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Reflexion: Love out Loud

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Automatisierte Medienanalyse

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der Welt und inzwischen
gibt dem nun er
1 Jahr hallo ich muss Zeichen für mich immer noch an die Größenordnung etwas gewöhnen aber schön dass Sie alle da
sind und ich bedanke mich sehr bei den Veranstaltern haben dass ich heute hier sprechen darf haben ich war letztes Jahr schon daran dass man ziemliches Desaster ehrlich gesagt ich hatte mein schön Vortrag so ganz ausgeschrieben und den
ganzen Text mitgebracht um kurz vor der Veranstaltung mit so einer Gruppe von Republikaner
Veteranen zusammenzusetzen die sich da heute hielten die extrem uncool ist sei noch mit fertigen
Texten anzukommen das liegt so mittelgut und ich war ungeheuer stolz dass sich zum aller 1. Mal in meinem Leben überhaupt sowas wie ne PowerPoint Präsentation dabei hatte die maskieren sollte das sich in ausgeschriebenen fertigen Text hatte dieses Jahr ist das anders ich habe weiß ja jetzt was cool und was total ohne PS und hat deswegen einen ausgeschriebenen fertigen Text mitgebracht ok einen denken dass
zuerst noch nicht um die Richtung besorgt ist ein Denken das Erkenntnis will und mit der Sprache und durch Sprache und durch etwas erreichen will man wie es vorläufig
Realität so schrieb Ingeborg Bachmann in den Frankfurter Poetikvorlesungen ich bin nicht sicher ob das gelingt aber das sollte die Aufgabe sein zu denken ohne schon um Richtung besorgt zu sein das Motiv Lafley und klar und langsam zu betrachten in verschiedenen Formationen
aufzufächern in Variationen von Deutungen zu bedenken und sie zu prüfen vielleicht ist es etwas unüblich aber ehrlich gesagt weiß ich nicht genau was üblich ist auf der Republica und ich verstehe diese Tage immer auch als eine Möglichkeit etwas auszuprobieren etwas Unfertiges zu testen in diesem Fall keine ganze Theorie ist sondern nur einen einzigen
Satz ein Motto um zu sehen was geschieht wenn man es ernst nimmt alles andere wäre schließlich auch merkwürdig es gelte bei einer solchen Zusammenkunft eine Vorgabe man nehme sie nicht auf und buchstabierte sie nicht aus
was also sollte was könnte Lava Ortler und heißen kann ich das will ich das wer
wäre ich wenn ich es täte wer wäre ich wenn ich es sagte wen oder was wer wären wir wenn wir es wagten oder umsetzten und welches wir wäre da gemeint und wir während die anderen auch wir oder andere Lauf Art laut also das möcht ich ganz gern versuchen ein Motiv in 4 Variationen
1 ein Imperativ Satz ist ein Satz der einen Befehl eine Aufforderung eine bitte
ausdrückt das Erste was auffällt ist die grammatikalische Formen La war klar und das ist ein Sprechakt im Modus des Imperativs eine Aufforderung an das Ziel eine Einladung es heißt nicht Lawinen Abend lautet nicht einen hohen Zulauf Adler und oder Netz geht lautet ist das möglich lässt es sich auf Vordermann zu lieben oder lässt sich die Lautstärke in der zu leben sei verordnen es zu zuliebe meine Tätigkeit wie jeder andere wie gehen sprechen springen zu der sich im werden lassen wie kann es kann schon seltsam lieber laut und gefährlich klingt wie ein verunglückter Werbeslogen aber vor allem bleibt etwas darin paradox der Liebe sowie dem Glauben auch ist etwas Unverfügbares zu eigen es lässt sich nicht beschließen zu leben ganz gleich wie wunderbar das gegenüber auch sein mag so wie sich nicht beschließen lässt nicht mehr zu lieben ganz gleich wie groß das Leiden an der Liebe auch