Die Unternehmensb(e)rater - Folge 7
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Formal Metadata
Title |
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Title of Series | ||
Part Number | 7 | |
Number of Parts | 12 | |
Author | ||
License | CC Attribution - ShareAlike 4.0 International: You are free to use, adapt and copy, distribute and transmit the work or content in adapted or unchanged form for any legal purpose as long as the work is attributed to the author in the manner specified by the author or licensor and the work or content is shared also in adapted form only under the conditions of this | |
Identifiers | 10.5446/64542 (DOI) | |
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Content Metadata
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Keywords |
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TableComputer animation
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Computer animation
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Computer animation
01:16
Computer animationDrawing
01:30
Computer animationPanel painting
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Computer animation
01:53
Computer animation
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Computer animation
02:07
Computer animation
02:15
Computer animation
02:24
Computer animation
02:31
Computer animation
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Computer animation
03:00
Computer animation
03:20
Computer animation
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Computer animation
03:34
Computer animation
03:48
Computer animation
03:59
Computer animation
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Computer animationMeeting/Interview
04:19
Computer animation
04:27
Computer animation
04:35
Computer animation
04:46
Computer animation
04:55
Computer animationEngineering drawing
05:01
Computer animation
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Computer animationEngineering drawing
05:14
Computer animationEngineering drawing
05:20
Computer animationEngineering drawing
05:28
Computer animation
05:36
Computer animation
05:45
Computer animationMeeting/Interview
05:52
Computer animationMeeting/Interview
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Computer animation
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Computer animation
06:18
Computer animation
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Computer animation
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Computer animation
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Computer animation
06:59
Computer animation
07:14
Computer animation
07:46
Computer animation
Transcript: German(auto-generated)
00:20
Ein Jahr ist es nun her, dass es Spezialeinheiten der Welthandelsorganisation gelungen ist, das Gespenst des Kommunismus einzufangen und in ein Geheimgefängnis unter der Wall Street zu bannen. Und man merkt es, der Markt hat sich erholt und bietet wieder reichlich Chancen für aufstrebende Jungunternehmer. Hasan Olabi ist ein solcher. Ja genau. Denn vor nicht ganz zwei Jahren hatte er eine Idee. Was für eine Idee war das, Herr Olabi? Nun,
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ich sagte mir, die Stadt bräuchte einen gesunden, klimaneutralen und hochwertigen Snack für den kleinen Geldbeutel. Also besorgte ich mir einen alten Imbisswagen und bot den Leuten günstige an. Vegan und ohne Fleisch. Und damit haben sie wohl wirklich einen Nerv getroffen. Aus
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dem einen Wagen ist inzwischen eine ganze Flotte geworden. Oh ja, inzwischen sind es ganze zehn Stück. Manche von denen machen Catering für alle möglichen Feiern, andere warten in der ganzen Stadt verteilt auf Laufkundschaft. Eine atemberaubende Erfolgsgeschichte. Allerdings. Und die geht wohl auch auf die groß angelegte Social Media Kampagne zurück, durch die unsere
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Marke, die Unternehmensbrater, zum Kult geworden ist. Sie sagen uns. Das heißt? Oh ja, ein paar Freunde haben mir hier und da geholfen. Oh, hörst du? Er hat uns erwähnt. Ganz toll. Ach na komm, Isa. Das ist doch eine klasse Werbung für uns. Du meinst für dich. Ich meine für die Firma. Für
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die Werbung muss man die Geschichte halt etwas verschlanken und attraktiver machen. Da erzählt man doch nichts von Geistern, Gruftis und Leuten wie Winnie. Da hat er recht. Na gut, was ist der nächste Tagungspunkt? Als nächstes wollen wir den Jahresgewinn verkünden. Ja,
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richtig. Endlich was Erfreuliches. Wie es aussieht, beträgt euer Reingewin nach der Steuer 427 Euro. 427.000 Euro? Nein. 427 pro Tag? Nein, im letzten Jahr. Nicht gut. Das kann doch wohl
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nicht angehen. Das Geschäft brummt doch. Wir haben zehn Wagen da draußen. Das für nicht mal 500 Euro. So sieht's aus. Aber das kann doch nicht sein. Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Wohin
02:45
Das dauert zu lange. Jede Sekunde, die wir verstreichen lassen, verlieren wir mehr unserer Sauer verdienten im Schweißer unseres Angesichts erarbeiteten Kohle. Denn wenn wir ehrlich sind, wissen wir, was hier los ist. Nämlich was? Irgendjemand bestiehlt uns.
