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Workout Package Drums, Besen Wischfigur - medium Tempo, Videotutorial 15/15

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Formale Metadaten

Titel
Workout Package Drums, Besen Wischfigur - medium Tempo, Videotutorial 15/15
Serientitel
Anzahl der Teile
15
Autor
Mitwirkende
Lizenz
CC-Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International:
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Identifikatoren
Herausgeber
Erscheinungsjahr
Sprache

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet
Genre
Abstract
Videotutorial 15: Besen Wischfigur - medium Tempo. Siehe auch zugehörige PDF-Datei mit Notentext: Leseübungen 1-4
Schlagwörter
Vorlesung/Konferenz
Vorlesung/Konferenz
Vorlesung/Konferenz
Computeranimation
Transkript: Deutsch(automatisch erzeugt)
So, nachdem wir in dem vorangegangenen Video die Balladentechnik besprochen haben, geht es jetzt eine Stufe höher. Wir gehen jetzt in den Medium-Bereich. Man könnte sagen, die Figur, die dem zugrunde liegt, halbiert sich.
Ich gehe kurz zur Tafel, zeig das. Zuvor hatten wir ganze Kreise. Jetzt müssen wir halbkreis. Das sind die Viertel. Und was wir üben lernen werden, ist sozusagen eine rhythmische Pyramide.
Ohne diese Pyramide kommt es zu keinem Ausdruck, weil wir wollen ja nicht nur einpattern, spielen oder wischen, sondern wir wollen ja variieren und auch, naja, klau. Versteht sich von selbst. Also, die Viertel. Auch hier kommt der Impuls wieder durch diese kurze Beschleunigung zustande.
Das kann unterstützt werden durch die Finger, aber das ist in erster Linie sozusagen das Handgelenk. Also, wenn es irgendwie geht, bitte nicht mit dem ganzen Arm oder ganzen Unterarmen, sondern das passiert eigentlich hier, vorne im Handgelenk und die Finger können das unterstützen.
Diese Übung ist sehr wichtig, um einfach sich so zu konditionieren.
Auf diese Bewegung möglichst präzise, nah am Felrand. Sehr klar, mit dem Tempo wird der Radius kleiner, aber wir verlieren dann auch an Volumen. So, jetzt gehen wir von den Viertel zu den Achtel. Ich spiele sie erstmal.
Grundsätzlich ist es mal so, dass die Viertel gleichzeitig wischen.
Bei den Achteln ist es praktisch das Sticking eines Double Strokes zugrunde, also rechts,
rechts, links, links, rechts, rechts, links, links. Wenn wir jetzt so einen Popgroove haben und wollen den wischen, auch hier ist dann natürlich,
wenn der Backbeat gewünscht ist, der wäre dann in dem Fall eins und zwei mit der linken Hand oben auf 2 und 4 und den wissen wir ja jetzt mittlerweile erreichen wir durch,
indem wir den Schaft mit aufs Fell bringen. Okay, jetzt würde ich an der Bass drum arbeiten. Leseübung eins, aber auch zwei.
Also wills sagen zunächst mal Leseübung Viertel, Achtel und dann Leseübung Viertel, Achtel und Sechzentel. Sie haben es gesehen, ich kann die Achtel shuffeln und ich kann sie binär spielen.
Gerade wenn ich jetzt zum Beispiel in einem Kontext Bossanova bin und ich brauche mehr Akzente als nur ein Backbeat, dann müsste ich lernen in diese Figur Akzente zu integrieren.
Also ich kann zum Beispiel Positionen abspielen, dass ich sage, ich spiele erst mal die Eins und Drei und dann spiele ich die Eins und die Drei und dann die Zwei und Vier und Zwei und Vier und also Eins, Drei, Eins, Drei, Eins und Drei und so weiter.
Bevor ich in die Leseübung gehe, Blatt eins, würde ich vielleicht erst mal so was machen,
feste Positionen spielen. Unterschätzen Sie nicht, dass das mit der, oder anders, der Satz anders. Bitte Geduld haben, das dauert eine Weile, bis sich diese Figur etabliert hat, bis man die Akzente spielen kann und bis man auch mal mit der Bass drum dazuspielen kann.