sein mag die Liebe wie die Lust ist zu fragen wie viel sie ist so intim als dass sie sich kontrollieren ließe sie liegt in einem und gehört einem doch nicht vielleicht besteht eben darin die Magie von Liebe und Begehren das wie sie uns nicht verordnen können dass wir zu ihnen nicht aufgefordert werden können oder anders gesagt dass keine der vielen und keine Aufforderung uns dazu bringen kann sie zu empfinden oder zu leben so wie sich die Liebe die Lust nicht verbieten lässt keine Anordnung kein Gesetz keine normative tivierung kann uns dazu bringen nicht zu leben mit Liebe das Verstehen diejenigen nicht die Quirin Menschen kriminalisieren oder pathologisieren wollen das Verstehen diejenigen nicht die uns unsichtbar oder und hörbar machen wollen unsere Liebe lässt sich so wenig erzwingen wie sich verleugnen oder verändern oder auflösen lässt zu leben oder nicht zu lieben überschreitet jeden Zwang insofern regt sich zunächst einmal Widerspruch gegen die Formen der Vorgabe weil sie etwas verlangt dass ich nicht verlangen lässt 2 nicht aus Scham sondern um niemanden zu verletzen verberge ich manchmal mein Elend so tun wir es oft mit der Wahrheit sagt die Stadt Chemnitz geht in seinen Gedichten nun verschiebt sich die Bedeutung der Aufforderung etwas wenn die Betonung auf a und La und legt lachen und nicht das Leben selbst wird verordnet sondern die Art diese Liebe auch zu artikulieren von welcher Liebe ist da die Rede die Liebe zu einer Person seine Überzeugung zu einer Formen der Welt zu sein die Liebe zu einer Vision von einer gerechteren inklusive und offeneren Gesellschaft die Liebe zu einer Passion wieder Musik oder dem Billard spielen oder die Liebe zu einer Region für diejenigen die
nicht deren Art zu lieben und zu
begehren immer noch vielerorts als pervers als krank als gestört als minderwertig als sinnlich als widernatürlich oder als gottlos gilt für uns ist es eine historische Kontingents ob wir in einem Staat leben in dem unsere Lust und unsere Körper kriminalisiert werden es ist ein fragwürdiger Zufall ob wir in einer Gegend aufwachsen in der wir damit rechnen müssen dass und staatliche oder nichtstaatliche Schergen auflauern in der wir kalkulieren müssen dass das offizielle Beamte oder Normen häuten aus herumlungernden Schlägern einschüchtern
demütigen vergewaltigen oder töten auch wenn es der Zufall will dass wir eine Gesellschaft geboren wurden in die 1. staatlich organisierte Gewalt gegen unsere lieben unsere Lust und unsere Körper nicht mehr
gibt so bleibt die über Jahrhunderte eingeübt der Angst vor dem was die anderen denken dass man sei und die Angst vor dem was sie denken wozu sie dieses Wissen ermächtigt diese Verkopplung von dem Begriff im Leben mit dem Bild das einem zugedacht wird und der Ermächtigung zum Sport und die Legitimierung von Herablassung oder ekele Demütigung oder Ausgrenzung ist nicht individuell und sie geschieht natürlich nicht nur mit Menschen die anders lieben als die Norm sie wird geprägt und geformt in den Bildern und Geschichten die uns erzählt werden in den Illustrationen die Nachrichtensendungen auszuwählen wenn über eingetragene Partnerschaft oder den CSD berichtet wird in den fiktionalen Formaten in Serien oder Spielfilme in denen wir nur auftauchen wenn die Schauspieler ihnen tatsächlich schwul oder lesbisch sind und eine heterosexuelle Figur ihnen schon nicht einmal mehr zugetraut
