Show filters Hide filters

Refine your search

Publication Year
1-36 out of 68 results
Change view
  • Sort by:
57:08 re:publica English 2011

Geek Politics and Anonymous

Over the last three years, Anonymous went from Internet pranking and trolling to a narrowly focused protest movement against the Church of Scientology to one that has now emerged in more general registers to protest censorship, attracting many geeks and hackers to its ranks, some who have entered the arena of politics for the first time. In this talk I will examine the transformations and tactics of the digitally-based protest movement—Anonymous— to examine various political and ethical facets of their operations, including their rhizomatic social organization, the ways they enact an ethics around their denial of service attacks, the spectacle they generate, and the ways in which they are rooted in and parlay liberal commitments such as anonymity and free speech.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
55:37 re:publica English 2011

How Feminist Digital Activism is like the Clitoris

In ihrem Vortrag mit dem Titel "How Feminist Digital Activism Is Like the Clitoris" wird Friedman erläutern, wie zum Beispiel die Twitter-Kampagnen #mooreandme und #prataomdet zwar große Aufmerksamkeit erreichten, aber doch eben nur die Spitze dessen zeigen, was eigentlich ein tiefergehendes und komplexes System darstellt. Wie lassen sich Social Media und generell digitale Tools nutzen, um eine starke sowie stabile Gemeinschaft aufzubauen und diese in befriedigender Weise sinnvoll für kurz- als auch langfristige Zwecke des feministischen Aktivismus' einzusetzen - die Antworten gibt es auf der re:publica.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
53:40 re:publica English 2011

Changing the World, One Map at a Time

Maps are changing our world in ways we could hardly imagine just a few years ago? This presentation will explain why, giving a real world examples ranging from Haiti and Egypt to Libya and Japan. Today's maps are live maps that combine crowds and clouds to drive social change. The presentation will highlight the latest in the field of crisis mapping by drawing on the remarkable efforts of a new initiative called the Standby Volunteer Task Force.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
44:20 re:publica English 2011

Diaspora

Unter dem Titel "Diaspora: building a better way to share" wird der Mitgründer des Open Source Social Networks erzählen wie Diaspora entstand, wie dessen weitere Zukunft aussieht und wie wichtig es ist, an derlei tollen Projekten auch mit tollen Menschen zu arbeiten.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
1:00:37 re:publica German 2011

Spiel das Leben

1960 brachte Milton Bradley "Das Spiel des Lebens" heraus: Ein feuchter Kapitalistentraum von Brettspiel, bei dem der gewann, der mit viel Glück als Reichster den Ruhestand erreichte. Heute machen "Gamification"-Anbieter Ernst mit dem Lebens-Spiel: Vom Abnehmen bis zur Rettung von Afrika, vom TV-Show-Gucken bis zum DNA-Sequenzabgleich: Keine Tätigkeit, die nicht durch Punkte, Abzeichen und andere Elemente aus Computerspielen spaßiger und motivierender gestaltet werden könnte -- so ihr Versprechen. Dabei ist die Debatte über "Gamification" tief gespalten: Auf der einen Seite stehen feuchte Vermarkter-Träume von der perfekten Kundenbindung, auf der anderen Game Designer, die vor Schlangenölverkäufern und flacher "Punktifzierung" warnen. Wie gestaltet man eine spielerische Erfahrung, die für Nutzer wirklich relevant ist -- statt nur flüchtige Neuigkeitsreize zu schaffen? Welche Lektionen halten Spiele für andere Produkte und Anwendungen tatsächlich bereit? Welche Kritik ist gerechtfertigt? Und wie können Designer, die an der "Gamifizierung" einer Anwendung interessiert sind, die gefährlichsten Untiefen umschiffen? Der Vortrag gibt eine Übersicht über die aktuelle "Gamification"-Bewegung und zeigt Potenziale und Prinzipien ebenso wie blinde Flecken und Gefahren auf.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
59:15 re:publica German 2011

