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Sprachpolitik, Sprachenmanagement und Mehrsprachigkeit in Unternehmen: Ein Interview mit Prof. Dr. Christian Efing

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Sprachpolitik, Sprachenmanagement und Mehrsprachigkeit in Unternehmen: Ein Interview mit Prof. Dr. Christian Efing
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Abstract
In diesem Video, das Teil des Kurses "Digitale Kommunikation in Organisationen und Institutionen" ist, gibt Prof. Dr. Christian Efing einen Einblick in die Themenkomplexe Sprachpolitik, Sprachenmanagement und Mehrsprachigkeit in Unternehmen. Ein Schwerpunkt liegt auf sprachlich-kommunikativen Anforderungen im Kontext von Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie auf Mehrsprachigkeit als Ressource.
Schlagwörter
Besprechung/InterviewComputeranimation
ComputeranimationBesprechung/Interview
ComputeranimationBesprechung/Interview
ComputeranimationBesprechung/Interview
ComputeranimationBesprechung/Interview
ComputeranimationBesprechung/Interview
ComputeranimationBesprechung/Interview
ComputeranimationBesprechung/Interview
ComputeranimationBesprechung/Interview
Transkript: Deutsch(automatisch erzeugt)
Die sind eigentlich unlösbar und trennbar verbunden mit allen anderen beruflichen Kompetenzen. Also Sprachkompetenz ist nicht nur Voraussetzung, sondern elementarer Bestandteil von beruflicher Handlungskompetenz. Und das ist auch etwas, was in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat auf verschiedenen
Gründen, unter anderem auch beispielsweise aus Gründen der Digitalisierung, aus Gründen, die im juristischen Bereich liegen, dass beispielsweise Dokumentationspflichten geschaffen worden sind, dass es Maßnahmen wie Sicherheitsunterweisungen, Hygieneunterweisungen geben muss. Das sind alles Prozesse, die jenseits von rein manuellen Tätigkeiten die Sprache in
den Vordergrund stellen. Es muss kommuniziert werden, gelesen, geschrieben, gesprochen werden und das auf verschiedensten Ebenen. Das heißt, wenn wir hier von Sprache reden, die relevant ist, dann reden wir nicht unbedingt nur von der Standardsprache des Deutschen, sondern es geht um ganz spezifische Register, die im Gegensatz gerade auch zur Alltagssprache in beruflichen Kontexten relevant sind, also
insbesondere die Fachsprache natürlich, aber auch die sogenannte Berufssprache oder das Register der Bildungssprache. Je nach zur Verfügung stehenden Ressourcen, Aufwand und auch personellem Einsatz und vor
allen Dingen Zeit gibt es da verschiedenste Möglichkeiten. Also ganz einfach kann man natürlich erstmal anfangen, indem man sich bestimmte Berufsbilder anguckt, die in dieser Organisation vorkommen. Zu diesen Berufsbildern gibt es tendenziell Ausbildungsverordnungen oder da kann man einfach mal so eine sogenannte Ordnungsmittelanalyse machen, das heißt, man sieht wirklich einfach
Papier durch, was steht in den Ausbildungsverordnungen, gerade auch dann für den sprachlich-kommunikativen Bereich, was beherrscht werden muss. Man kann aber auch Stellenanzeigen des entsprechenden Unternehmens oder entsprechender Berufe sich durchschauen, ob da eventuell schon sprachliche Anforderungen formuliert werden.
