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3 - Klausuraufgabe zum Maschinenstundensatz

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Eine Klausuraufgabe zur Ermittlung des Maschinenstundensatzes. Hier gilt es insbesondere die kalkulatorische Abschreibung und die kalkulatorischen Zinsen
richtig zu berechnen. Für einen Maschinenplatz liegen folgende Zahlen vor:
Anschaffungskosten (=Wiederbeschaffungswert) Jahre, Restwert nach 5 Jahren noch 200 400 000 Euro, Nutzungsdauer 5 000 Euro, jährliche Laufzeit 2 000 Stunden, die kalkulatorische Zinsen, die auf das mittlere gebundene Kapital berechnet werden, sollen 6 % betragen. Instandhaltung pro Jahr 5 500 Euro, Leistung 25 Kilowatt, Stromkosten 8 Cent pro Kilowattstunde und die Raummiete 2 500 Euro pro Jahr. Wir ermitteln zunächst
die Abschreibung (die AfA) und den Buchwert der Maschine nach einem Jahr die jährlichen kalkulatorischen Zinsen und Nutzungsdauer. Sodann ermitteln wir schließlich den Maschinenstundensatz. Wir können graphisch den Wertverlust
der Maschine skizzieren: Auf der Abszisse steht die Nutzungsdauer in Jahren; auf der Ordinate steht der Buchwert. Wir starten mit 400 000 Euro Anschaffungskosten und verkaufen nach 5
Jahren für 200 000 Euro. Der Wertverlust wird im einfachsten Fall durch eine lineare Funktion widergegeben (rote
Gerade); wir können die kalkulatorischen Abschreibung pro Jahr einfach berechnen mit der Formel (Anschaffungskosten - Restwert)/Nutzungsdauer. Für die
kalkulatorischen Zinsen ist das mittlere gebundene Kapital relevant (gelbe Gerade): (Anschaffungskosten +Restwert)/2 - in unserem Fall 300 000 Euro. Diesen
Wert nehmen wir als Grundlage und multiplizieren ihn mit dem Kalkulationszinssatz. Wir erhalten also einen
jährlichen AfA-Betrag von 40 000 Euro und entsprechend als Buchwert nach einem Jahr Nutzungsdauer 360 000 Euro. Das
mittlere gebundene Kapital beträgt 300
000 Euro. 6 % hiervon sind 18 000 Euro
- die jährlichen kalkulatorischen Zinsen. In der Kostenrechnung sind
nicht die tatsächlich gezahlten Zinsen relevant, sondern die Zinsen, die zu zahlen wären für das betriebsnotwendige Kapital. Wir ermitteln die weiteren
variablen und fixen Kosten der Maschine: Bei einer jährlichen Laufzeit von 2 000
h betragen die Stromkosten bei einer Leistung von 25 Kilowatt und 8 Cent pro Kilowattstunde 4 000 Euro. Wir
addieren zu diesen variablen Kosten noch die Instandhaltung und die Miete als Fixkosten hinzu und erhalten insgesamt 70 000 Euro Gesamtkosten. Umgelegt auf
2 000 Stunden ergibt sich ein Maschinenstundensatz von 35 Euro pro Stunde.
Laufzeit
Betrag <Mathematik>
Laufzeit
Vorlesung/Konferenz
Lineare Funktion
Gerade
Zahl

Metadaten

Formale Metadaten

Titel 3 - Klausuraufgabe zum Maschinenstundensatz
Untertitel Berücksichtigung der kalkulatorische AfA Abschreibung AfA und der kalkulatorischen Zinsen
Serientitel Klausuraufgaben - Kleines Einmaleins der Kostenrechnung - Kostenrechnung für Ingenieure
Teil 3
Anzahl der Teile 14
Autor Lauth, Günter Jakob
Mitwirkende Lauth, Anika (Medientechnik)
Lizenz CC-Namensnennung - keine kommerzielle Nutzung 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt zu jedem legalen und nicht-kommerziellen Zweck nutzen, verändern und in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen.
DOI 10.5446/17936
Herausgeber Günter Jakob Lauth (SciFox)
Erscheinungsjahr 2013
Sprache Deutsch

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Mathematik

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