Wir sind der Urheber

Die Entfaltung von Kreativität hat sich im Zuge der technischen Entwicklung (wie v.a. der Online-Technologien) elementar verändert. Nie zuvor hat es eine solche Kreativität der Massen gegeben. Dadurch hat das Urheberrecht einen elementaren Bedeutungszuwachs erfahren, ohne dass es jedoch entsprechend weiter entwickelt wurde. Folge ist, dass es Kreativität (und damit auch kulturelle und technische Innovation) in mancher Hinsicht nicht fördert, sondern im Gegenteil behindert. Es bedarf daher grundlegender Reformen, u. a. einer Abkehr von der Idee des „Geistigen Eigentums". Nach einer Analyse von (rechtlicher, technischer und gesellschaftlicher) Entwicklung und einer Darstellung der Folgen werden Lösungsansätze unterbreitet, wie die geltenden urheberrechtlichen Regelungen angepasst werden müssten, um den Besonderheiten von „Kreativität 2.0" gerecht zu werden.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
29:33 re:publica German 2011

Design Thinking

"Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben." (Albert Einstein) Die Herausforderungen unserer Zeit sind der singulären Lösung entwachsen, unsere Systemkenntnis und das Verständnis der Vernetzungen müssen sich in unseren Antworten manifestieren. Da man das meiste nicht am Schreibtisch lernt, sind die unmittelbare Auseinandersetzung mit den verschiedenen Wirklichkeiten und die Fähigkeit zur Empathie Grundbedingungen, um menschlich zu gestalten und neue Wege zu gehen. Design Thinking ist eine humanistische Methode -- und Haltung -- zur Lösung komplexer Probleme und Entwicklung innovativer Ideen. Dabei werden Arbeitsweisen und -mittel von Designern in einem nicht-linearen Prozess (Verstehen, Beobachten, Ideenfindung, Prototyping, Verfeinern und Lernen) von einem multidisziplinären Team iterativ angewandt. Der Vortrag von Philipp Schäfer gibt Einblick in die Entstehung und Anwendung der Methode -- und wie diese auch auf Fragestellungen in der digitalen Welt angewandt wird. Anhand von OpenIDEO wird gezeigt, wie diese neuen technischen Möglichkeiten innovative und kollaborative Formen der Problemlösung schaffen können -- wenn wiederum der "menschliche Faktor" als Grundlage der Prozess- und Interaktionsgestaltung dient.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
25:17 re:publica English 2011

After one year of flattr

Flattr was made public at Re:publica last year. This year Peter Sunde will show you what has been going on the past year, what's going on right now and announce some new features that changes everything. Again.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
59:12 re:publica German 2011

Cyberwar und seine Folgen für die Informationsgesellschaft

Der Vortrag wird Cyberwar als neue Variante des Krieges erläutern, seine spezifischen Strukturen und Probleme schildern sowie seine Entwicklung in den nächsten Jahren vorzeichnen. Davon ausgehend werden einige Folgen für die Ideologie(n) wie die Realität der Informationsgesellschaft erwogen. Der Konflikt zwischen der Freiheit des Netzes und der politischen Manipulation von Wissen und Meinen durch Information Operations und Perception Management soll besonders hervorgehoben werden.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
59:01 re:publica German 2011

Jüngste Erkenntnisse der Trollforschung

Die Trollforschung selbst ist ein noch junges Feld, das in diesem Vortrag vertieft werden soll. Insbesondere Anti-Troll-Strategien anhand von konkreten Beispielen werden benannt und vorgeführt. Darüberhinaus soll auch in die Kunst des Trollens selbst eingeführt werden und die durchaus vorhandenen postiven Funktionen des Trolltums herausgestellt werden. Mit interaktiver, kollektiver Livetroll-Übung!
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
59:42 re:publica German 2011

