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Infrastrukturplattformen für ÖV mit dem Sovereign Cloud Stack - Übersicht und Roadmap

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Infrastrukturplattformen für ÖV mit dem Sovereign Cloud Stack - Übersicht und Roadmap
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47
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Mit Sovereign Cloud Stack ist im Gaia-X Kontext ein Projekt entstanden, das auf der Infrastrukturebene eine einheitlich, vollständig offene, föderierbare und modulare Cloud- und Containerplattform bereistellt. Anhand dieses OSS Projekts zeigt der Vortrag beispielhaft, wie das Ziel einer Digitalen Souveränen Cloud-Plattform für ÖV und andere Organisationen erreicht werden kann.
Keywords
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Stack (abstract data type)LINUXKernel (computing)Open sourceOSI modelSoftwareSupremumMoment (mathematics)Open sourceRoundingPlane (geometry)LINUXKommunikationComputing platformOnline chatPoint cloudEmoticonHöheBusiness informaticsWordCodeDigital signalFile formatSoftwareNoten <Programm>Computer animation
SoftwareAbbildung <Physik>Open sourceDownloadWorld Wide WebRoundingBALL <Programm>Digital signalOnline chatSupremumComputing platformLink (knot theory)Chain ruleLaufzeitXML
Stack (abstract data type)FactorizationComponent-based software engineeringDigital signalProcess (computing)SoftwareNegative predictive valueAutomationLösung <Mathematik>Computing platformFocus (optics)Installation artParameter (computer programming)Standard deviationComputer animation
Stack (abstract data type)ACCESS <Programm>Open sourceSource codemakeComputing platformInternetdienstComputer hardwareDIGIT <Programm>Computing platformInternetdienstAsset <Informatik>Stack (abstract data type)Military operationSet (mathematics)Point cloudAnbindung <Informatik>Dominierung <Spieltheorie>Operating systemDistanceOnline chatSystems <München>Process (computing)Computer animation
USB <Schnittstelle>ACCESS <Programm>Open sourceProviderInternetdienstBubble memoryOperatorSchaleContribute <Programm>Differential calculusComputing platformSource codeHome pageCodeSupercomputerIntelImplementationMilitary operationWeb serviceDecision theorySoftware developerComputing platformInternetdienstSoftwareOpen sourceXML
ProviderHome pageSource codeCodeServer (computing)SupercomputerIntelE-commerceInternetdienstComputing platformPatch (Unix)APIStack (abstract data type)MultiplicationService (economics)Service (economics)Focus (optics)Interface (computing)Computing platformOpen sourcePoint cloudWeb serviceStack (abstract data type)AutomationSoftware developerDatabaseImplementationPatch (Unix)Set (mathematics)Interface (computing)SoftwareXML
CodePerspective (visual)USB <Schnittstelle>MultiplicationProviderLINUXPoint of saleContribute <Programm>InternetdienstComputing platformACCESS <Programm>Stack (abstract data type)PILOT <Programmiersprache>EmailRoute of administrationInterface (computing)VideoconferencingTape driveTestbedForm (programming)CodeVirtualizationYAML <Framework, Informatik>AutomationOnline chatPoint cloudStack (abstract data type)XML
PILOT <Programmiersprache>EmailStack (abstract data type)Grand Unified TheoryEckeSet (mathematics)Interface (computing)Systems <München>MassOpen sourceNoten <Programm>Absolute valueDirection (geometry)Route of administrationTestbedInternet der DingeCASVirtual machinePoint cloudServer (computing)Computer animation
JSONXMLUML
Transcript: German(auto-generated)
Herzlich willkommen auf der Froscon an Tag 1. In unserem nächsten Vortrag nehmen uns die beiden Vortragenden mit in die luftigen Höhen der öffentlichen Verwaltung in Infrastrukturplattform für ÖV mit dem Sovereign Cloud Stack. Wir begrüßen Stefan Grote und Kurt Galow. Viel Spaß beim Vortrag.
Vielen, vielen Dank. Lars, danke für die Anmoderation, danke für die Orga. Hallo in die Runde. Ja, an dieser Stelle zuallererst mal vielen, vielen Dank nochmal für die Organisation ans gesamte Team an dieser Stelle. Ich glaube, dass wir heute vor einem Jahr zwar schon mal so eine digitale Froscon
hatten, nicht gedacht hätten, dass wir uns im Jahr 2021 dann nochmal hier in so einer Form zusammenfinden. Aber das funktioniert hervorragend. Die Werkzeuge sind gut an dieser Stelle. Vielen, vielen Dank. Super Arbeit. Macht sehr viel Spaß, auch wenn es einen Ticken mehr Spaß machen würde, wenn wir uns, glaube ich, alle Mann in St. Augustin treffen würden.
Genau, so viel an dieser Stelle nochmal erstmal für die Orga und aufbreiten der ganzen Werkzeuge. Vielen Dank. Ja, wir haben einen ganz spannenden Vortrag mitgebracht. Infrastrukturplattform für ÖV mit dem Sovereign Cloud Stack. Geht runter wie Öl. Wird man gleich sehen, warum das so ein etwas stärriger Titel an der Stelle ist.
Stefan Grote ist mein Name. Ich bin einer von zwei Vortragenden an dieser Stelle. Das ist so ein bisschen inhaltlich aufgeteilt. Der zweite Vortragende ist Kurt Gallof an dieser Stelle hier auch eben im Bild und wir haben uns diesen Vortrag inhaltlich so ein bisschen aufgeteilt. Ich werde beginnen, so ein bisschen was grundsätzlich zu
Infrastrukturplattform, Sovereignität, digitale Sovereignität. Wir erkennen es im Titel hier so ein bisschen, bevor dann nachher Kurt direkt übernehmen wird und das Ganze dann auch so ein bisschen pragmatischer ausgestalten wird, was den Sovereign Cloud Stack eigentlich angeht. So haben wir uns erst erst aufgebaut und ja, bevor wir da
eigentlich nochmal inhaltlich einsteigen, habe ich hier nochmal auf der zweiten Folie eine ganz kurze Übersicht mitgebracht. Der eine oder andere wird da vielleicht schon mal über uns als Speaker hier gestolpert sein im Rahmen der Froscon. Trotzdem eine ganz kurze Kurzvorstellung. Der Esel nennt sich immer zuerst. Dementsprechend bleibe ich einfach mal dabei in diesem Rahmen. Stefan Grote ist
mein Name. Ich mache seit ja ein bisschen was mehr. Als 15 Jahren beschäftige ich mich mit Linux und Open Source Software Technologie. Weitestgehend in den letzten Jahren ganz konkret bin ich da mehr so auf dem Layer 8 unterwegs. Das heißt, ich arbeite ganz, ganz, ganz viel mit Menschen inhaltlich und das mache ich in der Rolle des Account
Managers bei der Gonikus, einem Linux und Open Source Dienstleister, einem der Dienstältesten seit 2001 eben so am Markt und dabei. Von Haus aus bin ich Wirtschaftsinformatiker. Dementsprechend kann ich so ein bisschen Country und Western und Verstehern oder Glaube zu verstehen, dass ich beide Seiten da sowohl
was Technologieträger angeht, als auch Verwaltung, Administration, organisatorische Sichtweisen ganz gut nachvollziehen kann. Genau, so sind wir hier unterwegs und aufgestellt. Ich freue mich tierisch, dass wir mit dem Kurt Galof hier begrüßen dürfen. Kurt, vielleicht magst du mal zwei, drei
Worte als Kurzvorstellung? Ja, also ich arbeite ein paar Ebenen weiter unten als du, Stefan, an der Software selbst. Allerdings ist auch dieses Geschäft natürlich im Wesentlichen ein Geschäft mit Menschen. Also Kommunikation mit Menschen ist auch das, was viel mehr Zeit bei mir in Anbruch nimmt als Arbeit mit
und an Code. Aber das ist eine schöne Kombination, macht Spaß. Genau, danke für die Einführung. Ich hatte mich übrigens auch auf eine in Personen Veranstaltung gefreut, endlich mal wieder und dachte näher von Köln bis St. Augustin, das schaffe ich auch, zur Not mit dem Fahrrad. Leider ich
dazu gekommen in der Tat, aber glaube ich auch, dass diese digitalen Formate schon gut sind, auch als Ersatz. Ja, ich habe lange an vielen Open-Source-Projekten gearbeitet, habe zum ersten Mal 1994 dann auch mit Linux in Kontakt gekommen. Seit 96 habe ich dann auch daran selbst mit gearbeitet und habe dann über meine berufliche Laufbahn an einigen
Open-Source-Communities mitarbeiten können und auch an Projekten mitarbeiten. 2003 hatte ich dann den weiteren Aufbau und die Suse Labs übernommen. Bei der Firma Suse war ich eine ganze Zeit lang in meinem beruflichen Leben. Ende 2011 arbeite ich mit und an OpenStack.
