Nachhaltiger Kulturwandel aus einem befristeten Programm? Erfahrungen aus dem Programm Hamburg Open Science

Video in TIB AV-Portal: Nachhaltiger Kulturwandel aus einem befristeten Programm? Erfahrungen aus dem Programm Hamburg Open Science

Formal Metadata

Title
Nachhaltiger Kulturwandel aus einem befristeten Programm? Erfahrungen aus dem Programm Hamburg Open Science
Title of Series
Author
License
CC Attribution 4.0 International:
You are free to use, adapt and copy, distribute and transmit the work or content in adapted or unchanged form for any legal purpose as long as the work is attributed to the author in the manner specified by the author or licensor.
Identifiers
Publisher
Release Date
2019
Language
German

Content Metadata

Subject Area
Abstract
Viele aktuelle Initiativen im Bereich Open Access sind als Anschubfinanzierung angelegt, die in einen nachhaltigen Betrieb übergehen soll. Der Vortrag widmet sich der Frage, welche Wege gegangen werden können, um aus einem kurzfristig angelegten Projekt eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen. Hierzu stellen wir die Erfahrungen aus dem hochschulübergreifenden Programm Hamburg Open Science dar. Im Fokus des Vortrags steht der nachhaltige Kulturwandel hin zu Open Science, das heißt die Anwendung neuer technischer Systeme und die Integration von Open Science in die alltägliche wissenschaftliche Praxis der Forschenden. Das Programm Hamburg Open Science wurde aufgrund des politischen Auftrags, öffentlich finanzierte Forschung frei zugänglich zu machen, ins Leben gerufen (siehe Koalitionsvertrag der SPD und Grünen in Hamburg, 2015). Das Programm ist befristet von 2018 bis 2020. Ziel des Programms ist die Schaffung einer technischen Infrastruktur, sowohl innerhalb der einzelnen Hamburger Hochschulen (beispielsweise Open-Access-Repositorien und Forschungsdatenmanagement) als auch hochschulübergreifend (beispielsweise Nutzung einer gemeinsamen Speicherinfrastruktur und Entwicklung eines Webportals für Publikationen und Forschungsdaten). Parallel zu der Bereitstellung technischer Infrastruktur sollen Forschende durch das Projekt Digitaler Kulturwandel dabei unterstützt werden, individuelle Open-Science-Strategien zu entwickeln und umzusetzen, z.B. in Form von Open-Access-Publikationen. Den nachhaltigen Betrieb der technischen Infrastruktur stellen die einzelnen Hochschulen sicher. Sehr viel komplexer ist die Aufgabe, einen Kulturwandel hin zu neuen, offenen wissenschaftlichen Praktiken nachhaltig zu entwickeln. Im Vortrag wird der Versuch einer Lösung dieser scheinbar unmöglichen Aufgabe vorgestellt und am Beispiel einer der teilnehmenden Hochschulen, der HafenCity Universität Hamburg, illustriert. Wir stellen vor, wie zunächst auf Basis einer Befragung die Ausgangs- und Bedarfslage der Forschenden erhoben wurde, und welche Maßnahmen auf dieser Basis in der Pilotphase, in der Laufzeit des Programms, umgesetzt werden. Außerdem stellen wir unsere Strategien vor, um für den Kulturwandel Strukturen zu schaffen, die auch nach Programmende weiter Bestand haben. Hierfür präsentieren wir zwei Szenarien: ein Idealszenario und ein Minimalszenario.
Feedback
hidden