DSpace News 2024: DSpace Governance und DSpace-Konsortium Deutschland
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Anzahl der Teile | 9 | |
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Identifikatoren | 10.5446/67542 (DOI) | |
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Produktionsjahr | 2024 | |
Produktionsort | Mainz |
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Transkript: Deutsch(automatisch erzeugt)
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Sie ist Leiterin der UB der Technischen Universität Hamburg. Sie ist Sprecherin des D-Space Konsortiums Deutschland. Ich bin Sprecher des D-Space Konsortiums. Sie vertritt das D-Space Konsortium Deutschland in der leadership group. Und wir werden im Vortrag nun Ihnen vorstellen, was sich aus unserer Sicht im letzten Jahr in der D-Space Community getan hat.
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Ja, danke Pascal und auch herzlich willkommen von mir. D-Space vielleicht noch mal vorne weg. Warum machen wir eigentlich D-Space? Es ist open source und was bedeutet das? Es ist nichts, was wir out of the box lizenzieren oder wo wir sagen können, das ist ein Programm, das hat die Features oder die fehlen,
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sondern das ist ein Programm, an dem wir alle mitarbeiten können. Und deswegen sind wir hier und deswegen sind wir auch engagiert in der D-Space Governance und die würde ich gerne noch einmal vorstellen. Die häufiger schon da waren, kennen das. Aber ich glaube, es ist eben ganz wichtig zu sagen, dass open source und die Entwicklung von open source nur funktioniert,
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wenn dahinter eine Organisation oder eine Koordination steht, die auch funktioniert. Und damit das funktioniert, gibt es eine Struktur. Und zu einer Struktur gehört eben auch eine Organisation, die Verträge abschließen kann, die zum Beispiel sagen kann, ich kann einen Vertrag mit einem Provider abschließen oder ich kann Personen einstellen,
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die zum Beispiel D-Space, die Technik oder das Programm koordinieren. Und das ist in diesem Fall Lurasis. In Bamberg haben wir berichtet, dass es da auch eine Umstellung gibt. Aber Lurasis ist eine große, gemeinnützige amerikanische Stiftung, in der verschiedene Projekte betreut werden. Und ein großes, wichtiges Projekt ist D-Space.
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Es ist also unser sogenanntes Organizational Home. Dieses Home muss finanziert werden. Das wird über Mitgliedschaften finanziert und auch über die Service Provider. Das steht jetzt nicht auf der Folie, aber ich würde gleich ganz kurz einen Exkurs machen zu Service Providern, weil das sind diejenigen, die sehr, sehr viel Code beisteuern.
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Also wir können ganz viel Geld sammeln für D-Space. Aber wenn wir niemanden haben, der die Software bereitstellt, der sie entwickelt, wo es Committer gibt, dann kommen wir auch nicht weiter. Deswegen hat Lurasis im Prinzip das D-Space Provider oder Service Provider Programm 2022 verändert und hat gesagt,
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wir wollen eigentlich, dass die Service Provider, die wir haben, sich auch wirklich engagieren, also dass es nicht reicht, mal den 5.000 Dollar oder 10.000 Dollar zu zahlen und auf eine Liste zu kommen nach dem Motto, wir sind Certified Provider, sondern sie haben geguckt, Holger hat es gerade erwähnt, Platinum Provider, Gold Provider und Silver Provider,
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die im Prinzip eine bestimmte Summe zahlen. Aber diese Summe wird ganz häufig eben durch Commitments in die Community, zum Beispiel auch Softwarecodes, aber auch Community-Treffen engagiert. Das wollte ich einfach noch mal sagen, dass das ein ganz, ganz wichtiger Part ist, auch der Community. Wir sind hier aber die Mitglieder-Community, die Member und diese Membership finanziert D-Space.
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Und diese Mitgliedschaften, also wenn man Mitglied wird bei D-Space, dann sind diejenigen in der Lage, die Leadership Group und die Steering Group zu wählen. Und das sind die beiden Gremien, die die strategischen Entscheidungen treffen und vor allem auch über die Verwendung der vorhandenen Mittel entscheiden.
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Die Leadership Group trifft sich alle drei Monate und die Steering Group monatlich, sodass dann Entscheidungen auch Richtung Leadership Group kommuniziert werden. Es ist jetzt mehrfach gesagt worden, ich vertrete das deutsche D-Space Konsortium in der Leadership Group und Pascal Becker als Service Provider ist sowohl in der Steering Group
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als auch in der Leadership Group vertreten, sodass wir die sehr komfortable Situation haben, dass aus dem deutschen D-Space Konsortium zwei Stimmen in diesen Gremien stattfinden. Es gibt noch mal die Grafik dazu, die kann man auch auf der Webseite ansehen. Also wenn es da Interesse gibt, nachfragen gerne.
