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25:25 FOSSGIS e.V. German 2016

Web-basierte Geoprozessierung mit Python und PyWPS

Neben der standard-konformen Bereitstellung von Geodaten wird zunehmend auch die Verarbeitung von Geodaten im Internet immer wichtiger. Zur standardisierten Ausführung von Geoprozessierungs-Diensten hat das Open Geospatial Consortium (OGC) die Spezifikation des „Web Processing Service“ (WPS) herausgebracht. Die Spezifikation legt grundlegend fest, wie ein Prozess beschrieben wird und ausgeführt werden kann. Mittlerweile hat die Spezifikation schon in unterschiedlichen Softwarepaketen Einzug gefunden, wie zum Beispiel dem 52 North WPS, ZOO WPS, deegree, GeoServer oder PyWPS. Die Programmiersprache Python wird oft für Verarbeitung von Geodaten verwendet und ist auch gut geeignet, um einen web-basierten Prozessierungsdienst aufzusetzen. Es existieren viele Bibliotheken zur Verarbeitung und Analyse von Raster- und Vektordaten sowie Geometrien. Ebenso besitzen viele GIS-Programme, wie zum Beispiel QGIS, GRASS GIS oder auch ArcGIS, Schnittstellen zu Python. Die Möglichkeiten solch eines Prozessierungsdienstes sollen am Beispiel der Software PyWPS [1] in diesem Vortrag gezeigt werden. PyWPS ist in Python entwickelt und existiert seit 2006. Aktuell wird an der neu entwickelten Version 4 gearbeitet. Es werden einfache Beispiele, wie die Transformation von Koordinaten oder das Puffern von Vektordaten, aber auch komplexere Beispiele, wie die Analyse von Zeitreihendaten, gezeigt. Ebenso werden Beispiele zur Anbindung von externen Programmen (z.B. GRASS GIS) und Schnittstellen (z.B. Google Earth Engine) präsentiert. Web-basierte Prozessierungsdienste können für eine Vielzahl an Aufgaben verwendet werden und bieten enorme Möglichkeiten, Nutzer- und Entwicklerfreundliche Geodatendienste aufzubauen. Dieser Vortrag liefert eine Einführung in den Bereich der „Web Processing Services“, die mit der Programmiersprache Python und der Software PyWPS umgesetzt worden sind, und zeigt das Potential web-basierter Prozessierung mittels WPS im Geodatenbereich auf. [1] = http://pywps.org
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:19 FOSSGIS e.V. German 2016

OpenStreet mal ohne Map

In den Augen der meisten Nutzer ist OpenStreetMap vor allem für Karten gut - Tiles, WMS, Garminkarten, Kartendownload aufs mobile Gerät, das sind die großen Themen. Aber abseits von diesem Mainstream gibt es viele andere Anwendungsbereiche, in die sich OSM langsam vortastet - zum Beispiel das Geocoding in seinen verschiedenen Ausprägungen oder die Netzwerkanalyse mit Routing und verwandten Problemen. Dieser Vortrag beleuchtet eine Reihe von etwas ungewöhnlicheren Use Cases für OpenStreetMap-Daten aus der Praxis und stellt jeweils Lösungsansätze mit geeigneten Open Source-Tools vor. Aber auch die Grenzen von OpenStreetMap werden aufgezeigt - nicht alles, was potentielle Nutzer sich von OpenStreetMap erhoffen, geben die Daten wirklich her. Für einige Problemstellungen ist OpenStreetMap <i>noch</i> nicht geeignet, für andere wird es nie geeignet sein.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
27:01 FOSSGIS e.V. German 2016

OSM Lightning Talks 1

Lightning Talks: Karten die verändern - Mapping mit Kindern und Jugendlichen (Felix Delattre), Raumzeitliche Analyse und Optimierung urbaner Energiesysteme unter Verwendung von OSM Daten und QGIS (Alaa Alhamwi), Magnacarto – Einfaches Kartenstyling für MapServer und Mapnik (Dominik Helle).
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
28:54 FOSSGIS e.V. German 2016

Ansätze zur Lokalisierung einer Openstreetmap basierten Weltkarte

Für den durchschnittlichen westlichen Betrachter sind derzeit verfügbare Karten auf Openstreetmap-Basis in Gegenden, die nicht mit lateinischer Schrift bezeichnet sind, oft nahezu unlesbar. Zur Lösung dieses Problems verwendet der deutsche Kartenstil einen vom Renderer unabhängigen Ansatz. Zum Einsatz kommen Lokalisierungsfunktionen, die lesbare Namen erzeugen. Implementiert wurden diese als sogenannte „stored procedures“ in der PostrgreSQL-Datenbank, die die Openstreetmap-Daten enthält. Die bevorzugte lateinische Zielsprache der Funktionen (deutsch, englisch, …) ist einstellbar. Der Vortrag beschreibt die derzeitige Arbeitsweise dieser Funktionen und gibt einen Ausblick auf deren potenzielle Erweiterbarkeit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Geodaten enthält die Openstreetmap-Datenbank bereits viele, von Mappern weltweit erfasste, lokalisierte Daten. Diese sollten verwendet werden, wann immer das möglich ist (Beispiel: Japan statt 日本). Die automatisierte Umschrift (Transliteration) dient als Alternative, wenn keine lateinischen Namen in der Datenbank vorhanden sind Insbesondere die Transliteration birgt eine Vielzahl von Fallstricken. Hierbei bedarf es vieler schrift- oder sprachabhängiger Lösungen. Einige wurden bereits implementiert und werden im Vortrag vorgestellt. Andere Probleme, die nur schwer lösbar erscheinen, werden ebenfalls vorgestellt. Des Weiteren wird am Ende des Vortrages noch kurz auf politische Probleme bei der Lokalisierung von Karten eingegangen.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:55 FOSSGIS e.V. German 2016

