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Deutschland sagt Sorry

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das Sieb hallo vielen
Dank mal danke für diese doch sehr kurzfristige Möglichkeit unsere Erzeugern Panne zuvor stellen und wir sehen dass Peng kollektive wir sind eine Gruppe von Leuten die an der Schnittstelle zwischen Kunst und Aktivismus mit neuen Protestformen online und offline experimentieren
ich zeig mal ganz schnell noch ein paar der letzten Aktionen des wir haben letztes Jahr bei
warten fallen etwa zur Konferenz in dem Büro veranstaltet und den Ausstieg der des Konzerns von der Kohle er Industrien dann waren wir vor 2 Jahren hier auf der Republikaner und haben neue Gruppe Produkte vorgestellt wie extrem heikel waren für das was den Datenschutz angeht und dann haben wir im Sommer einen bloßen Aufruf zum zivilen Ungehorsam gestartet und ja Menschen aufgerufen geflüchteten über die engen Grenzen Europas mitzunehmen an die Aktion die wir heute vorstellen entsteht innerhalb im Rahmen einer Kooperation mit dem Schauspiel Dortmund die Kooperation heißt die Propolis dienen Agentur für Zivilgesellschaft und die wird von der
Bundeskulturstiftung er von der Kulturstiftung des Bundes gefördert das hat uns die Möglichkeit gegeben an Kritik an staatlicher Politik durch staatliche Mittel durchzuführen was wir sehr begrüßen unser 1. Kunde für diese Agentur der Agentur war das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und zwar dachten wir dass es vielleicht an der Zeit ist für eine Kampagne gegen soziale
Ungleichheit weil im Moment sowohl im Lande wie auch international eine Art politischen und medialen Diskurs herrscht nach dem 1
Deutschland das einzige tugendhafte Land ist super Exportweltmeister aber stärkste Wirtschaftskraft in Europa und was dabei aber konsequent verschiebst verschwiegen wird ist das eigentlich in Deutschland die Armut und die soziale Ungleichheit stetig wachsen und dass dieses ganze System haben am Ende vielleicht auf und so kann der ausgetragen wurde und deswegen genau und die Agenda 20 10 hat er in diesem Wirtschaftsboom eine große Rolle gespielt was aber oft nicht gesagt wird ist dass er das eigentlich keine neue
sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschafft hat sondern nur als schlecht bezahlte Jobs so dass die Leute weiterhin aufstocken müssen und auf
Leistungen angewiesen sind und das ist eine ein System was durch Bestrafung und Sanktionierung er vorangetrieben wird was Menschen in der Not haben einfach den Existenzminimum weg führt und dann haben wir gedacht ok vielleicht ist das Moment gekommen 10 Jahre später an dem wir das sowohl die verantwortliche als die Profiteure nennen und diese Missstände sichtbar machen die Kampagne heißt Deutschland Tag sollen genau dann haben wir am Mittwoch eine Pressemitteilung im Name des Ministeriums ungeschickt war in der wir diese Initiative verkündet haben weil mit dieser Kampagne wollte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und sich bei der Leidtragenden und den Verliererinnen und Verlierer der Agenda 20 10 bedanken weil sie zu den wirtschaftlichen Boom beigetragen haben und auch
entschuldigen weil leider viel billiger Gewehre Biografien ist katastrophal war am genau dann haben wir er seine Sinne an genau wir haben eine weitere Reise ja
am gestellt auch
im Namen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales auch mit dem Impressum haben auf der ganz viele Inhalte sind Geschichten von Bischof Mehr Fakten zu der Agenda 20 10 und unserer Kampagne wie wir das da
Deutschland ist Exportweltmeister die sind die
größte Wirtschaftskraft erhoben wir haben die schwarze 0 eine starke Industrie einen
aufstrebenden Dienstleistungssektor die
wirtschaftlichen Erfolge der letzten 10 Jahre haben wir insbesondere der Agenda 20 10 zu verdanken darauf sind wir stolz heute wollen wir an alle