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Also Pascal und ich stehen da gerne für zur Verfügung. Wir haben seit 2018 das D-Space Konsortium Deutschland. Also da war die Entscheidung zu sagen, wenn wir D-Space nachhaltig betreiben wollen, dann müssen wir das auch nachhaltig und herstellerunabhängig gewährleisten können, die Strukturen. Und deswegen war die Frage, wie können wir eine Mitgliedschaft gewährleisten,
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ohne dass jeder einzelne kleine Bibliothek oder Einrichtung sich darum kümmert? Wie können wir gemeinschaftlich zu einer gemeinsamen Stärke kommen? Und da hat im Wesentlichen die TU Berlin mit Pascal Becker und Jürgen Christoph dazu beigetragen, Strukturen zu schaffen, dass es ein Konsortium gibt, was alles abwickelt.
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Also es geht ausschließlich darum, Mitgliedschaftsbeiträge in Deutschland einzusammeln, die steuerneutral in die USA zu transferieren, zu der Stiftung Lurases. Und ich muss einfach sagen, ich bin wahnsinnig dankbar, dass die TU Berlin diesen ganzen Aufwand betreibt, die Rechnungsstellung betreibt, nicht übertreibt, auf keinen Fall. Und wir bekommen alle die Rechnung, freuen uns, bezahlen das.
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Und für uns ist das gegessen. Und die TU Berlin macht den Rest. Und das bedeutet eben auch, dass wir unabhängig davon, ob wir eine ganz kleine Einrichtung sind oder eine riesengroße Einrichtung, gemeinsam als deutsches Konsortium in die Community sprechen können. Das finde ich wahnsinnig wichtig.
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Und wir wachsen immer weiter. Zum ersten Ersten möchte ich nochmal ganz herzlich begrüßen die TB Hannover und die Leuphana. Vielleicht sind die Kollegen gerade da. Ja, hallo, da hinten. Wunderbar, herzlich willkommen. Es sind noch nicht alle deutschen DSpace Anwenderinnen dabei, aber ihr könnt ja mal gucken, wer hier fehlt.
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Aber es ist schon beachtlich. 42 Mal Dankeschön an die ganzen Einrichtungen. Genau, ich würde einfach mal auch an uns selber klatschen. Genau, freuen Sie sich, freut euch, wenn ihr euer Logo seht. Und die anderen sind ja sicherlich schon dabei,
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zu überlegen, wie sie ihre Leitung überzeugen, auch teilnehmen zu können. Es geht also darum, DSpace zu stärken, weiterzuentwickeln. Wir haben eine enorme finanzielle Unterstützung, die wir für DSpace durch das Konsortium bereitstellen können. Es gibt die Möglichkeit, in Arbeitsgruppen mitzuarbeiten, unabhängig von dem Konsortium. Ganz wichtig ist D-Cut, das ist das DSpace Community Advisory Team.
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Das sind die, die sich um ganz viele Sachen kümmern, wie Dokumentation, Testatons. Da kann man also auch aus jeder Einrichtung mitmachen und ohne Softwarekenntnisse DSpace mit voranbringen. Für die, die mehr im Bereich Software unterwegs sind,
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es gibt die DSpace Developer Meetings, wo man ebenfalls auch regelmäßig teilnehmen kann, beitragen kann. Und was sind weitere Möglichkeiten? Also DSpace lebt von der Community. Was können wir weiter tun? Testen von Codebeiträgen, z.B. über Testatoren mit D-Cut. Aber auch sonst ganz wichtig ist der Bereich Code Reviews.
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Also wir haben in den letzten Jahren Commitments gehabt, aber nicht immer die Leute, die den Code reviewen. Das heißt, wenn man das nicht macht, dann kommt das Commitment nie ins Programm rein. Also wir haben letztes Jahr drüber gesprochen und hier auch nochmal ein ganz starker Aufruf. Wer irgendwie Chancen hat, Code Reviews zu machen,
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meldet euch oder bei uns, bei Tim Donahue, die sind wirklich sehr gesucht. Und natürlich kann man auch als Committer selbst Code beitragen. Wir haben hier mal aufgeführt, die Universitäten, in dem Fall sind es nur Universitäten, in Anführungsstrichen, die für das letzte Release beigetragen haben.