Podcasts und Radio als Werkzeuge der Öffentlichkeitsarbeit

Moderne Software, günstige Audiotechnik und vor allem die neuen Publikationsbedingungen und Interaktionsmöglichkeiten im Web erwecken das Radio zu neuem Leben. Durch die hohe Zugänglichkeit von Audioinhalten bieten sich Radioformate in Form von Podcasts und Live-Sendungen zunehmend als begleitende Maßnahmen in der Öffentlichkeitsarbeit an und ergänzen damit die bereits etabliertere Web-Kommunikation in Form von Blogs und Social Networks. Der Vortrag erläutert, wo die Stärken und Schwächen von Radioformaten liegen, welcher technische Aufwand getrieben werden kann und sollte und wie sich das, was man vom Dampfradio noch kennt in der neuen Realität des Netzes darstellt.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
51:22 re:publica German 2011

Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem

Wetterleuchten der Wissensgesellschaft! Wir spüren die tektonischen Verschiebungen des Leitmedienwechsels. Wir, die wir uns in Berlin versammeln, sind ungeduldig -- viele andere zeigen woanders offen ihre Ängste. Wir diskutieren jeweils unter uns! Die mit den Visionen und die mit den Ängsten. Lasst uns etwas tun! Das Internet wird zu einer Querschnitts-Plattform für die Gesellschaft. Dort ist das Wissen, da gehören sehr viele Abläufe, Arbeiten, Logistiken hin. Die Regierung hat Minister für jede Infrastruktur (Recht, Ernährung, Verteidigung etc.), nun aber müsste als "Betriebssystem" eine vernetzte Struktur unter alles -- so wie die IT im Unternehmen Plattform und AppStore für die "Fachabteilungen" wird. Was wird aus der Demokratie? Ein Abgeordneter ist jemand, der bei wichtigen Fragen "auf dem Pferd nach Washington reitet", um zu vertreten, was vor Ort gewollt ist... Die Menschen der Wissensgesellschaft glänzen nicht nur durch Fachwissen, sie müssen professionell werden! Der Graben der Menschen ist nicht mehr zwischen den Bauern/Bürgern und den Arbeitern (CDU oder SPD), sondern irgendwo anders, zwischen den Pro's und den Unpro's. Wer ist die Partei für die Digital Future? Die heutigen Digital Natives werden zunehmend mehr akademisch gebildet sein. Diese neue "Mittelschicht" wird dem Menschenbild Y (der Mensch will sich entwickeln) viel näher stehen als dem Menschenbild X (der Mensch will nicht wirklich arbeiten und muss angeleitet werden). Das ist anders als früher, als die Etablierten eher zur Annahme X neigten (und sich selbst als persönliche Ausnahme ansahen). Haben wir die Chance auf eine psychologisch schönere Welt? Wer kommt mit, sie aufzubauen?
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
51:33 re:publica German 2011

Beyond Medienkompetenz

Systeme lernen immer. Fragt sich nur was. Ob sie, nur weil sie lernen, auch kluge Systeme sind, ist eine andere Frage. Manche Systeme lernen bei Strafe ihres eigenen Untergangs nicht, was sie lernen müssten, um einen gesellschaftlichen Wandel zu überleben (frei nach Helmut Willke, Systemtheoretiker und Wissensmanagementler Bielefeld). Was muss das System Schule lernen, um in diesem Sinne in der Umbruchszeit des Leitmedienwechsels klug zu werden? - Wie muss sich Schule verwandeln, um in die Netzgesellschaft zu passen? Muss sie mit ihren Mitgliedern (den Lehrkräften, den Eltern und Schülerinnen und Schülern) anders umgehen als in der Industriegesellschaft? Muss sie einen neuen Begriff von Wissen und Lernen definieren und ihre eigene Rolle neu erfinden? Oder reicht es, wenn sie den Neuen Medien kontrolliert und didaktisch zugerichtet die Schultüren öffnet und ihnen ein methodisches Plätzchen im Betrieb des Unterrichtens einräumt? Können kluge Mitglieder ihr dummes System zum Lernen des Notwendigen verführen? Wie sehen die Strategien erfolgreicher Schulchanger aus? Die Diskussion wird auch an den Vortrag von Gunter Dueck anschließen, den er unter dem Titel "Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem" direkt vor der Diskussion im Friedrichstadtpalast halten wird. Neben Gunter Dueck werden auf dem Podium Menschen diskutieren, die nicht nur grundlegend über Schule, Lernen und den Wandel der digitalen Gesellschaft nachdenken (und bloggen), sondern sich als Lehrer und Lehrerfortbilder auch in der Praxis bestens auskennen. Wir wollen die Schulen ja nicht nur umkreisen, sondern in ihnen landen (recht frei nach Sloterdijk 1989)!
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
51:04 re:publica German 2011

