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Urheberrecht 2037

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das war das sich outen will sich willkommen schön dass wir entweder gekommen oder geblieben seid ich hab ne halbe Stunde das heißt die große Vision und muss sehr schnell durchgezogen werden und ich habe mich entschlossen das mal so zu machen wie der wirklich das heißt ich die Erkenntnisse nicht vor sondern verlasse mich darauf dass wir alle was mitnehmen da aus und euch eure eigenen Gedanken macht und darüber diskutieren sollten wir dann möglichst bald an anderer Stelle ich hab es genannt Urheberrecht 2037 eine Vision und hat das noch ergänzt eine Vision wieder den Kulturpessimismus das im Prinzip schon aussagt dass sich alles andere als pessimistisch bin auf die Entwicklung der Perspektive in den nächsten 25 Jahren 25 Jahre warum musste ich immer wieder gefragt ist natürlich ein fiktiver Zeitraum ich habe das deshalb so gemacht weil ich meine dass der Mann in kurzen Zeiträumen denkt man viel zu sehr in seinen eigenen Denkmustern verhaftet ist wenn man längere Zeiträume hat dann kann man eben sehr viel besser sich über das was man eigentlich immer für wahr gehalten hat hinwegsetzen und dann auch frei denken und sich von Konventionen und Denkmustern die man vorher hatte verfallen so was mache ich wenn ich sag jetzt erstmal tatsächlich was ich meine ist in 25 Jahren aussieht in Bezug auf verschiedene Aspekte und dann sage ich wie es dazu gekommen ist wie ich meine und dann sage ich was wir tun müssen jetzt tun müssen um dass diese Vision wahr werden lassen zu können zur
kulturellen Realität gute Nachricht 2037 erreicht die Anzahl verfügbarer kreativer Güter einen absoluten Höchststand und diese Zahlen steigen auch weiterhin bei weil der Zugang zu kreativen Gütern den bis dahin nahezu alle Menschen haben und zwar immer und überall ungemein inspiriert und dazu anreizt selbst kreativ tätig zu werden dabei das sind 90 Prozent aller Kreativen Güter frei im Netz verfügbar was erst mal überraschen mag aber auf die Frage ob immer man noch Geld verdient wird damit komme ich gleich noch im übrigen wird sich das gar nicht mal so sehr ändern ich weiß zwar nicht genau aber es gibt wahrscheinlich auch keine Studien konkret darüber wie viele es im Moment sind aber aber es sind im Moment auch schon sehr sehr viele allerdings hat man im Jahr 2037 längst gelernt haben diese freie Verfügbarkeit als Chance und nicht als Gefahr oder Verhinderung von irgendwas aufzufassen und zu sehen und diesen Vorteil eben dann auch entsprechend zu nutzen noch eine gute Nachricht der Anteil der Welt der Economy am Bruttosozialprodukt ist so hoch wie nie zuvor und noch nie haben so viele Menschen mit kreativen schaffen ihr Geld verdienen und Unternehmen auch und das heißt nicht nur es wird viel verdienen sondern möglicherweise anders als in den achtziger Jahren viele verdienen viele das sind die guten Nachrichten warum ist das so gekommen wie hat sich das zugetragen hat erstmal Ursachenforschung 1. Punkt der Wandel von Märkten und Geschäftsmodelle der 1.
Punkt ist vielleicht der wichtigste hierbei ich würde sagen so im Jahr 2019
spätestens haben sich die meisten Menschen die in diesem Bereich irgendwas machen seine Skulptur seines Politiker seines Gewerbetreibende oder eben auch Kreativschaffende von der Kontrolle Idee die auf dem Urheberrecht sehr stark unterliegt verabschiedet und die normative Kraft des Faktischen wie man so schön sagt hat sich durchgesetzt was bedeutet das es hat natürlich in der Zwischenzeit die auch jetzt lange Zeit Menschen gegeben die die diesen Fortschritt aufhalten wollten dies verhindern wollten dass es das Internet gibt und die versucht haben diese Kontrolle die man eines vermeintlich hatte jedenfalls wieder zurück zu gewinnen die an sich aber nicht durchgesetzt da ist es nicht gelungen die Vergangenheit zu zementieren genauso wenig wie die Weber mit dem Maschinensturm Industrialisierung aufgehalten haben haben halt die na ja ich will jetzt keine Namen nennen sagen wir mal die Verlags Lobbyisten und das Internet aufgehalten und das was ich da so tut das heißt der Kampf für eine Kontrolle eines Raumes der der Designer per definitionem per Konstruktion unkontrollierbar ist und sein soll der wurde verlor verloren oder