wird die Verkopplung von Begriff und Stigma die Mikrophysik der Endwertung formt sich auch in den Lücken in dem was fehlt in den Regierungen in den Auslassungen überall dort wo wir nicht auftauchen finden wir uns auch wir sind die die verschluckt werden die unsichtbar sind wir sind die schamhafte peinliche Stille gesehen die vor den Kindern möglichst nichts zu wissen sollen wir sind die die nicht zu Oper sind nicht so früh jedenfalls wir sind die
vor den vielleicht nicht mehr gewahrt wird aber von den sowieso doch angeblich auch belastend oder fordernd sein soll das ist im übrigen noch die günstige Variante an anderer Stelle an anderen Orten wenn wir Sicht war aber eben nur als dämonische andere das richtigen echten natürlich in traditionellen Familien diese Mechanik trifft nicht nur Menschen die anders lieben als die Norm sondern auch Menschen die anders aus Menschen die an das glauben die anders trauern oder andere Körper haben das trifft auch Menschen die einfach sind
ohne Arbeit die in prekären Verhältnissen leben denn die gesellschaftliche Entwertung auch noch eine vermeintliche Schuld am eigenen
Elend diktiert manche aus der älteren Generation die noch die Furcht vor dem Lager und vor dem Gefängnis unter der Haut tragen sprechen noch heute vom Untermieter wenn Sie die Liebe ihres Lebens meinen sie können noch heute das Wort das Sie beschreiben könnte schwul oder lesbisch oder homosexuell oder Krieger nicht aussprechen als wäre mit dem Wort die Wahrheit die sie leben endgültig in der Welt und damit eben auch unumkehrbar aber auch manche von uns Nachgeborenen versuchen immer oder nur in bestimmten Kontexten Situationen durch zu als etwas anderes mit schreitet das sich zu verstellen sich
zu maskieren sich zu verleugnen sich anzupassen ist kein einmaliger Akt keine Schwelle dies nur einmal zu
überschreiten gebe so wenig wie das kann man auch dort bislang Abend und laut ein einmaliger Akt sein kann sondern es verlangt permanent Entscheidungen wann zu schweigen wann zu sprechen und wann zu widersprechen ist diese
Entscheidungen sich selbst zu verleugnen oder sich zu sich zu stellen und die eigene Liebe auch zu artikulieren verlangen aber nicht von jedem das selbe wer weiß ist unchristlich er seinen Mittelschichtsfamilie stammte wäre ein gesichertes Einkommen verfügt wir soziale oder ökonomische Privilegien kennt weiß sich weniger angreifbar wie symbolischen oder institutionellen Status als Schutz bei sich weiß ist der sozialen Missachtung weniger ausgeliefert die Vielschichtigkeit von Bezügen und Markierungen die Intersexualität Rarität von Personen nicht zu bedenken ist seine eigene Technik der Marginalisierung natürlich ist es leichter das eigene deviante Begehren auch sichtbar und
hörbar zu machen wenn nicht noch andere Devianzen von anderen Normen hinzukommen und doch und doch und doch oder gerade deswegen ist es so dringend nötig offen zu sein sich eben nicht zu maskieren sein Maskierungen den Normen zu entlarven
sich zu zeigen als lebende als begehrende als uns zu zeigen ohne Scham ohne Verstellung ohne
Not Vermieter über das Trinken aus der Flasche
gehört auch zu den Coolnessfaktor nein es einfach so mit diese es sich zu zeigen hat nicht nur in die signierten Zonen statt nicht nur in geschlossenen Räumen nicht nur im privaten wies die neuen Rechten nicht nur von anderen sondern anscheinend neuerdings mindestens bei der AFD sondern auch von sich selbst verlangen Homosexualität ist nichts das sich mal eben ab legen diese kein Requisit meines Körpers kann Assists waren meine Innerlichkeit sein