Medienkompetenz #wtf

„Medienkompetenz" wird in der aktuellen Diskussion fast inflationär als Lösung alter Probleme im neuen „Digitalien" herbei zitiert. „Führerscheine" erleben als kontrollierbares Medienkompetenz-Vermittlungs-Zertifikat derzeit eine Renaissance. Besonders hinsichtlich der Zentralisierung von Maßnahmen in Ablösung von pädagogischen Modellen ist ein Kompetenz-"Netzpferdchen" -- in Anlehnung an Schwimmausweise -- statt gewonnene Sicherheit ein Zeichen von Realitätsverlust der Kontroll-Verunsicherten. Wir müssen uns vergewissern, dass Medienkompetenz nicht um ihrer selbst willen gestärkt werden soll. Förderung von Medienkompetenz darf nicht als Reparaturbetrieb des Jugendschutzes gesehen werden, Anforderung ist vielmehr eine Chancen orientierte Kompetenzstärkung. Es geht um die Befähigung zur Teilhabe an der (digitalen) Gesellschaft!
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
31:58 re:publica English 2011

Augmented Reality

The architecture of the contemporary city is no longer simply about the physical space of buildings and landscape, more and more it is about the synthetic spaces created by the digital information that we collect, consume and organize; an immersive interface may become as much part of the world we inhabit as the buildings around us. Augmented (hyper)Reality is an ongoing independent research-by-design project by Keiichi Matsuda, exploring scenarios for our future occupation of the city in the context of emerging technologies and ubiquitous media. These emerging technologies can be grouped under the paradigm of Augmented Space, unified by their ability to overlay physical space with information. It is a paradigm that succeeds Virtual Reality; instead of disembodied occupation of virtual worlds, the physical and virtual are seen together as a contiguous, layered and dynamic reality. Augmented space disrupts the long established dichotomies of public/private and home/work embedded in the city, and calls for new terms to describe our inhabitation of it. The hyper-real mediascapes of the future city are depicted in two award-winning short films, Domestic Robocop and Augmented City 3D, which will be presented alongside production drawings and a work-in-progress first glimpse at the next film in the series. Designed to be provocative and polemical, the films provide a platform to build a debate around, and a counterpoint to the future utopias promoted by many tech companies. They explore the implications for privacy, identity and the construction of space in a dynamic mediascape, with wide-ranging consequences for the practice of everyday life.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
17:22 re:publica German 2011

Crowdfunding: ein Hype oder die Zukunft der Projektfinanzierung?

Diskussion / Streitgespräch • Jens Best, Social Media Experte • Ibrahim Evsan, Gründer von sevenload, Buchautor
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
1:20:21 re:publica German 2011