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Ich will sie einfach nochmal aufzählen. Das war die TU Berlin, die TU Hamburg, das bin ich, aber ich sage es trotzdem, die Universität Bamberg, die Universität Marburg, die Universität Mainz, die Helmut-Schmidt-Universität aus Hamburg und die UEB Sachsen-Anhalt. Also das ist nur vom letzten Release und so viele deutsche Einrichtungen, das ist schon toll und ich glaube,
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wir sollten, wie sagt man heute so schön, das Momentum beibehalten. Ja, und vielleicht für die meisten Interessanter, neben diesem Appell mitzumachen. Was gibt es eigentlich Neues? Die Version von Display 7, wir haben schon gesagt, Display 7 ist eigentlich ausprogrammiert. Display 7.6 war das letzte Release von Display 7 mit neuen Funktionen.
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Alles, was jetzt noch an neuen Funktionen kommen würde, wird in Displays 8 kommen. Wenn es jetzt noch eine Displays Version gibt, also Displays 7.6 erschienen am 23.06.2023, dann gibt es jetzt nur noch Bugfixes. Die sind wichtig, deswegen das nur in Anführungsstrichen,
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aber das erkennt man dann auch an der Zählung 7.6.1, das sind Bugfixes, das sind keine neuen Funktionen mehr. Was sind jetzt, also ich wechsle gleich zu Pascal Becker, der dann noch mal ein paar Details ergänzen kann. Aber ich wollte noch mal den Displays Development Fund aufgreifen. Den haben wir im letzten Jahr,
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oh nee, im vorletzten Jahr gegründet. Ja, vorletztes Jahr, ich weiß gar nicht mehr. Genau, das war jedenfalls die Initiative aus Deutschland vom Displays Konsortium, als es darum ging, wie können wir Orchid in den Code einbringen und haben relativ viel Geld gesammelt. Dieses Produkt oder diese Idee trägt sich weiter
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und im Moment gibt es die neue Kampagne zur Barrierefreiheit. Die läuft jetzt im Herbst, Winter 2023, 2024. Also die Displays 7 in dem Fall zunächst soll möglichst barrierefrei sein. Ein Audit würde sehr teuer sein, deswegen wurde erst mal geguckt, welche Audits sind schon gelaufen, was sind die Tickets, die sich daraus ergeben,
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beziehungsweise der Wunsch an die Community, wenn es Audits gibt, die Ergebnisse beizutragen und Probleme in Tickets niederzuschreiben. Und im Prinzip wird der Development Fund, der ist im Moment mit 20.000 Euro von den verschiedenen amerikanischen Einrichtungen ausgestattet.
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Der unterstützt jetzt erst mal die Automatisierung der Barriereprüfung, also dass möglichst für jede Seite, und das muss manuell hinterlegt werden, eine automatisierte Prüfung stattfinden kann. Im nächsten Schritt oder parallel dazu werden bekannte Fehler, die in dem Issue Board schon irgendwie dokumentiert sind, behoben. Und wenn dann noch Mittel verfügbar sind,
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ist geplant, jedenfalls für Teile noch mal ein offizielles Audit zu machen für bestimmte Bereiche. Also das ist im Moment diese bewährte Struktur, die aus Deutschland ursprünglich initiiert wurde, des DeSpace Development Funds. Und jetzt würde ich gerne weitergehen an Pascal.
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Danke, Beate. Wenn wir darüber sprechen, was im letzten Jahr passiert ist in der DeSpace Community, dann müssen wir zunächst den Blick auf die Software richten. Wir hatten letztes Jahr, Beate hat es gerade angesprochen, das letzte Release von DeSpace 7,
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das neue Funktionen erhält. DeSpace erhält weiter neue Funktionen, aber dann in der Version 8. Es gab die Ausnahme, dass in DeSpace 7 auch in meiner Version neuer Code eingeflossen ist, neue Funktionen eingeflossen ist, einfach weil das Upgrade auf 7 so groß war. Und damals die Entscheidung getroffen worden ist, das so schneller voranbringen zu wollen.
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Das heißt, in DeSpace 8 wird es so sein, dass in die 8.0 neue Funktionen einfließen. Und danach in die minor releases keine neuen Funktionen mehr, sondern ausschließlich Bug und Security Fixes. Schauen wir uns also an, was in DeSpace 7 noch reingekommen ist. Bulk Access Management, Veränderung von Zugriffsrechten, viele Items und Bitstreams auf einmal.
