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OSM in Jerusalem

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Formale Metadaten

Titel
OSM in Jerusalem
Serientitel
Anzahl der Teile
71
Autor
Lizenz
CC-Namensnennung 3.0 Unported:
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Herausgeber
Erscheinungsjahr
Sprache
ProduktionsortBerlin

Inhaltliche Metadaten

Fachgebiet
Genre
Abstract
Im laufenden Forschungsprojekt zu „OpenStreetMap in Israel/Palästina" am Institut für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg werden politische Dimensionen von Web 2.0-Kartographie in einem spannungsgeladenen sozialen Umfeld untersucht. Die offen zugängliche OSM-Datenbank bietet eine neuartige Gelegenheit, Forschungsfragen zur Entstehung und sozialer Prägung von Geodaten empirisch zu bearbeiten. Der Vortrag wird einen Überblick zum Projekt geben und erste Ergebnisse präsentieren. Am Fallbeispiel von Jerusalem, als extrem fragmentierten und segregierten Sozialraum, sollen gesellschaftliche Strukturierungen der OSM-Datenbank veranschaulicht werden. Anhand geo-statistischer Auswertungen der Daten und Metadaten zu Jerusalem, sowie deren Triangulierung mit statistischen Bevölkerungsdaten auf Wohnbezirksebene kann gezeigt werden, dass generell säkular-jüdisch bewohnte Gebiete in weitaus höherem Detailgrad kartiert wurden als ultraorthodox-jüdische und palästinensische. Im Anschluss an andere Arbeiten lassen sich die Ergebnisse zurückführen auf Tendenzen, nach denen sich die Beitragenden bei OSM -- ähnlich wie bei anderen Crowdsourcing-Projekten -- aus einer bestimmten soziodemographischen Gruppe rekrutierten. Hieraus wiederum ergeben sich Fragen nach gesellschaftlicher Repräsentativität, bzw. Marginalisierung, die die scheinbar neutralen und unpolitischen Geodaten überprägen.
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SoftwarePerspektiveALT <Programm>WEBBericht <Informatik>Uniformer RaumMAPComputeranimationVorlesung/Konferenz
PerspektiveMAPBericht <Informatik>Abbildung <Physik>MittelungsverfahrenPerspektiveChipkarteGeodätische LinieComputeranimation
PerspektiveDurchdringung
GoogleElektronische UnterschriftChipkarteDurchdringungComputeranimation
MAPChipkarteStruktur <Mathematik>Zusammenhang <Mathematik>DatenmodellObjekt <Kategorie>Aussage <Mathematik>Systems <München>SoftwareentwicklerKraftKartesische KoordinatenPhysikalische GrößeÄhnlichkeitsgeometrieMAPAnwendungssoftwareVorlesung/Konferenz
Uniformer RaumWEBInternetChipkarteDigitalsignalSystemplattformDruckverlaufInformationWeb ServicesSoftwareentwicklerAnwendungssoftwareBericht <Informatik>Automatische HandlungsplanungOnline-KatalogDynamikVisualisierungGeodätische LinieBildschirmmaskeWEBVorlesung/Konferenz
Elektronische UnterschriftExplosion <Stochastik>Inklusion <Mathematik>ComputeranimationTechnische Zeichnung
MetadatenWEBKraftEntscheidungstheorieHierarchische StrukturAussage <Mathematik>PerspektiveMetadatenProzess <Physik>Konflikt <Informatik>Explosion <Stochastik>PositionGeodätische LinieChipkarteInklusion <Mathematik>Sphäre
PositionRuhmasseGebiet <Mathematik>Gebäude <Mathematik>LaderInformationBrowser
StatistikerGebiet <Mathematik>StatistikZahlenbereichComputeranimation
ARC <Programmiersprache>Uniformer RaumNeuronales NetzGebiet <Mathematik>MengeElementargeometrieDatenbank
NIS <Programm>Pascal-ZahlendreieckGebiet <Mathematik>MAPPERGeschlecht <Mathematik>Computeranimation
Toter WinkelAsymmetrieComputeranimation
MengeNoten <Programm>MAPPERPriorität <Informatik>AnwendungssoftwareBeobachter <Kybernetik>ChipkarteComputeranimationVorlesung/Konferenz
Computeranimation
Transkript: Deutsch(automatisch erzeugt)
Nach der Software kommen die Daten. Unser zweiter Keynote-Speaker ist Christian Bittner. Er wird uns etwas zu OpenStreetMap in Jerusalem berichten. Bitteschön.
Ist das an? Ja. Ja, zu Jerusalem und noch ein bisschen mehr werde ich berichten. Vielleicht erst mal zu mir. Also ich komme von einer ganz anderen Perspektive, bin sozusagen ein ziemlicher Exot hier auf der Tagung, glaube ich. Ich arbeite als Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geografie an der...