meine Liebe meine Sexualität gehören zu mir also selbstverständlich und unaufgeregt wie meine Rechtshändigkeit oder meine Musikalität das Thema Begehren ist nicht immer relevant und das ist schon gar nicht der relevant ist der Aspekt meiner Person gelegentlich scheint Homosexualität vor allem für homophobe relevant zu sein so wie der muslimische Glaube oder das Kopftuch für Islamfeinde eine regelrechte Obsession geworden zu sein scheint vielleicht ist es deswegen wichtig beide
ist zu betonen die Selbstverständlichkeit mit der ich
leben möchte wie ich lieber die Selbstverständlichkeit mit der ich auch von dem Glück sprechen möchte das ist mir bedeutet diese Squire Leben und Begehren die politischen Reflektionen auf alt die Techniken und Mechanismen der Ausgrenzung Stigmatisierung hier und anderswo und meinen Wunsch mir auch die Freiheit zu erhalten in anderen Bezügen zu denken andere Allianzen andere Verbindungen lokale und internationale zu betonen ich möchte wachsam bleiben für die Identitären Verklumpungen die Name kann
zur Homogenisierung auch innerhalb verschiedener marginalisierter Lebensformen oder politische Bewegungen ich möchte mir meine Selbstzweifel erhalten meine
Vorsicht nicht neue Formen einer vermeintlich authentischen Kultur zu reproduzieren nicht selber wieder Techniken der Distinktion von anderen zu generieren ich möchte auf die eigenen kollektiven Rituale die Sprachspiele und kurz befragen können ob sie uns womöglich eher einschließen und festschreiben anstatt uns zu öffnen und zu dynamisieren ob sie nicht selber wieder symbolisches Kapital anhäufen dass die einen auszeichnet und andere herabsetzt das ist keine Anklage sondern eben nur eine Frage an mich selbst und es sind diese Fragen die ich nicht verlieren möchte ich möchte nicht im politischen 1. das Erstarren möchte nicht dass die Pflicht das Art Lahoud mir die leiseren poetischer wollen zarteren Begriffe und besten überformt in Abwandlung eines Zitats von Claude Lévi-Strauss im Identitäten lässt sich fortbewegen aber nicht leben vielleicht macht mir das am meisten Sorge bei dem Motto des Haut lauert ich bin ja nicht quer geworden und ich wieder in anderen Schablonen des Denkens Sprechens und Handelns zu richten zu lassen ich schreibe ja nicht nur mehr andere Parolen zu produzieren die wiederum andere herabsetzen oder lächerlich machen sondern ich schreibe und die Mechanismen der Ausgrenzung zu entlarven aber vor allem auch um Räume zu öffnen in denen wir atmen und denken können vor allem andere Vokabeln andere Begriffe andere Bilder andere Erzählungen zu schaffen in denen dann andere Allianzen andere Bezüge andere Hoffnungen sichtbar werden können ich schreibe aus und den Schmerz und die Trauer jener zu beschreiben die ausgeschlossen oder eingeschlossen werden den Missachtung oder Gewalt angetan wird
ich schreibe eben auch um das was beschwiegen oder vergessen werden soll das was unter dem Trauma der Gewalt verborgen liegt wieder vorsichtig langsam und bruchstückhaft zu heben das geht nicht laut dazu braucht es das leise sprechen oder murmeln das behutsame unsichere tastende denken und schreiben das darf nicht um eine
Richtung bemüht ist dazu braucht es vor allem das geduldige zu hören wir müssen aufpassen dass wir das nicht verlernen das wir nicht vor lauter politischer Dringlichkeit vor lauter Verzweiflung auch vor lauter Schmerz vor lauter notwendigen Widerstand gegen die Anfeindungen nur noch die Laute politisch eindeutige Diktion und noch die Gegenpropaganda beherrschen wir müssen aufpassen dass uns nicht das leise ironische ambivalente dynamische Moment des Politischen und des Begehrens