Und dann gibt es im Prinzip im Bereich der Empirie zwei verschiedene Möglichkeiten, wo man differenzieren muss zwischen einem eher quantitativen und einem eher qualitativen Ansatz. Wenn man quantitativ vorgehen möchte und jetzt nicht nur auf einen Betrieb schaut, sondern beispielsweise auf eine Branche und wissen möchte in Deutschland generell in dieser Branche, wie sieht es da in den Betrieben aus und ist das vergleichbar zwischen verschiedenen
Betrieben, dann bietet es sich natürlich an, eher mit Fragebögen, die standardisiert sind zu arbeiten, da hat man die Möglichkeit einer relativ hohen Rücklaufquote, aber hat natürlich auch keine Möglichkeit nachzufragen oder dergleichen. Also das heißt, über die Versendung von Fragebögen, gegebenenfalls noch ergänzt durch das telefonische
Nachfragen in den Betrieben, im Gegensatz dazu würde es sich eben anbieten, wenn man jetzt qualitativ arbeitet und beispielsweise einen Betrieb fokussiert, dass man wirklich in den Betrieb geht, dass man teilnehmend beobachtet oder vielleicht dann doch auch er nicht teilnehmend beobachtet. Also das heißt, im Sinne eines Shadowing tatsächlich Mitarbeiter in bestimmten Berufen
begleitet über einen möglichst langen Zeitraum, damit auch das Beobachterparadoxon nicht mehr durchschlägt und da dann versucht, alles mit einem vorher zusammengestellten Leitfaden oder Kriterienraster zu beobachten, was es an sprachlichen und kommunikativen Tätigkeiten
gibt, sowohl im schriftlichen wie im mündlichen Bereich. Das heißt, man kann sich vorher Listen machen, wo man sagt, ich möchte insbesondere Textsorten oder Diskurspraktiken, die ich beobachte, inventarisieren, kann dann auch Strichlisten über die Häufigkeit führen. Zu einer Beobachtung, die dann zwangsläufig natürlich auch immer nur einen kleinen Einblick eines bestimmten Zeitraums darstellt, kann ich dann leitfadengestützte Interviews führen
mit den Betreffenden, um zu gucken, inwiefern meine Beobachtungen denn repräsentativ waren. Also ist das, was ich jetzt in den zwei Wochen vielleicht oder in dem Monat beobachtet habe, ist das eigentlich verallgemeinerbar generell für ein bestimmtes Berufsbild. Ich kann das gegebenenfalls noch unterstützen, indem ich dann eine Dokumentenanalyse im Betrieb
natürlich auch mache. Das heißt, wenn die Betriebe das zulassen, kann ich im Intranet, in Ordnern und dergleichen gucken, was ist da in den Ablagen, was für Textsorten müssen offensichtlich regelmäßig geschrieben werden. Und im Idealfall könnte man, wenn man dann in die Detailanalyse gehen möchte, natürlich auch noch darum bitten, dass man Gespräche, die regelmäßig stattfinden, aufzeichnen
darf. Dann hat man die Möglichkeit, auf der Mikroebene sozusagen sich anzugucken, was heißt es denn überhaupt, eine Präsentation zu machen, eine Moderation im Rahmen dieses Unternehmens zu führen. Die Ausbildung, insbesondere erstmal, ist natürlich so eine Art Übergang zwischen allgemeinbildender
Schule und dann Berufstätigkeit und ist insofern tatsächlich ein Spezialfall für Sprache und Kommunikation in Unternehmen.
Denn hier geht es noch ganz stark um eine ganz gezielte Wissensaneignung, nicht nur eine Wissensanwendung. Im Rahmen der Weiterbildung habe ich schon ein solides Fundament, das ich immer mal weiter erweitern möchte. Aber in der Ausbildung werde ich eben konfrontiert mit, im Gegensatz zum schulischen System vorher völlig neuen Anforderungen, das sind die zum Teil schon angesprochenen Register.
Ich habe auf einmal viel mehr mit Fachsprachen zu tun oder auch in der innerbetrieblichen Kommunikation mit Berufssprache, das ein Register ist, das ja auch zu sozialen Zwecken eingesetzt werden kann und dazu kommen sicherlich Textsorten, die völlig neu sind und mit denen man in der schulischen Phase noch nicht konfrontiert war. Das heißt, in der Schule musste man Erörterungen schreiben, Aufsätze schreiben, musste man
sich lang ausbreiten, argumentativ und wenn man mit Auszubildenden spricht, dann merkt man, die neue große Herausforderung der Ausbildung ist, dass auf einmal ganz andere Aspekte wichtig sind in der Sprache, nämlich Effizienz, Präzision und dergleichen, also oft wird dann gesagt, in der Schule mussten wir schwafeln, jetzt müssen wir alles auf den Punkt bringen und
das zu lernen ist das Elementare, das heißt, es sind völlig neue Arten von Tätigkeiten im Bereich, insbesondere des Lesens und des Schreibens, wir haben eigentlich einen völlig neuen Textbegriff, weil viel auf einmal nicht mehr aus linearen Texten besteht, sondern aus Tabellen, die ausgefüllt werden müssen, aus diskontinuierlichen Texten, die multimodular
aufgebaut sind, aus Bildern, Grafiken und sprachlichen Elementen und das Lesen, das ich dann im Vergleich vielleicht auch zu späteren Berufstätigkeiten habe, ist aber noch eines, das sehr stark auf Wissensaneignung eben angelegt ist, das heißt, die sprachlichen Anforderungen im rezeptiven Bereich, Lesen insbesondere von Fachtexten, sind sicherlich höher als
im späteren Beruf, im späteren Beruf hat man ja Texte, die man nennt das auch funktional lesen muss, während das Lesen der Wissensaneignung ein sogenanntes studierendes Lesen ist, würde man jetzt Funktionallesen im Beruf, das heißt, das was man liest, das möchte man dann direkt anwenden, man möchte es nicht zwangsläufig behalten, so ein bisschen wie bei einer Bedienungsanleitung
eines Smartphones zum Beispiel, das wollen sie einmal einrichten, dafür müssen sie es einmal anwenden können, aber sie müssen nicht behalten, was da stand. Was Fremdsprachen angeht, das hängt natürlich sehr von der Branche, dem Ausbildungsbetrieb und dem Qualifikationsniveau der Auszubildenden ab, das heißt, da stellt man fest, je niedriger das Qualifikationsniveau
umso weiter weg sind eigentlich Fremdsprachen, umso weniger spielen sie eine Rolle, das ist dann auch tendenziell etwas in höheren Berufen, glaube ich, was nicht unbedingt geschult wird, sondern was mehr oder weniger als Englischkenntnisse zumindest in dem Bereich dann auch vorausgesetzt wird.
