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Upgrading political journalism

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Automatisierte Medienanalyse

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hallo Lorenz Lorenz-Meyer ist Urgestein des
politischen Journalismus hat bei zeitweiligem Beispiele gearbeitet und kennt wirklich diese Seite sehr gut und sagt es gibt aber sehr interessant wäre für politischen Journalismus sehr interessante neue Möglichkeiten die früher mit seinen
Prinz nicht möglich war und dafür eine SIM-Karte verloren vor 2 Jahren das wusste ich ja guten Tag man sollte vielleicht sagen dass ich nicht mehr als Journalist arbeitete sich auch nicht im engeren Sinne politischer Journalist war ich habe beim Spiegel dass das von Netzwelt gegründet und lange Zeit auch geleitet das war schon auch ein Restaurant was sich mit der politischen Aspekten beschäftigt hat aber sehr stark mit Netzpolitik also dem was wir ja auch
Gegenstand ist und was in der politischen Netzöffentlichkeit weiterhin sozusagen die politischen Diskussionen dominiert das ist auch eine der Ausgangsfragen die mich hier in meinem Vortrag beschäftigen wieso das eigentlich so ist und sollte auch sagen dass ich jetzt nicht mehr Journalisten sondern Hochschullehrer ich bin an der Hochschule Darmstadt können am Studiengang Onlinejournalismus den es seit 2001 den Unterricht also junge Journalisten der Vortrag den ich vorbereitet habe ist nicht in irgendeiner Form eine wissenschaftliche Arbeit oder Ansatz zu einem wissenschaftlichen ein Forschungsprojekt ist es auch nicht irgendwie eine fertige These mit der ich mich hier bei Ihnen präsentieren möchte sondern sind eine Reihe von Fragen die ich mir in den letzten Wochen gestellt hat und auf die ich vielleicht versuche so in in Ansätzen und ein paar 1. behutsam Antworten zu geben und das Ganze hat den Charakter eines Gesprächs Aufforderung ich würde es begrüßen wenn dieser Vortrag bei Ihnen eventuell einfach ein weiteres Nachdenken anregt und der vielleicht auch in den nächsten Tagen im Gespräch darüber bleiben
wie man in diesem Sinne denken kann wie ich hier vielleicht jetzt noch der stolpernd und zögerlich
anfangen zunächst mal zum Titel der Begriff aber wir gehen ist uns allen bekannt aus der Computerwelt und sagt ja normalerweise so etwas wie ab gerade eben tut man Systeme die man lange benutzt hat die sich bewährt haben die aber durch Weiterentwicklungen und veränderte Rahmenbedingungen so ein bisschen sozusagen den Anschluss an die Zeit verloren haben und das ist es was mir daran wichtig ist ist dass dieser Begriff des aktuellen ganz bewusst übrigens erst mal auf einer Vertrauensbasis Beziehung basiert ich habe also wenig von Apple den Politikern Journalisten spreche damit jetzt nicht im Sinne sollen auch erstellen zu betreiben zu sagen ob diese Typen von gestern die ja keine Ahnung verstehen das Netz nicht und das sollte jetzt mal sich ändern und wir sagen Ihnen mal es geht das ist überhaupt nicht das was ich vorhabe politischer Journalismus darüber lässt sich eine Menge sagen und das ist irgendwie hier nicht meine Qualifikation und wenn man sich das anguckt dann könnte man das Vorurteil bekommen das politische Journalismus im Wesentlichen aus 2 Dingen besteht nämlich aus Hofberichterstattung und Talkshows und das ist etwas was natürlich ein Zerrbild ist und was man vielleicht ja auch gerade in Berlin und natürlich unterstützt bekommt durch Erlebnis und Erfahrung gerade hier in diesem Viertel es ist vieles im politischen Journalismus abhandengekommen oder zumindest bedroht was eigentlich die Qualität ausmacht durch teilweise finanzielle wirtschaftliche Probleme dieses Verlagswesen hat haben wir einen Rückgang echter Recherche ist sind viele verklagt den Departments geschlossen worden es gibt keine in dem Sinne mir wirklich nennenswerten oder nur noch sehr wenig nennenswerte politische Magazine im Fernsehen alles gibt der ganze Menge worüber man dagegen könnte aber das will ich alles nicht tun ich gehe im Gegenteil davon aus dass der politische Journalismus in Deutschland eigentlich immer noch ein ziemlich guter ist und das ist nicht nur in den Zeitungen sondern