auch der Wettlauf zwischen diesem die Idee man könnte mit technischen Schutz maßnahmen und derartige Dinge dagegen und die uns Technologien einen Wettlauf gewinnen auch das hat sich als nicht realisierbar herausgestellt genauso wenig wie man den wie man es geschafft hat Anonymisierung Steak nicken dadurch zu unterlaufen das Identifizierungstechnik logien eben daran vorbei gezogen sind und jetzt auf einmal alles was gemacht wird kontrolliert werden kann abgerechnet werden kann und registriert werden kann was leider auch verloren wurde ist der Kampf gegen die illegalen Anbieter die sich immer wieder irgendwo im Internet niedergelassen haben und dafür gesorgt haben dass die ganze Welt mit Kopien versorgt wird bald die alte ganz einfach aus dem rechtlichen und technischen Einflussbereich im entschwunden sind wie sie auch heute schon ist wenn man 5 Jahre braucht um Theo lahmzulegen und das 2 Tage braucht bis das von dort am Start ist dann sieht man eben die eingeschränkte Möglichkeiten sind da irgendwas gegen das Unternehmen das Ergebnis war dass alle registriert haben dass diese Kontrolle Idee die Idee dass man die Inhalte im Netz kontrollieren kann sich als Illusion herausgestellt hat und das an einem bestimmten Zeitpunkt hat dann endlich dazu geführt dass man unter der man dachte nämlich endlich nicht mehr darüber nach wie wie man Besitzstände die schon längst verloren sind bewahren kann oder wiederherstellen kann sondern man hat sich mit der mit der Frage auseinandergesetzt wie gehe ich mit dieser Realität um das heißt man ist zum Ziele zum eigentlichen Ziel zurückgekehrt und dieses Ziel ist dass es Märkte gibt die funktionieren das Geschäftsmodelle gibt die funktionieren das ist Kreativschaffende gibt die ihr Geld mit ihrer Arbeit verdient und dass man sich auch auf nicht politischer Ebene nicht mehr dafür einsetzt dass man irgendwelche ohnehin vorzulegen Kontrolltechnologien oder Gesetze eingeführt oder durchsetzt sondern ein echtes politisches Engagement für Mechanismen die halt diese Art von Umgang mit dem Netz unterstützt unterstützen und das sind dann sage ich gleich noch andere Mechanismen als die die wir heute haben im Urheberrecht und anderen Bereichen damit soll erreicht werden dass Anreize gesetzt werden sollte dass Leute kreativ tätig werden wenn man diese Anreize wenn überhaupt braucht weil ein Grundbedürfnis ist der Menschen so was zu tun dann kann man über verschiedene Möglichkeiten verschiedene Wege solche Anreize zumindest unterstützen was man auch tun muss ist Anreize zu setzen für Investitionen in die die kreative Güter Walzer mal auch im Jahr 2037 immer noch Sachen gibt die sehr sehr teuer sein werden und man möchte natürlich auch gerne die Vergütung für die Kreativen garantieren elementarer ist das in diesen Zeiten haben sich diese Quelle der Economy ist fundamental wandeln werden und zwar in verschiedener Hinsicht zunächst mal zurück ich hab's zurückkehren und von der KPD Konami zur Quelle der Service Economy zurück deshalb weil es ja monatelang jahrtausendelang in Estoril bei kreativen Inhalten und deren Vermittlung und den Geschäftsmodellen die damit einhergehen nicht darum gehen dass irgendjemand irgendwie immer irgendwelche Kopien verkauft hat das ist erst möglich sei dem ist der Produktionstechnologien gibt die solche Dinge überhaupt erst ermöglichen ich glaube dass dieses trat wieder zurückgedreht wird und es mir und unseres gehen wird als um die Überlassung von Kopien das heißt Kopierer Industrie die jetzt darauf setzt ich verdiene Geld damit dass sich einer Person oder einem Personenkreis eine Kopie meines Werkes überlasse ist im Wesentlichen Geschichte das Geld
wird mit solchen Dingen nur noch sehr eingeschränkt verdient dagegen werden meines Erachtens klaut Services und Screening Dienst und solche Dinge die Nutzer mit Inhalten versorgen und die Inhalte werden trotzdem gleichzeitig im Netz frei verfügbar sein Anbieterstrukturen
