Wann liefert die Reaktion das thermodynamische bzw. das kinetische Produkt?

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Formal Metadata

Title
Wann liefert die Reaktion das thermodynamische bzw. das kinetische Produkt?
Subtitle
Übungsaufgabe 41
Title of Series
Author
Lauth, Jakob Günter (SciFox)
Contributors
Lauth, Anika (Medientechnik)
License
CC Attribution - NonCommercial 3.0 Germany:
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DOI
Publisher
SciFox
Release Date
2013
Language
German
Production Year
2013
Production Place
Jülich

Content Metadata

Subject Area
Keywords
Physikalische Chemie
Kinetik
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Lecture/Conference Reaktionskinetik
Intermediate product Parallelreaktion Lecture/Conference Ausgangsmaterial
Lecture/Conference
Activation energy Lecture/Conference
Catalytic converter Activation energy Lecture/Conference Reaction mechanism Distilled beverage Catalytic converter
Wir wollen die beiden Begriffe kinetische Kontrolle und thermodynamische Kontrolle erläutern. Hier sehen Sie das Reaktionsprofil
einer Parallelreaktion. "Intermediate" ist
unser Ausgangsstoff. "Intermediate" kann in
der Reaktion 1 zum Produkt 1(B) reagieren
und kann in der Reaktion 2 zum Produkt 2(C)
reagieren. Produkt 1(B) ist thermodynamisch
weniger stabil als Produkt 2(C) (Enthalpie(C2)<Enthalpie(B1)) Die Reaktion 1 hat eine deutlich geringere Aktivierungsenergie als
die Reaktion 2. Bei kinetischer Kontrolle herrscht ein Mangel an Energie. Die Reaktion wird dann den Weg gehen, der mit den geringsten Energieberg beinhaltet, also den Weg zu Produkt 1 (B) (über die Reaktionskoordinate I) Kinetische Kontrolle liegt vor bei - niedriger Temperatur ("Kalt") - kurze Reaktionszeiten und/oder bei
- Vorliegen eines Katalysators Dann gilt das WEGSCHEIDERsche Prinzip: Die schnellste Teilreaktion (i.A. mit der geringsten Aktivierungsenergie) bestimmt den Reaktionsverlauf. Wenn genug thermische Energie vorhanden ist, also bei - hohen Temperaturen und - langen Reaktionszeiten herrscht thermodynamische Kontrolle. Dann kann das System fast eben so leicht den Energieberg der Reaktion 2 zu erklimmen wie den
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