Show filters Hide filters

Refine your search

Publication Year
1-31 out of 31 results
Change view
  • Sort by:
20:57 FOSSGIS e.V. German 2013

Analyse strukturgeologischer 3D-Daten in PostGIS

Im Zuge steigender Energiekosten werden geothermische Heizanlagen in der Schweiz immer beliebter. Um Risiken bei der Anlage von Erdwärmesonden zu vermeiden ist es entscheidend, neben zweidimensionalen Oberflächendaten auch die räumliche Geometrie der im Untergrund befindlichen Schichten zu kennen. Zur Entscheidungsfindung für die Bewilligung von Erdsonden wurde eine Abfrageroutine in PostGIS entwickelt. Die geologischen Schichten wurden in GOCAD, einer proprietären geologischen Software, modelliert und als 3D-Geometrien in PostGIS importiert. Die Abfrageroutine liefert für jeden Punkt auf Basis einer langen Reihe von Kriterien als Ergebnis die Zulässigkeit einer Erdwärmesonde, die zulässige Bohrtiefe sowie einen spezifischen erläuternden Text mit Begründungen und allfälligen Auflagen. Der Vortrag demonstriert einerseits die Abfrageroutine und geht weiter auf die Möglichkeiten und Grenzen der Ablage und Analyse von geologischen 3D-Daten in PostGIS ein.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:01 FOSSGIS e.V. German 2013

Das OpenStreetMap-Datenmodell

Auf den ersten Blick scheint OpenStreetMap ein sehr einfaches Datenmodell zu benutzen. Es gibt Nodes, Ways und Relations mit freien Tags. Das war es schon. Aber wenn man etwas genauer schaut, dann findet man hinter diesem einfachen Grundmodell ein komplexes Gebilde von Konventionen, die manchmal dokumentiert sind, vielfach aber nur in den Köpfen der Mapper existieren. Daneben führt die Interpretation der Daten durch vorhandene Software vielfach zu weiteren Regeln, die man eigentlich dem Datenmodell zuordnen muss. All dies führt zu einem ziemlich komplexen Datenmodell, dass jeder verstanden haben muss, der intensiver mit OSM-Daten arbeitet. Die simple Welt der OSM-Grundobjekte mit ein paar Tags ist eine Illusion. Der Vortrag zeigt anhand der existierenden OSM-Daten, welche Einflüsse unser Datenmodell geprägt haben, was damit ausgedrückt werden kann und wo seine Beschränkungen liegen. Er versucht aus den einzelnen Aspekten von Tagging-Konventionen, über komplexe Relations bis zu implizierten, aber nicht wirklich modellierten Zusammenhängen einen Eindruck davon zu geben, wie unser Datenmodell eigentlich aussieht und wie es sich weiterentwickeln kann. Der Vortag richtet sich an alle "Mapper" und alle, die OSM-Daten nutzen oder nutzen wollen und die sich schonmal gefragt haben, warum das eigentlich oft so schwierig ist.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
28:38 FOSSGIS e.V. German 2013

Eine Karte in jeder Sprache

OpenStreetMap ist mit dem Anspruch angetreten, eine Karte der ganzen Welt zu schaffen, eine Karte, die von jederman genutzt werden kann. Die Karten, die aus OSM-Daten erstellt wurden, haben aber häufig das Problem, dass die Namen von Länder, Städte und POIs für die Nutzer der Karten nicht lesbar sind. Der europäische Tourist, der seine Asienreise plant, sieht oft nur unverständliche Namen in unbekannten Schriftzeichen. Andersherum, kann ein Schulkind in Nepal die europäischen Namen nicht verstehen. Außerdem gibt es viele Konflikte in mehrsprachigen Regionen, welche Namen denn nun auf der Karte erscheinen sollen. Diesen Problemen kann nur mit einer mehrsprachigen Karte abgeholfen werden. Jedem Nutzer soll eine OSM-Karte in seiner Sprache zur Verfügung gestellt werden. Die Daten dazu sind bei OSM häufig schon vorhanden, aber es braucht auch die Software um damit umgehen zu können. Der Wikimedia Deutschland e.V. hat im Jahre 2012 die Entwicklung von Software für eine solche Karte finanziert und damit wichtige Schritte ermöglicht. Seither arbeiten wir daran, die mehrsprachige Karte allgemein zur Verfügung zu stellen. Der Vortrag stellt den Stand des Projektes dar und beschreibt was für technische und soziale Probleme zu überwinden waren (und noch sind). Er geht auf die technischen Hintergründe des Kartenservers auf Basis von Mapnik und der MapQuest-Render-Software ein und zeigt wie mit der manuellen Datenerfassung durch tausende OSM-Enthusiasten in Verbindung mit automatischer Transliteration und schnellem Kartenrendering eine wirklich überall nutzbare Karte möglich wird.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
25:19 FOSSGIS e.V. German 2013