diejenigen erinnern die durch diese Reformen benachteiligt vernachlässigt und ausgegrenzt worden an die persönlichen Tragödien die wir für den wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands in Kauf nehmen muss ich bin alleinerziehende Mutter ich habe 2 Kinder ich arbeite 30 Stunden die Woche das Geld reicht trotzdem nicht
und deswegen muss ich beim Jobcenter aufstockendes gab man den Vorfall als ich einen Termin wegen meiner Arbeit nicht wahrnehmen konnte und wurde deswegen sanktioniert da mussten wir dann nämlich 6 Wochen lang zu dritt von 50 Euro leben
also ich arbeite und ich bin trotzdem vom Jobcenter abhängig Frage nicht hier sein kann kann man Kindern
wirklich gar keine Wünsche erfüllen kann ich mal gelegentlich mit dem Eis essen ich bin ausgebildeter Fremdsprachenkorrespondent
als die vermeintlich gearbeitet habe schließen musste und muss sich nach dem ALG 1 zuerst alle meine Ersparnisse aufbrauchen und hab anschließend Hartz IV beantragt da ich für mich keine passen Anstellung von obwohl ich vom Jobcenter aufgefordert mich bei einer Reinigungsfirma in anderen Stadt zu bewerben weil ich allerdings weiter mit Hartz IV aufstocken müssen es kann für mich nicht in Frage und dann wohl sofort sanktioniert was das Bundesministerium für Arbeit und Soziales möchte den Leidtragenden der Agenda 20 10 seinen Dank aussprechen ihre Opfer und ihrer Entbehrungen soll nicht vergessen sein wir starten deshalb eine bundesweite
Aktionen und möchten uns bei den Verliererinnen und Verlierer diese Reform
entschuldigen gehen Sie auf unserer Webseite und füllen Sie das Formular für Betroffene aus ihre Nachricht wird dann an uns übermittelt und sie erhalten ein
handsigniertes Entschuldigungsschreiben Bundespräsident Joachim wir
ok ja dann haben wir auch genau und das war natürlich eine
Satire Kampagne ich glaube es wird sofort klar aber wir wollten irgendwie das Thema weil das ein sehr ernstes Thema ist wir wollten natürlich auf das Thema durch eine witzige Aktion aufmerksam machen und durch die Satire aber wir wollten auch dass es eine Plattform wird damit die Menschen die wenige Sichtbarkeit haben ihre Geschichte teilen können weil das Thema ist obwohl es so viele Menschen angeht
noch eher unterrepräsentiert in den Medien und viele Leute die nicht damit zu tun haben wissen gar nicht was da passiert und dann haben wir einen Ausflug gemacht Menschen die beschaffen sind und die
Unterart im Hartz-IV-System zu leiden hatten oder die Willkür erfahren haben weitere Jobcenters ihre
Geschichte zu sein hier sind sehr gut und doch nicht ok aber was ist nur fällt am ok
ja und das war überwältigend Weicheiern allein in dem 1. Tag haben wir richtig viele Anrufe bekommen auf dem Markt ist es Ende von auf der Nummer auf der Webseite von Menschen die sich einfach alle herzlich bedankt haben für die Möglichkeit dieser Sichtbarkeit zu bekommen und diese Geschichte zu erzählen und über den letzten Tagen sind mehr als 100 Geschichten eingegangen die wir nach und nach redigieren anonymisierende und auf die Seite hochladen damit sie dann auch gelesen werden können weil es genau das
Bundesministerium waren nicht sehr amüsiert von der Aktion natürlich
aber hatten auch Plakaten in
Shopping-Malls Forscher schon ab das an genau und das Bundesministerium war eigentlich der 1. Anruf den wir am Mittwoch bekommen haben und die fanden es natürlich nicht so witzig vor allem weil wir auch den Impressum benutzt haben aber sonst wäre ja der fällig gar nicht möglich gewesen und dann haben sie sich mit einer Erklärung dazu geäußert wir fahren sehr schade dass sie nicht da sie sich nicht inhaltlich mit uns auseinandersetzen wollen sondern nur recht Les und am Ende haben am Ende des Tages haben wir dann das Impressum gewechselt und gesagt ok wir waren dass das eine Satire Kampagne alles ist wieder gut und dann am nächsten Tag das hatte ganz eine große Presseresonanz und am nächsten Tag haben wir uns entschieden ihn nahm das Ministerium ein Jobcenter in Dortmund Mund zu besuchen und haben dort einen Flashmob veranstaltet in dem wir uns persönlich entschuldigt haben in Name des Ministerium und das haben wir muss sie wieder da das jetzt die
