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Eigene Wege zu Open Access an HAW in der Peer-to-Peer-Strategieberatung

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Formale Metadaten

Titel
Eigene Wege zu Open Access an HAW in der Peer-to-Peer-Strategieberatung
Serientitel
Anzahl der Teile
18
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CC-Namensnennung 3.0 Deutschland:
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Abstract
Im Herbst 2023 startete das Projekt "Peer-to-Peer-Strategieberatung für Hochschulleitungen als Werkzeug zur Etablierung einer gelebten Open-Access-Kultur an Hochschulen für angewandte Wissenschaften" (P2P.OA.HAW). Ziel des Projektes ist, ein Peer-to-Peer-Strategieberatungskonzept für Hochschulleitungen zur Etablierung einer gelebten Open-Access-Kultur an Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu erproben. Der Fokus liegt auf der Identifizierung hochschuleigener Entwicklungsbedarfe in den Bereichen Strategie, Struktur, Organisation und Prozesse und der Awareness-Steigerung der Leitungsebene für Open Access förderliche Maßnahmen sowie deren Umsetzung. Durch das Vorhaben wird ein Werkzeug verfügbar und offen nachnutzbar gemacht, mit dem Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen den Wandel hin zu mehr Open Access an ihrer Institution unterstützen können. In Anlehnung an die P2P-Beratung des Hochschulforums Digitalisierung werden Hochschulleitungen von HAW durch Angehörige der Leitungen anderer Hochschulen oder Wissenschaftseinrichtungen in der Rolle von „Critical Friends“ auf Augenhöhe in einem strukturierten Prozess bei der Identifizierung, Konzipierung und Umsetzung eigener Entwicklungsziele und -wege begleitet und beraten. Das Projekt startet im April 2024 in die operative Phase nachdem Anfang März erste Partnerhochschulen ausgewählt wurden. Für Herbst 2024 sind die ersten Beratungstage geplant, nachdem die Partnereinrichtungen im Rahmen eines Selbstberichts eine umfassende Analyse des Ist-Zustands unternommen haben. Der Vortrag stellt Motivation und Rahmenbedingungen des Projekts dar: Was sind die Herausforderungen der HAW? Wie reagiert das Konzept P2P-Beratung auf diese spezifischen Herausforderungen? Und die ersten Erfahrungen in der Projektumsetzung von P2P.OA.HAW werden in den Blick genommen: Welche Erfahrungen konnten bei der Auswahl der Hochschulen für die ersten Beratungsrunde, bei der Identifizierung der Peers und der Begleitung der Hochschulen bei ihrem Selbstbericht, gesammelt werden?
Computeranimation
Vorlesung/KonferenzBesprechung/InterviewComputeranimation
Also, auch noch mal von mir uns herzlich willkommen. Wir sind Emilia Mikauch und Jasper Bayermann. Wir sind einmal von der Hochschule Bielefeld, wie Frau Ick,
und von der Universität Konstanz. Wir führen das Projekt Peer-to-Peer UAHAW, Peer-to-Peer Strategieberatung für Open Access an Hochschulen für angewandte Wissenschaft. Zusammen durch, wir machen das nicht alleine. In der Leitungsfunktion sind eben auch noch Frau Ick, eben auch von der Hochschule Bielefeld und Martina Benz,
von der Universität Konstanz beteiligt. Wir haben weitere institutionelle Einbettungen. Einmal dadurch, dass unsere Grundidee, zu der wir gleich ausführlicher kommen, vom Hochschulforum Digitalisierung kommt. Manchen sagt das vielleicht was, manchen nicht.
Da können wir vielleicht in der Diskussion noch kurz darüber sprechen. Und wir übernehmen eben eine Grundidee von Ihnen. Und deswegen sind wir auch immer mal wieder mit Ihnen im Kontakt, tauschen uns aus. Genau, dafür herzlichen Dank. Durch die institutionelle Nähe mit der Universität Konstanz
sind wir auch mit dem Open Access Network immer wieder im Austausch und können von deren Expertise, Kontakten profitieren. Wir sind, wie einige Projektvorstellungen, die an diesen Tagen stattfinden, eben auch ein vom BMBF gefördertes Projekt in der aktuellen Linie.
