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basemap.de Aktuelles und Ausblick

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Formale Metadaten

Titel
basemap.de Aktuelles und Ausblick
Serientitel
Anzahl der Teile
119
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Genre
Abstract
Im Vortrag wird der aktuelle Stand des Projekts basemap.de der amtlichen deutschen Vermessung (AdV) vorgestellt. Es handelt sich um mehrere kostenfrei nutzbare Dienste und zunehmend auch der entsprechenden Quelldaten, die in regelmäßigen, kurzen Abständen aktualisiert zur Verfügung stehen.
Schlagwörter
14
67
CONSULTANT <Datenbank>ExpertensystemGeodätische LinieEchtzeitsystemQR-CodeWeb-SeiteInformationDatenintegrationCONSULTANT <Datenbank>SoftwareALT <Programm>MomentenproblemKerndarstellungProzess <Informatik>Digitales ZertifikatNeuroinformatikTaskMinimumBitProjektive EbeneGruppenoperationProdukt <Mathematik>Elektronisches ForumPunktEDV-BeratungDienst <Informatik>StörungstheorieMapping <Computergraphik>ElementargeometrieWeb SiteKonsistenz <Informatik>Physikalisches SystemMAPGüte der AnpassungZahlenbereichBitmap-GraphikDatenverwaltungSelbst organisierendes SystemComputerarchitekturRegulärer GraphVorlesung/KonferenzComputeranimation
VektorKanteElementargeometrieMomentenproblemMaßstabMAPTaskBenutzerbeteiligungDatenkompressionInformationsspeicherungSoftwarePlastikkarteComputeranimation
SoftwareentwicklungProzessautomationDatenaufbereitungDatenbankÜbergangMomentenproblemEckeDienst <Informatik>Gebäude <Mathematik>KommunikationRollbewegungMultiplikationsoperatorSichtenkonzeptPlastikkarteBitKartesische KoordinatenMAPStrömungsrichtungMigration <Informatik>Office-PaketProdukt <Mathematik>EinflussgrößeBenutzerbeteiligungSystemverwaltungGruppenoperationSpeicherabzugCase-ModdingProzess <Informatik>PackprogrammBitmap-GraphikSoftwareentwicklerEndliche ModelltheorieNichtlinearer OperatorCoxeter-GruppeZeichenvorratSoftwareTelekommunikationStandardabweichungService providerProjektive EbeneDichte <Stochastik>Computeranimation
Coxeter-GruppeVektorraumGüte der AnpassungMereologieMAPTesselationBitmap-GraphikGeradeElektronische PublikationSystemverwaltungPhysikalische GrößeVerschlingungDateiSoftwareAbstandComputeranimation
SQLLINUXPostgreSQLProxy ServerOpen SourceSoftwareQuellcodeVersion <Informatik>InternetdienstDatenflussSoftwareentwicklungSwitch <Kommunikationstechnik>MAPMomentenproblemPunktwolkeGenerator <Informatik>SoftwareProdukt <Mathematik>MultiplikationsoperatorServerSoftwaretestElektronische PublikationDatenbankVektorraumDifferenteDatenflussMereologieTesselationViewerProzess <Informatik>FehlermeldungFiletransferprotokollDatenstrukturProgrammierumgebungProfil <Strömung>TexteditorGeradeUpdateStreuungsdiagrammLaufzeitsystemProzess <Physik>DateiAchtInstanz <Informatik>ComputeranimationVorlesung/Konferenz
TOUR <Programm>Windows AzureAtomarität <Informatik>SPEWeb logTemporale LogikZurücksetzung <Transaktion>AchtSoftwaretestProdukt <Mathematik>Profil <Strömung>GeradeSoftwareDatenbankParallele SchnittstelleNichtlinearer OperatorComputeranimation
Zurücksetzung <Transaktion>SoftwareTemporale LogikPunktwolkeOpen SourceGesetz <Physik>Elektronische PublikationTexteditorPunktFrequenzVektorraumQuellcodeDichte <Stochastik>MereologieKategorie <Mathematik>SoftwareService providerGebäude <Mathematik>PunktwolkeParallele SchnittstelleGefangenendilemmaMAPProdukt <Mathematik>Open SourceParametersystemBitRechter WinkelInverseKollaboration <Informatik>KonditionszahlGüte der AnpassungTranslation <Mathematik>RichtungDifferenteUnrundheitElementargeometrieElektronisches ForumOffene MengeGeodätische LinieGruppenoperationBiproduktStreuungsdiagrammMomentenproblemSupremum <Mathematik>DesktopTclDateiComputeranimationVorlesung/Konferenz
Vorlesung/Konferenz
Ja, dann guten Morgen aus Hamburg zur zweiten Session des heutigen Tages. Wir starten mit einem Vortrag von Arnulf Kristl über basemap.de.
