Merken

Jagen, Sammeln, Pflegen - Alte und neue Aufgaben für die Öffentlich-Rechtlichen in Zeiten des Internet

Zitierlink des Filmsegments
Embed Code

Automatisierte Medienanalyse

Beta
Erkannte Entitäten
Sprachtranskript
n willkommen
zurück auf sich 5 der Republik hat
2013 begrüßten jetzt zum Thema die Rolle der öffentlich-rechtlichen im digitalen Zeitalter Lorenz Lorenz-Meyer Elsa haben und da er unterrichtet an den Journalismus an der Hochschule Darmstadt und wird uns jetzt erzählen was alles noch möglich ist danke schön ja oder genau genommen
was möglich sein könnte und auch in
relativ kurzen Zeitrahmen ich begrüße ganz herzlich guten Morgen bin sehr froh dass ich den Vortrag von Volker Grassmuck gerade noch mitgekriegt habe in dieser Weise kann man meinen sein Vortrag der als eine Art Fußnote oder Cholera zu dem Verstehen der Vision die Folge Grassmuck gerade vorgestellt hat wenn wir das Ganze irgendwann so Science-Fiction verstehen dann bin ich in allen mit der Science-Fiction relativ dicht an
der gegenwärtigen Zeit am gegenwärtigen Zeitpunkt und Volker Grassmuck ist der 5 bis 10 Jahre weiter ich knüpfe ich
an wie auch Volker Grassmuck das getan hat mit dem Zitat von dem NDR Intendant Marmor dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten uns gehören für mich war der Anknüpfungspunkt und die
Motivation mit diesem Thema nicht auf die Bühne zu stellen ein Zitat aus einem Artikel auf Carter von Jens Best im Januar dieses Jahres und er hat geschrieben dass
wir das Jahr 2013 zum Jahr der Wiederaneignung des Diskurses über die öffentlich-rechtlichen durch die Nutzer und durch die Zuschauer Zuhörer und Leser machen sollten und ich fand dass es sehr gute und sehr gute Anregung des knüpft auch an an einen Vortrag den ich vor 3 Jahren auf der Republica gehalten hat wo ich auch schon so ein bisschen was geziert aber sie nach der auch ein Teil meiner Vorschlagsliste sein wird was ich mir eigentlich von den öffentlich-rechtlichen Internet wünschen die öffentlich-rechtlichen das muss ich niemandem erzählen stehen in der Kritik
wegen verschiedener Dinge diese Kritik ist berechtigt sie stehen in der Kritik wegen ihrer byzantinischen hochkomplexen hierarchischen sehr schwerfälligen Entscheidungsstrukturen wegen mangelnder Transparenz in der Finanzierung und in der Programmgestaltung sie stehen in der Kritik weil sie sich nach der Einführung des Dualen Systems wie es aussieht dem niedrigen Niveau der privaten Anbieter zunehmend anpassen und anbiedern sie stehen kürzlich jetzt in den letzten Jahren in der Kritik weil sie in gewisser Weise immer dahin gibt es der Start haben wie die Schlange auf das Kaninchen wo ihre größten Feinde sitzen nämlich im Bereich der privaten Verleger und im vorauseilenden Gehorsam viele ist inzwischen in Regelwerke gegossen haben was dort gefordert worden ist und eigentlich eine offene und Ergebnis-offen geführte Debatte die den vorhergegangenen also Stichwort ist das Depublizieren in
den in den Archiven und die ganze Diskussion um die Presseähnlichkeit also in dem Moment wo es praktisch und textbasierte Angebote geht fraglich ist aber auch ob das Verfahren das die öffentlich-rechtlichen dann eingeführt haben gerade im Internet dieser Drei-Stufen-Test wirklich geeignet ist um in diesem Bereich der das Konkurrenzverhältnis zwischen privaten Anbietern und kommerziellen Anbietern und öffentlich-rechtlichen die notwendige Struktur und Transparenz zu bringen und schließlich natürlich Jens Best hat es angesprochen 2013 das Jahr daraus seit Einführung der Haushaltsabgabe mit teilweise auch recht dramatischen auf sozialen Konsequenzen aber auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist eben Rundfunk und ich finde es gut da einfach
mal so anzugehen dass man nicht sagt oh Gott dieses
Feindes Konstrukt dieses dieser dieser Popanz der da aufgebaut worden ist ist per schlecht sondern da ist vieles
im Argen aber es liegt auch an uns einzufordern dass das besser wird und das ist ein konstruktiver und konkreter Diskurs der einfach in die Gesellschaft hinein getragen werden muss und verstärkt es meine persönliche Perspektive hier ist natürlich im Wesentlichen die des Journalismus Lehrers das heißt