verloren geht eine Menschen dort bewiesen dass die PUK klingt erhältst ist dabei lese Crescenz Monster hält das kommen der Gobi Force CDU CDU was keinen James Portwein in älteren haben Lava leer und ich das kann natürlich auch als Widerstand gegen den Hass gemeint sein gegen den allgegenwärtigen Rassismus gegen das Ressentiment und die Missachtung dieser eine Weile schon nicht mehr nur heimlich sondern eigentümlich
stolz und exhibitionistisch daherkommt den Express mit dem Extremismus der sich nicht mehr anständig und tabuisiert sondern in der bürgerlichen Mitte und normalisiert weiß ist die Scham abhandengekommen das wird jetzt hemmungslosen selbstbewusst und geben laut die Einladung des Hasses sich eben anzuverwandeln gilt es auszuschlagen und insofern zunächst einmal ja Lava lernte hergestellt wer den Hass mit Hass begegnet hat sich schon verformen lassen die Entrium sollten den Fanatikern der Reinheit den nationalistischen oder pseudoreligiösen Dogmatikern diesen Spiegel Figuren nicht überlassen
jede kompliziert geht mit
dem apokalyptischen Szenario eines Bürgerkriegs mit der Fantasie der Auflösung aller Zivilität und Gewalt wäre fatal wer eine inklusive gerechte offene Demokratie ersehnt bei den Rechtsstaat schützen möchte darf sich nicht in den Strudel aus Aggression und Gewalt ziehen lassen die Religionsfreiheit für Muslime lässt sich nicht schützen indem nur noch Atheismus für soll lauffähig erklärt wird wenn wir es ernst meinen mit der Religionsfreiheit und kann nicht jedes Zeichen von Freundlichkeit ganz gleich ob muslimisch oder christlich oder jüdisch als rückständig oder undemokratisch abgewertet werden die repräsentative Demokratie lässt sich nicht verteidigen indem die Geschäftsordnung im Bundestag geändert wird nur damit ein missliebige Abgeordnete als Alterspräsident verhindert wird wenn wir es ernst meinen mit der parlamentarischen Repräsentation wenn eine Partei als verfassungskonform eingestuft wird dann stehen ja auch dieselben Rechte und Gelder zu wie allen anderen dann müssen wir uns auf alle anderen Instrumente der Kritik und Auseinandersetzung verlassen die uns das Gesetz erlaubt auch
das öffentliche dämonisieren von Sexarbeiterinnen ist nicht statthaft nur weil damit vorgeblich politische Gegnerinnen als Heuchlerin entlarvt werden Bismarck überflüssig sein das ausdrücklich zu betonen aber auch das Abfackeln von Autos das von Wüsten von Büros ist
nicht politischer oder gesitteter nur weil es sich gegen Personen richtet deren politische Position menschenverachtend sind eine Kritik des Essentialismus
denn je und nationalistischen Ideologien die selbst auf essentialistischen Methoden zurück greift reicht nicht eine Kritik an der Menschenverachtung von Menschen von Rechtsradikalen Programmen die selbst nur mit der Verachtung der Menschen reagiert die diese Programme vertreten diese Kritik widerspricht sich selbst die wir die Mechanismen von Hass und Gewalt aufbrechen überschreiten will muss die Mechanismen und Strukturen analysieren kritisieren nicht die Person Familien angreifen insofern stimmig zu ja gegen den Hass muss sich etwas anderes auffahren lassen als hast dem Populismus lässt sich nicht mit intellektueller Selbstverpflichtungen beikommen dem Dogma des reinen lässt sich nur mit einem Plädoyer für das unreine antworten dabei gibt es keinen Grund sich in die Defensive drängen zu lassen keinen Grund sich
einschüchtern zu lassen wenn die eigene Vision einer offenen inklusiven pluralen Gesellschaft ist nicht nur schöne oder gerechter sie ist auch pragmatischer in ihrer kann sich mehr Menschen
