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Von Tod und Geburt der Gegenwartsliteratur im Internet

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mehr und bin ich und die war ja genau
vielen Dank vielen Dank auch für euer Interesse an diesen vielleicht im n bisschen abseitigen Thema was aber nichts mit der Republika zu tun hat sondern eben mit der Literaturwissenschaft die eben gerade erst dabei ist irgendwie das digitale für sich zu entdecken dann auch ganz kurz er sicher zu circa 20 Minuten wenn ich nicht wesentlich schneller Rede war ich so nervös bin entsprechen und er hoffe dass im Anschluss daran im Plenum gegen die noch ins Gespräch kommen können oder
aber auch zu zweit oder falls ich mich dann seid ihr auch meine Adresse genau ich heftige vorne hab ich eine traurige Mitteilung zu machen der Roman ist tot vielleicht ist es gar nicht so traurig aber da wo ich herkomme aus Literaturwissenschaftler findet man das sehr traurig wenn man es sowieso beständig sehr besorgt nicht gebraucht zu werden und wenn einem da auch noch der Hauptgegenstand unter den Händen wegstirbt sozusagen dann findet man das gar nicht so witzig Scholz so sagen die berühmtesten Romancier unserer Tage klar das Internet die amerikanische Bestsellerautor viele Roch macht die Allgegenwart des Bildschirms die sich schon mit dem
Fernseher angekündigt hat sich jedoch beim digitalen Zeitalter Zeitalter natürlich erst verwirklicht hat für das Aussterben des Lebens und in der Folge auch des Romans verantwortlich wir Burg kennt Campi müsse kriegen sagt viele brav und meint dass das Lesen als Rezeption Haltung aus stirbt und insofern würde auch die Burg nicht helfen weil er in der Ansicht ist dass wir eben überhaupt in der Zukunft und doch jetzt schon gar nicht mehr hinsetzen und zu lesen egal worauf der digitalen Totalverweigerer müssen verhelfen
hingegen glaubt das unter den Umständen einer digitalen Gegenwart ist schlicht keine Romane und das heißt geschlossene Werke der Gegenwartsliteratur mehr geschrieben werden können in Darfur wird ein immer mit dem Internet Connection entließ Wordpress ist weit 6. sagt verhelfen und dann konsequenterweise auch den Ladeneingang seines uralt Laptop abgesägt anders als argumentiert also eher von der Produktionsseite her und vertritt die Ansicht dass im Zeitalter der Digitalisierung schlicht nicht die nötige Konzentration aufzubringen ist und Gegenwartsliteratur oder Literatur überhaupt zu produzieren ja dann ist es Romane schreiben hat eine Krisenbranche und die Herren müssen sich nach einer anderen Beschäftigung umschauen meinte jetzt
vielleicht davon abgesehen dass diese beiden Exemplare sowieso ausgesagt haben dürften ich denke das Problem mit dem Tod des Romans ist dass für die Romane eigentlich bräuchten der Entstehung der Gattung im ausgehenden 18. Jahrhundert Anderson so genannten Schwelle zur Moderne kommt man eine wesentliche Funktion darin zu sehen aus der Gegenwart zu machen ihr Nutzen und ihre Aufgabe war es immer schon beruhigen wir genau was zu sehen sein programmatischer Ausspruch des Rursees Anthony Trollope er eine Erzählung abzubilden und damit er überhaupt sichtbar zu machen was das eigentlich für eine Zeit ist in der wir leben als Zone des Kontakts mit der Wirklichkeit das ist ein anderes Zitat von Michael Martin und andere Literaturwissenschaftler ist der