re:publica 2011: Twitterlesung

Die Twitterlesung ist ein zeitloser Klassiker der re:publica - die einen können es nicht mehr hören, die anderen können es jedes Jahr kaum erwarten. Das Team von Twitkrit bespricht regelmäßig online Tweets von vielen Twitterern. Dieses Konzept entfaltet sich bei der re:publica auf einer Bühne und wird live als eine Art Stand Up-Comedyshow vorgetragen, wobei die Pointen eben aus dem Twitter-Universum stammen. Thematische Felder der Lesung umfassen allgemein populäre Bereiche wie Büroalltag, Essen, Schlafen, TV etc. - eben Punkte, zu denen jeder etwas sagen kann, die aber durch ihre Eingrenzung auf 140 Zeichen nunmehr innovativ beschrieben werden (müssen). Das Twitkrit-Team formt sie zu kleinen Geschichten und setzt zunächst unabhängige Aussagen gekonnt zueinander in Beziehung, wobei der jeweils vorgetragene Tweet stets für das Publikum im Hintergrund auf einer Leinwand sichtbar ist. Die Partizipation der Zuschauer ist ebenfalls gefordert, indem diese spontan einen "Offline-Tweet" mit Stift und Zettel notieren sollen. Der beste hiervon wird abschließend durch das Twitkrit-Team und seine Bühnengäste gekürt.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
54:23 re:publica German 2011

10 Jahre Blogs in Deutschland

Wir wollen in einer Diskussionsrunde die letzten 10 Jahre der Bloggeschichte in Deutschland Revue passieren lassen. Was ist in der Zeit passiert, wie haben sich Blogs entwickelt, wo liegt ihre Zukunft. Wir vier sind jene Blogger, die mit am längsten durchgehend aktiv sind.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
54:35 re:publica German 2011

Die Datenfresser

Constanze Kurz, Frank Rieger und Daniel Schulz klären über die Datenfresser auf. Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
57:33 re:publica German 2011

Blogger innen im Gespräch

Wir holen Bloggerinnen und Blogger auf die Bühne holen, die in den letzten Monaten etwas Interessantes erfahren haben und befragen sie in diesem neuen Interviewformat noch einmal zu ihren spannenden Erlebnissen. Sei es die Domainpfändung von nerdcore.de, die Westerwelle-Rede, lippenlesend analysiert durch Julia Probst oder die kurzfristige Reise von Richard Gutjahr zu den Protesten nach Ägypten.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
57:51 re:publica German 2011

Freies Wissen

Das wichtigste Thema des 21. Jahrhunderts ist nicht etwa die Klimakatastrophe oder der Zugang zu Trinkwasser, sondern der freie Zugang zu Wissen und Information, denn ohne Wissen lassen sich die anderen Probleme nicht lösen. Freies Wissen lässt sich definieren durch seine Verfügbarkeit und Wiederverwertbarkeit, die Möglichkeit, an seiner Entstehung und Verbreitung mitzuwirken, und daran, auswählen zu können, was man wissen will. Beispiele für freies Wissen sind freie Software, die Wikipedia und ihre Schwesterprojekte, Creative Commons und andere Open-Data-Projekte, aber auch das Humboldtsche Universitätssystem, das gerade an der Bologna-Reform zu scheitern droht. Den Verfechtern freien Wissens wird gelegentlich vorgeworfen, sie verträten eine neue Form des Kollektivismus, ja sogar von „Webkommunismus" ist die Rede. Dass das Unsinn ist, kann leicht gezeigt werden. Allerdings sind Geschäftsmodelle, die auf Wissensverknappung beruhen, nicht mehr zeitgemäß und müssen neuen Ideen Platz machen. Zudem muss die Wissensbefreiung vorangetrieben werden: Hier gibt es schon zahlreiche Projekte, in die sich jeder einbringen kann; es bleibt allerdings noch eine Menge zu tun.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
47:26 re:publica Multiple languages 2011

What's happening? Love.