Das braucht immer einen Prozess der Unabhängigkeit, den man sich da erarbeiten muss. Jetzt kommen wir von den Vierteln, von den Achteln zu den Triolen. Jetzt wird es ganz schön tricky. Ich spiele erst mal. Bislang bewegen wir uns immer nach innen sozusagen, zum Körper könnte man sagen, egal ob oben
oder unten, aber jetzt gibt es auch eine Bewegung nach außen, das verdeutliche ich noch mal kurz an der Tafel. Die Viertel, die Achtel, jetzt kommen die Triolen, Einerlei, Zweierlei, Dreierlei, Viererlei,
Zweierlei, Dreierlei, Viererlei. Die Bewegung der Achtel-Triolen ist Hand to Hand, wir hatten vorher die Achtel geschaffelt
oder nicht, das war rechts, rechts, links, links, jetzt ist es wieder Hand to Hand. Ich mache das mal in Zeitlupe.
Wenn man die Hände teilt, ist ja klar, ich höre nur mal die Rechte, dann sind das Viertel-Triolen
vom Beat aus und die linkeren sind die Viertel-Triolen, eine Achtel versetzt. Das ist eine tricky Figur, da muss man sich wirklich Zeit lassen, aber auch hier sehr schön ist es ein Konzept, ich kann an jeder Stelle, an der ich möchte, von den Viertel in die Achtel in die Triolen wechseln und das ist sehr wichtig, wenn ich zum Beispiel
frasieren möchte, will inzwischen im Kontext von einem Shuffle.
Aus der Achtel-Figur bildet sich natürlich auch das Swing-Pattern. Das Swing-Pattern ist ein Mix aus Viertel auf eins und drei gleichzeitig und auf Achtel
auf zwei und vier. Und wenn ich Swing spiele, dann möchte ich frasieren, dann möchte ich variieren und das ist auch toll, wenn man dann eben die Triolen spielen kann.
Vielleicht wichtig, dass Sie in Erinnerung haben, wenn Sie frasieren in Viertel-Achtel,
oder Triolen, Sie können immer entscheiden zwischen gewischt oder wischen und schlagen.
Das ist der dynamische Unterschied, den wir generieren, den wir gestalten können sozusagen. Und wenn eine Bewegung mal ein bisschen drin ist im Körper, dann sollte man möglichst schnell mit der Bass-Tramp beginnen, also nicht erst sehr viel mit den Händen arbeiten
und dann sich lange Zeit lassen und dann erst mit der Bass-Tramp, weil es ist mühsam, man muss es wirklich immer beides auf Vordermann bringen und aneinander angleichen. Wir kommen zur dritten Wischfigur und das ist die Figur für schnellere Tempi. Auch hier möchte ich erstmal spielen zum Hören.
Also ich wollte zeigen, dass man in verschiedene Stile reingehen kann, man kann Jazz spielen,
man kann Latin spielen damit, man kann New Orleans spielen, man kann Funk spielen, man kann Biner spielen und Terner. Die Bewegung ist eigentlich einfacher als die vorangegangene Bewegung, weil sie hat nur zwei Frasierungen, nämlich die Ausgangsbewegung, die orientiert sich an der horizontalen Desnär.
Sagen wir mal, das sind Viertel und Achtel kommen hinzu und die Achtel gehen in die Lücke und ziehen der rechten Hand hinterher.
Sie können sehen, dass die Bewegung nicht wirklich gerade ist, sondern eher ein Oval.