Betrieb von QGIS in einer heterogenen Client-Server-Umgebung

Das Amt für Geoinformation des Kantons Solothurn (Schweiz) betreibt ein Geographisches Informationssystem für die Kantonsverwaltung. Als Desktop-Anwendung für die Bearbeitung und Visualisierung von Geodaten stellt es den Benutzern QGIS auf einem zentralen Linux-Anwendungsserver zur Verfügung. Der Standard-Arbeitsplatz in der Kantonsverwaltung besteht aus einem Thin Client, der mit Citrix-Technologie zu einem Windows-Desktop auf einem Windows-Anwendungsserver verbindet. Um die Linux-Anwendung QGIS in den Windows-Desktop zu integrieren, setzt das Amt für Geoinformation die Open-Source-Lösung X2Go ein: X2Go Server auf dem Linux-Anwendungsserver und X2Go Client auf dem Windows-Desktop. Trotz der zweifachen Weiterleitung der Grafikausgabe ist diese Lösung in der Bedienung sehr performant. Damit die Benutzer sich nicht separat am Linux-Anwendungsserver anmelden müssen, wird ihnen bei der Einrichtung des Linux-Benutzerkontos ein RSA-Schlüsselpaar erzeugt und dieses für die Anmeldung des X2Go-Clients am Linux-Anwendungsserver bereitgestellt. Dadurch kann QGIS mit einem einzigen Klick auf eine Verknüpfung im Windows-Startmenu gestartet werden. Mit dieser Lösung ist eine erstaunlich gute Integration einer Linux-Anwendung in die Windows-Umgebung gelungen. Dies nicht zuletzt dank der Flexibilität des X2Go-Clients, der mit seinen umfangreichen Startoptionen sehr fein gesteuert werden kann.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
27:11 FOSSGIS e.V. German 2016

Neue Werkzeuge für INSPIRE

Der INSPIRE-Zeitplan sieht die initiale Bereitstellung von INSPIRE-konformen Daten - für Themen aus Anhang I der Richtlinie - bis spätestens November 2017 vor. Für die Realisierung der benötigten Darstellungs- und Downloaddienste und die Durchführung der hierfür benötigen Datenmodelltransformationen stehen immer geeignetere Verfahren und Werkzeuge im FOSS-Bereich zur Verfügung.</p> <p>So unterstützt beispielsweise HALE (The HUMBOLDT Alignment Editor) neuerdings die GeoServer-Erweiterung für Applikationsschemata und ermöglicht hierdurch ein bequemes Mapping zwischen bestehender Datenquelle und GML-Schema. Die erstellte Dienstekonfiguration kann direkt über die grafische Benutzeroberfläche an den GeoServer übertragen werden. Alternativ kann dieselbe Transformation zur Befüllung einer Sekundärdatenhaltung über WFS-T (z. B. deegree) eingesetzt werden.</p> <p>Im Vortrag werden weiterhin Open Source-Lösungen vorgestellt, mit denen INSPIRE-Geodatensätze über Downloaddienste abgerufen und automatisiert weiterverarbeitet werden können. Abschließend werden Vor- und Nachteile von unterschiedlichen technischen Ansätzen für die Nutzung von komplexen Datenmodellen erläutert.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
23:46 FOSSGIS e.V. German 2016

Mapillary - Alltag

Das Ökosystem Mapillary wurde auf der Fossgis 2014 in einem Lightning Talk schon vorgestellt. Ich werde aus Usersicht meine Erfahrungen aus 18 Monaten Aktivität mit Mapillary berichten, dieses umfasst über 160.000 eingereichte Fotos, diverse genutzte Mobilgeräte, viele besuchte Orte und mehrere Methoden der Datenbearbeitung. Natürlich werden auch die Pitfalls und Probleme angesprochen, über die man zwangsweise stolpert
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:10 FOSSGIS e.V. German 2016

Datenerfassung und Suchen mit Mapbender3

Der Vortrag zu Mapbender3 stellt fortgeschrittene Elemente mit erweiterter Konfiguration vor. Möglichkeiten der Datenerfassung mit dem Mapbender3 Digitizer Aufbau von Suchen mit dem SearchRouter (SQL basierte Suchen) Aufbau von Suchen mit SimpleSearch (Solr basierte Suchen) Datenerfassung mit dem Element Digitizer Seit der Version 3.0.5.0 steht mit dem Element Digitizer die Möglichkeit zur Verfügung, Daten über Mapbender3 zu erfassen. Das Element wurde lang ersehnt und erfreut sich schon jetzt bei den Anwendern großer Beliebtheit. Mit Digitizer kann durch eine YAML-Definition eine Erfassungsmaske für Punkte, Linien oder Flächen aufgebaut werden. Für die Sachdateneingabe können komplexe Formulare aufgebaut werden. Derzeit wird PostgreSQL (SQL) als Datenquelle unterstützt. Suche über den SearchRouter Über den SearchRouter können leicht Suchen auf SQL Basis in die Anwendung eingebunden werden. Hierbei können mehrere Suchen pro Anwendung definiert werden. Das Suchformular unterstützt Textfelder, Auswahlfelder und Autovervollständigung. Suche über SimpleSearch Über SimpleSearch kann eine Einfeldsuche in die Anwendung eingefügt werden. Die Suche spricht dabei einen Solr-Suchdienst an.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
25:46 FOSSGIS e.V. German 2016

Flexible Routenplanung mit GraphHopper

GraphHopper ist ein schneller und flexibler Open Source Routenplaner der sowohl offline auf dem Gerät als auch auf dem Server läuft und schon bei vielen bekannten Organisationen und Firmen produktiv eingesetzt wird. Als Datenquelle können OpenStreetMap und SRTM Daten der NASA verwendet werden oder Datenimporter für andere Datenformate geschrieben werden (shp-file, ordnance survey, ...). Der Vortrag wird einen Überblick über die Möglichkeiten geben wie das Routing von A nach B, Reichweitenanalyse, Map Matching und mehr. Zusätzlich wird er auf die aktuellsten Entwicklungen eingehen.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
34:42 FOSSGIS e.V. German 2016