Roman von Beginn an zentral für die Verständigung über Merkmale cm Ereignisse unserer Gegenwart und ich weiß es nicht genau wer von euch vielleicht gestern den Talk von Friedemann Karig die nativen Überwachung gehört hat man eine den Dichter vielleicht das ganz kurz auf ein also Fielmann dort einen die These aufgestellt dieser Anschluss ich finde dass eben dieser ganze 1 EL Skandale die permanente Überwachung im genau deshalb keinen oder fast keinen Widerhall in der breiten Masse empfindet weil es in meiner aktiven dieser Überwachung fehlt das es fehlt an Nachvollziehbarkeit dessen was da passiert und einen in diesem Sinne glaube ich eben dass gerade der Roman die Gegenwartsliteratur ebenso so ein Ort sein könnte der das runtergebrochen vielleicht auf einzelne Schicksal auf eines der Protagonisten und auf einzelne geschichten tatsächlich nachvollziehbar macht und Kalk dementsprechend für die Vergangenheit ändern Josh Euro als 90 Yen 80 oder welche die Uhr alles Hechsel zitiert allerdings als vielmehr die solche Narrative bieten aber wir natürlich alle dass es eigentlich Romane war genau also nur um das kurz er eben zu verorten die Rede vom 2. Roman wird also nicht dass es keine Romane mehr geben würde im Gegenteil sind es wohl so viele wie noch nie zuvor sondern dass der zeitgenössische Roman an dem scheitert was ihn im Kern ausmacht nämlich seine Gegenwärtigkeit ich beziehe mich hier also nicht auf einen Roman Begriff in dessen Zentrum Fiktionalität steht sondern eine Nähe zum jetzt eben Gegenwärtigkeit und so mit dem auch verständlich warum der Tod des Romans als ein aus der Mode Absterben der Gegenwartsliteratur zu verstehen ist und ganz im Ernst das bestätigt doch eigentlich unsere Erfahrungen mit dem was so zurzeit beschrieben
wird viele Autoren umgehen das Problem mit der Gegenwärtigkeit indem sie sich in die Geschichte zurück ziehen alle Namen unheimlichen am Boom des historischen Romans seit einigen Jahren oder wenn sie verlegen sich auf die Erteilung fantastischer Welten oder und das ist so die Lieblings Diagnose der deutschen Literaturkritik sie beschreiben private Miniaturen die immer nur den eigenen Bauchnabel umkreisen und umgehen so das Problem die Beschreibung der digitalen Lebensrealität und der großen politischen und gesellschaftlichen Fragen wie ihr Vorgehen aber auch die Frage danach wie das Leben im digitalen und unsere Gewohnheiten unser tägliches Leben verändert die werden von der Gegenwartsliteratur konsequent ausgebaut ausgeklammert wahlweise muss man allerdings zugeben dass dieses Schweigen im immer noch besser ist als hat als das was dann dabei herauskommt wenn das digitale ganz explizit zum Thema von Roman gemacht wird hat
ein jedes mitgebracht der so genannte Internet-Roman so wollen auch entsprochen besprechen beworben als der Internet ganz so als wäre es genau ein Internet und man könnte es dann eben auch in einem Roman erschöpfend behandeln leider wird es eben oft unfreiwillig komisch und auch erschüttert unterkomplex wenn sich die Literatur eben mit den mit dem digitalen beschäftigt dass es tatsächlich ein leider so und das ist es ein bisschen weiter gut möglicherweise aber mich erinnert das immer an diese komischen er Ersatz Kugel Verrenkungen diesen Tatort als und seitlich fast zu bestaunen gibt also hier Gulet sitzt hier also Eltern X und einem also zurechtfindet wir dann eben immer er sich auch darüber regelmäßig lustig gemacht in dieser
und der Komplexität als als der der Google einfach nur irgendeine Firma die man ganz schnell mal mit etwas anderem ersetzen könnte und es ging es dabei nicht um ganz zentrale Praktiken unserer Gegenwart einsichtiges ist klar so funktioniert das auf jeden Fall nicht so sehen sinnstiftende narrative unserer Gegenwart nicht aus und insofern
wenn Literatur das in der Art und Weise betreibt der dann Umfeld sterben Gegenwartsliteratur im