Halt das so ein bisschen. Vielleicht das weg. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Geografie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Und wenn ich mich hier als Geograf vorstelle, dann muss ich gleich dazu sagen,
dass die Geografie als akademische Disziplin grundsätzlich zweigeteilt ist. Wie bitte? So, jetzt. Ja, also die Geografie als akademische Disziplin ist grundsätzlich zweigeteilt in eine naturwissenschaftlich orientierte physische Geografie
und eine gesellschaftswissenschaftlich orientierte Sozialgeografie. Und ich selber gehöre dabei der zweiten Gattung an, bin also Sozialgeograf und verstehe mich eben ganz stark auch als Sozialwissenschaftler. Als solcher bin ich wiederum unter den Sozialgeografen Teil einer Minderheit,
weil ich GISS in meinen Forschungen verwende und auch GISS an der Uni unterrichte. Das machen meistens eher so die physischen Geografen. Also ich positioniere mich jetzt hier mal als GISS-affinen Sozialwissenschaftler, was vielleicht in meinem Vortrag auf einer FOSCIS eine gewisse Berechtigung einräumen mag. Und als solcher GISS-affiner Sozialwissenschaftler arbeite ich an einer Dissertation mit dem Arbeitstitel Web 2.0 Kartografie in Israel und Palästina.
Und dabei untersuche ich am Fallbeispiel von Open Street Map politische Dimensionen von Web 2.0 Kartografie, aber dazu später noch mehr. Meinen Vortrag hier hatte ich jetzt ursprünglich nur für den OSM-Track von der Konferenz vorgesehen.
Die Möglichkeit für den Plenumsvortrag hier kam für mich sehr überraschend, aber natürlich nichtsdestotrotz sehr erfreulich. Und ich hatte ursprünglich vorhin einen eher methodisch angelegten Vortrag, meine OSM-Datenanalysen mit der OSM-Community zu diskutieren. Und den Part verschiebe ich aber jetzt auf die Kaffeepausen der Konferenz
und versuche diesem etwas feierlicheren Plenums-Keynote-Format ein bisschen besser gerecht zu werden und habe deswegen die Schwerpunktsetzung verändert in dem Vortrag. So, ein korrekterer Titel wäre sozusagen jetzt der hier.
Ich habe also in der nächsten knappen halben Stunde vor, erstens eine kritisch-sozialwissenschaftliche Perspektive auf Kartografie, auf GISS und auf Geodaten herzustellen. Und in einem zweiten Teil will ich dann diese Perspektive ein bisschen veranschaulichen, indem ich aus meinem eigenen Dessertationsprojekt berichte und auch erste Ergebnisse zu dieser Fallstudie zu Jerusalem,
die ich weitgehend abgeschlossen habe, präsentiere. Und ganz am Ende versuche ich das Ganze nochmal wieder in einer etwas übergeordneteren Perspektive zu diskutieren. Wie kann man sich also eine kritisch-sozialwissenschaftliche Perspektive auf Kartografie und GISS und Geodaten vorstellen?
In den 1980er Jahren hat sich die sogenannte kritische Kartografie entwickelt. Der britische Geograf und Kartograf Brian Harley hat 1989 einen Aufsatz veröffentlicht mit dem Titel Deconstructing the Map, der ist 2004 auch in einer deutschen Übersetzung erschienen. Und in diesem Aufsatz bricht Harley mit der gängigen Idee,
Karten könnte man als so etwas wie möglich trialgetreue Abbilder der Erdoberfläche verstehen. Vielmehr sagt Harley, reproduzieren Karten immer gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen, und zwar durch den Einsatz grafischer Mittel. Dazu möchte ich zwei kurze Beispiele geben, die mein Doktorvater Georg Lasse regelmäßig verwendet, wenn er Einführungen zur kritischen Kartografie gibt.
Warum kommt uns diese Weltkarte komisch vor? Ich höre aus dem Raunen, dass sie einigen tatsächlich komisch vorkommt. Sie kommt uns deswegen komisch vor, weil Norden nicht oben und Europa nicht in der Mitte ist. Und aus einer kritisch-kartografischen Perspektive könnte man argumentieren,
dass die uns als so normal erscheinende, eurozentrierte und eingenordete Weltkarte ein Ergebnis davon ist, wie europäische Kolonialmächte die Welt erschlossen und kartiert haben. Denn die moderne Kartografie entwickelte sich nun mal in den Zentren dieser europäischen Kolonialmächte und die haben sich grundsätzlich eher oben in der Mitte der Welt gesehen, als irgendwo links unten am Rand.