wiederfinden weil in ihr auch die unterschiedlichsten Entwürfe von guten Leben sein dürfen dafür bin dafür braucht es allerdings keine Liebe zueinander oder für einander eine pluralistische heterogene Gesellschaft gelingen kann immer dann wenn keine zu hohen affektiven Anforderungen aneinander gestellt werden wir brauchen nicht geliebt zu werden wir wollen nur gleiche Rechte wir brauchen keine Liebe uns reicht schon Respekt und ehrlich gesagt wenn Sie mich fragen in den meisten Fällen höfliche Gleichgültigkeit wird es auch tun wir brauchen nicht geliebt zu werden und ich bin
auch nicht in der Lage alle Menschen oder alle Praktiken und Überzeugungen gleichermaßen zu mögen es stimmt schon manche Neigungen manche Eigenschaften manche Gewohnheiten Rituale sind mir vertrauter manche erscheinen mir komplett abstrus manche traurig manche verlogen manche spießig manche benötigen nur ein Staunen hat manch ein Lachen über das erstaunliche nicht nur Leben von vor fremden sondern auch über die Leben von Freunden und vor allem mein eigenes eine plurale Gesellschaft wirklich zu wollen heißt auch vielfältige Differenzen und Distanzen auszuhalten und zu respektieren alles andere wäre kollektiviert der Nazismus Anerkennung gleiche Rechte das braucht es sowie Widerspruch und Kritik an den Mechaniken der Exkursion und es braucht nicht zuletzt Zuspruch und
Solidarität mit denen die ausgeschlossen werden weil sie als an das markiert sind was damit gemeint ist was das konkret heißen soll wir gedemütigt und verletzt wird er verachtet und angegriffen wird soll sich nicht selbst wehren müssen wir gern noch mal wiederholen wir gedemütigt und verletzt wird er verachtet und angegriffen wird soll sich nicht selbst wehren müssen es braucht andere die einen
stehen für die würde jeder einzelnen Person es braucht andere die widersprechen die ihnen nicht gemeint sind die sich aber gemeint fühlen
diejenigen mit Arbeit müssen Rechte und Umverteilung einklagen für diejenigen ohne die sie nicht glauben müssen die Räume verteidigen für die die glauben und umgekehrt eine Gesellschaft in der alle nur sich selbst retten und schützen wollen ist keine das ist neoliberalistische Spektakel sonst nichts es ist auch es braucht statt
dessen einen Diskurs der
Anerkennung und Solidarität zusammen denken kann in denen die sozialen Fragen nicht ausgespielt werden gegen die politischen in der die Rechte der Arbeiter innen und die Rechte von anders marginalisierten von Frauen Schwarzenberg Viren Menschen nicht hierarchisiert werden als gelte es einen vor als seien die einigen Fragen der Not und des Elends und die anderen Luxus fragen das ist ein falscher
Gegensatz
niemand der ist im findet das aus schließlich als eine ökonomisch die gravierende Situation sollen die Armut geht mit politischer Unsichtbarkeit an hier wer arm ist ist nicht bloß ökonomisch benachteiligt sollen diese Armut wird gleichzeitig tabuisiert und stigmatisiert in einer Gesellschaft in der der soziale Klassen kaum mehr gesprochen wird liegt die Last und damit die Scham der sozialen Not auf einem selbst so wie die soziale Frage eine politische ist die existenzielle mit Anerkennung verknüpft ist so ist der schwarze oder LG wie die ID Missachtung eben eine die ökonomische Konsequenzen hat in der Auseinandersetzung um Gleichberechtigung war die Feministinnen nur die Black Life smarter Bewegungen die Migrantinnen oder die Quirin Bewegung und andere führende geht ist nie allein um kulturelle oder politische Ausgrenzung und Benachteiligung der geht es nicht um Sprachspiele im luftleeren Raum sondern geht es ums