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Jetzt mal ehrlich. Glaubst du ernsthaft, Schranke und seine Kumpels würden uns beklauen? Ich will es ebenso wenig glauben wie du. Aber irgendwo hin muss unser Geld ja verschwinden. Aber das finden wir schon heraus, wenn wir Schranke auf den Zahn fühlen.
03:23
Warum ist denn der Wagen zu? Wo ist denn Schranke? Mit unserem Geld über die Grenze. So ein Blödsinn. Ah, Rudi. Mit deinem jenseitigen Wissen kannst du uns doch bestimmt helfen. Wo ist Schranke hin? Wohin wo? Der dreht seine Runde. Was für eine Runde denn? Na, der kontrolliert die anderen Wagen, was seine Kumpels da machen und ob die was brauchen.
03:44
Und der Wagen bleibt zu? Wer hat denn so etwas beschlossen? Äh, ich. Oder traust du dich, Schrankies Kumpels zu kontrollieren? Ähm, das, naja, also ich verstehe euren Punkt, aber das hättet ihr mit mir absprechen sollen.
04:00
Und das jetzt? Na, auf zum nächsten Wagen. Ist Schranke hier? Nee, die ist schon wieder weg. Ach, Mist. Und hier ist gar nichts los? Nee, ist immer so um diese Zeit.
04:22
Und dann hängen gleich zwei von euch hier rum? Ja. Wessen Idee war das denn? Ähm, meine, um die Mittagszeit ist ja immer super viel Betrieb. Das schafft einer alleine nicht. Und hätte es dann nicht gereicht, wenn der zweite zum Mittag hier ist? Das ist doch jetzt egal. Schon vergessen, wir müssen Schranke finden, bevor er unser Geld beiseite schaffen kann.
04:49
Ernsthaft? Das gibt's doch nicht. Ist aber so. Ach, unfassbar. Was war denn mit der los? Ist sauer, weil wir keinen Ketchup haben. Wieso haben wir keinen Ketchup? Ist aus. Wie kann denn bitteschön der Ketchup ausgehen?
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Indem die Kunden ihn aufbrauchen? Und du besorgst keinen neuen? Ich kann doch hier nicht weg. Schranke erledigt das. Wieso erledigt Schranke das? Der geht doch jeden Tag rum und guckt, ob was fehlt. Dann bringt er es am nächsten Tag mit.
05:20
Am nächsten Tag erst? Und wann ist Schranke dann mal bei Onkel Rudis Wagen? Wenn er nicht auf seiner Runde ist. Wieso kümmert sich eigentlich Schranke um alles? Ich hab's ihm aufgetragen. Ich weiß nicht, ob das die beste Lösung ist. Ist doch jetzt egal. Kommt. Wir müssen ihm nach, bevor wir ruiniert sind.
05:47
Schranke, da bist du ja. Klar. Wo soll ich denn sonst sein? Aha. Und was machst du da? Na, Feierabend. Warst du heute eigentlich überhaupt mal am Wagen? Klar. Heute Morgen und jetzt gerade,
06:02
um dich zu machen. Und wann verkaufst du hier mal was? Wenn grad morgens oder abends wer vorbeikommt. Das klingt jetzt irgendwie verbesserungswürdig. Kann sein. Aber was soll ich denn machen? Ich muss doch gucken, ob bei den anderen alles läuft und ob sie was brauchen. Das schaffe ich eh schon kaum. Letztens musste ein Wagen den ganzen Tag geschlossen bleiben,
06:23
weil ich nach auswärts musste. Ein Ersatzteil für den Herd besorgen. Ich komm zu gar nichts mehr. Immer ist irgendwo irgendwas. Keiner kann arbeiten, wenn ich nicht da bin. Und die Hälfte der Leute hängt nur rum und wartet. Keine Ahnung, wie sich das für euch rechnet. Ach ja, ihr wolltet irgendwas von mir?
06:48
Also, wir wollten dir nur sagen, dass du echt einen guten Job machst. Weiter so. Ah, da seid ihr ja wieder. Habt ihr den Dieb gefunden?
07:02
Nee, nicht so wirklich. Hätte mich auch gewundert. Denn ich habe es jedenfalls mal durchgerechnet und kann euch sagen, es gibt gar keinen Dieb. Euer Geld versickert, weil ihr so katastrophal organisiert seid. Danke. Wären wir nicht drauf gekommen. Wenn wir sie nicht hätten.
07:20
Aber das habt ihr ja zum Glück. Ach, übrigens, ihr wisst schon, dass ich die Wartezeit hier als Arbeitsstunden abrechne, nicht wahr?