Civic Tech – Technologie für Bürger*innen

Video thumbnail (Frame 0) Video thumbnail (Frame 1217) Video thumbnail (Frame 1489) Video thumbnail (Frame 3390) Video thumbnail (Frame 5090) Video thumbnail (Frame 6984) Video thumbnail (Frame 9450) Video thumbnail (Frame 11018) Video thumbnail (Frame 12187) Video thumbnail (Frame 14453) Video thumbnail (Frame 14947) Video thumbnail (Frame 17493)
Video in TIB AV-Portal: Civic Tech – Technologie für Bürger*innen

Formal Metadata

Title
Civic Tech – Technologie für Bürger*innen
Title of Series
Author
License
CC Attribution 3.0 Unported:
You are free to use, adapt and copy, distribute and transmit the work or content in adapted or unchanged form for any legal purpose as long as the work is attributed to the author in the manner specified by the author or licensor.
Identifiers
Publisher
Release Date
2016
Language
German
Producer
Chaos Computer Club e.V.

Content Metadata

Subject Area
Abstract
Ein Vortrag über: – Civic Hacker*innen – die Tools, die sie bauen, die Motivation die sie antreibt, und die Herausforderungen, vor denen sie stehen. – Städte und Verwaltungen – die Chancen, die neue Technologien für sie bieten, die Hürden, die sie bewältigen müssen, und die Ängste, die sie haben. – Bürger*innen – und wie sie von diesen neuen Entwicklungen profitieren.
Zahl Visualization (computer graphics)
Visualization (computer graphics) Priority Decision theory
Prototype Workstation <Musikinstrument>
PDF <Dateiformat>
ich spreche den n?chsten 15 minuten ?ber das thema ewig oder wie es vor viereinhalb jahren mal ?bersetzt habe ?ber digitale werkzeuge f?r b?rgerinnen und keine sorge es geht jetzt nicht los mit einer abstrakten begriffsdefinition oder erkl?rung wir bei der open knowledge foundation setzen es eigentlich immer zum ziel abstrakte begriffe so ein bisschen au?en vor zu lassen und lieber ?ber konkrete projekte zu sprechen um leute zu aktivieren er als sie zu irritieren mit abstrakten konzepten uns selber sage ich jetzt auch in einer pr?sentation ich zeige euch drei beispiele ganz konkret aus der community was sind
digitale werkzeuge f?r b?rger die erste beispiel kommt aus berlin zu den super aktuellen thema wo unsere kinder lernen das wissen vielleicht einige oder haben
es ?ber den sommer mitbekommen berlin hat ein gro?es problem mit maroden schulen es gibt einen sanierungsstau und einen immensen sanierungsbedarf ich habe jetzt hier die zahlen der staat aus den einzelnen bezirken wenn man das alles zusammenz?hlt dann gibt es einen sanierungsbedarf von f?nf milliarden euro wenn man es auf schulkinder unterbricht und sind 11.000 euro pro schulkind und was nicht dieser visualisierung ganz interessant finde ist man hat hier zwei zahlen einmal die zahl aus 2014 eine sch?tzung der bezirke und einmal den geb?udes can 2016 und vielleicht nur ganz kurz vorab die sch?tzung 2014 konnten sich bezirke ihre eigenen kriterien ?berlegen um zu evaluieren das gibt es f?r einen sanierungsbedarf und 2016 hat man sich ?berlegt vielleicht macht es sind einheitliche kriterien zu schaffen damit man einen vergleich hat ?ber die bezirke hinweg und man sieht sie diese zahlen relativ stark dieser geb?ude scan oder mit dem geb?ude scan hat man jetzt f?r jede schule eigentlich relativ detaillierte daten was genau da zu sanieren ist und wie viel es kostet leider gibt man die daten momentan aber nur in dieser form sehr stark aggregiert heraus als man kann wirklich nur sehen wie viel
die hat der einzelne bezirke sanierungsstau das war im sommer diesen jahres und ein paar wochen sp?ter kam eine digitale karten oder eine karten visualisierung heraus die man hier jetzt sieht aus dem keller berlin ein projekt von germany und zwar hat thomas tue sich f?r den bezirk lichtenberg visualisiert na ja wieviel sanierungsbedarf hat denn jede einzelne schule und jetzt fragt man sich nat?rlich wenn die stadt die daten eigentlich nur so stark aggregiert rausgibt wie es thomas an diese daten gekommen und dazu will ich eine kurze geschichte erz?hlen weil ich fand es selbst sehr spannend und zwar die stadt hat eine pressemitteilung ver?ffentlicht und zu dieser pressemitteilung gab es dieses excel sheet und in dem excel sheet war wirklich einfach nur diese tabelle wenn man es in microsoft excel ?ffnet wo man wieder die zahlen die wir eben in der visualisierung gesehen haben sieht wenn man jetzt aber zell besteht und thomas hat es gemacht mit apple nahm das ?ffnet dann sieht man pl?tzlich eigentlich sind ja viel mehr rein als in den microsoft excel sheet interessant sind zwar alle leer aber dann habe ich damals gefragt okay