Es ist absolut sinnvoll, das zu trennen nach den verschiedenen Lernorten und auch innerhalb der Schule muss man natürlich dann nochmal differenzieren, reden wir über die allgemeinbildende Schule oder reden wir über die berufliche Schule, also ist es sozusagen schon begleitend
zu einer Ausbildung oder ist es noch vorbereitend auf dem Beruf. Wenn man sich mal die KMK-Beschlüsse anguckt für den Hauptschulabschluss, was in den Bildungsstandards für den Hauptschulabschluss steht, dann ist da sehr explizit formuliert, dass die Aufgabe des Deutschunterrichts ist, auf die berufliche Tätigkeit und das berufliche Kommunizieren vorzubereiten und man könnte
da erwarten, dass dementsprechend Deutschunterricht eigentlich schon ausbildungs- oder berufsvorbereitend stärker ausgerichtet ist. Dem ist leider nicht so, also wir haben immer noch einen sehr traditionellen Deutschunterricht, der einen Fokus auf insbesondere natürlich später auch am Gymnasium dann auf Literaturunterricht und nicht auf Sprachunterricht legt. Es geht
wenig darum, dass auf fachsprachliche Aspekte und berufsspezifische oder zumindest generell berufsweltbezogene Textsorten vorbereitet wird. Man muss aber schon sagen, dass die Schule insbesondere seit den PISA-Studien stärker auf das Lesen von Sach- und Fachtexten und
nicht nur von literarischen Texten vorbereitet und dass hier eben insbesondere auch Elemente des Lesens von diskontinuierlichen Texten jetzt deutlich stärker Aufnahmen gefunden haben, also wie rezipiere ich, wie interpretiere ich Tabellen, Grafiken und dergleichen, die für berufliche Texte häufig elementar sind. Im Beruf muss sowas häufig aber auch geschrieben und selber produziert werden. Da ist sicherlich noch Luft nach oben in Schulen, dass man eben
die Produktion von diskontinuierlichen Texten auch stärker anleitet. Wenn man zum Betrieb guckt, dann haben sich Betriebe sicherlich auch lange ein bisschen zurückgelehnt und gesagt Sprachbildung, Kommunikationsförderung ist Aufgabe der Schulen. Wir nehmen die Leute ab, wir bezahlen sie, wir wollen sie beruflich ausbilden, aber wir müssen da auf den grundlegenden
sprachlichen Kompetenzen aufbauen können und die voraussetzen können. Das funktioniert so nicht, also dass die Schule sagt, wir sind allgemeinbildend, wir machen noch nichts berufbezogenes, dass die Betriebe sagen, das sollen die Schulen uns zuliefern und dann fallen die Auszubildenden im Prinzip in ein Loch und müssen zusehen, dass sie Learning by Doing sich das selbst
beibringen. Das heißt, der Betrieb als Sprachlernort wird mittlerweile auch entdeckt auf verschiedensten Ebenen, insbesondere durch die Diskussion auch um die Flüchtlinge, die gerade im Jahr 2015 stark nach Deutschland gekommen sind und das waren viele junge Männer, die im berufsfähigen
Alter waren, die eine Ausbildung oder ein Praktikum begonnen haben und da wurde deutlich, dass die Betriebe eben in der Pflicht sind, mit an Sprachförderung teilzuhaben, denn sie sind diejenigen, die die realen Anforderungen kennen und sie sind dementsprechend diejenigen, die das Erlernen der Beherrschung dieser Anforderungen auch am besten begleiten können.