Effizientes Mappen von Hausnummern

Von den 30 Millionen Adressen in Deutschland sind derzeit in OSM nur ca. 10% erfasst. In anderen Ländern ist der Anteil meist noch geringer. Adress-Suchmaschinen wie NOMINATIM, aber auch Navigationssysteme, LBS-Anwendungen u.v.m. sind auf hinreichend genaue Adressangaben angewiesen. Steve Coast, der Gründer von OSM, hat erst kürzlich darauf hingewiesen, daß die noch am Anfang befindliche Erfassung von Adressen in OSM der letzte ernstzunehmende Grund ist, proprietären Karten gegenüber OSM in manchen Mainstream-Anwendungen den Vorrang zu geben. Eine Unterstützung von Mappern beim effizienten Erfassen von Hausnummern und Adressen ist daher wünschenswert. Keypad-Mapper 3 ist eine Android-Software, die hocheffizientes Mappen von Hausnummern und Adressen ermöglicht. Die neue Version 3 wartet mit produktivitätssteigernden Features auf, die qualitativ hochwertige Datenerfassung mit hohem Durchsatz verbinden. Die App ist auch von OSM-Einsteigern leicht zu bedienen und daher massentauglich, z.B. für Anfängerkurse in Schulen, VHS etc. Im Vortrag soll aufgezeigt werden, wie Keypad-Mapper 3 das Mappen von Hausnummern und Adressen unterstützt. Referent: Dipl.-Ing. Markus Semm Gründer und Geschäftsführer der ENAiKOON GmbH, Berlin (Anbieter von Telematiklösungen für gewerbliche Kunden) Herr Semm ist einer der Top 1100 Mapper weltweit. ENAiKOON setzt bei seinen Lösungen ausschließlich auf OpenStreetMap und unterstützt die Community inhaltlich wie auch finanziell Warum Hausnummern / Adressen mappen? Welche Datenmodelle gibt es für Hausnummern und Adressen in OSM? Historie der Software Features der Software Backend-Unterstützung des Hausnummern-Mappers durch ENAiKOON OSM-Dienste Seiteneffekt: Beitrag zum OpenSource Projekt opencellid.org
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
24:14 FOSSGIS e.V. German 2013

OpenTopoMap

Das Projekt OpenTopoMap stellt eine Karte aus den Daten der OpenStreetMap zur Verfügung, welche sich am Stil der amtlichen topographischen Karten der deutschen Landesvermessung orientiert. Eine Verfügbarkeit für ganz Europa ist angestrebt. OSM-Daten werden gefiltert und in eine PostgreSQL-Datenbank eingespeist. Mit Mapnik 2.1 werden drei Ebenen einzeln gerendert und mittels ImageMagick zu einer Kachel vereinigt
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
20:34 FOSSGIS e.V. German 2013

Semi-automatische Adressdatenerfassung

Das Projekt OpenAddresses (OA) wurde im Jahr 2007 konzipiert, gestartet und seither permanent weiterentwickelt. OA ermöglicht das Erfassen von geokodierten Adressen über eine Web-Anwendung. Geokodierte Adressen sind ein wichtiger Bestandteil einer Geodateninfrastruktur und dienen zahlreichen Anwendungen als wichtige Ortsinformation. OA erlaubt die erfassten Daten kostenlos herunterzuladen und sie zu verwenden. OA verwendet als Hintergrunddaten OpenStreetMap (OSM) Daten und ist seit einiger Zeit bestrebt, eine möglichst aktuelle Synchronisation zur OSM-Datenbank herzustellen. Dieser Beitrag stellt eine Browseranwendung vor, die erstellt wurde, um Fotos von Smartphones für die semi-automatische Erfassung von geokodierten Adressen zu verarbeiten. Das Vorgehen ist dabei so, dass ein Anwender mit einem Smartphone oder einer Kamera mit entsprechender Sensorik Fotos von Gebäuden erstellt. Diese digitalen Bilder, werden anschliessend über die erwähnte Browseranwendung auf einen Server geladen und dort prozessiert. Dabei werden die erwähnten Informationen ausgelesen. Über Nominatim wird die Kameraposition zur Zeit der Aufnahme abgefragt und mithilfe der Information des Richtungssensors wird die geschätzte Position des aufgenommenen Gebäudes ermittelt. Die so erhaltenen Informationen werden in der Browseranwendung dargestellt: zum einen wird der Kamerastandort und die geschätzte Gebäudeposition in einer Karte dargestellt, zum andern werden die aus Nominatim erhaltenen Adressinformationen in einer Tabelle aufgeführt. Der Anwender kann nun einerseits im Kartenfenster die korrekte Adress- bzw. Gebäudeposition festlegen und andrerseits die erhaltenen Adresseninformationen falls nötig ändern, ergänzen oder bestätigen. Sind die Angaben vollständig und korrekt, werden die so erhobenen geokodierten Adressinformationen direkt in die Datenbank von OA eingetragen. Nebst der Browseranwendung wird im Beitrag auch auf die Qualität dieses Ansatzes und Risiken und Chancen eingegangen.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
22:45 FOSSGIS e.V. German 2013

Overpass Turbo

Die Overpass API hat sich als ein sehr hilfreiches Werkzeug herausgestellt, wenn es darum geht, die enormen Datenmengen von OpenStreetMap zu durchforsten und zu analysieren. Die von Roland Olbricht entwickelte Overpass API ist schnell, verfügbar und durch ihre spezielle Abfragesprache sehr flexibel wenn es darum geht, Daten zu filtern. Sie konnte aber lange Zeit ihre Stärken nicht voll ausspielen, da es für die API keine einfache, schnelle und effiziente
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
22:32 FOSSGIS e.V. German 2013

GeoPackage, das Shapefile der Zukunft

Der GeoPackage-Standard ist im Januar 2013 vom OGC als Draft veröffentlicht worden. Er vereint die Speicherung von Vektor- und Rasterdaten im verbreiteten SQLite DB-Fileformat. Vektoren werden im SpatiaLite-Format und Rasterdaten wie MBTiles gespeichert. Der kommende Standard und mögliche Anwendungen werden im Detail vorgestellt.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
22:09 FOSSGIS e.V. German 2013