Ich würde alle bitten, im Anschluss an den Vortrag Fragen zu stellen über unser Online-System oder hier an die Teilnehmenden aus dem Saal. Wer noch nicht im Online-System ist, kann das über die QR-Codes machen und dann sich an den Fragen beteiligen. Arnulf, bitte sehr.
Danke, ja. Huch, bin ich aber laut. Das ist gut. Ich bin ein bisschen aufgeregt. Jemand hat gestern gemeint, du bist noch nicht aufgeregt. Was soll das denn? Ich bin jedes Mal aufgeregt, das ist furchtbar. Weil ich gestern Abend um eins beschlossen habe, den Vortrag noch mal komplett umzuschreiben.
Ich werde jetzt also durch einen unvorbereiteten Vortrag stolpern, so wie ich das immer mache, also nichts Neues. Ich wollte eigentlich den Vortrag von letztem Jahr wiederhalten, dann habe ich gesagt, das kannst du nicht bringen. Das sind ja doch einige Leute, die das schon mal gesehen haben. Deswegen habe ich das jetzt alles noch mal komplett neu gemacht. Ich muss diese blöde Mütze da aufziehen, weil ich es seh euch sonst nicht. Da ist so helles Licht. Aber ich möchte gern sehen, wie ihr reagiert.
Basemap.de, amtliche Karten, Geodaten für Deutschland. Und Geodaten ist so ein bisschen in Klammern da, weil das ist ein Kartografie-Projekt. Und die Geodaten sind so ein bisschen abfall. Und das Ganze nennt sich Basemap.de. Da ist die Webseite, da könnt ihr bitte gerne drauf gehen, euch das angucken.
Da gibt es total viele Informationen. Unter anderem Dank Gianni, der hier vorne sitzt und die Webseite für uns da betreut. Und ja, mein Name ist Arnulf Kristl. Ich arbeite für die Firma Terrestris GmbH und KUKA.G. Bin dort Senior Consultant und wollte eigentlich noch so ein ISO-Logo damit einbauen.
Hab das aber nicht gefunden in der Eile, die ich hatte. Wir sind jetzt ISO-zertifiziert. QM, 9001. Macht ja jeder irgendwie total langweilig. Zertifizierung finde ich sowieso doof. Aber als wir durch den Prozess gegangen sind, fand ich das richtig spannend, was wir da noch dazugelernt haben. Das heißt, das Zertifikat hinterher ist wahrscheinlich dem Pfifferling nicht wert.
Aber durch den Prozess mal zu gehen, ist echt eine gute Sache. Und Metaspacial ist so mein Hobby. Da bin ich agiler Project-Moderator. Meine Aufgaben im Projekt basemap.de sind agiles Management und Organisation und Moderation und ein bisschen Beratung in der Technik und der Architektur.
Und dieser Vortrag gibt es auch als Online-Slide-Show und die heißt immer so. Und die ändert sich auch regelmäßig. Schreibt da mir was rein, wenn ich einen neuen Vortrag habe, die wird immer größer. Also das ist schon ein relativ dickes Ding hier inzwischen geworden. Da ist relativ viel Information drin. Dann kann ich empfehlen, sich das mal anzugucken.
Übersicht. Was machen wir heute? Wir gucken uns mal die Produktgruppe basemap.de an. Dann stelle ich das Team kurz vor, das Verfahren. Und dann geht es um Daten und um Software. Und ich habe das mal Opposing Workflows genannt. Software versus Daten. Und das fand ich das spannende Thema heute. Wie geht man denn mit sowas um? Die Katharina Lub ist hier, mit der habe ich gestern gesprochen.
Die macht nämlich sowas. Datenintegration, Datenintegration ganz unten im Keller. Die muss nicht mehr mit Leuten reden. Die sitzt am Computer und importiert Daten und macht die schön. Und das ist genau das, was wir in dem Projekt hier auch machen. Dann haben wir noch ein bisschen Trivia und einen Ausblick. Also die Produktgruppe basemap.de.
Da gibt es ein Webraster WMS. Wer weiß, was ein OGC-WMS ist. Hahaha, alte Frage. Dann gab es den WMTS. Das war dann schon irgendwie ein bisschen besser. Und darüber stellen wir auch einen Schummerungsdienst bereit. Und das eigentlich Neue ist dann das Webvektor. Webvektor ist eigentlich auch nicht so richtig neu.
