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5 Übungsaufgabe - Wie buchen wir Geschäftsfälle in die Bilanz

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In dieser Übungsaufgabe wollen wir ein wenig Buchführung betreiben.
Ganz untypisch werden wir hier allerdings die Geschäftsfälle direkt in die Bilanz buchen. Hier sehen Sie unsere Anfangsbilanz: 2 Mio. €
Gesamtvermögen, hälftig verteilt auf Eigenkapital und Fremdkapital. Im
ersten Geschäftsfall kaufen wir eine Maschine und zahlen durch
Banküberweisung. Ein Geschäftsfall berührt immer mindestens zwei Positionen in der Bilanz, mit dem ersten Geschäftsfall nimmt die Position "Bank" um 500 000 € ab; die Position "Anlage" nimmt um 500 000 € zu. Da unser Geldvermögen betroffen ist, handelt
es sich um eine Auszahlung / Ausgabe. Da jedoch das Eigenkapitalkonto
("Reinvermögen") nicht betroffen ist, ist der Vorgang nicht erfolgswirksam. Es handelt sich nicht um einen Aufwand - wir werden durch diesen Geschäftsfall weder ärmer noch reicher. Die Bilanz vor dem
Geschäftsfall 1 (achten Sie auf die Aktivseite!), die Bilanz nach dem Geschäftsfall 1. Im zweiten Geschäftsfall
zahlen wir Gehälter durch Banküberweisung. Zwei Konten sind betroffen: die Position "Bank" nimmt ab und die Position "Eigenkapital" nimmt ab. Dieser Geschäftsfall stellt eine Aktiv-Passiv-Minderung (Bilanzverkürzung) dar. Sowohl Geldvermögen als auch Eigenkapital ist betroffen: wir haben eine Auszahlung und wir haben einen Aufwand. Dieser Geschäftsfall ist erfolgswirksam - wir werden dadurch ärmer. Die
Bilanz vor dem Geschäftsfall 2 (achten Sie auf die Positionen "Bank" und "Eigenkapital"!), die Bilanz nach dem
Geschäftsfall 2. Im Geschäftsfalll 2 zahlen wir Zinsaufwendungen durch
Banküberweisung. Dieser Fall ist analog Geschäftsfall 2: Die Positionen "Bank" und "Eigenkapital" nehmen ab; wir haben eine Bilanzverkürzung, eine Auszahlung und einen Aufwand. Die Bilanz vor dem Geschäftsfall
3 (achten Sie wieder auf "Bank" und "Eigenkapital"!), die Bilanz nach dem Geschäftsfall 3. Geschäftsfall 4 berücksichtigt die Wertminderung
der Maschinen durch Gebrauch – eine Abschreibung. Die beiden betroffenen
Konten sind das Anlagevermögen ("Maschinen") und das Eigenkapital. Beide Positionen nehmen ab, wir haben eine Bilanzverkürzung.
Unser Geldkonto ist nicht betroffen, es handelt sich um keine Auszahlung. Unser Eigenkapitalkonto ist betroffen, wir haben einen Aufwand. Die Bilanz vor dem Geschäftsfall 4, die Bilanz nach dem Geschäftsfall 4.
Im fünften und letzten Geschäftsfall überweisen die Kunden Provisionserträge. Unser Bankkonto füllt sich und unser Eigenkapital nimmt zu - wir haben eine Bilanzverlängerung. Dieser Geschäftsbereich ist zahlungswirksam - wir haben eine Einzahlung - und ist auch erfolgswirksam - wir haben einen Ertrag. Die
Bilanz vor dem Geschäftsfall 5 (achten Sie auf das Bankkonto und auf das Eigenkapital!), die Bilanz nach
dem Geschäftsfall 5. Wir können das Ergebnis unseres Unternehmens auf zwei verschiedene Arten ermitteln. Entweder ermitteln wir die Differenz
des Eigenkapitals am Ende und am Anfang der Periode (1,6 Mio. € - 1 Mio. € = 600 000 € Das Ergebnis ist positiv - wir haben einen Gewinn
erwirtschaftet). Oder wir zählen die Erträge zusammen und ziehen davon die Aufwendungen ab. (Gewinn- und Verlustrechnung GuV) Wir erhalten
denselben Wert als Gewinn. Den Cash Flow errechnen wir entweder nach
der Praktikerformel aus Ergebnis plus Abschreibungen (600 000 € + 200 000 € = 700 000 €) oder ganz klassisch als Differenz der
erfolgswirksamen Einzahlungen und Auszahlungen Zwei wichtige Kennzahlen
der Wirtschaftlichkeit sind die Eigenkapitalrentabilität und die Gesamtkapitalrentabilität. Bei der Eigenkapitalrentabilität betrachtet man das Unternehmen aus Sicht der Eigentümer: diese haben Eigenkapital investiert und erhalten einen Gewinn zurück.
Bei der Gesamtkapitalrentabilität betrachtet man das Unternehmen aus einer externen Perspektive. Das Unternehmen finanziert sich aus Eigenkapital und Fremdkapital. Die Rückflüsse der Kapitalgeber bestehen aus dem Gewinn und den Fremdkapitalzinsen
Der Quotient aus Rückflüssen und investiertem Kapital ergibt die Rentabilität- Wir beziehen die Eigenkapitalrendite auf das
Eigenkapital zu Beginn der Periode. Bei
einem Gewinn von 600 000 € haben wir eine Eigenkapitalrentabilität von 60 %. Das Gesamtkapital zu Beginn der Periode betrug 2 Mio. € Der
Gewinn plus die Fremdkapitalzinsen betrug ((Wiederholung)) Der Gewinn ((Wiederholung)) Wir addieren zum Gewinn die Fremdkapitalzinsen, erhalten 800 000 € entsprechend einer Gesamtkapitalrentabilität von 40 %.
Auszahlung <Spieltheorie>
Position
Position
Quotient
Perspektive
Kennzahl
Besprechung/Interview
Auszahlung <Spieltheorie>

Metadaten

Formale Metadaten

Titel 5 Übungsaufgabe - Wie buchen wir Geschäftsfälle in die Bilanz
Serientitel Übungsaufgaben - Kleines Einmaleins der Kostenrechnung - Kostenrechnung für Ingenieure
Teil 5
Anzahl der Teile 15
Autor Lauth, Günter Jakob
Mitwirkende Lauth, Anika (Medientechnik)
Lizenz CC-Namensnennung - keine kommerzielle Nutzung 3.0 Deutschland:
Sie dürfen das Werk bzw. den Inhalt zu jedem legalen und nicht-kommerziellen Zweck nutzen, verändern und in unveränderter oder veränderter Form vervielfältigen, verbreiten und öffentlich zugänglich machen, sofern Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen.
DOI 10.5446/17903
Herausgeber Günter Jakob Lauth (SciFox)
Erscheinungsjahr 2013
Sprache Deutsch

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Mathematik

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