Datenqualität von OSM in der Schweiz

Eine immer wiederkehrende Frage ist, wie gut sind die OSM Daten? Dieser Vortrag soll einige Aspekte der Qualität und Vollständigkeit der OSM Daten in der Schweiz beleuchten. Die Schweiz ist kein grosses Land, und trotzdem zeigt sich die für OSM typische grosse Bandbreite: Es gibt sehr detailliert gemappten Gebiete, aber auch solche, wo erst das Hauptstrassennetz und ein paar von Luftbildern mit schlechter Auflösung abgezeichnete Wälder verfügbar sind. OSM bietet vielen geographischen Features Platz. Wichtig ist sicherlich das Strassennetz, welches Routing ermöglicht und häufig auch den Hintergrund für Spezialkarten darstellt. Für die Adresssuche braucht es Strassennamen, aber auch die Administrativen Einheiten. Dann gibt es noch eine breite Palette von Points of Interest: Bushaltestellen, Restaurants, Hotels. Aber auch Brunnen (mit oder ohne Trinkwasser) oder markante Bäume. Dazu kommen noch Informationen die für Spezialkarten Verwendung finden wie Wanderwege, Skipisten oder Skatingrouten. Im Vortrag wird für einige ausgewählte Aspekte versucht eine quantitative Bewertung der Qualität des OSM-Datenbestandes in der Schweiz darzulegen und deren Entwicklung aufzuzeigen. Als Vergleichsgrundlage dazu werden wo möglich offizielle Daten verwendet wie zum Beispiel das Eidgenössische Gebäude- und Wohnungsregister für die Strassennamen.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
42:35 FOSSGIS e.V. German 2013

Open Standards, Open Source, Open Data: Zuviel des Guten?

"Open Standards, Open Source, Open Data: Zuviel des Guten?" - Der Vortrag beleuchtet ausnahmsweise mal die Schattenseiten dieser drei Gesellen, denn: Ja, es gibt sie, z.B. * behindern Standards Innovation, * zerstört Open Source bewährte Geschäftsmodelle und * Open Data fördert das Chaos. Eine konstruktive Herangehensweise zeigt, dass es lediglich gilt diese Schattenseiten auzuleuchten, um das volle Potential expliziter Offenheit ausschöpfen zu können. == Open Standards == Ein Blick auf das Alter einiger Standards und deren Praktibilität in der heutigen IT-Landschaft zeigt, wie schwer es ist Innovation einzuführen. Und das ist auch gut so, denn nicht jede Innovation ist auch gleich gut. Oft sind Innovationen auch einfach nur neu und vollkommen überflüssig oder müssen Bewährtes gar nicht zwingend ersetzen, sondern können es ergänzen. Der Beitrag stellt Möglichkeiten vor, Innovation in geregelter Form einzubringen. == Open Source == Open Source zerstört proprietäre Geschäftsmodelle und ist deshalb ein Verlust für herkömmliche Softwarehersteller die sich weigern ihr Geschäftsmodell an veränderte Bedingungen anzupassen. Open Source führt aber auch zu Innovation, belebt den Markt und fördert den Wettbewerb. Lediglich 10% des Umsatzes in IT Projekten basiert auf proprietären Geschäftsmodellen. == Open Data == Der Begriff Open Data ist noch nicht klar definiert und bedarf zusätzlicher Erkläuterungen. Die wachsende Verfügbarkeit von Open Data wirft eine ganze Reihe neuer und alter Fragen auf, die hier vorgestellt werden. Es gilt transparente Antworten auf diese Fragen zu finden um die Daten und den Umgang damit kontinuierlich verbessern zu können. Innovation fordert kontinuierliche Investition. Das geht besser, wenn alle Aktuere (Stakeholder) an den Prozessen teilnehmen können und nicht, wie es bisher oft der Fall war, alles geheim und hinter verschlossenen Türen entschieden wird. Im Grunde stimmt es also doch: Alles offen, alles gut. Man muss nur wissen wie.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
07:18 FOSSGIS e.V. German 2013

Neue Webmapping Trends

Keynote-Vortrag von der Eröffnungsveranstaltung der FOSSGIS 2013 von Emmanuel Belo.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
28:36 FOSSGIS e.V. German 2013

Mobile Karten erstellen mit OSM, OpenLayers und Overpass API

Mit OpenStreetMap stehen nicht nur freie Daten zur Verfügung, sondern wegen der hervorragenden Community decken diese auch ein sehr breites thematisches Spektrum ab, und sie erreichen dabei eine Aktualität, die sich eher in Tagen und Stunden als Monaten und Jahren bemisst. Mit der Kombination der freien Werkzeuge OpenLayers und der Overpass API lassen sich diese leicht in einer Karte für thematische Overlays visualisieren, die sowohl gleichermaßen auf dem Desktop wie auf mobilen Endgeräten funktioniert, aber trotzdem nicht mehr Infrastruktur als eine einfache HTML-Seite braucht. Dank Overpass API ist sie stets minutenaktuell und auch spontan im HTML-Code oder sogar zur Laufzeit konfigurierbar. Anhand einer Beispielkarte werden die Möglichkeiten erläutert: Es wird gezeigt, wie durch ein durchdacht einfaches Bedienkonzept und Nutzung der Geolokalisierung eine Smartphone-freundliche Karte entsteht. Wir werden eigene Kategorien von Points of Interest spontan als Kartenoverlay hinzufügen. Und es wird gezeigt, wie durch Kombination von Tag-Verarbeitung auf dem Client und Rückgriff auf die Nominatim-API zu jedem POI automatisch eine Adresse ermittelt werden kann.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
23:51 FOSSGIS e.V. German 2013

