschungsdaten die aus öffentlich finanzierter Forschung hervorgehen, nach den sog. FAIR-Grundsätzen, in einer sicheren und vertrauenswürdigen Umgebung auffindbar, zugänglich interoperabel und weiterverwendbar sind und bleiben, es sei denn, dies ist nicht möglich oder mit der weiteren Nutzung der Forschungsergebnisse nicht vereinbar („so offen wie möglich so eingeschränkt wie nötig“). Die Umsetzung des FAIR Data Action Plan wird dabei unterstützend wirken.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
09:32 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

Zweitveröffentlichungsrechte auf einen Blick: Schaffung einer zentralen Datenquelle für OA-Rechte in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB)

Open-Access-Policies der Verlage und spezielle Open-Access-Regelungen in Allianz- und Nationallizenzen sind in Deutschland, zusammen mit dem Zweitveröffentlichungsrecht gemäß dem Urheberrechtsgesetz, entscheidend dafür, dass Forschungsergebnisse parallel zu Verlagspublikationen frei herausgegeben werden können. Doch gerade die in Allianz- und Nationallizenzverträgen ausgehandelten Zweitveröffentlichungsrechte (OA-Rechte) werden von Forschenden fast nie und von Bibliotheken nur selten angewendet. Ein Grund dafür ist, dass die verhandelten OA-Rechte den Autoren i.d.R. nicht bekannt sind. Diese weitreichende Unkenntnis über die rechtlich eingeräumten Möglichkeiten ist ein entscheidender Grund für die geringe Nutzung des grünen Weges. Vor diesem Hintergrund fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Projekt OA-EZB: Open-Access-Services der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB)“ an der Universitätsbibliothek Regensburg. Ein Ziel des Projektes ist es, Informationen über Verwertungsrechte, die bei der Zweitveröffentlichung von Zeitschriftenartikeln gelten, für eine erleichterte und möglichst breite Nachnutzung zentral bereitzustellen. Damit sollen Autoren sowie Institutionen unterstützt werden, ihre Forschungsergebnisse in Open Access verfügbar zu machen. Hierzu wurde die EZB für OA-Rechte aus Allianz- und Nationallizenzen erweitert. Verhandlungsführende Einrichtungen können diese nun strukturiert und unkompliziert eintragen. Da in der EZB die Teilnehmerinstitutionen von Allianz- und Nationallizenzen samt zugehöriger Zeitschriftentitel bereits gepflegt werden, werden die erfassten OA-Rechte nun unmittelbar und ohne Zutun der Lizenzteilnehmer zeitschriften- und institutionsspezifisch über Schnittstellen zur freien Nachnutzung, z.B. in Repositorien, bereitgestellt. Dies ist eine erhebliche Erleichterung, da die jeweiligen Informationen zu OA-Rechten den Endnutzer unverzüglich, d.h. ohne Verwaltungs- und Rechercheaufwand, erreichen. Darüber hinaus werden die in der EZB erfassten OA-Rechte für die Nachnutzung mit den Informationen über verlagsseitige Open-Access-Policies in SHERPA/RoMEO und einem Hinweis auf das deutsche Zweitveröffentlichungsrecht gemäß dem Urheberrechtsgesetz zusammengeführt. Eine mögliche Verwendung der nun zentral hinterlegten OA-Rechte wird anhand des Publikationsservers der Universität Regensburg gezeigt. Die Integration erfolgt dabei über ein Eprints-Plug-in, das unter der GPL-Lizenz auf GitHub bereitgestellt wird. Neben Repositorien-Betreibern sind ebenfalls Projekte wie DeepGreen und LAS:eR zukünftige Nutzer dieser Datenquelle.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
20:18 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

Green OA und Publikationsdatenmanagement an der ZHAW: Welcome to the jungle!?