Und die Welt haben sie auch dementsprechend kartografisch dargestellt. Die soziale und kulturelle Durchdringung von Karten wird auch an diesem Ausschnitt deutlich. Das ist ein Ausschnitt der topografischen Karte 50 vom Landesvermessungsamt Baden-Württemberg.
Es ist nämlich nicht nur wichtig, was die Karte zeigt, sondern auch genauso aufschlussreich, was sie verschweigt. Wir befinden uns hier in der Innenstadt von Mannheim am Luisenring. Und ich stelle zum Vergleich einen Ausschnitt von einem Google-Satellitenbild daneben.
Und wir sehen hier die Signatur für eine Kirche. Und das ist in diesem Fall die Liebfrauenkirche. Was wir auf dieser Karte aber nicht sehen, ist die nicht viel kleinere, direkt daneben gelegene Yavuz Sultan Selim-Moschee. Die kommt auf dieser Karte nicht vor. Und dass wir diese Karte nicht sehen, liegt nicht daran,
dass das Landesvermessungsamt Baden-Württemberg eine islamophobe Propagandamaschine wäre. Sondern es liegt ganz einfach daran, dass im standardisierten Signaturenkatalog dieser Institution keine Signatur für die Moschee vorgesehen ist. Zumindest zum aktuellen Zeitpunkt nicht, soweit ich weiß.
Damit will ich vor allem zeigen, dass auch in kartografischen Konventionen immer auch kulturelle Werte eingeschrieben sind. Oder anders formuliert, sie reproduzieren gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen. Brian Harley sah deswegen die Aufgabe einer kritischen Kartografie darin, nach den gesellschaftlichen Kräften zu suchen, die die Kartografie strukturiert haben
und die Anwesenheit der Macht und auch ihre Auswirkungen in jedem kartografischen Wissen zu verorten. Und er nennt dieses Vorgehen das Dekonstruieren der Karte. Und daher auch der Titel seines Aufsatzes, Deconstructing the Map. Und bei diesem Dekonstruieren soll man jedes Kartenelement kritisch hinterfragen.
Die Zentrierung, die Ausrichtung, die Projektion, die Farbwahl, die Selektion und so weiter. Signaturenbeschriftung. Und an diesem Punkt möchte ich noch ein sehr oft aufkommendes Missverständnis ausräumen. Mit kritisch ist hier überhaupt nicht gemeint, dass man Karten irgendwie missbilligt oder delegitimieren möchte. Tatsächlich sind alle kritischen Kartografinnen und Kartographen,
die mir bis jetzt über den Weg gelaufen sind, ganz explizit große Kartenliebhaber. Kritik ist hier eher in dem Sinne zu verstehen, dass man alle Annahmen und Konventionen der Kartografie zumindest potentiell hinterfragt. Und zwar ganz besonders, die uns als so normal und selbstverständlich erscheinen, denn sie können sehr oft das Ergebnis von ganz spezifischen und manchmal ungerechten
gesellschaftlichen Strukturen und Machverhältnissen sein. Mit der zunehmenden Verbreitung von GISS-Systemen in den 1990er-Jahren haben sich dann vor allem innerhalb der englischsprachigen Geografie ähnliche Debatten auch um Geoinformationssysteme entfaltet.
Und diese Debatten sind unter dem Schlagwort G.I.S. and Society geführt worden, zu Deutsch GISS und Gesellschaft. GISS-Systeme wurden in dieser Zeit immer häufiger in Forschung und Lehre eingesetzt, aber auch außerhalb der Universitäten in Verwaltungen oder in Unternehmen. Sie wurden also, könnte man sagen, immer wichtiger für die Gesellschaft.
Das schien jedoch zu passieren, ohne dass irgendwie groß reflektiert wurde, was ein GISS eigentlich ist, was es tut und welche gesellschaftlichen Konsequenzen all das möglicherweise haben kann. Viele Geographinnen und Geografen waren daher ziemlich skeptisch und sind es teilweise bis heute, ob GISS grundsätzlich ein hilfreiches oder nicht eher ein hinderliches Werkzeug ist, um Erkenntnisse
über gesellschaftliche Zusammenhänge zu gewinnen. Inwieweit sind Datenmodelle, die diskrete Objekte mit distinkten Eigenschaften beschreiben, überhaupt geeignet, um die Komplexität sozialer Probleme zu erfassen. Es ist außerdem sinnvoll, die geografische Lage von Objekten,
die sich hier ausdrückt in kathesischen Koordinatenpaaren, als ihre herausragende Analysekategorie anzusehen. Ich war, GISS legt grundsätzlich sehr viel Wert auf die Frage nach dem Wo. Aber vielleicht, und das ist jetzt vor allem aus sozialwissenschaftlicher Sicht gesprochen, geraten dabei manchmal ganz andere, genauso wichtige Fragen oder teilweise sogar wichtigere Fragen aus den Augen wie hier
wie, wer oder warum. Neben solchen grundsätzlichen Dingen wurden auch militärische und kommerzielle Einflüsse auf GISS-Systeme thematisiert und feministische Stimmen haben deutlich auf den geringen Anteil von Frauen unter Entwicklern und auch unter Anwendern von GISS-Systemen aufmerksam gemacht.