Werkzeuge zur Nutzung von OpenStreetMap-Daten in GIS

Das Wikipedia-ähnliche OpenStreetMap-Projekt (OSM) liefert Geodaten mit grossem Detailreichtum. Die OSM-Daten ergänzen damit behördliche Geodaten u.a. mit Restaurants, Rastplätzen oder Aussichtspunkte. Doch viele wissen nicht, wie das OSM-Objektmodell aufgebaut ist, wie man OSM-Daten durchsucht oder können mit dem XML-Rohdatenformat von OpenStreetMap nichts anfangen. Zunächst soll also demonstriert werden, wie man Daten findet (OSM Wiki, Taginfo). Dann wird aufgezeigt, wie man ohne zu programmieren, ohne lokale Installation (und auch ohne Kommandozeilen-Werkzeuge) auf freie Geodaten-Quellen zugreifen oder sie herunterladen kann. Es sind dies u.a. der Desktop-Konverter OGR und der online GeoConverter. Beide konvertieren eine OSM-Datei in ein GIS-Format, so dass sie zugänglich werden. OpenPOIMap bietet (Schweizer) Points-of-Interest an, die auch als WFS-Service bezogen werden können. Und mit SpatiaLite-Tools kann man u.a. Strassen- und Bahnnetzwerke importieren und analysieren. Sämtliche gezeigten Software-Werkzeuge sind Open Source. Am Schluss kommen auch frei zugängliche Webdienste wie das online Overpass API zur Sprache.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
23:51 FOSSGIS e.V. German 2013

Der OpenStreetMap-Geocoder Nominatim

Nominatim ist die Software, die sich hinter der Suchbox der OpenStreetMap-Hauptseite verbirgt. Sie bietet eine Freitext-Suche genauso wie Reverse-Geocoding, deckt OSM-Daten weltweit ab und kann minütlich auf dem Stand der letzten Änderungen in OSM gehalten werden. Dieser Vortrag gibt einen kurzen Einblick ins Innere von Nominatim. Es wird erklärt, wie die OSM-Daten vorverarbeiten werden, wie ein Ort seine Adresse erhält und wie schlussendlich die Suche selber funktioniert. Der Schwerpunkt liegt dabei weniger auf technischen Details sondern der Vortrag wird mehr die grundlegenden Prinzipien erklären, die der Suche zugrunde liegen. Damit soll dem interessierten Mapper geholfen werden, besser zu verstehen, wie die sorgfältig in OSM erfassten Daten verarbeitet werden, damit sie von anderen gefunden werden können.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:32 FOSSGIS e.V. German 2013

PostgreSQL Wartung und Administration

PostGIS ist sehr beliebt zur Verwaltung von Kartendaten. PostGIS ist ein Aufsatz für das Datenbanksystem PostgreSQL. PostgreSQL ist ein klassisches Datenbanksystem, dass einwenig administrative Wartung und Pflege bedarf. Der Vortrag zeigt ein paar administrative Tricks und Kniffe wie das System gut gepflegt und gewartet werden kann. PostGIS ist sehr beliebt zur Verwaltung von Kartendaten. PostGIS ist ein Aufsatz für das Datenbanksystem PostgreSQL. PostgreSQL ist ein klassisches Datenbanksystem, dass einwenig administrative Wartung und Pflege bedarf. Der Vortrag zeigt ein paar administrative Tricks und Kniffe wie das System gut gepflegt und gewartet werden kann.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
30:01 FOSSGIS e.V. German 2013

Ort-Suche mit PostgreSQL/PostGIS

Ein Ort lässt sich über dessen Lagekoordinaten und den Ortsnamen beschreiben und speichern. Doch wie lässt sich der Ort in einem Haufen anderer Orte gezielt und effizient auffinden? Aktuelle PostgreSQL/PostGIS - Installationen bieten leistungsfähige Werkzeuge zur räumlichen wie textbasierten, unscharfen Ort-Suche. Es wird in einem ersten Schritt auf die Analogie zwischen koordinatenbasierter, geographischer Suche und der Textsuche wie Ortsnamen eingegangen. Der Einsatz eines Suchradiuses mithilfe des kNN-GiST Index wird erläutert und an einem Beispiel die Leistungsfähigkeit demonstriert. Die Methoden und Werkzeuge zur unscharfen Textsuche wie Regex, Soundex, Metaphone/Demetaphone, fuzzystrmatch/Levenshtein, Trigramm, FTS werden anhand von Fallbeispielen erläutert und Stärken und Schwächen der verschiedenen Vorgehensweisen gegeneinander abgewogen. Es wird auf die Problematik mehrsprachiger Ortsnamen eingegangen und gezeigt, wie man auch mehrsprachige Suchanfragen mit der in PostgreSQL standardmässig enthaltenen Volltextsuche (FTS) treffsicher beantworten kann. Zum Abschluss wird anhand einer massgeschneiderten Webapplikation auf Basis von GeoDjango illustriert, wie die Möglichkeiten der Ort-Suche mit PostgreSQL/PostGIS dem Endanwender zur Verfügung gestellt werden können.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:00 FOSSGIS e.V. German 2013

Kort

Da OpenStreetMap ein freies Projekt, welches es jedermann ermöglicht, Kartendaten zu nutzen und zu editieren, ist es nicht ausgeschlossen, dass fehlerhafte bzw. unvollständige Daten eingetragen werden. Es gibt verschiedene Tools, die es sich zum Ziel gesetzt haben, solche Fehler zu
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
30:51 FOSSGIS e.V. German 2013

