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21:41 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

Erhöhe den Nutzen deines Dienstes

Um die Implementierung von GIS-Software zu unterstützen, stellt das Open Geospatial Consortium (OGC) mehrere Validatoren basierend auf der TEAM Engine zur Verfügung. Die TEAM Engine ist ein Testframework, mit dem Entwickler und Anwender Geodatendienste, wie zum Beispiel WFS und WMS, testen können, und aktuell als OSGeo Projekt in der Inkubationsphase. Sie ist neben den OGC Standards selber ein wichtiges Werkzeug, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen Implementierungen eines OGC Standards zu gewährleisten, denn Entwickler setzen die Standards nicht immer auf die gleiche Weise um. Die TEAM Engine muss in Verbindung mit OGC Executable Test Scripts (ETS) verwendet werden, um Implementierungen auf Konformität mit OGC Standards zu prüfen. Die Ausführung einer ETS erfolgt über eine Weboberfläche oder ein CLI. Zudem können die TEAM Engine und OGC Testskripte in den Software-Build-Prozess integriert werden. So ist es zum Beispiel möglich, nächtliche Builds zu verwenden, um den aktuellen Entwicklungsstand mittels Integrationstests gegenüber den Standards zu validieren. Um die Ausführung der TEAM Engine zu erleichtern, kann diese lokal über Docker gestartet werden. In diesem Vortrag wird gezeigt, wie die TEAM Engine zum Erstellen einer WFS 2.0-Referenzimplementierung verwendet wurde und wie die Referenzimplementierung in deegree regelmäßig durch die ETS für WFS 2.0 auf die geforderten Konformitätsklassen hin getestet wird. Darüber hinaus erfolgt eine Demonstration, wie die TEAM Engine und ein vollständiger deegree WFS 2.0 inklusive PostgreSQL Datenbank mit Docker in einer Entwicklungsumgebung eingesetzt werden können.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
21:21 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

eGovernment in der Bauleitplanung mit der xPlanBox leicht gemacht

Die Etablierung des eGovernment ist eine der bedeutendsten Bewegungen innerhalb der Verwaltungsmodernisierung der heutigen Zeit in Deutschland. Einen der komplexesten Bereiche des deutschen Verwaltungswesens stellt dabei das Planungsrecht dar. Dies bedeutet gerade für die Bauleitplanung, die im Verantwortungsbereich der Kommunen liegt, einen hohen Aufwand, da vom Entwurf bis zur Planfeststellung verschiedene Verwaltungsvorgänge, wie die Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange (TÖB) oder auch die Bürgerbeteiligung durchlaufen werden. Insbesondere wegen des hohen Aufwands, der für die Bauleitplanung betrieben werden muss, bietet sich hier ein erhebliches Potential über die Digitalisierung dieser Vorgänge eine Kostenersparnis zu erzielen. Durch den Einsatz der xPlanBox, die auf Open-Source-Software basiert, kann dieser Effekt noch gesteigert werden. Die xPlanBox basiert auf verschiedenen OSGeo-Projekten. Für den Bereich der Bauleitplanung zeigt sich hier insbesondere das deegree-Projekt als geeigneter Motor, eGovernment-Prozesse in der Bauleitplanung abzubilden, da es neben den Zertifizierungen des Open Geospatial Consortiums (OGC) als Referenzimplementierung für Web Feature Services und Web Map Services im Stande ist, den offenen eGovernment-Standard XPlanung zu unterstützen und darüber hinaus die aktuell umfangreichste Implementierung der INSPIRE Technical Guidance Dokumente im Open-Source-Segment darstellt. Dies spielt für die Zukunftssicherheit einer Lösung zur digitalen Verwaltung, Qualitätssicherung und Publizierung von Planwerken eine wichtige Rolle. Die hier vorgestellte Lösung setzt deegree zur Steuerung der Prozesse zur Verwaltung der Planwerke innerhalb einer PostgreSQL/PostGIS-Datenhaltung sowie zur Validierung XPlanGML basierter Planwerke und zur Publikation über WFS- und WMS-Dienste ein. Darüber hinaus wurde eine auf Geomajas basierte Portalanwendung realisiert und ein Kartenviewer mit OpenLayers implementiert.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
25:15 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