Gut, dann kommen wir quasi zum mehr Inhaltlichen. Wir quasi nähern uns unserem Projekt mit diesen vier Fragen. Was ist die Peer-to-Peer-Strategie-Beratung zu Open Access NHW überhaupt? Wie läuft die Peer-to-Peer-Strategie-Beratung zu Open Access ab? Also mehr zeitlich und weniger konzeptionell.
Und dann kommen wir zum zweiten Teil. Wo stehen wir jetzt? Und was ist uns bisher aufgefallen? Was haben wir gelernt? Welche Schlüsse können wir für die nächste Runde, für die späteren Runden ziehen? Okay, kommen wir zur ersten Frage. Hier ist dieser etwas sperrige Ersatz oder Zweisätze aus unserem Antrag.
In der Peer-to-Peer-Strategie-Beratung zu Open Access wird die Begleitung und Beratung von Hochschulleitungen an HAW durch Angehörige der Leitungsebene anderer Hochschulen oder Wissenschaftseinrichtungen in der Rolle als Critic Fans auf Augenhöhe pilotiert. Dies geschieht bei der Identifizierung, Konzipierung und Umsetzung
eigener Entwicklungsziele und Wege im Handlungsfeld Open Access. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber Antragsformulierungen sind häufig sehr dicht und nicht auf den ersten Blick verständlich. Und deswegen haben wir die wichtigen Anteile hier einmal farblich hinterlegt,
um das irgendwie alles greifbarer zu machen. Richten wir unseren Blick quasi als erstes auf das Rote und quasi mit dem Icon, mit der Zielscheibe und der Checkliste. Das dieses rot Unterlegte beantwortet die Frage, bei was eigentlich beraten werden soll bei der Peer-to-Peer-Strategie-Beratung
zu Open Access, nämlich bei der Identifizierung, Konzipierung und Umsetzung eigener Entwicklungsziele und Wege im Handlungsfeld Open Access. Dann quasi gehen wir nach links oben. Bei jeder Beratung wird irgendwer beraten. Wer soll da beraten werden? Die Hochschulleitungen an HAW.
Deswegen Peer-to-Peer-OH HAW. Durch wen sollen die beraten werden? Durch Angehörige, das finden wir jetzt quasi in blau, deswegen das Auge da auf Augenhöhe. Durch Angehörige der Leitungsebene anderer Hochschulen oder Wissenschaftseinrichtungen in der Rolle als Critical Fans.
Und dann haben wir noch quasi dieses kleine, orange, aber deswegen nicht weniger wichtige Wort pilotiert. Was meint pilotiert? Wir übernehmen dieses Konzept der Peer-to-Peer-Strategie-Beratung eben vom Hochschulforum Digitalisierung. Das ist so ein Think Tank, der sich mit Hochschullehre primär beschäftigt.
Und die Digitalisierung von Hochschullehre und die haben dieses Konzept der Peer-to-Peer-Strategie-Beratung für diesen Bereich, füllen sich schon seit Jahren erfolgreich durch. Und wir übertragen dieses Konzept jetzt auf den Bereich Open Access an HAW. Und wir wissen eben noch nicht quasi, wie gut das funktioniert, ob wir Dinge anpassen müssen,
ob andere Teilformate sich genauso gut eignen, wie sich das bei der Peer-to-Peer-Strategie-Beratung des Hochschulforums Digitalisierungs funktioniert. Deswegen werden wir auch quasi am Ende jedes Beratungsdurchlaufs
eine ausführliche Evaluation mit den jeweiligen Hochschulen machen. Und das Ziel des Projekts, das ist es dann am Ende, also 2026, nachdem wir zwei Durchlänge mit A2 Hochschulen hatten, ein quasi Konzept zu haben, wie wir das auch danach möglichst noch weiterführen können, dass wir auch veröffentlicht werden und zugänglich machen.