überhaupt in den traditionellen Medien auch jetzt zunehmend in den Onlinemedien politische Journalisten gibt die einen guten Job machen er dennoch haben wir in den letzten Monaten etwas beobachtet was zunächst einmal den Journalismus noch gar nicht betrifft hatten ein globales Ereignis was katastrophalen Charakter hatte und ich glaube wir sind uns alle darüber einig auch wenn ich jetzt kein Wirtschaft so der Finanzexperte bin sollen sagen kann dass die Politik gegenüber der Finanzkrise in gewisser Weise versagt hat es gab also eine einmalige Chance sozusagen den Finanzsektor neue Regeln vorzuschreiben einzugreifen bestimmte Praktiken zu unterbinden die in diese Katastrophen hineingeführt haben und die Politik hat so sieht es zumindest im Moment noch aus diese Chance über die 1. Monate und den glücklichen Zeitpunkt wo Aktionen möglich gewesen wäre da passt diese Krise die du ursprünglich Finanzkrise dann in gewisser Weise eine Krise der Politik gewesen ist ist aber auch eine Krise des Journalismus gewesen und ich weiß nicht ob sie es mitbekommen habe der ehemalige Chefredakteur der Frankfurter Rundschau Wolfgang Storz hat mit einem anderen Autoren zusammen wie die Otto-Brenner-Stiftung eine Studie verfasst über das Versagen der traditionellen Medien gegenüber eben gerade in Ihrer Berichterstattung über die Finanzkrise und hat sich damit also auch sehr viel Ärger eingefangen weil er die Tagesschau angegriffen hat und die Dicke angegriffen hat und teilweise wurde das bei den Betroffenen zu einigermaßen ärgerlichen Reaktionen geführt hat aber es ist sicher so dass der schon mal den Journalismus eine große Verantwortung ob lag eben in dieser relativ komplexen Situationen eine Vermittlungsleistungen zu machen die mit einem breiten Publikum irgendwie die Grundlage dieser dieser Krise und damit auch in die Verantwortung der Politik vermittelt in dieser Krise adäquat zu reagieren wieso hat der Journalismus in diesem Fall seinen Job nicht gemacht ich will jetzt nicht über die Politik sondern über die Arbeit der Journalisten und das ist jetzt eine Frage auf die ich keine Antwort haben sondern eine Frage die einfach Ausgangspunkt meiner meiner Überlegungen ist war einer der Ausgangspunkte meiner überlegen wir können aber auch mal anders uns an diese an diese Situation haben bewegen und ein bisschen und sagen wir in den Kontext uns bewegen der in dem wir hier diese Veranstaltung haben oder auch ich hab als als zusammen Anschauungsmaterial vor vor 3 Wochen bin ich kein Politiker in Berlin gewesen wo sich eben junge Politiker mit Netz Aktivisten getroffen haben und über Internet und Politik geredet haben und auch da ist mir aufgefallen dass
also unter den politischen Themen die dort verhandelt worden ist ist eigentlich sich ausschließlich um Internet-Themen geht also um Themen die das Internet als Kulturraum des Internet als politisches Problem und die Betrogenen beschäftigen oder die unter denen das Internet als dieser Ort Freiraum den wir uns da geschaffen haben möglicherweise stehen könnte das heißt wir haben also Themenkreise wie Datenschutz und geistiges Eigentum Netzneutralität Open Data und solche Sachen sind wichtige Themen aber es ist eine ganz merkwürdige etwas einseitige Themen