2012 war dann auch das Jahr, wo ich dann zum ersten Mal was wirklich beigetragen habe. Vielleicht noch relevant die Open Telekom Cloud habe ich als Chefarchitekt mit aufgebaut. Da gab es heute morgen auch schon einen Vortrag zu und Ende 2019 haben wir die Idee des Projekts Sovereign
CloudStack geboren in einer kleinen Gruppe zwischen dem mittlerweile Direktor für die Agentur für Sprung Innovation, der Raphael Laguna war da dabei und auch für die Open-Source-Business-Alliance und hatten dann dieses Projekt im Rahmen von GaiaX platziert und auch
erfolgreich wachsen lassen und jetzt auch in den Rahmen der Open-Source-Business-Alliance eingegossen. Da können wir gleich noch ein bisschen mehr zu erzählen. Stefan, vielleicht gehen wir im Vortrag weiter. Ja wunderbar, machen wir das doch und dann fügt sich das nachher im Laufe der nächsten Folien dann irgendwie zusammen und dann wird es das große ganze Bild eben an der Stelle geben. Genau, vielleicht noch
organisatorisch eine ganz kleine Sache. Inhaltlich kurz vorweg auch wenn wir mit zwei drei Minuten Verzug hier eben reingestartet sind vom Aufbau her, vom Folien-Satz her, vom Deck her ist es so, dass wir hier ausreichend Zeit für eingeplant haben mit der Stunde, die wir vorgesehen haben. Wir laufen niemanden hinten rein. Es gibt keinen
Anschlussvortrag. Wir haben die Ehre über die Mittagszeit diesen Vortrag eben zu halten. Insofern, wenn irgendwelche Fragen aufkommen, wir haben am Ende von den Folien ausreichend Zeit eingeplant, dass wir da auch noch in entsprechende Diskussionen einsteigen können. Wenn irgendwas zwischendurch unklar sein sollte, Fragen aufkommen sollte, jederzeit meldet euch hier im öffentlichen
Chat per Handzeichen, per Smiley oder so etwas und dann können wir auch gerne direkt schon auf die Folie oder auf die Frage eingehen, während wir die Folie noch eben anhaben. Ansonsten haben wir im Nachgang auch noch ausreichend Zeit für Fragen oder offene Themen oder sonstige Themen,
die aufkommen sollten. Das noch mal so zur reinen Organisation vom Vortrag her. Okay, dann passt das soweit und wir steigen ein bisschen inhaltlich. Ich habe es gerade eben im Titel versucht, so ein bisschen vorwegzunehmen. Wir reden über Infrastrukturplattform im Kontext der digitalen Souveränität und in dem Rahmen,
weil das natürlich relativ für sich genommen schon relativ spärige, komplexe Thematiken sind, wollen wir hier versuchen auf den ersten Folien, die wir hier mitgebracht haben, beide Themen eine gewisse Übersicht mitzugeben und versuchen eine entsprechende Definition anzustellen, dass wir überhaupt klargreifen können. Worüber reden wir eigentlich, wo gliedert sich der SCS, der sovereign cloud stack
eigentlich ein. Infrastrukturplattform im Kontext der digitalen Souveränität. Wenn wir hier über Infrastrukturplattform reden, dann meinen wir damit salopp formuliert Maschinenraumtechnologie. Ja, also alles irgendwo, was auf Plattform-Ebene unterwegs ist und damit ganz konkret Cloud respektive Containerplattform
Thematik. Wenn man das Thema als solches betrachtet, dann kann man da natürlich auch oder muss man eigentlich eben auch weitere Plattformen reinziehen, sei es eine Gruppwehrgeschichte, Kommunikationsaspekte, Kollaborationswerkzeuge, kann man in so einer Betrachtung mit reinnehmen, ist jetzt ein Thema, was wir hier für den Moment
in diesem Vortrag erst mal ganz bewusst ausgeklammert haben und uns hier wirklich im ersten Ansatz auf Cloud und Container Plattform eben fokussiert haben. Wohlwissend, dass dieses Thema als solches natürlich wesentlich größer und umfassender einfach nochmal ist. Das so zum ersten Wurf. Der zweite Ansatz,
den wir hier haben im Kontext der digitalen Souveränität. Naja, was heißt denn das eigentlich genau? Das ist jetzt der Ansatz, dass wir hierher kommen wollen und das ganze inhaltlich versuchen zu definieren. Die Thematik als solches, die Begrifflichkeit als solches, digital souveräne Infrastrukturplattform ist ein Begriff, der ganz klar einen
politischen Faktor, ein politisches Umfeld irgendwo hat. In einer entsprechenden Verteilung von der Häufigkeit her ist diese Begrifflichkeit digital souveränität im Kontext aufgekommen, Frühjahr, Sommer 2019, so ganz grob über den Daumen und zwar vor dem Hintergrund einer entsprechenden
Marktanalyse mit dem wunderbaren Titel strategische Marktanalyse zur Reduzierung von Abhängigkeiten von einzelnen Softwareanbietern. Geht auch runter wie Öl. Ihr seht so ein bisschen, woran wir uns hier inspiriert haben bei dem eigentlichen Titel von diesem Vortrag jetzt her. Dieser entsprechende Marktanalyse wurde im Auftrag von dem Bundesministerium des Inneren, von PwC an der Stelle
eben umgesetzt und in dem Kontext hat man dann über sehr viele Monate, ich weiß jetzt gar nicht genau, was da für eine Laufzeit angesetzt war, eben entsprechende Technologie- plattformen in der öffentlichen Verwaltung eben untersucht und kam dann dort eben zu dem Ergebnis, der zweite Aufzählpunkt auf der Folie, das ist ein Risiko
einer wachsenden Technologie- abhängigkeit der öffentliche Verwaltung halt gibt. Ja, das ist ein entsprechendes Ergebnis, das man innerhalb von dieser Marktanalyse eben festgehalten hat. In diesem Dokument gibt es dann auch noch weitere Empfehlungen, was man denn jetzt machen könnte, wenn man so ein Problem jetzt mal gefunden hat. Und da habe ich hier auch nochmal einen
entsprechenden Punkt mitgebracht. Daraus resultiert dringender Handlungsbedarf hinrichtlich einer grundlegenden Veränderung in der IT. Ja, das ist also auch nochmal so ein Thema. Diese entsprechenden Begrifflichkeiten, die ich hier aufgeführt habe auf der eigentlichen Folie, die ich in Gänsefüßen gesetzt habe, sind alles entsprechende Zitate, die aus der
eigentlichen Marktanalyse herauskommen. Ich habe euch den Link hier unten eingefügt, das ist jetzt in diesem Format hier ein bisschen schwierig zu klicken. Aber wenn ihr nach diesen Begrifflichkeiten präspektive nach dem Satz beispielsweise Risiko einer wachsenden Technologie- abhängigkeit der öffentliche Verarbeitung sucht, dann findet ihr auch exakt das
Dokument, wo das Thema halt irgendwo rauskommt. Das sind alles Aspekte, die so zusammengefasst worden sind, die so niedergeschrieben worden sind, die wir jetzt hier in diesem Foliendec eben entsprechend in den roten Faden versuchen, oder mit dem roten Faden versuchen zu verbinden. Und wenn sich da nochmal jemand für die Hintergründe interessiert,
dann kann er exakt nach diesen entsprechenden Thematiken suchen und findet die dann eben entsprechend auch, was das soweit angeht. Um die eigentliche Komplexität dieser Marktanalyse hier zu bewerten, jetzt möchte ich gerade mal eben im öffentlichen Chat reinklicken, den habe ich jetzt nämlich nicht auf. Ach, Kurt, du bist der
Beste. Wunderbar. Vielen, vielen Dank an der Stelle hier. Super. Dankeschön. Dort vorne haben wir mal zu zweifordrecht, ne? Ja, genau. Dann kann man sich die Bälle halt so entschuldigen. Ich habe das Fenster zu gehabt, habe es gar nicht gesehen, aber vielen Dank. Um die Komplexität dieser Thematik, die da eben
untersucht worden ist, einfach mal darzustellen, habe ich hier auf der nächsten Folie nochmal was mitgebracht aus dieser entsprechenden Marktanalyse heraus und zwar so eine Grafik. Rahmenwert zur Bewertung der Abhängigkeitsfaktoren und Schmerzpunkte. Wir bleiben unserem Ansatz der stärkigen Bezeichnungen treu. Und anhand von dieser entsprechenden Grafik kann man auch so
ein bisschen erkennen, dass dieses Thema als solches Technologieabhängigkeit und daraus resultierend die Notwendigkeit nach digital souveränen Infrastrukturplattformen ein umfassendes Thema ist. Es geht nicht nur um die eigentliche entsprechende Technologie oder um das eigentliche Werkzeug, wie ich eine
entsprechende Anforderung, wie ich einen entsprechenden Anwendungsfall abwill, sondern es bezieht sich wirklich auf die komplette Kette an der Stelle hier. Was man hier eben sehr schön sehen kann, dass sich das in den eigentlichen Abhängigkeitsfaktoren wirklich über alle Aspekte bezieht, die ich in so einem großen Kontext betrachte. Was die IT-Landschaft angeht, die Prozesse, das