Angular 2 Geo-Apps mit YAGA

Für moderne Geo-Anwendungen wird es in Zukunft immer wichtiger, dass sie Plattformübergreifend, d.h. sowohl auf den gängigen mobilen Geräten (Android, iOS, Windows), als auch auf den herkömmlichen PCs (Linux, Mac, Windows) einsetzbar sind. Moderne App-Entwicklung setzt hierbei immer höhere Standards an die Benutzerfreudlichkeit. Nicht nur, dass eine Anwendung intuitiv zu bedienen sein muss, sie sollte sich auch an den typischen Look & Feel der Geräte und ihrer Betriebssysteme angepasst sein. „YAGA leaflet-ng2“ ist eine Integration von Leaflet in das vor kurzem veröffentlichte, „Angular 2“ von Google, dass einen modernen Ansatz für die technische Umsetzung, durch das s.g. „Two-Way-Databinding“, bietet. Diese Form der Entwicklung ermöglicht eine einfache, modulare Entwicklungsweise mit einer klaren Trennung von „Model“ und „View“. In dem Vortrag sollen die Vorzüge bei der Entwicklung mit „Two-Way-Databinding“, anhand von verschiedenen Beispielen, die sich sowohl an Anwender, wie auch Programmierern richten sollen, aufgezeigt und die Vorteile der YAGA Komponenten im Allgemeinen und der Leaflet Integration in Angular 2 im Speziellen, bei der plattformübergreifenden Arbeit mit Geo-Daten darstellen.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
34:42 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

Lightning Talks I

Routenplanung durch Flächen - ein kurzer Überblick Routenplaner wie OSRM, GraphHopper oder pgRouting sind mittlerweile schon sehr ausgereift und können Routen für verschiedenen Profile (Auto, Fußgänger, Fahrrad ...) berechnen. Die Navigation über Flächen wie zum Beispiel Plätzen bereitet jedoch nach wie vor Probleme. Bis jetzt wird nur der Rand der Fläche in den Routinggraphen integriert. Eine Route die über einen Platz führt kann deswegen eine sehr unrealisitische Form bekommen. In manchen Fällen wir auch eine viel zu lange Route berechnet. Um dieses Problem zu lösen gibt es bereits mehrere Ansätze. Der Vortrag wird einen Überblick über die bestehenden Entwicklungen geben. Der naheliegendste Ansatz ist virtuelle Wege zu generieren die über den Platz führen und diese in den Routinggraphen zu integrieren. Dabei stehen einige Algorithmen zur Auswahl (Sichtverbindungen, Grid, Delaunay, Voronoi, Skeleton ... ). Zwei dieser Algorithmen werden genauer beschrieben und kurz vorgeführt. Interaktive Visualisierung von Geodaten in Jupyter Notebooks Shapely ist eine Python-Bibliothek für Geometrien und geometrische Operationen. Jupyter Notebookist eine Art dokument-orientierte, webbrowser-basierte Entwicklungsumgebung, in welcher man Python-Code schreiben und blockweise ausführen kann. Shapely-Geometrieobjekte können in Jupyter-Notebooks direkt als grafische Elemente dargestellt werden. Jupyter bietet die Möglichkeit den Input von Funktionen interaktiv über Elemente wie Slider oder Dropdown-Menüs zu ändern. Zusammen ermöglicht dies äußerst einfach interaktive Visualisierungen von geometrischen Daten, etwa zur Exploration von Datensätzen oder zur visuelle Analyse von Algorithmen. Gezeigt wird ein grober Überblick der Basics sowie ein paar einfache und hoffentlich beeindruckende Beispiele, die Lust auf mehr machen sollten. Verwendet werden dabei neben Shapely auch Fiona, pyproj, rtree und GeographicLib. Summer of Code - Bericht vom GSoC 2016 Der Google Summer of Code (GSoC) ist eine jährliche Veranstaltung, bei der Studierende aus der ganzen Welt einen Sommer lang Code für Open-Source-Projekte schreiben. Betreut werden sie dabei durch erfahrene Freiwillige aus den jeweiligen Open-Source-Communities. Auch OpenStreetMap beteiligt sich regelmäßig als Mentoringorganisation beim Google Summer of Code. 2016 konnten so sechs studentische Projekte betreut werden, darunter Verbesserungen am Code von JOSM und ein Plugin zur Bearbeitung von ÖPNV-Daten, ein Spur-Editor für iD sowie verbesserte Shadereffekte für das 3D-Rendering von OSM2World. Der Vortrag stellt neben dem generellen Ablauf des GSoC vor allem die diesjährigen Projekte vor und möchte dazu ermuntern, sich in diesem Jahr selbst am GSoC zu beteiligen – sei es als Studierender oder als Mentor. osm address db - Stand der Dinge In Salzburg wurde das Projekt osm address db in einem Vortrag vorgestellt. In diesem kurzen Talk wird der aktuelle Stand der Anwendung dargestellt. Was hat sich getan bzw. was ist in den kommenden Monaten zu erwarten? Je nach Stand der Entwicklung kann ggf. bereits ein erstes Release angekündigt werden, welches dann mit deutschlandweiten Daten regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten wird.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
16:56 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