PostNAS-Suite

Die PostNAS Suite bietet Lösungen zum Import von NAS Dateien und zur Weiterverarbeitung sowie Inwertsetzung der Informationen. ALKIS, ATKIS, ABK werden im NAS Austauschformat ausgegeben und können via ogr2ogr (​OGR-Bibliothek) in unterschiedliche Systeme (PostgreSQL, Shape, Oracle u.a.) übertragen werden. * Was ist die PostNAS-Suite? * PostNAS-Suite – die Komponenten (ogr2ogr, norGIS ALKIS-Import, QGIS ALKIS Plugin) * Visualisierungsmöglichkeiten (QGIS, MapServer WMS) * Integration in Mapbender (ALKIS Auskunft, Navigation) * ALKIS Testdaten
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
22:14 FOSSGIS e.V. German 2016

Leitstellensimulator goes OpenStreetMap

Das nichtkommerzielle Browserspiel LstSim, ein Rettungsleitstellensimulator, setzte jahrelang auf die Dienste der Google Maps API. Leider gab es mit der API über einen längeren Zeitraum anhaltende Schwierigkeiten. Es wurde deshalb schon früh der Vorschlag gemacht, man solle doch "einfach auf OpenStreetMap wechseln". Doch was bedeutet das überhaupt und wie sieht so ein Wechsel aus? Dieser Vortrag fasst die technischen und organisatorischen Herausforderungen – und Chancen – seit Beginn der Umstellungen Ende 2015 zusammen. LstSim verwendet drei wichtige Geo-Dienste: Routing, Geocoding und Kartenmaterial. Dies bedeutet, dass es nicht reicht, freie Daten zur Verfügung zu haben, sondern es ist auch die richtige Software- und Serverinfrastruktur erforderlich. Eine zusätzliche Herausforderung ist außerdem die Tatsache, dass es bei LstSim Benutzerleitstellen auf jedem Kontinent gibt. Das heißt, die volle Planet-Datei von OpenStreetMap wird immer der Daten-Ausgangspunkt sein. Ach ja, auf bezahlbarer Hardware soll das alles auch noch laufen. Neben der Technik gibt es auch organisatorische Dinge, mit denen man sich auseinandersetzen muss. So gibt es in der OpenStreetMap-Datenbasis natürlich immer Stellen mit Verbesserungspotenzial – was sich auch im Spiel bemerkbar macht. Dazu gehören etwa fehlende Grenzen auf den unteren Ebenen, welche zu falschen Ortsteilbezeichnungen führen, sowie andere Datenfehler, die Routingprobleme verursachen können. Das Identifizeren der genauen Ursachen sowie das anschließende Ausbessern sind dabei nicht immer ganz einfach. Die Motivation zur Problemlösung ist jedoch vorhanden, was auch eine Chance für OpenStreetMap darstellen kann.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
28:29 FOSSGIS e.V. German 2016

mapmap.js - Ein kartographisches API für interaktive thematische Karten

Beim Programmieren von Web-Karten bewegt man sich derzeit zwischen zwei Polen: entweder mittels "Slippy Map" APIs wie z.B. Leaflet eine Hintergrundkarte aus Bildkacheln laden, oder mittels low-level Visualisierungswerkzeugen wie D3.js komplett dynamische, vektorbasierte Karten und Diagrammdarstellungen im Browser erstellen. Im ersten Fall sind der Interaktion mit den Karteninhalten Grenzen gesetzt, da nicht alle Karteninhalte als geometrische Objekte verfügbar sind, im zweiten Fall ist selbst für vergleichsweise einfache Kartendarstellungen umfangreicher und komplexerer Code notwendig. Das an der TU Wien entwickelte API mapmap.js versucht den kartographischen Visualisierungsprozess in seiner Gesamtheit in einem high-level JavaScript API abzubilden, wobei jeder Teilaspekt zunächst „einfach funktioniert“, aber bei Bedarf im Detail an die Notwendigkeiten der jeweiligen Anwendung angepasst werden kann. Die kartographische Visualisierungspipeline – vom Laden und Zusammenführen von Daten, Metadaten und Geometrie, über Projektion, Geometriemodifikation und Generalisierung, dem Zuweisen graphischer Repräsentationen und visueller Attribute bis zur Spezifikation von User-Interaktion – ist dabei im API abgebildet und erlaubt die Erstellung von interaktiven Karten mit etablierten Techniken in wenigen Zeilen, aber auch die Anpassung jeden Schrittes der Visualisierungspipeline im Detail und somit die Entwicklung völlig neuer kartographischer und hybrider Visualisierungstechniken. Dabei werden komplexe technische Details vom API abstrahiert, um im Code den kartographischen Prozess klarer werden zu lassen – Beispielsweise wird das asynchrone Laden von mehreren Ressourcen mittels Promises so implementiert, das ein sequentieller Programmierstil ohne Callbacks angewendet werden kann, oder per MapReduce-Modell das Filtern und Zusammenführen von Geometrie und Daten in modularer Weise unterstützt. Einige Case Studies zeigen den Einsatz von mapmap.js in der Praxis, u.a. im kürzlich veröffentlichten „genderATlas“ für Österreich, und runden den Vortrag ab.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:04 FOSSGIS e.V. German 2016

Neue Funktionen in QGIS 2.10 - 2.16

Seit der FOSSGIS 2015 in Münster sind vier neue QGIS Versionen herausgekommen, jede mit zahlreichen Neuerungen. Der Vortrag stellt ausgewählte neue Features vor, z.B. das neue Geometriemodell, die Live-Layereffekte und die Geometrieprüfung. Und wer weiss, vielleicht wird ja bis im Juli noch das neue Killerfeature entwickelt...
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:52 FOSSGIS e.V. German 2016