werden sich verändern es wird als Marktteilnehmer aber auch neue Marktteilnehmer geben und vor allem wird sich dieser Markt also der Musikmarkt beispielsweise der Firma stark ausdifferenziert haben ich glaube dass es möglich ist auch mit Regen und regulativen Mechanismen die Bildung von Monopolen und Oligopolen in diesen Bereichen sagen wir mal zu verhindern bzw. diese Tendenz dahin zu verringern indem man Markteintritts in diese Märkte erleichtert und eine eigene Wege der Ort erforderlich ist wie man beschreiten muss um das zu tun ist das einfach leichter sein werde sein muss Lizenzen zu erwerben oder eben solche geschützten Werke kreative Inhalte zu nutzen das heißt möglicherweise irgendwann mal die Band klickt Lizenz in Lichtenberg Radiomacher dass ich eben nicht bei 1000 Rechteinhabern vorstellig werden muss oder mit den Verwertungsgesellschaften Verträge machen muss oder so sondern eben über sehr viel für effizientere Mechanismus außerdem haben die großen Medienkonzerne in diesem Zeitraum Konkurrenz bekommen unter anderem gefordert durch dieses durch diese Vereinfachung und die Absenkung der Markteintritt würde durch kleine und mittlere Unternehmen dann Selbstvermarktung es Mechanismen für die Kreativen über das Netz glaube ich werden zunehmend Vorhandensein Plattformen werden Konkurrenz sein und bleiben Informationsdienstleister sowas wie der werdet Serviceanbieter und sowas werden auch in Zukunft solche die wir diversen sifizierung Tendenz sind gut für den Markt ja sind gut für die Anbieter und diesem gut für die Konsumenten wenn es nämlich ein großer Markt mit vielen Anbietern ist dann gibt es viel mehr interessante Angebote die so sind wie sich die jeweilige Person deren Menschenwürde und das wäre ein großer Unterschied zum bisherigen Modell was ich auch glaube ist dass sich die Einnahmequellen einfach diversifizieren das ist halt verschiedene
Einnahmen gibt sowohl also für die Anbieter von kreativen Inhalten als auch für die Kreativschaffende und damit meine ich nicht nehmen der Taxifahrer oder sowas sondern Einnahmen direkt aus der kreativen Leistung heraus sozusagen oder damit mittelbar jedenfalls verbunden da kann man sich eine Menge vorstellen die dann letztlich dazu führen dass man mit mehreren Geschäftsmodellen doch wieder gut verdienen kann und nicht nur darauf angewiesen ist wenn die Plattenverkäufe einbrechenden kann hab ich keinen dann verdiene ich überhaupt nicht mehr ich glaube dass eine Entwicklung absehbar ist die in die richtige Richtung geht die Wirtschaft zum Beispiel wird bis dahin glaube ich verstanden habe dass man im Internet auf das
einzige setzen muss im Rahmen der Geschäftsmodelle was man nicht kopieren kann was man nicht kopieren kann ist der Service er den Inhalt kann man wird man kopieren können und man wird es nicht verhindern dass der Inhalt auch an anderer Stelle damals das heißt man muss die Leute dazu bewegen die Inhalte
freiwillig für die Inhalte freiwillig zu bezahlen also für den Zugang zu den Inhalten und das schafft man mit guten Service und das ist auch der Grund dafür warum es reicht für uns gibt und trotzdem sämtliche Musik irgendwie frei im Internet vorhanden ist die Leute bezahlen das Service und Service kann man nicht kopieren da gibt es keine erwartet das ich glaube auch immer noch am Markt sein wird der vielleicht dann auch nach dieser starken Abnahme jetzt wieder zunehmen wird ist der Verkauf von Produkten umso mehr werden Produkte an Leute die gerne Produkte haben möchten ist es heutzutage so dass die Tendenz ganz klar als alle wollen es gerne in digitaler Form habe man möchte also nicht zweckentsprechend bestellen oder sowas aber die Renaissance der Schallplatte beispielsweise hat gezeigt dass es auch Gegentendenzen wiedergeben kann und vielleicht merkt man irgendwann ach so der Bibliothek zu Hause ist vielleicht auch ganz schön er
abgesehen davon dass es meines Erachtens noch nie ne gute Idee war den gleichen Inhalt in gleicher Form ohne irgendwas dazu aus eine Schachtel drum rum und gespeichert auf einen überlegen den Leuten für das doppelte Geld verkaufen zu wollen kann man mit Produkten natürlich eine ganze Menge machen man kann
also diese Produkte veredeln sozusagen und über den digitalen Inhalten in einen Inhalt hinaus weitere Leistungen anbringen wie zum Beispiel ich mich die ganze Zeit schon Frage wenn ich der Blume ist von dem Film kaufen die ich den gut finde warum dann nicht gleich das Handwerk mit dabei
sein kann etwa oder ein Filmplakat oder ein Hologramm von darf weiter das wäre auch ganz großartig vielleicht kann man solche Sachen in Zukunft verkaufen mit Sicherheit kann man daraus einen kleinen Teil zumindest von einem Land in dem die Dienstleistungen und
