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Das Fenster zum Moor. Geschichten aus dem Niemandsland

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Metadaten

Formale Metadaten

Titel Das Fenster zum Moor. Geschichten aus dem Niemandsland
Alternativer Titel Window onto the Moor. Stories from No-man's-land
Autor Ballhaus, Edmund
Mitwirkende Edmund Ballhaus (Kamera)
Sven Buschmann (technische Leitung und Ton)
Markus Böck, Olaf Schiller (Ton)
Cornelia Ballhaus (Schnitt und Untertitel)
Helmut Kroon (Untertitel)
Ulrike Schmidt (Schnitt)
Marc Thiel (Musik)
Lizenz Keine Open-Access-Lizenz:
Es gilt deutsches Urheberrecht. Der Film darf zum eigenen Gebrauch kostenfrei genutzt, aber nicht im Internet bereitgestellt oder an Außenstehende weitergegeben werden.
DOI 10.3203/IWF/C-13035
IWF-Signatur C 13035
Herausgeber IWF (Göttingen)
Erscheinungsjahr 2007
Sprache Deutsch
Produzent Gesellschaft für den Kulturwissenschaftlichen Film
Produktionsjahr 2005

Technische Metadaten

IWF-Filmdaten Video ; F, 64 min

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet Ethnologie
Abstract Das Leben der Moorkolonisten, die abseits der Wasserstraßen in den abgelegenen Mooren Ostfrieslands siedelten, war erbärmlich. Der desolate Zustand der Wege schnitt sie im Herbst und Winter von der Außenwelt ab, vor ihren Hütten türmte sich übermannshoch das Moor auf. Die lebensfeindlichen Bedingungen werden greifbar, wenn sich die Protagonisten an die kleinen Kolonistenhäuser erinnern, in denen sie Tür an Tür mit Schaf und Ziege lebten; wenn sie berichten, wie mühselig es war, das Moor Meter für Meter abzutorfen und das neue Land zu kultivieren; wenn sie uns zeigen, wo immer wieder die Pferde eingesackt sind, wenn sie die mit Torf beladenen Wagen aus dem Moor ziehen sollten. Bei diesen Erzählern handelt es sich um die letzte Generation derjenigen, die wie ihre Vorfahren direkt am Moor siedelten und einen Eindruck davon hinterlassen können, was es heißt, ein Kolonist zu sein.
The life of the moor colonists who settled beyond the waterways in the outlying moors of East Frisia was miserable. The desolate condition of the paths isolated them from the outside world in fall and winter, in front of their huts the moor towered head-high. These hostile conditions become tangible when the protagonists remember their small houses where they lived door to door with sheep and goats, when they tell how arduous it was to harvest the peat meter by meter and to cultivate the land; when they show us the places where the horses used to be bogged down with their turf loaded waggons. The protagonists belong to the last generation of settlers who colonized the moor like their ancestors and who can give us an idea of what it means to be a colonist.
Schlagwörter Ostfriesen
Friesen
Tourismus
Auswanderung
Siedlung
Ziegen
Schafe
Transhumanz
Moor
moor
transhumance
sheep
goats
settlement
emigration
tourism
Frisians
East Frisians

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