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Strategie und Taktik in Journalismus und Bürgermedien

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Automatisierte Medienanalyse

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ja guten Tag meine Damen und Herren und ich freue mich dass ich hier die Möglichkeit hatte in der Media Convention zu sprechen
zum 1. Mal ich bin schon paarmal auf der Republica gewesen und das ist auch gleich und sagen der Einstieg in ein Thema steht in einer Linie von Vorträgen die ich in den letzten Jahren gehalten hat und die so einen großen Bogen spannen in dem es darum geht sich Gedanken zu machen über die Zukunft des politischen Journalismus angesichts der Möglichkeiten aber auch der Herausforderungen des Internet das hat
damit begonnen das sich nachgedacht hat über politischen Journalismus im Netz und die Möglichkeit das was an politischen Diskussion stattfindet im Internet zu aggregieren und den kuratiert
Formen und einer Weise so zusammenzutragen dass man sich einfach ein Bild machen kÃnnen von aktuellen Frontlinien von aktuellen Diskussionen so ähnlich wie wir das vielleicht in Presseschauen wie den Haaren tauchen im Internet im Kulturbereich haben das war im Jahr 2010 ein 3 Jahre später hab ich mir dann Gedanken gemacht über die besondere Rolle und die besondere Verantwortung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Internet die natürlich wie wir alle
wissen und wie sie hier wahrscheinlich in dieser Jahr Menschen auch schon diskutiert haben und der großen unter schwierigen Bedingungen arbeiten wenn es sozusagen darum geht ihren Auftrag und ihre Funktionen im Internet wahrzunehmen weil sie besonders Sperrfeuer von den Zeitungsverlegern bekommen aber auch da sehe ich eben eine im Grunde genommen wichtige Entwicklung für die für die Zukunft für die nächsten Jahre und darüber hab ich 2013 gesprochen im letzten Jahr ging es um die Frage ob Journalismus immer und parteiisch oder überparteilich sein muss und ich
habe versucht Argumente dafür zu bringen das ein engagierter einen Journalismus mit Haltung in einer politisch aufgeladenen schwierigen Situation durchaus seinen Platz hat mich aller Journalismus nicht jeder Journalismus muss in diesem Sinne Partei ergreifen aber ist nicht und journalistisch Partei zu ergreifen und man hat das Recht und man hat in vielen Fällen eben auch die Pflicht und sagen sagen zu sagen was Sache ist was man als Journalistin oder Journalist nach Recherche und gründlicher Analyse einer Anlage für das wichtige oder das falsche gibt und in diesen in diesen Diskussionsstrang hab ich dann weitergemacht und
irgendwann ein Plädoyer verfasst das bei Carter erschienen ist die für etwas was ich
journalistische Kampanien inne und dieser kleine Textdateien relativ heftige Diskussionen in im Kollegenkreis im Freundeskreis aber auch bei Carter selber ausgelöst weil natürlich wie wir alle wissen politische Kampagne in
der ein dieses Wort hat einen etwas negativen Beigeschmack und wenn Sie jetzt hier drauf schauen dann ist das sozusagen die Kampagne mit der wir wahrscheinlich alle in den letzten Monaten krassesten und direktesten konfrontiert worden sind von der Bildzeitung und anderen großen Medien sozusagen eine Diffamierungskampagne gegen eine ganze Nation gegen
einen Staat nämlich Griechenland angesichts der der mit der Eurokrise wo man sich wirklich fragen kann was ist eigentlich der politische Hintergrund einer solchen Aktion oder geht es im Grunde genommen nur darum zu emotionalisieren und auf diese Weise um die eigentlich hier die die die Leser oder die Nutzer im Internet stärker an eben eine solche Marke zu binden die in dem Sinne Themen emotional und in einer sehr stark verzerrten Frauen darstellt ne andere Kampagne die