Zeitalter der Digitalisierung muss ein Verständnis davon haben wie sehr das digitalen unserer Gegenwart verwoben ist wie wenig tatsächlich noch zwischen analog und digital zu unterscheiden ist und vor allem die wenigsten natürlich solche Unterscheidung machen zugleich muss Gegenwartsliteratur natürlich Geschichten erzählen die wir gerne lesen möchten es ist also zugleich etwas uraltes nämlich wenn man so will die anthropologische Konstante danach dass sie gerne Geschichten hören gerne Geschichten der uns erzählen und dem etwas sehr Neues nämlich dass man in diesen Geschichten auf die Gegenwart und auf die Ereignisse der unmittelbaren Gegenwart eingeht und diese beiden Sachen sollen sich in der Gegenwartsliteratur verwirklichen wie also eine Gegenwartsliteratur die Literatur Gegenwart Tradition und Aktualität verbindet und dazu hab ich was vorbereitet das hier Sophie von La Roche sie waren die 1. Berufsschriftstellerinnen Deutschlands und die Ex-Verlobte von Christof Martin Wieland war Ober Wurst der deutschen Aufklärung außerdem war sie die Oma von Bettina von Arnim und Clemens von Brentano was so 2 Oberförster der deutschen Romantik banalisiert da ist ganz viel eher Literaturgeschichte vorhanden 1 sie schrieb steht an der Grenze zwischen zwischen Autobiografie und Fiktion unter anderem die Geschichte des Fräuleins von Sternheim was vielleicht den einen oder andern noch aus dem auf dem deutschen Berichte in den Begriff ist und vor allem sehr viel Reisetagebücher in ihrem Tagebuch einer Reise durch Holland und England aus dem Jahr 1700 88 schrieb ziehen ich hier ist jetzt mal vor
weil es geht ja um das Land vor es ist beinahe unmöglich zu sagen wie schön alles in London geordnet ist eine Gegenstände sind dem Auge reizender vorgestellt als in Paris oder irgendeiner anderen Stadt besonders bemerken ein schlau erdachte Arzt Zeuge für Frauenzimmer Kleidung auszubieten
es mögen Seidenzeuge Spitze oder musste
ließ sein so hängen sie an den Thron schön Fenstern entfalten gebrochen so dass man das bemerken kann was für einen Anschein dieses oder jenes Zeug in den gewöhnlichen Falten der Frauen Kleider machen wird unter den Muslime sind alle Farben gelegt und nach diesem wird sodann Uhrzeit wieder Rock in Gesellschaft anderer praktischer man kann alles alles möglich ist in der großen Spiegelfenstern so nett so glänzend und in solcher Menge zur Auswahl aufgestellt dass man müsste dann werden muss das ist Andrea Diener dies
ändern eine treibt den Block Reisenotizen aus der Realität und auch den Faktor den und Dinglichkeit für mich ist ein reagieren ziemlich große Nummer in der in der deutschen Bloggerszene schon allein deshalb weil sie immer noch gibt und sie immer noch dort also seit 2000 ungefähr auch Andrea Diener reiste nach London und schrieb darüber im Januar 2010 in einer kleinen Seitenstraße an des Lohns kaufte ich ein Paar Schuhe nach längerem Zögern doch nicht was auch eine gute Entscheidung war denn gleich daneben ist der Laden von Zilina Büro Büro ist wie ich hinter 1. Ausländer die Schwägerin des Verstorbenen großen Coup Trägerin Isabella Blow was ich zuerst sehen das sind die Stoffe richtigerweise und gleichzeitig robuster Twit und Sand und Brokat aus den einfache aber wirkungsvolle Jacken und Mäntel