Personal, die Leute, mit denen ich so eine Thematik dann eben umsetzen kann, Vertrag und Markt. Und aus diesen Aspekten resultieren dann eigentliche Schmerzpunkte heraus, wo man dann wirklich sehen kann, es ist ein Thema, was wirklich gesamtheitlich betrachtet werden muss und nicht nur auf eine entsprechende Technologie oder auf ein entsprechendes Werkzeug
irgendwo gemünzt werden kann. Diese Thematik, dass es eben ein sehr komplexes Thema ist, was man aus vielen entsprechenden Facetten eben betrachten kann, führt natürlich auch dazu, dass man, wenn man versucht, diese Thematik, Souveränität, digitale Souveränität irgendwo für sich zu definieren, führt
dann halt dazu, dass es sehr schwierig ist, irgendwo eine entsprechende griffliche Bezeichnung zu finden, woran man das Thema so ein bisschen packen kann und sagen kann, das ist es jetzt und das ist eine allgemeingültige Definition für jedermann, für alle Zeit. Das ist in dem Kontext hier relativ schwierig eben umzusetzen und das ist
an der Stelle aber auch irgendwo eine gute Sache, weil diese ganzen unterschiedlichen Definitionen, die wir haben, wenn wir dieses Thema betrachten, haben alle irgendwo ihre Berechtigung, je nachdem, aus was für einem Kontext man da irgendwo draufschaut. Wenn ich herkomme und ich fokussiere mich hier auf eine Sichtweise als Repräsentant eines Unternehmens, kann
vielleicht die Souveränität an der Stelle für mich was völlig anderes bedeuten, als wenn ich da irgendwo als Mitbürger unserer Gesellschaft an dieses Thema einfach angehe. Das macht es relativ komplex, das eben zu bewerten. Wie gesagt, ist aber hier eine sehr gute Thematik, weil es umfassend ist, wenn man das Ganze
eben so bewerten sollte. Auf der nächsten Folie ist dann nochmal ein Ansatz dargestellt, wo ich ganz gerne darauf aufmerksam machen wollen würde hier in dieser Runde, dass das Thema digitale Souveränität inhaltlich nicht
bedeuten soll, dass es hier um digitale Autarkie oder aber um noch einen Ticken extremer digitalen Nationalismus gehen soll. Das ist exakt nämlich nicht eben an der Stelle, sondern für uns und das ist auch die Leser, die wir hier in dem Vortrag in dieser Runde, wie wir jetzt gerade hier unterwegs sind, eben vertreten, ist es das Thema, das digitale Souveränität
für uns bedeutet, die Wahlfreiheit eben an der Stelle zu haben und das mindestens inhaltlich so ausformen, dass ich die Möglichkeit habe, zwischen ja, mindestens zwei verfügbaren Optionen von Technologien, von Ansätzen, ich da irgendwo beziehen kann. Wer dieses Thema gerade auch, was
die Definition da jetzt angeht, wer da sich noch ein bisschen inhaltlicher mit beschäftigen möchte, dem möchte ich hier ein entsprechendes Dokument an die Hand geben, wo der Link hier wieder eingeführt ist. Kurz, vielleicht bist du noch mal so freundlich und haust das noch mal hier in den öffentlichen Chat dann eben noch mal rein. Du hast mich unterschätzt.
Ich hab das Fenster eben zugehabt. Dieses Dokument, da muss ich mal eben den Tab wechseln hier, was muss ich nämlich vorlesen, hat auch einen wunderbaren Namen, nämlich digitale Souveränität im Kontext Plattform basierter Ökosysteme. Und diese entsprechende Betrachtung wurde auf dem Digital-Gipfel 2019
eben entsprechend so etwas vorgestellt. Und da gibt es dann in dem Absatz 2.2 ganz konkret in diesen Dokumenten etwas umfassendere Definitionen, für die wir beide als Vortragende in dieser Runde dann auch hier für den Kontext so weit stehen. Für den Moment, was die Folie angeht, halten wir uns mal daran, dass
digitale Souveränität bedeutet, die Wahlfreiheit eigentlich zu haben. Ein ganz spannender Ansatz in diesem eigentlichen, auch in diesem Dokument ist, dass wenn man immer schaut, was können denn eben entsprechende konkrete Handlungsempfehlungen sein, um dieses Thema inhaltlich anzugehen, ist die Tatsache auch hier wieder ein
entsprechendes Zitat aus dem Dokument. Ein Lösungsansatz zur Reduktion von Abhängigkeiten ist der Einsatz alternativer. Und hier ist der interessante Punkt, insbesondere Open-Source-basierende IT-Lösungen. Und das macht es dann wiederum für uns alle als Open-Source-Enthusiasten, so möchte ich uns mal jetzt hier mal zusammenfassen, pauschalisiert, wenn ich das mal so darf, in dieser Runde.
Natürlich sehr, sehr, sehr interessant. In dem Kontext von dem Dokument, auf das ich hier gerade eben referenziert habe, ist auch die Rede von dem entsprechenden Projekt, was sich hinter dem Namen GaiaX eigentlich verblickt. Der Kurt Galow hat es gerade in
den entsprechenden Einleitungen nochmal eben geschildert. Und das ist auch ein Aspekt, wo wir hier auch mal inhaltlich ganz kurz reingehen wollen, weil in diesem entsprechenden Thema aus einer politischen Sichtweise heraus entwickelt sich ein entsprechendes Framework, ein offenes Ökosystem, was durchaus als Fundament für digital
souveräne Lösungen eigentlich dienen kann. Und wenn man sich damit mal fernab von dem, was da durchaus auch sehr heiß irgendwo diskutiert worden ist in den letzten Monaten in der eigentlichen Presse mit beschäftigt, dann kann das durchaus ein sehr spannendes Thema sein, was man weiterhin inhaltlich beobachten sollte.
Interessant ist in dem Kontext, finde ich, der eigentliche zeitliche Ansatz, wo das Thema eben vorgestellt worden ist. Und zwar die eigentliche Vorstellung der weiteren Schritte war irgendwo im Mai 2020. Und das ist natürlich rum in einer Zeit gewesen. Wir erinnern uns noch alle sehr, sehr gut daran, wo eigentlich so zum
allerersten Mal, glaube ich, uns allen gesamtgesellschaftlich bewusst geworden ist, was die Corona-Pandemie eigentlich irgendwo wirklich bedeutet. Und vor dem Hintergrund glaube ich, dass das, was wir da in den letzten Monaten irgendwo durchstanden haben für digitale Themen, für digitalpolitische Themen und natürlich damit auch für den Aspekt der digitalen
Souveränität, irgendwo die Corona-Pandemie als Katalysator eben gewirkt hat. Vor dem Hintergrund, dass wir dort alle einfach mal gesehen haben, wo entsprechende digitale Werkzeuge gut funktionieren und wo sie vielleicht nicht so prickelnd funktioniert haben. Also ganz konkret irgendwo, wo es ganz gut funktioniert
hat, war alles das, was man im Homeoffice dann irgendwo umsetzen könnte, das, was vielleicht außerhalb von unserer IT-Blase mit der Begrifflichkeit New Work eigentlich zusammengefasst werden kann. Wo, denke ich, wir alle auch gesehen haben, wo es jetzt vielleicht nicht so gut funktioniert hat, mäßig
funktioniert, ist das, was im Bildungsumfeld da unterwegs war oder auch eben ganz konkret im Gesundheitswesen. Und wenn man da vielleicht seine persönlichen Erfahrungen der letzten Monate einfach mal so ein bisschen Revue passieren lässt und einfach mal schaut, wie hat sich das eigentlich angefühlt, da kann man da, glaube ich, wirklich mit gutem Gewissens einfach mal behaupten, dass wir
als Gesellschaft und Deutschland als Land beim Einsatz und Ausbau digitaler Technologien, digitaler Werkzeuge zurückgefallen sind. Ich glaube, das kann man einfach mal so als entsprechende These in den Raum stellen. Und jetzt kann man natürlich herkommen und sagen, na ja, das liegt irgendwo daran, dass der Markt versagt hat und die ganze Verwaltung, das
Management, die Organisation, die haben auch alle versagt und das ist alles viel zu bürokratisch und schwierig und aufwendig, das ist alles irgendwie Käse. Ja, sicherlich kann man darüber diskutieren, trefflich darüber diskutieren, was es für entsprechende Faktoren und Argumente gegeben hat, die dazu geführt haben. Ist aber ein Punkt, wo ich persönlich eigentlich gar nicht darauf hinaus möchte und in dieser Folie oder in
diesem Vortrag auch gar nicht hin möchte, sondern rein gedanklich, wo ich gerne hingehen würde, ist, wenn wir erkannt haben, dass die Thematiken, die wir umgesetzt haben, was digitale Werkzeuge, was das Kind angeht, so in der Form in den letzten Jahren, wie wir sie umgesetzt haben, eben nicht funktioniert haben.
