We're sorry but this page doesn't work properly without JavaScript enabled. Please enable it to continue.
Feedback

„Seid ihr schon barrierefrei – und falls ja, wo?“ Wir sammeln kleine und große Schritte zu mehr Offenheit und Teilhabe

Formale Metadaten

Titel
„Seid ihr schon barrierefrei – und falls ja, wo?“ Wir sammeln kleine und große Schritte zu mehr Offenheit und Teilhabe
Serientitel
Anzahl der Teile
10
Autor
Lizenz
CC-Namensnennung 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt zu jedem legalen Zweck nutzen, verändern und in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen.
Identifikatoren
Herausgeber
Erscheinungsjahr
Sprache

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet
Genre
Abstract
Wie barrierefrei sind Bibliotheken in Deutschland heute? Im Programm-Slot sammeln und priorisieren wir praxisnahe Ansätze und Erfahrungen für mehr digitale Inklusion – von kleinen Schritten bis hin zu strukturellen Lösungen. Digitale Offenheit umfasst u. a. auch den Abbau digitaler Barrieren für Studierende und Mitarbeitende mit Behinderungen. Im Kontext von Initiativen wie dem Open Library Badge (z. B. Kriterium „Bibliothek als offener Ort“) oder den Sustainable Development Goals (u. a. SDG 10 „Ungleichheiten verringern“ und SDG 16 „Friedliche und inklusive Gesellschaften“) gewinnt Barrierefreiheit daher stetig an Bedeutung. Während in anderen Ländern bereits wegweisende Strukturen etabliert sind – etwa das Teiresias Support Centre an der Masaryk-Universität Brünn, das Studierende mit besonderen Bedürfnissen umfassend unterstützt, oder der schwedische Talking Books-Service, der auf Anfrage Studienliteratur barrierefrei bereitstellt – bleibt Deutschland hier deutlich zurück. Hier bestehen oft nur punktuelle Angebote, ohne übergreifende Strategien oder föderale Infrastrukturen. Barrierefreiheit ist zudem ein weites Feld: Sie reicht von Brailledruckern über induktive Höranlagen bis hin zu innovativen Assistenztechnologien, die mit Kameras und Sensoren Orientierungshilfen geben und mittels Spracherkennung Türen öffnen. Angesichts knapper Budgets stellt sich jedoch die Frage: Wo sollten Bibliotheken beim Erwerb und Einsatz solcher Technologien sinnvollerweise priorisieren – und welche Angebote werden in der Praxis tatsächlich am häufigsten nachgefragt? Im interaktiven Talk möchten wir diesen Fragen gemeinsam nachgehen. Teilnehmende sind eingeladen, vorab in ihren Einrichtungen zu recherchieren und Erfahrungen einzubringen – auch zu Anfragen, die bislang nicht erfüllt werden konnten. Denn nicht selten wechseln Studierende mit Behinderungen an besser ausgestattete Hochschulen, wenn entsprechende Services fehlen. Ziel des Talks: Gemeinsam erarbeiten, wie Bibliotheken trotz unterschiedlicher Ausgangslagen und beschränkter Mittel erste bzw. priorisierte Schritte zu mehr Barrierefreiheit gehen können – und welche Maßnahmen hierbei den größten Mehrwert schaffen.