Twitter ist längst nicht mehr nur die tägliche Infoline der Digital Natives oder das Medium für Prosa und Lyrik im Kleinformat. Für seine „Heavy User" ist Twitter Teil des echten Lebens, und das ermöglicht Flirts, Gefühle und Herzklopfen. Die Filter der digitalen Zuneigung reagieren empfindsam und beständig. Und so passiert es nicht selten, dass die 140 Morsezeichen des Herzens aus unverfänglich aneinander gereihten Worten ein Statusupdate der Gefühle werden lassen. Twitter, die Singlebörse für alle Fans emotionaler Gedankenfetzen? Schon möglich. Obwohl ein Klick keinen verstohlenen Blick ersetzen kann, ein Tweet keine zufällige Berührung, ein Avatar kein bezauberndes Charisma: Twitter ist dein Begleiter für die zart ausgeleuchteten Irrpfade der Liebe. Teresa Bücker, Nadine Lantzsch und Eva Horn geben eine kurze Einführung in die Kunst des Flitterns (Flirten auf Twitter), die sowohl herzblutige Anfänger innen als auch feinfühlige Fortgeschrittene anspricht, und zeigen anhand einer subjektiven Sammlung von Tweets, wie aus Hashtags Hachtags werden.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: Multiple languages
1:25:19 re:publica English 2011

Modern revolutions are digital revolutions

For a long while, Africa seemed almost cut off from modern means of communication. However, recent events in Tunisia, Egypt and Libya show what status digital communication has now achieved there. The African-Arab wave of protest is largely based on the use of social tools; these platforms are experiencing a veritable explosion (growth of Facebook in Africa in the past six months: 50.12 per cent). But would this be possible in other parts of Africa as well? It is true that broadband Internet access is available only to an elite in most African countries. But Internet cafés and above all mobile Internet are alternatives available to the normal citizen. The growth rate in the number of African mobile communication users is almost 50 per cent – the biggest rate of growth in the world. Telephony, SMS, games and FM reception are important applications. The active posting of information and the formation of interest groups by means of digital networks open up access to educational opportunities and new market chances. Is the wave of protest in North Africa also a form of “cyber-revolution” and would it be possible in other regions of the continent as well? What chances for development do digital media offer people in Africa? How can African countries avoid the danger of a “digital divide” within the continent? Can anything be learnt from Africa’s digital development that can be applied to other world regions with an underdeveloped infrastructure?
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
55:12 re:publica English 2011

Egyptian Social Media Stories

Over 18 days of protests in Egypt, Twitter, Facebook, Youtube and many social networks were loaded with content about the country, even with the shut off of the internet. How the new mediums can help in mobilizing millions of people, connect them and document their action?
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
32:05 re:publica German 2011

Wake the Blog – von Datenkraken und Internettätern

Ob “Datenkrake”, “Internettäter” oder “Netzaktivist”: Häufig ist die in klassischen Medien verwendete Sprache kompatibel mit der Art und Weise, wie digitale Themen von Politik und Gesellschaft behandelt werden. Sprache fungiert wie ein Spiegel und kann eine trügerische Wirklichkeit schaffen. Begriffe werden negativ besetzt, während diejenigen, die sich am besten mit dem Web auskennen, ihre Chance zur Mitgestaltung verstreichen lassen. Normaler Gang oder bedenkliche Entwicklung? Welche Konsequenzen hat das für Gesellschaft und Netzgemeinde? Lässt sich das Dilemma lösen?
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
57:55 re:publica German 2011

Internet, Social Media und die Rückkehr des Politischen in China

Das chinesische Internet lebt von Anbeginn durch seine Communities. Wie Lauffeuer verbreiten sich Aufregerthemen durch Foren, Blogs und – neuerdings – Microblogs. Neben den üblichen Celebrity-Hypes ging es immer auch schon um Verbrauchersorgen, Umweltprobleme oder Korruptionsskandale. Trotz Zensur und Astroturfing von Seiten der Behörden entwickeln sich hier Ansätze einer Zivilgesellschaft, die sich mit zunehmendem Selbstbewusstsein artikuliert.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
28:23 re:publica German 2011

Die Digitale Gesellschaft erklären

  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
57:40 re:publica English 2011