Aus diesen Debatten um GISS und Gesellschaft entwickeln sich aber auch sehr konstruktive Ansätze, wie zum Beispiel partizipatorische GISS-Systeme. Oder auf der Folie habe ich es jetzt partizipative GISS-Systeme genannt. Besonders im Hinblick auf die Anwendung von GISS in Planungsangelegenheiten
wurden hier offenere, eher partizipatorische Formen von GISS entwickelt mit dem Ziel, dass Bürgerinnen und Bürger selber an der Herstellung von Geodaten zur Beschreibung ihrer Lebenswelten mitwirken können.
Seit so ungefähr dem Jahr 2005 hat sich dieses Forschungsfeld um GISS und Gesellschaft eine ganz neue Dynamik bekommen, weil sich seitdem die Herstellung von Geodaten, Karten und auch anderen Geo-Visualisierungen im Internet grundlegend verändert haben. Ich glaube, die Geschichte kennen hier die meisten und einige hier im Saal
haben wahrscheinlich auch ganz ordentlich daran mitgeschrieben. Ich spreche natürlich über die Welt von Map-Mesh-ups, von kollaborativen Geodatenbanken wie OSM oder auch Wikimap hier, von Geo-Browsern, Geotext, digitalen Globen, Web-GIS-Plattformen und so weiter. Ich bin unsicher, wie man diese ganzen Entwicklungen am besten beschreiben
oder abgrenzen soll, deswegen drücke ich mich hier um einen Definitionsversuch. Es kursieren aber in der Literatur dazu einige Begriffe mit so variierenden Konnotationen. Einer davon wäre Neo-Geography, ein anderer Volunteer Geographic Information oder auch Webmapping to null bzw. die Web 2.0 Kartografie, um nur ein paar dieser Begriffe zu nennen.
In der Geografie wiederum formiert sich diese ganze Debatte mittlerweile um den Begriff des Geo-Web, eine Abkürzung von Geospatial Web. Der Begriff ist aber noch viel weiter gefasst und beschreibt sozusagen insgesamt die Bedeutungszunahme geolokalisierter Informationen im Netz.
Sowas würde auch Dinge wie geosoziale Netzwerke, Augmented Reality oder Location-Based Services einschließen. Und die Literatur zu diesen ganzen Entwicklungen ist wirklich mittlerweile immens und kaum noch überschaubar. Deswegen fokussiere ich mich jetzt für den Rest des Vortrags ein bisschen stärker auf das, was ich Web 2.0 Kartografie nenne und bleibe auch weitgehend an dem Beispiel von OpenStreetMap.
Dabei gehe ich einer ganz bestimmten Frage ein bisschen genauer nach, nämlich der nach einer sogenannten Demokratisierung der Kartografie. Diese Idee schwingt oft implizit und manchmal auch sehr explizit in verschiedenen Berichten über kollaboratives Kartieren mit. Die Argumentation dabei geht ungefähr so.
Die Herstellung von Geodaten ist jetzt endlich geöffnet und alle können sich daran beteiligen. Welche Daten erhoben werden, bestimmen jetzt eben nicht mehr staatlich kartografische Signaturenkataloge oder gar Kriterien kommerzieller Verwertbarkeit, sondern die Menschen können selber bestimmen, was für Daten sie kartieren und auch darüber hinaus, wie sie diese Daten nutzen möchten.
Und wenn dem tatsächlich so ist, dann wäre das letztlich nicht weniger als die Einlösung einer der zentralsten Forderungen der kritischen Kartografie und auch aus diesen Debatten um Geiss und Gesellschaft, nämlich der nach mehr Partizipation bei der Herstellung von Geodaten und damit letztlich auch Karten. Und siehe da, bei OSM finden sich auf der Standardkarte am Luisenring in Mannheim,
die Moschee und die Kirche in eindeutig gleichberechtigter Signatur harmonisch nebeneinander. Ist die Welt jetzt also gut? Ganz so einfach ist es wahrscheinlich nicht. Inwieweit die Hoffnungen auf so etwas wie eine demokratisierte Kartografie aber tatsächlich erfüllt werden,
ist eine zentrale Fragestellung von so sozialgeografischen Geoweb-Forschungen. Letztlich geht es dabei um Fragen von Inklusion und Exklusion. Wer kartiert eigentlich bei OSM mit? Wessen Stimme artikuliert sich in den Geodaten? Und wer bleibt hingegen aber ungehört?