Erstellung von Karten mit OSM-Daten

Will man Informationen mit einer Karte visualisieren, wird meist eine Hintergrundkarte als Basisinformation und Orientierung benötigt. Je nach Projekt-Zielstellung muss die Hintergrundkarte anpassbar sein. Mit OSM-Daten können Karten diesbezüglich aufgewertet werden. In einem Freizeit-Projekt habe ich für den Crossduathlon Bautzen eine Streckenkarte mit Hilfe von QGIS, OSM und GPS-Kartierung erstellt. Ziel war es, die Wettkampfinfrastruktur auf einen lagetreuen Plan zu bringen. Der Hintergrund sollte zur Orientierung dienen, die Landnutzungen abgrenzen, den Flusslauf der Spree zeigen und die Gebäude abbilden. So sollte Raum bleiben für die wesentlichen Overlay Informationen. Von Beginn an stellte sich die Frage nach einer geeigneten Hintergrundkarte. Die amtliche digitale Topographie (Basis DLM, DTK) schied wegen der kompliziert zu handhabenden Datenstruktur aus. Wie kann man also die OSM-Datenbank zur Kartenerstellung in QGIS nutzen? Es gibt eine Vielzahl an Optionen! In meinem Vortrag zeige ich anhand des konkreten Projektes, wie man OSM-Daten für eine Karte nutzbar machen kann. Ich habe QGIS-Plugins und Webanwendungen zum OSM-Daten Export getestet und auf Eignung im QGIS geprüft. Ich werde auf die Stärken, aber auch auf die Schwächen der Varianten und der OSM-Datennutzung eingehen. Sehr hilfreich bei der Realisierung war u.a. das Community Forum StackExchange, der OSM Tagfinder und OSM Taginfo.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
25:13 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

GeoServer 2.10/2.11: Status, neue Features und Erweiterungen

GeoServer ist ein bekannter und mächtiger Open-Source -Kartenserver, der in vielen Applikationen und Architekturen verwendet wird. Die sehr aktive GeoServer-Community erweitert und verbessert die Software permanent – in Form von Erweiterungen und Verbesserungen der Kernsoftware, aber auch durch Extensions. Darüber hinaus ist GeoServer ein gut geplante Open-Source-Software mit festgelegtem Lebenszyklus der Releases. Der Vortrag stellt diesen vor und wird sich einigen (Neu-)Entwicklungen des Releases 2.10 sowie 2.11, das kurz vor der Konferenz erscheinen wird, widmen und diese an praktischen Beispielen den Nutzen vorstellen.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
26:02 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