also auch eine Perspektive die sich sehr stark leitet vom von der journalistischen Perspektive also von den Programmanteilen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk die journalistischer Natur sind und wir alle wissen dass der Journalismus in der Krise steckt hervorgerufen durch Wandel der Nutzungsgewohnheiten die damit einhergehende Auflösung der klassischen Formate und Produkte also das ist irgendwie das Kanal basierte Fernsehen der Kanal
basierte Rundfunk oder eben auch das Kitsch Zeitung Zeitschrift einfach nicht mehr zeitgemäß und wir müssen finden neue Formen und wir müssen auch wenn neue Begrifflichkeiten um über die
Fortsetzung des SBS des Mediensystems zu sprechen und auch zu Streit und das ist sehr fraglich ob die klassischen Begriffe wie im Rundfunk das Fernsehen Radio aber auch die dann so mühsam neu eingeführten Begriffe wie Telemedien wirklich geeignet sind und diese Diskussion auf den Punkt zu bringen Journalismus Krise heißt einbrechende Erlösmodelle heißt die Frage kann man eigentlich Qualitätsjournalismus im freien Markt überhaupt noch produzieren es gibt eine Reihe von von Lösungsansätzen für PC mal ein Buch das ein bisschen schlecht zu sehen am Screen aufgelistet was jetzt in diesem Jahr erschienen ist von deutschen Medienwissenschaftlern das heißt Journalismus in der digitalen Moderne und wenn sie mal da unten gucken
jetzt die Titel im Inhaltsverzeichnis dann wird dort dann dort Begriffe gebraucht in letzter Zeit sehr häufig diskutiert worden sind Begriffe die
philanthropische Finanzierungsmodelle der 3. wie ich Stiftungs finanzierten Medien ich hab das eben auch bei Volker Grassmuck gehört also die Idee wie die Vision ist ein
Spenden finanziertes dem was Anteil hat an der öffentlich-rechtlichen Grundversorgung und diese möglicherweise auf lange Sicht sogar setzen könnte ich selber bin was dieser 3. Weg Finanzierung angeht ein bisschen skeptisch ich glaube wenn man sich mal historisches anschaut also gerade in den USA wo man hingeguckt wird wo eben sehr viel zivilgesellschaftlich gemacht wird
hat das Ganze seinen Ursprung in einer Zeit der Räuberbarone gehabt ja also ich hab hier mal Herrn Carnegie deren den Eisenbahnunternehmer war und der eben Universität gestiftet hat und die groß amerikanischen Stiftung oder viele von den großen amerikanischen Stiftungen gehen eben
auf eine Situation zurück die der in der es einfach soziale Ungleichheit großen Ausmaßes gab und Ausbeutung und insofern ist dieses ganze Freiwilligkeit Konzept in vielen Fällen abhängig von besonderen gesellschaftlichen Umstände natürlich können wir uns überlegen dass wir so einer Art Appell an alle Banker in Frankfurt machen hier Spenden spendet mal was für den Qualitätsjournalismus aber ich bin nicht so sicher dass wir da tatsächlich Unterstützung für eine kritische Öffentlichkeit bekommen bleiben
natürlich die zentrale Spendenmodelle wie jetzt bei der Wikipedia die seine mal mit besserer Legitimationsgrundlage haben und auch so nicht nicht in dem Sinne abhängig sind von der Existenz und der Gutwilligkeit von reichen Menschen aber warum nicht da bleiben wo wir waren nach dem Krieg mit dem öffentlich-rechtlichen System dass es eine Infrastruktur die zumindest in der Theorie sein einer gewissen demokratischen Kontrolle unterliegt und die auf der anderen Seite eben auch über Unwägbarkeiten der sozialen Entwicklungen hinaus garantiert ist strukturell und institutionelle garantiert ist und ich glaube dass das eine zivilisatorische Errungenschaft ist natürlich müssen wir gucken ist das Moment gemacht wird noch zeitgemäß ist aber unter dieser Voraussetzung halte ich es eben für etwas was eigentlich das überlegene Modell ist ja und das das ist ein Punkt den auch ein Ihnen allen bekannt Kollege Stefan Niggemeier in seinem Blog gemacht
