Safeguarding the Public Domain trotz übermächtiger Verwerterinteressen in Brüssel

Video thumbnail (Frame 0) Video thumbnail (Frame 7126) Video thumbnail (Frame 8049) Video thumbnail (Frame 8689) Video thumbnail (Frame 9400) Video thumbnail (Frame 10814) Video thumbnail (Frame 11806) Video thumbnail (Frame 12648) Video thumbnail (Frame 13460) Video thumbnail (Frame 15468) Video thumbnail (Frame 15784) Video thumbnail (Frame 17112) Video thumbnail (Frame 18117) Video thumbnail (Frame 18470) Video thumbnail (Frame 19186) Video thumbnail (Frame 19734) Video thumbnail (Frame 20635) Video thumbnail (Frame 20965) Video thumbnail (Frame 22225)
Video in TIB AV-Portal: Safeguarding the Public Domain trotz übermächtiger Verwerterinteressen in Brüssel

Formal Metadata

Title
Safeguarding the Public Domain trotz übermächtiger Verwerterinteressen in Brüssel
Title of Series
Author
License
CC Attribution 3.0 Unported:
You are free to use, adapt and copy, distribute and transmit the work or content in adapted or unchanged form for any legal purpose as long as the work is attributed to the author in the manner specified by the author or licensor.
Identifiers
Publisher
Release Date
2016
Language
German
Producer
Chaos Computer Club e.V.

Content Metadata

Subject Area
LIGA <Programm>
Johann Peter Hebel
Position Link (knot theory) Hypermedia Digitizing Abbildung <Physik>
Abbildung <Physik>
Digitizing
Mobile app Professional network service
Uploading E-commerce
das digital dimitrov heute hier ist er ist politikwissenschaftler und nordostens in der eu das hei?t er ist eigentlich in br?ssel und vertritt dort unsere interessen im bereich urheber und verwertungsrechte und dar?ber w?rde auch heute mit uns sprechen und zwar wie sie trotz der ?berm?chtigen verwerter interessen in br?ssel weiterhin unsere public domain sch?tzen k?nnen hat sich kaum lied ich muss jetzt erst mal eine pr?sentation finden jetzt aber im falschen slide drin so ja hallo ich bin jung ich vertrete die liga in br?ssel und uns geht es in br?ssel vor allem darum den zugang und die nuts nach nutzbarkeit unseres kulturellen erbes sicherzustellen und das auch jetzt bei der eu urheberrechtsreform und dar?ber werde ich heute sprechen mir wurde in den letzten jahren gesagt dass ich immer zu schnell rede deswegen bem?he ich mich jetzt speziell auch etwas langsamer zu sprechen das muss als zusatzinformation bei der gemeinde freiheit geht es uns darum dass man also das menschliche wissen und dass die menschliche kulturen erstens uns ein geh?rt und dann dass diese auch nutzbar nach nutzbar ist da haben wir erstens ein problem wir wollen diese bei der eu urheberrechtsreform mit einbringen das allererste probleme auf den wir sto?en ist wie wir diese bebildern also es ist unheimlich schwer wie gemein freiheit zu symbolisieren und deswegen benutze ich hier an der stelle immer gerne fotos von alpen k?nnen und zwar deswegen weil es in den alpen die allmende gibt das sind felder die geh?ren keine einzelne person sondern die geh?ren der gemeinschaft und alle bauern und eigentlich auch alle menschen d?rfen diese benutzen das ist zwar nicht genau dasselbe aber es kommt der gemeine freiheit schon sehr nah das zweite problem was wir hier haben ist dass in allen meisten europ?ischen staaten die gemeinde freiheit also die public domain ausschlie?lich negativ definiert wird das hei?t wir haben das urheberrecht das alles recht positiv definiert wird dem recht in der gesetzgebung und die gemeinde freiheit ist alles auf dem die rechte abgelaufen sind das ist nat?rlich aus unserer perspektive ganz anders f?r uns ist menschliche kultur und menschliches wissen frei unser kulturelles erbe geh?rt uns ein und nur ein kleiner teil dieser menschlichen kulturen ist urheberrechtlich gesch?tzt und das auch nur tempor?r das ist n?mlich ein ganz andere negative die wir fahren nun ist aber menschliche kultur