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War eine Funktion, die es in DeSpace 6 gehabt, die in DeSpace 7 noch nachgerüstet wurde. Primary Bitstreams haben eine wichtige Rolle gespielt. Das ist die Möglichkeit, wenn man ein Item hat mit mehreren Dateien, eine zu markieren, als das ist die Hauptdatei, die in der Auflistung als erstes angezeigt werden soll. Deren Thumbnail in Suchen, in Browsing und so weiter verwendet werden soll.
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Das ist die Hauptdatei dieses Items. Signposting ist eine, ich würde es letztlich eine Schnittstelle nennen. Es geht darum, gewisse Informationen, Maschinen lesbar bereitzustellen und herauszugeben über typisierte Links. Ist eine der Standards, die gefordert worden sind oder aufgebracht worden sind von CoA in dem Next Generation Repositories Report
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ist in DeSpace verfügbar jetzt. Die Anzahl von Items neben Communities und Collections anzuzeigen ist auch eine alte Funktion, die wir in DeSpace 5, 6 immer hatten, die in sieben Viertel, die nachgerüstet worden ist in 7, 6. Das Browsing hierarchisch konfrontierter Vokabulare. Wir konnten bereits eine Übersicht über Vokabulare
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und welche Items, Wörter aus den Vokabularen verwenden, anzeigen. Aber das hierarchisch zu gestalten, wenn wir zum Beispiel in die DLC denken, die in Deutschland ja viel genutzt wird, die oberen drei Ebenen, dass man wirklich über die Ebenen gehen kann bei der Navigation. Das ist neu hinzugekommen. Das Upgrade auf Angular 15. Das ist immer wichtig. Diese Upgrades von Angular erscheint ja alle halbe Jahr eine neue Version
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und dann eine Unmenge von Funktionen und Fehlerbehebungen, die ich jetzt nicht alle einzelne aufnennen kann. Aber das waren die, die mir jetzt am wichtigsten ins Auge gestochen sind. Ich habe es bereits gerade angesprochen. Für DeSpace 3, 4, 5 und 6 hatten wir die Vereinbarung in der Community, dass es neue Funktionen im Major Release gibt, dass es jährlich ein Major Release gibt
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und dass es in den Minor Releases keine neuen Funktionen gibt, um die Upgrades auf die Minor Releases zu erleichtern, weil sie sicherheitsrelevant sind. Dann hat man in der Institution, die an DeSpace betreibt, die Möglichkeit, die Minor Releases schnell durchzuführen, schnell die Sicherheitspatches einzuspielen und sich nicht um neue Funktionen und in den meisten Fällen nicht um Datenbankupdates kümmern zu müssen.
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Die Entwicklung von DeSpace 7 hat sich dann sehr lange hingezogen. Die ging über mehrere Jahre, wie Sie alle wissen. Und das wird sich nun wieder ändern. Es gibt die Vereinbarung jetzt wieder, dass Major Releases neue Funktionen bekommen und ein Major Release pro Jahr erscheint. Und es gibt auch die Aussage der Community,
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dass die letzten drei Major Releases, also im Moment während das 7, 6 und 5 Security Patches bekommen sollen. Wegen der langen Entwicklungszeit von DeSpace 7 ist der Support für 5 und 6 ausgesetzt worden. Aber mit DeSpace 8 und 9 soll das wieder so laufen, dass wenn DeSpace 9 erscheint, werden DeSpace 7 nach wie vor Sicherheitspatches bekäme, so der Community sicherheitsrelevante Bugs bekannt werden.
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Es gab weiter den Beschluss, dass diese Major Releases möglichst im April erscheinen sollen. Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen, dass wir den Monat, der aus Sicht der Community der praktischste war, um Major Releases erscheinen zu lassen. Ein Grund ist, die Open-Repositories-Teamien nicht stattfinden. Ein anderer Grund sind die Ferienzeiten im Sommer
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und zum Ende des Jahres hin. Da fehlen einfach die Entwickler. Zum Ende des Jahres hin sind die Service Provider. Die Service Provider beschäftigt sich damit, Projekte abzuschließen und zum Ende zu bringen. Und wie Beate gerade schon sagte, ein Großteil des Codes und ein Großteil der Reviewarbeit kommt von den Service Provider. DeSpace 8 sollte also im April erscheinen. Wir haben den 4. April heute.