geschneidert sind der Laden wird einfach ein bisschen rumpelig in der improvisierten Schaufenster liegen einige Gysi und Kleidersäcke mit undefinierbarem Inhalt herum auf einer Puppe hängt ein umwerfender trieb Mantel in einem Regal stapeln sich indische bestickte Schule keine Preise aber egal ich muss hier einen sofort Datenflut drin nein die dann eben diesen in diesen Jahren und dort gibt es einen kleinen Hund und The für Sie und er sie beschreiben diese Szene ein und schreibt dann weiter wenn man solche Läden findet fällt alles danach nur noch ab Aldi Modeketten deren Produkte jeder trägt die vielen Typen und Prada Loewit Juliette und Amman Aufdruck das reiche Fußvolk das vorgibt sich für Mode zu interessieren und dann doch nur kauft was man im vorkaut zum doppelten und dreifachen Preis eines guten Handwerksprodukt aber sie wollen es ja so sie wollen mit ihren Marken fliegen durch die Stadt laufen und sich als Teil einer in genug fühlen und am Handgelenk baumelt ein teurer Leder sagt der nicht älter sein darf als ein halbes Jahr und der Lüge der Sonnenbrille trägt eine goldene Aufschrift und sie kaufen in jeder Stadt das gleiche weil es in jeder Stadt die gleichen Läden gibt in dem dieses Fußvolk bedient wird und sich aus unerfindlichen Gründen exklusiv vorkommt ich kriege ja in den Läden schon aus Schlag an lieber Tee mit kleinem rund ich denke die thematischen parallel
dieser beiden Texte er nicht auf der Hand auch wenn natürlich Frau von La Roche auf ein etwas anderes Shopping-Erlebnis zu stehen scheint als Frau Dina beide beschreibe meine Alltagserfahrung mit kurzen zeitlichen Abstand und beide sagen ich beziehungsweise werden wir noch so diverse Reisebegleiter beide beschreiben nicht nur sondern ordnen das was Sie beschreiben in ihre jeweilige Zeit eine Frau von La Roche klärt ihre deutschen Leserinnen und Leser über die veränderte Konsument in England auf wo in das Schaufenster bereits erfunden wurde es gab es damals in in Deutschland noch nicht Frau Diener leitet das in Londoner Einkaufserlebnis eine allgemeine Reflexion über das Konsumverhalten der Gegenwart ab freilich bei Sophie von La Roche fanden sich anerkanntermaßen Literatur ihre Schriften gelten als Wegbereiter des modernen Romans bei dem Zeichen der Empfindsamkeit erstmals ein Subjekt als Individuum präsentieren anders als zuvor etwa zum Beispiel höfischen Romane Mittelalter da gab es mir so sterotype Geschichten Charaktere die er zur Darstellung von Tugenden Werte und Moral beitragen sollten und mit Sophie von La Roche beginnen der deutschen Literaturgeschichte Texte ein individuelles und den zeitgenössischen Schicksal aus der Perspektive einer ProTour-Rennen Protagonisten zum Thema zu haben mein .punkt oder der Punkt den ich jetzt hier versuchen werde zu machen ist das Ei das was Sophie von La Roche zu Literatur macht auch auf Andrea Diener zutrifft denn in ihrem Block 6. beschreibt eine Stimme aus dem jetzt was wir alle kennen war vielleicht doch nicht so zusagen vermögen 1. der Beschreibung des uns vertrauten Raums sind unsere Gegenwart 5 greifbar fallen und möglicherweise die immer gleichen Geschäfte auf erinnern wir uns an besondere Einkaufserlebnisse die auch gemacht haben und so weiter wie viel Andrea Diener gerne weil
sie das uns bekannte in einer stilistische ansprechenden prägnanten und spannenden Weise erzählt und und so eine Geschichte unsere Gegenwart liefert natürlich unterscheidet sich der Block auch ganz deutlich vom Reisebericht aus dem 18. Jahrhundert der Text ist von Fotografien denn Andrea Diener auch mir
vorwarfen hervorragende Fotografen der besuchten Orte durchsetzt es gibt längst die zusätzliche Informationen zum Beispiel zur Biografie der genannten Isabella Blow bereithalten und klar Diners Text ist nicht ein Buch fixiert das wären 200 Jahren auf Google Books wird doch immer danach kommt finden könne anders als Sophie von La Roche gedrucktes ungebundenes Reisetagebuch bleibt Andrea Diener Block Text gewissermaßen in Bewegung weil beispielsweise die Leser den des Blocks kommentieren ihre Erfahrung mit der Londoner Shopping Weltteilen oder die Wortwahl der Autoren kritisch hinterfragen oder Zusatzinformation liefern Center beispiele also hier um den 1.