Schadstoffeinleitungen in Kanäle und Gewässer verfolgen

Seit Jahren wird in Bielefeld die Untersuchung von Biofilm (Sielhaut) in Schmutzwasserkanälen zur regionalen Eingrenzung von Schadstoffeinleitungen erfolgreich eingesetzt. 2016 soll nun in einer Versuchsreihe geklärt werden, unter welchen Bedingungen diese Methode auch auf Fließgewässer, in denen nicht ausreichend Substrat für die Bildung eines Biofilms vorhanden ist, angewendet werden kann. Der Vortrag soll in drei Teile aufgeteilt werden: 1. Einführung in die Probenahme und Auswertung von Biofilmproben. Diese Methode wurde in den späten 1980er Jahren entwickelt. Eine breitere Anwendung findet sie aber erst, seitdem in Bielefeld die Probenahme entscheidend vereinfacht werden konnte. Über das internationale Netzwerk „Sustainable Water Management in Developing Countries” 1 wird die Methode seit zwei Jahren in der türkischen Stadt Konya eingesetzt und soll in Zukunft in weiteren Städten und Ländern im mittleren Osten und Nordafrika Anwendung finden. 2. Erfassung der Daten in dem „Anlagen- und Indirekteinleiterkataster“ (AUIK) der Stadt Bielefeld. Dieses Kataster ist eine Eigenprogrammierung mit Java Frontends und einem PostgreSQL/PostGIS Datenbankbackend. In diesem Kataster, das unter der GPL frei zur Verfügung steht, werden Daten zu Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und Einleitungen in den öffentlichen Schmutzwasserkanal erfasst. In 2015 wurde eine REST Schnittstelle zu der NRW Landesdatenbank ELKA programmiert und für 2016 ist die Erweiterung um Daten zur Einleitung in Oberflächengewässer geplant. 3. GIS Anbindung Über die Standorte der Anlagen und Messpunkte haben diese Sachdaten einen Raumbezug und können sowohl stadtweit in unserem „Online Kartendienst“ auf Basis von MapBender als auch in lokalen QGIS Projekten dargestellt und mit Karten anderer Dienststellen wie z. B. der Stadtentwässerung kombiniert werden. Die Daten hierfür liegen entweder direkt in unserer PostGIS Datenbank oder werden von unserem Katasteramt über WMS und WFS zur Verfügung gestellt. Über ein modifiziertes QGIS Plug-In ist die Navigation zu Standorten möglich und Koordinaten können über die Zwischenablage an das Kataster übergeben werden. Die Umsetzung der Fließwegverfolgung von einem Messpunkt im Kanal- und Gewässernetz stromauf- und -abwärts ist ebenfalls für 2016 geplant.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
25:28 FOSSGIS e.V. German 2016

Transit-Routing und OSM

Der Kurzvortrag zum intermodalem Rad/Fuss/ÖNPV-Routing auf der letztjährigen FOSSGIS in Münster konnte nur kurz darstellen, was sich am Markt für Transit-Routing tut bzw. nicht tut, was für Fehler die verfügbaren Lösungen machen und welche Anwendungsfälle sich damit nicht realisieren lassen. Kurz darauf hat dasselbe Thema, temporär erweitert um Fernverkehrsdaten, den Preis in der Kategorie „Usability“ beim ersten Deutsche Bahn Hackathon gewonnen. Dieser Vortrag knüpft daran an und geht einen Schritt weiter: Systeme aus OSM und unfreien Transit-Daten sind nicht mehr ungewöhnlich, gleichzeitig tut sich was in Richtung freie Transit-Daten. Wie sieht die Killer-App aus, die aus solchen Daten wächst, und was wird OSM ausser dem Wegenetz dazu beitragen? Welche weiteren Verkehrsdienstleistungen werden enthalten sein? Dieser Vortrag kann diese Fragen nicht wirklich beantworten. Aber er kann deutlich machen, dass bessere Informationssyteme den nicht-individuellen Verkehr stärken und einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Lebensqualität in urbanen Gebieten leisten können.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
25:56 FOSSGIS e.V. German 2016

Vector Tiles from OpenStreetMap

Einleitung: Das Projekt OSM2VectorTiles bietet einerseits einen Workflow um selbst Vektor Tiles aus OpenStreetMap zu erstellen und bietet diese andererseits gratis zum Download an. Der Workflow um die Vektor Tiles zu erstellen ist Open Source und kann verwendet werden um eigene Vektor Tiles zu erstellen. Dies ermöglicht jedem eine selbst gestaltete Karte der gesamten Welt zu erstellen und anzubieten, ohne Kenntnisse von PostGIS und Mapnik zu haben. Inhalt: In der Präsentation zeigen wir, wie man in wenigen Minuten seine eigene Karte designen und verwenden kann. Wir führen zuerst durch ein simples Kartendesign in Mapbox Studio und zeigen wie man eine eigene Karte ohne Abhängigkeiten auf externe Anbieter zur Verfügung stellt. Danach zeigen wir wie man das Gleiche mit einer lokalen Kopie der Daten erreichen kann. Im Gegensatz zu anderen Kartenanbietern sind die Daten frei verfügbar, somit lassen sich auch Offline Applikationen auf Desktop und Mobile umsetzen. Mit dem Mapbox GL SDK können Vektor Tiles auch offline auf dem Smartphone mit einem eigenen Kartenstil verwendet werden. Ziel: Die Zuhörer wissen nach unserer Präsentation wie sie eine selbst gestaltete Karte erstellen und veröffentlichen können. Zudem können sie die vom OSM2VectorTiles Projekt zur Verfügung gestellten Daten verwenden, um ihre Karte auch Offline anbieten zu können.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
25:50 FOSSGIS e.V. German 2016

FOSSGIS Konferenz 2016: OSM Lightning Talks 2

Folgende Lightning Talks sind bereitest eingeplant: Kort Game Reloaded – Der Spass geht weiter! (Stefan Keller).
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
28:11 FOSSGIS e.V. German 2016

