Alles hybrid? Veranstaltungskonzepte nach Corona, Teil 2
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Number of Parts | 16 | |
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Identifiers | 10.5446/1775 (DOI) | |
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Computer animationLecture/Conference
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Computer animation
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Transcript: German(auto-generated)
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Genau, hybride Formate ist ja unser Thema, also nicht Coffee Lectures. Coffee Lectures sind so eine Spielart natürlich von hybriden Formaten, aber das ist noch deutlich mehr und wir hatten vorhin von Kissen auch diese Grafik gesehen, dass das war so eine Schnittmenge zwischen vor Ort und
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online und ja, das ist ein hybrides Format, aber aus meiner Sicht gibt es da durchaus noch und da möchte ich mal so ein bisschen tatsächlich auch in die Theorie springen, weil diese Begriffe
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doch sehr, sehr heterogen verwendet werden. Was bedeutet eigentlich hybrid, habe ich mich gefragt und bin das mal ganz kurzsätzlich angegangen, habe mal nachgeschlagen im digitalen Wörterbuch der deutsche Sprache und da zunächst mal zur Herkunft aus dem lateinischen hybrid bedeutet erstmal Mischling oder Bastard und die Bedeutung kann man sagen meist fachsprachlich zwei
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eigenständige Phänomene, Ansätze, Gedanken, Dinge oder ähnliches in einem vereinend aufweisend und in der Technik wären das so zwei konkurrierende technologische Ansätze
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vereinend oder aufweisend. Wie gesagt aus dem digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache gibt sicher auch andere Definitionen. So und leider ist es eben so, dass dieser Begriff der Hybridität sehr, sehr heterogen verwendet wird und im Augenblick auch sehr eng interpretiert wird.
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Das ist ein Zitat hier von Christian Kohl aus der ABI Technik ganz frisch erschienen, mal ein bisschen Werbung machen und es ist da also der Auftakt. Artikel kann ich also sehr empfehlen,
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Christian Kohl kennt vielleicht der eine oder die andere aus der AG Lernräume, DINI AG und genau und da geht es eben um hybride Lernräume auf dem Campus und in dem Artikel nimmt auch mal so diesen Begriff der Hybridität mal ein bisschen auseinander. ABI Technik wie
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gesagt, DOI findet ihr dann auch in dem Link. So und aus diesem Artikel habe ich mir mal so die Spielarten der Hybridität vorgenommen, also es sind so sechs Kapitel und die erste
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Spielart ist das, was die meisten unter Hybridität verstehen, nämlich die Nutzung klassischer Formate auf dem Campus unter Einbindung von hinzugeschalteten Lernenden. Das ist also das Szenario, das Florian und Christian vorhin vorgestellt haben. Vor Ort
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findet das Ganze tatsächlich statt, aber es wird live gestreamt. So und jetzt kommen so ein paar neue Spielarten dazu. Das zweite ist die Nutzung digitaler Werkzeuge auf dem Campus, also zum Beispiel ein gemeinsames Online Whiteboard verwenden. Das sind Dinge, die wir hier im Netzwerk auch schon häufig gemacht haben oder ein Padlet gemeinsam
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verwenden, wo man gleichzeitig reinschreiben kann und sowas ähnliches haben wir nachher mit euch auch vor. Aber es kann eben auch sein Lernvideos, dass man sagt die Leute sind zwar auf dem Campus, aber die sind jetzt nicht unbedingt in der Veranstaltung, sondern schauen sich Lernvideos an. Lernkinos ist, dass man gemeinsam an einer Konferenz teilnimmt
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oder an einem Seminar teilnimmt. Man schaut dann auf einen Bildschirm mit einer ganzen Gruppe und kann dann auch direkt miteinander diskutieren. Mobilgeräte als Recherchwerkzeuge ist auch so eine hybride Geschichte, dass man die Geräte einfach, die Mobilgeräte der
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Studierenden da mit einbezieht. Die sind dann also in einem physischen Raum vielleicht vor Ort, aber gleichzeitig in einem virtuellen Raum unterwegs. Digitalisierung von Ergebnissen, also wenn man zum Beispiel mit Moderationskarten arbeitet, dass man ein Foto macht und stellt es anschließend bereit und teilt die Ergebnisse. Also das auch ein hybrides
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Szenario nach Christian Kohl's. Verteilte Teams, dass man eben nicht nur an einem Ort ist, sondern an mehreren Orten. Die Flexibilisierung von Zeitrassen und Methoden, das heißt Inhalte
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selbst gesteuert aufhoben, dass die Vermittlung also nicht nur frontal in einem bestimmten Tempo wie in der Vorlesung ist, sondern dass ich eine Ressource habe und kann das in meinem Tempo dann auch verwenden, sodass die gemeinsame Zeit am Campus auch wirklich genutzt wird für den gemeinsamen Austausch. Flexible Räume spielen da auch noch eine Rolle, dass ein Raum auch mit
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flexiblen Möbeln ausgestattet ist, dass man den mal ans Szenario ein bisschen anpassen kann. Die fünfte Spielart ist die Verknüpfung von Aktivitäten, Dokumenten und Objekten im physischen und digitalen Raum. Auch da wieder Moderationskarten digitalisieren, aber auch
