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VAN´T HOFFsche Reaktionsisobare - wie verändert die Temperatur die Lage des Gleichgewichts?

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Formal Metadata

Title
VAN´T HOFFsche Reaktionsisobare - wie verändert die Temperatur die Lage des Gleichgewichts?
Title of Series
Part Number
23
Number of Parts
75
Author
Contributors
License
CC Attribution - NonCommercial 3.0 Germany:
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Identifiers
Publisher
Release Date
Language
Production Year2013
Production PlaceJülich

Content Metadata

Subject Area
Genre
Keywords
Physical chemistryChemical reactionHuman body temperaturePolymerPolymerisationCalciumOreCarbonateProcess (computing)River deltaMonomerGleichgewichtskonstanteExothermieKoordinationspolymerisationEndotherme ReaktionAmmoniaConnective tissueCatalytic converterCombine harvesterCryogenicsCalcium carbonateReaktionsgleichungStandard enthalpy of reactionVerdampfungswärmeOligomereGrading (tumors)ConcentrateSingulettzustandHexagonal crystal systemBreed standardEntropyLeft-wing politicsElektronenaffinitätWehrkraftzersetzungLecture/ConferenceMeeting/Interview
Aus dem Standardantrieb Delta G0 können wir eine Gleichgewichtskonstante ermitteln. Wir fragen uns nun, von welchen Parametern die Gleichgewichtslage abhängt. Einer der wichtigsten Parameter, von der das Gleichgewicht abhängt, ist die Temperatur. Wir sehen, dass die Temperatur schon in der Gibbs-Helmholtz-Gleichung vorkommt, die uns gestartet ist, den Standardantrieb zu berechnen.
Der Standardantrieb ist ein Maß für die Triebkraft einer Reaktion. Es gibt zwei Komponenten dieser Triebkraft, nämlich einmal die Energie oder Enthalpy und einmal die Entropie. Ob eine Reaktion abläuft oder nicht, hängt von der Energieänderung ab, Delta H, und von der Entropieänderung, Delta S, und von der Temperatur.
Es gibt vier Kombinationen für Delta H und Delta S für beliebige Prozesse. Delta H kann produktiv, kann negativ sein. Delta S kann produktiv, kann negativ sein. Problemlos sind Reaktionen, die exotherm und endotrop sind.
Diese Reaktionen können bei jeder Temperatur freiwillig ablaufen. Sie sind immer exagonisch. Umgekehrt, wenn wir endoterme Reaktionen haben, die exotrop sind, dann sind weder Energie noch Entropie mit uns. Solche Reaktionen laufen bei keiner Temperatur spontan ab.
Reaktionen, die zwar exotherm, aber auch exotrop sind, sind nur bei niedriger Temperatur exagonisch. Temperaturen, die endotherm und auch endotrop sind, sind nur bei hoher Temperatur exagonisch. Man spricht von Floortemperatur und Seelingtemperatur. Die Untersetzung von Calcium und Carbonat ist zum Beispiel endotherm und endotrop.
Was bedeutet, bei tiefer Temperatur ist diese Reaktion endagonisch. Gleichgewicht liegt links. Erst bei hoher Temperatur wird die Reaktion exagonisch. Die Grenztemperatur ist eine Floortemperatur, liegt bei etwa 1150 K.
Das Löschen von Kalk ist exotherm und exotrop. Bei tiefer Temperatur exagonisch. Bei hoher Temperatur endagonisch. Wir haben eine Seelingtemperatur. Wir wollen die Abhängigkeit der Gleisdichtung von der Temperatur quantitativ diskutieren. Das Ammoniakleichgewicht zum Beispiel ist bei Raumtemperatur sehr stark exagonisch.
Die Gleichgewichtstemperatur ist sehr hoch. Je höher wir die Temperatur werden lassen, desto geringer wird K und wir haben eine Seelingtemperatur von etwa 650 K. Wenn wir den Logorythmus von K gegen den Kehrwert der Temperatur auftragen, erhalten wir eine Gerade, deren Steigung positiv ist.
Das ist die phantophische Reaktionsisobarenauftragung, die sich wie folgt ergibt. Wir haben einen Zusammenhang zwischen der Gleisdichtungsteilung und dem Standardantrieb. Wir haben die Gibbs-Helmholtz-Gleichung, setzen beides ein und haben eine lineare Beziehung zwischen lnK und 1 durch T.
Die Steigung im phantophischen Diagramm entspricht minus Delta H durch R. Das bedeutet, exothermische Reaktionen haben eine positive Steigung, endothermische Reaktionen haben eine negative Steigung im phantophischen Diagramm.
Aus der Steigung kann man die entsprechende Reaktionsentalpie durch Multiplikation mit minus R ausrechnen. Die phantophische Gleichung gestaltet auch, Gleichgewichtskonstanten auf beliebige Temperaturen umzurechnen, sofern man die Reaktionsentalpie hat. Polymerisationen sind in der Regel exotherm und exotrop, das bedeutet sie haben eine Sealing Temperatur.
Die Gleichgewichtskonstant an der Polymerisation kann mit dem Kehrwert der Monomerkonzentration gleichgesetzt werden. Je näher wir an die Sealing Temperatur kommen, desto höher ist die Monomerkonzentration. Wenn wir die Sealing Temperatur erreichen, liegt das reine Monomere vor und oberhalb der Sealing Temperatur findet keine Polymerisation mehr statt.
Gewisse Polymerer lassen sich schwer herstellen, etwa Alpha-Methylsterole. Ab 61 Grad findet gar keine Polymerisation mehr statt. Die Abhängigkeit der Gleichgewichtskonstanten von der Temperatur kann nach Phantoph konzentriert beschrieben werden.
Wenn wir LnK gegen 1 durch T auftragen, erhalten wir eine Gerade auf deren Steigung wir die Reaktionsentalpie ermitteln können.