Kommentar 1 zeigt den koalierte irritiert über die Wortwahl Shoppen
im dann eine 2. Kommentatorin bringt eben die Homepage des besuchten Landes kostet die Umwelt besuchten Land wo man dann eben auch die Kollektion Gutachten kann und auch das Kleid was sich Andrea Diener dort gekauft hat gibt also zusätzlich Informationen und schließlich meldet sich wieder
Andrea Diener zu Wort im nochmal genau mit genaue Information sind das gekauft hat und auch antwortet sie auf die Wortwahl wir sehen also die Autorin Andrea Diener ist eine Zeitgenossen die Fragen und Anmerkungen der Kommission von beantwortet und die auch sonst auf Twitter oder sonst mit ihren beruflichen Aktivitäten verfolgen können die Block Autoren ist also wesentlich verfügbarer als Sophie von La Roche die ihre Zeitgenossen für Briefe schreiben
konnten und das sicher auch Taten allerdings endeten diese Briefe natürlich nicht eine Gestalt des Textes und blieben auch für andere Leser für unter Verschluss anders als das Reisetagebuch von La Roche ist der Block also eine ästhetische Praxis die eine soziale Praxis des Austauschs zwischen Autoren und Lesern anschließt und es geht mir darum dass eben der
ganze Block also das heißt der Text die Bilder die Links die Kommentare und alles was sich daran anschließt als Text auf einer Gegenwartsliteratur gesehen werden muss und deswegen ist der Block niemals nur ein geschriebenes Produkte Gegenwartsliteratur sondern eben selbst Teil dieser Gegenwart in der Handlung Diskussion und neue Texte anstößt die wiederum dann seine Gestalt bestimmen gegen hatte dazu im Netz zeichnet sich also durch ein Höchstmaß an Gegenwärtigkeit aus und unverwirklicht diesen Ausspruch den ich vorhin genannt hatte über ihn gelesen auch tatsächlich als gemeinschaftliche Praxis also es geht tatsächlich um dieses sowie was wir hier erstmals in dieser Form der Literatur sich einträgt alles zeigt ich hoffe dass das alles zeigt das im Block die Gegenwartsliteratur alles andere als tot ist dies lebendiger gegenwärtiger beweglicher und Mehr an uns als je zuvor es geht mir also mein Vortrag darum euch und was allerdings viel schwieriger ist den Literatur Betrieb und die Literaturwissenschaft für das literarische Potenzial von in das Internet im Allgemeinen zuwenden zu sensibilisieren Block sind da möglicherweise nur der Anfang nicht das Beispiel ausgewählt weil man dann eben sehr gut sehen kann wie es eben zugleich an Tradition anschließt und aber eben auch etwas völlig Neues entsteht ich glaube genau dieser Punkt an Traditionen in der digitale Literatur angeschlossen wird war bisher immer noch zu kann man noch zu kurz wenn man sehr auf dieses Phänomen dass der Halter Fiktion zum Beispiel fokussiert war insofern und jetzt komme ich zum Schluss würde ich gerne viele Brost unterdessen Frentzen Antworten wie lesen vielleicht anders aber wir lesen wir schreiben vielleicht anders aber wir schreiben es
lebe der Roman ein der Vertrag er ein das ist eine einfach zu mir kommen und diese Stellen ja das Blumenau schönen guten Tag danke für den tollen Vortrag eine Frage
wovon lebt Andrea Diener haben wo man lebt ja in und um zu schreiben also einen einen einen guten ausgewogenen überlebten reflektierten Texte gut formuliert ist mit dem man sich lange beschäftigt hat wir brauchen eine gewisse Zeit zum und die die sogenannten alten Autoren über die analogen Autoren leben im von den Honoraren die durch Verkäufe zufließen unternehmen und mehr oder weniger also die beiden genannten hier die leben sehr gut auf und die Masse natürlich nicht aber sein das Geschäftsmodell würde mich mal interessieren haben sie darüber irgendwelche Forschung angestellt war Ideen oder wie kann man sich das vorstellen also