hat ich zitiere das jetzt mal wörtlich in den Vereinigten Staaten gibt es schon Modelle wie investigativer Journalismus durch Stiftungen finanziert werden kann in der Debatte darüber fällt auf einen der Gedanke das ARD und ZDF die natürlichen Institutionen wehren die solche Formen die sich privatwirtschaftlich nur schwer oder gar nicht refinanzieren lassen aber für eine Demokratie elementar sind ermöglichen können
also das war Stefan Niggemeier in einem Beitrag in der Zeitschrift aus Politik und Zeitgeschichte vor mir fiel ja wenn man jetzt diese Ideen heranträgt an das bestehende System betritt man natürlich ein heiß umstrittenen Diskussionsraum und es gibt da sehr verschiedene Positionen und ich glaube ich hab das jetzt mal mit 2 also diese ganze Bandbreite möglicher Position mit 2 Extrempositionen markiert nämlich der einen die ich Maximalismus nenne das heißt die öffentlich-rechtlichen dürfen
per Auftrag eigentlich alle ist ja also sie müssen sie dürfen nicht nur informieren bilden und unterhalten es ist dürfen das auch gehen technischen oder auf technischen Plattformen die über das klassische den Verständnis des Rundfunks hinausgehen das ist im Wesentlichen immer wieder durch das Bundesverfassungsgericht bestätigt und neue ausgeweitet neu ausgedeutet worden als es die maximalistische
Position bin ein Freund und auch in gewisser Weise ein Anhänger dieser maximalistische Position ich glaube aber dass es taktisch und auch mittelfristig strategisch klüger ist mit einer minimalistischen Position anzufangen da muss man sich dann eher orientieren an dem was die BBC sehr erfolgreich in den letzten Jahren in Großbritannien gemacht hat und das läuft aber auch darauf hinaus dass man so ein Prinzip der Subsidiarität befolgt das heißt man gesteht den öffentlich-rechtlichen zunächst mal Spielräume dort zu wo die kommerziellen Medien es irgendwie nicht hinkriegen ja das heißt die Freiheit in der nationalistischen Position ist es so dass die Freiheit der öffentlich-rechtlichen Primat hat und die privaten Anbieter gerne auch dürfen wenn sie können ja und hier ist es so dass man erstmal guckt was können denn die privaten Anbieter und gibt dann den öffentlichen-rechtlichen Lizenz für das was auf diese Weise privaten nicht möglich zu leisten hat und das ist natürlich eine zunächst mal zu schwache Argumentation es Position die will ich mich auch nicht zu eigen machen ich will sie nur als Ausgangspunkt nehmen mal zu sagen was wäre eigentlich wenn wir diese minimalistische Positionen einnehmen würden möglich ja und im Hinblick auf das was die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten tun sollen gibt es diesen Begriff des Pablik wäre Jurist ist ist das öffentlichen wert ist ich habe eine eine Definition davon aufge 3 hier aufgeschrieben die
von meinem Kollegen Volker Lilienthal stand hab mehr jung hatte übersetzt als gesellschaftlichen Mehrwert für die öffentliche Diskussion und das hab ich jetzt mal versucht anzuwenden auf eine Medienwelt in der wir es nicht mehr mit zentralen Akteuren alleine zu tun haben in der wir es nicht mehr nur mit Profis zu tun haben der wie es nicht nur mit den klassischen Übertragungswegen zu tun haben sondern eben das Internet die Medienlandschaft wie wir sie hier alle gut und gut kennen und mögen und da könnte das jetzt
heißen also gesellschaftlicher Mehrwert für die öffentliche Diskussion erbracht von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mit ihrem professionalisierten Personal mit ihren professionalisierten Strukturen könnte eine zum Beispiel für die 2 .punkt aufgetragen eine professionelle journalistische Hilfestellung in denen im sozialen und partizipativen Medienraum Internet das heißt also einfach da stehen alle denen die sich dort artikulieren wollen die Initiative starten die Geschäfte gründen wollen die Medien Fluss Informationsfluss in Gang bringen wollen Profis aus bestehenden Infrastrukturen einfach zu zur Seite und helfen ja das kann geschehen durch orientierende Angebote das kann geschehen durch medienpädagogische Angebot das 2. ist natürlich
eine Forderung die immer wieder an die öffentlich-rechtlichen gestellt worden sind nämlich gute Sachen machen und vorzeigen Jack einen qualitativen Beitrag zum publizistischen Wettbewerb zu leisten das ist eine Formulierung die aus dem Drei-Stufen-Test stammt also das ist ein Kriterium das eine neue Internetangebote der alte der öffentlich-rechtlichen gestellt wird und