in den Schlagzeilen war in den letzten Wochen und Monaten nicht ganz so spektakulär kommt aus Großbritannien der Gardinen renommierte Qualitätszeitungen mit dem sehr sehr starken digitalen um und vor allen Dingen auch eine tatsächlich globalen Leserschaft globalen Nutzerschaft sehr sehr viele Leser in den USA aber auch in Deutschland Europa weltweit hat seinen Chefredakteur gewechselt haben was Goethe den Sie hier sehen hat sein Amt als Chefredakteur niedergelegt es gibt inzwischen eine Nachfolgerin und er hat in dem Akt des sich verabschieden uns noch eine Kampagne gestartet und zwar eine Kampagne im großen Rahmen Thema Klimaschutz es geht konkret darum große Unternehmen darf zu aus aufzufordern aus sozusagen fossilen Energien auszusteigen als Investoren aber eben auch in ihrer täglichen Praxis und dieses eine Kampagne
die natürlich auch viel Aufmerksamkeit erfahren hat aber im Großen und
Ganzen ein sehr viel positiveres Echo bei den Experten und bei den Lesern vielleicht auch gefunden hat als die Kampagne die ich eben erwähnt hat der Bildzeitung gegen Griechenland und das kommt bringt mich wieder zu dem Thema der das Republica Vortrags der letzten des letzten Jahres das nämlich ist oft auch eine Illusion ist sozusagen Dinge so nebeneinander zu stellen als seien sie immer irgendwie gleichberechtigt ja was wir hier haben glaube
ich ist dass wir wir können mit einer Begrifflichkeit arbeiten die so aus der Philosophie Geschichte stammt und die einfach
gegenüberstellt Bewegungen der Aufklärung und Bewegungen der Gegenaufklärung das klingt jetzt sehr stark normativ und werden das aber auch tatsächlich so gemeint ich glaube dass wir uns als Journalisten eben in den Dienst der Aufklärung stellen sollten das heißt es ist unser Job Informationen bereitzustellen die gut und verlässlich und gut durch recherchiert ist wir sollen dazu beitragen sozusagen Konflikte offen zu legen und den Leuten zu helfen zu einer informierten Willensbildung zu kommen und damit einfach demokratische Entscheidungsprozesse zu unterstützen und wir haben in vielen Fällen sozusagen uns mit Medienphänomen auseinanderzusetzen die eigentlich das Gegenteil davon erzeugen ja das sind dann
Kampanien die einfach versuchen bestimmte Positionen durch aus Sparen von Informationen durch Verzerrung von Informationen zu lancieren und auf diese Weise eben bestimmte Interessen durchzudrücken ich hab jetzt mal als Beispiel eben gegen Griechenland mit diesen Moment der
Emotionalisierung auch nochmal genannt der ganze Entstehungsprozess des Freihandelsabkommens Titel wo eben versteckter Lobbyismus einfach mit Grundlage sozusagen dieses dieses Entstehungsprozesses ist das heißt es sind geheime Verhandlungen es wird immer wieder sozusagen der Fleisch verheimlicht oder versteckt worum es eigentlich geht und das Ganze hat halt
eben massive Auswirkungen auf unser demokratisches Grundgefüge an Journalismus das hatte ich schon gesagt sollte sich der Aufklärung verpflichtet fühlen ich hab hier mal noch mal das ein einen einen Merksatz aus dem Lehrbuch
mit dem ich meine 1. Semester Tragtiere an die Wand geworfen das ist mein früherer der Darmstädter Kollege Klaus Meyer inzwischen in Eichstätt ist und in der fasst das so zusammen aus Sicht einer normativen Demokratietheorie soll Journalismus Transparenz in die gesellschaftlichen Verhältnisse bringen seine Kernaufgabe sind dem nach Informationen sowie Kritik und Kontrolle dadurch wirkt der Journalismus an der Meinungsbildung mit ihre öffentliche Aufgabe optimal erfüllen zu können brauchen Journalisten professionelle Unabhängigkeit Schwerpunkt hier in diesen
letzten Satz auf Unabhängigkeit was eben nicht unbedingt automatisch heißt dass sie sich aus einem raushängen halten müssen ja Sie müssen nur eben sozusagen ihr eigenes Urteil fällen ok ist nun zu den Begriffen meines Vortrags der mich in dem Zusammenhang ja und ich hatte schon gesagt ich es ging irgendwie um die Frage von Kampanien
und da bin ich dann auf dieses Begriffspaar von Taktik und und Strategie gestoßen was natürlich im Unternehmensbereich und wie sehr populär ist das heißt also es gibt also sehr viele Überlegungen zu Unternehmens Strategien zur Marketingstrategien wie wir später sehen werden auch Content Strategien aber eben in diesem Umfeld der PR Ortes werblichen undsoweiter Strategie verstanden hier als langfristige grundsätzlich und zielorientierte Handlungsplanung und Taktik sozusagen ist das kleine die kleine Einheit die