Und wir bereits sind im Kontext der digitalen Souveränität auch Veränderungen anzustreben, Stichwort Technologie-Abhängigkeit und in dem Kontext insbesondere Open-Source-Lösungen in den Fokus gerückt werden. Dann haben wir hier ein Thema, was die Wahrnehmung von Open-Source-Software- Thematiken angeht, im Kontext mit dem Handlungsbedarf. So eine extreme Betrachtung
für diese konkreten Technologien, wie wir sie in den letzten Jahren nach meinen persönlichen Empfinden eigentlich so noch nicht gehabt haben. Wir können pauschalisiert zusammenfassen, dass wir vor dem Hintergrund digitaler Souveränität getrieben, Corona-Pandemie als Katalysator eine entsprechende Wahrnehmung haben auf Open-Source-Software
Komponenten und auch den ganz konkreten Handlungsbedarf, solche entsprechenden Themen irgendwo anzusetzen. Und das ist das, was es wiederum so spannend macht. Und das ist das, was es auch vom Ausblick her als sehr, sehr gute Zeit irgendwo einsetzt für Projekte, wie ganz konkret den Souverän Cloud Stack. Bevor wir inhaltlich da vielleicht
nochmal darauf eingehen, einen ganz kleinen, ja, vielleicht persönlichen Exkurs im Halbsatz von mir an der Stelle. Ich persönlich glaube oder bin davon überzeugt, dass der Einsatz von freier Software, von Open-Source-Software, von freier Software die Welt
in ganz, ganz, ganz kleines Stückchen eigentlich besser macht. Und das ist ein Kontext, glaube ich, wo wir gesamtgesellschaftlich auch schauen müssen, dass man exakt diesen Einsatz und diesen Ausbau fordert und vor allen Dingen auch eben auch fördert an dieser Stelle. Und das wiederum kann ein sehr spannendes Thema sein,
weil man jetzt mit dieser konkreten Technologie, Open-Source-Software oder Open-Source-Lösung, wie wir sie gerade eben aus dem Zitat eben heraus hatten, damit jetzt eine gewisse Wahrnehmung hat und vor allem auch einen Handlungsbedarf. Und das kann es sehr, sehr spannend machen. Aber das mal so vielleicht nur, was meine persönliche Wahrnehmung da angeht, was dieses Thema angeht, meine persönliche Interpretation.
Inhaltlich, um das vielleicht noch mal so ein bisschen in eine entsprechende Gunicus-Sichtweise eigentlich zu schieben, ist es so, dass wir vom eigentlichen Ansatz her den sovereign cloud stack als Plattform so etwas auch eben unterstützen vor dem Hintergrund, dass das
ein entsprechendes Thema sein kann, wo wir sagen, so wie das aufgebaut ist, vom Ansatz her, was sich da eben entwickelt hat, kann das wirklich ein entsprechendes Thema sein, wo sich ein Standard für ein lebendiges Ökosystem wirklich entwickeln kann. Und das ist wiederum eine Betrachtung für eine offene und federierte Plattform
für Cloud Technologien, wo wir aus einer Unternehmenssichtweise heraus sagen, ganz bewusste Abgrenzung zu meiner persönlichen Interpretation gerade eben aus einer Unternehmenssichtweise sagen, das kann wirklich ein ganz, ganz, ganz spannendes Thema sein. Wenn wir das soweit wirklich auch in eine gewisse Stufe bekommen, dass man das irgendwo
als Ökosystem auch wirklich darstellen und eben aufbauen kann. Das ist unsere entsprechende Sichtweise auf die Dinge. Dementsprechend unterstützen wir das Projekt so von der ersten Stunde eben auch mit an. Inhaltlich Schwerpunkte habe ich hier aufgeführt, Container Monitoring, IRC, CI, Installations Automatisierung. Das sind so die zwei, drei Schwerpunkte,
die wir da machen. Und da sind wir nicht alleine, sondern da sind viele, viele andere sehr namhafte Unternehmen mit dabei, den ein oder anderen findet ihr auch auf der Froscon-Sponsor-Seite. Die entsprechenden Unternehmen und Organisationen, die sich an diesem Projekt Sovereign Closet beteiligen, haben wir hier auf der Folie da noch mal eben aufgeführt.
Und das wäre dann auch jetzt so die Stelle, wo ich inhaltlich ganz gerne an Kurt übergeben würde. Mit dem Kontext heraus. Das sind alles entsprechende Unternehmen, die sich da beteiligen. Wie würdest du das zusammenfassen? Was ist so die Motivation, der der kleinste gemeinsame Nenner zwischen all denen, die da aufgeführt sind?
Ja, ich fange direkt mal mit einem mit einer anderen Aussage noch an. Also wir haben noch ein paar Unternehmen mehr, aber also Unternehmen tun sich unterschiedlich schwer, damit das dann auch öffentlich Kunst zu tun und dann auch ein Logo zur Verfügung zu stellen. Also ein Unternehmen, das ich jetzt nicht nennen möchte, was wir hier auf der Seite haben, hat in internen Prozessen
ein knappes Jahr damit verbracht, zu entscheiden, dass wir das Logo auch nutzen dürfen. Andere Unternehmen waren natürlich von Tag eins dabei. Andere Unternehmen wollten gelistet werden, ohne dass sie schon angefangen hatten, mitzuarbeiten. Da habe ich dann, das habe ich dann nicht ermöglicht. Gibt da unterschiedliche
Sichtweisen. Die großen Unternehmen tun sich mit sowas typischerweise schwerer als die kleinen. Aber am Schluss sind wir natürlich eine Community aus Unternehmen, aus Einzelnen auch teilweise, die ein gemeinsames Ziel haben. Und das ist der Grund, dass wir zusammenarbeiten. Das gemeinsame Ziel,
das ist auch individuell unterschiedlich. Also Unternehmen, die eben wirklich Infrastruktur betreiben und anbieten möchten, profitieren von so einem Projekt, in dem sie eben die gemeinsamen Standards und auch die gemeinsame Entwicklung teilhaben können und dadurch eine stärkere Plattform und eine stärkere Software finden.
Andere sehen da auch sehr viel strategischen Wert. Also wenn ich jetzt über mich persönlich rede, wird es gerade ein bisschen gesagt, du machst die Welt ein bisschen besser. Das ist schon das, was wir in der Open-Source-Welt eigentlich alle tun. Ich meine, die IT-Welt hat einen zunehmenden Einfluss über unser Leben, sei es als Privatmenschen, sei es als Unternehmen.
Und wie da das Machtgefüge ist, wer da wie viel Einflussmöglichkeit und Kontrolle hat, ist schon eine wichtige Frage. Und tatsächlich bin ich auch der festen Überzeugen, dass an der Stelle Open-Source zu einer Veränderung des Machtgefüges führt, die mir gefällt. Ja, das ist der Grund,
warum ich daran gearbeitet habe, mein ganzes Berufsleben lang. So, ich schalte mal. Du kannst die Folien weiterschalten, Stefan. Dann muss ich jetzt immer dich bitten. Ich kann gerne die Folien weiterschalten. Ich schaue gerade mal eben. Kann ich dir Moderatorenrechte geben?
Ich glaube, das kann ich nicht. Gut, dann muss ich. Jetzt habe ich. Der Lars kann das wahrscheinlich, oder? Genau, dann mache ich es selbst. Schön, alles klar. Dann muss mir jetzt nichts dienen. Ich gucke auf den Chat so lange. Vielen Dank. Das ist super, gut. Beobachtung für mich
unzufrieden als Open-Source-Mensch ist, dass wir mit Open-Source-Cloud-Stacks bisher in der Welt nicht allzu erfolgreich waren. Es gibt doch eine sehr, sehr starke Dominanz von den großen amerikanischen, teilweise auch chinesischen Hyperscalern. Das müsste man natürlich ändern. Ja, und der spontane Gedanke für uns als Open-Source-Mensch natürlich, ja gut, dann müssen wir halt eine neue, erfolgreiche Open-Source-Cloud bauen.
Das ist natürlich eine blöde Idee. Also wir sind jetzt manchmal ein bisschen größer wahnsinnig, wenn wir als Open-Source-Projekte es mit irgendwelchen ganz großen Unternehmen aufnehmen. Und da gibt es ja auch Erfolge, die wir vorzuweisen haben. Ich meine, wir haben mal gemeinsam ein Betriebssystem gebaut, den in den 90er-Jahren
keiner geglaubt hätte, dass das mal irgendwie eine ökonomische Bedeutung hat. Es ist heute natürlich das mit Abstand dominierende Betriebssystem. Wenn man von diesem von diesem Detail der End-User-Desktops absieht, wo es noch ein kleines gallisches Dorf in Redmond gibt, die da irgendwie ein eigenes Betriebssystem verteidigen.
Aber nein, also wir wollen natürlich nicht das Rad neu erfinden. Es geht um was anderes. Es gibt ja, und das ist unsere Umachtung, in der Open-Source-Welt alle Bausteine, die man braucht, um einen guten, vollständigen, gut zu funktionierenden Cloud-Stack zusammenzubauen. Wenn ich Cloud-Stack sage, meine ich immer Cloud und Container-Stack.
Also Cloud erste Generation und zweite Generation. Das gehört immer zusammen bei dem, was wir tun. Und die Schwierigkeit, die wir haben, ist eigentlich eine andere. Und der Grund, dass die Hyperscalers so dominant werden konnten, der Grund ist, dass wir bisher nicht erfolgreich genug darin waren, die verschiedenen Projekte, Teams
in den Unternehmen, bei den Public Cloud-Anbietern, die auch Open-Source aufbauen, zusammenzuvernetzen. Das heißt, jeder dieser Teams mit guten Leuten bauen ihren eigenen Stack zusammen. Aus den weitgehend gleichen Bausteinen. Aber dann ist da Zusammenbau doch wieder die ganze Menge Arbeit.