Geht die Hand nach außen, zieht sie einen Tick nach oben, geht die Hand nach innen wieder zum Körper, zieht sie nach unten. Das wäre sonst so Scheibenwischerartig und entspricht gar nicht unserer Ergonomie, wenn wir wirklich versuchen, ganz gerade zu wischen. Es geht ein Stück nach oben, ein Stück nach unten, ich zeig das nochmal an der Tafel. Es ist nicht wirklich ein Kreis oder so, es ist ein Oval, hoch, runter, ein bisschen hoch,
ein bisschen runter, ein bisschen hoch, ein bisschen runter, Ausgangsbewegung, jetzt verdoppel
ich und die linke Hand zieht der rechten hinterher und geht in die Lücke und so generiere ich sozusagen aus Viertel und Achtel oder aus Achtel und Sechzehntel. Das ist ja je nachdem, wo ich den Puls setze, wenn ich also zum Beispiel in einem Swing-Kontext
spiele, dann bewegt man sich ja doch in der Regel auf Viertel und Achtel. Ich würde hier nicht zählen 1 und 2, äh 1 e unter, 2 e unter, sondern ich zähle 1,
2 und 3 und 4 und spiele hier bei einem Halftime Schaffel, würde ich hier ein Sechzehntel zählen. Okay, was Sie machen müssen ist erstmal, dass Sie diese Bewegung etablieren und dass
sie auch durchaus in einem hohen Tempo spielbar ist. Versuchen Sie sehr darauf zu achten, dass die Impulse, die den Rhythmus markieren, wirklich am Fellrand geschehen, nicht schon auf der Hälfte, dann kommt man nämlich in dieses
Scheibenwischer-Modus, wirklich außen, sonst geht Ihnen der Sound flöten, dann ist es nur noch sowas. Dann ist unten drunter nichts mehr, das kann man auch zum Beispiel mit den Händen getrennt üben, dass man mal eine Weile die rechte und eine Weile die linke Hand übt.
Und es geht auch um Tempo tatsächlich in diesem Fall, weil wir wollen ja eventuell auch ganz, ganz schön flotte Sachen spielen. Sie entscheiden, in welcher Stilistik es geht, aber die Grundvoraussetzung dafür ist wie
immer die Independence der Bassdrum und auch eine Independence innerhalb der Akzente, so würde ich also zum Beispiel jetzt mal üben mit den Akzenten. Ja also Vierergruppen und dann die Positionen abtrommeln, dann vielleicht in den Vierergruppen
Doppelpositionen. Das ist die Voraussetzung oder der Weg, der dann in die Leseübung führt, wo die Patterns
nicht mehr regelmäßig sind, sondern unregelmäßig. Man kann wirklich sehr, sehr schöne Sachen damit machen und es gibt noch eine Alternative
zu dieser Figur, wenn Sie dynamisch noch einen draufsetzen wollen, dann kann man in Passagen ruhig auch mal die rechte Hand nicht wischen, sondern tappen und das ist besonders schön bei so Latin Sachen, finde ich.
So, ich hoffe, dass Ihnen das genauso viel Spaß macht wie mir.
Ich habe es eingangs schon gesagt, ich liebe das Thema Besen. Ich habe so viele Workshops dafür gegeben für dieses Thema, zu diesem Thema, ich habe ein Buch geschrieben vor vielen, vielen Jahren, danach kam eine DVD, Print-Workshops, Workshops
vor Ort, das mache ich nach wie vor und das liebe ich sehr und was ich auch ganz besonders schön finde daran, ganz simpel, man kann das überall tatsächlich tun. Sie können auch zu Hause auf einem Pizzakarton üben oder auf einer Zeitung, also man muss nicht in den Proberaum und ist ja auch mal schön, wenn es eben mal nur um diese Wischfiguren
geht. Wir sind am Ende mit unseren 15 Videos, mit unseren Tutorials, nochmal ganz herzlichen Dank für alle, die mitgewirkt haben, es ist ja immer viel drum herum, was Sie jetzt hier nicht sehen, da steht zum Beispiel der Michi Schmidt, ein Student hier am IMM, der bedient
die Kameras, da ist der Freddy Seifert, der macht den Sound und die Jungs werden das schneiden und hat großen Spaß gemacht, ich hoffe, dass Sie das inspiriert, dass Sie Ideen dazu bekommen und wünsche Ihnen viel Freude mit Ihrem Spiel und bestimmt sehen wir uns mal irgendwo auf einem Workshop oder auf einer Klinik, alles Gute, bis bald, tschüss.