kleine Perspektive kurzfristig situativ und dann sehr stark ressourcenorientiertes also was kann ich in dieser Situation unter diesen Bedingungen tun wir uns dieses Begriffspaar jetzt in unseren Medien Umfeld anschauen und 2. speziell mit der journalistischen Perspektive dann fällt auf dass der Begriff der
Taktik der eine relativ interessante Geschichte hat also ich hab hier gefunden und etwas was jetzt fast 20 Jahre ist ein Manifest was in denen in der Mailingliste nett sein die so eine der Intellektuellen eine den pflegt wenn Knotenpunkte der frühen Internet Gemeinde gewesen ist was in dieser der Mailingliste erschienen ist von dem holländischen Theoretiker der PLO wegen und einem Autor namens der wird das hier und die haben einen Jahr 1 Pamphlet ein Dokument verfasst in dem sie so etwas wie eine besondere neue Formen von Medienphänomen beschreiben und auch propagieren
was sehr stark mit dem aufkommenden und zu dieser Zeit eben gerade sich ausbreitenden Internet zu tun hat und ich will Ihnen ganz kurz ein paar Zitate daraus vor vorlesen weil das wirklich ganz interessant ist die Taktik der Media Award hatten wollen bitte schicken durch die
USA auf Media kann man also lesen Blocks und ähnliches meldet Wasserburg beide löschen den Consumer-Electronics n x Traubensaft des Politischen von Pablik Access g Butter des Internet AX bedeutet bei Clubs sind in der Tür zum Erik Guay steht bei hoher explodiert Bombe war der Couch also ganz stark Taktiken wieder sind eine eine Widerstandskultur im Umfeld der digitalen und elektronischen Medien aber nicht notwendigerweise also ist die beinhaltet durchaus auch sowas wie
Theateraktionen Straßentheater oder Rapper Kulturen und ähnliches mehr Tektite Media Thunder chers Politmord
Events es wären aber im paar Show wo ist Matisse bläht Ende des bis der morgen eine Fensterkreuz beim vom Mainstream also Menschen wieder halten
sich raus Taktik Media greifen sind irgendwo parteilich und Sie sind dann wie er im nächsten Satz sagt wie
Aufpreis des Kultes end ob sehr interessant wenn ich noch einen später das Zitat das hier
unten noch steht ließ ihn jetzt nur vor den roten Teil der Textdichter Media AG wurde Veit Form auf junge müssen also humanistisch das heißt eben auch sehr stark Werte-orientiert ob im
Umfeld dieses Manifest hat es dann eine
sehr coole Konferenz immer gegeben die also insgesamt 4 Mal von 199 bis 2003 stattgefunden hat unter dem Titel Next Reifen im Netz Next weiß man jetzt war überwiegend eben auch aussuchen stammt aus den Niederlanden fand in Amsterdam statt und ist ein bisschen so ein Vorläufer zur zu Republikaner in gewisser Weise also ein kleiner historischer 3. in die Vergangenheit hier und das weinende unausgesprochen
coole Veranstaltung also wenn Sie Lust haben ließen sich dann noch mal in die Archive seien Sie dann sehen das ist intellektuell intellektueller als die Republika glaube ich gut auch wahrscheinlich deswegen dann irgendwann auch eingeschlafen weil es eben dann doch nicht diese Art von breiten Resonanz und Wachstumspotenzial hatte wie die Republika das jetzt Moment als ich bin in dieser Tradition
steht nur Organisationen die jetzt hier auf der Republica
auch vertreten ist nämlich das entdeckte kürte Knabe Tschick verlegte das es seit 2003 gibt auch internationale Organisation auch mit Sitz in Nai mit Sitz in Berlin aber auch mit 1 mit einem Arm in in den Niederlanden und auch hier wieder ein besonderes und der gut zum Brückenschlag zwischen Aktivismus und die Kunst das war bei den iMacs falls man es auch schon der Fall und eben die Verwendung von Information und Technologie für für den politischen Aktivismus wie sieht es nun mit dem Begriffs Partner der Strategie
aus also wir haben hier einen sehr starken Fokus auf Taktik die in den Manifesten ist natürlich auch von strategischem Handeln die Rede aber dass der Fokus ist ganz klar auf dieses unmittelbare situative spontane plötzlich und so weiter ich hab mal so mir den Spaß gemacht einfach ein paar Schlagzeilen zusammenzusuchen wurde es