Automatische Edits und Importe in OpenStreetMap

Mit zunehmender Bekanntheit von OpenStreetMap steigt auch die Anzahl von Menschen, die es gut mit dem Projekt meinen und mal eben weltweit etwas "reparieren". OpenStreetMap ist voll von Tippfehlern und logischen Problemchen, von Flüssen, die aufwärts fließen und Straßen, die durch Häuser führen. Was liegt für den cleveren Hacker da näher, als Probleme wie diese kurzerhand mit einem Python-Skript zu reparieren - Handarbeit würde ja viel zu lange dauern und ist ausserdem was für die Dummen! Wer nicht programmieren kann, der reiht wenigstens ein paar frei verfügbare Tools geschickt aneinander, um ein weltweites Suchen und Ersetzen zu realisieren, oder man beglückt OSM mit einem freien Adressdatensatz, der Web herumschwirrte und den OSM aus völlig unverständlichen Gründen noch nicht vereinnahmt hatte - und solche Vorhaben vorher mit der Community zu diskutieren, ist eh was für Anfänger, oder? It's a Wiki, Feuer frei! Dieser Vortrag erklärt die Risiken und Nebenwirkungen solcher gut gemeinten Beiträge und versucht, den Schaffensdrang hilfsbereiter Hacker in community-verträglichere Bahnen zu lenken.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
42:55 FOSSGIS e.V. German 2016

OSM-Quiz

Wer kennt sich mit OSM aus?
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:51 FOSSGIS e.V. German 2016

XPlanung für einen Flächennutzungsplan mit PostGIS und QGIS

Im Flächennutzungsplan (FNP) wird die beabsichtigte Bodennutzung des Gebietes einer Gemeinde dargestellt (5 BauGB). In der Stadt Jena wurde im Jahre 2015 mit der Neuerstellung des FNP begonnen. Die Stadt hat seit mehreren Jahren das freie Desktop-GIS QGIS im Einsatz, als Datenspeicher dient eine PostgreSQL/PostGIS-Datenbank. Am Anfang stand deshalb die Überlegung, wie die Daten für einen FNP in einem GIS im allgemeinen und in PostGIS im besonderen sinnvoll modelliert werden können. Im Projekt XPlanung wird seit mehreren Jahren das Datenaustauschformat XPlanGML entwickelt, das den verlustfreien Austausch von raumbezogenen Planwerken ermöglichen soll. XPlanung wird schon seit 2008 vom Deutschen Städtetag und vom Deutschen Städte- und Gemeindebund zur Einführung empfohlen. Da es bisher jedoch keine frei verfügbare Umsetzung des XPlanungs-Standards für PostGIS gibt, wurde zunächst der Standard (Version 4.1) in der Datenbank implementiert. Jede Objektart wird dabei durch eine eigene Tabelle repräsentiert; Trigger sorgen für die Datenkonsistenz zwischen Eltern- und Kindklassen. Die Visualisierung und Bearbeitung der Daten erfolgt von QGIS aus mit einem eigenen Plugin und dem Plugin DataDrivenInputMask. Für jede FNP-Objektart gibt es eine Standarddarstellung in Anlehnung an die PlanZVo. Vorteile der dargestellten Lösung: für jeden Sonderfall gab es bisher eine sinnvolle Anwendung innerhalb des Standards; da XPlanung bereits alle im Zusammenhang mit einem FNP denkbaren Attribute enthält, war es folglich noch nicht nötig, weitere Attribute hinzuzufügen. Die Sachdaten lassen sich in QGIS gut editieren und eine PlanZVo-konforme Darstellung ist mit den Darstellungsoptionen von QGIS möglich. Als Nachteil erwies sich insbesondere die Tatsache, dass die Datenerfassung eine Aufgabe ist, die entsprechend qualifiziertes Personal und ein gewisses Verständnis des komplexen Standards voraussetzt. Noch gar nicht realisiert sind z.Zt. Schnittstellen, also die Übernahme von Plänen im XPlanGML-Format bzw. die Ausgabe eigener Pläne als XPlanGML.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:09 FOSSGIS e.V. German 2016

Bezahlte und organisierte Edits - Vorteile und Gefahren für OSM

OpenStreetMap wird aufgrund seiner Aktualität, Detailtreue und verfügbaren Rohdaten zunehmend im kommerziellen Umfeld wie ÖPNV, Verkehrsplanung, Rettungsleitstellen, Touristik und Logistik verwendet. Nun entsteht seitens dieser Zielgruppen zunehmend der Wunsch, den OSM-Datenbestand entsprechend der eigenen Bedürfnisse zu ergänzen und zu verändern. Obwohl Kontaktmöglichkeiten über Impressum, Foren und Mailinglisten vorhanden sind, das gesamte OSM-Wissen im Wiki verteilt ist und zahlreiche Firmen mit fundierten OSM-Kenntnissen ihre Dienstleistungen anbieten, beginnen viele Firmen oder Interessengruppen ihren aktiven OSM-Einstieg als blutige Anfänger mit oftmals falschen Vorstellungen von der Funktionsweise. Oft fallen ihre Edits nur durch zufällig entdeckte Fehler oder Lizenzverletzungen auf bzw. sie melden sich aufgrund technischer Probleme erst in einem sehr späten Projektstadium auf den Kommunikationskanälen und bitten um Unterstützung. Seit einem Jahr sind auch zunehmende Aktivitäten von Firmen aus dem Geschäftsbereich "Suchmaschinenoptimierung" (SEO) festzustellen. Sie haben die sozialen Medien und Netzwerke entdeckt, in denen sie ihre Kunden optimal präsentieren möchten. Dies führte in den bisherigen Fällen zu massiven Konflikten. Anhand aktueller Fälle soll die Problematik dokumentiert, aber auch positive Beispiele und Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich spezielle Interessen communityverträglich integrieren lassen.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
24:32 FOSSGIS e.V. German 2016

Abschlußveranstaltung - FOSSGIS 2016

  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
23:13 FOSSGIS e.V. German 2016