Dieser Forschung geht es also in gewisser Weise nach wie vor darum, um nochmal das Zitat von Brian Harley von 1989 aufzugreifen, nach den gesellschaftlichen Kräften zu suchen, die die Kartografie strukturiert haben und die Anwesenheit der Macht und auch ihre Auswirkungen in jedem kartografischen Wissen zu verorten. Und an diesem Punkt komme ich jetzt so langsam auch zu meinem Dissertationsvorhaben
und damit auch zum zweiten Teil meines Vortrags. Ich suche nämlich nach den gesellschaftlichen Kräften, die die Geodaten bei OSM strukturiert haben und versuche dabei auch eine machtkritische Perspektive einzunehmen. Also jetzt ein bisschen groß formuliert vielleicht. Mit diesem Anspruch habe ich erstmal ziemlich großes Glück gehabt,
weil diese Art von Forschung bei OpenStreetMap viel einfacher durchzuführen ist als bei der guten alten Papierkarte, die Brian Harley wahrscheinlich noch im Sinn hatte. OpenStreetMap ist zwar eigentlich keine StreetMap, vielleicht war sie das auch nie, aber das Projekt ist tatsächlich dafür ziemlich open. Man kann interne Diskussionen ganz gut mitverfolgen,
die gehen über Mailinglisten, über Forenthreads und es gibt auch einen Wiki, wo ganz viele Entscheidungen dann ausformuliert wurden. Aber das Wichtigste an OSM ist die frei zugängliche Geodatenbank, wo die Geodaten auch mitsamt der Metadaten und auch der Edit History hinterlegt sind. Das heißt, man kann in diesen Daten nicht nur sehen, was kartiert wurde und wo es kartiert wurde,
sondern auch von wem es kartiert wurde und wann es kartiert wurde bzw. wann es verändert wurde. Und dieses ganze Design von OpenStreetMap lädt mich als Sozialforscher jetzt quasi geradezu dazu ein, mal zu versuchen, soziale Entstehungsprozesse bei OpenStreetMap nachzuvollziehen.
Jetzt habe ich am Beginn des Vortrags gesagt, dass ich nach politischen Dimensionen von Web2.0 Kartografie frage und darin ist erstmal ein ziemlich gewöhnungsbedürftiger Begriff von dem Politischen angelegt. Und darauf möchte ich noch kurz eingehen. Mit politisch meine ich hier nicht etwa diese Sphäre der institutionalisierten Politik
mit Regierungen, Parteien, Interessenverbänden und dem ganzen tagespolitischen Geschehen, sondern mit politisch meine ich ganz grundlegend, dass Gesellschaft immer geprägt wird von Hierarchien, von ungleichen Machtpotenzialen, von Aushandlungsprozessen, von Dissens und Konflikten und eben auch von Exklusion. Das haben wir eben beim Vortrag vorher gesehen, wo diese Dinge auch eine Rolle gespielt haben.
Und genau diese Sachen interessieren mich an OpenStreetMap. Und wo hoffe ich jetzt sozusagen dieses Politische am besten aufspüren zu können, in dem ich dort suche, wo Karten und Geodaten eine ganz lange, sehr konfliktreiche Tradition haben, nämlich in Israel und Palästina.
Das, was wir aus den Medien, also den Nahost-Konflikt kennen, dreht sich um viele Dinge, aber sehr zentral dreht es sich um Land. Und zwar Land im Sinne von nationalstaatlich kontrolliertem Territorium. Und da ist es auch nicht besonders überraschend, dass Karten, die ja immer auch Grenzen ziehen, Territorium und Orte bestimmen,
ein ganz wichtiges politisches Instrument darstellen. Und tatsächlich ist die Geschichte des Nahost-Konflikts begleitet von umkämpften Karten und von Auseinandersetzungen um Geodaten aller Art. Ich verkleife mir hier aus Zeitgründen ganz einen entsprechenden Exkurs und belasse es einfach bei dieser Gegenüberstellung von zwei relativ extremen,
nationalistisch-kartografischen Positionen und hoffe einfach, dass sie mir glauben, dass Karten da umstritten sind. Das ist jetzt sozusagen eine Grundannahme, die sie mir teilen müssen. Und wie diese Art von Forschung, die ich jetzt so lange hier vorbereitet habe, konkret aussehen kann, möchte ich noch gerne an einem kleinen Beispiel illustrieren. Und zwar an dieser Fallstudie zu Jerusalem, die ich eben bereits weitgehend abgeschlossen habe.
Aha, jetzt hatte ich mir vorhin einen Browser-Tab geöffnet. Das scheint geschlossen worden zu sein.