Ja, wie Betriebe das umsetzen, hängt natürlich ganz stark von der Größe der Betriebe und natürlich auch von den Branchen ab. Das heißt, je kleiner ein Betrieb ist, umso weniger
Ressourcen hat er, umso weniger kann er es sich leisten, nebenbei noch Sprachförderung zu betreiben oder gar das zu systematisieren. Größere Betriebe schaffen Strukturen, wo sie insbesondere jetzt im hohen Managementbereich tatsächlich Einzelcoachings zum Beispiel anbieten,
dass also Führungskräfte, die alle drei, vier Jahre von verschiedenen Filialen wechseln, dann insbesondere im Bereich Fremdsprachen, der entsprechend lokalen Niederlassung geschult werden im Rahmen eines Einzelcoachings. Das ist natürlich etwas, was in großen Firmen mit großen Umsätzen problemlos geht. Auch in großen Firmen, in anderen Branchen mit
geringer qualifizierten Auszubildenden gibt es die Möglichkeit in Lernwerkstätten oder eben separat außerhalb wirklich der produktionsorientierten Arbeit Sprachseminare anzubieten. Das kann tatsächlich in Form von Schulungen sein, das kann systematisch nebenbei sein, indem
man für das Erlernen zum Beispiel von Fachwortschatz Aufkleber an Geräte, Werkzeuge und dergleichen anbringt, sowohl auf Deutsch wie auf Englisch, dass zumindest Fachwortschatz immer nebenbei gelernt werden kann. Und das ist natürlich im Prinzip das Wünschenswerte, dass man eben in gewisser Weise eine Systematik in dieses Sprachlernen am Arbeitsplatz und im Betrieb
reinbekommt. Dafür braucht man insbesondere natürlich gute Weiterbildung für die Ausbilder. Das heißt, kaum ein Betrieb leistet sich tatsächlich eigene Sprachförderkräfte, sondern im Prinzip bräuchte man Weiterbildung für die ohnehin im fachlichen Bereich eingesetzten Ausbilder, die sprachsensibel geschult werden, dass sie merken, wie sie bei der oder parallel
zur Vermittlung von Fachinhalten eben auch sprachlich schulen können. Daraus ergeben sich dann natürlich Anwendungsfelder für Studierende in dem Bereich, die insbesondere in den didaktischen Bereich gehen. Also das heißt, solche Coachings zu übernehmen, das gibt es sowohl als Freiberufler wie auch bei großen Firmen dann an der Firma angestellt oder aber auch Fortbildungen anzubieten.
Das nimmt gerade zu, wo eben Meisterfachleute sich weiterbilden, um in der Ausbildung ihren sprachlichen Fähigkeiten weiterzugeben. Also die Aspekte oder die Schlagworte aus die Didaktik wären da insbesondere sprachsensibler Fachunterricht oder auch Handlungsorientierung. Man weiß aus
verschiedenen Studien, dass Sprache besonders da gut und effizient gelernt wird, wo sie nicht isoliert separat gelernt wird, sondern wo sie im Kontext der konkreten, außersprachlichen Handlung gelernt wird. Diese idealen Bedingungen habe ich natürlich im Betrieb, aber dann brauche ich eben Fachkräfte, die das Potenzial dieser Situation heraus nutzen können. Und ich glaube, dafür braucht
es tatsächlich umfangreiche Schulungen. Ich glaube, die Betriebe merken immer mehr, gerade im Rahmen des Fachkräftemangels, dass hier der Bedarf besteht und daher bin ich sicher, dass da auch zahlreiche Arbeitsplätze wachsen.
Das kann man jetzt im Moment wahrscheinlich besonders gut und beschleunigt wahrnehmen. Ich glaube, die Corona-Pandemie hat Tendenzen beschleunigt, die ansonsten auch wahrscheinlich stattgefunden hätten, aber in einem längeren Zeitraum. Und wahrscheinlich wird viel von dem,
was wir jetzt erleben, als Umstellung auf digitale Kommunikation auch nach Ende der Pandemie so anhalten. Also erstes Beispiel wäre, wir alle verbringen mittlerweile die Hälfte unseres Arbeitstages natürlich mit digitaler Kommunikation in Videokonferenzen. Das ist sicherlich ein zentraler Aspekt, der aber auch zeigt, man muss hier ganz klar zwischen Branchen
und Berufsfeldern differenzieren. Also solche Aspekte betreffen sicherlich eher Leute in Managementebenen und dergleichen. In der manuellen Produktion spielt das weit weniger eine Rolle. Und in den Ausbildungsberufen, in denen ich unterwegs war und Erhebungen durchgeführt habe, muss man ehrlich sagen, spielt die Digitalisierung auch vor ein paar Jahren fast überhaupt keine
Rolle. Es wurde nicht per Mail kommuniziert. Die einzigen Schnittpunkte zur Digitalisierung waren eigentlich Informationen im Intranet und Recherchen im Internet. Ansonsten war das erstaunlich wenig, wobei man sagen muss, dass natürlich auch der Umgang mit bestimmten Geräten in gewisser Weise
heutzutage automatisch immer schon digitalisiert ist. Das heißt, wenn ich eine CNC-Maschine zum Fräsen oder zum Drehen steuern muss, dann tue ich das über computerprogrammierte Schnittstellen. Also das heißt, Digitalisierung in einem weiteren Bereich haben wir da natürlich auch schon im Umgang mit Maschinen längst. Viele Unternehmen aber merken, dass gerade für die Weiterbildung