Und das ist immer der Punkt, wo ich merke, ich werde alt. Oder irgendjemand hat heute gesagt, ich bin alt. Ich bin Baujahr 70 und habe mit der FOSGIS und OSGEO und so vor 20 Jahren den ganzen Kram da Anfang schon begleitet. Und habe mich jetzt öfter gefragt, wo sind denn die neuen jungen Leute, die die Gegenkonferenz zu FOSGIS machen?
Das haben wir nämlich damals gemacht. Wir haben gesagt, wir müssen eine Konferenz machen gegen diese SRE, Webinfo und wie sie alle hießen damals, die großen Player. Die sind ja heute alle weg. Und jetzt stelle ich mir vor, es müsste mal was Neues geben. Bin also gespannt, wer eine Idee hat, was es da neuen, neuen, coolen Sachen gibt. Wo passiert der heiße Scheiß? Weil ich kriege das irgendwie nicht mehr mit. Ich bin da zu alt für.
Also Webvektor und dann wie gesagt so als Abfallprodukt Geo-Packages. Und das ist ganz interessant. Das ist eigentlich kein Abfall, sondern das ist der eigentliche Kern der ganzen Sache. Aber als wir angetreten sind, 2018 war der Auftrag von der ADV, die Karte der Zukunft zu bauen. Und um das zu tun, brauchen wir natürlich die Daten. Und dann kommt da eine schöne Karte raus.
Die haben wir jetzt und die Daten haben wir auch. Und ab, korrigiere mich jemand, 6. Juni oder so, sind die dann auch alle Open Data. Im Moment sind sie das noch nicht. Bei einigen Bundesländern schon, aber noch nicht bei allen. Dann haben wir viele andere Sachen noch. Und dann nochmal 3D. Das habe ich letztes Jahr aber ausführlich gezeigt. Das lohnt sich, das mal anzugucken.
Da steckt auch Software drin, die der Jochen Topf mich gebeten hat, mal irgendwie ein bisschen zu pushen, dass die auch auf GitHub landet oder irgendwo wo das wiederverwertet werden kann. Da sind glaube ich ganz coole Sachen drin. Und dann haben wir die basemap.de P10 Raster. Das ist das neueste Produkt. Das ist wieder eine Karte und ich werde sehr abfällig darüber sprechen.
Bitte seht mir das nach. Aber wenn man sich das anguckt, dann ist es das hier. Super, oder? Wenn ich da jetzt reinzoome, dann sieht man, das ist so eine Rasterkarte. Und ich weiß nicht so genau, wer braucht denn das heute noch? Wer will sowas haben, wenn man daneben sowas hat,
das dann flächendeckend zur Verfügung ist? Ich gehe jetzt mal hier an so eine Kante. Also das eine im Hintergrund ist ein Vektor. Und im Vordergrund, das ist diese P10-Karte. Also ich meine, wenn ich im Hintergrund das sehe und das im Vordergrund, also das ist ja irgendwie 90er-Jahre-Stil-Karte, was wir da machen.
Jetzt muss ich nochmal darauf zurückkommen, unser Auftrag war, eine Karte herzustellen. Und unter anderem, wer kennt noch die DTK 10 und so und TK 25, TK 50? Das müssen wir immer noch bedienen. Und das ist im Moment echt ein Problem, weil es gibt keine Web-Kartografie, die das wirklich kann.
Wenn man jetzt nämlich anfangen muss, nicht nur Modell generiert zu generalisieren, sondern auch Geometrien zu verschieben, also Verdrängung. Da ist der Rhein und dann ist eine Straße und dann ist eine Autobahn und dann ist ein Zug und dann ist noch ein Wanderweg und man möchte das alles sehen, dann muss man das irgendwie auseinanderschieben, damit man das überhaupt sehen kann. Und wenn ich das, was ich da produziert habe,
aber dann wieder ins Netz stelle und jemand anderes überlagert seine eigenen Daten darüber, dann ist plötzlich das Restaurant auf der anderen Seite von der Autobahn. Und das ist natürlich scheiße. Das kann man nicht machen. Das heißt, was wir hier an Papierkarten produzieren, wird später mal wirklich nur auf Papier existieren. Und das, was ich jetzt hier mache, ist eigentlich unzulässig. So eine Rastakarte, die einen festen Maßstab hat,
wie man hier schön sehen kann, der wird dann nicht schöner, wenn man reinzoomt, neben einem Dienst zu setzen, der eben doch schöner und präziser wird. Egal, wie tief man da reingeht, da sind wirklich die Daten alle drin. Ja, so viel zu dem Basemap DE P10 Rasterprodukt,
was richtig viel Arbeit und Zeit gekostet hat und man sich wirklich fragt, wie viel davon brauchen wir noch? Wer will diese Karte haben, mach mal meine Hände hoch. Kann jemand bitte ein Foto machen? Weil dafür haben wir echt viel Zeit versenkt für diese P10 und in Zukunft dann eben noch eine P25, P50, P100, P100, P100, P100, P100, P100, P100, P10.