Ah ja, immerhin, die Karte ist noch an der richtigen Position. Beim Betrachten der OSM-Standardkarte, und zwar jetzt in höheren Zoomstufen als auf diesem hier, aber da gehe ich gleich noch drauf ein, fällt einem auf, dass der Informationsreichtum in der Karte innerhalb Jerusalems sehr stark variiert.
Und zwar finden diese Variationen ganz stark entlang von sozialen Bruchlinien statt. Dazu muss man wissen, dass Jerusalem in ganz hohem Maße sozialräumlich segregiert ist, und zwar nach verschiedenen sozio-demografischen Gruppen.
Jüdische und arabische Bevölkerung leben relativ strikt räumlich getrennt voneinander in eigenen Vierteln. Und zusätzlich gibt es sozusagen innerhalb des jüdischen Teils von Jerusalem auch noch streng ultra-orthodoxe Viertel, die wiederum in einem ganz starken Kontrast stehen zu den umgebenden, eher weltlicheren Gegenden. Wenn ich jetzt hier mal reinzoome bei OSM,
so, also diese Zoomstufe, hier sieht man das ganz gut. Wir befinden uns jetzt sozusagen im Süden der Stadt und auf der westlichen Seite, links,
haben wir das, man weiß ja nicht, wie kartografieaffin die Menschen hier sind. Da befindet sich, Sie können es jetzt wahrscheinlich auch erraten, das jüdische West-Jerusalem und auf der rechten Seite befindet sich das arabische Ost-Jerusalem und dort sind eben nicht viel mehr als Straßenzüge kartiert.
Also an den Gebäuden sieht man das vor allem ganz deutlich. Oder ein anderer Ausschnitt, der das ganz gut zeigt, ist jetzt hier. Ich zoome noch ein bisschen besser rein.
So, also jetzt befinden wir uns sozusagen nur im jüdischen West-Jerusalem und aufmerksam machen möchte ich Sie auf dieses Loch hier sozusagen, also in der Gebäudestruktur vor allem, das ist jetzt erstmal erkennbar. Das sind einige ultra-orthodoxe Viertel, die nebeneinander liegen. Und auf dieser Karte erwecken diese Gebiete den Eindruck, sie seien leer auf gewisser Weise.
Das sind sie nicht. Also ich kann Ihnen versichern, diese Gebiete haben mit die höchste Bevölkerungssicht in der Stadt überhaupt. Das Leben brummt da, es gibt Synagogen, es gibt Schulen, es gibt Läden. Also es ist richtig was los da und ähnliches gilt natürlich auch für die arabischen Teile in Ost-Jerusalem.
Aber auf der OSM Standardkarte kommen diese ganzen vielen Points of Interests irgendwie nicht vor. So, was habe ich also gemacht? Ich habe mir zu Jerusalem die kleinsten statistischen Bezirke genommen, die zur Verfügung standen, die sogenannten Statistical Areas.
Und für die liegen auch Statistiken vor. Ich habe hier Bevölkerungsstatistiken verwendet und die Wahlergebnisse bei der letztjährigen Parlamentswahl und habe dann versucht, diese Statistical Areas so ein bisschen zu klassifizieren. Arabische Gebiete waren relativ einfach, weil Araber nach israelischem Recht
nach israelischer Rechtsprechung kein Wahlrecht bei den Parlamentswahlen besitzen. Also habe ich alle Bezirke, wo viele Leute gewohnt haben, aber wenig Leute zur Wahl gegangen sind nach den Zahlen als arabisch klassifiziert. Und anhand der Wahlergebnisse der ultraorthodoxen Parteien wiederum konnte ich die, also nach dem Anteil, die ultraorthodoxe, nach dem Stimmenanteil der ultraorthodoxen Parteien
konnte ich die jüdischen Viertel danach klassifizieren, ob sie eben eher säkular oder ultraorthodox sind. Herausgekommen ist dieses Ergebnis. Die grünen Viertel sind jetzt die arabischen, die hellblauen sind die jüdisch säkularen und die dunkelblauen sind die jüdisch ultraorthodoxen.