das ist natürlich eine Frage mit der ich gerechnet habe weil weil das natürlich auch ein Grund ist warum der Literaturbetrieb das digitale so weitgehend ignoriert
weil weil damit einfach in die keine oder noch noch kein Geld zu verdienen ist er natürlich den in mein Vortrag ganz dezidiert darum erstmal überhaupt das ganze was im Internet passiert inhaltlich zu nobilitieren was ja eben auch immer mehr die Seite ist der Literaturwissenschaft dass man erstmal das quasi als als inhaltlich interessantes Phänomen erwarben Andrea Diener also wissen Sie ja bestimmt ist in Journalisten und und dort im für die FAZ uns dort eben also als Reisejournalist denen auch tätlich an was glaub ich nicht bedeutet das dass nicht alles immer wieder auch total prekär ist also auch der Journalismus ist ja bei weitem nicht irgendwie so dass man da sich keine Sorgen mehr machen muss ich habe keine Antwort auf die Frage wie die
Geschäftsmodelle sozusagen im aus können also ich denke es gibt eben immer wieder solche solche Fälle wir zuletzt Wolfgang Herrndorf der auch ein Blog geschrieben hat der im Internet verfügbar ist und trotzdem als Buch auch ein großer Erfolg wurde ein Verkaufserfolg geworden ist aber tatsächlich ist es nicht die entscheidende Frage vielleicht sogar den ein letztlich wird dann wahrscheinlich keine Literatur mehr geschehen wenn werden wenn eben wenn keiner davon leben kann er natürlich auch interessant man kann sondern wieder historisch wir beleuchten den auch dieser Beruf des Schriftstellers ist ja etwas was erst eben historisch sich herausgebildet hat also noch zu Zugkraft Zeiten als völlig normal als der Schriftsteller sich halt in 18 gesetzt hat und tagsüber in der Juristerei nachgehen musste also das sind alles nicht unbedingt jetzt neue Phänomene allen aber ja also ich wäre froh wenn wir darüber dazu Antwort finden könnten hallo ich wollte
fragen ob du denkst dass Fanfictions auch Teil der Gegenwartsliteratur sind ja also ja also unbedingt ich hab auf jeden Fall sowieso erstmal einen sehr weiten Literaturbegriff und denke dass eben genau dieser Punkt den ich versucht habe klar zu machen dass uns das interessierte dass sie das Leben wollen auch wenn es vielleicht jetzt eben keine fantastischen Welten sind bei der Science-Fiction ist es dann eben oft oft so aber wenn genau dieser schwer zu beschreibende schwer einzufangen in der Literatur und passiert dann glaub ich das absolut das dass da auch mit Red vor ein passieren kann genommen es sind noch weitere Fragen hallo die ,komma ändern eine Frage kann man sich jetzt sozusagen durch das Medium Internet
ein neuer Kanal eröffnet hat um Literatur zu transportieren und im Zusammenstoß zwischen dem Literaturbegriff um des Romans mit diesem Medium etwas Neues entsteht brauchen wir einen neuen Begriff oder wird der Begriff Romano schärfer weil ich der der Begriff Roman ist schon
denkbar und scharf tatsächlich also bei welcher oft einfach aus ohne Sorge bezeichnen geben ist und oft ist es denn genau das was man mit Roman Fiktionalität verbindet also dass man dann sagt ok das hat sich irgendwie jemand ausgedacht das ist ja gerade was was versucht habe mehr und mehr an den Rand zu drängen weil das natürlich oft autobiografische Schriften sind die eben in Blocks passieren damit die auch ganz zentral an diesem an diesen Anfängen des Romans neben ihm standen und insofern ich weiß nicht genau ob es sinnvoll ist sich gegenüber den über den geschlossenen
also über Meer über ne Begriffsdefinition zu nähren einem und zu sagen Kiwi definieren was und dann fällt auf dass darunter das zu scheint mir das alles tatsächlich viel zu viel in Bewegung zu sein aber natürlich ist es sinnvoll über über Definitionen und Überbegriff für immer wieder nachzudenken weil das ist ja letztlich das was was Wissenschaftlern irgendwie auch tun sollte da