Okay, jetzt haben wir so quasi den Kern, was die Idee ist und schon einmal angeschaut und kommen zu der Frage, wie läuft das eigentlich ab? Und hier gibt es im Prinzip die folgenden Kernelemente.
Das ist einmal quasi, sobald sich eine Hochschule bei uns beworben hat und an unserem Programm teilnimmt, dass sie einen Selbstbericht schreibt. Und zu dem Selbstbericht gibt es einen Leitfaden von uns, bei dem die Hochschule ihren aktuellen Stand zu Open Access analysieren, unter die Lupe reflektieren soll.
Während dieses Zeitraums suchen wir mit der Hochschule nach gemeinsamen Peers, also nach Experten, die der Hochschule für ihre spezifischen Herausforderungen helfen kann. Und währenddessen gibt es ein kleines Begleitprogramm, wo die Teilnehmenden und Hochschulen sich untereinander kennenlernen
und eben die Peers kennengelernt werden. Dann kulminiert das Ganze in einem sogenannten Hochschulbesuch oder Beratungsbesuch. Das sind dann zwei intensive Tage vor Ort in der Hochschule, wo wir vom Projektteam kommen und auch die Peers vor Ort kommen. Und in zwei Tagen ein intensives Workshopprogramm durchgeführt wird,
wo die Hochschulleitung, die Peers, die Bibliothek, die Forschenden zusammenkommen und über die jeweiligen Herausforderungen sprechen und Lösungsansätze entwickeln sollten. Wir nehmen das Ganze quasi auf, protokollieren alles, was an diesen Tagen entsteht
und fertigen mit den Peers zusammen einen Empfehlungsbericht für die Hochschule an. Der geht dann an die Hochschule zurück und dem hoffen wir, können die dann wirklich was anfangen. So, schematisch. Hier ist jetzt quasi einmal, wie das Ganze zeitlich abläuft
und damit quasi kommen wir auch zum, ich finde, spannenderen Teil. Was haben wir bisher? Genau, hier stehen wir aktuell. Wo stehen wir jetzt gerade? Bevor ich auf unsere Begleitworkshops, die wir im Vorfeld abgehalten haben eingehe,
möchte ich darauf eingehen, wie wir die Hochschulen ausgewählt haben und wie die Peersuche abgelaufen ist und wie wir die Peerteams zusammengestellt haben. Wir haben im letzten Jahr, Anfang Dezember unseren Aufruf zur Interessenbekundung veröffentlicht.
Daraufhin haben sich mehrere Hochschulen bei uns beworben und zusammen mit Vertretenden von OA Network haben wir zwei Hochschulen für den diesjährigen Durchlauf ausgewählt. Das wären zum einen die Hochschule Rhein-Wahl in Kleve und Kamp-Lindt-Fort
und die Ernst-Abe-Hochschule in Jena. Und wir freuen uns sehr, mit beiden Hochschulen zusammenarbeiten zu dürfen. Jetzt stellt sich die Frage, wer diese beiden Hochschulen denn eigentlich beraten soll. Wir haben einen Pool an Expertinnen zusammen gesammelt, die wir dank des Netzwerkes von OA Network, dank der Kontakte unserer Projektleitung
und von verschiedenen HAW-Communities zusammenstellen konnten und haben aus diesem Pool gezielt Personen ansprechen können, die auf die Herausforderungen der jeweiligen Hochschule passgenau zugestimmt sind. Hier können Sie die Peerteams der beiden Hochschulen sehen beraten.