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Augmented Reality oder man macht ein Foto und kann das digital beschriften. Online Whiteboard, also dass man da so ein bisschen die Dinge mixt. Und die sechste Spielart Mobilität, das heißt die Campusaktivitäten an andere Orte verlagern. Zum Beispiel die Aufzeichnung einer Coffee
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Lecture wird jetzt plötzlich zu einer Ressource, einer Bildungsressource, also Lernvideos können aber auch E-Books sein und man schaut sich die im Café an oder in der Bahn im ÖPNV. Aber auch nicht nur das rezeptive Spielchen eine Rolle, sondern auch das kreative, sprich auch
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eigene Erhebungen sind natürlich dadurch leichter möglich. Man macht Fotos, man führt Interviews mit digitalen Geräten und holt das sozusagen auch wieder auf den Campus zurück. Das waren das sind so die sechs Hauptkapitel, die der Christian Kohl in dem Artikel aufzeigt.
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Und dann sagt er aber, das sind nur Beispiele. Es gibt noch viele, viele weitere Szenarien und das Ganze nennt sich Pattern oder auch Entwurfsmuster. Und wenn ihr möchtet, könnt ihr da mal bei E-Teaching Org vorbeischauen, das sammelt, das ist ein DFG Projekt, da werden diese Pattern im Augenblick auch gesammelt. Also da findet ihr
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eine tolle Sammlung an hybriden Konzepten. Und das sind letzten Endes Generalisierungen existierender Lösungen. Nehmen wir mal die Coffee Lecture, was Christian und Florian vorhin gezeigt haben. Das ist was, was funktioniert, was man ein bisschen ausprobiert
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hat und da könnte man jetzt einen Pattern draus machen. Das wäre eben digitale Coffee Lecture und dann würde man das ein bisschen beschreiben und als Pattern bereitstellen, als Anregung für andere. Also wir haben es ja im Chat auch diskutiert, das scheint ja ein großes Interesse zu sein und in so einem Pattern wäre das dann alles zusammengetragen.
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Okay und ich habe mal hier für mich in den letzten Wochen ein bisschen zusammengetragen, auf welchen Ebenen man jetzt Hybridität so betrachten könnte. Auch das ist nicht vollständig, sondern es gibt da viel mehr Spielarten. Das eine ist zunächst mal hier
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so zwischen analog und digital. Analoge Veranstaltungen, Coffee Lecture aufgezeichnet und dann habe ich eine digitale Ressource und der Livestream wäre irgendwie noch mal so ein Ding dazwischen. Und das ist wie so ein Zwiebelschalen, aber komplizierter,
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dass man nicht nur so ein Schalenmuster hat, sondern das sozusagen noch mal Wehrschalen wären etc. Das gibt also viele Dimensionen, sodass man das letzten Endes grafisch auch schon gar nicht mehr so abbilden kann. Also ich habe jetzt hier mal die klassische Vermittlung vor Corona und der Anstoß war dann für viele Corona tatsächlich ins Digitale
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zu gehen, so eine digitale Vermittlung zu machen, die Coffee Lecture digital anzubieten. Und darüber sind wir mittlerweile auch hinaus. Viele sind wieder zurückgegangen zur klassischen Vermittlung. Die Empfehlung von Christian Kohl's wäre aber, wir haben jetzt
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neue Möglichkeiten kennengelernt und wir können jetzt eine zeitgemäße Vermittlung machen, die sozusagen die Stärken des jeweiligen Formates benutzt oder auch die Dinge miteinander mixt. Also die Aufzeichnung einer Coffee Lecture ist natürlich eine wunderbare Sache, die auch nicht wirklich aufwendig ist, aber ein großer Effekt ist, wie gesagt bei uns die
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Abrufzahlen ungefähr 1 zu 30 live auf jede Person, die live vor Ort ist, kommen ungefähr 30 Abrufe. So und dann haben wir hier noch verschiedene Konzepte. Ich habe hier mal ein Konzept Flip Glass Room. Also wäre möglich, dass man ein eigenverantwortliches Erarbeiten der Lerninhalte macht und in der Präsenz, wenn man sich trifft, tatsächlich
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in den Aushausch geht, Fragen klärt, was in der Vermittlung vielleicht noch unklar war. Der Begriff ist Blended Learning. Das war, bevor man von hybridem Lernen geredet hat, war Blended Learning eigentlich der Begriff, den man gerne verwendet hat. Und darunter versteht man eine vorgegebene Kombination aus Online und Präsenz, also bestimmte feste
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Schritte im Grunde genommen, abwechselnd Online und Präsenz. Dann kommt das hybride Lernen. Nach der Definition, die ich euch vorhin gezeigt habe, würde man da einfach sagen, es sind mindestens zwei Formen gemischt. Und ganz unter uns gesagt könnte das auch sein. Es
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gibt da noch das Printbuch. Das ist auch eine Form der Wissensvermittlung und eine Vorlesung, in der dieses Printbuch sozusagen besprochen wird. Das könnte man eigentlich auch als so eine hybride, analoge Form betrachten. Also da möglichst offen denken und mit hybridem Lernen wäre wirklich so diese offene Form gemeint, dass man zwei Formen miteinander mischt.