geht man das gesamte politische Feld sich anguckt gibt es eine ganze Reihe anderer Themen wie eines habe ich schon genannt die globale Finanzkrise wir können Aussagen Demontage des Sozialstaates in den letzten Jahren ganz allgemein die die Legitimationskrise von Demokratie und Politiker oder eben auch Umweltthemen wie den Klimawandel diese Themen und ich würde jetzt nicht sagen sie finden gar nicht statt natürlich gibt es Kreise im Internet die da sehr aktiv sind aber so der eigentliche Kern der politischen Netzöffentlichkeit so wie wir ihn hier vorfinden ist merkwürdig distanziert gegenüber diesen traditionellen Politikfeldern und das ist sozusagen die nächste große Frage von der ich mit meinen Überlegungen ausgeht man könnte so bis in den Verdacht bekommen dass das einfach damit zu tun hat dass das hier eine Art libidinöse Beziehung zu diesem neuen Spielzeug entstanden ist und dass sich im Wesentlichen sozusagen das politische Engagement darauf beschränkt zu sagen wir wollen sicher sein dass wir weiterhin mit diesem Spielzeug in der freien Form umgehen können wie wir das gewohnt ist natürlich ein bisschen unfair und ich wird es jetzt einfach nur ein bisschen zu Ihnen diese Frage einfach noch ein bisschen nachdrücklich beizubringen wie kommt es eigentlich dass die Netzöffentlichkeit so wenig Aufmerksamkeit für diese traditionellen und wichtigen politischen Themen auf aber es gibt sie schon sage ich die neuen Pablik Intellekt Schutz ja und das sind jene Reihe von Gesichtern die in einen als sicher bekannt sind oder die sich ihr auch zum großen Teil in treffen oder sehen können und wenn Sie jetzt mal schauen dass ist jetzt nur relativ willkürlich Auswahl die mir so eingefallen sind Leute die man immer wieder den man immer wieder begegnet den politischen Aktionen bei Veranstaltungen als Organisatoren oder die sich zu Wort melden wenn irgendwas das Internet betreffende diskutiert wird und der einzige der jetzt irgendwie so in diese spontane Liste hineingekommen ist der sich sozusagen mit traditionellen politischen Themen beschäftigt ist der junge Mann rechts oben das ist Jens Berger der das Blog Spiegelfechter führt der hier auch ist ich weiß er jetzt im im Raum ist einer der ganz ganz wenigen politischen Blogger die nicht den Schwerpunkt setzen auf Internet politische Themen gibt es es gibt die Nachdenkseiten ein sehr sehr gutes politisches Blockes gibt den Sprengsatz von von Michael Spreng es gibt also eine Reihe natürlich solche politischen Blocks aber in der Zeit in der haben in der Kerngemeinde der Eifer Blogger sind traditionelle politische Themen und relativ wenig wird zurück zu Politik im eigentlichen Sinne wenn sich das jetzt mal anschauen das ist ein kleiner Ausschnitt aus normalen merkte ich mal gemacht hat der Begriff der politischen Öffentlichkeit ist natürlich einer der umstrittenen ist und manchmal wird eben mehr Wert gelegt auf die Akteure in einem anderen Begriffen oder in anderen Diskussionen dieses Begriffes geht es in der Öffentlichkeit mehr und das Publikum auf das Kind diese Akteure sich artikulieren sie haben halt den klassischen traditionellen politischen Apparat also der Leiter der Partei in und der Parlamente Regierungen und so weiter Behörden sie haben die klassische Lobby wobei natürlich die Lobby zum Teil das ist ja auch selber wiederum den Streitpunkt nicht vollständig sozusagen im Lichte der Öffentlichkeit operiert sie haben die Medien und dann haben Sie den Bereich ganzen Bereich der Politischen Wissenschaft mit dem Leben von Hochschulen Forschungseinrichtungen Trends und so weiter Sie haben die Akteure der politischen Bildung und Sie haben dann den ganzen in letzter Zeit der sehr stark Bereich der Zivilgesellschaft mit Bürger und Initiativen und mit Nichtregierungsorganisationen und so weiter und Sie sehen dass das insgesamt schon mal so etwas wie ein sehr heterogenes Netzwerk ist das im wesentlichen von Kommunikation legt ja das heißt wir haben hier unterschiedliche Rollen Kommunikation so wollen wir haben Leute die sozusagen gesichertes fundierte ist methodisch sauber gearbeitetes Wissen produzieren in denen in den akademischen Bereichen wir haben