nicht starr ist es sehr schwer eine genaue grenze zwischen urheberrechtlich gesch?tzten werken und gemeinfreien werken zu ziehen die im alltag auch wirklich funktioniert deswegen gibt es im gesetz einen bestimmten freiraums urheber sitz gesetzt herum einen flexiblen raum schranken und ausnahmen uns erm?glichen bestimmte auch gesch?tzte werke f?r bestimmte zwecke auch ohne spezielle erlaubnis zu nutzen und da darum noch einmal herum haben wir dann die freien lizenzen aufgebaut die zus?tzlich ein diesen flexiblen daumen schaffen das muss man sich so vorstellen das ist der raum zum atmen damit unsere kultur sich entwickeln kann und damit dass nicht alles in starren grenzen und festen boxten versperrt bleibt was ganz wichtig ist hier dabei zu sagen ist wenn wir uns um eine urheberrechtsreform bem?hen also meine novellierung der regeln sprechen wir fast immer ?ber diese ausnahmen und schranken also ?ber diesen atmungs raum den wir hier brauchen wir stellen nicht den grundsatz in frage dass es ein urheberrecht gibt oder geben sollte so dieser art muss raum wird zum einen von kulturellen einrichtungen benutzt also das sind museen galerien archive die brauchen diese um ihre mission zu erf?llen n?mlich die unser kulturelles erbe zug?nglich zu machen zu besch?tzen und auch der arge soda allgemeinheit zur verf?gung zu stellen sie bewahren auch dieses kulturelle erbe
physisch sehr oft was diesen
institutionen auch sehr oft auch die m?glichkeit gibt ihr eine zus?tzliche barriere einzubauen aber dazu sp?ter etwas mehr gleichzeitig habe ich hier die netzbewegung die wenn wir uns so ist uns ganz leicht ?berlegen egal ob wir jetzt gegen zensur k?mpfen f?r informationsfreiheit oder f?r f?r freies wissen eigentlich dasselbe ziel hat wir wollen so viel wissen und informationen wie m?glich offen alle frei machen das hei?t wir haben eigentlich dieselben ziele sehr oft dieselben ziele wie kulturinstitutionen so nun haben wir
jetzt aber nicht gleich gedacht okay wir wollen jetzt unbedingt hier die gesetze ver?ndern wir haben uns eigentlich zuerst gedacht vor etwas mehr als zehn jahren naja vielleicht k?nnen wir das system einfach so hecken vielleicht k?nnen wir einfach mit den leuten sprechen kooperation aufbauen freie lizenzen benutzen und dadurch das kulturelle erbe digitalen nach nutzbar machen das hat auch sehr oft funktioniert das
allererste ber?hmte beispiel weil hier aus deutschland matthias schindler hat damals mit dem bundesarchiv gesprochen und das bundesarchiv hat 100.000 seiner bilder freigestellt ins netz und auch f?r uns nachts nutzbar gemacht das war halt die erste gro?e h?rde genommen worden ist und ja das problem ist das bundesarchiv hat ja die m?glichkeit seine bilder selbst zu digitalisieren und das ist etwas das kleinere
institution kleine museum kleiner hebel nicht haben deswegen haben wir ?ber die letzten jahre sehr viele partnerschaften aufgebaut wo wirklich museen freiwillige wickel mit jana zu sich ins haus holen damit diese freiwilligen fotografen ihre objekte artefakte ablichten und freies internet zur verf?gung stellen dass hier ein beispiel aus diesem jahr das keramikmuseum in den ardennen in belgien ja ein lustiger tag vor ein paar jahren wurden wir dann auch in den niederlanden ins bangkok museum eingeladen das war auch sehr beeindruckend und zwar das war gott museum hat damals sogar gesagt also leute hier tags?ber ist hier so viel los das sind sehr viele leute da kann man sehr schwer unsere bilder fotografieren kommt einfach mal eine halbe stunde fr?her und wir machen f?r euch extra das haus auch dann gleicht sie allein und k?nnte nur unsere gebete ablichten also da wollte das museum von sich aus dass wir den dabei helfen das nationalarchiv in den