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So und dann gibt es noch die Möglichkeit des Hyflex oder Bold. Ich habe das bedürfnisorientiertes Lerndesign seinerzeit genannt und international gibt es ein ähnliches Konzept, das nennt sich Hyflex. Und da dreht man so ein bisschen um, dass nicht mehr wir als Lehrende entscheiden, wie denn die Studierenden die Informationen aufzunehmen haben, sondern das entscheiden die
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Studierenden. Die Studierenden entscheiden also, möchte ich die Literaturverwaltung vor Ort mir von echtem Personal zeigen lassen in dem Schulungsraum oder möchte ich es online im eigenen Tempo machen und auch mal auf Pause und gleich ausprobieren und diese Geschichten.
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Ja und es gibt also ein Angebot quasi von Materialien, von Ressourcen und die Entscheidung, was man denn nutzt. Das liegt dann bei den Teilnehmenden, bei den Studierenden und das Konzept dahinter nennt sich Hyflex. So und ich habe hier mal so mögliche Dimensionen und
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Spannungsfelder von Angeboten aufgezeigt. Auch das ist nicht vollständig, aber soll ich mal ungefähr zeigen, an was man denken kann. Das ist natürlich zunächst mal die Zeit, eine bestimmte Zeit. Bei der Coffee Lecture, ich muss zu einer bestimmten Zeit da sein und ich muss tatsächlich in die Bib vor Ort kommen, in den Raum, dann kriege ich Kekse. Das ist
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schön, aber es ist natürlich auch ein bisschen unflexibel und das andere wäre, man hat eine flexible Zeit und einen flexiblen Ort. Das wäre dann mit der Aufzeichnung und Bereitstellung online zum Beispiel der Fall. Dann haben wir noch die Aktivität als nächste Dimension. Ist
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das jetzt eine darbietende Geschichte oder eine verarbeitende Geschichte? Verarbeitend wäre, ich habe eher so eine Projektarbeit, ich habe vielleicht einen Rätsel zu knacken oder ähnliches. Also ich bin eher aktiv, ich bin in der Diskussion mit anderen oder ist es eher so eine passive Geschichte. Nächste Dimension wäre die Lenkung. Ist es gelenkt? Im Augenblick
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lenke ich euch, weil ihr mir zuhört. Wenn ihr die Aufzeichnung nachher schauen solltet, dann könnt ihr aber schon selbstbestimmt agieren. Ihr könnt auf Pause gehen oder ein paar überspringen etc. Die Lenkung ist eine Dimension. Die Lehrenden sind Lehrende physisch tatsächlich anwesend, dass man vielleicht auch mal Fragen stellen kann oder
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ist das gar nicht der Fall. Die Digitalität, ist es ein analoges Format, ist es ein digitales Format, ist es betreut, ist es unbetreut? Wie ist die Interaktion? Ist es interaktiv? Wir haben hier einen Chat, da kommen immer mal Fragen rein und ich kann reagieren. Oder ist es nicht interaktiv? Wie ist es mit der Modalität? Welche Sinne
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werden angesprochen? Also im Augenblick seht ihr hier eine Grafik, aber ich könnte durchaus auch Video oder Audio präsentieren. Das Tempo, müssen alle im gleichen Tempo lernen, so wie jetzt gerade oder individuelles Tempo. Ich kann auch mal einen Vortrag
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schneller schalten auf YouTube oder im TB-AV-Portal. Die Wiederholbarkeit, eine Präsenzveranstaltung, wenn ich nicht zugehört habe, habe ich Pech gehabt, habe ich es verpasst, ist es eine Aufzeichnung, kann ich natürlich das Ganze nochmal zurückspulen und wiederholen. Die Skalierbarkeit, der Raum hat nur eine bestimmte Größe, ist
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begrenzt oder steht es tatsächlich online bereit und die Abrufzahlen sind egal. Und dann habe ich hier noch letzte Dimensionen, sind das hier ExpertInnen oder Laien am Werk? Beides hat natürlich Vor- und Nachteile. Wie gesagt, man könnte das jetzt noch beliebig erweitern. So, um jetzt die Theorie so ein bisschen