das kann natürlich eingelöst werden eben auch Durchsetzung und aktive Förderung hoher qualitativer Standards ich kommen zu den konkreten Vorschlägen die ich Ihnen dies aus diesen 2 stehen allgemeine Überlegungen ableitet und hat ja den den Vorschlag unter das unter dem Titel gestellt Jagen sammeln pflegen und so hab ich das jetzt auch strukturiert jagen darunter verstehe ich im
Wesentlichen die die journalistische Tugend der der intensiven und in manchen Fällen auch investigativen Recherche und hier stelle ich mir vor dass man einfach zunächst mal einfach den der Anteil des recherchierenden Journalismus in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wieder steigert und an dieser Art von Arbeit aufwertet und das gleichzeitig eben in Form von Leuchtturmprojekten im Internet mit Werkstatt berichten aufbereitet
und auf diese Weise einfach den Leuten klar macht erst mal wie kommt eigentlich Öffentlichkeit zustande wie kommt was ist die Aufgabe der Journalisten in dieser Gesellschaft in der doch sehr sehr viel eben auch versteckt wird geheimgehalten wird der man könnte auch zum Beispiel von Seiten der
öffentlich-rechtlichen Recherche Stipendien aus schreiben für Journalisten sowohl im Amateurbereich als auch im professionellen Bereich also auch für Blogger und ähnliche und schließlich also dass es mir sonst und das zeigt jetzt eben man könnte so eine Art Themen klappen wie liegst für die eigene investigative Arbeit eine
ist dafür hab ich natürlich Vorbilder und das ist jetzt wieder in den Stift und finanzierten Bereich vor allen Dingen die Stiftung Pro Publica in den USA die oder das Projekt ProPublica in den USA wo eben für das Gemeinwohl investigativ journalistisch gearbeitet wird und die eben auch sich
gleichzeitig auf verstehen als eine Art Katalysator für eine besondere Art von der Tag von qualitativ hochwertigen über den politischen oder Wirtschaftsjournalismus und natürlich knüpft man damit auch an an Dinge die schon gemacht werden vom Netzwerk Recherche übrigens ja auch zum Teil in Partnerschaft mit den öffentlich-rechtlichen also die Jahrestagung des Netzwerk Recherche findet zum Beispiel regelmäßig beim NDR in Hamburg statt also so viel zum Thema jagen und sammeln das ist das was ich will Volker Grassmuck auf Sturm angesprochen hat wir haben schon unglaublich viel an guten und interessanten Inhalten ein Problem ist nur die Sachen zu finden und ich hab ihm vor 3 Jahren hier auf der Republica oder damals noch in einer möglichen auch darüber gesprochen das ist mir so etwas Wünsche wie
eine Applikationsplattform für politischen Journalismus und ich habe damals gesagt es gibt diese 2 Pole das eines der kahlen Taucher als einen redaktionell gepflegtes Aggregat tionsangebot wo eben nicht jede Nacht ein paar Leute sitzen und einfach Zeitung lesen und das aufschreiben und auf der anderen Seite haben wir solche Dienste die über die im algorithmisch funktioniere die einfach durch ne Art vorlegen System einsammeln und werden und Gewichten Themen die in der Netzgemeinde gerade diskutiert werden und ich habe
mir vorgestellt dass man das eigentlich verbinden können sollte was übrigens auch im Sinn von Frank Westphal ist also Frank Westphal hat war eigentlich programmiert als ein Werkzeug für die Arbeit in journalistischen Redaktionen eher als ein Tool was man in der Redaktion einsetzen kann und sich einen Überblick zu verschaffen was denn eigentlich gerade gehört habe ist mir das zusammenbringt kann ,komma Leben zu diesem Begriff den ich von Frank Westphal hat der mit ihm damals darüber gesprochen und er hat das dann den über Politik Taucher genannt und sowas lässt sich natürlich also eine Art überdimensionale Presseschau ja einen fortgeschriebenes Angebot in dem immer wieder gezeigt wird was sich gerade hier die die heißen Geschehnisses es wird gezeigt wer hat dazu publiziert nicht nur Zeitungen nicht nur Zeitschriften nicht nur Blogger sondern