gut du hast es in erpel namens grafen und man sieht es so was hast du danach gemacht und das lag hatte mir geantwortet drei tage liegen lassen ?ber das wochenende dann in libreoffice ge?ffnet die spalten eingeblendet und mich ?ber zahlen reden gewonnen dann die zeilen eingeblendet alle lichtenberger schulen gesehen und gejubelt f?r ganz interessant f?r thomas war es tats?chlich der daten jackpot schlechthin welt thomas wohnt in lichtenberg seine zwei s?hne gehen in lichtenberg in die schule und er ist sprecher im elternverein und auch im landeselternverband das hei?t f?r ihn man diese daten wirklich super interessant und noch dazu dieser daten enthusiast ganz viele zuf?lle in diesem ein projekt was er tun was gemacht eine seite erstellt eine visualisierung interaktives wo lernen unsere kinder man kann sich dann durch die schulen klicken hier sieht man beispielsweise die schule am rathaus summe x reinhard dann so einen kassenzettel wo man sieht ja was ist in der aktuelle sanierungsbedarf dieser schule und es hilft nat?rlich leuten wie thomas die ein vereinssprecher sind ja eine argumentationsgrundlage zu haben bessere entscheidungen zu treffen in gremien die daten auch ?berpr?fen zu k?nnen also dann wirklich in die schulen gehen zu k?nnen und zu gucken stimmt das was hier aufgef?hrt ist das
war das beispiel aus berlin das n?chste beispiel kommt aus stuttgart zwar geht es hier um crowdsourcing von luft qualit?tsdaten stuttgart ist die hauptstadt der kehrwoche und ist auch oft mit negativ schlagzeilen in den medien weil die luftqualit?t dazu schlecht ist weil die feinstaubwerte so hoch sind und sie wk in stuttgart habe erz?hlt na ja medial werden oft wirklich nur die schadstoff brennpunkte betrachtet also das neckartor zum beispiel wo es eine station der stadt gibt und wo laufend h?chstwerte ?berschritten werden und nur dieser stationen und diese brennpunkte sind in den medien hat sich haben sich engagierte b?rger gefragt na ja die sitzen in den restlichen teilen der stadt aus wie sieht die lustige nutzung von meiner haust?r in meinem kiez aus kann man da nicht mehr daten dazu sammeln und auch hier wie es der zufall so will sind luftqualit?t sensoren do it yourself luftqualit?t sensoren und module daf?r werden immer g?nstiger das hei?t man kann kleine tobias sensoren ganz gut selber bauen das hat das ok in stuttgart auch gemacht ein paar monate lang experimentiert mit sensoren rum gel?tet bis man dann gut funktionierenden prototypen hat und haben b?rger in der stadt dazu aufgerufen pate dieser ger?te zu werden und was zu spenden ziel ist es 300 feinstaub messger?te in ganz stuttgart zu verteilen um daten zu erheben und das hat auch ganz gut geklappt wie man hier sieht wurden fast 10.000 euro gespendet als projekt die ersten die teile f?r die
ersten 100 ger?te sind eingetroffen die ersten ger?te sind auch schon installiert und wurden zusammen gebaut das projekt kann man sich hier auf der seite angucken mit den live daten es ist ein erster prototyp des project hilft dabei bewusstsein zu schaffen f?r dieses thema luftqualit?t und feinstaub und lernt noch dazu den stuttgarter b?rgern ein bisschen l?ten weil man es nat?rlich alles selbst zusammenbauen muss die vitec projekt aus stuttgart das n?chste ist bundesweit und vielleicht auch interessant f?r einige heute im publikum kleine anfragen de eine seite die aggregiert s?mtliche kleine anfragen gro?e anfragen schriftliche anfragen man sieht sie ?ber 50.000 aus den unterschiedlichen landesparlamenten aus dem bundestag und macht diese durchsuchbar einfach zug?nglich und verlinkt bar und das waren sie davor eben nicht davor in sachsen zum beispiel hat man oft einfach eingescannt pdfs die nicht maschinen lesbar sind und die man
demnach auch nicht durchsuchen kann hier so sieht eine kleine anfrage auf dem portal aus wenn man sich rein klickt man sieht hier wer hat sie eingereicht wer hat sie beantwortet man kann sich das pdf herunterladen man kann darauf verlinken man kann sich auch schlagworte abonnieren es erst mal bekommt dann immer einen alert wenn bestimmte schlagwort f?llt oder bestimmt der name f?llt und genau ganz interessant f?r journalisten f?r interessierte b?rger f?r mitarbeiter von abgeordneten b?ros f?r verwaltungsmitarbeiter und bei den verwaltungsmitarbeitern habe ich ein beispiel die verwaltung nutzt das tool n?mlich auch sehr stark scheinbar wenn man auf eine andere seite es geht auch sehr gut achten wo gutachten des