Policing Content in the Quasi-Public Sphere

Online conversations today exist primarily in the realm of social media and blogging platforms; these spaces that we so often think of as the “public sphere” are, however, privately owned. Instead of a decentralized Internet, we now have centralized platforms serving as public spaces: a quasi-public sphere that is subject to both public and private content controls spanning multiple jurisdictions and widely different social mores. Private companies set their own standards for content regulations, which often means striking a balance between keeping users happy and operating within a viable business model. A fine line also exists in keeping one’s site uncensored by national governments, while still attempting to provide a space for free expression. As private companies increasingly take on roles in the public sphere, the regulations companies must provide, and the rules users must follow, become increasingly perplex. This discussion will focus on case studies from platforms such as Twitter, Facebook, Blogspot, Flickr, and YouTube, and will look at the issues of content regulation, community policing, anonymity, and account deactivations.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
48:11 re:publica English 2011

The Internet of Elsewhere

In his new book, “The Internet of Elsewhere,” Cyrus Farivar looks at the role of the Internet as a catalyst in transforming communications, politics, and economics. In it, Farivar explores the Internet’s history and effects in four distinct and, to some, surprising societies — Iran, Estonia, South Korea, and Senegal. He profiles Web pioneers in these countries and, at the same time, surveys the environments in which they each work. After all, contends Farivar, despite California’s great success in creating the Internet and spawning companies like Apple and Google, in some areas the United States is still years behind other nations. Don’t forget: – Skype was invented in Estonia–the same country that developed a digital ID system and e-voting; - Iran was the first country in the world to arrest a blogger, in 2003; - South Korea is the most wired country on the planet, with faster and less expensive broadband than anywhere in the United States; - Senegal may be one of sub-Saharan Africa’s best chances for greater Internet access, and yet, continues to lag behind.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
38:47 re:publica English 2011

Openleaks

  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
55:41 re:publica English 2011

Copyright Vs. The Internet

As the crusade against sharing of the entertainment industries goes on, we may be about to lose the most precious tool we ever had for exercising our fundamental freedoms and practicing democracy: the Internet. How the future moves of those desperate, yet powerful industries would radically alter the shape of the Internet? How the ACTA agreement may durably bypass democracy and hurt or freedoms? How to react efficintly as a citizen?
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
56:59 re:publica German 2011

Finanzierung für kreative Projekte gesucht!

• Nana Yuriko, Bar25 Film • Lisa Laux, Richard Diamond soll leben / Lauscherlounge Records • Chris Strauß, Saber Rider Game • Andreas Bischof, A FOREST / analogsoul • Maria Tarcsay, Exthanded
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
24:12 re:publica English 2011

Designing for Collaborative Consumption

The world is ending, and we, the insatiable consumers, are at fault. Our homes and landfills are overrun with junk designed for a limited lifetime. But before we choke off the planet, there’s something we can do. Unlike any other generation, we can better provide and share infrastructure thanks to network technology. We can buy, build, and collaborate locally and efficiently. We can shop smarter, share better, and use our networks, both online and off, to reduce waste, improve the economy and environment, spare our bank accounts, and even have a good time and make new friends doing it. This is collaborative consumption, and I want to talk about its wonderful opportunities.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
24:16 re:publica German 2011

Corporate Journalism

Kommunikation (im Sinne von PR) über Medienunterhaltung – insbesondere über moderne Angebote wie Computer- und Videospiele – stellt einige besondere gesellschaftlich verankerte Herausforderungen. Vor allem, weil die Bandbreite möglicher Zugangsweisen hier besonders groß ist: Sie reicht von dem Wunsch nach gesetzlichen Verboten und gesellschaftlicher Ächtung über kritisch-rationale Positionen bis hin zu enthusiastischen Affirmationen. Immer noch sind die Kontroversen hier schärfer als bei den meisten anderen Medienangeboten. Um die Diskussion über Computer- und Videospiele in der Öffentlichkeit zu versachlichen, die Welt der interaktiven Unterhaltung aus ihren vielfältigen Perspektiven zu betrachten und so zur Aufklärung über Wirkung und Rolle dieser Medien in unserer Gesellschaft beizutragen, hat Electronic Arts im Herbst 2010 den EA Blog für digitale Spielkultur ins Leben gerufen. Im Vordergrund steht dabei ausdrücklich die kritische, journalistische Auseinandersetzung mit den dargestellten Themen. Diesen Blog und meine Motivation dahinter möchte ich in meinem Vortrag vorstellen.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
24:58 re:publica German 2011