Produkte das heißt die Renaissance des Live-Auftritt in der Musik ist ja nun schon hinlänglich bekannt ich glaube dass ist auch in anderen Bereichen möglich sein wird dass man damit leben zunehmend mehr Geld verdient dann glaube ich dass man durch rechtliche Regulierung beispielsweise forcieren kann das Beteiligungen an Informationen und sekundär Anbietern gewährleistet werden das heißt es gibt da Informationsdienstleister oder aus Content-Provider und dann fließen alle Gelder in die andere Richtung und damit wird auch Geld verdienen gesetzlich normierte Alternative Kompensation Systeme sowas wie Kultur Flatrate gesetzliche Pauschalabgaben für irgendwas vielleicht sogar irgendwann die Kultursteuer können hinzukommen und nachher hat man ihm zwar viele Quellen und nicht mehr so eine einseitige Sicht auf die Dinge womit man Geld verdienen kann aber man hat eben viele verschiedene Dinge das Café verkompliziert das Ganze vielleicht ein bisschen kann aber nachher dazu führen dass sie Geld verdient wird und ich sage 2037 ist das der Fall was die Urheber anbelangt die verdienen natürlich weiterhin damit dass er die Werke schaffen und zum Teil im Auftrag ist auch heute schon ist jedenfalls aber die Werke der anderen überlassen das die sozusagen die auf den Markt bringen das also wird sich natürlich erhalten dann halte ich
für ganz wesentlich das Modell das die Urheber in der kommerziellen Verwertung zumindest wirtschaftlich beteiligt werden und zwar effektiv und zwar gestützt durch gesetzliche Regelungsmechanismen wie zum Beispiel das Urhebervertragsrecht das ist halt das Prekariat der Kulturschaffenden der
Journalisten der Übersetzer und so weiter überwunden werden kann indem man die Gesetze der optimiert werden dann wird es weiterhin einen Namen geben durch solche Sachen wie Schrankenbestimmungen die vergütungspflichtig sind wenn zum Beispiel Museen Archive Universitäten der nutzen dann gibt es halt Mechanismen die funktionieren damit Geld eingesammelt und dann auch wieder ausgeschüttet werden würde und dass besonders wichtig ist glaube ich sind diese Aspekte der Aufmerksamkeit und Reputation zu Ökonomie die dann dahinter stehen jemand der dessen Inhalt immer ziemlich frei im Netz verfügbar sind auf den können auch ziemlich viele Leute jedenfalls potenziell hinweisen oder gestoßen und seine Sachen rezipieren sagen wir mal der ist gut dann werden viele Leute denken es gut und das steigert dann seinen Marktwert seinen persönlichen Marktwert das sieht man an Sascha Lobo zum Beispiel ganz prima wenn man berühmt ist dann verdient man mit allen möglichen Sachen Geld und muss nicht mehr sein Inhalte verkauft so kurzum viele Flüsse speisen einen großen See das heißt nicht wenn man einmal keine Karten mehr verkauft dass es demnächst keine Musik Wirtschaft mehr geben wird 2037 wird dass alle gemerkt habe so Regulativ ist der Wandel von
Regulierungsansätze jetzt mal unabhängig
vom Urheberrecht ich meine dass auch hier die Systeme die Regulierungssystemen Systeme sich vielfältiger gestalten das ist heute zutage der Fall ist und ich glaube insbesondere dass die Bedeutung von gesetzliche Regulierung für das Internet deutlich abnehmen wird weiterhin es ist wie ich gesagt habe ein Umstand dass rechtliche Regularien ganz schwer durchgesetzt werden können im Netz insofern verlieren sie faktisch an Bedeutung und wenn man das dann
praktisch auch erkennen dass dem nicht so ist dann kann man auch darüber nachdenken ob diese Art von Regulierung der richtige Ansatz ist kurz und ich glaube dass die ordnungspolitische Rolle des Staates insbesondere wenn es um Internet Sachverhalte geht sich grundlegend verändern und da kann man dann damit