Und das hat nicht nur den Nachteil, dass dann diese Arbeit vielfach gemacht wird. Was natürlich nicht sehr effizient ist, sondern hat auch den Nachteil, dass das Ergebnis dieser Integration ein etwas unterschiedliches ist, von dem, was die Kollegen im Nachbarunternehmen oder beim Cloud-Anbieter gegenüber gemacht haben.
Das heißt, wir haben nicht irgendwie eine Plattform, die wir bauen, sondern ganz viele kleine Plattformen. Und das ist in gewisser Weise eine Fragmentierung unserer IT-Landschaft, die ja stattgefunden hat im Open-Source-Bereich. Und das natürlich begünstigt die großen Plattformen, die sagen, bei mir
ist alles überall gleich. In jeder Region habe ich die gleichen Schnittstellen, die gleichen Dienste oder fast die gleichen Dienste zumindest auf eine kompatible Art und Weise. Und da müssen wir einfach als Open-Source-Welt zu aufschließen, wenn wir da mithalten wollen.
Aus strategischer und auch politischer Sicht ist es natürlich auch klar, die Tatsache, dass jetzt ein großer Teil oder ein immer größer Wertdateil zumindestens der Wertschöpfung dann letztlich unter der Kontrolle und auch teilweise, was die Abschöpfung des Wertes, die ökonomische Nutzung angeht, außerhalb von Europa stattfindet,
ist natürlich auch nicht wünschenswert. Wir wollen ja wirtschaftlich erfolgreich sein, um auch dann unser freiheitliche Gesellschaftsmodell verteidigen zu können. Insbesondere auch gegen China, aber auch USA weil es ja nicht ganz klar, wohin sich das entwickelt. Insofern ist also auch politisch das ein wichtiges Thema.
Was wir tun wollen mit so einem Cloud Stack ist, diese vielen Teams, die häufig unabhängig voneinander aus Open-Source-Bausteinen, Plattformen bauen, zu vernetzen, zusammenzubringen und gemeinsam einen Standard zu definieren, wie man das tut, sodass dann eben auch etwas herauskommt, was dann wirklich als Plattform
dienen kann oder Anbindung auch problemlos, ohne sie jedes Mal neu zu testen oder doch wieder anpassen zu müssen, von der einen zum anderen Anbieter verschieben kann und dadurch natürlich auch eine Federierung von solchen Clouds ermöglicht. Dass man also als Nutzer sagt, ich nutze nicht irgendwie einen Anbieter,
sondern eben fünf gleichzeitig. Aber für mich fühlt sich das an, wie vielleicht fünf verschiedene Regionen eines Hyperscalers zu benutzen. Das ist auch sehr nützlich. Dritter und letzter Punkt, der mir wichtig ist auf dieser Folie, das Zusammenbauen von so einem Stack und konsistent zu konfigurieren, durchzutesten ist,
es ist keine Rocket Science, aber es ist natürlich eine Menge Arbeit und es ist auch nicht einfach. Man braucht dafür schon Experten, die sich damit auskennen. Was aber tatsächlich noch schwieriger ist, ist nachher so eine Plattform auf eine professionelle Art und Weise mit hoher Qualität zu betreiben. Der Betrieb von solchen dynamischen
verteilten Systemen ist eben nicht trivial, erfordert eine Menge Wissen, erfordert Personal, was sich entsprechend damit auskennt und natürlich entsprechend gut automatisierte Prozesse und Werkzeuge. Wenn ich sage, beim Zusammenbauen von solchen Stacks
haben wir uns nicht genug abgestimmt in der Open-Source-Welt, sodass das zu viel Doppelarbeit gab, dann trifft das auf diesen Betriebsbereich noch viel mehr zu. Tatsächlich Betriebswissen verfügbar zu haben, Prozesse, Best Practices ist eigentlich noch das größere Thema und wir nennen das also neben dem
der Idee, dass wir wirklich versuchen, als Open-Source nicht nur die einzelnen Projekte, sondern wirklich auch die Gesamtintegration zu machen, ist eigentlich der wichtigere Ansatz, das ist noch das, was wir Open Operations nennen, nämlich wirklich die ganzen Betriebsthemen verfügbar zu machen, gemeinsam zu entwickeln, das Wissen darum, gemeinsam aufzubauen und
bereitzustellen. Und in dem Bereich dann auch wirklich eine Community zu bauen zwischen den Anbietern. Und da tun sich traditionell Cloud-Anbieter nicht unbedingt ganz so leicht, denn das war ja Wissen, was man mühsam aufbauen musste und was man dann auch als eigenen Wert und eigenes Asset und vielleicht auch als
Marktvorteil gesehen hat, dass man selbst das Wissen jetzt hat und die anderen haben es nicht. Aber es führt im Ergebnis dazu und das hat jetzt auch in den Gesprächen, die wir mit verschiedenen Anbietern hatten, eigentlich ist das so Konsens gewesen, es hat am Schluss dazu geführt, dass man sich letztlich nicht konkurrenzfähig ist, weil man doch dann mit kleinen Teams im Vergleich zu den
großen Anbietern versucht, etwas zu erreichen, wofür man eigentlich ein größeres Team bräuchte und durch die Zusammenarbeit kann man das aber schaffen. Das Projekt Solar and Cloud Stack ist Teil von GaiaX, das ist fest da eingebettet. Was ich hier habe, ist eine Grafik, die zeigt
ein bisschen, dass das Bild, das GaiaX von sich selbst gemalt hat, ist ein bisschen ein älteres Bild, insofern sollte es schon der eine oder andere mal gesehen haben. GaiaX möchte Ökosysteme bauen. Ökosysteme einerseits für Infrastruktur, das ist also die untere Hälfte dieses Bildes.
Andererseits für Daten, das ist die untere Hälfte des Bildes. Und was eben wichtig ist, dass es Prinzipien und auch Mechanismen gibt, die das Ganze zusammenhalten. Da ist Transparenz ein ganz wichtiges Wort. Deswegen hier Identity and Trust ist Teil dieses GaiaX Federation Services Projekts, was hier
in der Mitte ist und das alles zusammenhält. Und wir als CloudStack Projekt sind in der unteren Hälfte dieses Bildes unterwegs, weil wir uns um Infrastruktur, Automatisierung, Standardisierung kümmern. Und wenn ich Standardisierung sage, dann als Open Source-Mensch meine ich damit nicht in irgendwelchen Standardisierungsgremien
über irgendwelche Details zu streiten, sondern wir machen immer Standardisierung gleichzeitig mit Implementierung. Die Software, die wir bauen und die sich dann irgendwie durchsetzt, die wird dann gleichzeitig auch zum Standard und dann guckt man, dass man alternative Implementierung natürlich irgendwie auch ermöglicht. Aber ohne Referenz Implementierung
ist ein Standard kein Standard in meiner Welt. Ziel unseres Projektes, Standardisierung, habe ich erwähnt. Wenn wir standardisieren, dann wollen wir natürlich auch letztlich damit eine gewisse Garantie verbinden können. Wenn dann irgendwo ein Anbieter sagt, ich bin SCS-kompatibel, dann soll das auch für den
Anwendungsentwickler, für den Softwareentwickler eine Garantie darstellen, dass er nicht irgendwie alles doch wieder anpassen muss, wenn er von einer Plattform zur nächsten wechselt, sondern dass es eben wirklich kompatibel ist und das wird man auch durch entsprechende Conformance-Tests abrücken können und auch zertifizieren können. Deswegen gehört Standardisierung auch Zertifizierung dazu.
Und mit Zertifizierung ist für mich jetzt wirklich nicht gemeint, dass man ISO 9000 mäßig irgendwie 5000 Seiten Papier schreibt, sondern dass eben die Conformance-Test-Suite durchläuft und man am Schluss dann aufgrund dessen ein Ergebnis hat. Und das hat natürlich auch den Vorteil, dass man dann in der Welt, in der ich arbeite,
wo man täglich Plattformen auch updated Sicherheitspatches einspielt, aber vielleicht auch mal ein neues Feature, dann diese Conformance-Tests auch täglich durchführt. Kontinuierlich. Und somit die Plattform also nicht auf irgendwie einen alten Stand vor einem Jahr festnageln muss, nur aus irgendwelchen Zertifizierungsgründen, was natürlich bekloppt ist. Deswegen, das ist jetzt bei uns kein Papierstapel,
sondern das sind Conformance-Tests. Transparenz ist für uns glaube ich sowieso klar, als Menschen, die Open Source Software entwickeln. Wichtig finde ich immer zu sagen, das ist am Schluss nicht nur die Software Lizenz, die wichtig ist, die ist natürlich super wichtig, sondern auch die Tatsache, dass der Entwicklungsprozess in einer offenen Community
stattfindet, dass die Diskussionen offen sind, dass man die Design Entscheidungen offen diskutiert, dass die Entscheidungsprozesse transparent sind. Das hat die Open Infrastructure Foundation mal mit diesem Begriff der Four Opens ganz gut auf den Punkt gebracht. Dem fühlen wir uns absolut verpflichtet.