eben auch die Institutionen die Universitäten die Parteien die Parlamentarier Büros und so weiter und es wird nach journalistischen Kriterien eben auch bewertet und gewichtet und Orientierung in diesem Diskurs auch geschaffen das ist die Idee und des lässt sich im Bereich Politik machen und das lässt sich natürlich unser sinnvoll auch im Bereich zum Beispiel Wirtschaft machen Finanzwelt das lässt sich in eigentlich allen großen Themenfeldern machen und es gibt es erstaunlicherweise also abgesehen jetzt mal von den Tagen tauchen die das in ihren kleinen Rahmen wirklich sehr sehr gut seit vielen Jahren in der Kultur Presse machen gibt es eigentlich solche zumindest möglich weithin sichtbaren und auch national relevanten Applications Angebote für aktuelle nachrichtliche Inhalte in Deutschland nicht an auch da gibt es jetzt eben Vorbilder zweier
bietet schon genannt sie können aber auch die die die Headline Sammlung von mehr wert als eine Art Vorläufer davon sehen oder eben Community News Sites die auch sehr umstritten sind wie werdet und viele andere mehr das wäre also der Begriff sammeln in einer Vorschlagsliste jetzt komme ich zu dem Begriff legen das hab ich in 2 Jahren Abschnitte unterteilt pflegen auf der einen Seite die Unterstützung
eben von Leuten die keine professionelle Ausbildung genossen haben also zum Beispiel durch eben Schulungs Angebote für diese dieses das ist ja so ein Kunstwort Root User also die Leute die eigentlich vom vom rein passive Nutzer eben auch zum aktiven Teilhaber im in dem im Medienraum geworden sind und die in vieler Hinsicht ja sich autodidaktisch aneignen die für die es eben aber auch ja sowas wie ein alliiertes wissen wir was man auch weitergeben haben und es gibt Bereiche wo ich das für besonders wichtig halte wie zum Beispiel die in den ganzen Bereich des des Medienrechts und der Medienethik ja also ich hab mal irgendwann gesagt wenn man sich vorstellt dass man 1 Million Paparazzi im Land hat dann ist das eine sehr unangenehme Vorstellung der und das heißt also es muss am müssen Diskussionen gepflegt werden geführt werden über solche wie den ethischen und eben auch mit den rechtlichen Fragen denken Sie an die Drohne die da draußen im Innenhof die ganze Zeit frei ist was kann man damit alles machen werden und das ist etwas worüber man einfach leben muss und da kann ich mir vorstellen könnte die öffentlich-rechtlichen so ne Art Drehscheibe und Plattform für einen solchen Bildungs und Unternehmen aber auch einfach die Bereitstellung von Werkzeugen und Plattformen in den man einfach die zentral publizieren auch hier gibt es Vorbilder das vielleicht interessanteste
ist wieder die BBC die das Format auf der Werse macht was ihm eigentlich eine virtuelle Journalistenschule ist für alle er an der man sich wann an wirklich mit Lehrern aus dem Profi steil der BBC über Recherche informieren kann oder in dem man lernen kann wie man eine gute Reportage schreibt und solche die in Deutschland gibt es die Deutsche Welle
Akademie die das interessanterweise 7 sinnvollerweise auch sowie die Deutsche Welle aufgestellt ist im Ausland macht das heißt die machen Journalisten Forderung in Südamerika Lateinamerika Afrika und Asien haben aber im Prinzip auch inzwischen relativ ziemlich interessant das Curriculum im Einsatz von so schon wieder und man fragt sich eben warum kommt dass ich eigentlich auch bei uns ja warum ist das nur nach außen gerichtet und warum bieten die öffentlich-rechtlichen nicht genau diese Art von Schulung Vermittlung von Stoffen und so weiter auch im eigenen klar gut einführen würde ,komma die nur deswegen weil das eben so eine Art Ableger tionsplattform
von Bildungs und pädagogischen Inhalten ist und weil ich mir auch hier wieder vorstelle dass es nicht nur um der Zentrale um ein zentrales Angebot gibt das dann von einer Hand kontrolliert wird sondern um einen einsamen von vorhandenen Strukturen und einen Beitrag dazu
Pflege 2 ist knüpft an an Daten journalistische Fragestellung ist gibt es inzwischen eine eine Schwemme von Daten sind in vieler Hinsicht immer noch viel zu wenige und vor allen Dingen sind viele von diesen Daten relativ wertlos und ich ständig hier