rechnen dass Regulierung über eine Vielzahl ineinandergreifende Systeme funktioniert das ist nämlich zunächst einmal die Regulierung über den Markt denn die funktioniert im Jahre 2037 haben endlich alle erkannt dass man eben Geschäftsmodelle braucht um den Kunden den Nutzer da abzuholen wo eigentlich hin möchte und das Ganze dann durch weniger einschränkende weniger restriktive gesetzliche Regelungen erleichtert wird dann kann man über den Markt eben sehr viel regulieren und da werden halt viele Sachen auftauchen und dann auch wieder verschwinden aber das war auch schon immer technische Regulierung kann in Grenzen jedenfalls eine Rolle spielen für den Online-Markt sowas wie DRM-Systeme aber nicht im Sinne von Kopierschutz wird in 25 Jahren genau das sein womit man kontrolliert was die Leute machen sondern eher im Sinne von Zugangskontrollen also bei diesen Diensten wo man sich anmelden muss zum Beispiel um da mitmachen zu dürfen wo man Abonnement und dann noch einen Vertrag abschließen muss da kann man technisch relativ gut absichern dass nur dann die Leute Zugriff bekommen die dann tatsächlich auch nicht angemeldet haben und andere ausgeschlossen werden dass also deutlich leichter als die einzelnen Kopie zu schützen oder die Verbreitung der kopiert und nochmal zurück die Leute kaufen ja nicht oder die Gebühr zahlen nicht
dafür dass die halt dann diese Werke nutzen können weil können sie auch überall anders sehen sie bezahlen dafür dass der Dienst als voll ist und das kann man nicht kopieren
und wenn man den Zugang beschränkt durch technische Maßnahmen dann funktioniert das glaube ich ein weiterer wichtiger Punkt ist es oft nur ich glaube dass das weiter zunehmen wird insbesondere angesichts des Problems internationaler Rechts Besetzung und Rechtsdurchsetzung werden wir im Urheberrecht haben was in jedem Land anders
ist dann ist das naturgemäß sehr schwer Internet Sachverhalte in den Griff zu bekommen wären solche Sachen wie kurz aufkochen hat sehr Selbstregulierung oder auch das Prinzip der regulierten Selbstregulierung wo der Staat
sagt ihr einigt euch wir geben euch die bestimmte Zeit dafür und wenn er es nicht schafft das ganze euch euch zu einigen und den sinnvollen sinnvolle Lösung zu finden dann kommen wir und gucken und machen machen dann eine staatliche Regulierung der haben die Anbieter meistens so viel Angst vor dass sie dann letztlich doch irgendwie eine so Wandel des Urheberrechts Urheberrecht
2037 die Frage ist ja immer spielt das eine Rolle ist das Urheberrecht tot ist das ein Instrument im aus dem 19. Jahrhundert was man in Zukunft oder auch heute schon überhaupt nicht mehr brauch ich glaub das überhaupt nicht ich glaube dass das Urheberrecht und wesentlich ist ein ganz wichtiges Regelungsinstrument ist wobei ich das Urheberrecht wahrscheinlich gar nicht mehr als Urheberrecht bezeichnen würde sondern als Mehr ein Regulierungsinstrument ein Ausgleich Instrument verschiedener Interessen der weniger auf diese sehr einseitig die Idee des geistigen Eigentums setzt sondern mehr auf die Idee es gibt verschiedene involvierte Interessen und diese Interessen muss man in irgendeinen Ausgleich bringen und diese Interessen sind aber von Grund auf
erstmal gleichwertig ja das heißt es gibt nicht die eine die Urheber müssen ihr Geld und alles andere spielt keine Rolle sondern es gibt eben verschiedene Interessen die halt entsprechend gewichtet werden müssten in Ausgleich gebracht werden das ist ein ganz wesentlicher Unterschied zu dem Ansatz den wir heutzutage aber ich glaube dass das Urheberrecht oder dieses Recht wie man es auch immer bezeichnen mag dann der Schlaf und Beschaffung eines Ordnungsrahmens dient weil es nämlich dynamisiert werden muss ist die Regelung wenn ihr offener als Rahmenregelungen als noch konkreter noch präziser weil auch bis dahin auch der letzte gemerkt hat was viele heute schon gemerkt haben aber bis dahin wird auch der letzte gemerkt haben dass er detaillierte Regelungen und schon dann immer ausgerichtet sind wenn sie geschaffen werden wenn es in Kraft treten und die Reformprozesse auf rechtlicher Ebene viel zu lange dauern und dynamische Umgebung dynamische Regelung Sachverhalte in den Griff zu bekommen deshalb braucht man offene Regelungen sowas wie zum Beispiel für Jungs der also Dinge die im Prinzip nicht sagen was erlaubt ist sondern nur die die Gedanken dahinter kommt und konkret in den Raum stellen und man kann es durchaus zu machen da gibt es auch Beispiele dass man die Konkretisierung damit man nach der Rechtssicherheit hat und weiß was man darf und was man nicht darf Regulierungsinstanzen überlässt die dann Sachen da sind ganz nah an der Materie sehr viele spezielle als der Gesetzgeber selbst und die dann sagen ok Mehr Chefarzt Jud haben der empirischen Forschung keinen Schaden richteten keinen Schaden an für die Rechteinhaber weil kein Mensch eine Madonna Platte weniger kauft nur weil der Song im Hintergrund läuft wenn ein Kind im Vordergrund im Wohnzimmer und Tanz also ist es ab jetzt alle auf solche Sachen werden durchaus möglich das Urheberrecht hat sich weiterhin vom von Nutzungsvorgänge witzig in die man ja heute versucht in den Griff zu bekommen entfernt beim Urheberrecht nämlich bei diesem klaut und Screening Geschichten in Bezug im Verhältnis zum Endkunden zum Endnutzer keine