Offene Standards und Freie Software - Zusammenspiel, Entwicklungen, Unterschiede

Ähnlich wie die immer wiederkehrenden Fragen nach „Was ist Freie Software?“, „Was ist Open Source Software?“, „Was ist die OSGeo?“ gibt es immer wieder Fragen wie „Was ist das OGC?“, „Wie entsteht ein Standard?“, „Wie kann ich mich beim OGC einbringen?“. Daher ist der Vortrag als Grundlagenvortrag gedacht, der aber auch Ausblick auf aktuelle Entwicklungen im OGC gibt. Offene Standards bilden die Grundlage für viele Anwendungen in einer immer komplexer werdenden IT-Welt. Geodaten und daraus resultierende Geoinformationen finden immer mehr Anwendung und werden von immer mehr Nicht-Fachleuten genutzt. Ein standardisierter Zugriff und Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen und Plattformen ist eine wichtige Voraussetzung, um die große Menge Daten und Informationen sinnvoll zu nutzen und miteinander verknüpfen zu können. In der Geo-Branche sind die Standards des Open Geospatial Consortium (OGC) in Bereichen wie 3D-Anwendungen, dem „Internet der Dinge“, aber auch bei „klassische“ Geoportal-Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Die zentrale Aufgabe des OGC ist die globale Entwicklung, Förderung und Harmonisierung von offenen Standards und Architekturen, die die Integration von raumbezogenen Daten und Diensten für Benutzeranwendungen ermöglichen und entsprechendes Marktpotenzial schaffen. Ähnlich wie die immer wiederkehrenden Fragen nach „Was ist Freie Software?“, „Was ist Open Source Software?“, „Was ist die OSGeo?“ gibt es immer wieder Fragen wie „Was ist das OGC?“, „Wie entsteht ein Standard?“, „Wie kann ich mich beim OGC einbringen?“. Daher beleuchtet dieser (als Grundlagenvortrag gedachte) Vortrag u.a. folgende Aspekte: Grundlagen des OGC: Was arbeitet das OGC und wie ist sie aufgebaut? Wer sind die Mitglieder? Was sind aktuelle Themen? Wie entsteht ein Standard? Vom Interoperability Program zum Standards Program (z.B. 3D Portrayal Interoperability Experiment) [1, 2, 3] Welche Rolle spielt Freie Software im OGC (Beispiele: OGC Referenzimplementationen, das OGC Compliance Program) Neuigkeiten aus den einzelnen Arbeitsgruppen, wie z.B. welche aktuellen Entwicklungen gibt es im Bereich Linked Data? Welche Arbeitsgruppen wurden in den vergangenen 12 Monaten in Leben gerufen?, Wie ist der Standard der Dinge der OGC Web Services Testbeds (OWS-9 und OWS-10). Ausblick auf Aktivitäten / Meetings in 2013/2014
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
20:48 FOSSGIS e.V. German 2013

GeoCouch

Bei Apache CouchDB und Couchbase handelt es sich um sogenannte dokumentbasierte Datenbanken. Sie gehörten somit in die Kategorie der nicht-relationale Datenbanksysteme für die sich der Sammelbegriff
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
17:11 FOSSGIS e.V. German 2013

Kollaboration um ein Open-Source generisches Mapping System

Seit zwei Jahren sind mehrere Projekte um Open-Source Mapping in der Westschweiz entstanden. Anstatt einzelne Projekte zu entwickeln, wurde schnell klar, dass diese Kosten und Entwicklungen geteilt werden mussten, wodurch ein generisches und höchst konfigurierbares System gemeinsam entwickelt wurde. Sei es Kantonen, Städte, öffentliche Vereinigungen oder sogar private Unternehmen, die Partner müssen die Fähigkeit haben dieses System an ihre Bedürfnisse zu adaptieren. Seit zwei Jahren haben die verschiedenen Partner zwei Entwicklungzyklen in Auftrag gegeben. Die Server-Seite des Systems wird durch Pyramid (Python Webframework), MapFish, MapFish-print und MapServer angetrieben. Die Konfiguration der Layer und Themen des Geoportals ist in einer PostGIS Datenbank abgelegt und mit einem Administrationsystem konfigurierbar. Auf der Clientseite werden nur Javascript und HTML-Komponenten verwendet. Eine High-Level-Bibliothek wurde entwickelt namens CGXP. Die größte Herausforderung und einmalige Erfahrung ist die Gruppierung der verschiedenen Teilnehmer mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen. Dieser Vortrag wird erläutern, wie diese User Gruppe zu Stande gekommen ist, wie die Zusammenarbeit innerhalb einer flexiblen Private-Public Partnerschaft organisiert ist, welche Vorteile einer solchen Organisation im Bereich Open Source Software Entwicklung bringen und welche Ergebnisse (WebGIS Projekt) erreicht wurden.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
01:49 FOSSGIS e.V. German 2013

Administratives PostgreSQL Tuning

Viele sehen PostGIS als das ideale Tool zur Verwaltung von Kartendaten. PostGIS ist ein Aufsatz auf das Datenbanksystem PostgreSQL. Der PostgreSQL-Server hat mehr als 100 Stellschrauben, an denen gedreht werden kann, doch für ein gutes Tuning auf administrativer Ebene sind nur ein paar wenige interessant. Der Vortrag gibt Aufschluss darüber, was auf administrativer Ebene für ein gutes PostgreSQL-Tuning notwendig und was zu beachten ist. Viele sehen PostGIS als das ideale Tool zur Verwaltung von Kartendaten. PostGIS ist ein Aufsatz auf das Datenbanksystem PostgreSQL. Der PostgreSQL-Server hat mehr als 100 Stellschrauben, an denen gedreht werden kann, doch für ein gutes Tuning auf administrativer Ebene sind nur ein paar wenige interessant. Der Vortrag gibt Aufschluss darüber, was auf administrativer Ebene für ein gutes PostgreSQL-Tuning notwendig und was zu beachten ist.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
41:32 FOSSGIS e.V. German 2013

Abschlussveranstaltung der FOSSGIS 2013

* Cédric Moullet: Zeitreise mit geo.admin. (Keynote) * Stefan Keller: Das Leben ist doch ein Spiel! * FOSSGIS e.V. (Marco Lechner): FOSSGIS - Der Verein * FOSSGIS e.V. (Marco Lechner): Verlosung
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
23:56 FOSSGIS e.V. German 2013