Wer braucht denn so was? Das ist jetzt ein bisschen ein ernstes Thema, ich hab das letztes Jahr auch schon angesprochen, wenn Krieg ist, dann stehen die Leute mit dem Handy da und das ist das erste, was nicht mehr funktioniert und dann ziehen sie ihre Papierkarte raus. Und das ist jetzt ein blödes Thema, aber es ist ja gerade um die Ecke passiert das gerade schon seit zwei Jahren.
Ununterbrochen, werden da Bomben geworfen und man muss sich verteidigen oder keine Ahnung. Ich bin Zivildienstleistender gewesen, kenne mich da nicht so aus. Aber das ist einer von den Kunden, die wir wirklich haben, und zeigt auch wieder, dass die Bundeswehr nicht da ist. Aber gut. Ja, das haben wir schon gesehen, haben wir schon angeguckt, das ist alles schön und gut. Und so sieht das aus, wenn es 3D ist, mit Gelände dahinter.
Das ist jetzt die Karte, die ich gerade gezeigt habe. Gucken wir uns mal an, wer hat denn das alles gemacht? Das Team. Plus minus 20 Menschen, 25, 30, es wechselt immer ein bisschen mehr oder weniger. Aus Landesvermessungsämtern, BKG, eine Kreisverwaltung ist dabei und zwei Dienstleister.
Aus dem Vermessungswesen, Kartografie, Softwareentwicklung, Verfahrensmanagement und neuerdings auch Wirkbetrieb. Großen Dank an das BKG, da sitzt hier auch irgendwo jemand, die machen das richtig gut. Das zeugt dann, dass wir produziert haben, auch rauszustellen, dass andere das nutzen können. Entwicklung und Kommunikation läuft über die üblichen Tools, die man da so hat.
Und diese Team arbeitet jetzt, wir haben mal so eine kleine Liste gemacht, in alphabetischer Reihenfolge an. 3D-Gelände, Anwendungsbeispiele, Entwicklung, Aufbau, Wirkbetrieb, Automatisierung, Basemap-Viewer, Betreuung, Basis-Views, Mod-P-Views, Basis-Views, Mod-VT-Views, Betreuung, Core-Table, Basis-Views. Ihr seht schon, das geht weiter, wir sind erst bei D. Datenaufbereitung, Datenbank, Geoprocessing, Datenbank, Administration, Entwicklung,
Datenimport, Länderbetreuung, Datenübergabe, ZSGT, DB-Sicherung. Ich gehe da überhaupt gar nicht überall rein. Import, BKG-Daten, HKDE. Wer weiß, was HKDE ist? Das sind Hauskoordinaten, DE, das sind so Umringe von den Gebäuden. LOD2, da gibt es eine Entwicklung, da gibt es auch Anwendungsbeispiele, ein bisschen Masterportal machen wir noch nebenbei.
Da gibt es Metadaten, Migrations-Tabellen, OGC-Feature-API, das soll jetzt in Zukunft dann auch das aktuelle Webfektor-Angebot ergänzen. Da gibt es eine PQS, das ist die Produkt- und Qualitätsstandards der ADV, da müssen PDF-Dokumente geschrieben werden, auch so Dinge müssen wir tun. Dann gibt es Projektgruppen, die geleitet werden müssen, Rastarchiv, das gebaut wird,
das sind diese Präsentationsausgaben, Rastarisierung, Relief, bla bla bla und so weiter. Es ist unglaublich, was wir alles tun. Mit 8 VZE. Und das fordert Respekt.
Danke, das ist super. Was haben wir für ein Vorgehenmodell? Das Vorgehenmodell ist agile Softwareentwicklung, habe ich auch letztes Mal schon erzählt, auch langweilig, Backlog-Refinements, User-Stories. Wer macht agile Softwareentwicklung, macht das alles schon? Okay, so ungefähr 5%, aber es wird mehr.
Ich bin ungeduldig, ich dachte, das würden das alle schon machen, aber das dauert dann immer 10 Jahre, bis es sich durchgesetzt hat. Da gibt es verschiedene Rollen mit dem Business-Owner, die sehen so aus, die haben das Geld in der Hand. Dann gibt es die Stakeholder, die sehen nicht so aus, aber es ist trotzdem lustig. Und wer ist denn das, diese Stakeholder? Wer hat jetzt eigentlich einen Stake in den Daten?