Rolle spielt das Urheberrecht hat vor Augen dass irgendjemand Nutzungshandlungen Form von er kriegt mit Kopie und machte damit irgendwas was eben und dieser Ansatz der funktioniert bei diesen ganzen Street in Sachen wo alles nur noch auf einem Server liegt und ich nur noch hören kann oder sehen kann nicht mehr es betrifft dann einfach dieses Verhältnis Verhältnis nicht mehr und ich glaube das auch gut so weil das nämlich endlich wieder dazu führt dass die Privatpersonen im Alltag nicht mehr von der Komplexität des Urheberrechts abhängig
ist und sich nicht ständig Gedanken den Gedanken machen muss darf das jetzt oder darf das nicht meine hat glaube ich dann
endlich auch erkannt dass man zum eigentlichen Zweck staatlicher Regulierung zurück kommen musste und zwar Rechtsetzung zu betreiben statt Rechtsdurchsetzung weil man nämlich realisiert hat das Recht die die ständig erzwungen werden müssen grundsätzlich überarbeitet werden überarbeitet gehören wenn ich die Leute dazu zwingen
muss ein Recht einzuhalten und noch dazu in einer fast Kontrolle losen Umgebung dann wird dieses Recht früher später obsolet werden es wird nicht mehr funktionieren und dann hat es nur noch dann richtet nur Schaden an den Rechtsdurchsetzung verfolgen eine größere Rolle spielen als die Rechtsetzung dann kollabiert das ganze System und darüber muss man nachdenken und das hat man eben auch getan in den nächsten 25 Jahren zumindest vielleicht sogar schon ein bisschen früher richtige nicht akzeptiert werden sind wertlos wenn sie nicht durchgesetzt werden können genau der Punkt dann sollte man sich zumindest den und es ist eben auch wichtig dass Rechte dass das Recht der gesellschaftlichen kulturellen technischen Realität entspricht weil sonst nämlich genau dieser Effekt entsteht in den nennt haben der Generationenkonflikt die Leute sagen ein recht was nicht so ungerecht behandelt dass ich für alles das was als Fan als Musik als Literaturliebhaber mache im Moment als Verbrecher betitelt wäre das alles verboten ist was ich da mache das wird keine Akzeptanz finden und deshalb muss man es ändern deshalb glaube ich dass das
Urheberrecht umgestellt werden wird in den nächsten 25 Jahren und zwar die Regelungsinstrumente die auch jetzt schon vorhanden sind neu gewichtet werden nämlich in den im Sinne von Vergütungen statt Kontrolle oder Vergütung Vorkontrollen weil die Kontrolle über die rechtlichen Mechanismen ohnehin nicht mehr funktioniert muss man sich überlegen was funktioniert dann eigentlich noch die Gesetzgeber werden dann auch endlich erkannt haben glaube ich dass diese Exklusivrechte diese Monopolrechte die sowieso weitgehend unwirksam sind weil man sie nicht durchsetzen kann zusätzliche Kollateralschäden nach sich ziehen weil sie nämlich zum Beispiel den kulturellen Fortschritt aufhalten verhindern Innovationen behindern und den Erhalt des kulturellen Erbes beispielsweise auch ganz stark behindert und das heißt also Rechte die nur dazu dienen das zu unterbinden was gemacht wird sind in dieser Hinsicht nicht zielführend was hat man dann gemacht man hat die Monopol und Ausschließlichkeitsrechte dem Urheberrechte den die also der der beste als bester Weg angesehen werden drastisch verkürzt drastisch verkürzt außer wenn es um den Schutz persönlichkeitsrechtlichen Interessen geht also auch da darf man dann nicht nach 10 Jahren schreiben dass ich jetzt den neuesten Roman von Daniel Kehlmann geschrieben habe solche Sachen werden weiterhin gewährleistet sein dass ein wichtiger Punkt ist ansonsten setzt man stärker auf die Idee die Leute sollen das machen es wird sowieso gemacht ist ist also auch erlaubt ist es legal dafür dass es aber machen den Vergütung eingesammelt und zwar so dass man diese Vergütung nicht umgangen umgehen an das heißt möglichst an zentraler Stelle irgendwo