Stichwort das teilte die oder Strategie auftaucht im Zusammenhang mit Journalismus und Medien und Sie sehen da geht im Wesentlichen ums Geschäft ja also fragen bezahl Strategie Springer Strategie ist auch Bettkante und so weit es gleitet ließ verlor Kutsche lesen auch da geht es um Geschäftsmodelle also strategisch denkt man im Moment nur unter dem Gesichtspunkt wie finanzieren wir diesen ganzen mit Betrieb eigentlich und worauf ich jetzt eigentlich
hinweisen möchte ist dass es eine eine Lehrstelle gibt und eine wie ich finde bedauernswerte Lehrstelle in einer strategischen Diskussion von Inhalten und insbesondere eben auch sozusagen langfristig politischen Anliegen ja ich will jetzt nicht sagen politischen Zielen sondern sowas wie großen Themenfeldern in denen wir einfach so zwang die lange Strecke denken müssen in denen wir eben auch
langfristig etwas aufbauen müssen Hintergrund der Grund dafür dass es jetzt wieder Rückgriff auf diesen Carter Artikel ist das ein viele
Themen die von den Experten und auch von den Journalisten als eigentlich relevant gesehen werden im Publikum
nicht unmittelbar dieser Art von Resonanz und Interesse finden ja also denken Sie an den Klimawandel denken Sie an den Finanzkapitalismus und die ganzen Problematik wie geht man eigentlich mit der damals der Bankenkrise und wurde jetzt mit der Eurokrise das sind alles sehr abstrakte schwierige Themen und um die tatsächlich in einer Form zu lancieren dass sie wiederum ihr Publikum erreichen reicht es eben nicht aus immer wieder von vorne anzufangen zu sagen ok jetzt richtig von diesem Ereignis und jener Konferenz und so weiter sondern man muss diese Themen in irgendeiner Form behutsam und sorgfältig und qualitativ eben auch fundiert einführen aber man muss dabei vor allen Dingen eben auch langfristig so zu sagen dass das auch die Aufnahmebereitschaft und die Lebenswelten dieser dieses Publikum sehen ja das heißt also wenn wir tatsächlich mit dem Journalismus diesen Aufklärungs Ideal treu bleiben wollen und uns nicht einfach nur sozusagen den kurzfristigen Moden der gerade aktuellen heizt unterwerfen wollen dann brauchen wir in diese Art von langfristiger Denkweise und was das jetzt heißt für eine Situation wie wir sie im Moment haben in
der eben nicht mehr die klassischen großen Geldgeber die großen journalistischen
Marken von den politischen Magazine in der ARD und im ZDF über die Tagesschau bis hin zu den großen Qualitätszeitungen sozusagen bestimmen die Agenda bestimmen sondern wir haben eine Situation in der eben sehr viel mehr Player unterwegs sind indes Blogger gibt indes Community gibt das ist die besondere Herausforderung der wir uns glaube ich einfach als politisch bewußte Menschen und Medienmacher darstellen müssen in einer der der
1. Überlegungen dazu ist natürlich dass man sich einfach ich würde jetzt nicht sagen darüber verständigt weil das ist aber schon zu viel verlangt sondern dass man sich darüber auseinandersetzt was sind denn eigentlich die großen relevanten Themen und Ziele die großen an die und damit diese Diskussion nicht endet wie irgend wie früher bei den K-Gruppen wo man dann um die stundenlang darüber geredet hat wo stehen wir eigentlich da hab ich jetzt ein Bild das
Bild des Sternmarsches das bitte ich Sie metaphorisch zu sehen man kommt von ganz unterschiedlichen Positionen man kommt von ganz unterschiedlichen Perspektiven aber es gibt vieles was uns allen tatsächlich am Herzen liegt was wir sozusagen als Zielperspektive Teile ja also Klimaschutz ist ein schönes und einfaches Beispiel denke ich mir wo man relativ unkontrovers von sehr unterschiedlichen Positionen aus zu einer gemeinsamen Zielvorstellung kommen kann was ähnliches geht's um Generationengerechtigkeit oder eben auch sozialen Ausgleich wo ich glaube dass der Konsens darüber dass der Handlungsbedarf besteht und dass irgendwie etwas getan werden muss was der zunehmenden Schere zwischen Arm und Reich entgegenwirkt dieser Konsens ist sehr viel größer als die politischen Unterschiede
