Woche 2 : Wie war das nochmal?
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Formal Metadata
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Title of Series | ||
Number of Parts | 79 | |
Author | 0000-0002-8080-349X (ORCID) | |
License | CC Attribution 4.0 International: You are free to use, adapt and copy, distribute and transmit the work or content in adapted or unchanged form for any legal purpose as long as the work is attributed to the author in the manner specified by the author or licensor. | |
Identifiers | 10.5446/65513 (DOI) | |
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Production Year | 2023 | |
Production Place | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf |
Content Metadata
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JSONXMLComputer animation
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IBMSystems <München>Software developerPredictionData typeVariable (mathematics)InferenceArtificial intelligenceProgramming languageNullAndroid (robot)Machine codeCompilerDoppelpunkt <Mathematik>Norm <Mathematik>WordProgram codeRoute of administrationEintauchenLecture/ConferenceMeeting/Interview
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Transcript: German(auto-generated)
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Willkommen in Woche 2. Nachdem es in der ersten Woche kleine Einführungen in die künstliche Intelligenz, in das Programmieren und in die Ethik gab, wollen wir in dieser Woche ein bisschen tiefer in die Welt der künstlichen Intelligenz eintauchen. Aber bevor wir starten
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können, zunächst ein kurzer Rückblick. In der ersten Woche hast du bereits gelernt, was man unter künstlicher Intelligenz verstehen kann und du weißt, dass es nicht die eine Definition von künstlicher Intelligenz gibt. Und du hast gesehen, dass das, was derzeit technisch
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tatsächlich möglich ist und das, was man als öffentliche Meinung oder in den Medien als Bild von künstlicher Intelligenz antrifft, teilweise sehr weit auseinanderliegen kann. Laut dem Meinungsmonitor KI beispielsweise verbindet die deutsche Bevölkerung mehrheitlich einen humanoiden Roboter mit künstlicher Intelligenz. In Literatur, Film und Fernsehen begegnen uns
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der mächtige künstliche Intelligenz an Wendungen oder Systeme mit, sagen wir eher zweifelhaften Zielen wie der Weltherrschaft. Dabei sind aktuelle künstliche Intelligenzsysteme und Anwendungen eher auf die Lösung von konkreten Anwendungsproblemen ausgelegt. Da gehört die Weltherrschaft jetzt eher weniger zu. Aber die Entwicklung im Bereich der künstlichen
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Intelligenz schreitet rasant voran. Seit den Anfängen der künstlichen Intelligenz in 1950er Jahren und dem KI-Winter als kurze Durststrecke ist viel passiert. Gerade in den letzten Jahren boomt künstliche Intelligenz. Das heißt, es gibt viel zu entdecken und zu erforschen und umso wichtiger wird es eben auch, sich mit künstlicher Intelligenz auseinander
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zu setzen. Gut also, dass du hier bist. Aber was steckt eigentlich hinter künstlicher Intelligenz? Unabhängig von der Art der künstlichen Intelligenz, mit der wir es tun haben, irgendjemand hat sie programmiert. Über den Programmcode oder das Programm gibt
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man dem System, der Maschine oder dem Computer Anweisungen, was gemacht werden soll. Und dafür verwendet man in der Regel eine Programmiersprache. In der letzten Woche hast du bereits einen Einblick bekommen, was Programmieren bedeutet und auch Python als Programmiersprache hast du schon kennengelernt. Und du weißt, dass Programmiersprachen wie Python beispielsweise mit
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festen Schlüsselbegriffen und Symbolen arbeiten, wie Doppelpunkten oder Klammern. Trotzdem muss von dieser Programmiersprache für die Maschine noch übersetzt werden, denn die Maschinensprache besteht aus Nullen und Einsen und die Programmiersprache enthält beispielsweise Zeichen oder Wörter. Glücklicherweise für uns gibt es aber Compiler
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bzw. Interpreter, die für uns zwischen den Sprachen übersetzen, damit die Maschine am Ende trotzdem weiß, was sie tun soll. Das Programm ist allerdings nur die eine Seite. Damit Anwendungen, die auf künstlicher Intelligenz basieren, beispielsweise Schlüssel ziehen oder Vorhersagen treffen können, benötigen sie Daten, auf denen sie ihre Schlüsse oder
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Vorhersagen basieren können. Denn künstliche Intelligenz ist Daten getrieben. Was Daten überhaupt sind, lernst du in dieser Woche. Es wird beispielsweise um numerische Daten gehen und um strukturierte und unstrukturierte Daten. Und du erfährst, was man tun muss, damit eine Maschine mit einem Text umgehen kann. Programmieren und Daten lassen sich aber ehrlich gesagt gar nicht so genau voneinander trennen, denn Programmieren besteht
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im Wesentlichen daraus, Daten zu verarbeiten. Und auch das wollen wir dir in dieser Woche zeigen. In Python lernst du dann Variablen kennen, in denen man ganz verschiedene Datentypen abspeichern kann. Und wir zeigen dir natürlich auch, wie man mit solchen Variablen umgeht. Du erfährst beispielsweise, wie du dir anschauen kannst, was in einer
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Variable drin ist und wie man Variablenwerte verändern kann. Aber bei künstlicher Intelligenz geht es ja nicht nur um Programmcode und um Daten. Ein weiterer wichtiger Baustein umfasst zum Beispiel ethische Aspekte. Ethik, das weißt du schon aus der letzten Woche,
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beschäftigt sich mit Moral. Und Moral wiederum umfasst Werte, Regeln oder Verhaltensweisen. Es geht also im Prinzip beispielsweise darum, was als richtig und als falsch betrachtet wird oder was als moralisch und als unmoralisch angesehen wird. Im Bereich der künstlichen Intelligenzethik haben wir es mit einer angewandten oder bereisspezifischen Ethik zu tun. Es werden
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ethische Prinzipien und Normen auf Fortschritte und Problemfälle im Bereich der künstlichen Intelligenz angewendet. Also was weiterhin als Recht und als Unrecht angesehen wird, soll also auch das moralische Verhalten bei der Entwicklung, aber auch bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz anleiten. Aber hast du dich eigentlich schon mal
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gefragt, wer für künstliche Intelligenz überhaupt verantwortlich ist? Und wer verantwortlich ist für das, was aus der Anwendung von künstlicher Intelligenz resultiert? Das sind Fragen, die gar nicht so einfach zu beantworten sind und auf die auch verschiedene Perspektiven eingenommen werden können. Aber auch darauf wollen wir in dieser Woche einen Blick werfen. In dieser Woche lernst du also, was Daten
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eigentlich sind und du erfährst, wie man es schafft, dass Maschinen mit Texten umgehen können. In Python lernst du Variablen kennen und wir zeigen dir, wie man mit ihnen umgeht. Und im Bereich der Ethik soll es dann um Verantwortlichkeit und Rechenschaftspflicht bei künstlicher Intelligenz und künstlichen
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Intelligenzanwendungen gehen. Abschließend wollen wir dann noch einen näheren Blick darauf werfen, was Daten oder der Datenbegriff für verschiedene Fachrichtungen überhaupt bedeutet. Nun aber genug der langen Worte und viel Spaß in dieser Woche.