Menschen die doch sehr viel zurückstecken muss durch was was ist mehr dort der was denn war die Ziellinie geht es in der dazu ähnlich wie sie das
machen es eigentlich der Fall war Nummer
1 bleibt ist erst einmal in die
ich habe es das die Stunde sein ich sie zum 4. Mal 1.
Start ins Haus gibt es Streit die Menschen
und das ist doch immerhin ich ein
die ich ich es ist um das
zu vor allem 1 hier Präsident die Welt
du nicht mit das es
aber ok hier haben wir auch noch eine kurze es Stellungsnahme von den Pressesprecher von der das Land in dem wir waren beide
irgendwann würden wir Nachricht aufgeschmissen irgendwo darauf reagiert und würdigen die Aktionskünstler und diese Satire natürlich als Teil der Meinungsfreiheit und würden uns aber wir hätten uns besser gesagt gewünscht dass die Künstler und die Aktion vielleicht auch als solche gekennzeichnet werden und nicht dass der Eindruck entsteht es es sich hier um eine offizielle Aktion des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ja also den Menschen würde ich nichts
zugetraut dass sie verstehen was um die Patienten an ja also was wir eigentlich eher damit wollten war die mit einer witzige Aktionen auf ein 1. Thema aufmerksam machen und das in die Öffentlichkeit
gehen und mit Auflagen Aktion wollten wir Jobcenter die oft Orte der Qual des Wartens der Langeweile und jetzt ist es sehr einfach mal besuchen und diese Atmosphäre brechen und gleichzeitig aber kritische Inhalte transportieren weil aber sozusagen Aufmerksamkeit zu schaffen aber nie reicht um eine Veränderung in Gang zu bringen ja freuen wir uns sehr dass unsere Freunde von Sanktionen sei es gibt die auch von dem Zeug hatten weil die sind diejenige die gerade wirklich daran arbeiten das ist dem das ein wüstes das Sanktionssystem zum Ketten zu bringen sie bauen gerade eine Plattform wo Menschen an dieser bekommen für Anträge für Klagen für Widersprüche vollkommen kostenlos und sich endlich eher zur Wehr setzen können gegen die Willkür der Jobcenter weswegen das Kart fahren den geht noch eine Woche bitte nicht verändern UND ja ich bedanke mich bei der Republikaner weil dem Schauspiel Dortmund bei aber Tools vor Action für das ja als sie auch da seid an ja und hier ist unser
Webseite und könnt uns auch unterstützen gibt es Fragen aus dem Publikum zu
dieser Präsentation habe fragen meint zumindest
nicht auf der Bühne dann gerne bilateralen Anschluss Du bist doch müssen doch ja ja also trifft der Gemeinde Kulissen China gibt
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Metadaten

Formale Metadaten

Titel Deutschland sagt Sorry
Serientitel re:publica 2016
Teil 58
Anzahl der Teile 188
Autor Rea, Lia
Lizenz CC-Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt zu jedem legalen Zweck nutzen, verändern und in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen und das Werk bzw. diesen Inhalt auch in veränderter Form nur unter den Bedingungen dieser Lizenz weitergeben.
DOI 10.5446/20655
Herausgeber re:publica
Erscheinungsjahr 2016
Sprache Deutsch

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Informatik
Abstract Deutschland sagt Sorry ist eine Fake-Kampagne von Die Populistinnen, eine Kooperation zwischen Peng Collective und Schauspiel Dortumd, mit der das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sich für die Folgen der Agenda 2010 entschuldigt.

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