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EOSC - Austria takes initiative

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EOSC - Austria takes initiative
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Publisher
Release Date
2018
Language
German

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Subject Area
Abstract
Im Zuge der österreichischen Ratspräsidentschaft wird es im Wesentlichen zwei themenbezogene Veranstaltungen geben: Eine europäische Fachkonferenz mit dem Titel “The EOSC-Austria takes initiative“, und in Folge eine hochrangige Veranstaltung bei der gemeinsam mit europäischen Ministern und der Europäischen Kommission die Steuerungsstruktur der EOSC präsentiert werden soll und durch einer „Vienna Declaration on EOSC“ dieser europäische Prozess gemeinschaftlich erarbeitet werden. Diese Präsentation zeigt die wesentlichen Aspekte der EOSC, ihre Governance, sowie die österreichischen Initiativen auf, und stellt in weiterer Folge den Launch der EOSC vor. Die „European Open Science Cloud”, in kürze EOSC genannt, soll dazu dienen den österreichischen / europäischen Forschenden unter Wahrung der Rechtssicherheit den Zugang zu erstklassigen europäischen Services/Dienstleistungen, Rechen-, Speicher- und Analysekapazitäten zu ermöglichen. Dadurch soll auch der offene und rechtssichere Austausch von Daten und Services erleichtert werden. Demnach soll die EOSC eine zuverlässige und offene Umgebung sein in der die wissenschaftliche Gemeinschaft und ihre Netzwerke wissenschaftliche Daten und Ergebnisse speichern, austauschen und nachnutzen kann. EOSC bedingt damit den Aufbau von digitalen Archiv-Infrastrukturen/Landschaften und die Weiterentwicklung von forschungsunterstützenden Services für diverse Forschungsdisziplinen in Naturwissenschaft, Technik, Medizin, Sozial- sowie Geistes- und Kulturwissenschaften. Mit der European Open Science Cloud soll eine offene und sichere virtuelle Umgebung geschaffen werden, in der wissenschaftliche Daten gespeichert, verwaltet und ausgewertet werden können. EOSC wird daher auch als „Internet der wissenschaftlichen Datenservices“ genannt. Zu diesem Zweck sollen bestehende e-Infrastrukturen über Länder- und Disziplinengrenzen hinweg zusammengeführt und auf einen erstklassigen Standard gebracht werden. Politisches Ziel dieser Initiative ist die weltweite Führung der EU im Bereich der wissenschaftlichen Dateninfrastrukturen damit europäischer Forschender das Potential der datengesteuerten Wissenschaft voll nutzen können und dabei möglichst unabhängig von internationalen (kommerziellen) Anbietern zu bleiben. Das Ziel ist eine virtuelle Umgebung, in der Europas 1,7 Millionen Forscher und 70 Millionen Fachkräfte in Wissenschaft und Technologie ihre Daten über Fachgebiete und Grenzen hinweg speichern, austauschen nachnutzen und wiederverwenden können. Beim Aufbau einer solchen digitalen Europäischen Wissensinfrastruktur sollen bestehende Initiativen im Rahmen eines dezentralen Ansatzes berücksichtigt und integriert werden. Wichtige und kritische Themen bei der Umsetzung der EOSC sind beispielsweise klare Regelungen zum Zugang zur European Open Science Cloud und die für die Umsetzung notwendige Expertise. Eine klare Steuerungsstruktur der EOSC soll dabei sicherstellen, dass Forschungsdaten die aus öffentlich finanzierter Forschung hervorgehen, nach den sog. FAIR-Grundsätzen, in einer sicheren und vertrauenswürdigen Umgebung auffindbar, zugänglich interoperabel und weiterverwendbar sind und bleiben, es sei denn, dies ist nicht möglich oder mit der weiteren Nutzung der Forschungsergebnisse nicht vereinbar („so offen wie möglich so eingeschränkt wie nötig“). Die Umsetzung des FAIR Data Action Plan wird dabei unterstützend wirken.

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