Geld abzugreifen und dann zu sagen das wird eingesammelt und dann eine Kreativschaffende und die Wirtschaft wieder ausgeschüttet und wichtiger Punkt da dass die Urheber also die kreativen tatsächlich auch an ihr Geld kommen ist das Urhebervertragsrecht was unterentwickelt ist bisher so worüber auf EU-Ebene beispielsweise niemand ernsthaft diskutiert was den Skandal die ich meine war das Vertragsrecht für die Urheber ein ganz wichtiges Instrument ist um sich davor zu schützen dass andere ihnen ihre Rechte einfach abnehmen weil sie die Macht dazu haben wir reden von freien Journalisten Literaturübersetzer und Studiomusiker und vielen anderen mehr wenn die ihre Rechte erworben haben dann kommt jemand und sagt wie es der Vertrag unterschreiben alles ist weg kriegst
nie wieder Krieg setzt sie einmal 10 Euro und das was ich kann mich dagegen nicht wehren das heißt dieses gerade dieses Instrument gehört erheblich aus geweitet und wieder 2037 ich glaube alle haben gemerkt dass wenn man hier immer in diesen öffentlichen Debatten über das Urheberrecht reden das ist dann ganz häufig an den Interessen der Urheber tatsächlich
vorbeigeht und über die Sachen die die Urheber wirklich betreffen letztlich gar nicht geredet viele Sachen jedenfalls und dann man hat gemerkt wie sollten zurück dazu kommen zu dieser Idee der
Künstler sollte tatsächlich sein Geld kriegen und zwar auch vom verwehrt ich glaube dass man wenn man solche wirtschaftlichen Beteiligungs Ansprüchen Vergütungsansprüche praktikabel realisieren will und auch im Internet nationalen Kontext man zunehmend auf automatisierte Systeme setzen muss und sollte deshalb die EU inzwischen auch erkannt die darüber nachdenken ob Ebene ist die Möglichkeit geben sollte Lizenzen einzuholen über automatisierte Systeme ich glaube das geht nur in Maßen aber ich glaube jedenfalls dass es möglich ist sozusagen das System mit dem Vergütungspflicht einzuführen wo derjenige der das nutzt dann sagt ok ich hab jetzt diese 3 Sachen hier geht da drauf dann wird mir angezeigt was das kostet und dann zahle ich das und das wird irgendwohin geleitet wurden sichergestellt ist dass der Kreativschaffende der das gemacht hat auch seinen Anteil davon ab ,komma so ich hoffe dass das
erfreulich genug ist für alle Beteiligten ich hoffe dass er meine Vision teilt und nicht immer so pessimistisch zeigt dass diese ganze Entwicklung angeht so das nämlich heutzutage in der Diskussion der verlässt sie einschlagen gehen auf die anderen einen und die anderen auf die 1 und das wird uns mit Sicherheit nicht weiter gekommen da irgendwas was muss man tun ich glaube es ist ganz wichtig keine
Denkverbote aufzuerlegen solche Sachen wie das sie zum Beispiel zuzulassen und eben auch dazu zu gehören und sich daraus seine eigenen Gedanken zu entwickeln ich wir können hier keine Wahrheiten sondern ich verkünde das was ich aus jahrelanger Auseinandersetzung mit diesem Thema nie überlegt haben mit einer starken Wahrsagerin schon Prognostik dabei aber das macht ja nichts ja ich glaube eher dass das schädlich ist heutzutage ist das von insbesondere politischer Seite und dann auch von den beteiligten Wirtschaften
versucht wird den Status quo zu zementieren und wie schon gesagt habe das wird nicht passieren aber wenn man mal jemanden fragt von der Gema oder von von Unternehmen glauben Sie tatsächlich dass in 10 Jahren die Leute ganz egal was sie jetzt machen im Urheberrecht das in 10 Jahren die Leute nicht mehr kostenlos Musik aus dem Netz sich verschaffen oder dass die Musik nicht mehr da es im Netz glauben Sie dass man das aufhalten zurückdrehen kann dass das passiert mit Sicherheit nicht und da wird auch wirklich nie gegen die wahrscheinlich nicht ja dann stellen wir uns doch mal die Frage ob das über das andauernd reden überhaupt was bringt oder ob es sich um was anderes sein muss über das man reden sollte ich glaube ein wichtiger Punkt auf dem Weg
dorthin ist die Abkehr von der brachial Konfrontation dieser Streit Kultur gegen Aids Hilfe nicht weiter der bringt uns keinen Meter voran weiss Netzkultur ist und Kultur ist nicht das kann man nicht reden jedenfalls nicht in Zukunft und insofern muss man das überwinden und dann kommt man auch zu vernünftigen die eben zielorientiert sind und nicht
orientiert sind an dem was wir alle vielleicht gerne hätte und mein Petitum die Zeit wird langsam knapp