tatsächlich vielleicht vermuten lassen also ein bisschen Sternmarsch ja wir kommen aus ganz unterschiedlichen Ecken aber wir können uns trotzdem verständigen darauf dass wir gemeinsame Anliegen und gemeinsame Ziele haben und dann
identifizieren wir eben Themen und auch sozusagen geteilte mitteilte wird diese wenn Sie so wollen die Professionalisierung 1 1
1 des kommunikativen Handelns 1 1 der Artikulation des Handelns wie wir das in den Medien tun diese Professionalisierung dann kann man sehr schön und sagen sich von den Profis erklären lassen die das anders als der Journalismus eben unter diesem Gesichtspunkt von zielorientierter Kommunikation seit vielen Jahren professionalisiert und haben und eben auch niedergelegt haben nämlich von der PR der BR gibt es eine ganze Reihe von Disziplinen die natürlich im Journalismus normalerweise sehr anrüchig gesehen werden aber die trotzdem glaube ich sozusagen handwerklich durchaus zu unserem journalistischen Rüstzeug auch gehören sollten ein Beispiel ist das so genannte ission Management das es eben einfach die Identifikation normalerweise aus
Unternehmenssicht oder Organisation Sicht wenn Sie so wollen die Identifikation von relevanten und möglicherweise brisanten und gefährlichen Themen und dann hat man so eine Art bestand die man sich zu widmen hat er die man sich stellen muss und dann arbeitet man sozusagen nach wie ich hab immer so Priorisierung es Kriterien aufgeschrieben Sie sehen dass es jetzt auch aus einer Webseite der Bundesregierung diese diese Runde Grafik die im aus Unternehmenssicht sich aber auch in diesem Problem Raum reinstellt von Umweltproblematik von Social Problemen von Organisations und Governance Problem da geht es um koppelt zur schön responsibilities und ich denke mir also dass wir als Redaktionen als journalistische Netzwerke als einzelne Journalisten und sein
eigenes unser eigenes ist schon Management betreiben sollten und einfach innerhalb innerhalb unserer eigenen 3. gucken was sind diese Themen mit denen wir uns dauerhaft und eben auch mit einer längerfristigen Perspektive wir stellen müssen 2. Technik aus der PR war er hat auch was zu tun mit dem Bereich Recherche das ist das so genannte Media Monitoring das heißt also dass
man eben mit ganz ganz offenen Blick guckt wie sind eigentlich eher sagen unsere Themen in den Medien Spiegel dargestellt und was die PR eben jetzt glaube ich vielen journalistischen Redaktionen voraus hat ist dass Sie sehr früh angefangen hat in dieses in in dieses Beobachtungsfeld das praktisch immer wieder in regelmäßigen Zyklen täglich wöchentlich monatlich aufgenommen wurde dieses Beobachtungsfeld eben auch so schön Media mit einzubeziehen das heißt die haben sehr früh eben einfach auch die Nutzer und ihre die sozialen Medien als relevant wahrgenommen und eben auch sozusagen systematischen dauerhaft unter Beobachtung gestellt haben ganz wichtig gerade bei diesen Themen die ich jetzt angesprochen
haben ist eine ist eine sehr sehr genauer Beobachtung der des
Lobbyismus deswegen glaube ich ist es auch ein ganz wichtiges Anliegen in eigener Sache des Journalismus dass wir mehr Transparenz und Lobbyismus fordern müssen dass wir einfach darauf 8. müssen dass wir Zugriff auf die Vorzimmer der Politik und der Macht haben um zu sehen was wird da gerade verhandelt er also gerade im Bereich titelte kann man das sehr schön sehen dass die aus guten Gründen sozusagen diese Türen dieser Vorzimmer er ihm auch gerne immer wieder geschlossen gehalten werden und ich glaube es ist eben unser unser Aufgabe Lobbyismus ist was durchaus Positives ja also das ist es nicht so dass ich jetzt irgendwie einen eigentlich das Lobbyismus wäre ich glaube es ist sinnvoll dass Interessengruppen wie die Industrie und der Handel sozusagen ihre Interessen auch in die Politik einbringen ich glaube nur dass in einer offenen
Gesellschaft das so stattfinden sollte das andere Gruppen das auch mit Kriegen und eben auch sich Ihre Meinung dazu bilden können und die Wissenschaft natürlich spielt auch eine Rolle steht ja bei ihr an 3. Stelle ich hab da noch ein