Automatische Erkennung der Projektion von Geodaten

Auch heutzutage gibt es Geodatenlieferungen mit unbekannter oder falscher Projektion. Sehr gute Kenntnisse über Koordinatensysteme sind nötig, um die gelieferten Geodaten rasch in ein bestehendes GIS-Projekt lagerichtig zu integrieren. Für GIS-Fachunkundige bedeuten solche Unklarheiten immer wieder erneuten enormen Einarbeitungsaufwand. In dieser Einreichung wird ein GIS-Programm aufbauend auf einem OpenSource GIS-Testservice von Aaron Racicot als Lösungsvorschlag der beschriebenen Problematik vorgestellt. Das Programm mit dem Namen SHAPEFILE PROJECTIONFINDER wertet ein ausgewähltes Shapefile mit unbekannter Projektion (ohne PRJ-Datei) in Kombination mit einer geographischen Referenzkoordinate aus und erhält automatisch nach Anfrage beim bestehenden GIS-Testservice von Aaron Racicot eine Liste möglicher zutreffender Projektionen. Nach händischer Auswahl wird für jede ausgewählte Projektion eine Kopie des Shapefiles mit entsprechender PRJ-Datei erstellt. Der GIS-Anwender muss nun die erstellten Kopien in sein GIS-Projekt laden und entscheidet nach visueller Prüfung über die richtige Projektion. Nach Darstellung der Lösung werden im Detail vorhandene Problembereiche präsentiert. Dabei wird vor allem auf den Unterschied zwischen geographischen und projizierten Koordinaten eingegangen. In diesem Zusammenhang werden auch Projektionen, welche unterschiedliche Referenzellipsoide (z.B. UTM 32 N : WGS84 und ETRS98) verwenden, in Fallbeispielen diskutiert. Abschließend werden Ausbaumöglichkeiten und Alternativen wie eine reine Desktopanwendung dargestellt.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
43:05 FOSSGIS e.V. German 2016

Digitales Vergessen in OSM

OSM-Daten aktuell halten, Erfahrungen aus Landshut: Was tun, wenn die letzte Parkbank gemapped ist? Die erste löschen! Die Eigenschaften fast aller OSM Objekte haben eine gewisse begrenzte Lebensdauer: Straßen, Grenzen, Häuser, Kneipen. Es ist auch viel einfacher, neue OSM Objekte zu erstellen, als sie zu löschen. Denn dazu ist es notwendig, an einen Ort zu gehen und festzustellen, dass etwas NICHT mehr existiert. In dem Vortrag geht es darum, den Verlauf der Aktualität diverser OSM Objekte zu verfolgen. Die Idee, ein 'lastcheck', 'check date' oder vergleichbares Tag einzuführen, ist nicht neu. Ungeachtet sämtlicher Diskussionen um dieses Thema wird exemplarisch eine Stadt 'aktualisiert' – mit all seinen Nebenerscheinungen. Zielgruppe sind erfahrene OSM'ler, die keine Berührungsängste vor ein wenig (Web-)Programmierung, Linux-Systemen und Datenverarbeitung haben. Nicht zu unterschätzen ist jedoch auch der soziale Aspekt: denn nur mit Hilfe einer 'gelenkten' community wird es überhaupt gelingen, größere Datenmengen zu überarbeiten.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
28:29 FOSSGIS e.V. German 2016

Braucht OpenStreetMap Flächen und Kanten?

Modellbildung findet bei OpenStreetMap nicht nur durch die Wahl der Tags statt. Neben der noch einigermaßen prominenten Frage, ob POIs in Gebäuden als Node oder Fläche erfasst werden ist eine weniger beachtete, aber deutlich weitreichendere Frage, welche Elemente als Linie oder Fläche erfasst werden. Offensichtliche Zweifelsfälle sind Fußgängerzonen in Breiten zwischen Straße und Platz. Aber auch generell nehmen die meisten Objekte im realen Raum Fläche ein. Gleichzeitig haben dennoch einige Objekte entweder sehr strikten Liniencharakter wie z.B. Gleise. Und für andere Objekte trägt die Linie die wesentliche Information, z.B. bei Treppen die Richtung der Steigung. Ein ausreichend rigide definites Mischmodell muss theoretisch die Möglichkeit zulassen, aus seinen Daten sowohl ein reines Kantenmodell als auch ein reines Flächenmodell zu berechnen. In diesem Vortrag werden Werkzeuge vorgestellt, um ein Kantenmodell zu berechnen, ein Flächenmodell zu berechnen und um die dabei zutage tretrenden Umstimmigkeiten zu finden.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:13 FOSSGIS e.V. German 2016

OSM2World hinter den Kulissen

Mit OSM2World steht der Community seit Jahren eine freie Software zur 3D-Visualisierung von OpenStreetMap-Daten zur Verfügung. Im Laufe der Zeit sind dabei immer anspruchsvollere Darstellungen hinzugekommen, die auch interessante softwaretechnische Problemstellungen aufwerfen. Dabei geht OSM2World oft einen anderen Weg als die Welt des 2D-Renderings, auch wenn sich bisweilen überraschende Synergie-Effekte und Parallelen ergeben. In diesem Vortrag beschreibt OSM2World-Gründer Tobias Knerr, wie OSM2World mit solchen Herausforderungen umgeht. Darunter finden sich in der OpenStreetMap-Community altbekannte Probleme wie das Processing von Küstenlinien ebenso wie spezifische Herausforderungen beim 3D-Rendering von Straßenflächen, detaillierten Gebäudemodellen oder der Unterstützung neuer OpenGL-Funktionalitäten. Bei all dem soll aber auch die Perspektive des Mappers nicht zu kurz kommen. Daher ist auch ein Blick auf die zugrundeliegenden Tagging-Schemata fester Teil des Vortrags.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
24:48 FOSSGIS e.V. German 2016

Das ist ja wohl die Höhe!