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Das heißt, wir sind noch nicht hinter der Zeit, aber DeSpace 8 wird im Mai erst erscheinen. Hintergrund ist zum einen, dass diese Umstellung auf den Monat April natürlich damit einherkommt, dass das letzte DeSpace-Release das neue Funktionen hatte. Neun Monate und nicht zwölf zurücklicht. Hintergrund ist auch, dass es Änderungen
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in der Code-Struktur gibt. Dazu würde ich gleich etwas erzählen. Es ist von Anfang an geplant worden, dass das Release von DeSpace 8 ein kleineres Release werden soll. Kleiner im Sinne von weniger neue Funktionen, mehr Fokus auf Dokumentation, auf Schulungen, auf das Drumherum, auf die Stabilität des Systems.
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Es gab aber auch ein bisschen die Sorge, dass nach dem aufwandreichen Update auf DeSpace 7 es eine gewisse Update-Mütigkeit gibt. Auch das ist ein Grund dafür, DeSpace 8 als Release möglichst unabwendig zu halten. Es gab vier Funktionen, die für mehrere Releases von DeSpace 7 eingereicht worden sind,
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keine Reviewer gefunden haben. Vier große Funktionen, bei denen wir gesagt haben als Steering Group, die bekommen Priorität für DeSpace 8. Die sind in DeSpace 7 so oft nicht reingekommen. Die wollen wir in DeSpace 8 haben. Kommen wir zu dem, was konkret es geschafft hat. Core-Notify-Protokoll ist eine sehr wichtige Entwicklung aus meiner Sicht. Da geht es darum, Repositorien und andere Systeme
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die Möglichkeit zu geben, miteinander besser und dynamischer zu kommunizieren. Ich habe ein Repositorium, das so konfiguriert werden kann, dass es automatisch ein Peer-Reviewing-Service dafür informiert, dass sich ein neues Dokument zum Beispiel eingereicht worden ist, das Peer-Reviewed werden soll. Oder ich habe ein Peer-Reviewing-Service, das sagt, liebes Repositorium, das ist gereviewed worden, das ist das Ergebnis. Oder ich habe ein Forschungsdaten-Repositorium,
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das sagt, liebes Publikationsrepositorium, ich habe hier einen Forschungsdatensatz, der ist veröffentlicht worden und schau doch mal nach, ob du vielleicht Publikationen dazu hast, die darauf basieren. Das heißt, hier geht es darum, die Dynamik zwischen diesen Systemen auf neue Beine zu stellen. Roar, wir sprechen lange schon über Orchid. Roar wird jedem von Ihnen hier ein Begriff sein.
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Der Identifier für Organisationen wird einzugnehmen in die Space 8, ist in der Code-Basis gemerged, ist eingeführt. Wir von Salabicode haben eine Basic Duplication Detection eingebracht mit Unterstützung der TU Berlin, der FHNW und der ZHW. Dafür meine Dank an diese Institutionen.
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Damit werden Sie in der Submission und auch im Workflow sehen können, oh, es gibt ein Dokument mit einem ähnlichen Titel im Repositorium. Ist das ein Duplikat oder nicht? Es gibt zwei große Entwicklungen, die von Forscience kommen aus dem Bereich von Open Air. Da geht es zum einen darum, AutorInnen die Möglichkeit zu geben,
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einfach Publikationen zu importieren, die in Open Air bereits verzeichnet sind. Und es geht darum, Updates zu bekommen, zu bestehenden Publikationen. Hier gibt es vielleicht bessere Metadaten. Wollt ihr im Repositorium eure Metadaten mit dem anreichern, was wir aus Open Air bekommen und liefern können? In DSpace 6 gab es Westbase Quality Control Reports.
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Die gibt es auch jetzt wieder dann in DSpace 8. Das war eine tolle Möglichkeit, Items zu filtern, zu suchen, sich einen Überblick zu verschaffen. Die sind in DSpace 8 in einer Beta-Funktion. Es gibt da noch Einschränkungen. Es war uns trotzdem wichtig, diese in der ersten Funktion aufzunehmen und sie dann in bug fixes zu verbessern.
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Die ist per default ausgeschaltet, weil sie Beta ist. Und dann gibt es die Möglichkeit in DSpace 8, dass Benutzende die Möglichkeit sagen oder auch Submitter sagen, dieses Item bitte zurückziehen. Hier gibt es ein Problem. Das schickt erst mal eine Nachricht an das Team, das das Repositorium betreut. Und die können dann das Item zurückziehen oder auch wiederherstellen.