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wieder auf den Boden zu holen, habe ich hier mal so Beispiele hybrider Formate, die wir in Gießen haben zusammengetragen. Da ist zunächst mal hier der Klassiker natürlich Schulung und Kurse. Das sieht bei uns so aus, die machen wir auch nach dem Bolt-Konzept. Das heißt, es gibt vor Ort, vor Corona gab es das, so muss man
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vielleicht sagen, da war das eigentlich der Standardfall. Es gab die Präsenzschulung vor Ort, dazu aber auch schon integrierte Videos und Handouts, so dass man das auch nacharbeiten konnte. Gleichzeitig haben wir Webinare angeboten, also die
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haben wir mit Lernmodulen gearbeitet, wo aber die gleichen Inhalte in der gleichen Intensität und Ausführlichkeit auch drin waren wie in der Präsenzschulung. Webinar, so wie wir es jetzt auch hier machen, Webinar plus die Aufzeichnung und aktuell haben wir ein Modul am Start. Wir sind tatsächlich ins Curriculum auch
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reingekommen, Information zu Datenmanagement nennt sich das und da ist es tatsächlich so, dass der Kurs vor Ort in einem Raum stattfindet, aber auch da die Inhalte in der Lernplattform vollständig verfügbar sind, so dass auch internationale Studierende an diesem Studiengang teilnehmen können. Also die Auswahl liegt auch da wieder bei den
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Studierenden selbst. Gut und das ist hier mal so ein Auszug, die Präsentation, das was ich vor Ort mache, mache ich dann auch noch im Büro einmal als Aufzeichnung und dadurch ist die völlig freie Wahl. Also in dem Falle ist das hier bei ILYAS. Die zweite Form, über die haben wir
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vorhin schon genug gesprochen, das ist die Coffee Lecture Präsenzangebot plus Aufzeichnung bei uns auf dem YouTube-Kanal oder wenn wir es digital machen, einfach mit Schnitt auf Camtasia. Hier oben seht ihr so ein Foto, das war in der Vor-Corona-Zeit eine Referentin im Hintergrund der Monitor und die musste mit einem Rechner arbeiten, von uns präpariert
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sozusagen, da läuft Camtasia drauf und deswegen haben wir das auch gleich mitgeschnitten. Wie an dem Ausschnitt erkennt, ist das keine Webcam, sondern da stehe ich, dann hat er mit so einem kleinen Camcorder, mit dem Handy, könnte man das auch wunderbar machen. Gut, Lernmodule habe ich vorhin schon gesagt, verwenden wir neu, haben wir unsere Literaturverwaltung im
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Flipped Classroom-Konzept, das heißt die Teilnehmenden sollen vorab die Videos schauen und in der Veranstaltung selbst fragen wir am Anfang, habt ihr die Videos gesehen? Drei und dann schicken wir die, die nur zum Teil und nein gesagt haben in eine Breakout-Session
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und dann bekommen die Gelegenheit, sich in einer Dreiviertelstunde die Videos anzuschauen, das heißt diese reservierte Zeit ist sozusagen da, aber wir müssen diesen Input nicht selbst nochmal geben, sondern das machen die dann in der Zeit selbst. In der anderen Gruppe, im Hauptraum, bleiben die zurück, die die Videos gesehen haben, mit denen klären wir
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direkt die Fragen und besprechen das, sodass die nach einer Viertelstunde auch schon fertig sind und mit den anderen, die die Videos jetzt in der reservierten Zeit schauen, treffen wir uns dann nach einer Stunde nochmal und klären mit denen die Fragen. Also das ist so das Format, mit dem wir im Augenblick so ein bisschen experimentieren, funktioniert
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sehr sehr gut. Videos, genau, muss ich jetzt nicht mehr viel zu sagen, Anleitungen begleiten zu noch mal ein Handout. Man kann es aber auch für so klassische Bereiche wie Führungen verwenden, also die klassische Führung vor Ort kann auch selbst organisiert über ein
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Audioguide stattfinden, dann bin ich zeitunabhängig, zwar am Ort, Bibliothek, aber zeitunabhängig und das kann ich nochmal durch eine 360 Grad Tour steigern sozusagen, dass ich es auch ortsunabhängig verfügbar mache. Ich kann also rein virtuell durch die