bisschen weiter nachgedacht über Toolbox es was kann man noch machen aber
um das ein bisschen auch zu konkretisieren was ich mir vorstelle ich denke mir dass man zum Beispiel so eine Art damit man jetzt
auch in diesem in den Bereich des Bürgerjournalismus reingeht dass man so eine Art Kickstarter für größer angelegte journalistische Projekte macht ich hab jetzt gerade in der Nominierungskommission des Grimme Online wir haben während sehr sehr viele Internet Angebote geprüft und wenn dort hatte eben ist die die Organisation Correctiv sehr sehr prominent vertreten gewesen
hallo wäre prima und was Korrektiv macht geht schon in diese Richtung ja also das heißt da waren dem identifiziert und sie werden dadurch dass die die Rechercheergebnisse von Correctiv in den Redaktion zur Verfügung stehen werden sie über die Grenzen über Redaktionen Grenzen hinaus propagiert und genau das stelle ich mir vor als sozusagen ein Modell dafür das man kooperativ an solche schwierigen Themenfelder angeht die eben wie das Thema Lobbyismus wie das Thema Klimawandel wie das Thema Finanzmarkt und dass man dann eben versucht einfach auch wirklich was wie Allianzen aus publizistischer Sicht zu bilden dann ist finde ich was was kann vielleicht schwieriger ist als ich es mir vorstelle benötigt nämlich dass man Themenfelder mit Zusagen argumentativ verkartert ja also dass man einfach das Ende Mai sammelt was sind denn eigentlich die Argumente für die kontroversen Positionen innerhalb eines Politikfeldes und das einen als ein bestand eben auch pflegt so dass man nicht in jedem Analyse Artikel noch mal wieder von vorne anfangen muss und sagen ok das sind die die Position der Krankenkassen das sind die Position der Ärztekammern das sind die Mütze Positionen der Patientenvertretung in irgend gesundheitspolitischen Frage sondern dass man einfach verweisen kann auf Bestände das
Internet eignet sich hervorragend dafür
wo man diese Positionen einfach referenzieren kann und sagen ok guckt noch mal dahin da sich ja im Wesentlichen sozusagen das diskursive das diskursive fällt als als Argument wohl ok letzter Punkt zu im
Zug Content zur zur und zu dem Werkzeugkasten der PR ist das neue Feld sehr hippe fällt der der
Contents gleitet die darüber gibt es inzwischen viele internationale Konferenzen ich hab ja meine Definition gebracht die ich nur teilweise Teile die roten Begriffe halt ich für problematisch ist es trotzdem mal vor erkannten streitet die 1. High Level welchen Wert bereits Featured Content Development ergänzt das bisher bisherige Business Objects XI ich glaube es geht bei Kontern sperrte die so wie ich es bis jetzt erlebt und verstanden hat nicht nur um zukünftige Inhalts Brot Filmproduktion sondern es geht auch um die Pflege von Beständen also darum was machen wir eigentlich mit den Schätzen die wir haben
ja also denken Sie an die Diskussion bei ARD und ZDF über die über die großen Archive und die Frage wie weit man die einfach den Nutzern zur Verfügung stellen kann und außerdem war ich natürlich nicht das ist jetzt hier nur um und der Unternehmen geht sondern es geht natürlich auch um allgemein also gemeinnützige oder öffentliche Institute Institutionen und Organisationen aber das ist die Art von Denken die ich mir vorstelle in einer strategischen Planung der strikt strategischen Themen Themenplanung der strategischen Redaktions
Planung die eben ein bisschen über das unmittelbare Erlebnis fehlt sozusagen der nächsten Ausgabe des nächsten der nächsten Sendung und so weiter hinaus denkt und wirklich auch die längere und größere Perspektive mit einbezieht gut ich wollte einfach noch mal ich
verneigen vor denen die schon länger an solchen strategischen Projekten arbeiten wie zum Beispiel den Machern der Republika hier und den Organisationen die dahinter stecken ich hier wie zum Beispiel die jetzt also wirklich seit vielen Jahren schon daran arbeiten immer wieder auf die Demontage der Bürgerrechte hinzuweisen für sich für Internetfreiheit einzusetzen Informationsfreiheit für Open Access und Open Täter und es gibt auch Softwareprojekte