Soziale überleben da geht es um die Angst auf die Straße zu gehen in die Schule geht es um Schmerzen am und im Körper um die Schutzlosigkeit bei der eigene Körper die eigene Sprache weniger zählt da geht es um Jobs und Wohnungen und Ausbildung die weniger verfügbar sind für diejenigen deren Namen oder Körper abgelehnt werden nein die politischen und die sozialen Fragen gehören zusammen und wir lassen uns nicht die Gegensätze diktieren den
Diskurs aufspalten wollen wenn von Respekt und Solidarität die Rede ist dann muss es immer beides zusammen gedacht werden ökonomische und politische Ausgrenzung soziale und kulturelle Anerkennung und eine universalistische und Steyr spürbare Kategorie menschlicher würde es gehört zum Mechanismus der
Herrschaft die Erkenntnis des Leidens das sie produziert zu verbieten sagt der der Autor noch in der Dialektik der Aufklärung zuletzt möchte ich noch auf eine Beobachtung der letzten Monate einen gehen die mich umtreibt kaum einen Satz habe ich häufiger gehört als den aber was können wir denn tun anfangs hat es mich vor allem beeindruckt wie viele Menschen sich engagieren wollen meistens sind es die ohnehin schon engagierten die mehr tun wollen das ist ungeheuer berührend aber nach und nach fiel mir auf dass unter oder neben dem was können wir denn tun um noch etwas anderes lag es verkoppelte sich mit die anderen sind lauter oder sichtbarer oder mit wie erreichen die ja ohnehin nicht je nach Kontext gesellte sich dazu häufig der Hinweis auf die Beschränktheit des eigenen Wirkungs oder denk fällt es neuerdings heißt das Filter Babel je länger ich den zu umso mehr sparen und meine Rührung nach und nach wird sich auch die Ohnmacht heraus
die darin lag oder die zugeschriebene Ohnmacht es ist auch eine Form der selbst ins
mächtigung sich beständig zu fragen was das eigene Engagement den erreichen kann es ist eine bittere Form der Selbstentmündigung und die eigenen Positionen dadurch zu entwerten indem man sich selbst vorwirft dass sie nicht die Position von anderen oder von der
vermeintlichen Mehrheit sein Mehrheiten oder hegemoniale
Position kann man sich erarbeiten und erfroren nicht indem man ständig auf die anderen schaut und sie stärker fantasiert als sie sind sondern in dem man sich selbst vernetzt und verbindet indem man die eigenen Argumente die eigenen Geschichten die eigenen Utopien prüft und womöglich verbessert unter dem man gemeinsam Fantasien entwickelt wie wir leben wollen das geht nicht so schnell es geht nicht schnell auf das ist mühsam das verlangt womöglich immer wieder auch Selbstkritik und das Überarbeiten der eigenen Konzepte und Ideen aber genau darin besteht politisches Handeln wenn ökonomische Effizienz Erwartungen politisches Denken und Handeln durchziehen lässt sich je ziviles soziale Engagement jedwedes analytisches Denken jeder politische Prozess demokratischer Willensbildung entwerten alles dauert dann nämlich immer zu gelangen oder
zeitigt keine einigen Resultate die Logik des Shoppens lässt sich auf politische Diskurse und das entwickeln von sozialen ästhetisch oder politischen Praktiken Überzeugungen nicht anwenden es braucht Geduld
übrigens auch Großzügigkeit es braucht die Bereitschaft Omen Wege zu machen immer wieder inne zu halten es braucht den Mut leise zu sprechen und zu murmeln es braucht die milde demgegenüber auch mal Fehler oder Unwissenheit zu verzeihen anstatt diese permanente Hermeneutik des Verdachts und es braucht die Ausdauer im Suche nach besseren gerechteren zarteren Formen des Miteinanders in einem Interview erzählte Teilnehmer Mäusen neulich von ihrem Vater ich zitiere er arbeitete damals als Schweißer