WebGL für die Geomatik

Die Verbreitung der HTML5-Norm erlaubt es, neue Technologien zu einzusetzen. WebGL, als Teil der HTML5-Norm, ermöglicht es die Rechenstärke der Graphikkarte zu benutzen. Hoch performante 2D-Webmapping Anwendungen sollen dieses Prinzip nutzen. Als Beispiel bietet Google Maps/WebGL neue Funktionalitäten sowie eine verbesserte Ergonomie im Vergleich zur klassischen Anwendung. Im 3D Bereich, wo Berechnungen sehr aufwändig sind, kann man jetzt mit dieser neuen Technologie Web-Anwendungen entwickeln, die ohne Plugin in einem Browser laufen. Diese Präsentation wird die WebGL Technologie vorstellen sowie ihre potentielle Einsatzmöglichkeit im WebGIS Bereich. Ausserdem werden Synergien zwischen 2D und 3D Webmapping-Anwendungen angedeutet.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
24:15 FOSSGIS e.V. German 2013

OpenStreetMap- und ALK-Daten gemeinsam nutzen

Öffentlichen Daten in Verbindung mit OpenStreetMap-Daten zu nutzen ist, spätestens seit der Umstellung auf die neue OpenStreetMap Lizenz, kein Problem mehr. Ende des Jahres wurde daher ein Projekt ins Leben gerufen, welche zum Ziel hatte einen Stadtplandienst für das Land Mecklenburg-Vorpommern bereitzustellen. Hier wurden Daten der Verwaltungen mit den OpenStreetMap-Daten verarbeitet und in einer gemeinsamen Karte dargestellt. Das Erstellen und Bereitstellen der Karte wurde mit dem Open-Source-Software-Stack Postgis, Imposm, MapServer und MapProxy umgesetzt. Im Vortrag wird auf die technische Umsetzung, die verwendeten Open-Source-Komponenten, auftretende Probleme und die dabei benötigte Weiterentwicklung der genutzten Open-Source-Komponenten eingegangen. So wurde zum Beispiel Imposm im Zuge des Projektes so erweitert, dass polygongenaue Datenbankimporte durchgeführt werden können. Zudem wird im Vortrag besonderes Augenmerk auf das Zusammenspiel zwischen OpenStreetMap Daten und den Daten aus der öffentlichen Verwaltung gelegt. So wurden aus dem OpenStreetMap Projekt sämtliche Straßendaten, alle Flächen- und Gebäudebeschriftungen und jegliche Art von Wasserflächen übernommen. Ergänzt wurden dies durch die flächendeckende Darstellung der Landnutzung von Flurstücks- und Gebäudedaten aus den Daten der Verwaltung. Der Datenbestand der OpenStreetMap Daten wird täglich aktualisiert. Dies ermöglicht es den öffentlichen Stellen auch, die Daten in OpenStreetMap zu verbessern und diese dann gleichzeitig in der Karte sehen zu können. Änderungen an den Daten sind somit in spätestens 24 Stunden in den Karten zu sehen. Um dies zu ermöglichen wurde die MapProxy Seeding Schnittstelle dazu verwendet die Bereiche in denen sich OpenStreetMap Daten geändert haben, neu zu generieren. Die Karten steht alle Bürgern unter der CC-BY-SA 3.0 Lizenz zur Verfügung. Das Projekt wurde entstand unter Zusammenarbeit der Stadt Rostock mit der Firma Omniscale durchgeführt.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
29:14 FOSSGIS e.V. German 2013

Wer ist der Boss bei OpenStreetMap?

Für Außenstehende - und selbst für viele aktive Mapper - ist es nicht immer ganz klar, wohin sich das Schiff OpenStreetMap bewegt und wie man vielleicht ein kleines bisschen Einfluss auf den Kurs nehmen kann. Es gibt eine OpenStreetMap Foundation, Working Groups, Local Chapters, und eine riesige Community, die von Organisation relativ wenig wissen will. Es gibt Entwickler, die tun was sie wollen, und andere Entwickler, die im Auftrag von kommerziellen oder nichtkommerziellen Organisationen an OSM mitarbeiten. Dieser Vortrag soll einen Überblick über die vorhandenen und fehlenden Entscheidungs- und Machtstrukturen im Projekt geben und wird auch ein paar Prognosen für die Zukunft wagen.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
25:03 FOSSGIS e.V. German 2013

Die gemeinsame Nutzung von MS-SQLServer und PostgreSQL/PostGIS sowie weiterer OSGeo-Software

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz setzt im Bereich der Geodatenverarbeitung seit 2010 auf Open Source Software wie PostgreSQL/PostGIS, Quantum GIS, Mapserver und Mapbender. Zur Verwaltung der Fachdaten wird der MS SQL-Server eingesetzt, die clientseitig installierten Datenbankfrontends basieren auf .NET. Um die Vorteile aus beiden „Welten“ nutzen zu können, wird seit 2011 an einer Verknüpfung gearbeitet, die vor allem auf dem Datenaustausch zwischen den Datenbanksystemen SQLServer und PostgreSQL/PostGIS aufbaut. Das Ergebnis ist eine Fachanwendung, die hinsichtlich der Darstellung und Bearbeitung von Geodaten je nach Erfordernissen des Users mit unterschiedlichen GIS-Clients genutzt werden kann. Dazu zählen ein in die Datenbank integrierter, OpenLayers-Kartenviewer ebenso wie eine Anbindung von QGIS sowie eines weiteren proprietären GIS. Derzeit wird zudem eine Verknüpfung mit dem auf Open Source Komponenten aufbauenden GeoPortal.rlp entwickelt, so dass dort in Zukunft WMS- und WFS-Dienste unmittelbar durch den User freigeschaltet bzw. aktualisiert werden können. Im Vortrag soll nicht nur das Ergebnis dieser Symbiose präsentiert werden, sondern auch einige der Hürden, die auf diesem Weg genommen werden mussten (z.B. Codierungsprobleme, Einrichten eines DB-Verbindungsservers mit ODBC, Nutzung von OpenQuery und ogr2ogr). Durch die Präsentation des noch in der Entwicklungsphase befindlichen Projektes erhoffen sich die Entwickler ein Feedback aus der FOSSGIS-Community und den Kontakt zu ähnlichen Projekten.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
22:05 FOSSGIS e.V. German 2013