die Leute die versuchen unter dem unter der Vorgabe der politischen Neutralität wesentliche politische Strukturen in die Bevölkerung hinein zu tragen wie die politischen Bildner wir haben eine gewisse Spannung in dieser Diagonale auf der einen Seite die traditionelle Parteien als Organisationsform Gewerkschaften zum Beispiel oder eben auch Berufsverbände als Organisationsform die Interessen artikulieren und eine etwas sozusagen für freiere flexiblere Form von politischer Arm der Organisation und Artikulation in den zivilgesellschaftlichen Organisationen zu kommen wenn man sich jetzt überlegt wie politische Entscheidungen zustande kommen dann ist relativ klar dass eigentlich in diesem gesamten fehlt dazu relevante Informationen beigetragen haben und das ist unter anderem Aufgabe des politischen Journalismus die Balance zu wahren Informationen praktisch von allen diesen verschiedenen Stellen in irgendeiner Form aufzugreifen und in den politischen Diskurs in die gesamte Öffentlichkeit und damit an die weder oder an die Bevölkerung heranzutragen das heißt die politischen Journalisten sind Ihnen dieses Geflecht eingebunden aber sie sind in vielen Fällen bislang zumindest sagen nicht über sagen legitimiert durch diese Informationen die sie von dort bekommen natürlich haben sie die Pflicht wahrheitsgetreu darüber zu berichten und das gehört zu ihrem Handwerk die richtigen Entscheidungen zu treffen aber sie sind in dieser Tätigkeit in dieser Vermittlertätigkeit in ihrer Rolle noch weitgehend isoliert das hab ich jetzt nur mal zum Spaß hineingebracht dieses Missverständnis also die ich durch diese große Verantwortung entsteht bei vielen Journalisten dieses Gefühl was der Schnitt hier auch noch so sehr sehr affirmativ wieder gibt zu sagen also die politischen Journalisten verstehen sich gerade weil sie diese relevante Vermittlerrolle haben vielfach selbst als zur politischen Kaste oder zur politischen Klasse gehöre ich er sagt sogar sie ist sie gehören wir zur politischen Klasse das halte ich jetzt ein bisschen für übertrieben ich halte das im Wesentlichen für missversteht okay der der politische
Journalismus und das ist jetzt meine diese lebt im Wesentlichen in einer veränderten Welt und das wäre mein meine meine Erklärungsansatz dafür warum der politische und auch der Wirtschaftsjournalismus zum Beispiel im Zusammenhang mit der Finanzkrise aber auch bei vielen anderen wichtigen zum Beispiel Fragen der Generationengerechtigkeit und so weiter nicht die Wirkung hat die man sich eigentlich von ihm erhofft nämlich wirklich eine Art transparenten Informationsfluss zu liefern der zu insgesamt besseren politischen Handlungen und besseren politischen Entscheidungen was ich meine mit dieser Verinselung ist zum einen der Isolation in den journalistischen Produkten das heißt sie haben weiterhin sozusagen wenn Sie Zeitung lesen sind im Wesentlichen eine oder 2 Zeitungen die Sie lesen und das sie sind also sozusagen angewiesen auf diese eine Perspektive oder die 2 Perspektiven die ihnen ihre Standardprodukte liefern wenn sie von der Ebene der Zeitung insgesamt runtergehen auf die Ebene des einzelnen Artikels findet sich auch dort wieder diese Isolation das heisst der Artikel steht für sich und ihm ist natürlich klar der Kontrast jetzt auf den ich hinaus will ist im Internet gibt es so etwas wie die Verlinkung die Verbindung Verknüpfung von Inhalten aber in den traditionellen Medien bleibt einfach jeder einzelne Beitrag mehr oder weniger für sich das