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Datasite hat angekündigt, dass sie zum Ende des Jahres keine Registrierung von DOIs mehr mit dem Metadatenschema 3 ermöglichen, das wir bis dato in DSpace genutzt haben. Auch von SalamiCode, vor allem mein Mitarbeiter Danik Pausen
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hat sich da sehr darum gekümmert, haben uns darum gekümmert, dass wir das aktuelle Metadatenschema von Datasite verwenden, haben es auf die Version 4.5 gebracht. Das ist auch markiert als eine Funktion, die in 7.6.2 Einzug nehmen soll als bug fix an der Stelle, damit die DOI-Registrierung weiter erfolgt. In jedem Fall ist es wichtig, dass sie auch selber noch mal kontrollieren,
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ob sie lokale Anpassungen in ihren Metadaten haben, deren Informationen sie mit an Datasite ausliefern wollen. Ich habe dazu auch eine E-Mail in die Meldungliste geschrieben und einen Hinweis darauf gegeben, wie sie auch dieses Update vorzeitig schon bei sich einfliegen können. Es gibt die Möglichkeit, in der Suche ein erweitertes Suchpanel einzuschalten,
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das Buccia-Operatoren enthält, enthält nicht, ist, ist nicht, auf einzelne Felder anwenden kann und Facetten, Filter, neueste Items können in die SPES 8 dann auch endlich auf den Community Collection Homepages wieder angezeichnet. Ich sagte bereits, es gibt auch strukturelle Änderungen, die wir vornehmen werden und das sind die, die uns jetzt gerade ausbremsen.
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Ganz konkret relativ aufwendig war das Update oder ist das Update auf Java 17 und Tomcat 10 Plus, weil das damit einhergeht, dass viele Libraries ihren Package-Name verändern von javapunkt oder javaxpunkt auf jakata.ie. Das ist jetzt gerade durchgeführt worden.
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Es wurde letztes, vorletzte Woche endlich eingebracht worden. Da gibt es noch zwei kleine Bugs, die gelöst werden müssen und auch das Update auf Angular 16, da wird meines Wissens im Moment gerade noch gearbeitet. Das bedeutet für die SPES 8 wird Tomcat 10 Voraussetzung werden mindestens und Node 18 oder 20. Das ist fundamental wichtig,
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um in der Lage zu sein, Bibliotheken aktuell zu halten, um in der Lage zu sein, die SPES auf dem aktuellen Stand zu halten, um eine neue Funktion in Java und Angular nutzen zu können. Es gibt eine ganze Unzahl Fülle weiterer Dinge,
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die in die SPES 8 einfließen. Die kann ich hier nicht alle benennen. Ich weiß auch, dass es Dinge gibt, die ich nicht erwähnt habe von Leuten, die hier im Raum sitzen. Das tut mir leid, das bitte ich zu entschuldigen. Es gibt Tonnen von Bugfixes, die reinkommen und es wird sich sehr lohnen, selber noch mal einen Blick auf die Willis-Nose zu werfen. Das war die Auswahl, die ich willkürlich getroffen habe. Von den Punkten, die ich am wichtigsten
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und am prägnantesten fand. Es gibt eine große Herausforderung, die wir in der SPES-Community jetzt angehen wollen. Wir haben gesagt, wir wollen die Major-Releases jährlich rausbringen. Es gibt aber etliche Funktionen, die mehr Aufwand machen, als wir sie in einem Jahr umsetzen können, die eine größere, eine längere Entwicklung mit sich ziehen. Und was wir uns vorgenommen haben, ist an den Punkt zu kommen,
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dass wir in der Lage sind, parallel ein neues Release zu entwickeln und langfristige Entwicklungen parallel dazu verfolgen zu können. Das ist eine Herausforderung, weil das bedeutet, dass sich die Code-Basis ändert, während die langfristige Entwicklung noch läuft und es da Updates braucht auf die neue Code-Basis jeweils. Das ist aufwendig, weil man entsprechend Personal oder Personen braucht,
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die sich in beiden Bereichen engagieren. Und es gibt konkret zwei Entwicklungen, die da angedacht sind. Das eine ist eine Einführung des Oxford Common File Layouts. Das bedeutet, dass es eine standardisierte Struktur geben soll, in der dSpace, Dateien und zugehörige Metadaten im Dateisystem ablegt,
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um die Langzeitarchivierung zu vereinfachen und zu ermöglichen. Das ist nichts, was in dSpace 8 kommt. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass es in dSpace 9 kommen wird, aber das ist zu früh zu pronostizieren. Und das Zweite ist eine Modularisierung. Das ist eine Empfehlung, die ausgeht von der dSpace Product Visioning Group. Wir wollen es einfacher machen,
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Module zu dSpace bereitzustellen. Wir wollen dSpace in sich modulare aufbauen. Das ist in einem sehr frühen Stadion. Da sind wir auch konzeptionär noch am diskutieren in der Stadion Group. Überlegungen sind zum Beispiel zu sagen, wir haben einen Kernsatz an Funktionen. Wir haben Community Supported Modules. Das ist eine Überlegung. Es ist nicht festlich, dass es so kommt. Community Supported Modules, die also von der Community herausgegeben unterstützt werden,
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die man dazuklicken kann. Die Open Repository ist letztes Jahr in Südafrika stattgefunden. Und es gibt großen Bedarf an dSpace in der Region. dSpace wird dort sehr viel eingesetzt. Und es gibt einen großen Bedarf, dass dSpace für alle Institutionen auch einfach handhabbar bleibt, insbesondere in Regionen, wo es wenig oder kaum Service Provider gibt,
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die sich dort engagieren können. Und insofern ist es wichtig, dass dSpace nicht immer nur mit Funktionen vollgepropft wird und komplexer und größer wird und kompliziert wird aufzusetzen, sondern wir einen Weg finden, der es ermöglicht, dass wir einerseits die komplexen Funktionen anbieten und einfach integrieren können. Andererseits eine Kerninstitution von dSpace einfach und möglich bleibt.
