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Nachhaltigkeit durch Institutionalisierung: Die Open Policy des Austrian Centre for Digital Humanities der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

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Nachhaltigkeit durch Institutionalisierung: Die Open Policy des Austrian Centre for Digital Humanities der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
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11
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In der digitalen Geisteswissenschaft (“digital humanities”, DH) zeigt sich in den letzten Jahren ein zunehmender Trend in Richtung Öffnung von Forschungsmaterialien. Während in den “traditionellen” Geisteswissenschaften vor allem Open Access, also die freie Verfügbarmachung von Aufsätzen und Büchern ein Thema ist, beschäftigen sich DH mit der Öffnung des gesamten Spektrums an Forschungsmaterial, das im Laufe der (digitalen) Arbeit erzeugt wird: Open Source und Open Data sind hier neben Open Access zu bestimmenden Trends geworden. Während Fördergeber zunehmend fordern, als Gegenleistung für Forschungsfinanzierung frei zugängliche Daten und Ergebnisse geliefert zu bekommen und Forschende ihre Arbeit aus karrierestrategischen oder ideologischen Gründen öffnen möchten, wird die größtmögliche Öffnung von Forschung oft noch von den Strukturen der Institutionen be- oder sogar verhindert, an denen sie ausgeführt wird. Um zu verhindern, dass institutionelle Verbindlichkeiten (zum Beispiel die in Arbeitsverträgen festgelegte Übertragung von Nutzungsrechten an Forschungsergebnissen an die Institution) die Mitarbeiter*innen davon abhalten, ihre Forschung so weit wie legal möglich zu öffnen und sie im Gegenteil dazu zu animieren, aktiv nach Öffnung zu trachten, hat sich das Austrian Centre for Digital Humanities der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ACDH-OeAW) eine “Open Policy” verordnet. In diesen “Richtlinien für das Management von Forschungsdaten, -ergebnissen und Software am ACDH-OeAW” werden neben dem prinzipiellen Willen zur Öffnung auch Empfehlungen zu Veröffentlichungsstrategien, Lizenzierung und nachhaltiger Verfügbarmachung von Forschung festgehalten. In diesem Vortrag sollen diese Richtlinien zur Öffnung vorgestellt werden. Ebenso wird Thema sein, wie die Idee zur offiziellen Verankerung von Openness im Profil des ACDH-OeAW in einem bottom-up Prozess entstand. Auch die Grenzen, die der Institutionalisierung von Openness an einem Institut wie dem ACDH-OeAW im Kontext eines breiteren institutionellen Gefüges wie der Akademie der Wissenschaften gesetzt sind, werden in diesem Vortrag zum Thema gemacht, wobei ein Raum zur Diskussion für Institutionalisierungsstrategien geboten werden soll.