die sich einfach diesen langfristigen Zielen strategischen Zielen verschrieben haben wie GNU und Lennox oder jetzt eben das Tor-Projekt und so weiter aber sie sehen es dennoch themenoffen hier und im unteren Drittel wo man sich
sowas vielleicht noch einen größeren Ausmaß wünscht ok ich hatte in der Ankündigung versprochen das ganz am Thema
Griechenland durchzudeklinieren dass man ein bisschen in der Vorbereitung ist mir das dann doch ein bisschen als Thema zu groß für diesen sehr knappen Rahmen geworden ich hab nur so ein paar Überlegungen
die auch noch mal geschrieben wie die
würde man aus strategischer Themenplanung an Griechenland-Thema herangehen die Schwierigkeit ist natürlich dass man an diesen Perspektivenwechsel in irgendeiner Form induzieren muss es den Leuten ermöglicht die Geschichte eben auch aus der griechischen Perspektive zu sehen und etwas was meines Wissens sehr sehr wenig gemacht wenn überhaupt gemacht worden ist es zum Beispiel Part Medien Partnerschaften zwischen deutschen Medien und griechischen Zeitungen oder griechischen Radio und Fernsehsendern also so dass man eben auch Journalisten zum Beispiel zusammenführt um sie auf diese Weise
voneinander diese unterschiedlichen Perspektiven Namen zu lassen und dann ist natürlich die andere große Herausforderung der man sich da stellen muss wie bringen wir es
fertig diese sehr sehr unterschiedlichen Kontexte dieses super komplexen Thema so zusammen zu bringen oder ebenso aufzufächern und das den Lesern Nutzern Zuschauer und Zuhörer an deutlich wird wie wie viele verschiedene Interessen sie eigentlich sozusagen zusammen ok das war
jetzt so ein paar sehr sehr flüchtige Überlegungen sakrale gelernt Ober und an der Diele war sein die Bausteine eines guten Republica Vortrags ich Ende mit einem Toulon dem Kissen
wenn Journalismus von Strategie die Rede ist sollten wir nicht nur an Refinanzierung denken sondern auch an inhaltliche und gesellschaftliche Relevanz verleihen
Internet
Linie
Bildschirmmaske
Internet
Parametersystem
Internet
Funktion <Mathematik>
Entscheidungsmodell
Mathematische Größe
Internet
INVESTOR <Programm>
Gruppenoperation
Mathematische Größe
Expertensystem
Information
Verzerrung
Momentenproblem
Information
Information
Zusammenhang <Mathematik>
Content <Internet>
Internet
Bildschirmmaske
Knotenpunkt
Perspektive
Mailing-Liste
Internet
Hypermedia
p-Block
Hypermedia
Ereignishorizont
Resonanz
Momentenproblem
ARCHIVE <Programm>
Information
Zusammenhang <Mathematik>
Momentenproblem
Unternehmensmodell
Fokalpunkt
Strecke
Content <Internet>
Entscheidungsmodell
Expertensystem
Resonanz
Momentenproblem
Moden
Google Blogger
Ecke
Netzwerk <Graphentheorie>
Rundung
Reihe
Web-Seite
Perspektive
Hypermedia
Vorzeichen <Mathematik>
Zugriff
Parametersystem
Internet
Position
Richtung
Internet
Punkt
Content <Internet>
Content <Internet>
ARCHIVE <Programm>
Schätzfunktion
Perspektive
Softwareprojekt
Perspektive
Kontextbezogenes System

Metadaten

Formale Metadaten

Titel Strategie und Taktik in Journalismus und Bürgermedien
Untertitel MEDIA CONVENTION
Serientitel re:publica 2015
Teil 93
Anzahl der Teile 177
Autor Lorenz-Meyer, Lorenz
Lizenz CC-Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt zu jedem legalen Zweck nutzen, verändern und in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen und das Werk bzw. diesen Inhalt auch in veränderter Form nur unter den Bedingungen dieser Lizenz weitergeben.
DOI 10.5446/31841
Herausgeber re:publica
Erscheinungsjahr 2015
Sprache Deutsch
Produktionsort Berlin

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Informatik
Abstract Journalismus und Bürgermedien sollten Werkzeuge der Aufklärung sein. Wir positionieren sie damit im Konfliktraum zwischen Aufklärung und Gegenaufklärung, in dem das martialische Vokabular der Militärtheorie ebenso seine Berechtigung hat wie das feingeschliffene Begriffsinventar der professionellen PR. Der Vortrag verfolgt diese Überlegungen am Beispiel der medialen Behandlung der Eurokrise in Griechenland.

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