und für die Fortbildung Digitalisierung ein ganz zentrales Instrument ist, weil sie Flexibilität schafft. Das heißt, die Frage, wann ich was lerne, ist natürlich entkoppelt von Raum und Zeit, wenn Firmen in ihrem Intranet Weiterbildungstools zur Verfügung stellen. Und da wird sehr viel
experimentiert von, ich sag mal, sehr traditionellen Mitteln wie, ich habe ein digitales Fachlexikon, in dem ich Fachwörter nachschlagen kann, bis hin, wir haben da beispielsweise eine Untersuchung im Intranet von EDEKA durchgeführt, bis hin zu einem avatar gestützten System aus verschiedenen Fortbildungsmodulen, wo sich dann sowohl Auszubildende wie auch Mitarbeitende für die
Weiterbildung mit zentralen fachlichen, inhaltlichen Themen, aber auch Themen der Hygiene, der Sicherheitsmaßnahmen selber fortbilden können, selber Wissen aneignen auf digitalem Wege. Das können Sie zum Teil im entsprechenden Fachraum, wenn es den gibt im Supermarkt, das können Sie
aber auch von zu Hause aus und am Ende wird immer getestet, es gibt ein Zertifikat. Also das heißt, Digitalisierung bietet da sicherlich ein sehr großes Potenzial, gerade was die Flexibilisierung von Weiterbildung angeht. Da bleibt abzuwarten, wie das genutzt wird. Es ist für die Betriebe natürlich auch sicherlich kostensparend und verhindert, dass man ständig neue Coaches
einkauft, sondern man kann bestimmte entwickelte Module dann auch weiterverwenden.
Ja, ich glaube, das ist ein riesiges Thema natürlich auch in der öffentlichen Diskussion. Es gibt große Ängste, ausgehend von den Anglizismen, bis dann hin aber auch dazu, dass Englisch das Deutsche verdrängen könnte aus bestimmten Domänen. Das ist partiell sicherlich gerechtfertigt, diese Sorge. Das heißt, wenn es Universitäten gibt, die sagen, wir bieten nur noch Lehrveranstaltungen auf Englisch
an in Zukunft hier in Deutschland oder wenn wir sehen, dass es in bestimmten Branchen, wie der Finanzbranche üblich wird, nur auf Englisch zu reden, dann kann man das verstehen und der Trend in großen internationalen Unternehmen geht natürlich auch in der Tat dahin. Man sollte das aber nicht nur mit Angst sehen oder mit Sorge, sondern vor allen Dingen auch die Funktionalität
des Englischen in den Blick nehmen. Also wir haben eine Globalisierung, wie es sie nie gegeben hat zuvor. Da brauchen wir eine Lingua Franca, die hat es immer schon gegeben, aber nie in diesem globalen Maße. Ja, das Latein war nie eine weltweite Lingua Franca. Englisch ist es jetzt
geworden und man braucht die Realität dann nicht zu negieren. In Zeiten von Fachkräftemangel in Deutschland, da sind Firmen gerade in bestimmten Branchen, wie der IT-Branche, angewiesen auf IT Fachkräfte zum Beispiel aus dem Ausland. Die sprechen nicht Deutsch, die müssen auch kein Deutsch sprechen, weil alle entsprechende Literatur, mit der sie ausgebildet worden sind,
gegebenenfalls ohnehin schon auf Englisch ist. Das heißt, die Frage stellt sich gar nicht, ob wir das wollen oder nicht, sondern de facto ist Englisch die Lingua Franca. Englisch ist sinnvoll und wir können nicht überlegen, ob wir es wollen oder nicht, sondern wir können nur überlegen, wie wir damit umgehen müssen. Das heißt, setze ich Englisch voraus, biete ich betriebsinterne Weiterbildung
zu Englisch an und wie gehe ich damit um, dass wir verschiedene Englisches haben von Leuten aus verschiedenen Herkunftsländern, die dementsprechend unterschiedlich Englisch sprechen. Wir sprechen alle tendenziell ein eher europäisiertes Englisch, jedenfalls nicht das britische und amerikanische. Und wir müssen reflektieren insbesondere, was bedeutet das denn auch
gerade für Machtverhältnisse. Man kann sich das erstmal auf globaler oder auf institutioneller Ebene auch angucken. Englisch ist die Arbeitssprache in der EU, obwohl eigentlich offiziell ja alle Länder ihre eigenen Sprachen auch als Amts- und Arbeitssprachen einbringen dürfen. Trotzdem wird
auch der Brexit nichts daran ändern, dass Englisch die Arbeitssprache der EU bleibt. Das ist sinnvoll einerseits, aber man muss eben dann auch merken, das bedeutet gleichzeitig in bestimmten Bereichen, wie vielleicht dem Rechtswesen, dass dann durch die englische Terminologie und Sprache eventuell auch das englische Rechtssystem natürlich in gewisser Weise bevorteilt wird. Das heißt, Englisch als
lingua franca heißt, gewisse Leute haben Vorteile und das auch auf individueller und betrieblicher Ebene. Nämlich diejenigen, die Englisch schon als Erst- oder Zweitsprache gelernt haben. Gewisse Leute haben natürlich Nachteile und damit muss eben klar sein, die Sprachwahl ist ein Machtfaktor.
