Show filters Hide filters

Refine your search

Publication Year
Person found in the video
1-4 out of 4 results
Change view
  • Sort by:
44:03 Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) German 2015

Preisträgervortrag der Stern-Gerlach-Medaille 2015: "Von der Entdeckung des Higgs-Teilchens zur Suche nach neuer Physik"

Die Stern-Gerlach-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Physik. Sie wird für eine oder mehrere Arbeiten aus dem gesamten Bereich der Physik vergeben. Im Jahr 2015 wird die Stern-Gerlach-Medaille an Prof. Dr. Karl Jakobs von der Universität Freiburg verliehen ... „Für seine herausragende Rolle und seinen immensen Einsatz, die zu der epochalen Entdeckung des Higgs-Teilchens führten. Seine Beiträge zur Entwicklung von Detektoren für hochenergetische Teilchenkollisionen sowie seine richtungsweisenden Ideen zu Experimentiertechniken und Analysestrategien bei der Higgs-Suche spielten eine Schlüsselrolle für den überzeugenden Nachweis dieses fundamentalen Teilchens. Diese Entdeckung ist ein Meilenstein für das Verständnis des Aufbaus der Materie.“ Die Entdeckung des Higgs-Bosons am Large Hadron Collider (LHC) des CERN im Jahre 2012 ist eines der wichtigsten Ergebnisse der heutigen Physik. Mit seinen Ideen und seinem Engagement hat Karl Jakobs in den vergangenen zwanzig Jahren seine gesamte Forschungskraft darauf ausgerichtet, eines der großen Experimente – ATLAS – am Beschleunigerzentrum aufzubauen und die physikalischen Ziele zu definieren. In den Jahren 1997 bis 2002 war er Leiter der Higgs-Arbeitsgruppe der ATLAS-Kollaboration. Seine Berechnungen waren wesentlich für die Ausrichtung der Suche nach dem letzten fehlenden Element des Standardmodells der Teilchenphysik und trugen entscheidend zum Auffinden dieses Teilchen bei. Von 2006 bis 2008 war Karl Jakobs Koordinator der physikalischen Analyse der im Experiment gewonnenen Daten, die im Jahre 2011 zu ersten Anzeichen für die Existenz des Higgs-Bosons und im Jahr 2012 – zeitgleich mit dem CMS-Experiment – zu seiner endgültigen Entdeckung führten. Karl Jakobs hat in Bonn und Heidelberg Physik studiert. Nach der Promotion 1988 über die Erzeugung geladener W-Bosonen im UA2-Experiment am europäischen Teilchenbeschleunigerzentrum CERN bei Genf war er dort bis 1991 Fellow. Nach fünf Jahren als Post-Doc am Max-Planck-Institut für Physik in München wurde er 1996 Professor an der Universität Mainz und im Jahr 2003 an die Universität Freiburg berufen.
  • Published: 2015
  • Publisher: Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)
  • Language: German
53:45 Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) German 2016

Preisträgervortrag der Stern-Gerlach-Medaille 2016: "Hochenergie-Gamma-Astronomie mit den H.E.S.S.-Teleskopen: der Himmel in einem neuen Licht"

Die Stern-Gerlach-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Physik. Sie wird für eine oder mehrere Arbeiten aus dem gesamten Bereich der Physik vergeben. Im Jahr 2016 wird die Stern-Gerlach-Medaille an Prof. Dr. Werner Hofmann vom Max-Planck-Institut für Kernphysik Heidelberg verliehen: „In Würdigung seiner entscheidenden Beiträge zur Etablierung der TeV-Gammastrahlungsastronomie, basierend auf der Entwicklung abbildender Cherenkov-Teleskope in den Experimenten HEGRA und H.E.S.S. Damit wurde ein neues Fenster ins Universum geöffnet und kosmische Quellen extrem hochenergetischer Teilchen entdeckt.“ Werner Hofmann ist einer der international führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Hochenergie-Astrophysik. Die unter seiner Leitung gebauten High Energy Stereoscopic System (H.E.S.S.)-Teleskope ermöglichten bahnbrechende Bilder unserer Galaxis in einem neuen Bereich des elektromagnetischen Spektrums, und die detaillierte Beobachtung hochenergetischer kosmischer Gammaquellen wie supermassiver Schwarzer Löcher, Pulsare und Supernovae. Als Sprecher des Cherenkov Telescope Array (CTA)-Konsortiums prägt er maßgeblich die Zukunft dieses Forschungsfeldes. Werner Hofmann studierte Physik an der Universität Karlsruhe und habilitierte sich 1980 an der Universität Dortmund. Nach einem Forschungsaufenthalt am Lawrence Berkeley Laboratory und einer Professur an der University of Berkeley wurde er 1988 als Direktor an das Max-Planck-Institut für Kernphysik nach Heidelberg berufen und ist zugleich Honorarprofessor an der Universität Heidelberg.
  • Published: 2016
  • Publisher: Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)
  • Language: German
24:20 Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) German 2016