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Ich möchte an dieser Stelle ganz konkret etwas zu dSpace und dSpace Chris sagen, wo ich danach immer wieder gefragt werde. Und ich gehe davon aus, dass es jeder hier im Raum weiß. Trotzdem noch mal kurz zur Wiederholung. dSpace ist eine Open Source Software für Repositorien, die von der Community herausgegeben wird. Damit kann man auch andere Dinge machen als ein Repositorium.
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Aber das ist eigentlich der Fokus dieser Software. dSpace Chris ist eine Erweiterung von dSpace, die herausgegeben wird von Forscience, einem italienischen Service Provider, der sich auch hier am Praxistreffen beteiligt. Dafür meinen Dank. Die Kollegen werden morgen den Workshop dazu halten. dSpace Chris wird also nicht zu einer Community
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offiziell herausgegeben, sondern von Forscience, ist Open Source und ist dafür gedacht, Forschungs- und Informationssysteme aufzusetzen, die sehr viel mehr Funktionalität brauchen und umsetzen, als es an dSpace tut. Die Komplexität, die diese Funktionen mit sich bringen,
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ist etwas, was wir scheuen, einfach in dSpace aufzunehmen und zu sagen, wir übernehmen jetzt den Code komplett, er ist Open Source. Forscience wäre auch interessiert daran, würde das auch unterstützen. Die Community sagt, aber wir sind hier zurückhaltend und vorsichtig, weil es sehr viel Komplexität in diese Software einbringt. Ich werde oft danach gefragt, wann kommt denn endlich wieder dieser Merge?
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Wann kommt denn endlich der Merge von dSpace und dSpace Chris? Wann wird das alles zurückgeführt? Die Antwort, die wir in der Steering Group darauf im Moment diskutieren und sehen, ist die Modularisierung, über die ich gerade sprach. Die Modularisierung soll es möglich machen, dass z.B. Forscience, dass dSpace Chris in viele einzelne Module aufteilt. Das müssen nicht unzählig viele sein, aber dass man dann beientscheiden kann,
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diese Funktionalität brauche ich, das Modul nehme ich dazu. Diese brauche ich nicht. Die Komplexität, die es mit sich bringt, kann ich mir ersparen. Und das ist im Moment aus meiner Sicht die Antwort, woran wir arbeiten, wie wir dSpace und dSpace Chris wieder mehr aneinander annähern wollen. Das ist der Code-Teil. Und all diese Dinge, wir haben es immer wieder erwähnt, sind in der Steering und Leadership Group
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intensiv diskutiert worden. Und das ist mit Sicherheit einer der wichtigsten Aufgaben dieser Gruppen. Aber es gab etliche weitere Themen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Und auch davon eine Auswahl. Das Ghost-Funding hat es uns ermöglicht, eine Zeitweise einen Community-Managerin einzustellen. Die hat uns dann irgendwann belassen und sich anders orientiert. Und jetzt, seit 1. April, Sie haben ihn gerade erlebt,
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ist Holger Lenz neuer Programm-Coordinator für dSpace. Und ich bin sehr glücklich, dass er da ist. Und es ist für mich eine große, freudige Überraschung gewesen, dass er so gut Deutsch spricht und sich mit Sicherheit auch bei uns in die Community einbringen wird. Das neue Programm für Registered Service Provider hat Beate bereits angesprochen. Da ging es, wie gesagt, darum,
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mehr Engagement, dass nicht rein finanziell ausfällt, zu bekommen von den Service Providern. Das war natürlich auch was, was von Stealing und Leadership Group angestoßen begleitet wurde. Die Wahlen in der dSpace Governance sind jedes Jahr ein Thema. Jedes Jahr wird die Leadership Group neu gewählt. Das ist jedes Jahr. Viele werden wieder reingewählt in die Leadership Group.