Noch ein Wort vielleicht ganz kurz zur Internationalisierung. Vor kurzem hatten wir noch auch die Frage, warum lernen Leute eigentlich im Ausland Deutsch und ist da nicht der Beruf eigentlich eine Triebfeder? Die Diskussion fand in Moskau statt und da sagte ein Vertreter der deutschen Unternehmer in Moskau, rund um Moskau gibt es mittlerweile 6000 deutsche Firmen und
dementsprechend sei Deutsch doch sehr attraktiv als Sprache für den Beruf und auf Nachfrage sagte er auch ja zugegebenermaßen, trotz allem ist die Arbeitssprache in den deutschen Unternehmen in Moskau Englisch, also weder Russisch noch Deutsch, sondern Englisch. Zweitwahl wäre dann immer
bevorzugt Deutsch. Damit verbunden ist natürlich der Aspekt der Identität. Sprache und Sprachwahl hat immer was mit Identität zu tun und das deutsche Unternehmen, das sagt vielleicht noch ja ja wir sprechen natürlich Deutsch als deutsches Unternehmen, das muss aber nicht mit der Realität übereinstimmen. Also das heißt die Frage ist immer wo tue ich es und wie reflektiert tue ich es. Man
sollte eben schon auch reflektieren, dass durch die Sprachwahl natürlich immer die Gefahr besteht, dass wenn es für alle Beteiligten eine Fremdsprache ist, Präzision und dergleichen ein bisschen auf der Strecke bleiben können. Wenn ich mich nicht so komplex ausdrücken kann in einer Fremdsprache wie in meiner Erstsprache, kann ich auch entsprechende Inhalte, fachliche Inhalte nicht entsprechend komplex ausdrücken und gegebenenfalls können auch betriebliche
Abläufe dadurch natürlich gefährdet werden, dass etwas nicht reibungslos funktioniert, weil die Verständigung nicht vernünftig funktioniert. Aber es gibt keine Alternative, wenn ich Fachkräfte habe mit verschiedenen Herkunftssprachen, dann muss ich zwangsläufig in einer Lingua Franca kommunizieren. Fair ja, aber ich glaube utopisch. Also die Bemerkung von
Ihnen in der Frage, könnte das nicht eine Lösung sein? Es wäre der Idealfall. Ich glaube, wenn man auf die Realität schaut, bleiben wir beim Beispiel IT, wo wir im Moment offensichtlich die Arbeitsmärkte leer gefegt haben und händeringend zwangsläufig im internationalen
Rahmen gesucht wird. Wir haben ein Unternehmen mit 50 bis 100 IT-Fachkräften, die kommen aus 40 bis 50 Ländern mit Sprachen, die so unterschiedlich sind wie Deutsch, Chinesisch und Bengali. Ich glaube, es ist eine europäische Perspektive, die ja auch beispielsweise im Rahmen der Interkomprehensionsdidaktik sehr favorisiert wird, dass sich Leute auf ihren Muttersprachen
verständigen können. Auch im skandinavischen Raum wird das ja durchaus gemacht und bei so eng benachbarten Sprachen mag das funktionieren. Aber ich glaube, es ist utopisch zu glauben, dass Leute mit solchen Sprachen, die so weit auseinander liegen und überhaupt nicht verwandt sind, sich verstehen zu können und insbesondere, dass es dann möglich ist, in solchen auch sensiblen
Branchen wie beispielsweise der Medizin, also wir sind deutlich angewiesen auf internationale Ärzte, Pflegekräfte und dergleichen, dass wir dann ausreichend korrekt und präzise kommunizieren können, dass wir mit so einem Ansatz, jeder spricht seine eigene Sprache und versteht die des anderen hinreichend effizient und sorgfältig arbeiten können. Also ich glaube, es ist eben
wünschenswert, aber wird nicht funktionieren. Und es nimmt auch im Prinzip natürlich die Motivation, eine Arbeitssprache grundsätzlich solide zu lernen. Also wenn klar ist, Englisch
als lingua franca ist die Arbeitssprache, dann kann ich als Betrieb eine Fortbildung anbieten. Ich kann durch Sprachbedarfserhebungen ermitteln, was sind die kommunikativen Zusammenhänge, die immer wieder auftauchen und kann dann dieses Berufsenglisch sehr gut vermitteln, dass es eben für präzise Kommunikation reicht. Das heißt aber nicht, dass ich nicht als Betrieb
oder als Unternehmen dennoch ein Klima schaffen kann, wo Mehrsprachigkeit gewertschätzt wird und wo ich deutlich mache, dass in verschiedenen Kontexten sehr gerne auch die Herkunftssprachen alle verwendet werden können. Also im schulischen Kontext kennt man immer diese absurde Forderung, keine Fremdsprachen auf dem Schulhof. Auch auf dem Schulhof soll Deutsch geredet werden. Ich sehe
da keinen Sinn drin und das gleiche gilt für den Betrieb. Warum sollen nicht die Mitarbeiter untereinander in konkreten Situationen genauso reden, wie sie wollen, entweder in einer ersten, zweiten, dritten oder auch in unterschiedlichen Sprachen. Aber ich glaube für die Arbeitsabläufe wirkt das mehr Gefahren als wirklich Chancen.