ÖPNV-Mapping in OpenStreetMap

Linienverläufe und Haltestellen des öffentlichen Verkehr werden schon seit vielen Jahren in OpenStreetMap erfasst. In der letzten Zeit hat sich bei diesem Thema allerdings Ernüchterung breitgemacht. Einstige Mapper haben sich von diesem Themengebiet abgewendet oder beschränken sich nur noch auf die Haltestelleninfrastruktur. Neue Mapper werden von der Komplexität des Mappings abgeschreckt oder müssen zumindest eine hohe Einstiegshürde überwinden. Übriggeblieben ist daher nur ein Kern von wenigen Enthusiasten. Diese Situation stellt das OpenStreetMap-Projekt vor Probleme, denn flächendeckende, aktuelle und gepflegte ÖPNV-Daten lassen sich nur mit einer breiten Mapperbasis erreichen. Gleichzeitig ist OpenStreetMap aber eine der wenigen freien Quellen für Daten des öffentlichen Verkehrs, während die Verkehrsunternehmen in Deutschland bis auf Ausnahmen keine entsprechenden Daten bereitstellen. Die Gründe für den derzeit schlechten Stand des ÖPNV-Mappings in OpenStreetMap liegen jedoch auch in der Historie der verschiedenen Erfassungsschemata begründet. Mit der Zeit entstand eine Reihe unterschiedlicher Schemata, die bei vielen Mappern zu Verwirrung gesorgt haben, aber auch dazu geführt haben, dass in OpenStreetMap ÖPNV-Daten nach unterschiedlichen Schemata – teilweise auch als Mischformen – erfasst sind. Doch auch die Komplexität der Schemata selbst scheint viele Mapper zu überfordern, auch deshalb, weil die Dokumentation im Wiki veraltet, inkonsistent oder wenig anschaulich ist. Auch die mangelnde Auswertung durch Anwendungen ist eine Ursache dafür, dass kein großer Anreiz zum ÖPNV-Mapping besteht. Wenn Mapper das Ergebnis ihrer Arbeit nicht sehen und so auch kein Feedback darüber bekommen, ob die erfassten Daten korrekt sind, ist der Anreiz zur Erfassung bzw. Umstellung auf neuere Schemata relativ gering. Im Gegenteil verleiten Anwendungen durch mangelnde Unterstützung von neueren Schemata dazu, ältere Tags zu verwenden, damit die Daten visualisiert werden („Tagging für den Renderer“). Das Hauptproblem, das viele Mapper abschrecken dürfte, ist jedoch der hohe Aufwand zur Erfassung und Pflege der Daten. Gerade wenn eine ÖPNV-Linie über viele unterschiedliche Routenvarianten verfügt, steigt der Erfassungsaufwand und die Komplexität enorm an. Auch die Pflege der Daten ist nicht zu unterschätzen, schließlich ändert sich ein großer Teil der Daten mit jedem Fahrplanwechsel. In diesem Zusammenhang muss deshalb auch hinterfragt werden, ob und in welchem Detailgrad überhaupt ÖPNV-Daten in OpenStreetMap erfasst werden. Bei der Haltestelleninfrastruktur dürfte das relativ unstrittig sein, doch bei den Linienverläufen gibt es durchaus auch Argumente, die in Hinblick auf Aufwand und Nutzen gegen eine Erfassung sprechen.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
25:40 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

Lizenzinkompatibilitäten bei Open Data Lizenzen

Daten werden oft als digitaler Rohstoff der Zukunft gepriesen. Insbesondere die Möglichkeit, verschiedene Datensätze miteinander zu kombinieren, ermöglicht es, Erkenntnisse zu gewinnen, die über den Inhalt der einzelnen Datensätze deutlich hinaus gehen. Hier liegt das eigentliche Potential, zusätzliches Wissen zu generieren oder kommerziell verwertbare Informationen zu erhalten. Der Staat unterstützt dieses Potential von Daten, indem er in zunehmendem Maße Open Government Data bereitstellt. Allen Datensätzen ist gemein, dass Sie unter einer Lizenz freigegeben werden, die regelt, unter welchen Bedingungen die Datensätze genutzt werden dürfen und welche Regeln dabei zu beachten sind. Hier existiert für den Lizenzgeber – auch im Bereich Open Data – ein breiter Gestaltungsspielraum. Die Kehrseite dieser Handlungsfreiheiten sind auftretende Lizenzinkompatibilitäten. Nicht alles was Open Data ist, darf auch miteinander kombiniert werden. Der Vortrag erklärt die Hintergründe von Lizenzinkompatibilitäten, gibt Hinweise, wie man diese erkennen kann und welche Handlungsoptionen es gibt.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
25:51 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

Abschlussveranstaltung

In diesem Jahr ist die Abschlußveranstaltung noch nicht der letzte Programmpunkt der Konferenz, sondern lediglich der Abschluss des dreitägigen Vortrags- und Workshopprogramms. Marco Lechner, Vorsitzender des veranstaltenden FOSSGIS e.V., fasst drei ereignisreiche Tage zusammen und gibt einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen. Wer den Konferenz Feedbackbogen ausgefüllt hat, hat zudem die Chance bei der Verlosung einen der attraktiven Preise zu gewinnen. Nach der Abschlußveranstaltung freuen wir uns auf den Sektempfang des FOSSGIS e.V., zu dem alle herzlich eingeladen sind. Die Konferenz geht weiter mit dem OSM Mapping Event und dem OSM Samstag. Beide Veranstaltungen werden sicherlich weitere Höhepunkte der Konferenz bilden.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
13:04 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