Die öffentliche Verwaltung, Bürger, Einsatzkräfte, Bundeswehr, Dienstleister, OpenStreetMap? Das sehe ich jetzt hier noch nicht, aber wäre ja in Zukunft vielleicht interessant und OSM ist ja mit dem BKG im Gespräch, bin mal gespannt, was da noch kommt. Im Moment geht das noch nicht, weil die öffentliche Verwaltung immer noch kein richtiges Open Data macht. Gehen wir doch mal zu den Daten.
Was haben wir da? Basis-DLM, DGM-5, DLM-1000 und so weiter. Und die Datenaktualität ist per Mausklick direkt zu sehen. Das ist die Datenaktualität und wenn ich jetzt mal suche nach 2024, dann sieht man, das ist echt richtig aktuell, was wir da an Daten drin haben.
Ein paar sind auch noch von 2023. Das sind die Länder, die so ein bisschen langsamer sind oder schon auf die Git-7 umgestellt haben. Und deswegen können wir das im Moment nicht importieren. Wir müssen ja entweder Git-7 machen oder Git-6. Dazwischen, da kann man ja nicht gleichzeitig machen. Und das ist gerade so ein Übergang. Am 1. April, kein April-Scherz, soll das dann laufen,
dass wir alles auf Git-7 umgestellt haben. Mal sehen, ob wir das hinkriegen. Wo ist mein Vortrag hin? Ein Vortrag ist weg. Den noch mal klein. Da ist er wieder. So, dann geht es weiter.
Noch mehr Daten sind da drin. Der Ständige Ausschuss für Geografische Namen, das der Staggen, Verwaltungsgrenzen, Wikidata, Alkes und so weiter. Community-Daten. Nach wie vor ist die Frage offen, wie machen wir das, mit OpenStreetMap da zusammenzuarbeiten? Wir wissen es nicht. Wir versuchen das, aber es ist schwer.
Ergänzung, Plausibilisierung, Zusammenführung, das sind alles so Stichwörter, die einem einfallen zur Kooperation einer Potenziellen mit OpenStreetMap. Aber ob das klappen wird, müssen wir mal gucken. Was setzen wir Software ein? Linux, Docker, GitLab, das ist der Infrastruktur-Kram. Dann noch mal SQL-Skripte. T-Rex, vielleicht in Zukunft B-Box,
da sind alle ganz interessiert dran. Da gab es gestern einen sehr guten Vortrag von Birman. Dann haben wir einen VT-Rastakonverter. Das ist jetzt mit einem Link versehen, den gibt es auf GitHub. Der nimmt also Vektor-Teils und baut aus denen Rastakacheln. Warum würde man so etwas Bescheuertes tun? Man tut das, weil viele Geoportale noch gar keine Vektor-Teils können. Aber WMS und WMTS sehr wohl.
Deswegen generieren wir in regelmäßigen Abständen aus den Vektor-Teils einen riesen Haufen Rastakacheln, die dann statisch sind, aber schnell. Dann gibt es einen MBSDL-Editor. Das ist der Mapbox Style Definition Language Editor. Mit dem man die 500 kartografischen Ebenen, die wir in der Karte haben, um die schön zu machen,
auch gesammelt, parametriert verändern kann. Wenn ich also die Graustufen ändern möchte, dann muss ich das jetzt nicht in dieser 17.000 Zeilen großen Datei... Hab ich die noch irgendwo? Ich sehe hier meinen Switcher nicht. Das ist blöd. Egal. Das ist also eine sehr große kartografische Datei. Wenn ich jetzt da ein bisschen
blassere Farben haben möchte, dann muss ich natürlich das entweder in diesen 17.000 Zeilen per Suchen und Ersetzen austauschen, oder ich nehme diesen MBSDL-Editor und kann das mit dem dann parametriert machen. Dann gibt es einen QS-Viewer und einen VT-Legend-Generator, weil Legenden sind in VectorTales nicht so richtig gut und der baut jetzt aus der
VectorTales, die wir haben, automatisiert eine Legende, die man dann anzeigen kann. Was haben wir für Umgebungen? Wir brauchen Datenimport, wo die Länder ihre NBA-Daten in einen FDP-Server stecken, aus dem sich dann eine Datenbank skriptisch rauszieht, diese neuen Daten und die prozessiert.