gleiche gilt auch auf der Zeitachse das heißt jeder Artikel wird so konsumiert als wäre er eine in der Zeit sozusagen in einem gegebenen Zeitpunkt geschlossene Einheit dass es eine Vorgeschichte gibt oder dass es eine Vorgeschichte gibt zu diesem Ereignis was in diesem einen Beitrag behandelt wird ist dem Leser klar aber er muss es sich sozusagen selber arbeiten er muss diese Kontinuität in seinem Kopf verstehen das Medium bietet Ihnen die Kontinuität nicht automatisch an 3. .punkt personelle Isolation das betrifft jetzt nicht mehr das Produkt sondern das betrifft die Produktionsumgebungen in denen politische Journalismus entsteht ein Beispiel das ich mir das hier vor Augen schwebt ist die ist die Isolation in der Ressorts arbeiten Stichwort Finanzkrise ja wo gehört das sehen wir das in die Politik gehört das in die Wirtschaft ein großes Problem und gerade weil das eben sozusagen irgendwo dazwischen steht sind viele Fragen die angestammten so nicht gestellt worden es gab die typischen Wirtschaftsressort Fragen und es gab die typischen politischen Fragen aber die sozusagen die Grenzgänger bestimmt Fragen sind in irgendeiner Form strukturell vernachlässigt worden natürlich kluge kluge Redaktionen haben daran gearbeitet die haben dann also sozusagen über Redaktions Grenzen hinweg oder über Ressortgrenzen hinweg zusammengearbeitet und das hat mit Sicherheit in diesem Themenkreis in fast jeder größeren Publikation stattgefunden aber es bleibt dabei dass es so etwas gibt wie eine strukturelle Isolation die durch solche Organisationsformen existiert das gleiche gilt auch auf persönlicher Ebene also wenn sich angucken innerhalb von Redaktionen haben einzelne Redakteurinnen oder Redakteure das was man im angelsächsischen Journalismus ihren Beat nennt also ihre spezielle Scholle die Sie bearbeiten hier ihre Spezialisierung ja denken Sie an Elisabeth Niejahr aber derzeit die zuständig ist für Sozialpolitik und so gibt es eigentlich in jeder Redaktion Personen die für bestimmte kreisen zuständig sind was dann auch dazu führt dass sie wenn sie diese Zeitungen lesen oder wenn sie diese Radiosendung hören oder wie auch immer sie immer praktisch eine fast auf die Personen herunterbrechen war individuelle Perspektive zu sehen und insgesamt sind wir als Konsumenten in diesem gesamt Atoll von Insel Produktionen völlig sozusagen hilflos ausgeliefert werden ist nicht irgend jemanden gibt der uns Übersicht gibt ja und diesen oder diese Institution hat der normale Medienkonsument normalerweise nicht deshalb also mein 1. Ansatz zu einer möglichen Kur oder einer möglichen Methode wie man jemanden dem Journalismus sozusagen aus dieser etwas strukturellen aus diesen strukturellen Defiziten heraus helfen könnte bezieht sich dann auch auf und zwar etwas das die Journalisten gar nicht selber machen sondern darauf dass man möglicherweise zunächst mal damit anfangen muss diese Art von Zusammenhängen zu stiften also sozusagen Brücken zu bauen und zu verlinken zwischen den Inseln von denen ich gerade gesprochen und da hat die Netz Welt oder die Internet Kultur tatsächlich ne ganze Menge gerade jetzt auch in den Errungenschaften des deutschen Werk der letzten Jahre eine ganze Menge zu bieten was ich dafür eigentlich dann anbietet als Maßnahmen oder zumindest Features die man die man verwenden könnte das zum einen das Grundprinzip