wissenschaftlichen dienst des bundes bereit stellen stehen dann sieht man h?ufig in fu?noten das kleine anfragen zitiert wird also beh?rdenmitarbeiter verwenden dieses tun und sagen wir ein gutachten ach ja wenn du dir diese kleine anfrage angucken ist denn hier der link cook auf kleine anfragen und ist auch ganz interessant wer hat dieses tool gebaut dieser seite keine anfragen es war keine beh?rde es war auch keine gro?e ngo sondern es war maximilian richter ein software-entwickler aus bayern und ich hab maximilian zu seiner motivation gefragt wer mich interessiert hat ja was motiviert oder was treibt jemanden an so ein portal in seiner freizeit zu bauen und maximilian hat mir vor allem ist erz?hlt oder geschrieben ich habe gefragt was war deine motivation im erdgeschoss der bahnbr?cken artikel von zeit online es war eine interaktive karte ?ber den zustand von bahnbr?cken ich habe in ihrem datenblock haben sie das dann noch mal genauer beschrieben und da bin ich neugierig geworden und habe ich am selben tag nach durch die parlaments- doku systeme von berlin und bayern gew?hlt und festgestellt dass die dinger grausam zu bedienen sind und man dort eigentlich nicht richtig nach interessierten anfragen f?hlen kann und so habe ich am selben abend noch das projekt angelegt und losen entwickelt smiley wirklich tolles projekt desertec gestemmt hat es von vielen genutzt wird die projekte die ich gerade gezeigt die drei sind aus der konserve die community da gibt es 25 labs in ganz deutschland
treffen sich regelm??ig arbeiten an tools f?r ihre st?dte und nachbarschaften wie denen die wir gerade gesehen haben und das meiste in der ehrenamtlichen zeit das um eben her ?berlegen sich die leute wie k?nnen sie ihre skills und f?higkeiten im bereich softwareentwicklung design f?r eben die
gesellschaft einsetzen das ist die motivation hinter diesen projekten zum einen m?chte man die m?glichkeiten von neuen technologien aufzeigen man m?chte zeigen es ist keine rocket science ein portal wie kleine anfragen zu bauen es schafft eine person vielleicht m?chte man auch so ein bisschen zum nachdenken anregen wenn mal wieder ein auftrag raus kann mehrere hunderttausend euro steuergelder kostet man m?chte aber vor allem anregen und zeigen was so was geht und man m?chte nicht zum software it dienstleister f?r free werden sondern eben mit experimenten st?dte beh?rden anregen doch auch meine diese richtung zu gehen und neue dinge auszuprobieren dann muss f?r mehr transparenz und offene daten man sie zum beispiel der schulen von thomas esch der auch eine informations freiheitsstrafen hat gerade in berlin um die daten der anderen bezirke zu ?ffnen es auch auf ein gro?es thema und was viele civic tech projekte ein ist man will politische teilhabe erm?glichen und b?rgerinnen erm?chtigen es ist eine community die ja auch nicht technik h?rige sondern sich wirklich ?berlegt die kann man diese skills und neue tools so einsetzen dass informationen leichter zug?nglich werden dass leute sich besser einmischen k?nnen dass leute sich besser vernetzen k?nnen ganz zum abschluss noch viele machen das in ihrer freizeit als ehrenamtliche projekte wie das open knowledge foundation uns ?berlegt wie kann man diese leute gut supporten wie kann man den vielleicht auch ?ffentliche f?rdergelder zug?nglichmachen von ministerien um mal ?ber ein halbes jahr was auszuprobieren und haben vor zwei
monaten den protestant gestartet mit dem bundesministerium f?r bildung und forschung wir vergeben in den n?chsten drei jahren 12 millionen euro an open source projekte die erste runde ist gerade abgelaufenen die erste f?rderung es gibt insgesamt vier runden wir k?nnen zehn projekte mit maximal 30.000 euro pr?mieren und wir haben 500 einreichungen bekommen das ist sehr freut weil es zeigt wirklich es gibt bedarf es gibt nur einzelpersonen teams da drau?en die an open source projekten entwickeln auch an open source projekten f?r die gesellschaft und denen sollte man noch viel mehr f?rdergelder aus ?ffentlicher hand zug?nglich machen vielen dank
Feedback