Und wenn es funktioniert, eine Quittungsdatei in den FDP-Server liegt, damit die Länder wissen, jawohl, hat funktioniert, wir können den nächsten Differenz-Update da reinlegen. Dann werden die VectorTales prozessiert, hergestellt und bereitgestellt, dann gibt es den VTV-Rastergenerator, ein WMS, ein WM-Test, Teiler-Eerzeugung auf Desktop, PC im Amt, das ist dieser MBSDL-Editor, weil das muss man nur manchmal machen,
und eine unabhängige Umgebung, skalierbar, Cloud, was auch immer. So sieht das aus und das läuft alles im Moment auf einem einzigen Server. Das ist natürlich völlig unmöglich, weil DevOps sagt uns, wir brauchen einen Test, ein Staging und eine Produktionsumgebung, also mindestens vier Instanzen davon.
Und die DevOps-Tools dafür sind alle da. So sieht dann die Organisationsstruktur aus, das sieht man unten wieder diese liegende Acht. Alles wunderbar, so macht man das heute in der Cloud. Code, Plan, Build, Test, Release, Deploy, Operate und Monitor. Und Cloud-Ready DevOps zwischen Dev und Pod müssen Test und Staging
und Umgebung eingezogen werden. Das ist eine Folie aus meinem letzten Vortrag. Und das müssen wir jetzt durchgestrichen. Weil wir haben was Neues erfunden. Wir haben nämlich ein Problem zwischen Datenplus und Softwareentwicklung, die sind gegenläufig. Die Softwareentwicklung, das wir jetzt lange und genügel von Dev, Tests, Sec, Ops da immer gesehen haben, aber die Daten, die brauche ich ja schon in dem Dev, weil sonst kann ich die neuesten
Probleme, die auftauchen, gar nicht bearbeiten. Wenn ich die aber in Dev habe, wie kommen sie dann in Pod? Weil es ist ja eine Quittungsdatei, die an die NBR geht, die geht immer nur einmal. Wenn ich das einmal quittiert habe, dass es funktioniert, dann kriege ich den nächsten Update. Also muss ich den Test irgendwie mit den Daten machen. Und der Datenfluss erzeugt täglich neue Fehler, die zum Beispiel aber erst in der
Karte im QS ganz am Ende des Prozesses sichtbar werden. Und das QS findet vor dem Deployment wirklich Betrieb Fehler, behebt diese Fehler, dann muss aber alles neu gerechnet werden. Wenn man dann so ganz Deutschland neu rechnet, das nimmt schon ordentlich Zeit in Anspruch. Deswegen ist dieses Dev-Test-Zack-Dings-Obs irgendwie, wenn man sich das dann anguckt, ich gehe jetzt nochmal auf einen
externen Link, dann sieht man diese ganzen schönen Bilder und die sehen alle gleich aus. Das sind so liegende Achten. So macht man das heutzutage. Aber da kommen wir nicht mit weiter. Die einzigen, die da mal überlegt haben, dass es auch anders gehen muss, ist Microsoft, von denen habe ich diese Folie gestohlen. Und da ist jetzt aus der Produktion
und Test und Development, die Datenbank ist genauso groß und auch so aktuell. Aber da sind keine Linien in dieser Pipeline A. Ich weiß nicht, wie das gehen soll. Keiner kann mir das erklären. Wenn also einer weiß, wie wir das machen, dann bin ich da sehr offen. Aber wir haben was Neues erfunden. Das ist die Temporal Dev-Test-Zack-Prot-Obs Pipeline.
Und die funktioniert so, dass wir am ersten eines Monats die Entwicklung machen bis zum zehnten, vom ersten bis zum fünften, 25. parallel Datenimport machen, das ist Ops. Dann vom 8. bis 21. Test Software und Fixed Data und das Testing. 22. bis 21. Freeze Deploy, das ist Staging.
Dann haben wir 22. bis 24. Produktion, das ist wieder Ops. 25. bis 27. QS, Fixed Rollback, wenn es schief gegangen ist, das ist Dev und Test. Und ganz am Ende haben wir Delivery, das ist dann wieder Ops. Alles klar? Nur im Februar gibt es keine neuen Daten, weil er hat nur 28 Tage.
Also Opposing Workflows, Software versus Daten. Und die Dilemma- zusammenfassung ist jetzt, wir haben auf der einen Seite Software, Plan, Develop, Test, Staging, Produktion und parallel dazu Import, Prozessierung, Qualitätssicherung, Bereitstellung und Produktion. Ihr seht schon die rechte Hälfte ist Deutsch, die linke Hälfte ist Englisch. Das heißt, es gibt da irgendwie offensichtlich keine Lösung für uns.