des des Netzes ist die Dekontextualisierung das heißt dass das Internet im Prinzip die Möglichkeit bietet und noch an vielen Stellen wirklich sehr sehr effizient einsetzt eine Informationseinheit nicht mehr leben isoliert zu sehen sondern in Zusammenhänge zu bringen zu verlinken mit Verwandten oder kontrastierenden Informationselemente mit Hintergründen mit Vorgeschichte und so weiter und so weiter .punkt Multiperspektivität dass wir damit meint dass man also eben sozusagen unterschiedliche Perspektiven auf eine bestimmte Fragestellung nebeneinander stehen kann gegeneinander stellen an wir bieten auf diese Weise oder können auf diese Weise Orientierung bieten wir können auch in der Zeit sozusagen der Zeitachse über Vorgeschichte Verlinkung von von sozusagen Entwicklung der so etwas wie Kontinuität sichern und wir können das Ganze relativ schnell ja ich glaube die dass ich jetzt mal weg mein Vorschlag ist dass wir sozusagen den politischen Journalismus anreichern durch so etwas wie intelligente Ableger tionsplattformen also Plattformen die einsammeln was ist eigentlich einen guten Inhalten im politischen Journalismus gibt und die das in einer systematischen Form aufbereiten und dieses Ziele dabei sind also größere Sichtbarkeit der guten Inhalte zu sorgen für mehr Orientierung zu sorgen und so etwas wie Kohärenz zu stellen und eine Frage wieso gibt es eigentlich das was Kulturjournalismus als ein sehr erfolgreiches Produkt in Deutschland seit Jahren sozusagen läuft warum gibt es das im Bereich des Politik Journalismus nicht warum gibt es keine politische Verantwortung mehr immer erzählt dass das tierische Welt diese Frage auch vorgelegt worden ist in dem und dem Gründer der Perlentaucher und der hat einfach gesagt aber das einfach niemand gemacht hat hat sich jemand hingesetzt und hat sich die Mühe macht das einfach mal aufzubauen und das Prinzip haben Taucher ist gut aber es ist inzwischen auch 10 Jahre alt ja und wenn man jetzt Vorteile oder Vorzüge und Nachteile gegeneinander stellt eines der 1. zu das hat jemand gemacht also die Perlentaucher haben einfach sich hingesetzt und haben in den meisten langen Nächten dieses Produkt aufgebaut und zum Laufen gebracht die Perlentaucher liefern im Bereich des Feuilletons für alle die es interessiert eine Orientierung über den riesigen Markt der des deutschen Kulturjournalismus und sie tun das ohne künstliche Intelligenz sondern einfach sozusagen mit der Intelligenz in der redaktionellen Intelligenz ihrer Mitarbeiter was auch ein Vorteil ist als nachteilig den aus meiner Sicht dagegen dass diese Orientierung jeweils nur den aktuellen Tag betrifft das heißt im wesentlichen sind die Perlentaucher einfach eine Tagespresse schaut natürlich kann man im Archiv hin und her blättern und natürlich gibt es auch gelegentlich Verlinkungen zu sozusagen Vorgeschichten einzelner Inhalte aber es bleibt im Wesentlichen einen auch wiederum sozusagen eine zeitliche Insellösungen und was ich jetzt in letzter Zeit auch sehr stark herausstellt die der Vorteil der redaktionellen Intelligenz führt dann einfach aus einer bestimmten Sichtweise sich was das so verfolgt haben es gab reichlich Diskussionen mit der Einstellung der Perlentaucher zu Island fragen wo einfach so eine Art von Kontroverse aufgetaucht ist die eben gezeigt hat dass die Perlentaucher nicht in diesem Sinne sozusagen neutrale Instanz gegenüber dem für 1000 sondern sie sind sehr wohl Partei und sie haben ihre eigenen Standpunkte und das hat halt dann auch natürlich zu Irritationen und es gibt eigentlich jetzt abgesehen von dieser persönlichen Sicht keine Gewichtung im Hinblick auf ein mögliches Publikum was sozusagen gut ankommt oder weniger gut ankommt kann man praktisch nur der Prosa der Autoren also was wir brauchen ist so etwas Ähnliches im politischen Journalismus wie bekannt auch aber ich würde es mir angereichert vorstellen mit einem anderen Produkt das Ihnen sicher auch bekannt dass nämlich über von von Frank Westphal entwickelt einen Dienst der sozusagen in der Blogosphäre und in den etablierten Medien und inzwischen auch im Twitteruniversum einsammelt was gerade viel verlinkt und vieldiskutiert wird und wo jetzt