Open Operations ist, das habe ich vorher erwähnt, das ist für uns wichtig, das ist in gewisser Weise neu. Dass also nicht nur die Software Bausteine und auch die Integration eroffen sind, sondern auch die Art und Weise, wie der Betrieb funktioniert, wie Betriebsprozesse sind, wie die Wertzeuge sind. Auch da wollen wir dafür sorgen, dass das zwischen den Anbietern
transparent gemacht wird, geteilt wird, sodass nicht jeder das auch neu wieder entwickeln muss und es aber auch nicht gegenüber den Nutzern und Kunden transparent gemacht wird. Ja, dazu gehört dann auch zum Beispiel, wenn es irgendwie Probleme gibt und man irgendwo eine Auswahl hat, dass man solche Dinge dann aufarbeitet auf eine Art und Weise, dass das nachvollziehbar ist. Das sind aus meiner Erfahrung nach
super schmerzhafte, super intensive Momente, wenn sowas passiert. Aber es sind nachher auch die Dinge, aus denen man super viel lernen kann, wenn man es richtig aufarbeitet. Und deswegen ist gerade in dem Bereich wichtig, Transparenz herzustellen. Das ist für manche Unternehmen eine gewisse
Überwindung erforderlich, das so zu sehen. Aber ich habe selbst auch mal in einem Großkonzern gearbeitet und selbst da haben wir das dann hinbekommen. Sowas dann gut transparent aufzuarbeiten. Insofern ist das, glaube ich, etwas, was wir hinbekommen können. Nachhaltigkeit ist uns wichtig. Wir bauen jetzt nicht so einen Cloud-Stack mit der Idee, dass das dann irgendwie in zwei
Jahren überholt ist und dann wieder irgendwie mit einer komplett anderen Architektur ganz anders gemacht werden muss. Die Idee ist tatsächlich zu sagen, wir möchten Architektur bauen, die entsprechend erweitert ist, die sich an die Technologie auch anpassen kann, ohne dass man sie jetzt neu machen muss und dann irgendwie den ganzen Lernprozesse, die ganze Integration, die ganze Validierung, alles wieder neu machen zu müssen. Das ist halt
nicht effizient. Das ermöglicht uns dann auch ein Augenmerk zu werfen auf Themen der Energieeffizienz. Das ist natürlich auch ein Thema, was jetzt für uns, glaube ich, als Menschheit wichtig ist, dass wir da in den nächsten Jahren die Weichen richtig stellen, endlich. Nachdem wir das Thema jetzt 20 Jahre verschlafen haben, dass wir da
jetzt aufholen können. Föderierung ist eh klar für uns, wenn die Vision ist, nicht irgendwie einen riesigen Anbieter, den den Markt dominiert, da irgendwo zu bauen. Auch wenn der ja in Europa wäre, wäre mit dem einzigen dominierenden Anbieter aus meiner Sicht nicht viel geworden, sondern wirklich ein Netzwerk aus Anbietern, die aber zueinander
kompatible Föderalwagerangebote bauen. Das ist eben das Modell, das uns vorschwebt. Zum Projekt Status. Wir haben Ende 2019 wurde die Idee geboren, 2020 dann wirklich angefangen, das Projekt in eine Form zu gießen. Wir hatten das Glück, von der Agentur
für Sprung Innovationen auch einen Untersuchungsauftrag für so eine Vorstudie zu bekommen, sodass ein paar von uns da wirklich den größten Teil ihrer Zeit auch daran arbeiten konnten. Das war erfolgreich. Wir sind in das GAIA-X-Ökosystem aufgenommen worden und haben
dann auch ermutigt, sind auch ermutigt worden von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dass sowas auch förderfähig ist und haben einen Förderantrag gestellt, der im Ende Juni tatsächlich dann auch bewilligt wurde. Dazu gab es dann ja auch Pressemeldungen von uns und von
anderen, die das im Publik gemacht haben. Wir haben jetzt also die Möglichkeit, in den nächsten dreieinhalb Jahren ein kleines Team aufzubauen, was sich darum kümmert, so ein Ökosystem aufzubauen, so eine Entwicklungsarbeit zu orchestrieren und zu steuern. Wir haben ja schon, auch bevor wir Geld hatten,
eine Community aufbauen können von einzelnen Leuten, die mitgearbeitet haben und beigetragen haben. Stefan Lacht war einer von den Leuten von GONIKUS da wirklich wesentlich mitgearbeitet hat. Wir haben aber auch ein bisschen Geld, dass wir einzelne Entwicklungsaufträge also auch vergeben können gegen Geld, sodass dann Dinge, die einfach getan werden müssen, die jetzt nicht unbedingt
Unternehmen aus eigenem Interesse tun würde, gemacht werden können. So geht das weiter und so werden wir auf jeden Fall wachsen. Die Unternehmen, die hier gelistet sind, das sind alles Unternehmen, die jetzt aus freien Stücken bereits mitgearbeitet haben und das Projekt vorangebracht haben.
Stand ist, dass wir Stand heute bereits zwei Cloud-Anbieter haben, die diesen Cloud-Stack in produktiven, öffentlich verfügbaren Angeboten einsetzen. Das ist die Betacloud oder Osysen GmbH neuerdings und die
Plus-Server. Und es sind aber weitere, die gerade dabei sind, Angebote aufzubauen, die ich jetzt, die wir teilweise mit Logos hier auch schon gelistet haben. Nicht alle. Es gibt auch einige Industriepartner, die mit Clouds arbeiten, um das intern zu nutzen. Das ist ja genauso gut
möglich, wie das für eine Public Cloud zu nutzen. Und wir haben ein relativ großes Interesse, schleichen den Bogen zu dem Einleitung von dem Stefan. Wir haben ein relativ großes Interesse tatsächlich von IT-Anbietern für den öffentlichen Sektor, für die öffentliche Verwaltung. Und da gibt es einen gewissen Handlungsdruck. Das ist sicherlich jetzt durch die Pandemie auch nochmal
deutlich geworden in der Tat. Es gibt auch das Online-Zugangsgesetz, das da vorschreibt, dass öffentliche Verwaltungen gewisse Dienste digital anbieten müssen, teilweise schon bis 2022. Und natürlich braucht man dafür Softwarelösungen. Die werden wir nicht bauen, aber man braucht auch Plattformen, auf denen diese
Softwarelösungen laufen. Und möglichst möchte man natürlich Plattformen haben, die dann auch über die verschiedenen Verwaltungen relativ universell benutzt werden, sodass man das Wissen für die Plattformen nicht in jeder Verwaltung separat aufbauen muss. Und dann am Ende Schwierigkeiten
hat, genug Wissen zu haben. Und die großen Hyperscaler kommen tatsächlich für fast alles, was die öffentliche Verwaltung macht, nicht infrage aus relativ einfachen rechtlichen Überlegungen. Wo wir stehen technisch, wir haben im Juli, Mitte Juli unser erstes Release
herausgetan. Das war jetzt natürlich im Wesentlichen die Vorarbeit der freiwillig beteiligten Firmen, die da in einen Release gegossen wurde. Wir haben das Glück, dass wir nicht bei null angefangen haben, sondern dass wir auf der Arbeit aufsetzten,
die die Partner auch schon geleistet haben, insbesondere auch die OSISM Projekt, das schon jahrelang daran arbeitet, die Automatisierung vom Zusammenbau von solchen Stacks zu vereinfachen. Das ist da eingeflossen. Das hat uns erlaubt, das Release null zu bauen. Wir können wirklich vollautomatisch
Infrastruktur ausrollen. Infrastructure Service Plattform mit Probe Stack drin. Dann die Automatisierung wirklich nachher für die Überwachung, für den Betrieb, für das Lifecycle-Management, für das Patchen ist da bereits drin. Was momentan noch Technical Preview ist, ist der Container Stack.
Der wird noch nicht vollautomatisiert mit ausgerollt, ist auch noch nicht soweit durchspezifiziert und durchgetestet, dass wir das als Produktionsreihe betrachten. Nichtsdestotrotz kann man schon sehen, wo das hingeht. Wir haben uns da auf die Kubernetes Cluster API geeinigt nach relativ vielen
Diskussionen als die Schnittstelle, die letztlich für die Automatisierung und auch für die Leute, die es möchten, Self-Service ermöglicht, sich solche Container Cluster bereitzustellen. Das schließt mich aus, dass einzelne Anbieter zusätzlich dann noch kommerzielle Tools aus Bereichen wie
SAP, Gartner oder Rancher oder sowas dann nochmal oben drauf setzen. Das lässt sich machen. Und natürlich kann man auch gut diese Schnittstellen nutzen, die für einen Self-Service geeignet sind, um dann wiederum einen Managed Service anzubieten. Auch das werden einzelne Anbieter im SCS Ökosystem tun. Release 1 steht schon jetzt im September an.
Wir hatten also uns darauf geeinigt, dass wir so ein halbjährliches Release Zyklus haben, immer März, September, März, September. Die neuen Versionen veröffentlichen. Das Release 0 war in gewisser Weise verzögert, weil wir relativ lange darauf gewartet haben, bis das mit dem Förderantrag und der Förderung funktioniert. Deswegen ist das verzögert gewesen.
