4 Übungsaufgabe - Wie berechnen wir lineare und degressive Abschreibungen

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Formal Metadata

Title
4 Übungsaufgabe - Wie berechnen wir lineare und degressive Abschreibungen
Title of Series
Part Number
4
Number of Parts
15
Author
Lauth, Jakob Günter (SciFox)
Contributors
Lauth, Anika (Medientechnik)
License
CC Attribution - NonCommercial 3.0 Germany:
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DOI
Publisher
SciFox
Release Date
2013
Language
German

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Subject Area
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Meeting/Interview
Meeting/Interview Absolute value
Meeting/Interview
Meeting/Interview Summation
Meeting/Interview Absolute value
Meeting/Interview Factorization
Meeting/Interview Summation
Meeting/Interview Table (information)
Degree (graph theory) Computer animation
In dieser Übungsaufgabe geht es um den Wertverlust des Anlagevermögens, quantifiziert
durch die Abschreibung. Bei linearer Abschreibung werden die Anschaffungskosten
des Anlagegutes gleichmäßig auf die Nutzungsdauer verteilt. Wir können den Betrag der AfA (Aufwand für Abschreibungen) berechnen als Anschaffungskosten
durch Nutzungsdauer. In unserem Beispiel sind das 900 000 €/12 Jahre, also 75 000 Euro pro Jahr. Wir können die AfA auch prozentual formulieren: Der lineare AfA-Satz errechnet sich als 100 % geteilt durch die Nutzungsdauer, also 8,33 %. und die lineare AfA ist dann AfA-Satz mal Anschaffungskosten.
die AfA beschreibt den Wertverlust pro Jahr. Der Restwert (oder Buchwert) des Anlagegutes errechnet sich immer als Differenz der Anschaffungskosten und der
Summe der AfA-Beträge, bzw. aus dem Restwert des Vorjahres minus aktueller AfA. Wir berechnen die lineare AfA für
unsere Anlage. Im ersten Jahr 75 000 € lineare AfA; der Restwert nach einem Jahr (900 000 € minus 75 000 € = ) 825 000 €. Die lineare AfA beträgt im
zweiten Jahr unverändert 75 000 €, der Restwert erniedrigt sich ebenfalls um diesen Betrag auf 750 000 €. Bei der
degressiven Abschreibung verliert ein Anlagegut am Anfang der Nutzungsdauer mehr an Wert als am Ende der Nutzungsdauer.
Bei der geometrisch-degressiven AfA ist der AfA-Satz (der AfA-%-Wert) zwar wie bei der linearen Abschreibung konstant, der AfA-Wert berechnet sich aber hier immer auf den Restwert des Anlagegutes. Üblicherweise liegt der degressive AfA-Satz deutlich höher als der lineare AfA-Satz, ein Faktor 2,5 oder 3 sind üblich. Für unser Beispiel ist der degressive AfA-Satz mit 20,833 % vorgegeben. Die
degressive AfA errechnet sich (im Unterschied zur linearen AfA) immer als
AfA-Satz mal Restwert. Der Restwert ergibt sich (wie bei der linearen Afa) als Differenz der Anschaffungskosten und der Summe der AfA-Beträge. (bzw.
aus dem Restwert des Vorjahres und der aktuellen AfA) Wir berechnen für unser Anlagegut die degressive AfA: Im ersten Jahr 20,833 % der Anschaffungskosten, demnach 187 500 €. Der Restwert nach einem Jahr beträgt 712 500 € Die AfA
im zweiten Jahr berechnet sich aus dem AfA-Satz von 20,833 % (unverändert) multipliziert mit dem Restwert (712 500 €) zu 148 437,50 € Den Restwert am Ende des zweiten Jahres errechnen wir wie gehabt als Differenz aus dem Restwert des ersten Jahres und der aktuellen AfA zu 564 062,50 € Lineare und degressive
AfA im Vergleich in einer Tabelle:
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