Also wie gesagt, das ist ernst gemeint, wer von euch eine Lösung hat für dieses Problem, bitte sprecht mich an oder direkt die Aktion für den Smartmapping AG haben. Für große, regelmäßig aktualisierte Geodaten benötigen wir eine invers liegende Acht im Prozess. Die habe ich noch nicht gefunden. Ein bisschen Trivia, eine Minute habe ich noch.
Wir haben 12 Personjahre Arbeitszeit reingesteckt oder 120 Monate. 484, 85 Arbeitswochen, 2400 Tage, 19.000 Stunden, das übertickt sich im Getreck, ich habe es jetzt nicht aktualisiert, die Folie ist auch von letztem Jahr. Das ist die Sprintstatistik und hier sieht man das Backlog, das ist dieser grüne Bereich.
Das ist alles, was wir noch tun wollen, das ist, was noch vor uns liegt, was wir wirklich noch vorhaben. Uns hieß jetzt, dass eigentlich unsere AG, so wie das Stoppschild, das mir da gerade gezeigt wird, jetzt dann langsam zum Ende kommt, das wird aber so nicht funktionieren. Ausblick DevOps und Cloud muss sehr differenziert betrachtet werden.
Die Arbeitsbedingungen werden schwieriger, es ist wenig Personal, es sind viele Ausfälle, es ist viel online, was wir machen müssen, aber Open Source ist here to stay, Open Data ist fast da und die AG Smart Bank hat Verharmliches geleistet. Vielen Dank.
Herzlichen Dank für den Vortrag und ich finde das ganz toll, dass das erste, was eingegangen ist, keine Frage war, sondern nur ein Lob und zwar, ich lese es einfach vor, weil ich finde es ganz toll, an dieser Stelle soll betont werden, Basemap ist eines der besten Produkte der deutschen Geowelt
der letzten Jahre, tolle Arbeit. Also ich finde das ist auch ein Applaus wert. Das ist cool und ich möchte unbedingt ganz dringend das Weitergeben an das Team, weil ich bin da nur so eine Quatschstante, die vorne steht und ein bisschen moderiert.
Die wirkliche Arbeit, die kommt von den 20, 25 Leuten, die aus den Ämtern da kommen. Super und das kommt auch an. Ok, dann eine weitere Frage. Du hast gerade erwähnt, dass am 6. Juni die grundlegenden Daten als Open Data bereitgestellt werden. Warum denn der 6. Juni, warum dieser Stichpunkt ändert sich da was?
Keine Ahnung, da ist irgendein Gesetz, das dann greift und gültig wird und hat eine Übergangszeit von 16 Monaten, bis es dann irgendwie soweit ist, das hat der ehemalige Vorsitzende von der ADV auf der Intergeo letztes Jahr gesagt. Wahrscheinlich ist Datum auch falsch, aber irgendwann Juni, Juli, so kommt das Zeug und dann ist es da. Ok, weißt du, ob da auch noch andere Daten von anderen Bundesländern betroffen sind?
Alle Bundesländer. Alle Bundesländer, ok. Und hochwertige geografische Daten gehören zu den Daten, die freigestellt werden müssen. Wir gucken mal, welche Ausreden sie wieder finden, um es doch nicht zu tun. Aber es wird kommen, auf jeden Fall, hundertprozentig.
Ok, dann wurde gefragt, ob du noch was zu den OGC-Features sagen könntest. Ah, eine coole Sache. Nee, da guckt euch den Vortrag vom Pilmin an, das kann ich jetzt nicht drauf eingehen im Detail. Das kommt auf jeden Fall und das Mapbox-Zeug ist ja eh schon map-libre geworden
und das wird gut, auf jeden Fall. Ok, dann als Datenquelle hast du Alkis erwähnt und was genau stammt denn aus den Alkis-Daten? Ist Alkis auch bei den Bundesländern Datenquelle, die keine Alkis-Daten als Open Data bereitstellen
oder wo kommt ihr da an die Daten dran? Die Alkis-Daten laufen auch rein, von denen dürfen wir die Gebäudeumringe nehmen. Noch nicht so ganz offiziell, noch nicht überall, aber wir nehmen die Gebäudeumringe, weil die sind im Moment zum Teil richtig alt, weil die aus dem LODM da reingerechnet werden und da haben wir sie bisher bezogen und die sind dann zum Teil zehn Jahre alt. Die Karte ist superaktuell und die Gebäude sind halt von vorgestern, das ist Mist.
Deswegen dürfen wir da jetzt diesen Teil von Alkis schon mal mit reinnehmen. Ok, danke. Du hast gerade die Zusammenarbeit mit OpenStreetMap angesprochen, da kam auch direkt eine Frage. Das glaube ich wohl. Also ein OpenStreetMapper schreibt, er versteht jetzt nur gerade Chinesisch.