niederlanden das hat am anfang sehr viele bauchschmerzen mit solchen konzeptes hat zuerst nachdem wir dann von dem bundesarchiv in berlin gesprochen haben gesagt okay wir versuchen sie jetzt mit tausenden bildern dann haben sie gemerkt okay das tut jetzt nicht wirklich weh und jetzt mittlerweile stellen sie prinzipiell alles frei zur verf?gung au?er sie d?rfen es nicht also haben ihren sinneswandel komplett vollzogen und immer mehr kulturelle einrichtungen und ged?chtnis institutionen merken ja eigentlich unser hauptziel ist hier nicht geld zu verdienen unser hauptziel ist es hier kulturelles erbe verf?gbar zu machen
trotz aller bem?hungen trotz aller kooperation und trotz aller liebe haben wir sind wir auf einige echte probleme gesto?en
ein sehr gutes beispiel ist da das museum in madrid das ist ein museum in madrid hat eine beeindruckende sammlung von malereien und zwei sachen fallen sofort auf erstens sie stellen ihre bilder ins netz und auch zum herunterladen zur verf?gung das zweite das sofort auff?llt der zum beispiel dieses bild aus dem 17 jahrhundert ist laut dem thissen museum
noch urheberrechtlich gesch?tzt man darf theoretisch so f?r bildungszwecke eine version davon unterlagen in 72 ppp ich habe keine ahnung was 72 ppp ist aber ja also da gibt es halt so eine click to lizenz man halt zustimmen dass das museum die urheberrechte trampe h?lt das lustige ist man kann das bild auch runterladen wenn man dieser lizenz nicht zustimmt also der download button funktioniert da
kommt man halt auch so einer seite und wenn man dann so ein bisschen links und ein bisschen spanisch kennt und das wort beim link des tag hei?t herunter landung spanisch mit grande ersetzt geht man auch die gro?e definition von dem bild das haben nat?rlich freiwillige wikipedianer gemacht und das bild sofort aufkommens und so frei gestellt mit dem hinweis dass dieses bild am meer ist also dass dieses bild gemeinfrei ist und es deswegen jeder nach nutzen kann wie er oder sie m?chten allerdings ist auch die position der wige media da steht dann fest wenn man das jetzt lesen kann das eins zu eins nachbildungen von gemeinfreien werken auch frei sind allerdings ist da noch ein link dabei der irgendwie sagt dass in spanien und das ist tats?chlich wahr dass in spanien das urheberrecht noch mal 25 jahre extra urheberrecht vorschreibt in situationen wo jemand ein bild digitalisiert hat also f?r einfache abbildung und das ist halt ich sa? schon mal ein treffen mit der kommission wo mir die kommission leute selber diese wikipedia seite zitiert haben und deswegen also es gibt wirklich probleme mit diesen bildern also mit diesen digitalisierungen von gemeinfreien bildern nun ja die spanische spanische museum
die anw?lte haben uns zwar angedroht uns zu verklagen haben dann aber mit ihrer wahrscheinlich mit ihrer pr abteilung gesprochen und haben davon abgesehen anders in deutschland dass in
deutschland die reiss-engelhorn-museen ?hnlicher fall da gab es ein bild von diesem portr?t von caesar will ich gemeint ich glaube 818 79 jahrhundert 1850 irgendwie sowas also gemeinfrei allerdings sei dann hat ein wikipedianer das genommen dass auf unsere seite gestellt und dass die reiss-engelhorn-museen sagen jetzt dass das bild wegen der bildrechte des fotografen es noch gesch?tzt ist und sowohl der user der das hochgeladen hat als auch die wikimedia foundation als auch wikipedia deutschland haben halt ein also wurden vor gericht gerufen der fall ist noch offen und also wir bestehen trotzdem da haben trotzdem darauf dass ab also eins zu eins abbildungen von gemeinfreien werken auch gemeinfrei sind nun ja
kommen wir zu den zu dem was wir hier eigentlich jetzt machen m?ssen ich hoffe es ist klar geworden dass wir auch bei allen versuchen hier lizenzen zu verwenden und bei einem versuchen hier mit den leuten zu sprechen und zu kooperieren irgendwann an grenzen sto?en die einfache der gesetzliche rahmen vorgibt und an dem wir nicht vorbeikommen also da sind unsicherheiten das sind echte grenze oder oder konkrete grenzen wir brauchen um bestimmte sachen bei der digitalisierung unseres kulturellen erbes machen zu k?nnen eine echte reformen die gute nachricht ist es kommt eine reform in br?ssel die