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Bibliothek. So und dann vielleicht das ganz aktuell bei uns, wir sind gerade dabei so ein bisschen mit hybriden Formaten zu experimentieren und bauen ein Hybrid Teaching Lab auf. Das ist aktuell in Planung und das ist hier der Raum, um den es geht, da wird ein Monitor drin stehen, ansonsten nichts spektakuläres, erst mal Tische, Stühle und hier soll so ein
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Konferenzsystem rein, das hat hier so eine 360 Grad Kamera drauf und ist dadurch in der Lage, ihr seht es hier an diesem Ausschnitt, die Person, die gerade spricht, noch mal ein bisschen zu fokussieren, dass man also nicht nur so kleine Bildchen von einer großen Menge hat,
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sondern dass man tatsächlich die Sprechenden sieht und das ist das, was wir gerade aufbauen und wo wir ein bisschen experimentieren wollen, was wir dann auch öffnen für die Community oder für die Uni öffnen, sodass auch Lehrenden da ein bisschen experimentieren können. Okay, ja, das war es erstmal von mir. Jetzt sind wir natürlich super gespannt auf eure
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Erfahrungen, aber bevor ich da was zu sage, gehe ich mal auf die Fragen ein im Chat und vielleicht gibt es auch noch andere Fragen. Ich lese gerade mal vor, welches Online-Whiteboard benutzen Sie, Moodle, Conception Board oder ja, das ist unterschiedlich, Big Blue Button hat natürlich ein integriertes Whiteboard, das man benutzen kann und dann ist es so ein
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bisschen Geschmackssache, ob man ein Padlet nimmt und ja, schaut mal, wir werden gleich auch so etwas verwenden, das kannte ich vorher auch noch nicht. Genau, also da kommt gleich noch ein bisschen was. So, dann haben wir die genaue Bezeichnung der Kamera in den Chat-Stellen,
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die heißt OWL, O-W-L, also wie die Eule sozusagen, Owl Conferencing. Ach, da ist es schon, wunderbar, Thomas hat schon reingeschrieben, super, perfekt. Okay, da gibt es auch noch günstigere Produkte, man muss mal gucken, wie es das Zusammenspiel mit der Videokonferenzsoftware ist. Mit Big Blue Button, das tickt manchmal so ein bisschen rum, da scheint es mit
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Alternativen diverse Probleme zu geben, das scheint wohl mit der OWL ganz gut zu funktionieren, aber da gibt es noch keine Erfahrungswerte. Okay, jetzt sehe ich Nele tippt noch, das warten wir vielleicht noch ab. Ah, genau, mit Zoom und WebEx funktioniert die OWL super, perfekt, also insofern gibt es da schon
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Erfahrungswert und wir werden die wahrscheinlich, oh Gott, das ist jetzt Produktwerbung, aber wir werden es damit mal probieren. Wir haben es mit einem anderen Gerät im Rechenzentrum, da haben wir nachgefragt und da gibt es Probleme, nach einer Viertelstunde, dass dann die Kamera einfriert in Verbindung mit Big Blue Button.
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Bei uns auch, mit Zoom besser als mit Big Blue Button, genau, also das scheint tatsächlich so ein bisschen an der Software, also ausprobieren und ich berichte da gerne auch nochmal, wie es dann mit der OWL geklappt hat. Okay, also experimentieren. Es kam gerade noch die Frage, ob die genaue Bezeichnung der Kamera nochmal in den Chat
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geschrieben werden kann. Ja, ist schon drin, Thomas hat es getan, OWL Labs Meeting OWL 3 heißt das Ding, aber es ist noch kein Link. Gut, ja, jetzt haben wir hier ganz viel über hybride Lehre gesprochen und so weiter, wir würden gerne mit euch jetzt mal in den
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Austausch gehen. Was wird bei euch umgesetzt? Vielleicht gibt es auch Stolpersteine, vielleicht habt ihr auch noch nichts umgesetzt und irgendwas hält euch ab davon, dann soll es genau darum gehen und vielleicht Inspiration zu bekommen, was sonst noch so möglich ist. Diese Folie bekommt ihr gleich in den Breakout Sessions.