Und dazwischen gibt es noch eine Mischkategorie und diese weißkarierten Gebiete sind Gebiete ohne Wohnbevölkerung. Dazu habe ich mir die OSM-Rohdaten runtergeladen, also jetzt nur in Form von Notes, nur die Rohgeometrien und habe das Ganze verrechnet und sozusagen einfach nur pro Bezirk die Notes gezählt,
letztendlich in einer Postgestartenbank. Und das Ergebnis war relativ eindeutig und das würde ich noch gerne kurz jetzt an zwei Kartogrammen demonstrieren. Das ist jetzt aus meiner Klassifikation ein berechnetes Kartogramm, das die Flächengrößen nach der Bevölkerungsgröße verzerrt darstellt. Das heißt, in großen Bezirken leben viele Menschen
und in kleinen Bezirken leben wenige Menschen. Was ich damit vor allem zeigen will, ist, dass keine dieser drei Bevölkerungsgruppen in Jerusalem irgendwie eine kleine Minderheit darstellen würde. Tatsächlich stellen sie jeweils ca. einen Drittel der Stadtbevölkerung ungefähr. Und jetzt daneben ein zweites Kartogramm,
das die gleichen Bezirke nach der Anzahl der OSM-Notes in diesen Bezirken darstellt. Und wir sehen auf einmal eine Menge hellblau und nur noch wenig dunkelblau und wenig grün. Das heißt also sozusagen, diese Bezirke, die ich als jüdisch säkular kartiert habe, sind stark überrepräsentiert in OSM. Man könnte auch sagen,
in den Daten von OSM finden sich soziale Strukturierungen wieder. Mit Forschungen zu sozialen Strukturen in OSM bin ich nicht alleine. Das machen auch noch andere. Manuela Schmidt hat letztes Jahr auf der Foskissen Vortrag gehalten, zum Gender Bias bei OSM. Monica Stevens hat jetzt in der Publikation versucht,
den auch in den Daten nachzuweisen. Pascal Neis und Alexander Zipf haben in zwei Publikationen auf einen regionalen Bias in den Daten hingewiesen. Und Mouki Haklay und Claire Elal haben auf einen sozioökonomischen Bias zumindest in den Daten zu England hingewiesen.
Jetzt würde ich abschließend ganz gerne noch sagen, warum ich das wichtig finde. Und warum ich und warum auch andere glauben, dass das alles etwas mehr ist als eine akademische Trockenübung oder so. Als ich in Jerusalem unterwegs war, habe ich die OSM-Daten dazu benutzt, verschiedene Dinge zu finden.
Sowas wie einen Geldautomaten, einen Kaffee, einen Imbiss, was man halt als Tourist so braucht, wenn man unterwegs ist. Und wenig überraschenderweise haben mich die Daten hauptsächlich in säkularere, weltlichere, jüdische Gebiete geführt. Das heißt, diese Daten tun also etwas. Sie lenken Menschen und beeinflussen, wohin ich gehe und damit auch potenziell wenig treffe und mit wem ich spreche.
Und wenn Sie das bei mehr Menschen außer bei mir tun, dann beeinflussen diese Daten auch die Gesellschaft. Und es geht mir jetzt überhaupt nicht darum, OSM-madig zu machen. Tatsächlich würde ich mich auch als großen Fan des Projekts bezeichnen, eben weil auch so viele Leute da jetzt mitkartieren können und da tatsächlich eine Öffnung der Kartografie stattgefunden hat.
Ich möchte auch kein Aktionsbündnis starten für mehr ultraorthodoxe Mapper bei OSM, obwohl das sicher einen ganz besonderen Reiz hätte, sondern meine Intention ist eine andere. Ich bin sofort fertig. Simon Poole hat zum Jahreswechsel, also Simon Poole ist der Chairman der OSM Foundation,
der hat zum Jahreswechsel geblockt. 2013 sei das Jahr gewesen, in dem die Nutzung von OSM-Daten nicht mehr nur außergewöhnlich, sondern normal geworden sei. Das heißt, immer mehr Leute benutzen diese Daten tatsächlich. Das heißt, OSM wird wichtiger. Aber je mehr Leute diese Daten benutzen,
desto größer wird natürlich auch ihr gesellschaftlicher Einfluss. Und deswegen halte ich es für absolut notwendig, sich auch sozusagen mit den blinden Flecken und den Asymmetrien in den Daten zu befassen, um diese besser zu verstehen. Und auf ein besseres Verständnis davon zielen auch die Forschungen bei uns am Institut in Erlangen.
Damit möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Vielen Dank, Christian. Ich denke, dem Applaus kannst du entnehmen, dass der Vortrag wirklich sehr gut war.
Mich als Kartenfan in Heidelberg studiert, bin allerdings da schon weggegangen, als dort der OSM-Hype angefangen hat, sage ich mal. Aber, ja, sehr schön. Gibt es denn ein, zwei Fragen dazu? Hier vorne gleich.
