Elbemodell Hamburger Yachthafen

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Formal Metadata

Title
Elbemodell Hamburger Yachthafen
Alternative Title
Model of the River Elbe at Hamburg Marina
Author
Schledding, Thomas
Contributors
Klemens Uliczka (wissenschaftliche Betreuung)
Bernd Hentschel (wissenschaftliche Betreuung)
Kuno Lechner (Kamera)
Thomas Gerstenberg (Ton)
Abbas Yousefpour (Schnitt)
License
CC Attribution 4.0 International:
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Identifiers
IWF Signature
C 13227
Publisher
Bundesanstalt für Wasserbau (BAW)
Release Date
2010
Language
German
Producer
IWF (Göttingen)
Production Year
2008

Technical Metadata

IWF Technical Data
Video-Clip ; F, 3 min

Content Metadata

Subject Area
Abstract
Den Yachthafen von Hamburg, bei Wedel an der Unterelbe, passieren u. a. große Containerschiffe, die mit ihren Bug- und Heckwellen die Yachten in ihren Liegeplätzen beeinflussen. In der Dienststelle Hamburg der Bundesanstalt für Wasserbau baute man ein maßstäbliches Ausschnittsmodell der Elbe und des Yachthafens. Hier werden bei Einzelfahrten und bei Begegnungsfahrten der Wasserstand, die Wellenhöhe und -ausbreitung dreidimensional erfasst und ausgewertet. Exakte Messmethoden ergaben, dass neben einer Reduzierung der Schiffsgeschwindigkeit eine Linienmole vor der Hafeneinfahrt eine bauliche Variante ist, um schiffserzeugte Strömungen und Wellenhöhen im Hafenbereich zu reduzieren.
Big container ships pass the marina of Hamburg, situated close to Wedel at the lower River Elbe, and affect the moored yachts with their bow and tail waves. A scale model of the River Elbe and the Hamburg marina was built up in the Hamburg office of the BAW. Water level, wave height and wave propagation during individual trips and encounters are measured in three dimensions and are analysed. A line jetty in front of the harbour entrance is a possible structural modification - as precise measuring methods showed - used in addition to a reduction of the ships' speed.
Keywords
Wellenausbreitung
Seeschifffahrt
physikalisches Modell
3D-Rotationslaser
Linienmole
Überlagerungseffekte
Wellenumformung
Begegnungsfahrt
Einzelfahrt
Heckwelle
Bugwelle
Yachthafen Hamburg
Wasserbau
hydraulic engineering
Hamburg marina
bow wave
tail wave
individual trip
encounter trip
wave transformation
effects of superposition
line jetty
3D rotation laser
physical model
shipping
wave propagation
Container ship
Hydraulic engineering Yacht
Position Ship
Strömung
Strömung
Widerstandsmessung Measurement Aircraft technology
MIS Computer animation Strömungsgeschwindigkeit
Der Yachthafen von Hamburg, bei Wedel an der Unterelbe. Hier passieren auch große Containerschiffe, die mit ihren Bug- und Heckwellen die Liegeplätze
der Yachten beeinflussen. Wie kann man diese Belastungen vermindern? In der Dienststelle Hamburg der Bundesanstalt für Wasserbau hat man dieses Modellbecken mit einer Größe von 100 m x 35 m gebaut. Die maximale Wassertiefe beträgt 0,7 m Yachthafen und
Modellschiffe haben den Maßstab 1:40.
Die Vorbereitungen für den Versuch sind abgeschlossen und
die Fahrt des Versuchsschiffes
kann beginnen. Hier wird
bei Einzelfahrten und bei Begegnungsfahrten Wasserstand, Wellenhöhe und -ausbreitung drei-dimensional erfasst und ausgewertet. Die Erfassung
der Bewegungen der Schiffe erfolgt berührungslos. Die
jeweilige Position des Schiffes wird ebenfalls registriert.
Durch Wellenumformung und Überlagerungseffekte der langperiodischen Wellen will man die Strömung in der Hafeneinfahrt reduzieren. Vor dem Yachthafen baute man
die hier links zu sehende Linienmole ein, als eine Möglichkeit, um Strömungen und
Wellenhöhen im Hafenbereich zu reduzieren. Um das Strömungsverhalten besser
sehen und analysieren zu können, gibt man Tracer auf die Wasseroberläche.
Tracer machen die Stärke der Strömung zwischen Linienmole und Hafeneinfahrt
sichtbar. Ihre Bewegungen erfassen Kameras. Den Wasserstand
ermittelt man über Widerstandsmessungen. Die Messungen
der Schiffsbewegungen erfolgen mit diesen 3-D-Rotationslasern.
Im Messcontainer laufen alle Informationen zusammen. Hier werden sie verarbeitet und analysiert. Mit den
Ergebnissen der Modellversuche entsteht ein Gutachten. Eine Linienmole als eine der untersuchten Varianten - die grünen Linien - reduziert die schiffserzeugte Strömungsgeschwindigkeit in der Hafeneinfahrt am deutlichsten. Sie könnte also eine Lösung des Problems vor der Yachthafen-Einfahrt sein.
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