OSM Daten und MariaDB / MySQL

Aktuelle MariaDB- und MySQL-Versionen bieten deutliche Verbesserungen gegenüber der bisherigen GIS Implementation die bis einschließlich MySQL 5.5 im Einsatz war. Erstmals sind so zum Beispiel echte räumliche Relationen wie "ist enthalten in" oder "überlappt mit" möglich statt nur vereinfacht auf die Bounding Boxen (MBR - Minimal Bounding Rectangle") der einzelnen Geometrien zurückzugreifen. MariaDB und MySQL werden damit zum ersten mal ernsthaft für GIS Anwendungen interessant, auch wenn der Funktionsumfang nach wie vor nicht mit dem von zB. PostGIS aufschließen kann. Der Vortrag beschreibt zunächst den aktuellen Funktionsumfang der GIS Implementationen in den beiden Entwicklungszweigen, einschließlich der neuen Features und der Detailunterschieden zwischen aktuellen MariaDB und MySQL Versionen. Im Anschluß wird eine für das MySQL API angepasste Version des OSM Import-Tools "osm2pgsql" vorgestellt und der vorhandene Funktionsumfang an Hand von Beispielen auf importierten OSM-Daten demonstriert.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
17:45 FOSSGIS e.V. German 2013

GIS basierte, automatisierte Analyseketten als Grundlage für räumliche Energiekonzepte

Im Zuge der im Jahr 2011 eingeleiteten „Energiewende“ wird vor allem im ländlichen Raum eine Verlagerung von der zentralistischen zu einer dezentralen, regenerativen Energieerzeugung stattfinden. Durch den Aufbau dezentraler Versorgungs- und Erzeugungsstrukturen bieten sich in peripheren als auch in strukturschwachen Regionen die Möglichkeiten, aus der Errichtung und dem Betrieb von regenerativen Anlagen - beispielsweise aus Bio- oder Solarenergie – regionale, ökologische und ökonomische Wertschöpfungseffekte zu erzielen. Mit der vielseitigen Inanspruchnahme von Flächen, Nutzungskonkurrenzen und einer Reihe von Raumimplikationen profiliert sich dieser Planungs- und Entwicklungsprozess - insbesondere auf regionaler Ebene - zu einer wesentlichen Komponente in der Raumentwicklung. Zudem sind informelle Konzepte und formelle Planungen erforderlich, um bei der Realisierung von Projekten zwischen den klima- und energiepolitischen Zielen und wirtschaftlichem Investitionsdruck einerseits, sowie Raumverträglichkeit und Akzeptanz in der Öffentlichkeit andererseits einen Ausgleich zu schaffen. Die Geoinformatik, als interdisziplinäres Fachgebiet, kann in diesem Kontext eine bedeutende Rolle spielen. Als technologischer Begleiter der Energiewende eröffnet sich dabei ein wachsendes Anwendungsspektrum. Mittels GIS basierten, automatisierten Analyseketten lassen sich Restriktionen, sowie Potenzial- und Bedarfsflächen auf kommunaler Ebene gebündelt auswerten und deutschlandweit transparent vergleichen. In Projekten an der Hochschule Anhalt zeigt sich, dass selbst frei verfügbare Daten (OpenStreetMap, EEG-Anlagenstammdaten und CORINE Landnutzungsdaten) und Software (gvSIG/QGIS in Verbindung mit der Sextante Toolbox) aussagekräftige Ergebnisse für eine grundlegende Entscheidungsfindung liefern.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
18:06 FOSSGIS e.V. German 2013

Open Street Map in Freiheit erstarrt?

Einer der hergebrachten Grundsätze bei OpenStreetMap ist es, dass jeder alles so eintragen darf, wie er es für richtig hält, wenn der dabei nur auf automatische Edits verzichtet. Trotz dieser immensen Freiheit, die dem Einzelnen zugestanden wird hat jeder aktive Mitwirkende schon Augenblicke der Frustration erlebt, wenn über Taggingprobleme auf Mailinglisten beziehungsweise in Foren endlos diskutiert werden, ohne schließlich greifbare Ergebnisse zu liefern. Man denke auch an den Ärger und Zeitaufwand, den es bedeuten kann, wenn man im Wiki Änderungen an bestehenden Artikeln vornimmt oder versucht via Proposal ein neues Tag zu etablieren. Der Beitrag setzt sich zunächst analytisch mit den Ursachen solcher Situationen auseinander und identifiziert das dem Crowdsourcing innewohnende inkrementelle Handlungselement und die Heterogenität der Beteiligten als wesentliche Ursachen. Das auf Crowdsourcing, als zentrales Element von OpenStreetMap, nicht verzichtet werden kann, liegt auf der Hand. Deshalb beschäftigt sich der Beitrag im Weiteren mit Lösungsstrategien aus dem Bereich der Organisations- und Verhaltenslehre, um die positiven Effekte von Crowdsourcing zu erhalten, aber die negativen Begleiterscheinungen nach Möglichkeit zu eliminieren oder abzumildern. So werden einfache Regeln herausgearbeitet, die es jedem ermöglichen künftig effektivere Diskussionen über das Taggingschema zu führen.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:15 FOSSGIS e.V. German 2013

OSGeo-Live rocks!