Bitte mit Mikro. Ja, also der Vortrag hat mich vor allen Dingen auch deshalb begeistert, weil ich vor Kurzem noch im Kosovo gearbeitet habe, wo es eben auch entsprechende ethnische Konflikte und Territorialkonflikte gibt. Und mich würde mal interessieren, wie löst das OSM-Projekt intern eigentlich solche Probleme? Also wenn man zum Beispiel die Daten des Kosovo sich anschaut,
bis 2010 oder so waren da noch die serbischen Straßennamen überall dominant. Mittlerweile sind es die albanischen. Aber diese Straße hat nun mal auch einen serbischen Namen und einen albanischen. Und wie löst das OSM-Projekt das eigentlich intern? Setzt sich da irgendjemand durch? Oder gibt es da Alternativen? Oder wie geht... Da muss ja auch die Anwenderschaft im OSM-Projekt
trägt ja in sich dieselben Konflikte, auch ethnischen Konflikte und so. Ja, ich bin nicht sicher, ob ich sozusagen legitimer Sprecher bin, um diese Frage zu beantworten. Ich glaube, da gibt es ja auf der Tagung viele, die das viel besser können. Ich bin sozusagen nur Beobachter. Und das, was du hier ansprichst, ist ja auch jetzt erstmal nicht
das Problem, das ich in Jerusalem gefunden habe. Sondern da waren halt erstmal die Menge der Daten. Und was du meinst, zu sagen, Streite um Ortsbenennungen. Aber das hat auch in Jerusalem stattgefunden. Also es gab so diese Geschichte des Edit Wars und der Nametag von Jerusalem,
der nicht wirklich ein Edit War war, aber es gab eine sehr lange Diskussion. Wie sollen wir es nennen? Auf Hebräisch, Jerusalem? Auf Arabisch, Al-Quds? Oder eben im internationalen Gebrauch dieses Jerusalem? Und in dem Fall war es so, dass sich sozusagen die OSM Oberen eingeschaltet haben.
Wie heißt die? Die Data Working Group hat letztendlich an diesem Note einen Notiz geschrieben, hier darf es niemand, das darf niemand mehr verändern, das ist jetzt so. Und dann wurden die beiden lokalen Communities aufgefordert, dieses Problem sozusagen on the ground zu lösen.
Das hat in dem Fall nicht funktioniert. Nee, die haben sich schon Mühe gegeben damit. Also ich weiß eben nicht, ob ich legitimer Sprecher bin. Find ich grundsätzlich aber auch einen guten Ansatz. Nur das Problem ist jetzt dort, und ich hab da auch mit einigen Mappern gesprochen und Interviews geführt, es gibt nur eine Community.
Es gibt nur eine israelische Mapping-Community und keine palästinensische. Und deswegen gibt es sozusagen auch keine Delegation, mit der man sich treffen kann und eine Lösung finden. Und deswegen ist das so ein bisschen stuck. Aber wie grundsätzlich OSM mit sowas umgeht, weiß ich nicht, was da die Richtlinie ist,
vielleicht können da mehr Leute mehr zu sagen. Also ich denke, wir haben ja hier im Publikum genug Leute, die das entsprechend beantworten können, die was zu anderen Edit Wars, die gelaufen sind, sagen können, wie die entsprechend geregelt wurden und wie auch unterschiedliche Nametags möglich sind. Ich glaube, wir vertiefen es hier nicht weiter, weil wir hatten noch eine Frage, die würde ich gern noch zulassen.
Ansonsten gibt es ja die Open-Street-Map-Couch-Ecke. Ich glaube, Couch ist aber dieses Mal doch keine da. Aber die Sitzecke, da hat man natürlich während der ganzen Konferenz Zeit, sich intensiv auszutauschen. So, die Frage noch. Und dann kommen wir zu den Lightning-Towns. Gibt es eine Erklärung dafür,
dass diese Gebäude eben in diesen orthodoxen Vierteln fehlen? Weil normalerweise ist es ja bei Open-Street-Map so, wenn man in einem eigenen Viertel nichts mehr zu tun hat, geht man ins Nachbarviertel und arbeitet da weiter. Also ja, es gibt die Erklärung.
Es gibt eben niemand, der sich dafür verantwortlich fühlt. Erstmal, das hast du ja selber schon gesagt. Zweitens, die Community ist jetzt nicht so wahnsinnig groß dort. Also es fehlt sozusagen auch an Manpower, dass sich diese Dinge jetzt nicht so ganz schnell füllen. Ich habe mit dem Mapper gesprochen, der wirklich wie ein wahnsinniger Gebäude in Jerusalem kartiert.
Viertel für Viertel für Viertel und der hat auch so... Also der hat wahnsinnig viele Edits. Und was ich interessant finde, er umschifft diese Viertel bis jetzt noch. Also nachdem, wie er es mir erklärt hat, möchte er nach und nach ganz Jerusalem, auch irgendwann die arabischen Gebiete, anhand von Sat-Bildern jetzt die Gebäude abkartieren.
Dazu ist er aber bis jetzt nicht gekommen. Dann finde ich wiederum interessant, mit welcher Priorität er vorgeht. Ich weiß nicht, ob ich die Frage jetzt so ganz beantworten konnte. Dankeschön, Christian. Da hinten wurde die Fragestelle, hat genickt. Dann reicht es natürlich. Vielen Dank und der Applaus gehört dir.