Ich glaube es kommt vor allen Dingen auf die Zahl an verschiedenen Herkunftssprachen an und
dann auch auf die Unterschiedlichkeit. Wenn ich ein bestimmtes Set von zehn verschiedenen Herkunftssprachen habe, kann ich in einem Unternehmen natürlich sehr gut damit umgehen. Ich kann Aushänge, Bekanntmachungen und dergleichen auch in diesen Sprachen machen. Ich kann zumindest Newsletter in die gängigen Sprachen übersetzen. Das funktioniert dann, wenn ich pro Sprache auch
Mitarbeiter in vergleichbarem Umfang habe. Also wenn 50 Leute Englisch sprechen und ein Sprecher spricht Bengali, dann wird es eben nicht sinnvoll zu sagen, ich behandele auch als Unternehmen Englisch und Bengali gleichgewichtet. Ansonsten glaube ich kann es eben als Arbeitssprache vor
allen Dingen dann zugelassen werden, wenn es um Kontexte geht, wo es nicht auf Nuancen, auf Präzision und dergleichen ankommt. Dann kann ich eben freistellen, in welcher Sprache kommuniziert wird und könnte es der Eigenverantwortung überlassen. Ansonsten sehe ich wie gesagt eher Probleme. Ein letzter Bereich ist allerdings natürlich die externe Kommunikation des
Unternehmens. Das heißt ich kann sehr gut und sinnvoll, wenn ich Kundenkommunikation habe, versuchen Leute zu gewinnen, die diese Sprachen meiner internationalen Kunden selber sprechen, um dadurch auch Kundenbindung zu betreiben, dass ich mit meinen ausländischen Kunden in deren
Sprache kommunizieren kann. Das beugt natürlich nicht nur sprachlichen, sondern insbesondere auch kulturellen Unterschieden vor. Also das heißt, ich glaube das Potenzial liegt weniger mehr Sprachigkeit innerbetrieblich, sondern mehr Sprachigkeit Nutzen für die außerbetriebliche Kommunikation mit den Kunden. Ja, das sehe ich ambivalent vor dem Hintergrund a. der
Digitalisierung und b. der Herauskristallisierung dann doch des Englischen als lingua franca. Ich glaube dadurch, dass Englisch mittlerweile wirklich nicht mal mehr als ernste Herausforderung in
vielen Branchen und Betrieben angesehen werden kann, sondern als Voraussetzung. Also man fragt nicht mehr, wie gut jemand Englisch kann, sondern setzt das einfach voraus. Vor dem Hintergrund kann man glaube ich sagen, dass Übersetzen unwichtiger wird, weil man davon ausgeht, dass auf Englisch kommuniziert wird. Natürlich muss dann jeder individuell für sich übersetzen. Ich glaube aber
auch, man muss im Rahmen der Digitalisierung unterscheiden, kommuniziere ich mündlich oder schriftlich. Mündlich wäre es glaube ich eben das einfachste auf Englisch zu kommunizieren und wird sicherlich auch so gehandhabt. Im schriftlichen Bereich ist es aber sicherlich so, dass ich durch die mittlerweile sich ja wirklich sehr gut entwickelten Programme die Möglichkeit habe,
sehr unaufwendig Texte tatsächlich in eine andere Sprache zu übersetzen, sodass ich mir vorstellen kann, auch da zum Beispiel wieder im Rahmen der Kundenansprache und Kundenbindung, dass da vielleicht Texte digital automatisiert übersetzt werden. Simultanübersetzung glaube ich wird es
in dem Maße in der Zukunft nicht geben, weil auf Englisch als Lingua Franca ausgewichen wird. Ja an erster Stelle würde ich da nennen vor allen Dingen wirklich eine Sensibilität erst
mal dafür, dass berufliches Handeln eben sprachliches Handeln ist. Ich habe selbst mit Kollegen zum Teil noch Diskussionen geführt und musste ihnen erklären, ja es lohnt sich auch bei Industriemechanikern und Bäckern zu gucken, was die sprachlich können müssen. Die müssen auch sprachlich handeln. Also mittlerweile ist eben tatsächlich berufliches Handeln elementar geprägt