wenn man das dass der klassische in der Roman als in klassischer Form nicht
funktioniert und schnell lächerlich wirkt kannst du doch nicht ausführen was für die Kunden sind also ein
das ich würde gar nicht sagen dass also was mich tatsächlich ärgert oder wo ich schlechte Erfahrungen gemacht eben genau diese Anschluss weil sie Internet-Roman also man dann eben einfach weil sie sich als Vorlage des Literaturbetrieb auf die Schulter klopft und sagt ok geht hat man das Thema auch abgehandelt jetzt haben wir ich wie so ein Roman der sich mit Guy beschäftigt wie auch immer im Programm und damit können uns jetzt wieder was anderem zuzuwenden und das ist einfach der Punkt den ich machen wollte also dass das das digitale oder eben unsere ganze digitale unsere Realität also irgendwo wo analoges und digitales die ganze Zeit in sich im vermischen wo wir sehr sehr viel Lebenszeit in den digitalen verbringen auch in die Literatur eintragen sollte und dass eben nicht nur mit einem Roman abzuhandeln ist das Ganze .punkt es geht gar nicht anders ist glaube dass das Internet Romane nicht funktionieren oder im Gegenteil also ich würde mir wünschen es gäbe mehr von genommen das würde was im Hinterkopf wo du denkst dass es mal funktioniert hat .punkt also tatsächlich als als Roman der in der jetzt irgendwie als Roman so rausgekommen ist und er hat 1. als Buch da war der mir nicht bekannt aber es wäre natürlich spannend wenn du was müsste also Empfehlung hättest da sicher die Erfahrungen gemacht dass die Sachen die dann tatsächlich das D-Netz passiert sind da wesentlich in die aufschlussreicher war gewiss nicht mehr dran waren für mich man gibt es noch weitere Fragen na gut so dann schließt entfernt worden will
sie und war
Besprechung/Interview
Microsoft
Internet
Internet
Digitalsignal
Datensichtgerät
Netzadresse
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WordPress
Internet
Notebook-Computer
Digitalisierung
Kontakt <Reibung>
Kerndarstellung
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Faktorisierung
Menge
Bildschirmfenster
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Punkt
Content <Internet>
Content <Internet>
Digitalisierung
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Lader
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Lader
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Information
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Homepage
Homepage
Twitter <Softwareplattform>
Information
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LES
Computeranimation
Homepage
Internet
Punkt
p-Block
Biprodukt
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VERKAUF <Programm>
Internet
Web log
Unternehmensmodell
Computeranimation
Internet
Punkt
p-Block
Internet
Punkt
Lebensdauer
Microsoft

Metadaten

Formale Metadaten

Titel Von Tod und Geburt der Gegenwartsliteratur im Internet
Serientitel re:publica 2014
Anzahl der Teile 126
Autor Michelbach, Elisabeth
Lizenz CC-Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt zu jedem legalen Zweck nutzen, verändern und in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen und das Werk bzw. diesen Inhalt auch in veränderter Form nur unter den Bedingungen dieser Lizenz weitergeben.
DOI 10.5446/33302
Herausgeber re:publica
Erscheinungsjahr 2014
Sprache Deutsch

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Informatik
Abstract In Abgrenzung zur Untergang-des-Abendlands-Rhetorik, die die Debatte um die Gegenwartsliteratur im digitalen Zeitalter begleitet, möchte mein Vortrag das Internet als Geburtsstätte von Gegenwartsliteratur im eigentlichen Sinn profilieren: Online entsteht zeitgenössische Literatur, die das Jetzt nicht nur in Text bannt, sondern selbst dynamischer Teil der Gegenwart ist.

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