Was kann er tun, um die Übersetzung Chinesisch Deutsch zu bekommen? Und wie er damit auf den Stand kommt, dass man als OpenStreetMapper sozusagen unterstützender tätig wird? Keine Ahnung. Der Jochen Topf ist vielleicht auch irgendwo hier und der ist jetzt beim Foskis genau für solche Fragen auch da.
Dann gibt es gute Kooperationen mit dem BKG, die Wirkbetriebsbereitsteller sind, aber denen natürlich die Daten nicht gehören. Das heißt, es läuft alles wieder zurück auf die Daten, dass sie OpenData werden, hoffentlich im Sommer. Aber wir müssen ja auch sehen, wir sprechen über amtliche Daten. Das ist nochmal anders als OpenStreetMap. Das heißt, so ein direktes Reinarbeiten in die amtlichen Daten sehe ich nicht.
Was ich aber sehe, ist eine Plausibilisierung, dass man mal guckt. Wir rechnen mal alles dagegen. Wo gibt es denn zum Beispiel Feuerwehren in Deutschland? Und das hat jetzt einer mal analysiert. Der Andreas Schmidt hat sich Mühe gemacht und hat geguckt. Es gibt so 5.000 ungefähr und 2.500 sind in den USM und 2.500 in den amtlichen Daten.
Passt aber nicht zusammen. Das heißt, wir wissen nicht, wo die Feuerwehren sind. Und sowas irgendwie zusammenzuführen, das fände ich schon mal eine coole Sache, wenn wir das angehen könnten. Auf jeden Fall. Ich gucke einmal in den Saal. Gibt es hier aus dem Saal, da gibt es eine Frage da auf der rechten Seite von mir aus.
Moin Moin, du hattest erwähnt MBSDL. Wo kann man sich das mal anschauen? Kann man sich das irgendwo schon anschauen? Ich habe die Frage jetzt nicht ganz verstanden.
MBSDL, darum ging es. Das ist der Mapbox Style Editor. Das ist kein schöner Name, weil es ist ja eigentlich jetzt mehr Bibri. Den muss man jetzt MLSBL irgendwie umnennen. Das ist eine Software, die ist in TCL programmiert. Wer kennt noch TCL oder hat damit geschrieben? Ja, cool. Ihr könnt damit weiterarbeiten.
Das ist eine Desktop Software, mit der man diese Daten, die Style-Dateien sich reinladen kann und dann dort parametriert verändern kann. Dass man eben nicht mit dem Text-Editor einzeln in der Datei rumswitchen muss. Das ist einfach nur ein Tool, das bei irgendjemandem auf dem Desktop läuft. Und dann macht er das einmal, wenn der Style sich geändert hat.
Und dann wird diese Style-Datei hingelegt. Und in der Style-Datei steht ja, welches Vector-Kachel-Archiv er nehmen soll und wie es dann angemalt werden soll. Beantwort? Gibt es das irgendwo? Das gibt es auf Nachfrage, aber leider noch nicht auf GitHub oder GitLab oder so. Aber bitte Kontakt aufnehmen mit basemap.de, da gibt es ein Support-Ticket.
Je mehr ihr das Support-Ticket dort nutzt oder die Support-Hotline, umso mehr wird auch zurückkommen. Wir warten wirklich darauf, dass Leute das nutzen wollen und uns mal fragen, was sie brauchen. Wir wissen es ja nicht. Ich schaue nochmal, gibt es weitere Fragen hier aus dem Saal? Da gibt es noch eine Frage.
Und zwar wegen der Lizenz. Was für eine Lizenz sollen dann die Daten, zum Beispiel die LOD-2-Daten für ganz Deutschland, welche Lizenz würde das dann haben? Und wenn die Lizenzeigentümer quasi die einzelnen Länder sind, müssten dann alle einzelnen Länder jeweils genannt werden als U-Heber oder basemap.de?
Da gibt es ein Dokument zu, das ist aber ein Einseiter zum Glück, ein PDF-Dokument. Ich habe es jetzt, fährt das jetzt nicht so schnell hier, aber da steht genau drin, was man reinschreiben muss. Das Unsinn, Contributed By und Copyright. Und wenn man das drinstehen hat, kann man das nutzen. Okay, dann herzlichen Dank dir.
Bevor wir diese Session beenden, noch die ganz wichtige letzte Frage. Nutella mit oder ohne Butter? Die meisten votes? Mit Butter. Okay, dann haben wir das auch beantwortet. Wir treffen uns im Biddel vor.