vor dass man gemeinsam mit den öffentlich-rechtlichen einfach an einer mittleren Aufbereitung dieser Daten arbeitet das heißt dass man die Daten so weit sich der dass man guckt hier wo sind Daten relevant und dass man sie in eine Form bringt in der von außen sinnvolle Anfragen an diese Daten gestellt haben zunächst mal
strukturieren interaktiv machen möglicherweise auch mit dynamischen Visualisierung arbeitet und so weiter und es so eine Art Daten-Repositories von Open Data entstehen in das man hinein als Bürger als Bürgerjournalist als allgemein interessierter Mensch seine Anfragen stellen kann und daraus interessante Dinge machen ja das ist also auf dem halben Weg der Wertschöpfungskette von Daten Journalismus eine Art von Serviceangebot auch da gibt es wieder vor Vorbilder ProPublica hat diese Seite Tour sind
Täter wo sie im Wesentlichen genau das tun ja das heißt das sind Datenbestände schon so halb bereitet als aufbereitet okay das ist mehr
oder weniger das die Liste von konkreten Vorschlägen die ich habe und ich lehne sie wieder daran dass es jetzt sehr sehr zurückhaltend und bescheiden gefordert ja ich denke wir können von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf lange Sicht nicht auf lange Sicht sondern auch jetzt schon sehr viel mehr fordern aber ich denke es ist sinnvoll mit Stücken anzufangen wo eigentlich klar ist dass die er auch in der kurzen und der mittleren Frist umsetzbar und mir ist bewusst dass ich teilweise hier trotzdem schon kritische Reviere betrete also zum Beispiel mit den Applikationsplattform ist unklar ob ich da schon irgendwie in den Bereich des Leistungsschutzrechts hinein wildere ja aber ich glaube es ist sinnvoll es ist sinnvoll das man gerade diesen Streit jetzt zum Beispiel auf der auf der Struktur Ebene der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten führen ist ja alles um tatsächlich sowas geht wie Gemeinwohl versus wirtschaftliches Partikularinteresse und ich denke dass die Anwälte jetzt mal krass gesprochen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wahrscheinlich besser munitioniert werden könnten einen solchen Streit um solche Akte gations Angebote gegen das im Moment diskutiert wird Leistungsschutzrecht oder die Auslegungsspielräume dass des jetzt verabschiedeten Leistung Spiel rechts dass man also davon der Seite eventuell mehr durchsetzt und Power erwarten kann als wir das irgendwie im kleinen das Prinzipien dieser ganzen
Aktivitäten die dem zugrunde liegen die man natürlich viel viel weiter und viel weitergehenden Projekten auch aus deuten könnte für die öffentlich-rechtlichen Anstalten sind zum einen die Transparenz in der eigenen journalistischen Arbeit also zum Beispiel diese journalistischen Recherche investigativen Leuchtturmprojekte also eine nach außen Klärung der
eigenen journalistischen Tugenden was natürlich auch dazu führt dass man sich noch mehr Gedanken darüber macht was ist eigentlich guter Journalismus wenn ich das unterrichtet wenn ich das versuche irgendwie in die Bevölkerung zu bringen bin ich auf ne andere Weise in der Verantwortung als wenn nicht einfach nur hinter verschlossenen Türen im Ausland Kämmerlein Tour 2. Prinzip und das macht es eben auch macht ja auch einen großen Unterschied zu bringt möglichen privaten Anbietern aus ist die nahtlose Integration von 3. also von Bloggern von anderen Medienanbietern Anbietern von Institutionen dieses über den eigenen Tellerrand hinaus schauen ist etwas was wir tatsächlich von privaten Anbietern sei's Zeitungsverleger seines privaten Rundfunkanstalten nicht erwarten können weil die Firmen ein ganz natürliches Interesse die Leute in ihren Revieren zu halten ein Interesse das ist strukturell zumindest bei den öffentlich-rechtlichen nicht gibt oder nicht geben müssten dann geht es um
eine Qualitätsförderung journalistischer Arbeit von Profis und Amateuren das heißt also oder