Ab 1 werden wir jetzt in diesen halbjährlichen Rhythmus einschwenken und dann die Releases machen. Fokus für 1 ist, den Container Stack in Produktionsqualität zu bekommen oder zumindest Teile davon. Das war an der Stelle für die, ich sag immer, zweite Generation
Cloud-Native-Anwendungen, die eben auf Containern aufbauen, dann eine gute Plattform sind, die auch schon dann eine Standardlösung bereitstellt und im Bereich der Föderierung Fortschritte machen. Wir hatten bereits in Release 0 die Bausteine drin, ohne sie aber bereits so konfiguriert zu haben, dass man mit OpenID Connect dann einfach
föderieren kann. Da wollen wir auf jeden Fall vorankommen. Und danach haben wir vieles vor. Im Bereich der Sicherheit gibt es einiges, was wir tun wollen. Unsere CI-Ausbauung, das ist sicherlich ein Thema, wie eben der Software entwickelt, das man, glaube ich, das gesamte Softwarezyklus begleitet, dass man da investiert, das
entsprechend ausbauen muss und besser macht. Über die Annahme durch Partner, die dann Plattform aufbauen, habe ich schon erzählt. Was vielleicht wichtig ist, ist auch noch, als Open Source Business Alliance sind wir ja
nicht selbst gewinngetrieben unterwegs als Team. Das heißt, wir werden keine kommerziellen Dienstleistungen irgendwie verkaufen und anbieten und sagen, hier bei uns könnte SCS-Support kaufen. Das ist nicht unsere Mission, aber natürlich gibt es Partner in der Industrie, die genau das tun. Klassische Open Source Business Modelle, dass man
entsprechend Expertise aufbaut in Open Source Projekten, in dem man auch zum Beispiel da mitarbeitet und dann aber aufgrund der Expertise dann Dienstleistungsangebote machen kann, die für Kunden interessant sind, die das brauchen. Und wir wollen dieses Ökosystem dann auch entsprechend unterstützen, indem wir dann Unternehmen, die eben zum
Beispiel Support anbieten oder Implementierungsunterstützung oder Consulting, auch entsprechend, dass wir letztlich unsere Marke, so ein Cloud Stack nutzen, die auch entsprechend zu zertifizieren, sodass die auch dann nachweisen können gegen den Kunden. Sie haben das Wissen und können da hochwertige
Dienstleistungen anbieten. Insofern werden wir das Ökosystem ein bisschen steuern, dafür sorgen, dass Partner, die da gute Arbeit leisten, das auch sichtbar machen können und dann auch natürlich dann entsprechend dem Kunden gegenüber transparent machen können, dass sie da hochwertige Dienstleistungen haben. Es gibt zwei weitere Projekte, die jetzt noch auf das
Urban Cloud Stack, was wir bereits im Förderprojekt bearbeiten, aufbauen. Wir sind so ein bisschen fokussiert auf Szenarien als Private Cloud, vielleicht auch kleinere Near Edge Implementierungen und auch Public Cloud. Es gibt massive Bemühungen, auch viele kleine Cloud Stacks
in der Edge, also wirklich in den entsprechenden Industrieanlagen zu haben. Edge Cloud Diskussion, da sind wir dran beteiligt, da gibt es ein europäisches Projekt. Wir nennen das InternSS2, da geht es wirklich darum, den Stack nochmal zu optimieren für solche Szenarien. Da gibt es dann auch Dinge wie Echtzeitfähigkeit, Beschleunigungstechnologien,
die da entsprechend gebaut werden müssen und auch vor allem das Betriebs- und Verwaltungsthema wieder. Man hat dann plötzlich mit hunderten von Clouds zu tun, von denen vielleicht nicht immer alle online sind und die muss man effizient verwalten können. Das ist nicht ganz trivial. Das ist so ein Projekt, was dann für uns sich anschließt, wo wir uns gerade vernetzen. Und dann die andere Richtung, die wir gehen, das ist
wirklich der Bereich Plattformdienste. Als Softwareentwickler möchte man Dinge wie Datenbanken und so weiter nicht selbst managen möchten. Man möchte eigentlich einen Manage-Service haben für sowas. Und dafür Plattformdienste zu haben, die aber auch standardisiert sind und anbieterübergreifend funktionieren, ist natürlich ein Wert.
Ich möchte auf gar keinen Fall die Diskussion verunmöglichen. Deswegen renne ich jetzt mal ganz schnell, durch das ich nur an Folien habe, sodass wir ein bisschen Zeit haben. Ich habe auf jeden Fall auch noch, wir haben das Glück, der Mittagspause hat der Stefan gerade schon gesagt. Ich habe auf jeden Fall Zeit, ich möchte aber auch nicht den Leuten alles Mittagessen
klauen. Deswegen, ich renne jetzt mal ganz schnell durch den Rest, was ich habe und dann hoffe ich, dass wir irgendwo ein bisschen in die Diskussion kommen. Hier ein Bild der Architektur, wo man auch die verschiedenen Open-Source-Bausteine sieht. Das ist natürlich kein vollständiges Bild, sonst müsste man wahrscheinlich ungefähr 100 Boxen sehen und nicht irgendwie 20. Aber man sieht, dass wir letztlich auf eine
Infrastrukturschicht, wo wir Computer, Storage und Netzwerk virtualisieren, dann Open-Stack-Dienste bauen, die sozusagen die Verwaltungsschicht und auch eine Schnittstelle nach außen anbieten. Die Schnittstelle nach außen sind optional. Wir werden also Anbieter haben, die die Infrastruktursicht nicht für die Kunden sichtbar waren, sondern das nur intern benutzen. Die meisten werden es aber
nach den Gesprächen, die wir bisher hatten, auch den Kunden zur Verfügung stellen, weil es gibt ja auch eine ganze Menge von Lösungen, die dann auf solche Schnittstellen aufsetzt. Wichtig ist dann hier die Schicht in der Mitte mit den ganzen Containerdiensten. Das ist letztlich der Bereich, wo wir den großen Standard sehen. An der Stelle wird die Kompatibilität über die
verschiedenen Plattformen hergestellt und dann auf der linken Seite die Tools, die man braucht, um das zu automatisieren, zu betreiben, zu bewachen. Und Nutzermanagement, rechte Management auf der rechten Seite. So, wie sieht das aus? Aus Nutzer-Sicht. Man hat irgendwie Kubernetes-Cluster, K9SM-Tool, was die Leute, die ihr nicht kennen,
die Anwendungen irgendwo auf gewöhnliches Klassen betreiben. Wenn man die Open-Stack-Dienste nutzt, da gibt es als Webfrontend das Horizon natürlich, werden die DevOps-Teams, die jetzt so die primäre Zielgruppe für solche Cloud- und Container-Stacks sind, am Schluss irgendwie die Automatisierung machen, indem man irgendwie in freies Code-Tools benutzt und
über die APIs irgendwelche YAMLs oder JSONs dann an die Schnittstellen schickt. Das ist letztlich das, was dann die tägliche Praxis ist für die Tools. Aus Betriebssicht, wir haben einiges an Betriebstools drinnen, die den Betrieb erleichtern. Das ist ja, wie gesagt, so eine der Herausforderungen, die wir sehen.
Ich habe hier so ein paar Screenshots mitgebracht. Also, da haben wir schon einiges eingebaut, was wir auch so aus der Community der Betreiber, mit denen wir reden, kennen und was wir eben wirklich standardisiert mit entsprechenden Hinweisen, die man nutzt, auch dann haben wollen.
Wir sind ein Open-Source-Projekt. Wir haben eine Community. Das Ganze wird auf GitHub entwickelt. Also, es ist nicht so, dass wir irgendwas, weiß ich nicht, als Projekt entwickeln, dann irgendwann später Open-Sourcing. Und klar, das wird direkt als Open-Source entwickelt. Und da wir ganz viel natürlich machen, was letztlich aus den Upstream-Projekten kommt, ist natürlich für uns auch super wichtig, dass Dinge, die wir
Upstream entwickeln können, nach Upstream entwickelt werden. Oder wenn es bei uns passiert, aus irgendeinem Grunde zuerst das, was dann auch Upstream mit der Upstream-Community diskutieren und gucken, ob das wieder eingepflegt werden kann. Also, das Letzte, was wir wollen, ist wirklich was eigenes, was komplett eigenes zu bauen und da irgendwie einen Falk von irgendwelchen größeren Projekten zu haben. Das wäre überhaupt nicht sinnvoll.
Wir arbeiten als verteilte, offene Community. Treffen uns wöchentlich für die Sprintplanung. Wir haben so drei Unterteams gebildet, in dem wir das jeweils tun. Das findet alles mit Videokonferenzen statt. Ganz viel natürlich, wie fast immer in der Offensource-Welt, dann über Tools wie Mail und Chat. Aber wir
treffen uns einmal die Woche auch für solche Video Gespräche. Das sind doch immer wieder gute Diskussionen, wo man weiß, dass es gut ist, dass man sich abgestimmt hat und nicht alle so nebenher läuft, sondern man doch dann auf ein gemeinsames Ziel arbeitet. Wir wünschen uns, dass Leute zu uns stoßen und mitmachen. Wir haben etwas, das heißt Testbed. Da kann man unsere Cloud Stack virtuell deployen.