eines Tages erzählte er mir er habe die perfekte geschweißt und weil sie so perfekt war hatte er seine Initialen darunter gesetzt ich sagte der die nehmen wir das und er antwortete aber ich weiß dass Sie da sind vielleicht ist es das was ich mir wünsche und womit diese Reflektionen auf ein Motto in 4 Variationen enden sollen das wir einfach schweißen und daran arbeiten eine perfekte nah zu schaffen und das wir stolz sind wenn es uns vielleicht 1 mal gelenkt und uns dieses Wissen dann auch trägt und erfüllt auch wenn es keine einige Gratifikation dafür gibt und wir dann weiter arbeiten an den nächsten naht darin und daraus besteht politisches demokratisches Handeln vielen Dank n an vielen
Dank denn das wenn das so läuft beim nächsten Mal dann
auch ohne Powerpoint ich glaube ja ist glaubte an der an der Teil der hätten noch wenn Sie mögen vielleicht noch ein bisschen Zeit für die Frage der aus
Gruppe <Mathematik>
Besprechung/Interview
Vorlesung/Konferenz
Größenordnung
Computeranimation
PowerPoint
Besprechung/Interview
Besprechung/Interview
Formation <Mathematik>
Vorlesung/Konferenz
Richtung
Vorlesung/Konferenz
Richtung
Computeranimation
Vorlesung/Konferenz
Bildschirmmaske
Höhe
Vorlesung/Konferenz
Computeranimation
Vorlesung/Konferenz
Norm <Mathematik>
Reihe
Dateiformat
Vorlesung/Konferenz
Mikrophysik
Familie <Mathematik>
Vorlesung/Konferenz
Vorlesung/Konferenz
Kontextbezogenes System
Entscheidungstheorie
Maskierung <Informatik>
Besprechung/Interview
Norm <Mathematik>
Entscheidungstheorie
ASSIST <Programm>
Besprechung/Interview
Vorlesung/Konferenz
Zeitzone
Körpertheorie
Noten <Programm>
Besprechung/Interview
Vorlesung/Konferenz
Homogenisierung <Mathematik>
Vorlesung/Konferenz
Bildschirmmaske
Identitätsverwaltung
Besprechung/Interview
Gefrieren
Vorlesung/Konferenz
Monster-Gruppe
Momentenproblem
Vorlesung/Konferenz
James <Programm>
LES
Richtung
Arithmetischer Ausdruck
Vorlesung/Konferenz
Computeranimation
Machsches Prinzip
Computeranimation
Position
Programm
Familie <Mathematik>
Vorlesung/Konferenz
Struktur <Mathematik>
Dynamic Host Configuration Protocol
Besprechung/Interview
Vorlesung/Konferenz
James <Programm>
Computeranimation
Vorlesung/Konferenz
Vorlesung/Konferenz
Noten <Programm>
SMART <Compiler-Compiler>
Last
Besprechung/Interview
Vorlesung/Konferenz
Noten <Programm>
Besprechung/Interview
Vorlesung/Konferenz
Mechanismus-Design-Theorie
Besprechung/Interview
Gleichmäßige Beschränktheit
Mechanismus-Design-Theorie
Computeranimation
Wirkung <Physik>
Parametersystem
Position
Besprechung/Interview
Vorlesung/Konferenz
Maus <Datentechnik>
Bildschirmmaske
Vorlesung/Konferenz
Besprechung/Interview
Vorlesung/Konferenz
PowerPoint
Hypermedia
Besprechung/Interview
Vorlesung/Konferenz

Metadaten

Formale Metadaten

Titel Reflexion: Love out Loud
Serientitel re:publica 2017
Autor Emcke, Carolin
Lizenz CC-Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt zu jedem legalen Zweck nutzen, verändern und in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen und das Werk bzw. diesen Inhalt auch in veränderter Form nur unter den Bedingungen dieser Lizenz weitergeben.
DOI 10.5446/32953
Herausgeber re:publica
Erscheinungsjahr 2017
Sprache Deutsch

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Informatik
Abstract Friedensbuchpreisträgerin Carolin Emcke eröffnet die re:publica 2017 mit einer Reflexion über Liebe und Empathie, on-und offline.

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