und zwar nicht weil die Erde in 10 Jahren untergehen wird und die Maya Vorhersagen für welches ja auch immer sich dann wieder bewahrheiten sondern weil der Generationenkonflikt schon derart ausgeprägt ist den wir heute haben das einfach höchst an der Zeit ist sich mit diesem Thema konstruktiv auseinanderzusetzen und wenn man noch viel länger warten und zwar auch auf politischer regulativer Ebene dann verliert man eben diese Möglichkeit das Thema auf vernünftiger Basis zu diskutieren weil die von den bis dahin noch viel mehr verhärtet haben als das ohnehin schon der Fall ist der und damit danke ich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen viel Spaß
ja oft ist es nicht
Zeitraum
Perspektive
Computeranimation
OISC
Punkt
Große Vereinheitlichung
Momentenproblem
Verfügbarkeit
Besprechung/Interview
Kraft
Ausgleichsrechnung
Unternehmensmodell
Zahl
Computeranimation
Ebene
Anonymisierung
Internet
Dienst <Informatik>
Große Vereinheitlichung
Screening
Content <Internet>
Kraft
Vorlesung/Konferenz
Dienst <Informatik>
Raum <Mathematik>
Unternehmensmodell
Gesetz <Physik>
Internet
Zeitraum
Menge
Content <Internet>
Datenparallelität
Besprechung/Interview
Formation <Mathematik>
Verträglichkeit <Mathematik>
Unternehmensmodell
Systemplattform
Mechanismus-Design-Theorie
Richtung
Internet
Dienst <Informatik>
Content <Internet>
Hausdorff-Raum
Biprodukt
Unternehmensmodell
Computeranimation
Menge
Content <Internet>
Besprechung/Interview
Biprodukt
Computeranimation
Leistung <Physik>
Quelle <Physik>
Content provider
Dienst <Informatik>
Café <Programm>
Meter
Besprechung/Interview
Information
Biprodukt
Systems <München>
Gesetz <Physik>
Computeranimation
Richtung
Content <Internet>
Fluss <Mathematik>
ARCHIVE <Programm>
Gesetz <Physik>
Computeranimation
Chipkarte
Internet
Extrempunkt
Systems <München>
Computeranimation
Dienst <Informatik>
Internet
Online-Markt
Besprechung/Interview
Zugriff
Zugriffskontrolle
PICA <Bibliotheksinformationssystem>
Systems <München>
Unternehmensmodell
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Aggregatzustand
Dienst <Informatik>
Punkt
Besprechung/Interview
Computeranimation
Internet
Selbstregulation
Computeranimation
Ebene
Screening
Dynamik
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Platte
Server
Vorlesung/Konferenz
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Soundverarbeitung
Punkt
Momentenproblem
Verweildauer
Laufzeitsystem
PICA <Bibliotheksinformationssystem>
Computeranimation
Punkt
Vorlesung/Konferenz
Gewichtung
Vorlesung/Konferenz
Gewichtung
Computeranimation
Ebene
Internet
Besprechung/Interview
Ruhmasse
Systems <München>
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Prognostik
Punkt
Vorlesung/Konferenz
Computeranimation
Besprechung/Interview
Meter
Computeranimation
Roboter
Ebene
Prognose
PICA <Bibliotheksinformationssystem>
Computeranimation

Metadaten

Formale Metadaten

Titel Urheberrecht 2037
Untertitel - Eine Vision wider dem Kulturpessimismus
Alternativer Titel Urheberrecht 2037: Eine Vision
Serientitel re:publica 2012
Teil 37
Anzahl der Teile 72
Autor Kreutzer, Till
Lizenz CC-Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt zu jedem legalen Zweck nutzen, verändern und in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen und das Werk bzw. diesen Inhalt auch in veränderter Form nur unter den Bedingungen dieser Lizenz weitergeben.
DOI 10.5446/21391
Herausgeber re:publica
Erscheinungsjahr 2012
Sprache Deutsch

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Informatik
Abstract Geschäftsmodelle, Technik und Regulierung liefern sich derzeit einen Wettstreit um die Zukunft. Wo stehen wir in 25 Jahren, wie sieht die Welt 2037 aus? Gibt es tatsächlich nur noch Laienkultur oder können Künstler und Unternehmen noch immer mit kreativem Schaffen Geld verdienen? Und wenn, was waren die Gründe hierfür? Wie wurden die Weichen im Urheberrecht mittlerweile gestellt? Haben die Sopa/Pipa/Acta-Befürworter sich durchgesetzt und das Netz wird vollständig überwacht, reglementiert und gesteuert? Oder wurde der kulturelle Aufschwung eher durch regulative Zurückhaltung, Deregulierung und Liberalisierungsansätze herbeigeführt? Wie könnten solche Ansätze aussehen? Und welche Mittel sichern mittlerweile das Auskommen von Kreativen und Produzenten? Der Versuch einer Vision.

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