durch die sprachlichen Fähigkeiten. Das scheint nicht als einen sich selbstverständlich und das mit aus einem Studium rauszunehmen, ist glaube ich eine ganz elementare Erkenntnis dann. Das heißt, ist nicht nur die fachliche Kompetenz, die in Fortbildung fokussiert werden muss, sondern eben
auch immer die sprachliche, weil jeder Beruf, jede Firma eigene sprachliche Anforderungen hat. Wichtig in dem Zusammenhang ist mir auch, dass deutlich wird, dass Sprache und Kommunikation nicht rein etwas ist, was dem Wissenstransfer und dem Wissensaustausch dient, sondern dass Sprache eben sehr eng verknüpft ist mit a. Fragen der Identität, also Wertschätzung von Herkunftssprachen
und dergleichen aber auch Wertschätzung der Unternehmenssprache oder der Unternehmensidentität, was die Herkunft angeht. Auch wenn Englisch gesprochen wird, ist ein deutsches Unternehmen immer dazu geneigt, das Deutsch trotz allem noch hoch zu halten. Und das neben diesem Aspekt der
Identität b, Sprache sehr eng verknüpft ist auch mit Kultur. Also das heißt, ich weiß von Kollegen aus Polen zum Beispiel, dass sie versuchen mit Deutschen lieber auf Deutsch zu sprechen, statt auf Englisch, weil sie sagen, naja im Englischen ist vieles dann nicht so eindeutig und dann habe ich gewisse andere Kommunikationskulturen und wir können mit der deutschen
Kommunikationskultur besser umgehen als mit der englischen Kommunikationskultur, da wissen wir, woran wir sind. Also das heißt, Sprache steht nicht in einem luftleeren Raum und dient nicht einfach nur dem Austausch von irgendetwas. Das führt mich zu einem dritten Punkt. Englisch als lingua franca ist absolut sinnvoll, nicht zu hinterfragen, auch nicht zu minimieren. Es ist
die globale Sprache und die wird es sicherlich auch bleiben. Aber ich glaube Studierende sollten eine Mischung aus Pragmatismus und Skeptizismus haben. Pragmatismus im Sinne von ja, es führt keinen Weg an Englisch vorbei und deswegen brauchen wir es dringend und es ist sicherlich die Sprache,
in der wir am ehesten auch präzise dann kommunizieren lernen über fachliche Inhalte. Skeptizismus in dem Sinne, dass wir eben eine Bewusstheit haben sollten, dass Englisch als lingua franca Probleme mit sich bringt, was beispielsweise die schon angesprochenen Aspekte der Machtausübung angeht. Es wird immer so sein, dass Leute, die Englisch als Erstsprache sprechen,
einen Vorteil haben und dass die Englischverwendung gegebenenfalls auch gewisse Inhalte, beispielsweise in juristischen Bereichen aus dem englischen Rechtssystem dann importiert sozusagen. Ich glaube, das sind die entsprechenden Aspekte, die man aus einem Studium mitnehmen sollte und
dann vor allen Dingen eine frühzeitige Beschäftigung damit, in welchen Bereichen eigentlich ist man dementsprechend in Unternehmen eigentlich gut aufgehoben, auf welche Stellen kann man sich bewerben. Ich erlebe es häufig, dass die Leute dann leider am Ende eines Studiums gar nicht so genau wissen, was sie jetzt gelernt haben und was sie können und dann auch nicht wissen, worauf sie
sich bewerben sollen. Es gibt spannende Bereiche in der internen Unternehmenskommunikation, in der Sprachförderung und Ausbildung im Sinne von Einstellcoachings und dergleichen, aber eben auch in der externen Unternehmenskommunikation, Stichwort PR, Kundenansprache und so weiter und einen Überblick zu bekommen in die Tätigkeitsfelder und in die Vielfalt der beruflichen
kommunikativen Anforderungen und in die daraus entstehenden Bedarfe von Unternehmen Unterstützung zu bekommen in der Gestaltung ihrer Kommunikation. Ich glaube, das wäre sehr wichtig.