Also sozusagen eine unserer Virtualisierungs- und Container-Stack auf eine existierende Virtualisierung-Schicht mit doppelter Virtualisierung. Das ist aber, wenn man Nested-Virtualisierung einschaltet, sogar von der Performance durchaus nutzbar. Ist natürlich aber für Test, Entwicklung, Demos, für unsere CI super nützlich. Für ein produktives
System würde man natürlich eine Metal-Installation machen. Die ist nur nicht so leicht, komplett durchautomatisierbar. Deswegen ist der Testbed immer der erste Schritt. Wir freuen uns, wenn wir Leute finden, die mitmachen. Mitmachen in verschiedenen Formen. Man kann natürlich auch an den Upstream-Projekten die Relevanz mitarbeiten. Das ist letztlich für uns alle hilfreich. Aber natürlich freuen wir uns extrem,
wenn Leute dann wirklich Teil der SCS-Community werden und da regelmäßig mitarbeiten, mitdiskutieren, wie man Dinge am besten macht und Code, Verbesserungen, Fragen einbringen. All das freut uns. Wir freuen uns natürlich auch über weitere Unternehmen, Forschungseinrichtungen,
Verwaltungen, die das einsetzen wollen. Ich hoffe mal, dass ich jetzt noch ein bisschen Zeit für Fragen gelassen habe. Ich glaube schon, dass es sich passt. Vielen Dank.
Ein bisschen Zeit haben wir noch für Fragen. An unsere Zuschauerinnen schreibt einfach in den BBB-Chat eure Frage. Ich werde das dann für die Aufzeichnung wiederholen. Okay, da haben wir auch schon die Erste. Ihr habt digitale Autarkie mit digitalem Nationalismus gleichgesetzt. Ich denke allerdings, dass Autarkie
auch nicht nationalistische Dimensionen wie lokale Wirtschaftsförderung und Datenschutz hat. Wie steht ihr dazu? Ja, das war ein Teil, der auf meinem Foliendec war. Dementsprechend springe ich da gerade mal eben auf. Ich glaube, ihr habt gerade eben im Stream zwei sehr stark schüttelnde Köpfe gesehen von Code und mir. Ne, dem muss ich hier widersprechen.
Also wir haben nicht digitale Autarkie gleichgesetzt mit digitalem Nationalismus. Sondern wir haben im ersten Wurf gesagt, dass die Begrifflichkeit, die wir da in der entsprechenden Folie gleichgesetzt haben, also digitale Souveränität eben nicht der digitalen Autarkie eben entspricht. Das war die eigentliche Aussage. Und dann kam
der Punkt der digitalen Nationalismus dahinter, dass es das eben auch nicht sein soll als Thematik, dass das eine weitere extremere Stufe sein kann. Also ich gebe mal so eine Diskussion wieder, die mich persönlich befremdet. Es gibt in dieser europäischen Welt gibt es vereinzelt Unternehmen,
die wirklich uns kritisieren dafür, dass wir uns ja mit Projekten wie OpenStack und Kubernetes beschäftigen. Und dass das ja Projekte sind, die von amerikanischen Firmen unterstützt werden. Und das ist dann ja gar nicht souverän. Und ich kann echt nur den Kopf schütteln, weil ich glaube, dass diese Menschen
Open Source nicht verstanden haben. Also es geht uns darum, den Nutzern die Möglichkeit zu geben, eine Wahl zu haben und Kontrolle zu haben. Und genau das erreichen wir mit Open Source, und zwar in einem viel größeren Maße, als wenn man sich jetzt auf ein proprietäreres Unternehmen verlassen muss, egal aus welchem Land das jetzt gerade kommt.
Also klar, wenn ich die Wahl habe, mich auf ein Unternehmen zu verlassen, was irgendwo in einer ganz anderen Welt lebt, und eines, was bei mir um die Ecke ist, würde ich wahrscheinlich das bei mir um die Ecke bevorzugen, weil ich eher die Chance habe, es zu beeinflussen. Oder vielleicht in rechtlich zur Not irgendwie da ranzukommen. Aber Open Source gibt einem doch immer so viel mehr Kontrolle und Möglichkeiten und Freiheiten,
dass diese Diskussion absolut skurril ist. Gut, dass wir das haben klären können. Haben auch schon die nächste Frage. Tolles Projekt. Ich war allerdings ein wenig schockiert über die minimalen Systemanforderungen für ein lokales Entwicklersystem. Gibt es Pläne, das zu ändern? Das wäre zum Beispiel auch für IoT nötig.
Ja, also da kann ich was zu sagen. Momentan ist ja tatsächlich das, was wir als minimal SCS stacken, um so ein Testbed aufzusetzen, irgendwie brauchen, sind eigentlich so vier Maschinen, die man braucht. Können auch vier virtuelle Maschinen sein, für eine virtuelle Installation.
Wenn man einen echt großen Server hat, kann man es auch in einzelnen machen. Das ist tatsächlich etwas, wo wir ranwollen. Und die Diskussion, die wir haben Richtung wir wollen auch so einen Stack optimieren für Edge. Und dann wird man auch darüber sagen Okay, ich habe vielleicht in solchen Edge-Szenalen auch nicht das Problem, dass ich dann
die Multitenancy, die man dann in Fähigkeit in dem gleichen Maße brauche, wie man sie halt für eine Public Cloud natürlich braucht. Dann kann man da ja auch Dinge vereinfachen. Also tatsächlich haben wir jetzt auch für diese Edge-Diskussionen die Idee, dass man auch mit einer Hand voll Raspberries, so einen Minimal Stack, bauen können soll. Das ist, muss ich ganz ehrlich
sagen, heute noch nicht erreicht. Die Vision haben wir, wir haben auch Ideen, wie man sowas machen könnte. Aber da ist noch eine Menge Arbeit, bis wir da sind. Also kommt noch die Aussage, wenn mehr ins K8S
verlegt werden könnte, würde es vielleicht auch auf einer Def-Maschine laufen, aber noch keine neue Frage. Ja, aber tatsächlich ist ja genau das, was man dann tut. Wenn man sagt, wir optimieren Stacks für den Edge-Use-Case, dann wird man eben sagen, ich vereinfache oder ich kann mir vielleicht sogar
diese Virtualisierungsschicht sparen und direkt Kubernetes auf bare metal setzen und natürlich spart das nachher Ressourcen und macht so ein System schlanker. Das ist das, was wir uns anschauen für Edge Cases und natürlich ist die Idee auch zu sagen, wir wollen, dass letztlich für den Nutzer, der da für Anwendungen entwickelt, das System aber gleich aussieht. Also,
dass sozusagen die Kubernetes Schnittstellen und die Dienste, die man da ausnimmt, man braucht die Registry, man braucht die Netzwerkverwaltung, man braucht Storage. All das dann auch eben auf den kleinen Systemen gleich aussieht. Das ist also genau die Vision.
Gut, dann haben wir schon eine neue Frage. Wie groß sind die Budgets, die von der Bundesregierung freigegeben sind? Kann man damit wirklich effektiv und schnell arbeiten oder ist die Priorität, die Kosten so klein wie möglich zu halten, um nachher eine Lösung zu haben, die dann aber doch nicht wirklich kompetitiv zu großen kommerziellen
Anbietern ist? Also da würde ich auch ein paar Sachen zu sagen. Das war ja öffentlich letztlich jetzt, dass dieses Förderprojekt mit 14,9 Millionen Euro gefördert wird. Das ist also aus meiner Sicht schon durchaus ein Betrag, mit dem man eine Menge Entwicklung finanzieren und vor allem auch organisieren können. Das Gute ist ja, dass wir als
Open Source Community auch eine Menge Arbeit integrieren können, die wir nicht alle bezahlen müssen. Weil ja unterschiedliche Unternehmen, die aus Eigeninteresse auch finanzieren. Das ist ja der Grund, warum Open Source funktioniert, warum relativ kleine
Open Source Communities am Ende doch Dinge hervorgebracht haben, die mit sehr, sehr großen Unternehmen sehr gut konkurrieren konnten. Und natürlich trägt eine Amazon vor sich her, dass sie, ich weiß nicht, wie viele Quadrillarden da, ich glaube, sie reden über Milliarden, sie in ihre Entwicklung stecken. Einfach weil sie damit auch andere abschrecken wollen und ihnen sagen wollen, ihr könnt mit uns sowieso
nicht konkurrieren. Aber nur auch am Ende kochen die mit Wasser und müssen gucken, dass sie gute Entwickler finden, die dann koordiniert irgendwas tun, was sinnvoll ist. Die sind da jetzt nicht schlecht drin, da will ich jetzt nicht irgendwie einen deutschen Eindruck erwecken. Aber auch die kochen mit Wasser. Und man kann
in der Open Source Welt, das hat sich gezeigt, indem man Dinge organisiert und die richtigen Leute zusammenbringt mit relativ, also das ist jetzt nicht wenig Geld, aber mit vergleichsweise überschaubaren Beträgen dann doch im Vergleich zu dem, was so eine Amazon macht, viel erreichen.