sozusagen die dezentrale natürliche Intelligenz mit einer künstlichen Intelligenz zusammengeht und auf diese Weise einen viel teures Bild davon gibt was in Deutschland gelesen wird und dass vor allen Dingen von denen die es gelesen haben dann noch als wichtig erachtet also mein Vorschlag wäre eine etwa Aggregation Smartphone die das miteinander verknüpft dass die Perlentaucher machen mit dem was Frank Westphal mit macht hier noch ein Zitat der der Charles hat kürzlich in einem Block Horst noch einmal betont wie stark eben einfach diese Kohärenz stimmte stiftende Kraft des links ist und er hat einen Punkt gemacht den ich für immens wichtig halten nicht zu sagen das für den
Journalismus in Zukunft nicht mehr die einzelne Story also die Insellösungen Lösungen das zentrale Element ist sondern so etwas wie das Thema ja dass das Thema Identität und Einheit und Zusammenhang stiftet und es ist natürlich die Frage also ich bin unter den Block auf Journalisten dies wird hat der ja und für Onlinemedien mache ist das seit einigen Jahren eigentlich die Herausforderungen wie kriegen wir das hin dass wir Produkte gestalten die diese Art von thematischer Kohärenz also von den Zusammenhang dass wir eine Themen die in der Zeit verfolgen wie kriegen wir die in unserem Medienprodukte ist schon fast am Ende war es eine
Form finden Sie bei Spiegel Online die haben so eine Themenseite wo sie auch aktuelle Themen behandeln und in der Zeit auf fortschreiben das heißt es wird von Tag zu Tag aktualisiert aber es bleibt weiterhin ebenso Lösung das heißt Sie kriegen dort nur Spiegel Texte zu sehen dass es in der Zeit als Prozess sozusagen etwas was sich entwickelt aber es bleibt in den einzelnen Medium ein anderes Beispiel was
ich sehr schön finde ist ein Newsletter den die Weltmacht der letzte klassische Presseschau ist und wo sie jetzt eben auch solche thematischen Ballungen sehen und die Welt ist mutig genug jetzt auf andere Publikationen zu verlinken und sie haben hier denn das Thema ist so eine Art Vektoren aus verschiedenen Dimensionen die durch diese verschiedenen zitierten Medien gebildet werden was ich mir wünsche ist dass man diese beiden Dinge kombiniert und dass man einfach eine Art dem Konstrukt findet das politische Themen über mehrere Medien hinweg in der Zeit sozusagen verfolgbar macht und in dem Moment hat man jetzt viel mehr Möglichkeiten eben auch so etwas wie die Finanzkrise in einem sozusagen kohärenten Zusammenhang in seiner Entwicklung zu verfolgen und eben unter Herausstellung der Glanzstücke des politischen Journalismus zu verfolgen was Experten und was die besten Vermittler zu diesem Thema zu sagen das ist etwas was uns als Medien Konsumenten in Deutschland zurzeit noch vorenthalten bleibt hier ist jetzt mal so eine
sozusagen ein Ansatz dazu den Sie haben den tatsächlich 3. liefert wenn 3. sozusagen in der Zeit über ein bestimmtes trägt einfach zeigt wie ein Thema innerhalb der Twitter-Gemeinde sich entwickelt okay ich spreche an
dieser Stelle jetzt einfach ab dann nochmal für diesen Baustein noch mal eine kurze Rekapitulation der der Elemente ich denke was nötig ist ist dass wir etwas entwickeln und dass wir das in irgendeiner Form auch umsetzen und da können wir vielleicht auch darüber diskutieren wer könnte das sein der so etwas sozusagen unter seinem Dach beherbergt das verschiedene Elemente enthält die aus dem Internet bekannt sind und die wir auch in anderen Zusammenhängen einfach mit denen wir schon längst umgehend dazu gehören erstmal intelligente Applications Verfahren sowie bei mir war von Frank Westphal die einfach einsammeln was im Moment gerade wirklich Gutes läuft und dann auch diskutiert wird dann werden wir so etwas brauchen wir Diskurs Cross-Plattform damit man nicht einfach so eine