ChawaChawa

Der Name ChawaChawa leitet sich aus einem alten Kiswahili-Sprichwort ab: “Kidole kimoja haki vunji chawa.” Es bedeutet sinngemäß: Zusammenarbeit ist wichtig. Uns geht es um eine besondere Form der Zusammenarbeit: wir wollen durch Computerspiele Hilfsprojekte fördern und so zum Kampf gegen die Armut in der Welt beitragen. Wichtigste Instrumente für die (kostenlose) Markenetablierung: Social Media. Mit einem Fingerzeig auf die positive Wechselwirkung zwischen digitaler und realer Welt öffnen Twitter, Foursquare & Co die Schranken zu einem beispiellosen Kreativprozess, der demokratischer wirkt als gleichnamige Regierungsform. Social Media ist kein Marketingtool, sondern ein kollektives Gehirn, das sozial denkt, wirtschaftet und funktioniert.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: German
48:06 re:publica English 2011

Cameras everywhere

In the recent political crises in Tunisia, Egypt, and elsewhere in the Middle East – and before that in Iran and Burma – citizen video played a central role in mobilizing people within the country, informing the world about the situation, and feeding mainstream media’s need for on-the-ground stories. There is a blurring of boundaries between the professional human rights defender, the citizen activist, and the journalist; all are documenting human rights violations – and they are also aggregating, shaping, re-mixing and sharing the content of the others. A world of ubiquitous video raises new opportunities to reveal compelling evidence and stories, challenge government propaganda, and galvanize local and international publics. It also raises challenges: how to protect visual anonymity, privacy and the safety of witnesses, survivors and human rights defenders, how to determine the context and authenticity of videos, and how to effectively turn visual evidence into real change. Building on the experience of WITNESS supporting people to use video to create change in policies and practices in over eighty countries this talk will highlight key principles of effective video for advocacy, emerging challenges and opportunities, and concrete next steps that technology providers, human rights organizations and social media communities can take to make the power of video-for-change safe, ethical and effective.
  • Published: 2011
  • Publisher: re:publica
  • Language: English
out of 2 pages
Loading...
Feedback

Timings

  228 ms - page object
  129 ms - search
    6 ms - highlighting
    1 ms - highlighting/21590
    4 ms - highlighting/20857
    3 ms - highlighting/20884
    1 ms - highlighting/21586
    2 ms - highlighting/20864
    2 ms - highlighting/20883
    2 ms - highlighting/20860
    4 ms - highlighting/21560
    2 ms - highlighting/21557
    4 ms - highlighting/21568
    4 ms - highlighting/20865
    1 ms - highlighting/20878
    3 ms - highlighting/20877
    4 ms - highlighting/20863
    4 ms - highlighting/20862
    3 ms - highlighting/21579
    3 ms - highlighting/20858
    2 ms - highlighting/21578
    3 ms - highlighting/20881
    2 ms - highlighting/20880
    4 ms - highlighting/21572
    1 ms - highlighting/20879
    2 ms - highlighting/21589
    3 ms - highlighting/20854
    3 ms - highlighting/21591
    1 ms - highlighting/20856
    1 ms - highlighting/21583
    0 ms - highlighting/20885
    2 ms - highlighting/20859
    3 ms - highlighting/21576
    1 ms - highlighting/21592
    2 ms - highlighting/20861
    0 ms - highlighting/21582
    0 ms - highlighting/20866
    3 ms - highlighting/20855
    2 ms - highlighting/20882

Version

AV-Portal 3.7.0 (943df4b4639bec127ddc6b93adb0c7d8d995f77c)