Preisträger der Stern-Gerlach-Medaille 2016: Ein Interview mit Herrn Prof. Dr. Werner Hofmann

Die Stern-Gerlach-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Physik. Sie wird für eine oder mehrere Arbeiten aus dem gesamten Bereich der Physik vergeben. Im Jahr 2016 wird die Stern-Gerlach-Medaille an Prof. Dr. Werner Hofmann vom Max-Planck-Institut für Kernphysik Heidelberg verliehen: „In Würdigung seiner entscheidenden Beiträge zur Etablierung der TeV-Gammastrahlungsastronomie, basierend auf der Entwicklung abbildender Cherenkov-Teleskope in den Experimenten HEGRA und H.E.S.S. Damit wurde ein neues Fenster ins Universum geöffnet und kosmische Quellen extrem hochenergetischer Teilchen entdeckt.“ Werner Hofmann ist einer der international führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Hochenergie-Astrophysik. Die unter seiner Leitung gebauten High Energy Stereoscopic System (H.E.S.S.)-Teleskope ermöglichten bahnbrechende Bilder unserer Galaxis in einem neuen Bereich des elektromagnetischen Spektrums, und die detaillierte Beobachtung hochenergetischer kosmischer Gammaquellen wie supermassiver Schwarzer Löcher, Pulsare und Supernovae. Als Sprecher des Cherenkov Telescope Array (CTA)-Konsortiums prägt er maßgeblich die Zukunft dieses Forschungsfeldes. Werner Hofmann studierte Physik an der Universität Karlsruhe und habilitierte sich 1980 an der Universität Dortmund. Nach einem Forschungsaufenthalt am Lawrence Berkeley Laboratory und einer Professur an der University of Berkeley wurde er 1988 als Direktor an das Max-Planck-Institut für Kernphysik nach Heidelberg berufen und ist zugleich Honorarprofessor an der Universität Heidelberg.
  • Published: 2016
  • Publisher: Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)
  • Language: German
08:07 Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) German 2015

Preisträger der Stern-Gerlach-Medaille 2015: Ein Interview mit Herrn Prof. Dr. Karl Jakobs

Die Stern-Gerlach-Medaille ist die höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Physik. Sie wird für eine oder mehrere Arbeiten aus dem gesamten Bereich der Physik vergeben. Im Jahr 2015 wird die Stern-Gerlach-Medaille an Prof. Dr. Karl Jakobs von der Universität Freiburg verliehen ... „Für seine herausragende Rolle und seinen immensen Einsatz, die zu der epochalen Entdeckung des Higgs-Teilchens führten. Seine Beiträge zur Entwicklung von Detektoren für hochenergetische Teilchenkollisionen sowie seine richtungsweisenden Ideen zu Experimentiertechniken und Analysestrategien bei der Higgs-Suche spielten eine Schlüsselrolle für den überzeugenden Nachweis dieses fundamentalen Teilchens. Diese Entdeckung ist ein Meilenstein für das Verständnis des Aufbaus der Materie.“ Die Entdeckung des Higgs-Bosons am Large Hadron Collider (LHC) des CERN im Jahre 2012 ist eines der wichtigsten Ergebnisse der heutigen Physik. Mit seinen Ideen und seinem Engagement hat Karl Jakobs in den vergangenen zwanzig Jahren seine gesamte Forschungskraft darauf ausgerichtet, eines der großen Experimente – ATLAS – am Beschleunigerzentrum aufzubauen und die physikalischen Ziele zu definieren. In den Jahren 1997 bis 2002 war er Leiter der Higgs-Arbeitsgruppe der ATLAS-Kollaboration. Seine Berechnungen waren wesentlich für die Ausrichtung der Suche nach dem letzten fehlenden Element des Standardmodells der Teilchenphysik und trugen entscheidend zum Auffinden dieses Teilchen bei. Von 2006 bis 2008 war Karl Jakobs Koordinator der physikalischen Analyse der im Experiment gewonnenen Daten, die im Jahre 2011 zu ersten Anzeichen für die Existenz des Higgs-Bosons und im Jahr 2012 – zeitgleich mit dem CMS-Experiment – zu seiner endgültigen Entdeckung führten. Karl Jakobs hat in Bonn und Heidelberg Physik studiert. Nach der Promotion 1988 über die Erzeugung geladener W-Bosonen im UA2-Experiment am europäischen Teilchenbeschleunigerzentrum CERN bei Genf war er dort bis 1991 Fellow. Nach fünf Jahren als Post-Doc am Max-Planck-Institut für Physik in München wurde er 1996 Professor an der Universität Mainz und im Jahr 2003 an die Universität Freiburg berufen.
  • Published: 2015
  • Publisher: Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)
  • Language: German
out of 1 pages
Loading...
Feedback

Timings

   94 ms - page object
   40 ms - search
    4 ms - highlighting
    2 ms - highlighting/19338
    1 ms - highlighting/19336
    4 ms - highlighting/19339
    2 ms - highlighting/19337

Version

AV-Portal 3.8.2 (0bb840d79881f4e1b2f2d6f66c37060441d4bb2e)