wurde jetzt angesto?en die schlechte nachricht ist dass diese reformen angesto?en worden ist mit der
realit?t nicht wirklich kompatibel ist zum einen dieses dieses prinzip dass
keine neuen also dass nachbildungen von gemeinfreien werken die eins zu eins abgebildet worden sind keine neuen keinen schutz erhalten sollen ist darin nicht enthalten das halten wir aber f?r sehr wichtig um ebendiese gemein freiheit im gesetz zu sch?tzen und deswegen werden wir daran arbeiten dass reinzuschreiben eine
zweite sache die in ihrem vorschlag inhalten ist das sind vergriffene werke sind werke die zwar noch urheberrechtlich gesch?tzt sind die aber nicht mehr verf?gbar sind weil keiner mehr kommerzielles interesse daran hat diese werke zu anzubieten da ist der vorschlag der kommission auch wirklich sehr schwach eine dritte sache
die wir machen k?nnten innerhalb dieser urheberrechtsreform ist ein verjus wright endlich in europa einzuf?hren das ist wird zwar nicht sehr leicht machbar sein aber es ist relativ wichtig also in deutschland l?uft die kampagne unter dem brett remix das hauptargument der kommission wieso das in europa nicht m?glich w?re ist dass wir halt ein kontinent kein kommando system haben in den usa allerdings hat kanada vor einigen jahren das fair use eingef?hrt und der himmel ist ihnen nicht auf den kopf gefallen und industrie gibt es auch weiterhin die
panoramafreiheit ist obwohl es in belgien jetzt endlich fortschritte gibt um selbst frankreich ein klitzekleiner verbesserungen vorgenommen hat immer noch kein europaweit das recht die
bildung schranke die von der kommission jetzt vorgeschlagen wird will nur bestimmte nutzungen von nur von kultureinrichtungen und nur auf eigenen inhouse netzwerken erlauben und ich glaube jeder hier der jemals durango als eine ?hnliche app jemals heruntergeladen hat wird wird sich klar vor augen f?hren k?nnen dass bildung heutzutage immer und ?berall passiert und nicht nur in k?ln wissen also in bildungseinrichtungen die text- und datenmengen die vorgeschlagen worden ist von der kommission beschr?nkt sich leider nur auf research organisations und auch nur in bestimmten f?llen und das allerschlimmste ist sie schlie?t wirklich daten journalisten und start ups vom von dieser ausnahme aus und ja
also trotzdem etwas negatives m?ssen wir jetzt auch noch sagen nicht nur positive ver?nderung upload filtering sehen wir bei big media als problem und jahren also ein eine sache die ich hier sagen kann es wir k?mpfen wirklich seit jahren daf?r also dagegen dass uns die regierungen in china oder in russland keine filter f?r content filter irgendwie vorschreiben und akzeptieren das nicht wenn wir das jetzt in europa in der eu so akzeptieren w?rden dann h?tten wir auch kein argument mehr in china oder russland zu sagen nein also wir wir machen sowas nicht das ist bei uns nicht erlaubt und deswegen haben wir durchaus auch ja ein bisschen angst vor diesem vorschlag so gleich im anschluss haben wir hier im raum die treppe rauf eine werkstatt und wenn ihr an einem diesem sieben punkte arbeiten wollte und mit uns zusammen versuchen wollte den vorschlag der kommission zu verbessern bitte kommen ja also wir werden da wirklich konkrete schritte gemeinsam besprechen was hier jetzt in den n?chsten wochen und monaten machen k?nnte um uns dabei zu helfen falls ihr keine zeit habt an der werkstatt teilzunehmen aber zum beispiel auf twitter seite ich habe mir mal in br?ssel ungefragt und geschaut dass ich f?r jedes thema eine verantwortliche person findet die da so ein bisschen koordinieren kann und die sich weiter helfen kann bei dem wir wir halt mitmachen k?nnt und das sind die personen und damit bedanke ich mich auch danke
Feedback