Die Abdeckung der Welt mit OSM-Daten hat ein hohes Maß an Quantität und Qualität erreicht. Die Höhendaten von Objekten wie z.B. Schornsteinen, Kirchtürmen, Windrädern, Brückendurchfahrten und natürlich Gebäuden sind allerdings noch ausbaufähig. Bei Gebäuden kann man sich mit der Stockwerksanzahl behelfen - bei den anderen Objekten geht das nicht. Als Mapper vor Ort kann man die Höhe der Objekte nur schlecht schätzen und verzichtet deshalb beim Mappen häufig auf diese Information. In dem Vortrag werden einfache Möglichkeiten erläutert, wie mit mehr oder weniger Aufwand die Höhendaten von Objekten erfaßt werden können. Zu jeder der erläuterten Möglichkeiten wird auf die Vor- und Nachteile hinsichtlich Zeitaufwand, Genauigkeit, Kosten und Praktikabilität eingegangen.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
27:36 FOSSGIS e.V. German 2016

GeoExt3

Der Vortrag stellt GeoExt 3 [1] vor und wird auch die Vater-Bibliotheken ExtJS [2] und OpenLayers [3] erläutern. Schwerpunkte werden hier zunächst allgemeine Features der Bibliotheken / Frameworks sein, bevor der Fokus auf der Erstellung von 'universalen' WebGIS-Applikationen liegt. Unter 'universal' verstehen wir hierbei eine GeoExt3-basierte Applikation, die sowohl auf klassischen Desktop-Browsern aber auch auf mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones funktioniert und ein ansprechendes Benutzererlebnis ermöglicht. Insbesondere seit der GeoExt3 zugrundeliegenden Version 6 von ExtJS kann man aus einer einzigen Codebasis solche Applikationen erstellen, ohne jede Funktionialität doppelt entwickeln zu müssen. OpenLayers 3 verfolgt bereits seit den ersten Entwicklungen die Unabhängigkeit vom gewählten Webbrowser und Endgerät. Im Vortrag wird also die OpenSource-Bibliothek GeoExt3 vorgestellt und ein konkretes Anwendungsbeispiel beleuchtet. Der Vortrag wird die Rahmenbedingungen von universalen WebGIS-Applikationen nennen und zeigen, wie die Bibliotheken und Entwicklungstools (etwa Sencha Cmd [4]) helfen, die konkreten Anforderungen an die jeweiligen Gegebenheiten zu erfüllen. Die Vortragenden Christian Mayer (meggsimum) und Marc Jansen (terrestris) sind beide Kernentwickler und Mitglieder des Projektsteuerungskommitees von GeoExt. [1] http://geoext.github.io/geoext3/, https://github.com/geoext/geoext3 [2] https://www.sencha.com/products/extjs/ [3] http://openlayers.org/ [4] https://www.sencha.com/products/sencha-cmd/
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:20 FOSSGIS e.V. German 2016

Die Karte verändert sich - der Standardstil openstreetmap-carto

Alle paar Wochen ist es wieder soweit: Mapnik (osm-carto)-Update, die Karte verändert sich. Nicht immer sind so große Änderungen wie die Darstellung der Straßen dabei und nicht immer sind alle von den Änderungen begeistert. Dieser Vortrag versucht ein wenig hinter die Kulissen der osm-carto Entwicklung zu blicken und darzustellen in welchem Spannungsfeld sich der Standardstil bewegt. Welche Ziele hat osm-carto eigentlich? Wie finden Änderungen den Weg in den Kartenstil? Wer entscheidet das und wie? Wie erfolgt der Test einer Änderung? Kann ich dazu beitragen? Wie kann ich meinen eigenen Kartenstil erstellen? Die Ziele von osm-carto widersprechen sich teilweise. Mapper Feedback-Loop unterstützen und gut lesbar sein, nicht gerade einfach. Mit Beispielen versucht dieser Vortrag zu veranschaulichen wie der Entwicklungsprozess von osm-carto funktioniert - von der Idee, über die Umsetzung, den Test, die Diskussion, bis zur Aufnahme in den Stil. Nicht jeder muss (Hobby-)Kartograph oder Designer sein, es gibt viele Möglichkeiten beim Standardstil mitzuhelfen - und Hilfe wird immer gebraucht. Nicht immer sind alle mit der Darstellung zufrieden, warum auch, Vielfalt ist eine der Stärken von OSM. Da ist es doch naheliegend sich seinen eigenen Stil zu basteln. Ausgehend von osm-carto zeigt dieser Vortrag im Überblick wie man mit Hilfe von Kosmtik und CartoCSS den Kartenstil verändert und was man für ein Entwickler-Setup alles braucht.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
30:29 FOSSGIS e.V. German 2016

Die Zugriffszeit auf den QGis-Mapserver um Faktor 100 beschleunigen

In unserem Setup wird der QGis-Mapserver verwendet, um die Sessions von QGis über ein Webinterface anzuzeigen. Die QGis Konfigurationsdateien haben eine Speichergröße von bis zu 19MB, was in der QGis-Version 2.10 den Zugriff auf das Webinterface auf ca. 30 Sekunden verlängert. 30 Sekunden ist auch der Timeout des Webbrowsers , so daß es in unregelmäßigen Abständen Sessionabbrüche gibt. <p> Wir haben ein Tool programmiert, mit dem die Sessionabbrüche verhindert und die Zugriffszeiten des qgis-servers Version 2.10 um den Faktor 100 beschleunigt werden. Das Programm nutzt intensiv die Caches des Qgis-Servers aus, indem die Zugriffe für eine Karte nur einem bestimmten Prozess zur Bearbeitung zugeteilt werden. Das Programm wird mit dem Vortrag vorgestellt, zusammen mit Erklärungen für den Aufbau des Programms, der Funktionsweise, der Setupkonfiguration für einen Server und einigen Messdaten. <p> Der Quellcode des Tools steht auf GitHub unter https://github.com/geocalc/qgis-scheduler zur Verfügung. <p> Themen:<br> Prinzipielle Problemlösung,<br> Aufbau und Funktionsweise des Tools,<br> Setup in Serverumgebungen,<br> Laufzeitergebnisse, Messdaten<br>
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
28:14 FOSSGIS e.V. German 2016

Eröffnungsveranstaltung der FOSSGIS-Konferenz 2016

Begrüßung und Moderation durch Marco Lechner, Vorsitzender des veranstaltenden FOSSGIS e.V. und Grußworte der gastgebenden Universität durch Josef Strobl.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
24:01 FOSSGIS e.V. German 2016