Art Diskussions bohren oder die zentrale Diskussionen in der Blogosphäre also die Möglichkeit dass man sich als Leser wiederum auch sozusagen zu diesen journalistischen Inhalten artikuliert dass man Rückmeldung liefert das man teilnimmt wichtig ist dass diese Mechanismen in irgendeiner Form auf die Interessen und die spezifischen Fragestellungen der Nutzer nehmen auch aber sind das heißt dass ich sagen kann ob ich mein mein Thema ist die Gesundheitspolitik oder mein Thema ist die Rüstungspolitik ich möchte bitte genau das auch tatsächlich in meinem Medienangebot widergespiegelt ist das Ganze nicht ohne redaktionelle Arbeit das ganze nicht allein als Automatismus sondern dabei gehört eben dazu gehört auch das ist ausgebildete Journalisten gibt dass es Profis gibt dass es auch politische Pädagogen meinetwegen gibt die daran mitarbeiten diese Angebote sozusagen redaktionell zu kuratieren im Moment das Modewort ist das Ganze sollte so sein dass es tatsächlich dass man das sozusagen live verfolgen kann das heißt wenn etwas Neues hinzukommen sollte das nicht erst nach 3 Tagen sich in irgendeiner Form in diesem Angebot widerspiegeln und der Voraussetzung dafür ist dass man einfach über die verschiedenen Medien hinweg und über die verschiedenen Schubert Plattformen hinweg so etwas wie ein konsolidiertes zeigen hat das heißt also eine Verschlagwortung die es möglich macht tatsächlich sehr schnell auch zu finden was relevant ist an der Stelle ich einfach ab und damit viel Aufmerksamkeit gelernt Lorenz Lorenz-Meyer
Vorlesung/Konferenz
Besprechung/Interview
Reihe
Internet
Dicke
Typ <Informatik>
Apple <Marke>
Momentenproblem
Aktion <Informatik>
Menge
Besprechung/Interview
Systems <München>
Internet
Aktion <Informatik>
Google Blogger
Web log
Rollbewegung
Besprechung/Interview
Reihe
Aussage <Mathematik>
Kerndarstellung
p-Block
Heterogenes Netzwerk
Ebene
Internet
Produktion <Informatik>
Punkt
Zusammenhang <Mathematik>
Brücke <Graphentheorie>
Content <Internet>
Besprechung/Interview
Plot <Graphische Darstellung>
Objektklasse
Biprodukt
Entscheidungstheorie
Menge
Perspektive
Schwebung
Information
Geflecht <Mathematik>
Schnitt <Mathematik>
Struktur <Mathematik>
Diagonale <Geometrie>
Internet
Zusammenhang <Mathematik>
Punkt
Content <Internet>
Kraft
Gewichtung
Besprechung/Interview
Künstliche Intelligenz
Ähnlichkeitsgeometrie
Kerr-Lösung
p-Block
Systemplattform
Numerisches Gitter
Dienst <Informatik>
Gewichtung
Smartphone
Geschwindigkeit
Instanz <Informatik>
Lösung <Mathematik>
Zusammenhang <Mathematik>
Verschlingung
p-Block
p-Block
Biprodukt
Computeranimation
Expertensystem
Zusammenhang <Mathematik>
Vektorrechnung
Momentenproblem
Newsletter
Computeranimation
App <Programm>
Internet
Zusammenhang <Mathematik>
Große Vereinheitlichung
Momentenproblem
Content <Internet>
Systemplattform
Computeranimation

Metadaten

Formale Metadaten

Titel Upgrading political journalism
Serientitel re:publica 2010
Teil 42
Anzahl der Teile 60
Autor Lorenz-Meyer, Lorenz
Lizenz CC-Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt zu jedem legalen Zweck nutzen, verändern und in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen und das Werk bzw. diesen Inhalt auch in veränderter Form nur unter den Bedingungen dieser Lizenz weitergeben.
DOI 10.5446/20907
Herausgeber re:publica
Erscheinungsjahr 2010
Sprache Deutsch

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Informatik
Abstract "Das Internet stellt dem professionellen politischen Journalismus mächtige neue Instrumente zur Verfügung. Zugleich relativiert es seine Bedeutung. Der Vortrag soll das positive Potential dieser Veränderungen ausloten und mögliche Schritte zu einer verbesserten politischen Öffentlichkeit skizzieren."

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