Das Projekt OSGeo-Live gewährt einen umfassenden Überblick über freie und offene GIS-Software und GeoDaten OSGeo-Live ist ein OpenSource-Projekt, das mehr als 50 Softwareprojekte aus dem Bereich FOSS+GIS bündelt. Sie finden Projekte aus den Bereichen Web Mapping Clients und Server, DesktopGIS, Datenbanken, Krisenmanagement, Navigation und Karten sowie räumliche Tools. Die OSGeo-Live ist somit ein sehr gutes Beispiel für ein erfolgreiches OpenSource-Projekt. Dabei handelt es sich nicht um ein klassisches Software-Projekt, sondern um eine Zusammenstellung verschiedenster Anwendungen und Informationen, die dem interessierten Publikum als gut sortierte Werkzeugkiste angeboten wird. Projektübergreifend wurden viele Freiwillige gefunden, die regelmäßig die Inhalte aktualisieren. Damit ist ein Produkt entstanden, was als globale Visitenkarte nicht nur der OSGeo-Projekte dient. OSGe-Live kann in Workshops und eigenen Veranstaltungen verwendet werden. Alle FOSS- und GIS-relevante Software wird mehrsprachig und mit Dokumentation zur Verfügung gestellt. So ligen beispielsweise Übersetzungen ins Deutsche, Italienische, Polnische, Griechische, Japanische, Französiche, Catalanische, Chinesiche, Koreanische vor. Dieser Vortrag liefert Einblicke in die Entstehung und den Aufbau dieses Projektes. Die ehrgeizigen Ziele wie mehrsprachige Dokumentation, Benutzung von Beispieldatensätzen und Support in der Community stellen ganz unterschiedliche Anforderungen. Es gilt nicht nur technische Probleme zu lösen. Hinzu kommen terminliche Absprachen, damit zu bestimmten Anlässen wie wichtigen Konferenzen und Workshops aktuelle Versionen bereit stehen. =FOSSGIS= Auch auf der **FOSSGIS Konferenz 2013** kommt die OSGeo-Live in den Workshops zum Einsatz und wird als DVD an die Teilnehmer der Konferenz verteilt.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
26:13 FOSSGIS e.V. German 2013

3D-Landschaftsmodelle aus OSM und SRTM

Speziell im deutschsprachigen Raum enthält OpenStreetMap zunehmend hochdetaillierte Informationen, dank derer sich eine dreidimensionale Szene etwa mit Gebäudemodellen, spurgenauen Straßendarstellungen und Straßenmöblierung ausstatten lässt. Auch relative Höheninformationen wie Steigungen, Stockwerke oder die vertikale Anordnung von Brücken und Tunneln werden bereits vielerorts eingetragen. Die Erfassung absoluter Höheninformationen ist jedoch unüblich und bleibt in der Praxis vereinzelten Landschaftspunkten wie Gipfeln vorbehalten. Weder die Bedienkonzepte der OSM-Editoren, noch die üblichen Datenquellen (Luftbilder und GPS-Daten) eignen sich gut für diese Aufgabe. Daher muss hier ein anderer Ansatz gewählt werden: Der Rückgriff auf externe Quellen wie die SRTM-Satellitendaten der NASA. Der Vortrag stellt einen Ansatz zur Verschmelzung von OSM- und SRTM-Daten vor und beschreibt dessen Umsetzung in OSM2World, einem Open-Source-Werkzeug zur Erzeugung von 3D-Landschaftmodellen: Mithilfe von passend gewählten Interpolationsverfahren wird zunächst aus den SRTM-Messpunkten und gegebenenfalls zusätzlichen Landschaftsmerkmalen eine Geländeoberfläche berechnet. Für diesen Schritt wurde u.a. mit Least-Squares- und Natural-Neighbor-Algorithmen experimentiert. Anschließend werden Modelle mittels eines Optimierungsverfahrens so in das Terrain eingepasst, dass implizit und explizit vorhandene Informationen etwa zur Steigung in Längs- und Querrichtung oder zum lichtem Raum über Verkehrswegen berücksichtigt werden.
  • Published: 2013
  • Publisher: FOSSGIS e.V.
  • Language: German
out of 1 pages
Loading...
Feedback

Timings

  150 ms - page object
   69 ms - search
    3 ms - highlighting
    0 ms - highlighting/15850
    1 ms - highlighting/15824
    2 ms - highlighting/15830
    1 ms - highlighting/15840
    2 ms - highlighting/15842
    3 ms - highlighting/15845
    2 ms - highlighting/15853
    3 ms - highlighting/15835
    1 ms - highlighting/15829
    2 ms - highlighting/15843
    2 ms - highlighting/15836
    2 ms - highlighting/15838
    1 ms - highlighting/15852
    2 ms - highlighting/15832
    1 ms - highlighting/15839
    2 ms - highlighting/15851
    2 ms - highlighting/15837
    1 ms - highlighting/15825
    3 ms - highlighting/15831
    3 ms - highlighting/15846
    2 ms - highlighting/15833
    1 ms - highlighting/15827
    0 ms - highlighting/15828
    1 ms - highlighting/15841
    2 ms - highlighting/15844
    1 ms - highlighting/15823
    1 ms - highlighting/15847
    1 ms - highlighting/15849
    1 ms - highlighting/15848
    1 ms - highlighting/15826
    1 ms - highlighting/15834

Version

AV-Portal 3.7.0 (943df4b4639bec127ddc6b93adb0c7d8d995f77c)