andersrum gesagt von Amateuren und Profis das heißt es geht nicht nur darum Bürgerjournalisten solche Werkzeuge zur Verfügung zu stellen und lagern sondern durchaus auch was was ich dem Lokal Zeitungsredakteure ehe der einfach ne Weiterbildung braucht genauso mit einzubeziehen in dieses System journalistischer Qualitätsförderung sodass eben Amateure und Profis Profis und Amateure in den Genuss dessen kommen nun das ganze und das ist bei mir im jetzt auch besonders wichtig alle diese Dinge die ich jetzt hier vorgestellt habe sollen halt unter den Qualitäts Siegel klassischer journalistischer Tugenden betrieben werden und ich halte im Journalismus immer noch Professionalität für etwas was das gut ist ja das heißt also es gibt bestimmte Dinge die kann man im Grunde genommen Journalismus nur als Profi tun zum Beispiel groß große arbeitsteilige Rechercheprojekt er das kann man natürlich in manchen Fällen kann man Outsourcing machen aber es gibt vieles wo tatsächlich die die professionelle Infrastruktur sinnvoll ist und wo man eben auch gut daran tut Professionalisierung in das Feld der die zentralen Medienöffentlichkeit hineinzutragen ok damit bin ich Ende
ich hab hier noch mal der Toulon zusammengefasst was ich geschrieben habe und ich freue mich auf Ihre Diskussion und Fragen hin danke für die aufzutreten hat
Digitalsignal
Computeranimation
Internet
Computeranimation
Internet
Internet
Entscheidungsmodell
Internet
Momentenproblem
TRAMO <Programm>
ARCHIVE <Programm>
Perspektive
Computeranimation
Bildschirmmaske
Perspektive
Dateiformat
Biprodukt
Computeranimation
Punkt
Reihe
Fortsetzung <Mathematik>
Touchscreen
Computeranimation
Mathematische Größe
APPELL <Programm>
Computeranimation
Bildschirmmaske
Informationsmodellierung
Punkt
Momentenproblem
Web log
Position
Softwareplattform
Information
Internet
Position
Internet
Struktur <Mathematik>
Internet
Computeranimation
Standardabweichung
Google Blogger
Content <Internet>
App <Programm>
Google Blogger
Content <Internet>
Internetdienst
Softwareplattform
Vorlesung/Konferenz
Vorlesung/Konferenz
Content <Internet>
Vorlesung/Konferenz
Struktur <Mathematik>
Computeranimation
Visualisierung
TOUR <Programm>
Ebene
Momentenproblem
POWER <Computerarchitektur>
Google Blogger
Information
Stellenring
Datenparallelität
Vorlesung/Konferenz
WINDOWS <Programm>
Computeranimation

Metadaten

Formale Metadaten

Titel Jagen, Sammeln, Pflegen - Alte und neue Aufgaben für die Öffentlich-Rechtlichen in Zeiten des Internet
Serientitel re:publica 2013
Anzahl der Teile 132
Autor Lorenz-Meyer, Lorenz
Lizenz CC-Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt zu jedem legalen Zweck nutzen, verändern und in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen und das Werk bzw. diesen Inhalt auch in veränderter Form nur unter den Bedingungen dieser Lizenz weitergeben.
DOI 10.5446/33517
Herausgeber re:publica
Erscheinungsjahr 2013
Sprache Deutsch

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Informatik
Abstract Selbst wenn man von dem umfassenden Auftrag einer Grundversorgung in allen Bereichen absieht und sich auf die eher subsidiären Aufgabenfelder konzentriert, wird man eine ganze Reihe von spezifischen publizistischen Aufgaben im Internet finden, die nur die Öffentlich-Rechtlichen sinnvoll übernehmen können. Jetzt kommt es darauf an, diese auch nachdrücklich einzufordern. "Wir sollten 2013 [...] nutzen, uns als Öffentlichkeit den Diskurs um einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk des 21. Jahrhunderts anzueignen", hat Jens Best kürzlich in einem Blogbeitrag gefordert. Mein Vortrag soll einen kleinen Beitrag dazu leisten: mit dem Versuch einer Neubestimmung öffentlich-rechtlicher Medien als Förderer und Mittler von Öffentlichkeit in einer dezentralen digitalen Kommunikationswelt. Meine These: Selbst wenn man von dem umfassenden Auftrag einer Grundversorgung in allen Bereichen absieht und sich auf die eher subsidiären Aufgabenfelder konzentriert, wird man eine ganze Reihe von spezifischen publizistischen Aufgaben im Internet finden, die nur die Öffentlich-Rechtlichen sinnvoll übernehmen können. Jetzt kommt es darauf an, diese auch nachdrücklich einzufordern.

Ähnliche Filme

Loading...