Also für die Hochschule Rhein-Wahl beraten Ursula Arning, Friederike Borchardt und Olga Burkova und für die Ernst-Abe-Hochschule Jena beraten Lukas Burkardt, Günter May und Susanne Stauder. Wir freuen uns sehr, dass wir so ein starkes Team jeweils an Expertinnen zusammenstellen konnten.
Was man hier vielleicht hervorheben sollte, ist, wie ein jeweiliges Team zusammengestellt ist. Nämlich, dass zum einen eine Hochschulleitung jedes Mal vertreten ist, die Hochschulentwicklungs- und Beratungserfahrung hat, mindestens eine Person, die bibliothekarische und Open Access-Fachexpertise mitbringt und eine weitere Person speziell auf die jeweiligen Herausforderungen der Hochschule zuschnitten ist.
Und da die Herausforderungen an HAW derart individuell, sei es in der Größe, in den Ressourcen, in der Einrichtung, in Finanzierungsfragen sind, begegnen wir eben da mit diesem passgenauen Peer-Team und der Adressierung auf Leitungsebene,
was eben durch unser Projekt ermöglicht wird. Jetzt habe ich versprochen, dass ich noch auf unsere Begleitworkshops zu sprechen komme. Wir haben zwei Workshops im Vorfeld veranstaltet. Im ersten Begleitworkshop haben die beiden teilnehmenden Hochschulen sich kennengelernt,
konnten sich austauschen und wir haben ihnen einen Leitfaden vorgestellt, mit dem sie den Selbstbericht, der ihnen helfen soll, den Selbstbericht zu erstellen. Und im zweiten Workshop haben die jeweiligen Hochschulen ihre Peers kennengelernt.
Und damit kommen wir auch schon zur letzten Frage. Was ist uns aufgefallen? Den ersten Punkt, den wir schon aus den ersten Info-Terminen von interessierten Hochschulen mitgenommen haben, ist, dass der Wunsch besteht, Open Access und Open Science zusammenzudenken. Und ein weiterer Punkt, den wir aus der ersten Runde auf jeden Fall mitnehmen,
ist organisatorischer Natur. Acht Monate für einen Beratungsdurchlauf sind sehr ambitioniert. Das Anfertigen des Selbstberichts, die Terminkoordination, die Planung der Beratungstage, das braucht Zeit. Insbesondere die gemeinsamen Termine zwischen den Peers und den teilnehmenden Hochschulen zu finden,
ist eine Challenge. Und durch die vom BMBF gerammten Start- und Endpunkte für einen Beratungsdurchlauf ist die Vorbereitungszeit, fällt da eben in die Sommerpause. Und das ist eine kleine Herausforderung für uns. Wenn wir die Strategieberatung jenseits der Projektförderung weiterhin anbieten können,
dann wäre es sinnvoll, wenn wir vier statt zwei Hochschulen beraten könnten und die Einberatungsdurchlauf von acht auf zwölf bis 14 Monate ausgeweitet werden könnte.
Jetzt sind wir inhaltlich eigentlich schon fertig und wollten nur noch zwei kleine Punkte loswerden. Erstens wollten wir für das rege Interesse im Vorfeld und auch das Interesse der potenziellen Peers in unserem Pool danken und auch für die Offenheit und Bereitschaft der teilnehmenden Peers und teilnehmenden Hochschulen.
Auch ohne OR-Network und ohne die Unterstützung vom HFD wäre unser Projekt so gar nicht möglich gewesen. Und das folgt ein kleiner Werbeblock, denn nach den Beratungstagen oder nach dem Beratungsdurchlauf ist vor dem Beratungsdurchlauf unser nächster Aufruf zur Interessenbekundung für den zweiten Durchlauf
wird Anfang Dezember veröffentlicht. Wenn Sie also Teil einer Hochschule sind, die gerne durch Expertinnen bezüglich OR beraten werden möchte, dann freuen wir uns auf Ihre Interessenbekundung und damit würden wir abschließen und freuen uns auf Rückfragen aus der Runde. Vielen Dank.