Die ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist eine Hochschule mit 12'000 Studierenden und 2’000 wissenschaftlichen Mitarbeitenden. Seit 2015 betreibt die Hochschulbibliothek das institutionelle Repositorium «ZHAW digitalcollection». Ende 2016 beschloss die Hochschulleitung die Ablösung der veralteten Publikationsdatenbank. Das Projekt beinhaltete den Aufbau einer Hochschulbibliografie und die Migration von ca. 15’000 Einträgen von über 1’000 Forschenden in die ZHAW digitalcollection. Da die Einträge keinen bibliographischen Standards entsprachen, war eine automatisierte Migration nicht möglich. Alle Einträge mussten teilautomatisch neu erfasst werden. Zusätzlich wurde ein Importworkflow für Daten aus einem fachspezifischen Forschungsinformationssystem implementiert. Darüber hinaus musste gewährleistet werden, dass der Forschungsoutput auf Institutswebseiten sowie den persönlichen Webseiten der Forschenden automatisiert ausgegeben wird. Das neu gegründete Team Publikationsdienste stand ab Mitte 2017 vor der Herausforderung, für das neu zu etablierende Repositorium einen Regelbetrieb aufzubauen, Workflows für die Migration zu erarbeiten sowie eine Kommunikationsstrategie und Unterstützungsangebote für die Autorinnen und Autoren zu schaffen. Unter Maßgabe der nationalen Open-Access-Strategie sowie der Open-Access-Policy der Hochschule wurde der Fokus auf die Ergänzung der Einträge mit Volltexten gelegt, unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Zweitveröffentlichungsrechte sowie der durch Nationallizenzen erworbenen Rechte. Da von der Migration alle Autorinnen und Autoren der ZHAW betroffen waren, bot sich die einmalige Chance, diese durch konzertierte Aktionen, gezielte Informationen und umfassende Hilfestellungen für Open Access zu sensibilisieren und für die Zukunft mit dem nötigen Rüstzeug auszustatten. Inwieweit diese Chance wahrgenommen werden konnte, welche inhaltlichen und organisatorischen Herausforderungen zu bewältigen waren und welche Bedeutung die Forschenden im Umfeld der «Angewandten Wissenschaften» dem Thema Green Open Access beimessen, soll dieser Vortrag zeigen.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
16:54 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

Von arXiv zu bioRxiv – Preprint-Dynamik in den Biowissenschaften

Scientific progress depends on efficient mechanisms to select, quality control and efficiently share rigorous and reproducible research. The editorial and peer review process at scientific journals continues to play an important role in quality assurance by selection for the reliability, reproducibility and integrity of the experimental data, as well as the interest of the claims made. However, this process often takes months or even years due to extensive revision cycle and serial submission to different journals. Furthermore, many valuable research findings, including confirmatory, descriptive, negative or refuting data, are never published in journals and therefore not shared. In a rapidly developing research field such as the biosciences, the delay and selectivity are major impediments to the overall efficacy of research progress. Sharing research findings through preprint platforms such as bioRxiv offers a mechanism that is complementary and synergistic with journal publishing. While preprint posting has been fully established in the physical sciences for a quarter of a century, it remains terra nova for the biosciences, the medical sciences and chemical sciences. I will discuss cultural and institutional obstacles in implementing for this delayed adoption, impediments to a broad adoption and how these can be overcome. Open Science is about efficient access to all meaningful research outputs; it encompasses “big data” just as much as bench science. I will touch on mechanisms of open science communication beyond preprints and mention cultural and institutional obstacles in implementing an Open Science future that renders scientific research more efficient and effective.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
15:59 Technische Universität Graz (TU Graz) Deutsch 2018

Besser als DEAL

Bibliotheken, die den Titel auf dem Überweisungträger von „Abonnement“ zu „APC“ ändern? Die Open Access Transformation sollte mehr leisten als das bestehende Gefüge unter anderem Namen zu festigen. Im Bereich Open Access Buch sind die Wege noch nicht ausgetreten. Jetzt gilt es Strukturen zu schaffen, die Wettbewerb und Vielfalt zulassen. In dem Vortrag berichtet der Verlag Peter Lang von erfolgreichen institutionellen Finanzierungsbeispiele für Open Access Bücher: Go for Gold: Erste Ergebnisse aus dem BMBF geförderten Projekt OGeSoMo der Universitätsallianz Ruhr. Hier werden Gold Open Access Publikationen von drei Verlagen institutionell finanziert, verglichen und analysiert. Print goes OA: Eine Zusammenarbeit mit der ZBW zeigt, wie Titel, die bisher im Regal standen, durch eine angemessene Finanzierung den Sprung ins Netz schaffen. OA framework: Welche Kriterien müssen Open Access Bücher erfüllen, damit sie ihre Finanzierung wert sind? Einblicke aus Gesprächen mit der DFG, dem Kompetenzzentrum Lizensierung Göttingen und dem nationalen Open Access Kontaktpunkt. Besonders in den Geisteswissenschaften sind wissenschaftliche Monographien eine viel genutzte Publikationsform, die sich zurzeit noch auf einen diversen Verlagsmarkt stützt. Diese Diversität kommt Autoren zu Gute und fördert Preiswettbewerb. Der Vortrag bietet eine Perspektive, wie Diversität in einer Open Access Welt erhalten werden kann.
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Herausgeber: Technische Universität Graz (TU Graz)
  • Sprache: Deutsch
von 2 Seiten
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