Smrender

Seekarten werden in der Berufs- und Sportschifffahrt für die Navigation von Schiffen verwendet und haben aufgrund ihrer Sicherheitsrelevanz einen enormen Qualitätsanspruch. Seekarten weisen eine hohe Informationsdichte auf und müssen übersichtlich und eindeutig verständlich sein. Das wird durch entsprechend intelligente Platzierung und Rotation von Objekten, sowie die Wahl verschiedener Farben und Schriftarten erreicht. Auf den ersten Blick erscheint das nicht weiter anspruchsvoll, untersucht man eine Seekarte jedoch im Detail, so stellen die Karteneigenschaften eine hohe Komplexität in Hinblick auf die Entwicklung von Algorithmen dar. Offizielle Seekarten werden computergestützt gerendert und manuell nachbearbeitet, um eine optimale Darstellung zu erreichen. Smrender ist ein OpenSource-Projekt, das versucht die Besonderheiten von Papierseekarten zu implementieren.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
25:34 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

INSPIRE vs OpenData? - Probleme und mögliche Lösungen

In den letzten Jahren stieg die Zahl der Portale für offene Verwaltungsdaten (Open Data) stark an. Der volkswirtschaftliche Nutzwert, der mit der Freigabe dieser Informationen verbunden ist, wird in einer Studie der Konrad Adenauer Stiftung aus dem April des Jahres 2016 mit 12,1 bis 131,1 Mrd. Euro p.a. abgeschätzt. Das Ergebnis der Studie war auch ein Grund dafür, dass die Bundesregierung noch innerhalb der laufenden Legislaturperiode die gesetzliche Regelung dafür schaffen will, weitere Daten der Bundesbehörden im Sinne von "Open by Design" freizugeben. Die Länder sind mit der Neuregelung des Länderfinanzausgleichs ebenfalls mit im Boot und wurden angehalten eigene Anstrengungen auf diesem Gebiet zu forcieren. Bei vielen der wirtschaftlich interessanten Verwaltungsdaten handelt es sich um Geodaten. Diese werden – auch aufgrund der 2007 erlassenen EU-INSPIRE Richtlinie – schon seit vielen Jahren mit standardisierten Metadaten beschrieben, sind über Geoportale und Geodatenkatalogsysteme auffindbar und einige von ihnen sind sogar online über WMS sowie WFS nutzbar. Im Vortrag wird kurz ein historischer Abriss über die Entwicklung der letzten Jahre gegeben und im Anschluss auf die unterschiedliche Metadatenstruktur bzw. Sichtweise der "Geodaten-" sowie "Open-Data-Communitys" eingegangen. Es werden verschiedene Lösungsansätze vorgestellt und die noch vorhandenen semantischen, wie technischen Hürden explizit angesprochen. An konkreten Beispielen wird erläutert wie sich Geo-Metadaten semantisch sauber über die CKAN-API in Open-Data Portale überführen lassen und wie man die neuen resource view-Plugins von CKAN (2.3+) dazu nutzen kann, beliebige externe Anwendungen und Sichten innerhalb von CKAN zu erstellen. Des Weiteren wird erklärt wie sich CKAN, durch Einsatz von ckanext-scheming, auf einfache Weise als allgemeines Transparenzportal einsetzen lässt.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
19:34 FOSSGIS e.V. Deutsch 2017

Habe Kante, suche Route

Auf OpenStreetMap-Daten lässt sich neben PKW, Fahrrad und Fußgängern auch für viele andere Verkehrsmittel routen. Dabei setzen z.B. Contraction Hierarchies Maßstäbe für die Geschwindigkeit. Davon weiß man aber nicht, welche Rolle eine einzelne Kante für alle potentiellen Routen spielt. In diesem Vortrag wird eine Kenngröße ermittelt, die einer Kante ihre mathematische Bedeutung im Netzwerk zuordnet. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um den längsten Vor- und Nachlauf, der in irgendeinem kürzesten Weg auftritt, der diese Kante einschließt. Diese Größe ist unabhängig von Start- und Zielpunkten und nur abhängig von der Kantengewichtung und der betrachteten Kante. So können Kanten identifiziert werden, deren logische Netzwerk-Bedeutung stark von der ihr a priori zugeordneten Wichtigkeit abweichen, z.B. Abschnitte von primary, die nur wenige 100 m Routing-Reichweite haben oder Autobahn-Ausfahrten, die sich gegen die durchgehende Autobahn durchsetzen. Es wird im Vortrag die Kenngröße exakt definiert, in den Kontext bestehender Routing-Konzepte gestellt und es werden interessante Kanten im OpenStreetMap-Netzwerk untersucht.
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • Herausgeber: FOSSGIS e.V.
  • Sprache: Deutsch
von 6 Seiten
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