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Barbara Hirschmann sitzt ja auch hier. Sie ist auch in der Leadership Group vertreten. Sie ist auch seit vielen Jahren dort engagiert. Vielen Dank dafür. Und insofern, trotzdem sind die Wahlen jedes Mal etwas, was so eine kleine Zäsur im Laufe des Jahres ist und einfach mit Aufwand einhergeht. Invest in Open Infrastructure ist eine Initiative, die einen Katalog von Open Source Software erstellt.
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Wenn ich es richtig verstanden habe, orientiert auf den Bereich von Bibliotheken. Da ging es viel darum. Wir bauen gerade ein neues Tool, das jetzt im April freigeschaltet werden soll. Wie ist dSpace dort repräsentiert? Welche Informationen können wir bereitstellen? Auf Ebene der Europäischen Union gibt es den European Cyber Resilience Act, wo es darum geht,
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wie weit können und sollen Softwarehersteller haftbar gemacht werden können für Probleme, für Bugs in der Software, für Sicherheitsrisiken. Und da ging es sehr darum um die Frage, was heißt das für Open Source? Das war ein Thema, das wir in der Leadership Group kurz aufgebracht haben, in dem sich vor allem Beate erst sehr engagiert hat. Und wir versucht haben, uns mit einzubringen.
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Das ist zum Glück dann entschärft worden. Mit Blick auf Open Source, der ursprüngliche Ansatz. Und das ist auf jeden Fall etwas, was wir auch nochmal ein bisschen im Auge behalten müssen. Und dann relativ neu, die dSpace Governance Working Group. Ich habe vor Jahren mal daran mitgearbeitet, die Regeln, wie die Committee aufstellt, neu zu erstellen. Wir haben damals ein paar Dinge eingeführt,
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die sehr gut funktioniert haben. Wir haben ein paar Dinge eingeführt, bei denen wir gemerkt haben, es gibt kleine Überschneidungen, zum Beispiel in gewissen Laufzeiten. Wie lange ist jemand Vorsitzender von der Leadership Group? Wie lange ist das Mandat in der Leadership Group? Solche Dinge. Und da haben wir gesagt, da müssen wir nochmal ran. Und wir wollen in dem Zusammenhang auch das, was wir gearbeitet haben, besser dokumentieren. Wir haben das in dSpace Wiki stehen und in verschiedenen Stellen verteilt.
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Und wir wollen dazu kommen, dass wir Bylaws für dSpace haben. Also wirklich ein Dokument, wo drin steht, so läuft es. Das ist Single Source of Truth. Der Punkt, wo man reinschaut, wenn man dazu Fragen hat. Und diese Informationen, die verteilt sind zusammen. Das war aus unserer Sicht das, was in der internationalen Community passiert ist.
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Was wir hier nicht wiedergeben können, sind Geschichten wie die Open Repositories, wie die dSpace Developer Meetings, wie die persönlichen Treffen in der Community. Aber das ist das Ergebnis. Diese Treffen, soweit wir es jetzt zusammentragen konnten. Ich möchte mir zum Schluss noch eine Bemerkung erlauben, die mich wirklich freut.
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Die Teilnahme deutscher Mitglieder, insbesondere an die dSpace Developer Meetings, ist konstant und ist hoch. Dafür herzlichen Dank. Das ist wirklich schön zu sehen, dass ihr euch da immer wieder einklingt und einbringt. Bei dCat habe ich selber keinen Blick rein. Da fehlt mir leider die Zeit für. Aber dCat wäre die Möglichkeit, wie Beatrix schon sagte, sich auch ohne technisches Wissen einzubringen.
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Da geht es oft zum Beispiel um Fragen von der Steering Group oder auch von der Development Group. Diese Funktion, wie könnte sie ausschauen? Das ist das, was im Square Modell so ein Product Owner eigentlich übernimmt. Da wird oft die dCat Group gebracht. Und da kann man sich inhaltlich einbringen. Das vielleicht noch als Hinweis zum Schluss. Vielen Dank. Gibt es Fragen?
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