Hybride mobile App-Entwicklung mit Angular

Moderne GIS Anwendungen erobern immer weiter den mobilen Markt. Dabei können die mobilen Anwendung sich einer immer größenren Auswahl an freien Frameworks bedienen, die von einer rasant wachsenden Community entwickelt werden. Vor allen Dingen die hybride App-Entwicklung bietet viele Vorteile, da Apps plattformübergreifend (Android, iOS usw.) erstellt werden können und somit der Entwicklungsaufwand minimiert wird. Ein sehr modernen Ansatz bietet Angular. Durch seine gradlinige Implementierung als MVC Framework (Model, View, Controller) ist die Anwendungslogik klar strukturiert und durch das so genannte „two way data binding“, über einfache JavaScript Objekte, werden Model, View und Controller durch Angular verknüpft, ohne dass dies durch den Entwickler geschehen muss. Dies ermöglicht ein sehr hohes Maß an Modularität bei wenig Programmieraufwand. Gleichzeitig ist es möglich weitere Frameworks, durch Dependency Injection, in die Logik von Angular zu integrieren. Für viele dieser Frameworks existieren sogar bereits Implementierungen, wie z.B. für Bootstrap, Leaflet oder auch pouchDB, wodurch die Entwicklung mit Angular äußerst flexibel und einfach wird und auch im Geo Bereich bereits viel zu bieten hat. Durch eine große Auswahl an Modulen mit mobile first UI-Elementen, die sowohl die Grundsätze von User Experience als auch Responsive Design erfüllen, ist Angular zum Mittel der Wahl bei hybriden Applikationen geworden. Der Vortrag gibt zunächst eine kurze Einführung in die Grundbegriffe der hybriden App-Entwicklung und Angular. Es wird ein Grundsystem für mobile App-Entwicklung erstellt und um Webmapping Elemente, durch die Angular Leaflet Directive, erweitert. Das Ergebnis kann dann in einer Vorführanwendung direkt betrachtet werden. Alle verwendeten Frameworks sind natürlich Open-Source. Da das Thema hybride App-Entwicklung sehr Umfangreich ist, ist der Vortrag als eine Einführung in die Thematik gedacht, die die Vorzüge von hybriden Webmapping Apps mit Angular aufzeigen soll.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
18:00 FOSSGIS e.V. German 2016

Fußgängerrouting mit OSM

"Fußgängerrouting mit OSM", Vorstellung Bachelorarbeit zur synthetischen Erzeugung von Bürgersteigen und Straßenübergängen, ohne dass sie in OSM erfasst sind.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:16 FOSSGIS e.V. German 2016

Jenseits von Mercator

Karten im OpenStreetMap-Umfeld werden fast immer in Mercator-Projektion produziert. Diese prägt durch ihre Verbreitung nicht nur in OpenStreetMap, sondern auch in so gut wie allen anderen globalen Internet-Kartendiensten unser Verständnis von Geographie und Kartographie in einem erheblichen Ausmaß. Dieser Vortrag erläutert die Vor- und Nachteile dieser Projektion, insbesondere auch den Einfluss, den diese auf die Datenerfassung in OpenStreetMap hat. Es werden verschiedene Alternativen mit ihren möglichen Anwendungsfeldern vorgestellt sowie die praktischen Schwierigkeiten beim Umgang mit Projektionen und der Umrechnung zwischen verschiedenen Koordinatensystemen erläutert. Der Vortrag richtet sich primär an Kartenentwickler, Kartennutzer und Mapper im OpenStreetMap-Umfeld, enthält aber auch nützliche Hinweise und Anregungen für Produzenten lokaler Karten in transversaler Mercator-Projektion auf nicht-OSM-Basis sowie für Software-Entwickler.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:43 FOSSGIS e.V. German 2016

GIS in der Cloud - Schönwetterwolke, Gewitter oder reiner Dunst?

Das WebGIS-Systeme Desktop-basierten an Funktionalität zunehmend ebenbürtig werden, ist fast schon ein alter Hut. Doch wie sieht es auf der Serverseite aus? Ist die Verlagerung von GIS-Architekturen in die Cloud wirklich die allseits Schönwetter-Machende, problemlos skalierbare Alternative zur klassischen Anmietung eines Servers, wo sind Fallstricke, wie sieht es mit den Kosten aus und überhaupt, wo landen meine Daten eigentlich? Der Vortrag beleuchtet vor dem Hintergrund technischer und rechtlicher Aspekte praktische Vor- und Nachteile des Cloud-Hostings und zeigt anhand von konkreten Beispielen auf, wann sich die Cloud als Hostingadresse für Kartendienste und WebGIS-Plattformen wirklich lohnt. Als Beispiele werden auf OSM- und anderen Freien Daten basierende weltweite Kartendienste sowie die auf SHOGun2 basierende WebGIS-Plattform „MapMavin“ vorgestellt. Für beide wurde der Betrieb auf einem Cloud-Server geprüft, doch nur für MapMavin dann auch tatsächlich realisiert.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:03 FOSSGIS e.V. German 2016

Turf.js – Geoverarbeitung im Browser

Die Open Source JavaScript-Bibliothek Turf.js ermöglicht geographische Analysen und Abfragen. Anders als bei klassischen Python-Geoverarbeitungsbibliotheken, wie PyQGIS oder auch ArcPy, ist bei Turf.js keine GIS-Anbindung erforderlich. Die Analysen können in einem beliebigen Browser ausgeführt werden. Diese Flexibilität ist besonders für Webmapping-Anwendungen von hoher Bedeutung, da die Kombination mit beliebigen Mapping-Bibliotheken wie z.B. OpenLayers oder Leaflet und damit auch eine Visualisierung der Ergebnisse möglich ist. Im Gegensatz zu Web Processing Services (WPS), die eine komplexe serverseitige Infrastruktur erfordern, arbeitet Turf.js clientseitig mit Daten im GeoJSON-Format, was nicht nur eine allgemein bessere Performance mit sich bringt, sondern zudem auch offline funktioniert.</p> <p>Im Vortrag werden verschiedene Anwendungsbeispiele aufgezeigt, die diese Vorteile verdeutlichen. Die Erstellung von Puffern, Punkt-in-Polygon, Zusammenführen (Merge), Ausschneiden (Erase) und viele andere Funktionen zeigen die Möglichkeiten von Turf.js, die eine schnelle und leicht umzusetzende Alternative zu komplexen Web-GIS-Lösungen darstellen.
  • Published: 2016
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
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